GEWOHNHEITEN ÄNDERN - Schluss mit Ausreden!: Wie Sie sich mit effektiven Strategien Selbstdisziplin antrainieren und Ihr Unterbewusstsein auf Erfolg programmieren. Mit Motivation alle Ziele erreichen - Konrad Sewell - E-Book

GEWOHNHEITEN ÄNDERN - Schluss mit Ausreden!: Wie Sie sich mit effektiven Strategien Selbstdisziplin antrainieren und Ihr Unterbewusstsein auf Erfolg programmieren. Mit Motivation alle Ziele erreichen E-Book

Konrad Sewell

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Beschreibung

Gewohnheiten ändern: Wie Sie schlechte Verhaltensmuster in einfachen Schritten durch Gute ersetzen und bewusst enorme Willenskraft & Motivation entwickeln! Möchten Sie langjährige falsche Angewohnheiten loswerden? Wollen Sie früher aufstehen, produktiver werden oder das Rauchen aufhören? Sind Sie neugierig, wie Ihnen Psychologie zu schnellerem Erfolg verhilft? Die Lösungen für Ihre Probleme stehen in diesem Buch! Heute wollten Sie zum zehnten Mal anfangen mehr Sport zu treiben, sich gesünder zu ernähren oder den ersten Tag ohne Zigarette schaffen? Außerdem planten Sie ab morgen einmal wöchentlich aufzuräumen und mehr Fahrrad statt Auto zu fahren? Solche Vorsätze scheitern häufig schon nach wenigen Tagen, wenn die neue Routine zum ersten Mal unterbrochen wird. Entdecken Sie jetzt unglaubliche Strategien und psychologische Tricks, mit denen Sie im Handumdrehen tatsächlich alles umsetzen, was Sie sich vornehmen. Das erste Erfolgserlebnis stärkt die Selbstdisziplin für Ihre neuen Ziele. Bemerken Sie z.B. Ihre sportlichen Erfolge, fällt es Ihnen plötzlich ganz einfach auch die Ernährung nachhaltig umzustellen. Starten Sie einen Dominoeffekt der positiven Veränderungen in Ihrem Leben! Den inneren Schweinehund überwinden: - Produktivität im Alltag mit ganz einfachen Tricks sofort erhöhen - Langjährige Gewohnheiten Schritt für Schritt ablegen und sie durch neue erfolgsbringende Angewohnheiten ersetzen - Die Macht Ihrer Gedanken für Widerstandsfähigkeit gegen tägliche Versuchungen nutzen - Und vieles mehr…! In einfachen Schritten zum freien Leben mit großer Selbstzufriedenheit: - Positive Routine für beruflichen Erfolg angewöhnen - Effektiveres Zeitmanagement - Anerkennung und Bewunderung durch andere Personen - Selbstliebe und Selbstzufriedenheit durch persönliche Weiterentwicklung - Und vieles mehr…! Egal ob Ess- und Trinkgewohnheiten, Suchtverhalten, ewiges zu spät kommen, Faulheit oder mehr.. Halten Sie sich nicht länger selbst auf, sondern befreien sich noch heute von eingeschlichener negativer Routine. Profitieren Sie von mehr Ordnung in Ihrem Leben und genießen mit guten Tugenden langersehnte Erfolge! Drücken Sie auf "JETZT KAUFEN" und schaffen Sie in Kürze alles, wovon Sie schon immer geträumt haben!

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GEWOHNHEITEN

ÄNDERN

Schluss mit Ausreden!

Wie Sie sich mit effektiven Strategien Selbstdisziplin antrainieren und Ihr Unterbewusstsein auf Erfolg programmieren. Mit Motivation alle Ziele erreichen

Herzlichen Dank für den Kauf des Buches und gemütliche Stunden wie auch Spaß beim Lesen.

Weiterhin möchte ich Sie bitten, eine ehrliche und aufrichtige Meinung abzugeben. Das hilft ungemein weiter und lässt mich nachfolgende Projekte besser gestalten, wenn dem nötig sei.

Bücher sind nach wie vor ein Mehrwert und durch nichts in unserer heutigen Gesellschaft zu ersetzen.

Zu verdanken haben wir diesen Fortschritt und das gedruckte Buch an sich Johannes Guttenberg, der im Jahr 1452 damit begann, ein Buch zu drucken und gesagte Worte und Ideen auf Papier brachte. Aber bereits in der Antike reiften die ersten Bücher von Hand geschrieben. Seit dem 3. Jahrtausend v. Chr., im antiken Ägypten, wurde Papyrus (Zypressengras) als Beschreibstoff hergestellt. Es entstand die Geschichte der Menschheit in verewigter Form.

Ich freue mich, Ihnen das Thema Gewohnheiten ändern auf meine Art und Weise vorzustellen, und sage ein recht herzliches Dankeschön für Ihr entgegengebrachtes Interesse und Vertrauen.

Copyright © 2020 – Konrad Sewell

2. Auflage

Alle Rechte vorbehalten

ISBN: 9798612850151

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Inhalt

Vorwort

Etwas psychologische Grundlagenforschung

Gewohnheiten entstehen im Gehirn

Die Macht der Gewohnheiten

Gewohnheiten und Forschung

Gewohnheiten

Was sind Gewohnheiten

Kreislauf

Definition

Gute Gewohnheiten – Tugenden

Die „deutschen“ Tugenden

Die sieben Tugenden

Schlechte Gewohnheiten – Untugenden

Ihr alter Plan vom Leben

Die Geschichte vom inneren Schweinehund

Gewohnheiten – geht weg und kommt her!

Gewohnheiten aufbauen

Gewohnheiten ändern

So tickt Ihr Kopf, aber Sie ticken nicht mit

Sie möchten mehr Sport treiben

Strategien, die Ihr Leben bereichern

Konsistenz-Prinzip

Concorde-Effekt

Konsistenz-Prinzip + Concorde-Effekt

Die 5-Sekunden-Regel

Ihr neuer Plan vom Leben

Motivation steigern, nicht dämpfen

Von der Motivation zur Volition

Dachboden aufräumen!

Suchterkrankungen

Ihre sieben Schritte zum neuen und freien Leben

Beispiele

Aufhören mit dem Rauchen

Mehr Ordnung und Sauberkeit in Ihrem Leben

Weniger Essen aus Langeweile

Hilfe holen hilft wirklich

30 Tage - neues Glück auch im Beruf

Zeitprotokoll anlegen

Feedback-Kalender abhaken

7 Gewohnheiten für den beruflichen Erfolg

SMART – von klein auf an

Bewegung und Kinder

Gewohnheiten sind keine Wünsche und umgekehrt

Fazit

Quellenverzeichnis

Vorwort

H

aben Sie sich je überlegt, welche Gewohnheiten Sie nahezu täglich praktizieren? Gewohnheiten sind jene Handlungen, die wir meist gar nicht mehr bewusst durchführen. Vielleicht sind Sie es gewohnt, immer zur gleichen Zeit aufzustehen, zu duschen, das Frühstück einzunehmen und so weiter. Vielleicht gehört es aber auch zu Ihren Ritualen, den Tag mit einer Tasse schwarzen Kaffee und einer Zigarette zu beginnen.

Vieles von dem, was wir tun, ist uns zur Gewohnheit geworden. Ohne Gewohnheiten wäre der Mensch vermutlich nicht lebensfähig. Jedoch macht nicht immer alles, was wir gewohnt sind, wirklich Sinn. Einiges erspart uns Zeit, wenn wir z. B. den Müll hinausbringen, während wir rausgehen, um die Zeitung zu holen, um nicht zweimal laufen zu müssen. Manches ist vielleicht auch etwas lästig, wenn Sie z. B. dreimal kontrollieren, ob Sie den Herd wirklich ausgeschaltet haben, um dann ruhigen Gewissens die Wohnung verlassen zu können. Manches schadet uns auch, es wird für uns eine ernsthafte Bedrohung, wobei es von uns selbst in unser Leben gelassen wurde. Das tägliche Rauchen mehrerer Zigaretten, das Trinken von Alkohol oder manche Angewohnheiten, wie etwa das Bohren in der Nase – auch in Gesellschaft. Gewohnheiten können uns schaden – körperlich, seelisch und sozial. Trotzdem sind wir Menschen ohne unsere Angewohnheiten nicht das, was uns ausmacht.

Wie kann man aber „gute“ von „schlechten“ Gewohnheiten unterscheiden? Genau diese Frage wird Ihnen dieses Buch beantworten. Außerdem werden Ihnen Wege aufgezeigt, Gewohnheiten, die nicht zu Ihnen passen, die Sie krank machen, sozial isolieren oder Ihnen einfach nur lästig sind, wieder loszuwerden. Dies muss nicht immer durch eine „Ersatzgewohnheit“ passieren, die an die Stelle der alten Gewohnheit tritt, kann aber. Ersatzgewohnheiten erleichtern das Ganze immens. Jedoch sollten diese besser sein als die Gewohnheiten, die Sie sich abgewöhnen möchten, sonst können Sie sich das Ganze sparen.

Gewohnheiten prägen uns von Kindesbeinen an, daher ist es auch kein schlechter Ansatz, diese bereits in einem frühen Lebensalter zu verhindern oder dort schon zu beseitigen. Alles, was nicht langfristig gelebt wird, kann auch keinen großen “Schaden“ anrichten.

Lassen Sie sich von diesem Buch mitnehmen auf eine Reise durch allerlei Skurriles, Lustiges und Lebensprägendes. Begleitet von zahlreichen Fallbeispielen werden Sie sich in der einen oder anderen Situation sicherlich wiederfinden können oder die aufgezeigten Lösungswege für sich und auf Ihr Problem ummünzen können.

Etwas psychologische Grundlagenforschung

K

ennen Sie dieses Problem mit den ungewollten Gewohnheiten? Mit Sicherheit, sonst würden Sie dies hier kaum lesen. Haben Sie sich schon einmal felsenfest vorgenommen, mehr Sport zu treiben, weniger Fast Food zu konsumieren, das Smartphone öfter beiseitezulegen, mit dem Rauchen aufzuhören oder Ähnliches? Ist Ihnen dies auch gelungen? Falls dem so ist, habe ich den allergrößten Respekt vor Ihnen. Leider sieht die Realität nämlich meist anders aus. Mindestens 70 % aller Menschen verfallen laut neuesten Studien früher oder später in alte Verhaltensmuster zurück. Sollten Sie auch dieses Szenario bestens kennen, brauchen Sie sich nicht grämen, Sie sind in allerbester Gesellschaft. Da ist kaum einer, der nicht schon einmal einen noch so guten Vorsatz gebrochen, verworfen oder von vornherein nur eher lapidar ernst genommen hätte.

Aber warum ist dies eigentlich so? Warum erscheint es als schier unmöglich, seine Gewohnheiten zu ändern? Häufig weiß man doch, dass die Gewohnheiten, die einen stören, völlig unsinnig sind und einem am Ende vielleicht auch noch schaden.

Bei Zigaretten denkt man vielleicht zuerst an Genuss und Geselligkeit. Aber auch negative Faktoren wie die entstehenden Kosten, der Gestank, der ständige Zwang, eine Fluppe rauchen zu müssen, und nicht zu vergessen das Risiko für die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen lassen nicht lange auf sich warten. Trotz aller negativen Aspekte haben schlechte Gewohnheiten eines gemeinsam: Sie wurden über Jahre hinweg fest ins Gehirn regelrecht hineinbetoniert. Beton hat eines an sich, er ist hart und hält fast allem Stand. Bei der Umprogrammierung Ihres Gehirns müssen Sie jedoch keine schweren Geräte auffahren oder mit massiver Gewalt arbeiten. Sie müssen ihn nur tun, diesen ersten kleinen Schritt in ein neues Leben. Dies tun Sie am besten nicht auf den Ihnen alt bekannten Wegen, sondern auf neuen, vielleicht nicht immer geradlinig verlaufenden Schleichwegen. Das Ziel liegt nicht geradeaus. Ihr Weg hat Kurven, Senkungen, Stolpersteine, vielleicht sogar auch einmal eine Sackgasse. Auch dann heißt es: Umdenken und weitermachen. Verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen, dann tut es Ihr Gehirn auch nicht. Sie möchten in ein neues Leben, befreit von Ihren schlechten Gewohnheiten, starten? Dann machen Sie diesen ersten zaghaften Schritt. Sie werden überrascht sein. Vielleicht erinnern Sie sich dabei an die Mondlandung mit Armstrong, als dieser seinen weltberühmten Satz sagte und formulieren diesen für sich um: „Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber ein großer Schritt für mich!“

Schlechte Gewohnheiten lassen sich nicht so einfach abstreifen. Da hilft kein kleines Fingerschnippen und alles ist so, wie man es gerne hätte. Ihr Gehirn lechzt regelrecht nach Gewohnheiten, weil es sich damit jede Menge Arbeit erspart. Nein, das Gehirn ist kein faules Organ, es will jedoch Effizienz und um diese zu erreichen, hätte es gerne Wege, bestimmte immer wiederkehrende Abläufe einfacher zu gestalten. Daher entstehen Gewohnheiten und deswegen sind Sie häufig auch so in unserem Gehirn verankert.

Bis unser Gehirn einen immer wiederkehrenden Ablauf als Routine und damit als Gewohnheit ansieht und auch abspeichert, dauert es jedoch häufig relativ lange. Daher funktionieren Diäten auch so schlecht, diese sind nämlich nicht auf diesen langen Zeitraum, sondern nur auf einen kurzfristigen Erfolg ausgerichtet. Neueste wissenschaftliche Studien zeigen, dass es im Durchschnitt 66 Tage dauert, um eine neue Gewohnheit zu festigen. Diese Zahl soll Sie nicht abschrecken. Sehen Sie es positiv, was sind schon 66 Tage, wenn Sie ein Leben lang vom positiven Umschwung profitieren können? Aber: Es ist natürlich schon etwas Ausdauer gefragt. Im Prinzip ist dieses Konzept Ihres Gehirns doch ganz nachvollziehbar. Es will nichts aufgeben, was es schon kennt und so praktisch erscheint. Sie müssen aber vielleicht auf die Schokolade am Abend verzichten, weil Ihre Blutzuckerwerte eine Diabeteserkrankung erahnen lassen. Essen Sie weiterhin Schokolade, freut Ihr Gehirn sich. Verzichten Sie auf Schokolade, hat Ihr Gehirn vielleicht erst einmal ein Problem, weil ihm die Routine wegbricht, aber Ihre Blutzuckerwerte werden es Ihnen danken. Dann müssen Sie vielleicht kein Insulin spritzen und gehen anderen lästigen Begleiterscheinungen dieser oder einer anderen Erkrankung gekonnt aus dem Weg.

Gewohnheiten sind an sich nichts Schlechtes. Ohne eine gewisse Routine wäre unser Alltag gar nicht zu bewältigen. Sie starten – wie wir alle – jeden Tag aufs Neue einen ganzen Katalog an routinierten Abläufen. Dabei machen Sie sich schon lange keine Gedanken mehr über die Reihenfolge dieser Tätigkeiten. Der Wecker weckt Sie, wenn Sie einer geregelten Arbeit ohne Schichtdienst etc. nachgehen, immer zur gleichen Zeit. Sie schlüpfen in Ihre Hausschuhe, gehen zur Toilette, waschen sich die Hände, putzen die Zähne, duschen, trocknen sich ab, ziehen sich an und so weiter. Was wäre, wenn hier das Gehirn über jede noch so kleine Handlung eingehend nachdenken müsste? Wenn es jedes Für und Wider abwägen wöllte?

Alle erdenklichen Wege durchspielen müsste? Denken Sie, Sie würden das Bad oder vielleicht sogar das Bett an diesem Tag wirklich verlassen können? Vermutlich würden Sie zumindest zu spät bei der Arbeit erscheinen. Was denken Sie, würden Sie Ihrem Chef als Entschuldigung auftischen? – „Entschuldigung für mein Zuspätkommen. Mein Gehirn war mit meiner Morgentoilette restlos überfordert, es erstellte ein Konzept nach dem anderen, nur um es wieder zu verwerfen. Ähnlich wie bei unserem letzten Projekt für diesen schwierigen Kunden, erinnern Sie sich noch? Deswegen habe ich bis nachmittags im Bad gebraucht und konnte jetzt erst zur Arbeit erscheinen!“

Klingt im ersten Moment vielleicht sogar lustig oder total überzogen, aber es ist nun einmal so, wie es ist. Sie würden Ihr komplettes Leben nicht mehr auf die Reihe bekommen, wenn diese Routine des Alltags nicht wäre. Haben Sie sich je Gedanken darüber gemacht, wie fest man auf eine Zahnpastatube drücken muss oder wie viel ml Duschgel Sie zum Duschen benötigen? Über all das würde sich sonst Ihr Gehirn selbst zermartern. Außerdem könnten Sie nicht mehr mehrere Dingen nebeneinander erledigen.

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist Multitasking schon fast ein Muss. Sie trinken Kaffee, lesen die Zeitung und hören dabei Radio. Völlig normal für Sie, oder? Das wäre jedoch nicht möglich, wenn Ihr Gehirn über alles nachdenken und sich auf alles total konzentrieren müsste, damit dieser Ablauf überhaupt gelingen kann. Es würde nicht nur länger dauern, es wäre auch deutlich anstrengender.

Daher sorgt unser Gehirn dafür, dass alltägliche Abläufe mit der Zeit zur Gewohnheit, also zur Routine werden. Dabei merkt es sich nur die Abläufe, die auch erfolgreich durchgeführt werden (z. B. Zähneputzen, Kaffee trinken, Zeitung lesen). Bei jedem Erfolg merkt sich das Gehirn diesen Erfolg und signalisiert uns das deutlich. Daher denken wir über diese Abläufe nicht mehr nach, weil sie von selbst funktionieren. Bewegungen passieren wie von Geisterhand. Daher können Sie sich manchmal gar nicht mehr erinnern, ob Sie Ihre Zähne geputzt haben, und sind selbst erstaunt darüber, wenn Sie sich dessen vergewissern konnten.

Gewohnheiten entstehen im Gehirn

Aber wie genau entstehen Gewohnheiten? Im Prinzip ist es ganz einfach. Eine neue Handlung, ein neuer Bewegungsablauf, benötigt am Anfang Ihre ganze Aufmerksamkeit. Mehrfach werden vielleicht vorab schon verschiedenste Szenarien durchgespielt, um die schlechtesten Methoden gleich ohne praktische Erprobung direkt zu verwerfen. Dies spielt sich im vorderen Bereich des Gehirns, im Bewusstsein, ab. Sie setzen sich also mit diesen Dingen ganz gezielt und daher bewusst auseinander. Jeder gelungene Ablauf wird von Ihrem Gehirn als äußerst positiv wahrgenommen.

Mit jeder weiteren Durchführung der Tätigkeit rutscht das erfolgreiche Konzept des Handlungsablaufs in immer tiefere Regionen im Gehirn. Die bewusste Durchführung verblasst also zusehends. Im Unterbewusstsein angekommen, werden dann die gleichen Abläufe nicht mehr bewusst, sondern unbewusst durchgeführt. Das menschliche Gehirn ist also ganz schön durchdacht, im wahrsten Sinne des Wortes. Durch dieses Verschieben in das Unterbewusstsein hat es wieder mehr Platz und Freiraum für alles Neue. Es werden Kapazitäten und Speicherregionen im Gehirn freigeräumt durch das Programmieren von Gewohnheiten.