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Die Bibel birgt einen ungemeinen Schatz an Weisheit und Einsicht für Menschen, die andere Menschen führen und leiten bzw. solches anstreben. Zu den biblischen Vorbildern der Leiterschaft zählt u. a. der Apostel Paulus, der als christlicher Leiter die Welt nachhaltig in einzigartiger Art und Weise prägte. Robin J. Malloy gelingt es in der Auslegung des Philipperbriefes einen Teil dieses o. g. Schatzes zu heben. Innerhalb von 57 Lehreinheiten eröffnet sich eine herausfordernde Tiefe zum Thema Leiterschaft und christliche Spiritualität. HimmelsLeiter spricht Menschen an, die ihr Leben auf Basis des christlichen Glaubens gestalten und sich in ihrer gelebten Beziehung zu Gott und ihrer Verantwortung für Gesellschaft und Mitmenschen weiterentwickeln möchten.
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Seitenzahl: 160
Veröffentlichungsjahr: 2012
Impressum
Widmung
Vorwort
1
Der Leiter als Knecht Christi
2
Heilig in Christus
3
Dienende Leiterschaft
4
Haushalter der Gnade und des Friedens
5
Die Bedeutung der Danksagung
6
Die wahre Freude des Leiters
7
Geistliche Vaterschaft
8
Die Vollendung des Leiters
9
Die richtige Wahrnehmung
10
Das Fundament der Gnade
11
Ganzheitlich Lieben
12
Liebe und Erkenntnis
13
Leben im Licht
14
Umgang mit widrigen Umständen
15
Umgang mit Ablehnung und Verrat
16
Leben für das Evangelium
17
Der Beistand des Geistes
18
Freiheit von Scham
19
Früchte der Arbeit
20
Der Leiter als Förderer
21
Die Würde des Gotteskindes
22
Kampf um Gedanken und Emotionen
23
Gemeinschaft im Geist
24
Wahres Mitleid
25
Prinzipien geistiger Einheit
26
Die Kraft der Vision
27
Identifikation mit den Verlorenen
28
Leben mit Vision
29
Die Erhöhung Jesu Christi
30
Die (Un-)Verlierbarkeit des Heils
31
Wollen und Vollbringen
32
Murren und Zweifeln
33
Das Wort Gottes
34
Leben für den Auftrag
35
Selbstverwirklichung
36
Der Führungsstil von Paulus
37
Den Nächsten sehen
38
Die Ehre des Dienstes
39
Die Kraft der Freude
40
Fleischliche Lehre
41
Religiosität
42
Leidenschaft für Jesus
43
Gerecht machender Glaube
44
Das Streben nach Vollkommenheit
45
Die Fähigkeit der Resilienz
46
Paulus – ein Vorbild
47
Die Herrlichkeit des Gotteskindes
48
Werke der Gnade
49
Quellen der Freude
50
Die Gedankenwelt des Christenmenschen
51
Gedankliche Konzepte
52
Lehren und Lernen im Geist
53
Die Transformation der Gedanken
54
Leiden und Fülle
55
Prinzipien der Versorgung Gottes
56
Materielle Güter
57
Gesegnet, um ein Segen zu sein
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Weitere Hinweise
Eines der Ziele, welches sich Robin J. Malloy in seiner vielfältigen Tätigkeit als Wissenschaftler, Erwachsenenpädagoge, Geschäftsmann, Autor und sicherlich auch als Vater zweier Söhne auf seine Fahnen geschrieben hat, ist „die Förderung einer neuen Generation von Führungskräften, die durch ihre emotionale und spirituelle Kompetenz und ihr Verantwortungsbewusstsein unsere Gesellschaft prägen und verändern.“ (siehe http://www.living-church.de/netzwerk.html)
Die vorliegende Auslegung des Philipperbriefes gibt Menschen mit Ambitionen und Verantwortung in der Leiterschaft und Führung eine Reflexionsgrundlage und Quelle der Inspiration zur Hand, welche durch ihre Prägnanz und Tiefe überzeugt, mich persönlich sogar begeistert. Die Synergie der sowohl wissenschaftlichen als auch spirituellen Kompetenz von Robin Malloy, welche immer wieder in den Auslegungen zum Vorschein tritt, bereichert und motiviert neue Schritte in der persönlichen Weiterentwicklung als Führungskraft zu gehen.
Im Studium der Bibel erkennen wir, dass Gott immer wieder Menschen erwählt hat um Führung in Zeiten der Not und gesellschaftlichen Herausforderung zu übernehmen. Mose, Daniel, Josef sind nur drei Beispiele von Männern Gottes, die den Weg einer ganzen Nation maßgeblich bestimmt und verändert haben. Vorliegendes Buch möge seinen Beitrag dazu leisten, Menschen in Ihrer Berufung zu begleiten und zu unterstützen, um nicht Minderes zu tun.
Wenn es darum geht, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, wenn es gilt, Menschen von der eigenen Meinung zu überzeugen, dann kann es sehr gut und hilfreich sein, zunächst einmal auf den oder die eigenen Titel, die eigenen Referenzen zu verweisen. In dieser Welt zählen dabei Faktoren wie der akademische Grad oder sonstige gesellschaftliche Titel, Berühmtheit oder andere besondere Leistungen, die bisher erbracht worden sind. Paulus hätte als ein Musterschüler des großen Gelehrten Gamaliel, als ein herausragender Gelehrter und Apostel der Nationen genügend Möglichkeiten gehabt, sich zu Beginn des Briefes hervorzuheben. Doch was tut er stattdessen? Er bezeichnet sich und seinen engsten Mitarbeiter Timotheus als Knechte oder Sklaven (griech.: doulos).
Ein Knecht oder Sklave zu sein, ist mit Sicherheit nicht sehr erstrebenswert und auch nicht mit sehr viel Anerkennung verbunden. Im Gegenteil: die Sklaverei steht für Unterdrückung, Entwürdigung und Entmündigung. Mit Schrecken erinnern wir uns an die Bilder im Zusammenhang mit der Sklaverei der Schwarzen in den Vereinigten Staaten oder aber an Berichte über die Sexsklaverei in Südostasien. Wie also kommt es, dass sich Paulus selbst als Knecht oder Sklave bezeichnet? Sicherlich geht es ihm nicht darum menschliche Sklaverei hervorzuheben, sondern es geht ihm meines Erachtens darum, zu verdeutlichen, dass er sich ganz und gar mit Christus und seiner Berufung identifiziert. Es geht ihm um einen besonderen Ausdruck der Hingabe an Christus und an die Aufgabe der Verkündigung des Evangeliums.
Paulus sagt, dass er mit „Haut und Haaren“ Christus gehört, er sich Christus ganz und gar „verschrieben hat“. Die Identität des Paulus ist so sehr mit Christus verwoben, dass er sich selbst als diesem vollkommen zugehörig fühlt. Sicherlich hat er dabei im Blick, dass der Sohn Gottes zuerst die Knechtsgestalt annahm, um ihn, Paulus, und auch uns alle von der Knechtschaft der Sünde und der Finsternis zu befreien.
Mich selbst rüttelt die Bibelstelle insofern auf, als dass ich mich neu hinterfrage: „Was ist meine Identität? Womit identifiziere ich mich am meisten, worauf berufe ich mich, worauf verweise ich, wenn es darum geht, Menschen zu überzeugen? Will ich Menschen von mir oder von Christus überzeugen?“ Der vorliegende Text lehrt mich, das Wesen der Demut Christi zu reflektieren und eine wichtige Entscheidung zu treffen: „Ich will von Paulus lernen, ein Leben zu führen, in welchem Christus alles ist, Ausgangspunkt und Ziel. Jeder Tag soll nicht zu meiner, sondern seiner Ehre dienen.“ Amen.
Wenn wir die Briefe des Paulus lesen, lohnt es sich, jedes einzelne Wort, jeden einzelnen Vers genau zu betrachten, ja sogar zu meditieren. Die Worte des Paulus sind so tief und umfassend, dass in ihnen die Ratschlüsse Gottes offenbar werden. Paulus und Timotheus grüßen die Christen aus Philippi mit den Worten „allen Heiligen“. Heilig sein bedeutet, „abgesondert sein für Gott“, „Gott zugehörig sein, Gottes Eigentum sein“. Somit greift die heutige Lehre den Inhalt der gestrigen auf. Paulus betrachtet sich als das Eigentum Christi, sein Leben ist in Christus verborgen. Nicht er lebt noch, sondern Christus lebt in ihm. Dies ist das Geheimnis, das in der Taufe seinen Ausdruck findet (vgl. Römer 6): der alte Mensch stirbt mit Christus und wird mit Christus zu einem neuen Leben auferweckt. Durch den Heiligen Geist nimmt Christus in dem Gläubigen Raum, er wird eine neue Kreatur in Christus.
Dieses Wunder erfolgt auf der Grundlage des Erlösungswerkes Christi am Kreuz von Golgatha! Wir sind heil und heilig, wir sind Teil von Gottes Familie durch Jesus Christus. Der Gruß von Paulus an die Philipper erinnert sie daran: Ihr seid erlöst durch das Blut Christi, ihr seid wiedergeboren zu einem unvergänglichen Leben, ihr seid Teil der göttlichen Familie. Dieses Geheimnis wird auch durch die folgenden Worte deutlich: „allen Heiligen in Christus“. Als Christen leben und weben wir in Christus, er ist unsere Heimat. Auch unser Leben, wie das des Paulus, ist in Christus verborgen. Gleichzeitig sind wir Staatsbürger, wir leben in unseren Städten und Dörfern: „die in Philippi sind“. In dem Gläubigen vereint sich die Zeitgebundenheit und Begrenztheit des Menschen mit der Ewigkeit und Unbegrenztheit Gottes. In uns nimmt der übernatürliche Himmel Raum und bahnt sich einen Weg in diese Welt.
Wir sind nicht mehr von der Welt, aber noch immer in der Welt. Wir sind in Christus und in unserer Welt, in unserem Land. Als Christen sind wir also verantwortlich, diese Welt zum Besseren mitzugestalten. Diese Verantwortung haben wir gerade, weil unsere eigentliche Heimat in Christus ist, viel mehr noch: weil er in uns ist! Diese Inkarnation des Göttlichen im Irdischen ist das Geheimnis des Evangeliums, Gott wird Mensch in Christus und noch heute begegnet er Menschen durch Menschen wie uns. Wir sind Heilige in Christus und in der Welt, wo immer Gott uns hingestellt hat. Wir wollen jeden Tag „heiligen“ und ganz und gar für Gott in Anspruch nehmen. Wir wollen täglich in Christus sein und bleiben, um dadurch Früchte zu bringen, die den Orten, an denen wir stehen, den Menschen, denen wir begegnen, Leben schenken. Amen.
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