Fünf Freunde meistern jede Gefahr - Enid Blyton - E-Book

Fünf Freunde meistern jede Gefahr E-Book

Enid Blyton

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Beschreibung

Abenteuer für Abenteurer

Im Felsenhaus geschehen merkwürdige Dinge. Lebensmittel verschwinden und George fragt sich, wer Tims Hundekuchen gestohlen hat. Dieses Geheimnis und viele andere gilt es zu lüften. Kein Problem für die Fünf Freunde, oder?

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Seitenzahl: 120

Veröffentlichungsjahr: 2017

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1. Auflage 2017© 1996, 2017 der deutschsprachigen Ausgabe:cbj Kinder- und Jugendbuchverlagin der Verlagsgruppe Random House GmbH, Neumarkter Straße 28, 81673 MünchenNeubearbeitung 2017Alle deutschsprachigen Rechte vorbehaltenDie Originalausgabe erschien 1995 unter dem Titel:»Five Have a Puzzling Time and Other Stories« beiRed Fox, a Division of Random House UK Ltd.Enid Blytons Unterschrift und »Fünf Freunde«sind eingetragene Warenzeichen von Hodder and Stoughton Ltd.© 2017 Hodder and Stoughton Ltd.Alle Rechte vorbehaltenÜbersetzung: Elisabeth LangBearbeitung: Kerstin KipkerUmschlagabbildung und Innenillustrationen: Gerda RaidtUmschlaggestaltung: semper smile, MünchenSaS · Herstellung: AJSatz: Uhl + Massopust, AalenISBN 978-3-641-17100-1V002www.cbj-verlag.de

Inhalt

Fünf Freunde jagen den unsichtbaren Dieb

Georges Haare sind zu lang

Guter, alter Timmy!

Ein fauler Nachmittag

Gut gemacht, ihr fünf!

Die Fünf Freunde und das Wochenendabenteuer

Fröhliche Weihnachten!

Als Timmy die Katze jagte

Fünf Freunde jagen den unsichtbaren Dieb

Es war dunkel und still im Felsenhaus – kein Wunder, denn es war beinahe Mitternacht. Die Fünf Freunde schliefen alle in ihren Betten. Ja, auch Timmy, der Hund, denn er lag ausgestreckt auf Georges Füßen, seinem üblichen Platz während der Nacht. Er hatte es aber dieses Mal nicht sehr gemütlich, denn George, die in Wirklichkeit Georgina hieß, warf sich unruhig hin und her und stöhnte.

Schließlich wachte Anne, die im Bett neben ihr schlief, auf.

»Was ist los, George?«, fragte Anne schläfrig. »Tut dir dein Zahn wieder weh?«

»Ja, verdammter Mist«, antwortete George und setzte sich auf, die Hand an die Wange gepresst. »Geh von meinen Füßen runter, Timmy. Ich muss einfach aufstehen und herumlaufen!«

»Du Arme«, sagte Anne. »Bloß gut, dass du morgen zum Zahnarzt gehst!«

»Erinnere mich bloß nicht daran!«, entgegnete George und lief im Schlafzimmer hin und her. »Schlaf weiter, Anne, ich wollte dich nicht stören.«

Die große Uhr in der Eingangshalle unten schlug langsam und würdevoll zwölfmal. Anne lauschte, dann fielen ihr die Augen zu, und sie schlief wieder ein. George ging zum Fenster und schaute auf die Felsenbucht hinaus, dabei hielt sie sich die Hand an ihre schmerzende Wange. Timmy sprang vom Bett und stellte sich neben sie, die Pfoten auf dem Fenstersims. Er wusste, George hatte Schmerzen, und das bekümmerte ihn. Er legte seinen Kopf an ihre Hand und fuhr rasch mit der Zunge darüber.

»Lieber Timmy«, sagte George, »ich hoffe, du bekommst nie Zahnweh! Du würdest durchdrehen! Schau dir die Felsenbucht an, ist sie nicht wunderschön? Und man kann die Felseninsel sehen, wie sie sich gegen den Himmel abhebt – meine Insel!«

Plötzlich zuckte George zusammen und runzelte die Stirn. Sie starrte angestrengt über die Bucht. »Anne! Schnell, wach auf! Anne!«, rief sie. »Komm und schau! Auf der Felseninsel ist Licht! Dort treibt sich jemand herum – auf meiner Insel!«

Anne setzte sich verschlafen auf. »Was ist los?«

»Ich hab gesagt, auf der Felseninsel ist Licht! Jemand muss dort sein – noch dazu ohne Erlaubnis! Ich hol sofort mein Boot und rudere hinüber!« Timmy knurrte leise. Das sollte heißen: Wer immer auf der Insel sein mochte, er würde schon mit ihm fertigwerden!

»Ach, George, sei doch nicht blöd!«, sagte Anne. »Du musst dich geirrt haben!« Sie sprang aus dem Bett und ging zum Fenster. »Wo ist das Licht?«

»Es ist weg, es ist genau in dem Augenblick ausgegangen, als du aus dem Bett gesprungen bist«, sagte George. »Wer kann das sein, Anne? Ich weck die Jungen auf und erzähle es ihnen. Wir werden mein Boot holen.«

Rasch lief sie hinüber in das Zimmer, in dem Dick und Julian schliefen, und schüttelte sie unsanft.

»Wacht auf! So wacht doch auf! Irgendwas geht auf der Felseninsel vor! Ich hab dort ein Licht gesehen. Wach endlich auf, Julian!«

Georges aufgeregte Stimme weckte nicht nur die Jungen, sondern auch ihren Vater im Nebenraum. Er fuhr im Bett hoch und glaubte, Einbrecher seien im Haus.

»Räuber, Fanny!«, zischte er seiner Frau ins Ohr, sodass die vor Schreck erstarrte. »Wo ist mein großer Stock?«

»Quentin, das sind nur die Kinder«, sagte seine Frau schlaftrunken. »Ich nehme an, Georges Zahnschmerzen sind schlimmer geworden. Lass uns nachsehen.«

Alle trafen einander im Zimmer der Jungen. »Was um alles in der Welt hat diese Versammlung hier zu bedeuten?«, fragte Georges Vater.

»Auf der Felseninsel ist ein Licht«, rief George aufgebracht. »Auf meiner Insel! Ich muss sofort nachsehen, wer das ist.«

»Du wirst nichts dergleichen tun«, sagte ihr Vater ärgerlich. »Geht zurück in eure Betten! Mitten in der Nacht zur Felseninsel rudern! Du musst verrückt geworden sein!«

»Vater, dort ist ein Licht, ich hab’s gesehen!« Georges Stimme war so laut wie die ihres Vaters. Er trat sofort ans Fenster und sah hinaus.

»Unsinn!«, sagte er. »Da ist nicht der geringste Schimmer zu sehen. Das hast du geträumt.«

»Hab ich nicht!«, rief George aufgebracht. »Jemand treibt sich dort herum, das schwöre ich dir! Ohne Erlaubnis!«

»Na schön, dann lass ihn«, sagte ihr Vater. »Du und die Jungen, ihr könnt morgen hinüberfahren.«

»Morgen kann ich nicht!«, jammerte George. »Ich muss zum Zahnarzt und mir diesen widerlichen Zahn ziehen lassen. Ich muss unbedingt noch heute Nacht hinüber!«

»Mensch, George«, sagte Julian, »sei doch vernünftig. Ich werde mit Dick rüberfahren und nachsehen. Geh jetzt wieder ins Bett.«

Wütend rannte George aus dem Zimmer.

»Jetzt tut mir mein Zahn noch mehr weh als je zuvor!«, sagte sie und ließ sich verzweifelt aufs Bett fallen. Ihre Mutter kam mit einem Glas Wasser und zwei kleinen Tabletten.

»Nimm die, George«, sagte sie. »Die Schmerzen werden bald nachlassen. Sei vernünftig, Liebes.«

»Kopf hoch, George«, tröstete Anne. »Morgen wirst du deinen fiesen Zahn los, dann geht’s dir besser. Und du wirst sehen:. Niemand wird auf der Insel sein – und alles ist wieder in Ordnung.«

George brummte etwas und legte sich hin. Sie hatte vor, aus dem Bett zu schlüpfen und zu ihrem Boot hinunterzugehen, sobald alles im Haus wieder ruhig war. Aber die kleinen Tabletten taten rasch ihre Wirkung, die Zahnschmerzen ließen nach, und fünf Minuten später war sie fest eingeschlafen.

Als sie am Morgen aufwachte, fiel ihr sofort wieder ein, was sie in der Nacht zuvor gesehen hatte – ein Licht auf ihrer Insel! Als Nächstes dachte sie an den Zahnarzt. Das eine war genauso entsetzlich wie das andere: Jemand hatte unbefugt ihre geliebte Insel betreten, und ein Zahn musste raus!

»Anne! Mein Zahn tut nicht mehr weh! Ich gehe nicht zum Zahnarzt, ich fahre mit Timmy und den Jungen zur Insel.«

Aber ihr Vater dachte anders darüber, und nach einem wirklich heftigen Streit zwischen der jähzornigen George und ihrem jähzornigen Vater wurde George ins Auto gesteckt, um mit ihrer Mutter zum Zahnarzt zu fahren. Timmy begleitete sie. Er war von all der Aufregung völlig verstört.

»Arme George«, sagte Anne, als sie das Auto in der Ferne verschwinden sah. »Sie regt sich immer so über alles auf.«

»Nun, mit Zahnschmerzen dreht jeder durch«, meinte Julian. Er blickte über die Felsenbucht, die an diesem Morgen so blau wie Kornblumen war. »Ich frage mich, ob George wirklich letzte Nacht ein Licht auf der Insel gesehen hat. Als du aufgewacht bist, Anne, hast du doch nichts gesehen, oder?«

»Nein. Es war dort vollkommen dunkel«, antwortete Anne. »Ehrlich gesagt, ich glaube, George muss das geträumt haben..«

»Ich sag euch was«, meinte Dick. »Wir drei fahren jetzt zur Insel hinüber, und dann, wenn wir nichts und niemanden dort finden außer den Kaninchen und den Dohlen, können wir George das erzählen, und sie muss sich keine Sorgen mehr machen.«

Julian und Anne waren einverstanden, und Onkel Quentin war erleichtert, als er hörte, dass die drei den Morgen über weg sein würden. »Dann habe ich das Haus ganz für mich allein«, meinte er dankbar.

Die drei Geschwister liefen zum Strand, um Georges Boot zu holen. Es schien nur auf sie gewartet zu haben.

»Wir rudern ganz um die Insel herum und schauen, ob irgendwo ein fremdes Boot zu sehen ist«, schlug Dick vor und nahm die Riemen. »Wenn nicht, wissen wir, dass niemand dort ist. Es ist zu weit, als dass irgendjemand hinüberschwimmen könnte. Auf geht’s!«

Und so ruderten sie im warmen Frühlingssonnenschein hinaus. Die kleinen Wellen klatschten fröhlich gegen das Boot. Anne lehnte sich zurück und lies ihre Hand durchs Wasser gleiten. Sie freute sich darauf, zur Insel zu fahren und all die Kaninchen zu sehen; jetzt musste es auch schon Junge geben.

»So, jetzt sind wir fast an der Insel«, sagte Julian. »Wir fahren um alle Felsen herum. Ehrlich, mir tut jeder leid, der mitten in der Nacht hier umherirrt, ohne sehen zu können, welchen Felsen er ausweichen muss. Nirgendwo auch nur die Spur eines Bootes – George muss geträumt haben!«

Dick ruderte das Boot vorsichtig zwischen den Felsen hindurch, welche die Insel schützend umgaben. »Wir landen wie üblich in unserer kleinen Bucht«, sagte er. »Ich wette, niemand findet dahin, wenn er den Weg nicht ohnehin kennt.«

Unter Wasser wurden scharfkantige Felsen sichtbar und Dick wich ihnen geschickt aus. Jetzt konnten sie die Bucht sehen, in der sie vorhatten, an Land zu gehen: ein kleiner natürlicher Hafen mit ruhigem Wasser, der in einen seichten Sandstrand auslief.

»Das Wasser ist hier glasklar«, sagte Anne. »Ich kann bis auf den Grund sehen.« Sie sprang heraus und half den Jungen, das Boot an Land zu ziehen.

»Schaut euch die Kaninchen an!«, rief Dick, als sie über den weichen Sand gingen. »Genauso zahm wie immer!«

Ein kleines Baby-Kaninchen kam auf Anne zugehoppelt. »Du süßes, kleines Ding!«, sagte sie und versuchte es hochzuheben. »Du siehst genau wie ein Spielzeughäschen aus.« Doch das winzige Tierchen hoppelte davon.

»Ein Glück, dass Timmy nicht hier ist«, meinte Julian. »Er schaut immer so jämmerlich drein, wenn er die Kaninchen sieht, weil er weiß, dass er sie nicht jagen darf.«

Sie kamen zu der Ruine der alten Burg, die vor langer Zeit hier auf der Insel gebaut worden war. Das alte, verfallene Eingangstor führte in einen von Unkraut überwucherten Innenhof. Jetzt kamen die Dohlen vom Turm herunter und flogen freundlich krächzend um sie herum. Einige von ihnen landeten vor den Füßen der Kinder, liefen herum und gebärdeten sich genauso zahm wie Hühner auf einem Hühnerhof.

»Nun, es sieht nicht danach aus, als ob hier jemand wäre«, sagte Julian und sah sich nach allen Richtungen um.

»Lasst uns nachschauen, ob irgendwo Spuren eines Feuers zu finden sind«, schlug Anne vor.

Sie begannen den Hof zu durchforsten und gingen in die alte Burg hinein. Sie untersuchten den Boden, aber es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass jemand ein Feuer gemacht hatte.

»Wenn George wirklich ein Licht gesehen hat, muss irgendwo eine Lampe oder eine Laterne sein«, sagte Dick. »Anne, wo hat sie das Licht denn gesehen, war es im Turm?«

»Das hat sie nicht gesagt«, antwortete Anne. »Aber ich denke doch, dass es weit oben gewesen sein muss. Wir steigen die alte, eingefallene Turmtreppe hinauf, so weit wir können, wollen wir? Möglicherweise entdecken wir dort etwas, vielleicht eine Laterne. Ich denke, es wäre möglich, dass jemand von dort Signale gegeben hat!«

Aber so gründlich sie auch suchten, die drei konnten nichts finden, was das Licht hätte erklären können, das George angeblich gesehen hatte.

»Gehen wir wieder runter und legen uns ins Gras. Da können wir den Kaninchen ein wenig zuschauen«, schlug Anne vor. »He, warum fliegen die Dohlen alle auf einmal hoch, und warum krakeelen sie so? Irgendetwas hat sie erschreckt.«

»Komisch«, sagte Julian und sah den großen schwarzen Vögeln zu, die über ihnen herumflogen und ganz aufgeregt »Tschack-taschack-tschack« schrien. »Wir haben sie nicht erschreckt, da bin ich sicher. Ob doch jemand hier ist?«

»Lasst uns um die Insel herumlaufen und die Felsen, die überall herausragen, untersuchen«, sagte Dick, den das Verhalten der Dohlen ebenfalls verwirrt hatte. »Vielleicht versteckt sich dort jemand.«

»Ich werde meine Sandalen ausziehen«, sagte Anne. »Dann kann ich durchs Wasser waten, das ist schon ganz warm.«

Die Jungen begaben sich auf ihren Inselrundgang. Anne stellte ihre Sandalen neben einen großen Stein, sodass sie sie leicht wiederfinden konnte, und rannte zum Wasser hinunter. Kleine Wellen rieselten über den weichen, goldenen Sand, und Anne lief in sie hinein, dass das Wasser nur so spritzte.

Es ist wirklich fast warm genug, um zu baden, dachte sie. Was für eine hübsche kleine Insel ist das, und was hat George doch bloß für ein Glück, dass sie ihr gehört. Ich wünschte, meine Familie würde auch eine Insel besitzen, von der ich behaupten könnte, dass sie mein Eigentum ist. Dann würde ich mir vermutlich auch Sorgen machen, genau wie George, wenn ich den Eindruck hätte, dass sich jemand darauf herumtreibt und die Kaninchen erschreckt – und sie vielleicht sogar klaut!

Bald kamen Dick und Julian wieder zurück. Sie waren überall auf der Insel herumgelaufen und hatten in jede Ritze geschaut.

Sie riefen Anne zu: »He, Wasserratte! Ist das Wasser schön warm? Wir hätten unsere Badesachen mitbringen sollen.«

»Wir haben nicht die Spur auch nur einer einzigen Menschenseele entdeckt«, berichtete Dick. »Es ist besser, wir fahren wieder heim. George könnte inzwischen zurück sein und will uns sicher erzählen, was der Zahnarzt alles mit ihr angestellt hat.«

»Ich ziehe mir nur noch die Sandalen an!«, rief Anne und trocknete ihre Füße, indem sie sie im warmen Sand rieb. Sie rannte zu dem großen Stein, wo sie die Sandalen abgestellt hatte. Abrupt blieb sie stehen und starrte verblüfft auf den Stein.

»Was ist mit einer von meinen Sandalen passiert? Dick, Julian, habt ihr eine weggenommen? Wo habt ihr sie versteckt?«

»Sandalen? Nein, wir haben nicht einmal gewusst, wo du sie gelassen hast«, antwortete Julian. »Eine ist da, schau, die andere muss also irgendwo herumliegen.«

Aber das war nicht der Fall. Solange sie auch suchten, sie konnten die zweite Sandale nicht finden.

»Also, das ist doch zu blöd«, sagte Anne ratlos. »Ich weiß, ich habe sie beide genau hierhin gestellt. Ich weiß es bestimmt! Außerdem, hier ist niemand, der mir eine Sandale wegnehmen könnte. Und selbst wenn, warum nur eine und nicht beide?«