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Spaziere durch das Gold des Herbstes zum glitzernden ersten Schnee und geniesse traumhafte Naturlyrik aus diversen Bänden der Autorin. Ein Geschenk für die beste Freundin - und für die eigene Seele ...
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Seitenzahl: 32
Veröffentlichungsjahr: 2026
Über die Autorin:
Christine Keller (*1959) ist eine künstlerische Wundertüte. Neben ihrem Status als Familienfrau und Wanderlehrerin malte und realisierte sie von 1987-2006 viele Ausstellungen. Sie studierte an der Universität Zürich, arbeitete als Lebensberaterin und forschte über Farben. Seit 2010 schreibt sie Bücher in verschiedensten Genres, die sie zum Teil selbst illustriert.
Albert Camus: Der Herbst ist der zweite Frühling, wenn jedes Blatt eine Blume ist.
Friedrich Nietzsche: Beachte, dass der Herbst mehr die Jahreszeit der Seele als der Natur ist.
Thich Nhat Hanh: Loslassen gibt uns Freiheit, und Freiheit ist die Bedingung für Glück
Hugo von Hofmannsthal: Es gibt eine Stille des Herbstes bis in die Farben hinein
Die genauen Quellenangaben zu den Gedichtbänden befinden sich im Werkverzeichnis der Autorin am Ende des Buches. Mit Ausnahme von «Lass zwei Kirschen IN ZEITLUPE in Schokokrem fallen» sind alle Lyrikbände bei BoD erschienen.
Aus: Lass zwei Kirschen in Zeitlupe in Schhokokrem
Kastanie
Regentrommellied
Regenende
Oktobernacht
Aus: Lyrik mal Pi
Abendprinzessin
Nocturneprinzessin
Prinzessin als Herbstruferin
Nebelprinzessin
Halloweenprinzessin
Aus: Viel leicht Liebe
Gelber Schein
Späte Septembernacht
Ein Leben
Herbst
Heute im Spätherbst
Windtag
Regengesang
Novembernachtwind
Erster Schnee
Aus: Für dich
Der 22. Oktober 2022
Goldenes Wort
Septembers Gewitternacht
Daheim
Aus: Lyrik auf Wolke 7
Schneefall
Weiße Rose
Herbst im Gleichgewicht
Die blaue Bank
Vier Kerzen
Brezelballade
Aus: Das blaue Boot im Fluss der Lyrik
Eine kleine Nachtmusik
Der Herbst
Wilde Herbstgedanken
Ahorn am Wegrand
Aus: Glaube fest an deine Träume
Herbstlady
Herbsttraum
Kleine Herbstballade
Der Apfel
Novembermorgen
Landschaft im Schnee
Teezeremonie
Da bin ich wieder
Aus: Magische Odyssee – ein poetisches Tage- und Nahtbuch
Gedihte 2025
Unter Uns
Tage
Herbstworte
Schneestille
Aus: Täumen unter Bäumen in Zürich
wenn der Himmel
strahlende Hand Erinnerung
Weitere Informationen
Ich binde
die Schnürsenkel.
Es raschelt
beim Schuh .
Oh Glück!
Du perfektes Herbstfeuer, du!
Rasch in die Faust
und zu!
Sonst kommt
ein Wind auf
und es wird Winter!
am Waldrand
streicht mir
ein Blatt übers Haar
es streicht mir ein Blatt
am Waldrand
ganz am Rand
und seufzt
am Rand
und streicht mir
übers Haar
und Gräser wiegen sich
wiegen sich und seufzen
der Wind
streicht über Gräser
und seufzt
rund um den Wald
zittert das Blatt
sing sing
lass mich
rein rein
bling bling
das ist
meine gazette
in kleintropfschreibe
an die scheibe
tock tock
hier wird getrommelt
tock tock
hier wird gesammelt
es kommt alles von oben
es geht alles nach unten
der rahmen ist flussbett
dazwischen mein fliesstext
sing sing
mein singtext
bling bling
mein blingtext
Gehn wir doch raus!
Raus ins provisorische Licht.
Raus in die träge Luft.
Gehn wir!
Wir müssen nur noch
einen Namen für die Strasse
finden.
Gehn wir -
und hüllen damit
die Worte in Nebel!
Gehn wir -
und stampfen dabei,
dass die Wasserlachen
ihre untergründigen
Kommentare abgeben!
Gehen wir doch raus!
Nicht mehr und nicht weniger
als Schritt für Schritt nebeneinander.
Tropfen rinnen
vom Haar zum Kinn,
und wir wissen:
eine letzte Wolke
geht immer mit.
Laß die Tür
ein wenig offen!
Ein Viertel Mond,
drei Viertel Nacht.
Frost hat das Feuer
nach innen verbannt.
Laß die Tür
ein wenig offen!
Erzähl mir
nochmals
Wort für Wort
wie alles geschah!
Blatt für Blatt
wirft draußen
der Nußbaum
hinterher.
Zwei Wolken ziehen vorbei
und in den Abend,
zwei Schneckenwolken –
wer sie sieht,
hat zwei Wünsche frei.
