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8- bis 12-jährige Kinder werden mit dieser bis zu 6-teiligen Themenreihe oder 7-tägigen Freizeit mit allen Sinnen für Jesus begeistert, denn sie erleben, dass sie wunderbar gemacht sind und Jesus immer für sie da ist. Das Buch beinhaltet zu jeder Einheit - ein Anspiel als Einführung zum Thema der biblischen Geschichte - eine biblische Geschichte, die jeweils mit einer anderen Methode kreativ erzählt wird - eine Kleingruppenzeit mit einer Vertiefungsaktion - verschiedene Spiele und Kreativaktionen - eine Sonderaktion wie z. B. Geländespiele rund ums Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken. Alle Bausteine sind flexibel kombinierbar, um damit das eigene Programm individuell zu füllen. Ein Familienaktionstag mit Gottesdienst lädt die Familien der Kinder zu einem gemeinsamen Abschluss ein. Ein Buch für alle, die Kinder von 8 bis 12 Jahren mit allen Sinnen für Jesus begeistern wollen – genauso wie Jesus es selbst bei Begegnungen mit den Menschen getan hat.
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Seitenzahl: 178
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Jörg Bartoß und Corinna Becker
7 Themeneinheiten zu unseren 5 Sinnen für Jungschar und Freizeit
buch+musik
In unseren Veröffentlichungen bemühen wir uns, die Inhalte so zu formulieren, dass sie Frauen und Männern gerecht werden, dass sich beide Geschlechter angesprochen fühlen, wo beide gemeint sind, oder dass ein Geschlecht spezifisch genannt wird. Nicht immer gelingt dies auf eine Weise, dass der Text gut lesbar und leicht verständlich bleibt. In diesen Fällen geben wir der Lesbarkeit und Verständlichkeit des Textes den Vorrang. Dies ist ausdrücklich keine Benachteiligung von Frauen oder Männern.
Dieses Buch ist entstanden in Zusammenarbeit mit der Kinderzentrale der Liebenzeller Mission (KidZ)
Impressum
1. Auflage 2017
buch+musik ejw-service gmbh, Stuttgart
All rights reserved.
ISBN Buch 978-3-86687-177-9
ISBN E-Book 978-3-86687-178-6
Lektorat: buch+musik – Claudia Siebert, Kassel
Umschlaggestaltung: Beate Schmid Grafik Design, Heimsheim
Gestaltung und Satz: Beate Schmid Grafik Design, Heimsheim
Bildrechte Umschlag und Deckblätter: valiza14, Jacek Chabraszewski, eurobanks, Ljupco Smokovski, Sergio Bykhunenko (Fotolia)
Bildrechte Fotos: Jörg Bartoß
Bildrechte Autorenfotos: privat (Bartoß), Fotostudio Compendium, Bad Liebenzell (Becker)
www.ejw-buch.de
Einführung
Mit allen Sinnen erleben
Das Programm und die Arbeit mit diesem Buch
Allgemeines zum Programm und seinem Bausteinsystem
Übersicht der Einheiten und Programmbausteine
So kann eine Kinder- oder Jungscharstunde aufgebaut sein
So kann der Tag einer Kinderwoche oder Jungscharfreizeit aufgebaut sein
Biblische Geschichten und Methoden zum Erzählen
Einführung zum Erzählen der Geschichten und zu den Methoden
Einheit Körper: Schöpfung (1. Mose 1)
Einheit Sehen / Auge: Bartimäus (Markus 10,46-52)
Einheit Hören / Ohr: Jesus im Tempel (Lukas 2,41-52)
Einheit Riechen / Nase: Maria salbt Jesus (Johannes 12,1-8)
Einheit Fühlen / Hand: Die kranke Frau (Markus 5,25-34)
Einheit Schmecken / Mund: Hochzeit in Kana (Johannes 2,1-12)
Einheit Körper: Wunder / Familiengottesdienst (Psalm 139,14-17)
Anspiele
Einführung zum Anspiel
Einheit Körper / Schöpfung: Jamie hat einen einzigartigen Freund
Einheit Sehen / Auge: Jamie will auch was sehen
Einheit Hören / Ohr: Jamie freut sich, dass ihm jemand zuhört
Einheit Riechen / Nase: Jamie ist für seinen Freund da
Einheit Fühlen / Hand: Jamie ist mutig
Einheit Schmecken / Mund: Jamie läuft das Wasser im Mund zusammen
Einheit Körper / Wunder: Jamie ist etwas ganz Besonderes
Kleingruppen und Aktionen zur Vertiefung
Einführung zu den Kleingruppen
Einheit Körper: Schöpfung
Einheit Sehen / Auge: Ich kann Jesus sehen!
Einheit Hören / Ohr: Ich kann Jesus hören!
Einheit Riechen / Nase: Ich kann Jesus riechen!
Einheit Fühlen / Hand: Ich kann Jesus fühlen!
Einheit Schmecken / Mund: Ich kann Jesus schmecken!
Bausteine für die Programmgestaltung
Spiele
Spiele zu allen Sinnen / Spieleprogramme zum Kennenlernen
Spiele Sehen / Augen
Spiele Hören / Ohr
Spiele Riechen / Nase
Spiele Fühlen / Hand
Spiele Schmecken / Mund
Kreatives
Kreative Fotoaktion zu allen Sinnen
Kreatives Sehen / Auge
Kreatives Hören / Ohr
Kreatives Riechen / Nase
Kreatives Fühlen / Hand
Kreatives Schmecken / Mund
Sonderaktionen
Experimente zur Einheit Körper / Schöpfung
Nachtgeländespiel „Die funkelnde Spur“ zur Einheit Sehen / Auge
Nachtgeländespiel „Hört, hört“ zur Einheit Hören / Ohr
Geländespiel „Wasser in der Savanne“ zur Einheit Schmecken / Mund
Badeperlenherstellung zur Einheit Riechen / Nase
Ausflug zur Einheit Fühlen / Hand
Spieleabend: Partyzeit zur Einheit Schmecken / Mund
Familienolympiade zur Einheit Körper / Wunder
Ideen für die Dekoration
Literaturtipps mit weiteren Ideen zur kreativen Verkündigung und zu den Programmbausteinen
Die Autoren
Zu diesem Buch können zusätzliche Vorlagen unter www.ejw-buch.de/shop/ich-kann-jesus-erleben.html als digitale Daten heruntergeladen werden. Der Kauf des Buches berechtigt zum Downloaden, Ausdrucken, Kopieren und Verwenden dieser Daten, sofern sie zur Vorbereitung und Durchführung der Inhalte dieses Buches verwendet werden. Eine Vervielfältigung, Verwendung oder Weitergabe darüber hinaus ist ohne Erlaubnis ausdrücklich nicht gestattet.
Es ist etwas ganz Besonderes, Jesus erleben zu dürfen und Kinder durch das Erlebnis für ihn begeistern zu können. Vor allem, wenn wir dabei all unsere Sinne einsetzen. Denn wir Menschen lernen viel leichter und behalten das Gelernte viel länger, wenn wir das, was wir hören und sehen, auch erleben. Mit unseren Sinnen dürfen wir die Welt erkunden und immer wieder auf unterschiedliche Art erleben.
Dazu hat uns Gott mit unseren Sinnen ausgerüstet. Diese können und sollen wir einsetzen, um damit Jesus kennenzulernen. Das wird in vielen biblischen Geschichten deutlich. Gott hat nicht nur den Verstand der Menschen angesprochen, sondern immer wieder all ihre Sinne mit einbezogen. Zum Beispiel, als Gott sich auf dem Berg Horeb Elia im leisen Säuseln des Windes und nicht im Tosen des Sturmes, dem Brausen des Feuers oder dem Beben der Erde zeigt. Auch Jesus spricht bei der Begegnung mit den Menschen immer wieder unterschiedliche Sinne an. Dabei denken wir zum Beispiel an die Heilung der blutflüssigen Frau, die nur Jesu Gewand berührte und geheilt wurde, oder an den blinden Mann, dem Jesus Schlamm auf die Augen strich, damit er wieder sehen konnte.
Kinder lieben es zu matschen, zu kneten, zu formen, etwas mit ihren Händen zu bauen und Spaß beim Zuhören und Zusehen, beim Riechen und Schmecken zu haben. Kinder entdecken viel, sind neugierig und betätigen sich gern als kleine Forscher. Wir Menschen sind einfach genial von Gott ausgedacht, damit wir all das tun können.
Wenn die Kinder Jesus mit allen Sinnen erleben, wünschen wir uns, dass sie dadurch Jesus begreifen können und von ihm begeistert werden. Mit unserem Programm für Freizeiten und Themenreihen wollen wir deshalb einladen, Kindern dieses doppelte Erlebnis zu ermöglichen – ihre Sinne vielseitig anzusprechen und mit ihnen gemeinsam Jesus kennenzulernen. Alle Einheiten und Bausteine des Programms wurden von Jörg Bartoß bereits mit vielen Kindern bei Freizeiten und Kinderwochen erprobt – und immer wieder hatten sie viel Spaß dabei und konnten staunen über das, was sie erlebten.
Dieses Erlebnis wünschen wir allen, die Kinder für Jesus begeistern, damit die Kinder entdecken, dass Jesus der beste Freund ist und sie mit ihm leben wollen.
Jörg Bartoß
Corinna Becker
In der Entwicklungspsychologie hat man herausgefunden, dass wir Menschen mehr lernen und mehr behalten können, wenn wir nicht nur hören, sondern etwas mit mehreren unserer Sinne erleben. Ein guter Duft, der uns in der Nase geblieben ist, erinnert uns an etwas Besonderes. Aber genauso ein schlechter Geruch, den wir nicht so schnell vergessen. Viele Gefühle verbinden wir mit etwas, das wir mit einem unserer Sinne erlebt haben.
Bei der Verkündigung ist es daher wichtig, dass möglichst auch andere Sinne als nur das Ohr angesprochen werden. Die folgende Tabelle soll verdeutlichen, wie sich Menschen Informationen am besten merken können:
Methode
möglicher Lerneffekt
hören
10%
hören und sehen
20%
hören, sehen und selbst aussprechen
50%
selbst erleben und „durchleiden“
90%
Deshalb sollten wir nicht nur etwas für die Ohren bieten, sondern etwas, wodurch die Botschaft auch erlebt werden kann. Wenn wir unsere Geschichten zu einem Erlebnis machen, macht es den Zuhörern und Zuhörerinnen nicht nur mehr Spaß, sondern die Aufmerksamkeit und die Neugier werden geweckt und die biblische Wahrheit kann sich viel tiefer im Herzen festsetzen, weil sie länger in Erinnerung bleibt. Aus diesem Grund ist es unser Anliegen, Gottes Wort nicht nur vorzulesen oder „runterzuerzählen“, sondern es auf eine persönliche, kreative Art zu erzählen und anschließend durch kreative und spielerische Elemente zu erklären und zu vertiefen.
Definition des Begriffs „Sinn“
•Wahrnehmung (englisch: sense), die Fähigkeit der Sinnesorgane zur Aufnahme von Reizen
•Synonym für Verstand und Bewusstsein (englisch: mind), „bei Sinnen sein“
•Gefühl und Empfänglichkeit für etwas (z. B. Sinn für Romantik)
•Denkweise und Gesinnung (z. B. etwas in seinem Sinn zu entscheiden)
Zu den Sinnesorganen zählen wir die Haut, das Auge, das Ohr, die Nase und den Mund.
In diesem Buch geht es um den „Sinn“ im Zusammenhang mit der Wahrnehmung. Wahrnehmung wird als ein Prozess verstanden, bei dem physikalisch-chemische Reize, die über die Sinnesorgane aufgenommen werden, als elektrische Impulse an das Gehirn weitergeleitet und dort als Wahrnehmung registriert werden. Wahrnehmung entsteht also nicht in den Sinnesorganen, sondern im Gehirn.
Das Auge – der Gesichtssinn
Das Auge besteht aus einer äußeren, mittleren und inneren Augenhaut. Die innere Augenhaut (Retina) spielt die größte Rolle bei der Aufnahme von Reizen, da dort die Lichtsinneszellen angesiedelt sind. Diese etwa 130 Millionen Sinneszellen werden in Stäbchen und Zäpfchen unterschieden. Die Stäbchen sind für das Schwarz-Weiß-Bild zuständig und ermöglichen das Sehen in der Dämmerung. Mit den Zäpfchen werden Farben wahrgenommen. Durch das auf das Auge fallende Licht werden über den Sehnerv die Sinneszellen verschieden stark gereizt und diese Informationen an das Gehirn weitergeleitet.
Das Ohr – der Gehörsinn
Im Außenohr mit Ohrmuschel, Gehörgang und Trommelfell werden die Schallwellen (Töne, Geräusche) aufgefangen. Sie werden über das Mittelohr mit seinen drei winzigen Gehörknöchelchen an das Innenohr weitergeleitet. Dieses spielt für die Aufnahme der Reize eine wichtige Rolle, da sich hier nicht nur das Gleichgewichtsorgan befindet, sondern auch das eigentliche Hörorgan. Die Ohrschnecke im Innenohr enthält die Sinnesrezeptoren für das Gehör. Werden die Gehörknöchelchen durch Schwingungen bewegt, leiten diese die Reize über Membrane an Haarzellen in der Schnecke weiter. Von dort werden die Informationen über den Hörnerv an das Gehirn übermittelt.
Die Nase – Geruchssinn
Die Gerüche werden aus der Luft von der Riechschleimhaut aufgenommen, die sich in der Nasenhöhle befindet. Die Riechzellen der Schleimhaut haben Riechhärchen, die mit den Gerüchen der vorbeiströmenden Luft reagieren. Über Nervenstränge werden die Informationen zum Großhirn weitergeleitet. Eine wichtige Aufgabe der Riechfunktion ist es, Atemorgane und Organismus vor schädlichen Einflüssen, z. B. giftigen Gasen, zu schützen.
Die Haut – der Tastsinn
Die Haut ist mit 1,5 bis 2 m2 und einem Gewicht von 3,5 bis 10 kg das größte Sinnesorgan des Menschen. Sie ist ausgestattet mit zahlreichen Sinnesrezeptoren, auch Messfühler genannt. Der Haut fallen die unterschiedlichsten Aufgaben zu:
•Abgrenzung der „Innenwelt“ von der „Außenwelt“
•Schutz des Körpers vor schädlichen Einflüssen der Umwelt
•Aufnahme von Sinneswahrnehmungen aus der Außenwelt
•Mitregulation des menschlichen Wasserhaushalts und Regulation der Körpertemperatur
•Fettspeicherung
•Mithilfe bei der Immunabwehr
•Kommunikationsorgan für Befindlichkeiten des Menschen, z. B. „vor Neid erblassen“, Schamesröte oder „aus der Haut fahren“
Der Mund – der Geschmackssinn
An allen Geschmacksempfindungen ist stets auch der Geruchssinn beteiligt. Ist dieser gestört, z. B. durch einen Schnupfen, ist auch der Geschmackssinn deutlich beeinträchtigt. Die Rezeptoren für den Geschmackssinn liegen in den Geschmacksknospen im Bereich der Zunge, der Mundschleimhaut, des Rachens und des Kehldeckels. Dadurch können wir bitter, sauer, salzig und süß unterscheiden. Diese Sinneseindrücke werden schließlich über den VII. und XII. Hirnnerv zum Großhirn weitergeleitet.
Die Einheiten sind von dem Bild des ganzen Körpers eingerahmt. In welcher Reihenfolge man die einzelnen Einheiten behandelt, kann man frei entscheiden. Sie bauen bewusst nicht aufeinander auf – so können auch einzelne Themen herausgegriffen werden. Aber natürlich ist die Durchführung einer ganzen Themenreihe oder Freizeit/Kinderwoche am besten, weil dann alle Sinne und Aspekte darin vorkommen.
Aufgrund dieser Flexibilität ist das Buch bewusst nicht nach den thematischen Einheiten, sondern nach den Programmbausteinen aufgebaut. Denn nicht nur die Einheiten können frei kombiniert werden, auch die Bausteine, die eingesetzt werden. So kann man das Programm optimal an die Kinder, die zur Verfügung stehende Zeit, das Umfeld, den Einsatzzweck und die eigenen Fähigkeiten anpassen. Alle Bausteine können beliebig miteinander kombiniert und natürlich auch durch eigene Ideen ergänzt werden.
Die sechs Einheiten und Bausteine zur Schöpfung und zu unseren fünf Sinnen kann man sowohl für die wöchentliche Kinder- oder Jungscharstunde als auch für ein Kinderferien-programm oder zur Gestaltung einer Kinderbibelwoche oder Jungscharfreizeit einsetzen. Die siebte Einheit zum Mensch als Wunder Gottes ist eine Grundlage für einen Familiengottesdienst oder den Abschluss bei einer Freizeit/Kinderwoche gemeinsam mit den Familien der Kinder.
Zu jeder Einheit gibt es
•ein Anspiel als Einführung zum Thema der biblischen Geschichte
•eine biblische Geschichte, die jeweils mit einer anderen Methode kreativ erzählt wird
•eine Kleingruppenzeit mit einer Vertiefungsaktion, Fragen und einem Merkvers
•verschiedene Spiele
•verschiedene Kreativaktionen
•eine Sonderaktion wie z. B. ein Geländespiel
Die Erzählmethode der biblischen Geschichte wird jeweils kurz vorgestellt und erklärt. Der Erzähltext ist dann bereits passend umgesetzt, sodass er direkt aus dem Buch verwendet werden kann.
Zum Familiengottesdienst gibt es keine Kleingruppen, da hier der Fokus auf dem gemeinsamen Erlebnis der Familien liegt.
Die Sonderaktionen sind umfangreichere Programmbausteine, die vor allem bei Ferienprogrammen, Kinderwochen und Jungscharfreizeiten eingesetzt werden können.
Sinn
KörperSchöpfung
Thema
Einfach nur perfekt!
Zielgedanke
Ich bin sehr gut gemacht!
Bibelstelle
1. Mose 1 Schöpfung
Methode
Erzählen mit Gegenständen
Kleingruppenaktion
Dankgebet
Sonderaktion
Experimente zur Schöpfung
Sinn
SehenAuge
Thema
Ich kann Jesus sehen!
Zielgedanke
Jesus hilft mir!
Bibelstelle
Markus 10,46-52 Bartimäus
Methode
Anspiel
Kleingruppenaktion
Schrift sichtbar machen
Sonderaktion
Nachtgeländespiel „Die funkelnde Spur“
Sinn
HörenOhr
Thema
Ich kann Jesus hören!
Zielgedanke
Ich will auf Jesus hören!
Bibelstelle
Lukas 2,41-52 Jesus im Tempel
Methode
Tafelbild
Kleingruppenaktion
Leise hören
Sonderaktion
Nachtgeländespiel „Hört, hört“
Sinn
RiechenNase
Thema
Ich kann Jesus riechen!
Zielgedanke
Ich liebe Jesus!
Bibelstelle
Johannes 12,1-8 Maria salbt Jesus
Methode
Flaschengeschichte und Ölwunder
Kleingruppenaktion
Gutes tun
Sonderaktion
Badeperlenherstellung
Sinn
FühlenHand
Thema
Ich kann Jesus fühlen!
Zielgedanke
Ich vertraue Jesus!
Bibelstelle
Markus 5,25-34 Die kranke Frau
Methode
Klammergeschichte
Kleingruppenaktion
Wiegende Weide
Sonderaktion
Ausflug
Sinn
SchmeckenMund
Thema
Ich kann Jesus schmecken!
Zielgedanke
Jesus kann alles!
Bibelstelle
Johannes 2,1-12 Hochzeit in Kana
Methode
Erzählen mit Flanellbildern oder Klebebildern
Kleingruppenaktion
Wunderblume
Sonderaktion
Spieleabend: Partyzeit und Geländespiel „Wasser in der Savanne“
Sinn
KörperWunder
Thema
Gott ist genial!
Zielgedanke
Ich bin ein Wunder Gottes!
Bibelstelle
Psalm 139,14-17
Methode
Mitmachgeschichte
Kleingruppenaktion
(keine Kleingruppe)
Sonderaktion
Familienolympiade
•Treffen der Mitarbeitenden, Gebet
•Offenes Spielen zum Ankommen der Kinder
•Begrüßung mit Singen (ca. 10 Min)
•Einführung zum Thema mit einem kleinen Spiel oder Aktion aus den Bausteinen zum jeweiligen Sinn (ca. 5 Min)
•Anspiel (ca. 7 Min)
•Lied (ca. 3 Min)
•Biblische Geschichte (ca. 15 Min)
•Lied (ca. 3 Min)
•Kleingruppen (15-20 Min)
•Bausteine zum Sinn des Tages (je nach Zeit)
•Segenslied (ca. 3 Min)
•Nachbesprechung der Mitarbeitenden, Gebet für die Kinder
Vormittagsprogramm
•Singen mit den Kindern (ca. 12 Min)
•Anspiel (ca. 7 Min)
•Biblische Geschichte (ca. 15 Min)
•Lied (ca. 3 Min)
•Kleingruppen (ca. 30 Min)
Nachmittagsprogramm
•Verschiedene Bausteine aus den Spielen und Kreativideen oder den Sonderaktionen (ca. 120 Min)
Abendprogramm
•Sonderaktion (bis 90 Min)
•Gute-Nacht-Geschichte (15-20 Min)
Wann hören Menschen am besten zu? Wenn das Erzählte spannend ist oder wenn es sie persönlich anspricht. Dabei ist es wichtig, die Zuhörer und Zuhörerinnen im Blick zu haben und zu überlegen, was sie an der Geschichte interessieren könnte und welche Lebensthemen sie gerade haben. Jeder Mensch sieht und erlebt eine Geschichte anders. Darum wird die gleiche Geschichte eine Person ansprechen und ins Herz treffen, während eine andere nicht von ihr berührt wird. Die Themenschwerpunkte sollten daher immer auch an die Zielgruppe angepasst werden bzw. der Zielgruppe entsprechend wechseln. Das Gleiche gilt für die Methoden. Genauso wie unterschiedliche Themen unterschiedliche Personen ansprechen, sprechen auch unterschiedliche Methoden unterschiedliche Zielgruppen an. Es ist also gut, wenn man nicht immer mit derselben Methode Geschichten erzählt, sondern verschiedene Erzählmethoden nutzt.
Auch für die biblischen Geschichten unserer Themenreihe werden deshalb unterschiedliche Methoden verwendet. Sie werden immer am Anfang der Geschichte kurz vorgestellt und erklärt. Diese Methoden sollen helfen, die eigene Erzähl-Kreativität anzuregen.
Nicht jede der Methoden, die verwendet werden können, gefällt jedem Erzähler, jeder Erzählerin. Daher ist es natürlich möglich, die eigene Lieblingsmethode des Erzählens zu finden und auch andere Geschichten damit zu erzählen. Denn auch wenn es schön ist, mit unterschiedlichen Methoden zu erzählen, um die oben genannte Abwechslung bei den Zuhörern und Zuhörerinnen zu erreichen, muss das Erzählen auch gut funktionieren, damit die Geschichte inhaltlich verständlich wird. Noch unbekannte Methoden sollten daher unbedingt vorher ausprobiert und geübt werden, damit die Erzählung flüssig gelingt.
Man darf sich aber ruhig herausfordern lassen, eine neue oder andere Erzählmethode auszuprobieren. Nur Mut, wenn es nicht gleich klappt, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Vielleicht entdeckt man dabei eine neue Lieblingsmethode und hat nicht nur selbst viel Spaß, sondern begeistert auch die Kinder durch ein ganz neues Erleben einer Geschichte.
Jede Methode kann man sehr unterschiedlich gestalten und damit leichter oder schwieriger machen. Man kann z. B. das Material weiter ausschmücken und Figuren nicht nur mit Augen versehen, sondern auch noch Kleidung basteln. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Je besser man eine Methode beherrscht, desto freier kann man erzählen und dabei umso intensiver mit den Kindern kommunizieren und sie einbeziehen. Das wird nicht sofort gelingen, aber mit einiger Übung kommt das ganz von selbst hinzu.
Eine Methode, die man immer verwenden kann, ist die Erzählung mit Bildern. Dazu findet man Informationen bei der Einheit „Schmecken / Mund: Hochzeit in Kana“.
Im Internet findet man leicht Bilder zu biblischen Geschichten, die sich sehr gut zum Erzählen – unabhängig von der Methode – eignen. Bitte dabei immer die Bestimmungen des Urheberrechts (insbesondere für öffentliche Aufführungen) beachten. Eine englische Internetseite mit Bildern unterschiedlichster Art zu vielen biblischen Geschichten, die legal verwendet werden dürfen: www.freebibleimages.org (letzter Zugriff 2.12.2016). Sehr schöne Bilder findet man auch bei der Schweizerin Claudia Kündig als Gratisdownload: www.kuendigs.ch (letzter Zugriff 2.12.2016).
Die Erzählungen sind alle nach dem Storyboard-System geschrieben, d. h. in Tabellenform. Die Tabelle hat immer zwei Spalten: In der linken Spalte findet man Hinweise, was gemacht, gemalt oder benutzt werden muss, in der rechten Spalte findet man den Text, der dazu erzählt werden kann, also die Geschichte. Regieanweisungen sind in Klammern ( ) und grau in den Text eingefügt, sodass man diese beim Erzählen umsetzen kann.
Einfach nur perfekt!
Bibelstelle: 1. Mose 1
Zielgedanke: Ich bin sehr gut gemacht!
Bei dieser Art der Verkündigung erzählt man die Geschichte mithilfe von Gegenständen. Die Gegenstände können im Vorfeld alle in greifbarer Nähe bereitgelegt werden, z. B. vor der Erzählperson auf dem Boden oder auf einem Tisch daneben. Jeder Gegenstand, der in der Geschichte vorkommt, wird so beim Erzählen neu hinzugefügt. Damit ergibt sich am Ende ein ganzes Bild. In dieser Geschichte hier entsteht die Erde und die Kinder erleben Schritt für Schritt die Schöpfungsgeschichte mit einem großen Finale. Die grau gedruckten Informationen sind Bonusinformationen mit zusätzlichem Hintergrundwissen, das gerade für ältere Kinder (ca. 10 bis 12 Jahre) interessant ist; sie wollen gern immer mehr entdecken.
Material
•optional: Bibel
•Taschenlampe
•große Schüssel mit Wasser
•Steine
•Gras
•Blumen
•optional: Rosenduft (Parfum oder anderes Duftöl)
•optional: Weltkarte
•Bilder von Sonne, Mond und Sternen (Diese können auch gemeinsam mit den Kindern hergestellt werden. Dazu benötigt man dann zusätzlich Papier und Stifte.)
•Fische aus Plastik, Porzellan oder Pappe
•Vögel aus Plastik, Porzellan oder Pappe
•Tiere, z. B. von LEGO®, Playmobil®
•Menschen, z. B. von LEGO®, Playmobil®
•Bild von einem Daumen (z. B. „Gefällt mir“-Icon)
Gegenstand
Erzählung
optional: Bibel
Die Bibel ist ein sehr cooles Buch. Da steht ganz viel drin und immer wieder wird darin von uns Menschen erzählt. Es gibt viele Geschichten von verschiedenen Menschen und es wird jede Menge von Jesus und Gott erzählt. Sehr genial ist, dass darin steht, dass Gott dich und mich liebt. Das erste Mal steht das schon gleich am Anfang, wo beschrieben wird, wie Gott die Welt geschaffen hat, auf der wir leben. Aber wie hat er das noch mal gemacht? Gott hat alles in mehreren Schritten geschaffen und sich alles ganz genau angesehen.
Taschenlampe
In der Bibel steht, dass am Anfang alles leer und dunkel war. Gott wollte aber nicht, dass es dunkel bleibt. Deshalb sollte es ein Licht geben, das schön und hell ist (Taschenlampe anschalten) und das Dunkel vertreibt. Gott nannte das Licht „Tag“ und gab der Dunkelheit den Namen „Nacht“.
Das Licht, das wir draußen sehen, ist nicht nur hell, sondern auch super schnell. Es ist fast 30.000 km pro Sekunde schnell! Man spricht von „Lichtgeschwindigkeit“.
Ohne Licht wäre kein Leben möglich. Egal was auf der Erde lebt und wächst, es braucht Licht zum Leben. Deshalb ist klar, warum Gott zuerst das Licht geschaffen hat. Gott freute sich darüber und sagte, dass es gut ist.
große Schüssel mit Wasser
Gott wollte aber nicht nur Licht erschaffen. Gott schaute auf die Erde (Schüssel mit Wasser), die erst einmal nur aus Wasser bestand, und erschuf dann den Himmel, den wir erkennen können, wenn wir nach oben sehen. Zwischen dem Himmel und der „Wasser-Erde“ machte Gott eine Luftmasse.
Die Luft, die wir einatmen, besteht aus ca. 78% Stickstoff und 21% Sauerstoff. Wenn Luft warm wird, steigt diese nach oben Richtung Himmel, und wenn sie wieder kalt wird, fällt sie nach unten Richtung Erde.
Vielleicht denkst du: „Wie langweilig, nur Wasser und Luft …“ Aber ohne diese Luft könnte hier auf der Erde nichts überleben, daher hat Gott sich das gut ausgedacht und eine perfekte Vorbereitung getroffen für das, was alles noch kommt. Gott freute sich darüber und sagte, dass es gut ist.
Steine, Gras und Blumen, optional: Rosenduft, Weltkarte
