Ich bin Nele - Nele kommt in die Schule - Usch Luhn - E-Book

Ich bin Nele - Nele kommt in die Schule E-Book

Usch Luhn

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Beschreibung

Nele kennt seit Wochen nur noch ein Thema: Bald wird sie ein Schulkind sein! Die letzten Wochen im Kindergarten sind voll mit Vorbereitungen auf Neles großen Tag. Und dann heißt es endlich: Ab heute ist Nele ein Schulkind!

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Usch Luhn

Nele kommt

in die Schule

Mit Illustrationen von

Carola Sturm

Der Inhalt dieses E-Books ist urheberrechtlich geschützt und enthält

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1. Auflage 2016

© 2016 cbj Kinder- und Jugendbuchverlag

in der Verlagsgruppe Random House,

Neumarkter Str. 28, 81673 München

Alle Rechte vorbehalten

Umschlagabbildung und Innenillustrationen: Carola Sturm

Umschlaggestaltung: fruehling advertising, München

SaS • Herstellung: UK

Satz: dtp im Haus/UK

Reproduktion: ReproLine Mediateam, München

ISBN 978-3-641-18862-7V001

www.cbj-verlag.de

Inhalt

1. Verflixt früh

2. Viele Berthas und eine süße Fee

3. Tante Adelheid hat ein Geheimnis

4. Ein toller Schnuppertag

5. Ein Walnussschiffchen geht auf Reisen

6. Verrückt nach Schule

7. Alle Kinder lernen lesen ...

8. Endlich Schulkind – Jippieh!

9. Eine Überraschung hinterm Haus und noch viel mehr

1. Verflixt früh

»Ich bin wach!«, rief Nele und schlug die Augen auf. Verwundert schaute sie sich um. Hoppla. Es war ja noch ganz dunkel.

»Ich bin aber schon wach!« Sie strampelte ihre Bettdecke weg und rannte in das Elternschlafzimmer. Papa und Mama schliefen noch tief und fest.

»Hallo, ihr Schlafmützen, aufstehen. Bertha und ich wollen jetzt in den Kindergarten.« Sie warf ihren Kuschelhund auf das große Bett.

Mama hob ihren Kopf und blinzelte verschlafen. »Ach, Spätzelchen. Was machst du denn für einen Alarm mitten in der Nacht? Komm, träum noch ein bisschen weiter.« Sie lüpfte die Bettdecke.

»Aber wir basteln heute mit Melanie unsere Schultüten«, protestierte Nele. »Da darf ich auf keinen Fall zu spät dran sein.« Sie zwickte Papa in seinen Zeh.

»Wir haben noch Zeit«, brummte Papa in sein Kissen. »Sogar viel Zeit. Wenn unser Wecker sieben zeigt, frühstücken wir erst einmal gemütlich. Zum Schultüten-Basteln muss man ausgeschlafen sein. Die Tüte soll ja besonders schön werden.«

Da hatte Papa recht. Die Zahl Sieben kannte Nele schon. Sie kam gleich nach sechs und Nele war bereits sechs. Groß genug für die erste Klasse.

»Na gut«, lenkte Nele ein und kuschelte sich so in Mamas Arm, dass sie den Wecker gut im Blick behalten konnte. »Aber keine Minute später.«

Nele überlegte, wie ihre Schultüte aussehen sollte. Am liebsten mochte sie Hunde. Ihr Kuscheltier Bertha war ein süßer Berner Sennenhund. Bertha abzuzeichnen war bestimmt nicht leicht. Für so eine schwierige Arbeit musste man ausgeschlafen sein.

Sie gähnte. Nachdenken machte müde. »Du kommst auf meine Schultüte«, flüsterte sie in Berthas Ohr. »Freust du dich auch schon so doll auf die Schule?« Nele fielen wieder die Augen zu und sie schlief tatsächlich noch eine klitzekleine Runde.

2. Viele Berthas und eine süße Fee

Nicht nur Nele war ganz aufgeregt, als sie mit Papa im Kindergarten ankam. Ihre beste Freundin Klara hüpfte ihr aufgekratzt entgegen und sang: »Ich kriege Delfine auf meine Schultüte, ich kriege Delfine. Und die Melanie hilft mir. Melanie hi-hi-hilft mir ...«

Nele runzelte die Stirn. »Mir aber auch. Ich muss Bertha zeichnen. Das ist viel schwerer als Delfine.«

Die Kindergärtnerin Melanie Bienenstich lachte. »Keine Sorge. Felix braucht Autos, Anton Dinosaurier und Tinki bastelt eine Schultüte mit Feen. Ich habe heute ganz schön viel Arbeit. Aber wir schaffen das. Kommt erst einmal rein, zieht Jacken und Schuhe aus und dann legen wir los.« Sie zwinkerte Neles Papa verschwörerisch zu. »Bis später. Sie sollten Nele heute nicht zu früh abholen, Herr Winter.«

Nele sauste zur Garderobe, streifte ihren Anorak ab und schlüpfte in die Hausschuhe. So flott war sie nicht jeden Morgen. Sie trödelte nämlich gerne ein wenig. Aber heute durfte sie keine Zeit verlieren.

Melanie hatte schon den großen Tisch frei gemacht und verteilte nun Schultüten aus weißem Karton an jedes Kind. Die hatte sie mit Markus, der ein Schülerpraktikum im Kindergarten machte, vorher zusammengeklebt. Markus half auch beim Verzieren und Bemalen mit. Er holte gerade Krepppapier und Kinderscheren, Kleber und einen dicken Packen Glanzpapier aus dem Bastelschrank.