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Mit "Hilda Lessways" legt Arnold Bennett einen präzise beobachteten Entwicklungsroman vor, der das Leben einer jungen Frau. Der Roman verbindet sozialrealistische Detailgenauigkeit mit psychologischer Feinzeichnung und untersucht die Spannungen zwischen familiärer Pflicht, ökonomischer Abhängigkeit und dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Bennett schildert Alltagsräume, Arbeitsverhältnisse und soziale Hierarchien mit nüchterner Genauigkeit, ohne auf erzählerische Wärme zu verzichten; so entsteht ein Werk des frühen 20. Jahrhunderts, das zugleich als Gesellschaftsbild und als differenzierte Studie weiblicher Subjektivität gelesen werden kann. Arnold Bennett, einer der bedeutenden Chronisten der industriellen Midlands, schöpfte für sein Werk aus genauer Kenntnis der provinziellen Lebenswelt, in der er selbst aufwuchs. Seine journalistische Schulung, seine Nähe zum literarischen Realismus und sein anhaltendes Interesse an den Strukturen von Klasse, Arbeit und sozialem Aufstieg prägen auch dieses Buch. Gerade Bennetts Fähigkeit, gewöhnliche Existenzen mit analytischer Schärfe ernst zu nehmen, verleiht Hildas Geschichte ihre Überzeugungskraft. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die sich für den englischen Realismus, für Frauenfiguren jenseits idealisierender Muster und für die Literatur der sozialen Übergänge interessieren. "Hilda Lessways" ist ein stilles, kluges und nachhaltig wirkendes Werk, dessen historische Verankerung seine menschliche Gültigkeit nur vertieft. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
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Veröffentlichungsjahr: 2026
