Fürsten-Roman - Folge 2485 - Anja von Stein - E-Book

Fürsten-Roman - Folge 2485 E-Book

Anja von Stein

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Beschreibung

Seit Tassilo Prinz von Diepold denken kann, ordnet er sich den Wünschen seines strengen Vaters Fürst Lothar unter. Von ihm als Erbprinz wird vor allem erwartet, dass er eine Adlige heiratet, aber dem jungen Prinzen sind diese Standesdünkel zuwider. Als er jedoch Chantal Baroness de Villedant kennenlernt, entspinnt sich tatsächlich eine zarte Liebe zwischen den beiden jungen Menschen, und schließlich macht Prinz Tassilo der französischen Baroness einen Heiratsantrag. Aber dann verunglückt der Erbprinz unerwartet bei einem Segelflug und muss ins künstliche Koma versetzt werden. Die talentierte Ärztin Dr. Stefanie Berger, die den Fall des Prinzen übernommen hat, weicht Tag und Nacht nicht von der Seite des jungen Mannes. Aufopfernd kümmert sie sich um Prinz Tassilo, bis dieser wieder erwacht und feststellt, dass Stefanie die Frau seiner Träume ist. Allerdings weiß er, dass Fürst Lothar niemals einer Hochzeit mit Stefanie zustimmen wird, denn Stefanie ist aus bürgerlichem Hause, geschieden und hat einen fünfjährigen Sohn ...

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Seitenzahl: 130

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Inhalt

Cover

Impressum

Die falsche Braut

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: shutterstock / Oleg Baliuk

Datenkonvertierung E-Book: Blickpunkt Werbe- und Verlagsgesellschaft mbH, Satzstudio Potsdam

ISBN 978-3-7325-2049-7

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

Die falsche Braut

Warum Stefanie von der Fürstenfamilie nicht anerkannt wurde

Von Anja von Stein

Seit Tassilo Prinz von Diepold denken kann, ordnet er sich den Wünschen seines strengen Vaters Fürst Lothar unter. Von ihm als Erbprinz wird vor allem erwartet, dass er eine Adlige heiratet, aber dem jungen Prinzen sind diese Standesdünkel zuwider. Als er jedoch Chantal Baroness de Villedant kennenlernt, entspinnt sich tatsächlich eine zarte Liebe zwischen den beiden jungen Menschen, und schließlich macht Prinz Tassilo der französischen Baroness einen Heiratsantrag.

Aber dann verunglückt der Erbprinz unerwartet bei einem Segelflug und muss ins künstliche Koma versetzt werden. Die talentierte Ärztin Dr. Stefanie Berger, die den Fall des Prinzen übernommen hat, weicht Tag und Nacht nicht von der Seite des jungen Mannes. Aufopfernd kümmert sie sich um Prinz Tassilo, bis dieser wieder erwacht und feststellt, dass Stefanie die Frau seiner Träume ist. Allerdings weiß er, dass Fürst Lothar niemals einer Hochzeit mit Stefanie zustimmen wird, denn Stefanie ist aus bürgerlichem Hause, geschieden und hat einen fünfjährigen Sohn …

Lothar Fürst von Diepold stand auf dem Wehrgang seines Schlosses und sah den beiden Segelfliegern zu, die über seinem Kopf ihre Kreise zogen. Fast glaubte er, die lachenden Gesichter der Piloten, die seine Söhne waren, zu erkennen. Früher war er selbst ein leidenschaftlicher Segelflieger gewesen, und mit seiner Begeisterung hatte er auch die Prinzen angesteckt.

Seit der inzwischen zweiunddreißigjährige Tassilo und der sieben Jahre jüngere Marius ihre Flugscheine hatten, nutzten sie jede Gelegenheit, um ihre Heimat aus der Vogelperspektive zu betrachten, sobald es das Wetter und die Thermik erlaubten. So wie heute, an diesem herrlichen Spätsommertag im September.

Für den Prinzen und seine Söhne gab es nichts Schöneres, als das stolze Schloss mit seinen verwinkelten Bauten und den spitzen Türmen von oben zu bewundern.

Das alte Gemäuer thronte auf einem schroff abfallenden Hügel in den bayrischen Bergen und war zu früheren Zeiten schier uneinnehmbar gewesen. An der Rückseite war der Schlossberg mit dem Gebirgsmassiv verwachsen. Rings um den Schlossberg herum schmiegte sich ein tiefer See, in dessen glasklarem Wasser sich die Silhouette der alten Burg spiegelte. Die dicken Mauern der Festung hatten dem Feind kaum eine Chance gelassen, die Burg zu erobern, die zu damaligen Zeiten nur über einen schmalen Pfad zu erreichen gewesen war, der gerade einmal einem Eselskarren Platz geboten hatte.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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