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Die Regel des hl. Benedikt von Nursia (480-547) gehört zu den Grundlagentexten abendländischer Spiritualitätsgeschichte. Kann sie aber auch heute noch eine Hilfe sein, das Leben zu meistern, es auf Gott hin auszurichten? Die Benediktinerin Mirijam Schaeidt hat sich nach einer Krise von den Grundimpulsen ihrer Ordensregel neu inspirieren lassen und diese in ihre eigene Sprach- und Erfahrungswelt übersetzt. Die große Entdeckung dabei ist: Die Regel ist nichts, was man "befolgen" kann. Sie ist mehr Raum als eindimensionale Richtschnur, mehr wie ein Experimentierlabor oder wie eine Landkarte: Diese ist nicht selber der Weg. Man "beobachtet" sie nicht wie ein Gesetzbuch, man orientiert sich an ihr. In diesem Sinn ermutigt der Band dazu, in der Dynamik bewährter spiritueller Traditionen den je eigenen Weg unter der Führung des Heiligen Geistes zu gehen.
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Seitenzahl: 105
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Mirijam SchaeidtHindurch ins Licht
Mirijam Schaeidt
Wege der Hoffnungim Geist derBenediktusregel
Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in derDeutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sindim Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.
© 2012 Echter Verlag GmbH, Würzburgwww.echter-verlag.deUmschlag: Peter Hellmund (Bild: © Angelika Lutz)Druck und Bindung: Druckerei Friedrich Pustet, RegensburgISBN 978-3-429-03484-9 (Print)
978-3-429-04633-0 (PDF)
978-3-429-06042-8 (ePub)
Hinführung
Erster Teil:Das Leben tanzen
Zweiter Teil:Aufstieg durch Abstieg
Dritter Teil:Heilige Zeiten
Vierter Teil:Resonanzräume im Alltag
Anmerkungen
Es war Anfang der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ich befand mich in der Erholungsphase nach einer langwierigen Erkrankung und suchte mich in meinem Alltag wieder neu zurechtzufinden. Krank war ich zwar nicht mehr, aber auch noch nicht so richtig gesund. Ich musste lernen, in der veränderten Situation meine Kräfte, Grenzen und Spielräume sowie meinen Platz in der Gemeinschaft neu wahrzunehmen und zu gestalten. Parallel dazu gab es die eine oder andere Verlusterfahrung zu verarbeiten. Das war nicht leicht, und so suchte ich verstärkt nach Hilfen.
Die Regel Benedikts1, nach der ich einige Jahre zuvor meine Profess abgelegt hatte, lag vor mir. Konnte sie mir Hilfe sein? Manches in ihr, woran ich mich anfangs noch gestoßen hatte, war mir nach zehn Jahren Gottsuche im Kloster verständlicher geworden. Dann gibt es eine ganze Reihe »Perlen« in ihr, die mich von Anfang an tief angesprochen hatten und immer noch ansprachen. Aber Benedikts Sprache aus dem 5./6. Jahrhundert klang in meinen verwöhnten Ohren des ausgehenden 20. Jahrhunderts streckenweise immer noch etwas spröde und trocken (was von einer alten Ordensregel an sich nicht unbedingt anders zu erwarten ist). Manches blieb mir nach wie vor fremd. Ihre Sprache war – mit Ausnahme der »Perlen« – nicht die Sprache, die in meinem Herzen neue Energie weckte, zumindest nicht in jener Situation. Trotzdem schätzte ich den Geist, der immer wieder aus dem uralten Text durchscheint, in dem ich noch verborgene Tiefendimensionen ahnte. Aber es war ein eher nüchternes Ahnen und Schätzen, keine überschwängliche Begeisterung, im Gegensatz zu mancher Mitschwester, die damals wie eine inkarnierte Regel auf mich wirkte. Ich dagegen hatte mir lediglich die Perlen oder Rosinen, die ich fand, herausgepickt und versucht, mich daran zu halten. Es waren Sätze wie:
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