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Was wäre, wenn ... - die ´Quelle allen Seins´ (für viele Gott, Allah, Nirwana o. Ä.) die Schöpfung nur mit dem Ziel erschaffen hätte: sich darin zu spiegeln, um sich selbst zu erfahren, sich als absolute Vollkommenheit bewusst zu machen? - wir Menschen (als illusionäre Wesen, jedoch mit unsterblichen Seelen) allein diesem ´göttlichen´ Ziel dienten? - die uns bekannte Schöpfungsgeschichte infolgedessen in Wirklichkeit eine völlig andere wäre? Dann müssten wir ´Gott und die Welt´ komplett neu definieren! Und genau das macht dieses Buch! Es enthüllt, warum wir sind, was wir sind! Ein bahnbrechendes Buch! Es offenbart das Verborgene! Geschrieben für alle, die zu finden bereit sind!
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Seitenzahl: 70
Veröffentlichungsjahr: 2020
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Warum wir sind, was wir sind …!
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Peter Loibl
wurde 1967 in Düsseldorf geboren. Er ist gelernter Bankkaufmann und promovierter Volljurist. Seit seiner Jugend beschäftigt er sich intensiv mit den Weltreligionen und Naturwissenschaften. In manchen seiner Bücher verknüpft er beide Themengebiete miteinander, so wie in: Der Tod gibt sein Geheimnis preis. Von sich selbst sagt er: „Ich war Sucher, wurde Zweifler, bin Finder!“ Und vom Finden zeugt auch sein neuestes Buch: Gott durchschaut!
Weitere Bücher:
Des Teufels Literat
Der Klingelton Gottes
Der letzte Religionsstifter
Dein Gott oder mein Gott?
Einleitung
ICH
ALLES und NICHTS
Der Urknall
Die Illusion
Der evolutorische Dreiklang
Der freie Wille
Das DU
Der Beobachter
ICH
-
BIN-DA
Das Ego und das Ich
Der Tod
Die Seelenwanderung
Jenseitswelten
Die Vollendung
Das Große Ganze
Kausales Seelen-Dasein
Unsterblichkeit der Seelen
Sehnsucht und Religionen
Gebete
Propheten, Heilige, Gottessohn
Das Wissen um das Wesen des
ICH
s
Wunder
ICH
bedingt
ein
Ich
Die Krönung der Schöpfung
Die Gleich
gültigkeit
-
Schlussbemerkung
„Ich existiere nur in Beziehung zu Menschen, Dingen und Ideen, und indem ich meine Beziehung zu den äußeren Dingen und Menschen wie auch zu den inneren Beziehungen untersuche, fange ich an, mich zu verstehen.“
Jiddu Krishnamurti
(Zitiert aus »Einbruch in die Freiheit«)
„Bewusstsein kann sich letztlich nicht selbst bewusst sein, sich also nicht selbst erfahren, wahrnehmen oder erfassen. Bewusstsein muss sich mithilfe der Schöpfung, innerhalb von Raum und Zeit, durch uns Menschen spiegeln, um auf diese Weise erkennen zu können, was es in Wirklichkeit – also jenseits von Raum und Zeit – ist. ´Denn: Nur wer den Zaun überschreitet, kennt die Bedeutung der Dinge innerhalb des Zaunes. ´“
Peter Loibl
(Zitiert aus »Der Tod gibt sein Geheimnis preis«; dritter Satz zitiert aus »Sehen die Person« von Reinhold Bärenz in »Der Atem der Freiheit«)„[…] nicht das Individuum hat Bewusstsein, es ist das Bewusstsein, das unzählige Formen annimmt. Etwas, das geboren wird und stirbt, ist vollkommen eingebildet.“
Sri Nisargadatta Maharaj
(Zitiert aus »Bevor ich war, bin ich«)
„Wir leben in dieser Welt der Dualität, weil wir nur hier zur Einheit zurückfinden können.“
Kurt Tepperwein
(Zitiert aus »Die Geistigen Gesetze«)
Können wir bereits zu Lebzeiten das Geheimnis unseres (Hier)Seins lüften? Etwa mit der Beantwortung der Fragen:
Was ist der Mensch? Was ist seine Seele?
Warum gibt es uns und die Schöpfung?
Was ist der Sinn des Lebens/unseres Lebens?
Ja, das ist möglich! Und die Antworten hierauf sind – aus einem bestimmten Blickwinkel betrachtet – erstaunlicherweise ebenso einfach wie genial, wie wir sehen werden!
Im Zentrum der folgenden Ausführungen steht zunächst nicht der Mensch, sondern die ´Quelle allen Seins´ und damit die universelle Macht, die alles erschaffen hat.
Um religiös unvoreingenommen, unbefangen zu sein, wird diese Macht in den folgenden Ausführungen nicht mit einem konkreten Glaubensbegriff belegt. Denn je nach Glaubenszugehörigkeit assoziieren wir mit ihm bestimmte Religionen und ihre Stifter (z. B. Siddhartha Gautama, Jesus, Mohammed), religiöse Schriften (z. B. die Bibel, den Koran, die Veden, den Pali-Kanon) und Rituale bzw. Praktiken (z. B. Gebetsformen, Verehrungszeremonien, Feste, Tänze).
Religiöse Normen und Werte prägen uns maßgeblich; wir sehen in ihnen die Grundpfeiler unseres jeweiligen Glaubens. Demgegenüber betrachten wir Andersgläubige und ihre rituellen Handlungen mit teils großem Argwohn; das Fremde bereitet uns Unbehagen. Und so blenden wir aus, was uns Menschen – ob gläubig oder nicht – seit jeher kosmisch-evolutorisch untrennbar miteinander verbindet!
Die Wahrheit ist aber: Es gibt das Trennende unter den Menschen nicht wirklich, sobald wir die alles erschaffende Macht nicht in einem bestimmten religiösen Zusammenhang betrachten, sondern vielmehr religionsübergreifend, geschlechtsneutral. Nennen wir diese Macht daher einfach
Dieses ICH erschuf die Schöpfung mit dem einzigen Ziel, sich darin zu spiegeln, um
sich selbst zu erfahren,
sich als absolute Vollkommenheit bewusst zu machen!
Um dieses Ziel zu erreichen, war es für das ICH unausweichlich, sich nach Erschaffung der Schöpfung in nichts einzumischen, keinerlei Wertung vorzunehmen und für nichts und niemanden Partei zu ergreifen. Alles sollte von nun an so geschehen, wie es nach dem Lauf der Dinge innerhalb der Schöpfung zu geschehen hat. Die Evolution musste demnach von Anbeginn völlig unabhängig von jeglicher äußeren und inneren Steuerung vonstattengehen. Denn dem ICH ist es nur aufgrund einer absolut wertfreien, neutralen und ebenfalls unbefangenen Beobachtung der Schöpfung möglich, wahre (Selbst)Erkenntnis zu erlangen.
Der physische und damit sichtbare Mensch ist in diesem schöpferischen Erkenntnisprozess des ICHs – und jetzt bitte nicht erschrecken! – „lediglich“ eine Illusion, wie auch sein Spiegelbild letztlich nichts anderes als bloß eine Illusion ist. Gleichwohl erfüllt er innerhalb der Schöpfung eine wesentliche Funktion: Als fehlbares, unvollkommenes Wesen mit einer ausgeprägten Geistigkeit und einem freien, jedoch auch egobehafteten Willen dient der Mensch dem ICH mit nichts Geringerem, als die eigene Vollkommenheit zu erfahren! Ohne uns wäre das dem ICHso nicht möglich! Und genau aus diesem Grund sind wir trotz unserer illusionären Erscheinung eben auch „göttliche“ Geschöpfe, die überdies wegen ihrer (für uns unsichtbaren) Seelen einen Funken Unsterblichkeit in sich tragen. Letztlich kann das auch nicht anders sein, denn unsere Seelen entstammen der immer und ewig seienden Vollkommenheit des ICHs, weswegen sie keine Illusion sind!
Verehrte Leserinnen, verehrte Leser, vielleicht mag das Gesagte für Sie noch nebulös oder gar irritierend klingen, Sie werden aber schnell sehen, dass das hier Geschriebene in sich schlüssig ist! Und so wünsche ich Ihnen jetzt eine spannende und inspirierende eigene Erkenntnisreise.
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Dies ist die Schöpfungsgeschichte aus einem etwas anderen Blickwinkel.
Dieser ist revolutionär und steht doch im Einklang mit den (Welt)Religionen und Naturwissenschaften!
1 Warum dann der Buchtitel? Nur aus folgendem Grund: ´ICH durchschaut!´ wäre an dieser Stelle nicht nur grammatikalisch dubios, sondern träfe auch nicht sofort eine inhaltliche Aussage. Außerdem dient er einem kleinen Experiment: An was haben Sie bei ´Gott durchschaut´ gedacht? Eventuell neben der beabsichtigten Ambivalenz (´Wer durchschaut wen?´) vermutlich (unbewusst) an eine monotheistische Religion, wie etwa das Christentum. Doch was ist mit all den anderen (Welt)Religionen?! Das Wort „Gott“ grenzt unsere religiöse Assoziation ganz zwangsläufig ein; hingegen macht uns „ICH“ als religionsübergreifender und geschlechtsneutraler Begriff für die ´Quelle allen Seins´ empfänglich für eine unbefangene und aufgeschlossene Betrachtungsweise!
Es gibt einICH!
Dieses ICH hat es schon immer gegeben, denn es ist ohne Anfang, ohne Beginn, ohne jeglichen Ursprung. Es hat keinen Schöpfer – keinen Vater, keine Mutter. Folglich wurde es nie geboren. Der Grund: ICH ist die einzige Ursache, die selbst keine Ursache hat. Es ist seine eigene sich speisende immaterielle Quelle und existiert seit jeher aus sich selbst heraus im ewigen, immer seienden Nun. Und es wird bis in alle Ewigkeit existieren … ohne jegliches Ende.
ICH als ´Quelle allen Seins´ ist geistige Universalität bzw. universale Geistigkeit. Ihr Wesenskern ist immerwährende, unbeschränkte, allgegenwärtige gestaltlose Bewusstheit!
Dennoch wusste dieses ICH nicht, dass es „ICH“ war! Wie auch? Außer dem ICH gab es nichts anderes, wie etwa ein zweites oder drittes ICH.
Es gab weder Worte noch Gedanken, denn für Gedanken hätte es der Sprache mit Worten bedurft. Somit gab es auch keinerlei geistigen Austausch. Mit wem auch?! Das ICH existierte im absoluten Nichts! Wie hätte das ICH unter diesen speziellen Umständen ohne jegliche Bezugnahme auf etwas Kenntnis von sich selbst erlangen können? Für uns Menschen als soziale Wesen ist das schwer vorstellbar. Auch, weil wir nur sehr begrenzt zum abstrahierten Denken fähig sind! Doch Fakt ist:
Im absoluten ´NICHTS´ war das ICH (alleinig) einfach da!
Obwohl es zu jener Zeit (es gab noch nicht einmal die Zeit!) auch kein Hier und kein Dort gab, woraus sich sein Da-Sein hätte ergeben können. Es gab nämlich auch keinen Raum, in dem sich das ICH hätte aufhalten können. Daher gab es um das ICH auch keine Außenwelt, also nichts drum herum, denn ein Drum-Herum hätte einen Raum bzw. Räumlichkeit vorausgesetzt. Allerdings hätte das ICH dann eine räumlich begrenzte Wesenheit sein müssen, denn nur so wäre das ICH vom Raum unterscheidbar gewesen.
Dem war aber nicht so: Das ICH war existent; in völliger Raum- und Zeitlosigkeit war es einfach präsent, anwesend, gegenwärtig – eben einfach da! Niemals nicht da!
Doch wie konnte das sein?
