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Gute Worte - für die beste Zeit des Tages Gute Worte ermutigen, zeigen neue Perspektiven und regen dich auch zum Nachdenken an. Für deine Stille Zeit werden 155 solcher Schätze aus der Bibel gehoben und lassen dich erleben, wie aktuell Gottes Wort heute noch ist. Du bekommst neue Impulse und Ermutigungen für deinen Weg mit Gott. Denn Er wirkt auch in deinem Leben und hat sich Gutes für dich gedacht. Entdecke jeden Tag neu Gottes Gedanken und seine Liebe für dich! Jede Andacht enthält eine kurze Auslegung, persönlichen Zuspruch und Fragen oder Anregungen zur eigenen Reflexion. Sie sind nach Bibelbüchern geordnet, was gut ein paralleles Bibellesen ermöglicht.
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Seitenzahl: 414
Veröffentlichungsjahr: 2019
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155 Andachten für die beste Zeit des Tages
Über die Autorin:
Tanja Stenzig ist Jahrgang 1970, mit Robert verheiratet und hat zwei Töchter. Sie ist Theologin (Praktische Theologie MA) und hauptberuflich in der christlichen Einrichtung für Suchttherapie, Projekt Kaffeetwete e.V., tätig.
Ehrenamtlich leitet sie eine christlich-soziale Arbeit unter Frauen in Prostitution, die sie mit dem Sozialwerk „Gemeinsam für Braunschweig“ aufgebaut hat. Sie liebt Ihre Spaziergänge mit Gott und Neues zu entdecken, wie auch auszuprobieren. In allem folgt sie ihrer Vision „Menschen zu unterstützen, eine gesunde Beziehung zu sich selbst und zu Gott aufzubauen“, wobei ihr Glaube an Gott sie antreibt und gleichzeitig ihre Kraftquelle ist.
Für Robert, Laura und Marie - meine unermesslich wertvolle Familie und Begleiter auf meiner spannenden Reise mit Gott.
Aus Psalm 1
1. Erster Johannesbrief
2. Brief an die Epheser
3. Psalmen
4. Evangelium nach Matthäus
5.Sacharja
6. Ich-bin…
7. Sprüche
8. Brief an die Römer
9. Erste Buch Mose
10. Erste Petrusbrief
11. Zweite Petrusbrief
12. Jona
13. Jesaja
14. Offenbarung
Dankeschön
Voller Freude tut der [glückliche Mensch] den Willen des Herrn und denkt über sein Gesetz Tag und Nacht nach. Er ist wie ein Baum, der am Flussufer wurzelt und Jahr für Jahr reiche Frucht trägt. Seine Blätter welken nicht, und alles, was er tut, gelingt ihm.
Über die Wege der Gottesfürchtigen wacht der Herr.
Es war von Anfang an, wir haben es gehört und mit unseren eigenen Augen gesehen, wir haben es betrachtet und mit unseren Händen betastet: das Wort des Lebens. Das Leben wurde uns offenbart, und wir haben es gesehen. Und jetzt bezeugen und verkünden wir euch das ewige Leben. Es war beim Vater, und dann wurde es uns offenbart. Wir sagen euch, was wir selbst gesehen und gehört haben, damit ihr Gemeinschaft mit uns habt. Und zusammen sind wir verbunden mit dem Vater und mit Jesus Christus, seinem Sohn.
Erinnern wir uns?! An den Beginn – an das, was von Anfang an war? An das Wesentliche? Ähnliche Worte, wie die ersten Verse aus dem 1. Johannesbrief, lesen wir im Johannesevangelium. Erinnern und das Essenzielle, wie die Gute Nachricht und das Erlebte, weitergeben - das ist, was Johannes möchte. Er zeigt hier ganz deutlich, dass es sich um Tatsachen handelt und nicht um Geschichten - aber es ist Geschichte geworden. Die ganze Welt soll von dieser Herrlichkeit, von dem unglaublichen Ereignis, erfahren – auch wir. Wir würden es heute vielleicht Sensation nennen. Aber dieses Wort trifft es nicht richtig. Die Größe Jesu ist heute, wie vor 2000 Jahren, unbeschreiblich. Wir können uns nur nähern. Wir dürfen Gemeinschaft mit denen haben, die Jesus erlebt haben und ihn selbst erleben. Und hierbei merken wir, wie schwer es ist, in Worte zu fassen, was wir erfahren und gefühlt haben. Aber dadurch können wir die Freude verstehen, die in Johannes Worten zum Ausdruck kommt – und sie auch weitergeben. Wir können dann das Wort des Lebens annehmen und leben.
Träumst du nicht auch davon, zu sehen, zu betasten, anzufassen? Jesus zu erleben? Das war ein großes Vorrecht, ein großes Glück, das die Jünger hatten. Sie haben Jesus real erlebt. Natürlich träume ich auch davon, ihn so zu erfahren. Aber möchte ich auch die Konsequenzen tragen, die die Jünger getragen haben? Sie haben viel mehr aufgegeben, um Jesus nachzufolgen, als ich. Viel mehr Leid getragen. Sie sind mir – und dir – vorangegangen. Du darfst heute Jesus erleben, indem du seinen Heiligen Geist in dir hast. Genauso darfst du dich von ihm führen und lieben lassen. In der Regel brauchst du auch nicht deine Familie zu verlassen und das Korn vom Wegesrand sammeln, sondern darfst Jesus dort erleben, wo du bist. Es hat sich etwas umgekehrt: Jesus geht mit dir, wohin du auch gehst. Johannes, der diese Verse geschrieben hat, ist dort hin gegangen, wo Jesus hinging. Vielleicht ist es doch gar nicht so schlecht, wie es ist. Aber deinen großen Traum musst du ja nicht aufgeben. Er wird Realität werden… auch wenn es erst nach dem Tod ist. Irgendwann wirst du IHN sehen und betasten – und ER wird sich dir offenbaren. Bis dahin genieß seine Gegenwart, bezeuge und verkündige ihn und hab` Gemeinschaft mit anderen Christen.
Ich versichere euch: Viele Propheten und gottesfürchtige Menschen haben sich danach gesehnt, das zu sehen und zu hören, was ihr gesehen und gehört habt, aber sie konnten es nicht. (Matthäus 13,17)
Denkanstoß: Wann überlässt du Gott die Führung in deinem Leben? Wann magst du das Steuer in deiner Hand behalten?
Das ist die Botschaft, die er uns gegeben hat, damit wir sie euch weitersagen: Gott ist Licht; in ihm ist keine Finsternis.
Gott ist Licht. Diese Botschaft ist Johannes so wichtig, dass er sie gleich an den Anfang seines Briefes stellt. Er redet nicht groß drum herum, verzichtet auf die Begrüßung und kommt gleich zur Sache. Er will weitergeben, dass Gott real und unbeschreiblich ist. Er stellt ihn in seiner Macht dar: Licht und Finsternis, das ist etwas, das wir Menschen nicht beeinflussen können. Wenn wir uns das bewusst machen, bekommen wir eine Ahnung von Gottes Macht und Größe. Aber es geht hier nicht nur darum seine Größe zu zeigen; Johannes möchte auch Gottes Eigenart, seine Persönlichkeit zeigen. Gott ist Licht! Er erhellt. Nur mit ihm ist Leben möglich. Er bringt Licht in dein Leben. Später schreibt Johannes noch: Gott ist Liebe. Diese beiden Aussagen deuten keine Vielschichtigkeit an. Licht und Liebe gehören hier zusammen. Gott ist Licht, weil er Liebe ist. Seine Liebe leuchtet wie ein Licht in unsere Welt und sogar in uns hinein. Gott möchte alle und alles erhellen: jeden Winkel der Erde, jeden Winkel von uns – und er kann es auch. Die Liebe ist dabei keine „Gefühlsduselei“. Sie ist wie reines Licht. Wenn wir Licht und Liebe so verbinden, erkennen wir auch, was mit Finsternis gemeint ist. Denn die Finsternis ist die Abwesenheit von Licht – also die Abwesenheit von Liebe. Es können Hass oder andere „dunkle“ Dinge sein. Aber in Gott ist dies alles nicht. Er ist Licht und von ihm geht nur Licht aus. Dieser Vergleich zeigt eindeutig, wie klar Gott ist. Denn im Licht kann keine Finsternis sein.
Manchmal wollen wir (oder andere Menschen) Gott das Leid und die Ungerechtigkeit der Welt in die Schuhe schieben. Aber wie kann er dafür verantwortlich sein, wenn das Böse gar nicht in ihm sein kann, wie keine Finsternis im Licht sein kann. Vielleicht sollten wir etwas ehrlicher werden und genau hinsehen und ergründen, wer Leiden verursacht. Und dann können wir überlegen, wie wir Gottes Licht und damit seine Liebe in diese Finsternis hineinbringen können. Freundliche Worte zu jemandem, der sie selten hört, wären ein Anfang…. Die Welt verändern fängt klein an. Auch eine Kerze erhellt nicht gleich den ganzen Raum – das Licht breitet sich langsam aus – aber es breitet sich aus und ist nicht aufzuhalten. Lass dich nicht aufhalten! Werde Licht und scheine!
Wie gut geht es uns, wenn die Sonne scheint! Und wie schnell werden wir deprimiert, wenn es finster ist oder die Sonne einfach nicht rauskommen will. Wenn Gott nun Licht ist, willst du dann nicht im Licht, in ihm bleiben? Hat es nicht ähnliche Auswirkungen auf dein Gemüt, auf deine Seele, wenn du bei ihm bleibst, als wenn du in der Sonne wärst? Gott möchte deine Gegenwart und er möchte bei dir sein. Er möchte dich in seinem Licht haben und dich in seiner Liebe einhüllen. Er hat Gutes für dich. Jesus ist in die Welt gekommen, damit sich das Gute ausbreitet und die ganze Welt erhellt wird. Und du darfst daran teilhaben, das Licht zu verbreiten. Du darfst sozusagen ein Fackelträger sein.
Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis. (Jakobus 1,17)
Denkanstoß: Wann und wo bist du ein Segen, ein Licht für andere?
Deshalb lügen wir, wenn wir sagen, dass wir mit Gott Gemeinschaft haben, aber weiter in der Finsternis leben. Wenn wir das tun, leben wir nicht in der Wahrheit. Doch wenn wir wie Christus im Licht Gottes leben, dann haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut von Jesus, seinem Sohn, reinigt uns von jeder Schuld.
Wir reden oft viel, aber was von dem, was wir sagen, drücken wir auch mit unserem Handeln aus? Ist es nicht so, dass wir oft von Gutem reden, es aber nicht tun? Johannes zeigt, dass wir nicht im Finsteren sein und gleichzeitig mit Gott Gemeinschaft haben können. Genauso wenig, wie wir im Schatten und gleichzeitig im Licht sein können, können wir auch nicht zu einem anderen lieblos und gleichzeitig in Gottes Gegenwart sein. Manchmal sagen wir etwas anderes, als wir tun. Und ich denke, das ist uns ganz häufig gar nicht bewusst. Es ist immer wieder notwendig zu prüfen, ob wir noch im Licht stehen, ob wir die Wahrheit sagen und in ihr leben. Das eigene Leben überprüfen – immer wieder neu. Dazu gehört auch, eigene Schuld und schlechte Taten vor Gott zu bringen und ihn um EntSchuldigung zu bitten. Jesus reinigt uns von jeder Schuld. Das ist doch ein großartiges Versprechen. Es geht also gar nicht darum, nicht zu sündigen, nichts Schlechtes zu tun. Es geht um Ehrlichkeit und um ein Eingestehen, damit Jesus unsere Schuld vor seinen Vater bringen und dann Gottes Geist wirken kann. Und mit dieser Reinigung und Erkenntnis dürfen und können wir dann wieder in Gottes Licht und Gegenwart sein. Dann können wir auch mit Anderen echte Gemeinschaft haben.
Es ist für uns also lebensnotwendig, Sünden zu bekennen und unsere schlechten Taten und Gedanken vor Gott zu bringen. Denn Gott ist Licht und wir brauchen dieses Licht zum Leben. Aber vorher müssen wir uns von der Finsternis befreien lassen. Und damit das möglich ist, ist Jesus für uns gestorben. Wie Johannes sagt: sein Blut reinigt uns von jeder Schuld. Wie gut, dass wir das machen dürfen. Und mal ehrlich, hast du nicht auch schon im normalen Alltagsleben erfahren, wie gut es ist, die Wahrheit zu sagen und nicht mit einem schlechten Gewissen wegen einer Lüge zu leben? Wie gut ist es, wenn du um Entschuldigung bitten kannst und der Andere sie dir gewährt! Dann kannst du wieder mit guter Laune und reinem Gewissen Gemeinschaft mit demjenigen haben.
Schlechtes Tun, Sündigen - das ist die eine Sache. Zu diesem Lügen, wie Johannes klar sagt, gehört aber auch Gutes mit einer falschen Einstellung oder Lieblosigkeit zu tun. Wenn du jemandem hilfst, es aber nicht aus Liebe, sondern nur aus Pflichtgefühlt tust, dann lügst du. Du sollst nicht nur im Licht stehen, sondern es verbreiten, indem du es aus deinem Innersten herausströmen lässt. Bevor du aktiv wirst, kannst du doch erstmal horchen, was Gott sagt. Du kannst dich auf seine Liebe einlassen und in seine Gegenwart kommen. Und so gestärkt und ins Licht getaucht, kannst du die Liebe dann mit deinen Taten weitergeben.
Und dann nahm er einen Becher mit Wein und dankte Gott dafür. Er gab ihn seinen Jüngern und sagte: »Jeder von euch soll davon trinken, denn das ist mein Blut, das den Bund zwischen Gott und den Menschen besiegelt. Es wird vergossen, um die Sünden vieler Menschen zu vergeben. (Matthäus 26,27-28)
Denkanstoß: Hast du dich schon dabei ertappt, dein negatives Handeln oder Denken kleinzureden?
Wenn wir sagen, wir seien ohne Schuld, betrügen wir uns selbst und die Wahrheit ist nicht in uns. Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt. Wenn wir behaupten, wir hätten nicht gesündigt, machen wir Gott damit zum Lügner und beweisen, dass sein Wort nicht in unserem Herzen ist.
Die Gemeinde, die Empfänger sollen einfach zugeben, dass sie weiterhin sündigen. Sie scheinen so zu tun, als ob sie inzwischen frei von jeder Schuld seien. Vielleicht sind sie auch zu stolz, es zuzugeben. Aber damit lügen sie nicht nur vor Gott, sie betrügen auch sich selbst. Und das kann schlechte Konsequenzen haben - auch heute noch. Denn wir können keine Sünde vor Gott bringen und um Vergebung bitten, wenn wir meinen, wir haben nicht gesündigt. Aber genau das ist so wichtig. Jesus steht weiterhin als unser Anwalt vor Gott. Er will unsere Sünden vor seinen Vater bringen, damit sie uns vergeben werden und damit wir dann Gemeinschaft mit Gott, mit Jesus haben können. Welche großartigen Möglichkeiten bleiben uns verwehrt, wenn uns unsere Schuld nicht vergeben wird. Und was bleiben wir für Menschen, wenn wir unsere Sünden und unser schlechtes Verhalten nicht erkennen? Wir leben dann weiterhin in dem alten Trott und machen weiter wie bisher. Wie soll der Heilige Geist in uns wirken, wenn wir ihm nicht die Möglichkeit lassen? Ist es nicht viel schöner, rein zu sein? Wir dürfen uns, wie die Christen, die Johannes anschreibt, rein machen und vom Bösen reinigen lassen. Wir dürfen uns durch Gottes herrliche Treue und Gerechtigkeit reinigen lassen! Das bedeutet, wenn wir darauf achten und zugeben, wo wir schuldig werden, kann diese Schuld weggenommen werden. Wenn wir sie zu Jesus bringen, wird sie auf jeden Fall weggenommen. Wir können Gott dann sozusagen wieder in die Augen sehen und an seiner Herrlichkeit teilhaben.
Ein ganz anderer Aspekt ist, was Johannes aufführt: Wir machen Gott zum Lügner und haben sein Wort nicht im Herzen. Gott hat einen Preis dafür bezahlt, dass wir zu ihm kommen dürfen – und diesen dürfen wir nicht verraten, indem wir ihn ignorieren oder sogar leugnen. Jesus ist für uns gestorben, weil Menschen schon immer gesündigt haben und wir es heute auch noch tun. Auch wenn wir versuchen gut zu sein und Jesus durch uns wirken lassen. Wir bleiben Menschen, die Jesus als ihren Anwalt vor Gott brauchen. Bräuchten wir das nicht, wäre Jesu Opfertod ja überflüssig gewesen. Wofür hätte er denn dann sterben sollen? Aber Gottes Liebe und Herrlichkeit zeigt sich ja gerade in dem, was er für uns getan hat. Ist es nicht immer wieder überwältigend, sich diese Liebe bewusst zu machen. Also sei ehrlich und sei so frei: Geh zu Jesus und erzähl ihm, was du besser machen möchtest, wo du seine Hilfe brauchst und lass dich entSchulden. Du wirst Freiheit bekommen und sein Wort wird in deinem Herzen wirken.
Beweist durch euren Lebenswandel, dass ihr eure Sünden hinter euch gelassen und euch Gott zugewandt habt. (Matthäus 3,8)
Denkanstoß: Betrügst du dich selbst, wenn es um schlechte Taten geht?
Wie sieht es mit den guten Taten aus, magst du von ihnen erzählen?
Meine Kinder, ich schreibe euch das, damit ihr nicht sündigt. Aber wenn es doch geschieht, dann gibt es jemanden, der vor dem Vater für euch eintritt: Jesus Christus, der vor Gott in allem gerecht ist. Er ist das Opfer für unsere Sünden. Er tilgt nicht nur unsere Schuld, sondern die der ganzen Welt.
Jesus ist der Anwalt der Christen vor Gott. Er steht immer wieder für jeden persönlich vor Gott ein, um Abbitte für die Sünden zu leisten. Es ist kein automatischer Vorgang nach dem Motto: Du sündigst und dir wird vergeben. Nein – du musst (und darfst) jedes Mal, mit jeder Sünde, wieder zu Jesus, damit er sie vor unseren Vater bringt. Aber dann ist sie für alle Zeiten vergeben und niemand kann dir irgendeine Schuld unterjubeln oder dich anklagen. Sie ist endgültig „entsorgt“. Auch wenn Jesus in seiner Barmherzigkeit und Großzügigkeit alles immer wieder vor den Vater bringt, heißt das nicht, dass du munter weitersündigen sollst. Johannes sagt es ganz klar: damit ihr nicht sündigt. Der Heilige Geist soll in dir wirken, so dass du Jesus immer ähnlicher wirst. Du kannst und sollst ein klares Nein zur Sünde sagen. Und wenn du das zulässt, dann hat dies natürlich Auswirkungen auf deinen Lebenswandel. Du lädst weniger Schuld auf dich und du wirst immer mehr zu dem Kind Gottes, das du bist. Aber wenn es doch passiert und du wieder fällst, dann steht ER vor dem Vater - für dich! Und du bist frei.
Jesus schenkt dir Freiheit. Niemand kann dich anklagen. Die leisen Stimmen in deinem Kopf, die dir vielleicht manchmal zu schaffen machen und dir einreden, dass du schlecht und wertlos bist, haben einfach nicht Recht. Bitte Jesus um Vergebung und dass er die Stimmen zum Schweigen bringt. Wenn Gott dir vergibt, dann darfst und sollst du dir erst recht vergeben. Er hat sein Leben geopfert, für alle Schuld. Das mach dir bewusst. In dieser Freiheit darfst du leben. Und was so großartig ist: Mit deiner Schuld, in deiner Not, kannst du Jesus begegnen. Er ist gerade dann ganz nah bei dir, denn er möchte doch, dass du die Freiheit und Liebe, die er dir schenkt, annimmst. Er möchte, dass du geheilt bist und ein Leben aus seiner Kraft führst. Und genau darum kannst du ihm begegnen, wenn du Vergebung brauchst. Sei mutig und bekenne ihm, was dich belastet und was Schuld auf dich legt. So kannst du Gott erfahren und erleben. Nimm die Freiheit an!
Wer sollte uns verurteilen? Christus Jesus selbst ist ja für uns gestorben. Mehr noch, er ist der Auferstandene. Er sitzt auf dem Ehrenplatz zur rechten Seite Gottes und tritt für uns ein. (Römer 8,34)
Denkanstoß: Wo fällt es dir schwer zu vergeben? Bitte Jesus ganz konkret für diese Situation/ diesen Menschen um Hilfe?
Welchen „Klops“ im Bauch konnte Gott dir wegnehmen, weil du ihn um Vergebung gebeten hast? Was hat das in dir bewirkt?
Aber wie können wir sicher sein, dass wir ihm gehören? - Wenn wir seine Gebote befolgen. Wer sagt: »Ich gehöre Gott« und befolgt dabei Gottes Gebote nicht, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm. Doch wer sein Wort hält, an dem zeigt sich Gottes Liebe in vollkommener Weise. Daran erkennen wir, ob wir in ihm leben. Wer behauptet, dass er zu Gott gehört, soll leben, wie Christus es vorgelebt hat.
Stell dir vor, die Liebe Gottes ist in dir vollkommen – oder wie die Neues Leben-Übersetzung sagt: Die Liebe Gottes zeigt sich an dir in vollkommener Weise. Wünschst du dir das nicht auch? Das ist doch großartig, wenn Gottes Liebe in dir vollkommen ist! Das Schöne ist, Gott möchte es wahr machen. Er will, dass du seine Worte in Liebe befolgst, damit seine Liebe sichtbar wird und sich in dir und um dich ausbreiten kann. Dazu reicht aber Glauben allein nicht aus. Du sollst deinen Glauben auch leben. Denn nichts anderes heißt es, sein Wort zu befolgen. Das bedeutet, das zu tun, was Jesus getan hat: Gottes Gebote nicht nur auswendig können, sondern auch nach ihnen leben. Dabei brauchst du die 10 Gebote gar nicht auswendig zu lernen. Es reicht, wenn du das „Gebot Jesu“ kennst und anwendest: „Liebe Gott und deinen Nächsten.“ Wenn du Gott und dein Gegenüber liebst und mit Liebe begegnest, dann erfüllst du automatisch die 10 Gebote aus dem Alten Testament – und du machst, was Jesus gemacht hat. Wenn du den Menschen Liebe schenkst, dann wird dieses Gebot sichtbar. Und was so großartig ist: Gottes Liebe strömt dann aus dir heraus zu den anderen Menschen und damit wird Gottes Liebe erfahrbar. Gott zeigt sich in der Liebe. Daran erkennst du auch, dass du in ihm lebst – wenn du Liebe weitergibst. Im Grunde gibt es nur dieses eine Gebot, in dem alle anderen enthalten sind: die Liebe! Und diese Liebe hat eine enorme Kraft, denn sie lässt dich Gutes tun und das Schlechte unterlassen. Und… sie zieht dich zum Vater. Gottes Liebe ist sozusagen eine Kraft in beide Richtungen: Sie kommt von Gott her und zieht dich (und andere Menschen) zu ihm hin. Wenn Johannes sagt, dass wir die Gebote befolgen sollen, dann ist das nicht eine Anweisung, Verbote einzuhalten und sich damit gezwungen zu fühlen. Nein, es ist die Aufforderung zu lieben und in aller Freimütigkeit Gottes Liebe weiterzugeben. So wie Jesus das auch getan hat.
Reden, Denken und Handeln aus Liebe und in Liebe. Das hört sich doch recht einfach an. Aber wenn es so einfach wäre, müsste Jesus nicht als unser Anwalt vor Gott stehen. Liebevolles Reden, Denken und Handeln verändert dich und kann ebenso deine Mitmenschen verändern. Je mehr Liebe du gibst, desto mehr Liebe empfängst du auch. Du hast sicher schon erlebt, welche Auswirkungen ein kleines Lächeln oder ein nettes Wort zur richtigen Zeit haben können. Wie viel größere Auswirkungen hat es dann, wenn die Liebe der Grund aller deiner Handlungen und Worte ist?! Lass es zu und genieße, dass du geliebt bist - und zeige, dass Gott mit seiner Liebe in dir wohnt.
Ich habe euch ein Beispiel gegeben, dem ihr folgen sollt. Tut, was ich für euch getan habe. (Johannes 13,15)
Denkanstoß: Erinnere dich an Situationen, in denen du Gottes Liebe weitergegeben hast und sie um ein Vielfaches zu dir zurückgekommen ist.
Liebe Freunde, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes, das ihr schon von Anfang an hattet. Dieses Gebot entspricht dem, was ihr schon früher gehört habt. Und doch ist es zugleich neu. Denn dies Gebot ist in Christus wahr geworden und in euch, weil die Dunkelheit verschwindet und das wahre Licht bereits scheint. Wer von sich sagt, dass er zum Licht gehört, und dabei seinen Bruder hasst, lebt noch in der Finsternis. Doch wer seinen Nächsten liebt, lebt im Licht und niemand nimmt Anstoß an ihm. Wer seinen Nächsten hasst, lebt in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht, denn durch die Finsternis ist er blind geworden.
Johannes betont, dass das, was er über die Nächstenliebe schreibt, kein neues Gebot von ihm ist. Jesus selbst hat das Gebot an die Jünger weitergegeben (Joh 13,34) und sagt: „So gebe ich euch nun ein neues Gebot: Liebt einander. So wie ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben.“ Was Johannes in den vorhergehenden Versen gesagt hat, wird hier noch einmal ganz deutlich. Johannes ist wichtig zu zeigen, dass es schon immer Gottes Wille war: Die Liebe zueinander ist nichts Neues. Sein Wille wird nur neu erfüllt und er wohnt in unseren Herzen. Das heißt, wir erfüllen das Gebot nicht, weil wir müssen, sondern weil wir es wollen. Es bestimmt und gestaltet unser Leben auf wunderbare Weise. Und wenn wir mal scheitern, ist es nicht tragisch, dann können wir unser Herz bei Jesus, unserem Anwalt, ausschütten. Er wird uns gerne vergeben, denn er kennt unsere Herzen. In Jesus selbst ist dieses Liebesgebot wahr geworden und daher kann es auch in uns wachsen, so dass die Dunkelheit immer mehr verschwindet. Wo die Liebe herrscht, ist Licht, da ist es hell und freundlich. Wir haben also Anteil daran, dass Gottes Reich – das Licht – sich immer weiter ausbreitet und das Böse, nämlich die Finsternis, immer weniger Macht und Raum hat. Finsternis ist dort, wo keine Liebe und auch kein Jesus ist.
Wenn du also deinem Nächsten ohne Liebe begegnest (hassen bedeutet hier bereits liebloses Verhalten), gibst du der Finsternis Raum. Du entfernst dich dann von Gott – und dann bist du kein Segen für diesen Menschen und siehst auch deinen Weg (Gottes Weg für dich und deinen Nächsten) nicht mehr. Gott möchte nicht, dass du anderen Menschen gegenüber gleichgültig oder lieblos bist. Er möchte, dass du Anteil nimmst, so wie Jesus es bei den Menschen gemacht hat, die ihm begegnet sind. Du bist jetzt sein Lächeln, seine Hände sind deine Hände und seine Worte sollen aus deinem Mund kommen. Das Licht, sein Licht, soll sich ausbreiten, so dass die Finsternis keinen Raum mehr hat und du deinen Weg mit Gott siehst.
Das Fehlen von Liebe hat auch noch eine weitere Bedeutung: Wenn jemand keine Liebe erfährt, lebt er in der Finsternis – entfernt von Gott. Rührt das nicht dein Herz an? Hast du mit diesem Wissen nicht das große Bedürfnis, Gottes überfließende Liebe und auch deine Liebe weiterzugeben? Der erste Schritt ist ganz einfach: Schenk ein Lächeln. Danach geht es weiter: Versuch den Menschen mit Gottes Augen zu sehen und mach dir bewusst, dass Gott diesen Menschen genauso sehr liebt wie dich. Seine Liebe ist bisher vielleicht nur noch nicht bei ihm angekommen. Vielleicht sollst gerade du die Person sein, die ihn ins Licht führt.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. (Gal 5,4)
Denkanstoß: Gibt es jemanden, den du nur schwer lieben kannst? Bitte Jesus, dir seine Sicht auf diese Person zu zeigen.
Hört auf, diese Welt und das, was sie euch anbietet, zu lieben! Denn wer die Welt liebt, zeigt, dass die Liebe des Vaters nicht in ihm ist. Denn die Welt kennt nur das Verlangen nach körperlicher Befriedigung, die Gier nach allem, was unsere Augen sehen, und den Stolz auf unseren Besitz. Dies alles ist nicht vom Vater, sondern kommt von der Welt. Doch diese Welt vergeht mit all ihren Verlockungen. Aber wer den Willen Gottes tut, wird in Ewigkeit leben.
Das klingt beim ersten Lesen sehr hart. Unsere schöne Welt sollen wir nicht lieben? Sie ist doch Gottes Schöpfung! Natürlich sollen wir diese lieben und ehren und uns an ihr erfreuen. Aber diese Welt, die Schöpfung, meint Johannes hier auch nicht. Er spricht von der Welt, die sich von Gott entfernt hat und von dem, was uns von Gott trennen will. Gier, Geiz, Machtstreben und Stolz sind z. B. alles Dinge, die uns von Gott trennen und die Johannes anspricht. Wir können nicht gleichzeitig gierig sein und unserem Nächsten mit guten Gaben helfen. Genauso wenig können wir nach Macht streben und damit „über“ Menschen stehen, wenn wir sie doch wie Brüder behandeln sollen, die ebenso wertvoll sind, wie wir.
Wer die Liebe des Vaters hat, braucht das nicht – und will es auch gar nicht. Er hat erkannt, wieviel Gutes er mit den Gaben des Vaters bewirken kann. Dieser Mensch strebt danach, diese Gaben weiterzugeben. Auch wenn es immer wieder reizt und lockt, widerstehe dieser Welt, erfreue dich an der Schöpfung und teile, was sie und der Vater dir geben. Denn das ist der Wille Gottes. Manchmal ist es vielleicht schwierig, zwischen der Welt und dem, was von Gott kommt, zu unterscheiden. Darfst du deiner Freundin nicht stolz zeigen, was du dir Schönes gekauft hast? Natürlich darfst du das! Es kommt aber auf deine innere Einstellung an und die kennst du am besten. Sie an deinem Glück teilhaben lassen und sich gemeinsam freuen ist etwas anderes, als Errungenschaften zur Schau zu stellen.
Und was du nicht vergessen darfst: Das Großartige ist, wenn du nach Gottes Willen lebst, dass du nicht nur hier schon im Licht und in der Liebe lebst. Du wirst auch in der Ewigkeit bei deinem Vater und seinem Sohn sein – in vollkommenem Glück. Die Ewigkeit ist viel länger als dein Leben hier. Es lohnt sich, Prioritäten zu setzen – nach Gottes Maßstab. Lebe hier schon für die Ewigkeit.
Nicht alle Menschen, die sich fromm gebärden, glauben an Gott. Auch wenn sie `Herr´ zu mir sagen, heißt das noch lange nicht, dass sie ins Himmelreich kommen. Entscheidend ist, ob sie meinem Vater im Himmel gehorchen. (Matthäus 7,21)
Denkanstoß: Welchen Verlockungen kannst du schwer widerstehen? Welche kannst du immer wieder überwinden? Bitte den Heiligen Geist, dass er gerade in diesen Situationen in dir stärker ist und bringe ihm deine Ängste, zu versagen.
Doch haltet an dem fest, was ihr von Anfang an gehört habt! Wenn ihr das tut, werdet ihr mit dem Sohn und mit dem Vater verbunden bleiben. Und durch diese Gemeinschaft bekommen wir das ewige Leben, das er uns versprochen hat. Ich habe euch dies geschrieben, weil ihr euch vor denen schützen müsst, die euch in die Irre führen wollen. Aber ihr habt den Heiligen Geist von Gott empfangen, und er lebt in euch, deshalb braucht ihr niemanden, der euch lehrt. Denn der Geist lehrt euch alles, und was er lehrt, ist wahr - es ist keine Lüge. Bleibt also bei dem, was er euch gelehrt hat, und lebt weiter mit Christus!
Zu der Zeit gingen in der Gegend Irrlehren um, die auch vor Gemeindegliedern nicht halt gemacht haben. Eine neue Lehre von einem neuen, noch besseren Gott hat die Runde gemacht. So sagt Johannes hier ganz klar, dass sie an dem festhalten sollen, was sie von Anfang an gehört haben. Zum einen an dem, was ihnen die Jünger selbst erzählt haben – denn diese haben es real miterlebt. Zum anderen ist das gemeint, was die Christen zum Glauben gebracht hat. Die Worte des Lebens und die Anerkennung, dass Jesus Gottes Sohn ist – das Evangelium selbst, daran sollen sie sich immer erinnern. Denn Christ werden, ist eine neue Schöpfung werden, in der Gott selbst handelt. Wir sollen mit Jesus und dem Vater verbunden bleiben, mit ihm die Gemeinschaft haben, nach der Gott sich so sehr sehnt und die für uns Gläubigen so heilsbringend ist. Wie an vielen anderen Stellen der Bibel auch, sollen wir Nachfolger uns an Gottes Taten erinnern. Der Heilige Geist spielt hierbei eine große Rolle. Er wohnt in jedem Christen, er ist in unseren Herzen. Auf ihn sollen wir hören, denn er leitet und lehrt uns. Wir müssen also dem Heiligen Geist so Raum geben, dass er in uns wirken kann.
Erinnerst du dich daran, was dich zum Glauben geführt hat? Erinnerst du dich an Gottes Handeln in dir? An die Verwandlung, die seit deiner Bekehrung in dir vorgegangen ist? Ruf es dir immer wieder ins Gedächtnis, denn es ist Gottes Handeln an dir und das Wirken des Heiligen Geistes in dir. Heute gibt es nicht weniger Irrlehren als zu der Zeit des Johannes und nicht weniger Menschen, die deinen Glauben nicht so stehen lassen können und vielleicht sogar lächerlich machen. Das Erinnern und Festhalten an Jesus ist auch heute manchmal gar nicht so leicht. Aber wie Johannes sagt, hast du den Heiligen Geist in dir. Er leitet und lehrt dich. Seine Stimme zu hören und seiner Wegleitung zu folgen, das ist aber gar nicht so einfach…. Das braucht oft viel Geduld, Beharrlichkeit und Gebet. Gerade, wenn deine Geduld wieder gefordert ist, weil du den Weg noch nicht richtig erkennst, mach dir bewusst, dass der Heilige Geist – Gott selbst – in dir ist. Und das ist eines der großartigsten Geschenke. Auch wenn du manchmal erst im Nachhinein erkennst, wie er dich geleitet oder gelehrt hat: Vertraue darauf, dass er es immer und zu jeder Zeit tut, wenn du ihm Raum gibst. Er führt dich durch diese Welt hindurch in die Ewigkeit.
Gott allein befähigt uns und euch, fest für Christus einzustehen. Er hat uns einen Auftrag erteilt und bestätigt, dass wir zu ihm gehören, indem er uns den Heiligen Geist ins Herz gab. Dieser ist eine Sicherheit für alles, was er uns noch schenken wird. (2. Korinther 1,21-22)
Denkanstoß: Wann fällt es dir schwer, zu deinem Glauben zu stehen? Und wann sprudelst du über, wenn du von Gott erzählen kannst?
Seht, wie viel Liebe unser himmlischer Vater für uns hat, denn er erlaubt, dass wir seine Kinder genannt werden - und das sind wir auch! Doch die Menschen, die zu dieser Welt gehören, kennen Gott nicht; deshalb verstehen sie auch nicht, dass wir seine Kinder sind. Meine lieben Freunde, wir sind schon jetzt die Kinder Gottes, und wie wir sein werden, wenn Christus wiederkommt, das können wir uns nicht einmal vorstellen. Aber wir wissen, dass wir bei seiner Wiederkehr sein werden wie er, denn wir werden ihn sehen, wie er wirklich ist.
Du bist ein Kind Gottes! Jeder Christ ist es. Es gibt keine Unterschiede mehr – niemand ist besser oder wichtiger als der andere. Durch den Heiligen Geist in uns werden alle diese trennenden Unterschiede aufgehoben und wir können eine Gemeinschaft von Gleichen sein – Geschwister. Sie sind natürlich nicht immer einer Meinung, aber sie gehören zusammen und haben dieselben Eltern. Wir haben alle einen Vater: und zwar den großartigsten, mächtigsten, liebvollsten und heiligsten, den es gibt: GOTT. Durch seinen Willen, dich als Kind anzunehmen, gehörst du in die große Gemeinschaft der Christen, seiner Kinder, dazu. Durch seinen Wunsch stehst du unter seinem Schutz und bist in seiner Liebe. Mach dir das immer wieder bewusst, so wie Johannes es auch seinen lieben Freunden wieder deutlich macht. Du weißt zwar noch nicht, wie du sein wirst, wenn Jesus wiederkommt, aber du weißt, wer du jetzt und in Ewigkeit bist: Gottes Kind. Und niemand kann dich aus seiner Hand reißen, niemand kann dir das nehmen. Fühl dich nicht zu klein dafür und zeig keine falsche Demut. Denn Gott hat dich aus Liebe erwählt und dadurch zu seinem Kind gemacht. Du trittst damit in seinen Macht-und Liebesbereich ein. Ist das nicht unvorstellbar?
Du darfst zu Jesus kommen und ihm dein Leben geben. Und dann darfst du dich Kind Gottes nennen – denn du bist es. Welch eine großartige Liebe zeigt dir Gott damit! Du bist nie mehr allein, denn dein Vater ist immer bei dir. Aber das ist ja nicht alles…. Weltweit gibt es Christen, die auch deine Geschwister sind und mit denen du durch Jesus verbunden bist. Nicht durch Rituale oder Verträge, nein, durch Liebe.
Diese Adoption durch Gott ist ja für viele schon unvorstellbar, aber das, was danach kommt, ist noch unvorstellbarer: Du wirst Jesus irgendwann ganz ähnlich sein und ihn sehen, wie er wirklich ist. Du wirst eines Tages sehen, was du jetzt „nur“ glaubst. Lege ab, was dich hindert, seine Liebe anzunehmen und anzuerkennen, dass du Gottes Kind bist. Denn du bist es wirklich!
Von Anfang an war es sein unveränderlicher Plan, uns durch Jesus Christus als seine Kinder aufzunehmen, und an diesem Beschluss hatte er viel Freude. (Epheser 1,5)
Denkanstoß: Als was fühlst du dich am häufigsten? Als geliebtes Kind Gottes, als schwarzes Schaf, …? Nimm dir etwas Zeit und lass dir im Gebet bestätigen, dass du ein ganz besonderes Kind Gottes bist. Hab etwas Gemeinschaft mit deinem Vater – auch wenn keine warmen Schauer kommen, er liebt dich!
Wir haben die wahre Liebe daran erkannt, dass Christus sein Leben für uns gegeben hat. Deshalb sollen auch wir unser Leben für unsere Brüder einsetzen. Doch wenn einer genügend Geld hat, um gut zu leben, und einen anderen in Not sieht und sich weigert zu helfen - wie soll die Liebe Gottes da in ihm bleiben? Liebe Kinder, wir wollen nicht nur davon reden, dass wir einander lieben; unser Tun soll ein glaubwürdiger Beweis unserer Liebe sein.
Wie kann man Liebe haben, wenn man sie nicht zeigt? Liebe äußert sich – und zwar in vielen verschiedenen Varianten. Eine Variante, die Johannes nennt, ist helfen. Für ihn ist Liebe nicht glaubwürdig, wenn sie für sich behalten wird, wenn jemand Überfluss hat, ihn aber nicht weitergibt. Liebe ist etwas, das von einem selbst weg, zu einem anderen hingeht. Sie muss fließen und andere erreichen. Bleibt es bei dir, ist es nicht die Liebe, die Gott ausschüttet. Vielleicht ist es Selbstverliebtheit oder Liebe zu irgendeinem „Mammon“. Aber Gott möchte, dass wir einander lieben – tatkräftig! Johannes redet sogar davon, das eigene Leben für die Geschwister einzusetzen. Dafür muss die Liebe schon ganz schön groß sein. Es muss wahre Liebe sein. Diese Liebe, von der Johannes spricht. Sie ist keine Empfindung, sondern ein Gefühl, das sich in Taten äußert. Es ist die Liebe, die Jesus ans Kreuz geführt und die er während seines Lebens den Menschen geschenkt hat – im Überfluss. Und diese Liebe ist eine Liebe, die zur Rettung führt. Sein Leben für jemand anderen einsetzen… Das ist auf den ersten Blick schon ganz schön herausfordernd. Wenn du dir allerdings bewusst machst, dass du Gottes Liebe – also die, die Jesus uns gegeben hat (und immer noch gibt), immer wieder neu von Gott im Überfluss bekommst, dann kannst du gar nicht anders. Dann musst du lieben. Diese Liebe fließt einfach zu anderen hin, wenn du das zulässt. Wenn Gott jemanden durch dich liebt, dann setzt du dich für diese Person ein – voll und ganz. Es würde dir sicher tiefe Schmerzen verursachen, wenn du sehen würdest, dass jemand, den du liebst, Hilfe braucht. Diese Schmerzen willst du natürlich lindern und du zeigst deine Liebe in Taten. Genauso leidest du sicherlich auch, wenn du weißt, dass von dir geliebte Menschen nicht an Jesus glauben und noch keine Anwärter für das ewige Leben bei Gott sind. Auch hier gibt Gott dir seine „wahre“ Liebe, damit du sie an diese Menschen weitergeben kannst und sie durch diese Liebe ihren Retter kennenlernen. Du kannst lieben, beten und von Gott erzählen – und dem Heiligen Geist den Rest überlassen. Zeig, dass die Liebe in dir ist und lass sie fließen!
Probiere es aus! Du wirst endlose Liebe ernten.
Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
Denkanstoß: Wo ist dein „Lieben“ noch ausbaufähig? Wo zeigt sich deine Liebe als glaubwürdiger Beweis deines Glaubens an Jesus? Vielleicht magst du Gott bitten, dir Menschen zu zeigen, denen du Liebe erweisen sollst.
Hieran erkennen wir, dass wir in der Wahrheit leben und Gott voller Zuversicht begegnen können, selbst wenn unser Herz uns verurteilt. Denn Gott ist größer als unser Herz, und er weiß alles. Liebe Freunde, wenn unser Gewissen rein ist, können wir mit Zuversicht und mutig vor Gott treten. Und wir werden von ihm bekommen, was immer wir erbitten, weil wir ihm gehorchen und tun, was ihm Freude macht. Und so lautet sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes, Jesus Christus, glauben und einander lieben, wie er es uns aufgetragen hat. Wer die Gebote Gottes befolgt, der lebt in Gemeinschaft mit ihm, und Gott ist in ihm. Und wir wissen, dass er in uns bleibt durch den Heiligen Geist.
Auch hier geht es bei der Wahrheit nicht um das Gegenteil von Lüge. De Boor beschreibt Wahrheit als „letzte, eigentliche Wirklichkeit“, als „Gott in Christus“. Und so leben wir, wenn wir in der Wahrheit leben, zu Gott hin und aus Christus heraus. Ich denke christuszentriert ist hier am besten vorstellbar. Wenn wir nun so leben, dass Jesus unser Mittelpunkt in allem ist, dann können wir voller Zuversicht zu Gott kommen und in einer Beziehung mit ihm leben – selbst wenn unser Inneres uns an unsere Sünden erinnert und anklagt. Wie Johannes sagt, ist Gott größer als unser Herz. Er weiß um all unser Bemühen, um unser ständiges Straucheln und kennt unsere Sünden genau – aber durch Gottes Größe und Liebe können wir zu ihm kommen und ihn um alles bitten. Dein Part ist nun, dir deine Sünden vor Gott einzugestehen und dann kannst du mit einem reinen Gewissen um alles bitten. Dann wirst du freimütig Gemeinschaft mit Gott haben – und er wird dir geben, worum du ihn bittest.
Ist das nicht großartig, dass du Gott bitten darfst, auch wenn du mal Mist gemacht hast? Und noch viel großartiger, dass Gott dein Bitten, dein Flehen erhört? Die Voraussetzung ist „lediglich“, in seiner Liebe, „in ihm“ zu bleiben, denn dann ergibt sich alles Weitere. Du kannst dich immer wieder in seine Arme flüchten und auf seine Liebe und Gnade vertrauen – sie ist so viel größer, als du dir vorstellen kannst. Und je kleiner du dich fühlst, desto mehr wird Gott dir seine Größe zeigen und dich in seine Gemeinschaft mit hineinnehmen. Tue, was ihm Freude macht und du wirst alles bekommen, was du brauchst. Vielleicht nimmst du dir etwas Zeit und überlegst einmal, was Gott, deinem Vater, wirklich Freude bereitet…
So gebe ich euch nun ein neues Gebot: Liebt einander. So wie ich euch geliebt habe, sollt auch ihr einander lieben. Eure Liebe zueinander wird der Welt zeigen, dass ihr meine Jünger seid. (Johannes 13,34-35)
Denkanstoß: In welcher Situation konntest du den Zusammenhang zwischen Gehorchen und Gebetserhörung erleben? Was bedeutet für dich Gott gehorchen?
Worin ist Jesus dein Mittelpunkt und wo könnte er noch mehr in die Mitte rücken?
Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. Und das ist die wahre Liebe: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns zuerst geliebt und hat seinen Sohn gesandt, damit er uns von unserer Schuld befreit. Liebe Freunde, weil Gott uns so sehr geliebt hat, sollen wir auch einander lieben. Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in uns, und seine Liebe kommt in uns zur Vollendung.
Die Liebe Gottes wurde in Jesus offenbar. In allem, was Jesus getan hat, zeigt sich, welch eine Liebe Gott zu uns Menschen hat. Und dennoch ist sie viel größer, als wir uns vorstellen können. Uns fällt es ja oft genug schon schwer, den Menschen um uns herum mit Wertschätzung zu begegnen. Und Gott gab nun seinen Sohn, das Wertvollste und Kostbarste, das er hatte - für uns. Wie muss jemand lieben, der sein Wertvollstes verschenkt? Liebe erkennt man am Geben und macht sie dadurch sichtbar. Wenn du liebst, können es andere also wahrnehmen. Und genau so soll es sein! So liegt doch in der Liebe der Sinn und das Ziel unseres Lebens – wir sind aus ihr und für sie geschaffen. Weil Gott uns zuerst geliebt hat, sollen und dürfen wir hier auf der Erde im Überfluss lieben und auch geliebt werden. Die Liebe ist die beste Erfindung überhaupt! Und dann ist da noch die Vorstellung, dass das ewige Leben aus Lieben besteht. Das übersteigt sicher so manches Denken. Aber es ist schön zu wissen, dass die Liebe von Anfang an da war, weil Gott sie selbst ist - und sie auch immer da sein wird – in Ewigkeit.
Natürlich ist auch hier mit der Liebe nicht einfach ein Gefühl gemeint. Du sollst Liebe tun – sie weitergeben, anderen Menschen in Liebe und liebevoll begegnen. Das ist etwas anderes und viel Schwierigeres, als jemanden lieb zu haben. Es geht aber auch um so viel mehr als um zwischenmenschliche Beziehungen. Denn es ist nicht weniger, als dass du aus dem Tod ins Leben kommst, wenn du liebst. Mach dir dabei bewusst, es geht nicht um Mystik oder tiefschürfende Erkenntnisse. Es geht darum, die Liebe auszuüben. Also ein Handeln, als wenn Gott selbst sich um dein Gegenüber kümmert. Gott setzt dich zu einem Segen für andere Menschen, damit sie ihn erkennen und erfahren, welch große Liebe dieser großartige Gott hat. Das Schöne dabei ist: Je mehr Liebe du gibst, desto mehr Liebe und Segen wirst du empfangen. Du hast sicher schon erlebt, wie deine guten Worte und Taten wie ein Bumerang zu dir zurückgekommen sind. So sorgt Gott auch für dich. Er bleibt in dir und seine Liebe kommt in dir zur Vollendung. Was hindert dich also zu lieben?
Denn Gott ist Liebe. (1Johannes 4,8)
Denkanstoß: Wie kommst du damit klar, Gottes Liebe großzügig weiterzugeben?
Wie kommst du damit klar, dass er dich ohne Bedingungen liebt? Kannst du es annehmen?
Was hat er an dir besonders Liebenswertes geschaffen?
Und er gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns ist, die wir glauben durch die Wirkung seiner mächtigen Stärke. Mit ihr hat er an Christus gewirkt, als er ihn von den Toten auferweckt hat und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel.
Man merkt, dass Paulus gar nicht richtig beschreiben kann, was er sagen möchte. Gottes Herrlichkeit ist zu groß, als dass man sie angemessen in Worte kleiden kann. Trotzdem gelingt es Paulus gut, uns einen Eindruck von Gottes Wesen zu vermitteln. Damit wir aber noch viel mehr verstehen, bittet Paulus um erleuchtete Augen des Herzens, wobei das Herz als das Zentrum der Person angesehen wird. Der Heilige Geist soll uns Offenbarung schenken – und zwar über drei wichtige Aspekte von Gottes Persönlichkeit und deren Auswirkungen:
1. Die Hoffnung: Gott schenkt den Menschen in der Gegenwart und für das kommende Reich Gottes Hoffnung.
2. Der Reichtum seiner Herrlichkeit, den wir als Erbe bekommen: Allumfassend kann dieser Reichtum gar nicht beschrieben werden. Wir wissen aber um einiges, das dazugehört, wie z. B. der Heilige Geist, den wir schon als „Vorauszahlung“ bekommen haben. Oder die Adoption als seine Kinder und die folgende Auferstehung.
3. Die überragende Größe seiner Macht: Mit dieser Kraft hat er den Tod besiegt und Jesus als ewigen Regenten zu seiner Rechten eingesetzt. Diese Macht kann nicht übertrumpft und nicht gesteigert werden.
Was für einen Eindruck macht das auf dich? Bist du eher eingeschüchtert oder stolz wie Luzie? Ich denke, beides ist Ok. Du kannst dich einfach überschwänglich freuen, dass dieser mächtige Gott dich als sein Kind angenommen hat und du an diesen unbeschreiblichen Zusagen/Attributen teilhaben darfst. Der Mächtigste des Universums steht zu dir. ER lässt dich an allem teilhaben, was ihn ausmacht. Es bereitet dir sicher schon Freude, wenn deine Familie oder Freunde dich zum Essen einladen. Wenn sie von ihrem Glück etwas abgeben. Wie unbegreiflich ist da das, was Gott dir schenkt? Und das Schöne ist: Du brauchst nicht, wie beim dritten Stück Kuchen, zu sagen: „Nein danke, ich habe genug. Du weißt ja, meine Figur...“ Gott hat gewiss mehr, als du annehmen kannst, aber du kannst immer wieder: „Ja gerne“ sagen. Alles, was von ihm kommt, tut dir gut – auch wenn es sich nicht immer gleich so anfühlt. Vertraue ihm und öffne deine Hände für seine Herrlichkeit.
Ich habe ihnen die Herrlichkeit geschenkt, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, wie wir eins sind (Johannes 17,22).
Denkanstoß: Wo hast du Gottes Macht gespürt? Wo hast du seine Herrlichkeit gesehen?
Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigenes Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes. Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann. Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir zu guten Taten fähig sind, wie er es für unser Leben schon immer vorgesehen hat.
Nichts ist umsonst! Alles hat seinen Preis! Die Sprüche gab es vor 2.000 Jahren bestimmt ähnlich wie heute. Was für Lügen! Und welch destruktive Lebenseinstellung… Gott will dich aus Gnade retten, kostenlos (für dich). Und Gott hat auch gute Taten vorbereitet. Alles Gute ist bei Gott und kommt von ihm – du musst keinen Preis bezahlen, ihn nur in dein Herz aufnehmen. Gute Taten und Gedanken kommen nicht aus dir, aber Gott hat dich so verändert, dass du sie annehmen und tun kannst. Durch Jesus und den Heiligen Geist in dir hat Gott dich zu einer ganz neuen Schöpfung gemacht. Und er arbeitet weiter an dir. Du brauchst dich im Grunde nur hingeben und darauf einlassen – Jesus hereinlassen. Alles, was du von dir aus, tun willst, um gerettet zu werden – vergiss es! Du kommst nicht mit Weisheit weiter, sondern mit Glauben. Das, was anderen Menschen, die Jesus noch nicht kennen, töricht bzw. dumm erscheint, das ist das Richtige: Glauben – ohne das schlechte Gewissen, etwas verdienen zu müssen. Gottes Liebe und deine Rettung zum ewigen Leben in Gottes Gegenwart kannst du dir nicht verdienen. Du kannst es dir nur schenken lassen, in Gnade. Stolz auf eigene Werke - kannst du vergessen. Vor Gott sind wir alle gleich – und den Glauben kann man ja zum Glück nicht messen. Aber die Auswirkungen des Glaubens können sichtbar werden. Und dafür hat Gott schon gute Taten vorbereitet, die du „nur“ noch zu tun brauchst. Er befähigt dich, für alles, was er mit dir vorhat, wofür er dich vorbereitet hat. Du musst nichts alleine tun. Gott ist dabei. Er will ja, dass gedeiht, was er in dich gesät hat!!! Er möchte, dass du Gutes tust. Du kannst ganz vertrauensvoll die größten Herausforderungen annehmen, die du von ihm angeboten bekommst. Und das einfach, um ihm deine Liebe zu zeigen und dass du glaubst und ihm vertraust. Mit deiner Rettung oder der Liebe Gottes zu dir, haben deine Taten allerdings nichts zu tun. Ist das nicht entspannend? Du musst dir NICHTS verdienen. Du darfst das Geschenk aus Gnade einfach annehmen und dich freuen. Und wie cool ist es, wenn du zurückblicken und sagen kannst: Schau Gott, die Aufgabe war zu groß für mich alleine, aber gemeinsam haben wir es geschafft. Trau dich, Gutes zu tun, auch wenn – oder gerade deshalb – es dir zu schwer oder nicht machbar vorkommt. Halt die Augen offen nach den vorbereiteten Gelegenheiten.
Nun könnte jemand sagen: „Manche Menschen haben Glauben; andere vollbringen gute Taten.“ Dem antworte ich: „Ich kann deinen Glauben nicht sehen, wenn du keine guten Taten vollbringst; aber ich kann dir durch mein Handeln meinen Glauben zeigen.“ (Jakobus 2,18).
Denkanstoß: Hast du schon eine gute Tat nicht verfolgt, weil sie dir zu herausfordernd war? Was würdest du heute tun?
Was würdest du gerne tun, was du dich bisher nicht getraut hast?
