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Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Die Serie von Patricia Vandenberg befindet sich inzwischen in der zweiten Autoren- und auch Arztgeneration. »In den Nachrichten haben sie gemeldet, dass ein Sturm aufzieht«, erklärte Felicitas Norden. Sie hielt das Telefon ans Ohr und blickte forschend durchs Wohnzimmerfenster nach draußen. »Bist du sicher, dass dein Flug geht?« Ihr Mann Daniel Norden hatte an einem Kongress in London teilgenommen und war im Begriff, in das nächste Flugzeug nach München zu steigen. »Hier ist alles in Ordnung, und es gibt auch keine Meldungen«, versuchte Daniel, Fee zu beruhigen. »Wahrscheinlich übertreiben die Medien wieder mal schamlos. Um das Sommerloch zu füllen, ist ihnen jedes Mittel recht.« Während er telefonierte, saß er am Tresen einer Bar, eine Cola vor sich, und beobachtete eine blonde Frau, die ein Stück von ihm entfernt ebenfalls auf einem Barhocker saß. Sie erregte nicht etwa seine Aufmerksamkeit, weil sie ein außergewöhnliches Gesicht hatte. Vielmehr war ihm aufgefallen, wie sie nervös mit den Fingern auf den Tresen aus schwarzem Marmor klopfte. »Schon möglich«, räumte Fee in die Gedanken ihres Mannes hinein ein und unterdrückte ein Husten. Seit Tagen fühlte sie sich nicht wohl in ihrer Haut und kämpfte tapfer gegen den Anflug einer Sommergrippe, wie sie vermutete. Aufmerksam, wie er war, bemerkte Daniel, dass etwas nicht stimmte. »Bist du immer noch krank?« »Ach, krank ist übertrieben. Ich habe ein bisschen Schnupfen, mehr nicht.« Die schmerzhaften Blasen, die sie am Morgen auf ihrer Mundschleimhaut entdeckt hatte, erwähnte sie vorsichtshalber nicht.
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Seitenzahl: 109
Veröffentlichungsjahr: 2023
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»In den Nachrichten haben sie gemeldet, dass ein Sturm aufzieht«, erklärte Felicitas Norden. Sie hielt das Telefon ans Ohr und blickte forschend durchs Wohnzimmerfenster nach draußen. »Bist du sicher, dass dein Flug geht?«
Ihr Mann Daniel Norden hatte an einem Kongress in London teilgenommen und war im Begriff, in das nächste Flugzeug nach München zu steigen.
»Hier ist alles in Ordnung, und es gibt auch keine Meldungen«, versuchte Daniel, Fee zu beruhigen. »Wahrscheinlich übertreiben die Medien wieder mal schamlos. Um das Sommerloch zu füllen, ist ihnen jedes Mittel recht.«
Während er telefonierte, saß er am Tresen einer Bar, eine Cola vor sich, und beobachtete eine blonde Frau, die ein Stück von ihm entfernt ebenfalls auf einem Barhocker saß. Sie erregte nicht etwa seine Aufmerksamkeit, weil sie ein außergewöhnliches Gesicht hatte. Vielmehr war ihm aufgefallen, wie sie nervös mit den Fingern auf den Tresen aus schwarzem Marmor klopfte.
»Schon möglich«, räumte Fee in die Gedanken ihres Mannes hinein ein und unterdrückte ein Husten.
Seit Tagen fühlte sie sich nicht wohl in ihrer Haut und kämpfte tapfer gegen den Anflug einer Sommergrippe, wie sie vermutete.
Aufmerksam, wie er war, bemerkte Daniel, dass etwas nicht stimmte.
»Bist du immer noch krank?«
»Ach, krank ist übertrieben. Ich habe ein bisschen Schnupfen, mehr nicht.« Die schmerzhaften Blasen, die sie am Morgen auf ihrer Mundschleimhaut entdeckt hatte, erwähnte sie vorsichtshalber nicht. Auf keinen Fall wollte sie ihren Mann beunruhigen. »Zum Glück hab ich mir heute Urlaub genommen. Ich werde es mir also mit meinen Büchern auf der Couch bequem machen und für meine Facharztprüfung büffeln.«
»Mir wäre es lieber, du würdest es dir mit mir dort gemütlich machen«, entfuhr es Daniel, und Fee lachte geschmeichelt.
»Mir auch«, ging sie auf seine sehnsüchtige Liebeserklärung ein. »Darauf kannst du Gift nehmen.«
»Lieber nicht!«, raunte er in den Hörer. Die Frau am Tresen war inzwischen aufgestanden und wanderte rastlos auf und ab, wie er aus den Augenwinkeln bemerkte. Und auch für ihn wurde es langsam Zeit, sich auf den Weg zu machen. »Es reicht, wenn du mir die Sinne benebelst. Und das wirst du mit Sicherheit tun, wenn du wieder vor mir stehst.« Schon jetzt freute er sich auf dieses besondere Kribbeln, das ihn auch nach all den Jahren noch überfiel, wenn er seine Frau nach längerer Trennung wiedersah.
Wieder lachte Fee, diesmal leise und verführerisch.
»Ich werde mein Bestes geben«, versprach sie fast feierlich, bevor sie eine völlig andere Art von Kribbeln fühlte. Schnell hielt sie den Hörer vom Kopf weg und nieste herzhaft. »Bist du noch dran?«, fragte sie dann schniefend.
»Gesundheit, mein Schatz«, wünschte Daniel mitfühlend. »Ich seh schon, es wird höchste Zeit, dass ich endlich heimkomme und dir meine Spezialbehandlung angedeihen lasse.«
»Ich kann’s kaum erwarten.« Als Felicitas einen Kuss in den Hörer hauchte, war der angekündigte Sturm längst vergessen, und schon jetzt konnte sie es kaum erwarten, ihren geliebten Mann endlich wieder in die Arme zu schließen.
*
»Haben Sie Flugangst?«, erkundigte sich Dr. Daniel Norden mitfühlend bei der Frau, die neben ihm im Flugzeug Platz genommen hatte. Wie es der Zufall wollte, war es dieselbe, die er schon an der Bar beobachtet hatte.
Sie saß noch nicht richtig, als sie sich auch schon anschnallte und mehrfach prüfte, ob der Gurt auch richtig saß. Als der Arzt sie ansprach, hielt sie inne und musterte ihn verlegen aus grünen Katzenaugen.
»Nein!«, erklärte sie dann mit Nachdruck heraus. »Nein, ich habe keine Angst. Ich habe … na ja, ein bisschen vielleicht«, räumte sie schließlich zögernd ein. »Aber vielleicht sollte ich mich erst mal vorstellen«, wechselte sie schnell das Thema und hielt ihm verkrampft lächelnd die Rechte hin. »Mein Name ist Ricarda Schmied.«
»Daniel Norden. Freut mich, Frau Schmied.«
Während die Stewardess durch die Gänge ging und prüfte, ob die Fluggäste die Gurte geschlossen hatten, musterte Ricarda ihren Sitznachbarn forschend.
»Kann es sein, dass wir uns irgendwoher kennen?«, fragte sie dann.
»Wir waren in derselben Bar«, klärte Daniel sie lächelnd auf. »Dort habe ich bemerkt, dass Sie ganz schön aufgeregt sind.«
»Dann ist Leugnen also zwecklos.«
Die Maschine setzte sich in Bewegung und rollte auf die richtige Startbahn. Als sie abhob, schloss Ricarda die Augen und umklammerte die Lehnen, dass ihre Fingerknöchel weiß hervor traten. Sie entspannte sich erst wieder ein bisschen, als der Gong ertönte zum Zeichen, dass der Startvorgang abgeschlossen war.
»Wissen Sie, dass die meisten Flugzeuge beim Start und bei der Landung abstürzen?«, wandte sie sich an Daniel, der inzwischen ein Magazin aufgeschlagen hatte. »Das ist ja schon im Normalfall nicht besonders toll. Aber ausgerechnet jetzt wäre es noch viel blöder.«
Daniel ahnte, dass das Mitteilungsbedürfnis der jungen Frau von ihrer Nervosität rührte, und klappte das Heft wieder zu. Er hatte ohnehin keine Lust zu lesen und wandte sich an Ricarda.
»Ach, wirklich?«
Eine Flugbegleiterin bot Getränke an. Ricarda entschied sich für Sekt, während Dr. Norden mit einem Glas Wasser Vorlieb nahm.
»Nicht, dass Sie denken, ich trinke tagsüber schon«, beeilte sie sich zu versichern. »Aber Alkohol beruhigt ja bekanntlich die Nerven. Allerdings sollte ich auch nicht betrunken sein, wenn mich Sebastian abholt.« Sie dankte der Stewardess und nahm das Glas mit zitternden Fingern. »Wissen Sie, Sebastian war meine erste Liebe. Damals war ich vierzehn. Aber unser Glück währte nur ein paar Wochen. Dann wurde mein Vater versetzt und wir sind weggezogen. Seitdem habe ich Sebastian nicht wiedergesehen.« Ricarda hielt inne und trank einen großen Schluck Sekt.
»Und jetzt haben Sie sich wiedergefunden?«, fragte Daniel teils interessiert, teils aus Mitgefühl für die von Angst geplagte junge Frau.
»Ja, ist das nicht ein Wunder?« Ricardas Augen leuchteten auf und für einen kurzen Moment vergaß sie ihre Panik. »Er hat mich auf einem sozialen Netzwerk im Internet gefunden und mich angeschrieben. Seitdem wird der Kontakt immer intensiver«, geriet sie unvermittelt ins Schwärmen. Unschwer zu erkennen, dass sie bis über beide Ohren verliebt war.
»Und jetzt fliegen Sie zu ihm, um ihn zu besuchen?«, zog Dr. Norden den richtigen Schluss aus ihren Worten.
Ricarda wollte antworten, als das Flugzeug einen Ruck machte. Sogar die Flugbegleiterin wurde überrascht und stolperte. Unvermittelt griff Ricarda nach Dr. Nordens Hand und umklammerte sie so fest, dass er vor Schmerz um ein Haar aufgeschrien hätte.
»Was war das?«, keuchte sie, Panik im Blick. »O mein Gott, das ist doch Wahnsinn, was ich hier tue! In diesem riesigen Haufen Blech hoch über den Wolken zu sitzen. Ohne Fluchtmöglichkeit. Keine Chance, einen Absturz zu überleben.«
In ihre Worte hinein gab es einen erneuten Stoß, der viel heftiger war als der erste. Diesmal war Ricarda nicht die einzige, die schrie. Auch andere Passagiere kreischten auf und umklammerten die Lehnen. Wie ein Stein stürzte das Flugzeug in die Tiefe. »Wir sterben! Wir müssen alle sterben!«, schrie Ricarda aus Leibeskräften. Taschen flogen umher, Getränke spritzten durch die Luft. Eine Flugbegleiterin war hingefallen und klammerte sich an einem Sitz fest.
Daniel schrie nicht. Doch auch aus seinem Gesicht sprach die Angst, während er sich nach vorn beugte und den Kopf mit den Händen schützte.
Ehe die Passagiere begriffen, was geschah, war auf einmal alles wieder normal. In die gespenstische Stille hinein rauschte und knackte der Lautsprecher.
»Sehr verehrte Fluggäste, hier spricht der Kapitän«, tönte eine männliche Stimme aus dem Lautsprecher. »Wir sind von sogenannten Clear-Air-Turbulenzen überrascht worden. Wahrscheinlich bleibt es auch weiterhin etwas unruhig, zumal zusätzlich ein Sturmtief über Süddeutschland zieht. Es steht zu befürchten, dass wir nicht pünktlich landen können. Bitte bewahren Sie Ruhe. Ich melde mich wieder, sobald mir neue Informationen vorliegen.«
»Ruhe bewahren?« Verächtlich schüttelte Ricarda den Kopf und sah hinüber zu Daniel Norden, der auch wieder aufrecht in seinem Sitz saß. »Der Mann hat Humor.«
Doch ehe Dr. Norden etwas erwidern konnte, gab es einen weiteren Ruck. Der Horrorflug war noch nicht zu Ende.
*
An diesem Morgen waren die Zwillinge Jan und Dési und ihre große Schwester Anneka bei leichtem Regen und böigem Wind in die Schule aufgebrochen.
»O Mann, dabei wollte ich heute mit Tom und Luis ins Freibad«, meckerte Janni und zog die Kapuze seiner Regenjacke tiefer in die Stirn.
»Du gibst doch immer damit an, dass du dich nach Nervenkitzel sehnst und vor nichts und niemandem zurückschreckst«, war Dési nicht um eine spöttische Antwort verlegen. »Dann hast du heute die beste Gelegenheit, das zu beweisen. Vorausgesetzt natürlich, das Freibad fliegt nicht samt Inhalt davon.« Eine besonders wütende Böe riss ihr die Worte aus dem Mund und trieb sie vorwärts, dass sie stolperte.
»Der liebe Gott straft jede kleine Sünde sofort«, witzelte Janni, half Dési aber trotzdem wieder auf die Beine. »Mann, ich war noch nie so froh, in der Schule zu sein, wie jetzt«, erklärte er, als sie das schützende Schulgebäude endlich erreicht hatten. Er schüttelte sich, dass die Tropfen zu allen Seiten sprühten, und machte sich damit nicht gerade beliebt bei seinen Mitschülern.
»Hey, kannst du nicht aufpassen?«, fauchte eine Elftklässlerin ärgerlich, als sie an ihm vorbei hastete.
»Reg dich ab! Bei dir kann man eh nichts mehr verderben!«, rief ihr einer von Jannis Freunden frech nach. Er hatte es nur der vorgerückten Uhrzeit zu verdanken, dass er ungeschoren davon kam.
Lachend und scherzend machten sich die Jungs auf den Weg ins Klassenzimmer, wo Dési schon die Neuigkeiten des vergangenen Nachmittags mit ihren Freundinnen besprach.
Während es draußen immer dunkler wurde, begann der Unterricht.
»Kann mal einer das Licht anmachen?«, fragte der Lehrer Martin Müller. »Hier sieht man ja bald die eigene Hand vor Augen nicht mehr.«
»Muss das sein? So kann man doch viel besser schlafen«, ließ eine vorlaute Antwort nicht lange auf sich warten.
Alle lachten, einschließlich Herrn Müller.
»Schön, dass du dich freiwillig meldest, Paul.« Er hatte die Stimme seines Schülers erkannt, und murrend machte sich der junge Mann auf den Weg zur Tür.
Als er auf seinen Platz neben Jan Norden zurückkehrte, peitschte der Regen mit einer solchen Wucht an die Scheiben, als würde jemand mit kleinen Steinen um sich werfen. Allmählich wurde es auch dem frechen Paul unheimlich zumute. »Schau mal, da drüben der Mann«, machte Jan seinen Banknachbarn entsetzt auf einen Mann aufmerksam, der vor dem Fenster mit seinem Fahrrad einfach auf die Straße geweht wurde. Er hatte nur Glück, dass in diesem Augenblick kein Auto kam. Sonst wäre er glatt überfahren worden.
Doch Pauls Aufmerksamkeit galt einem anderen Ereignis.
»Unser Dach fliegt durch die Luft.« Mit leichenblassen Gesicht deutete er auf die Ziegel, die reihenweise auf dem Schulhof zerbarsten.
Gleich darauf machte Martin Müller dem Spektakel ein Ende.
»Rollläden schließen!«, rief er und bahnte sich einen Weg durch die Schüler, die in Trauben vor den Scheiben hingen und das Spektakel mehr oder weniger beeindruckt verfolgten. »Schnell!«
Beherzt griff Dési nach einer der Kurbeln und drehte in Windeseile die Jalousie herunter. Keinen Augenblick zu früh, wie der Knall bezeugte, der gleich darauf das Klassenzimmer erschütterte.
»Das ging ja gerade nochmal gut«, stöhnte der Klassenleiter sichtlich erleichtert auf.
Die meisten seiner Schüler waren ausnahmsweise einmal derselben Meinung. Nur Dési war ein schrecklicher Gedanke gekommen. Sie packte ihren Bruder so fest am Arm, dass Janni aufschrie.
»Aua! Bist du verrückt geworden?«, fragte er schroffer als beabsichtigt.
Doch diesmal störte sich seine Zwillingschwester nicht an seinem Kommentar.
»Hoffentlich ist Dads Flugzeug nicht aus London gestartet«, teilte sie ihre sorgenvollen Gedanken mit ihrem Bruder.
Daran hatte Jan noch gar nicht gedacht, und schlagartig wich alle Farbe aus seinem Gesicht.
»Ich ruf Mum schnell an. Vielleicht weiß sie was«, raunte er ihr seine Entscheidung zu. Im Normalfall war es verboten, in der Schule ein Mobiltelefon zu benutzen. Doch Martin Müller war gerade mit einer weinenden Mitschülerin beschäftigt, sodass Jan es trotzdem wagte. Er wartete vergebens auf eine Antwort. Die Leitung war tot.
*
Auch in der Praxis Dr. Norden hatten die beiden Assistentinnen Janine Merck und Annemarie Wendel, von allen nur Wendy genannt, und der junge Arzt Danny Norden alle Hände voll zu tun, um die wenigen Patienten zu beruhigen, die den Weg in die Praxis noch vor Ausbruch des Infernos gefunden hatten.
»Bitte regen Sie sich nicht auf. Hier sind Sie in Sicherheit«, versprach Danny den beiden Männern und der Frau, die eingeschüchtert im Wartezimmer zusammen gerückt waren. »Außerdem haben wir Beruhigungsmittel für ungefähr drei Wochen hier«, versuchte er, seinen Patienten die Anspannung mit einem Witz zu nehmen.
Der Versuch glückte, und die drei lachten, wenn auch verhalten.
»Ihr Vater kann stolz auf Sie sein«, lobte Katharina Herzog den jungen Arzt und lächelte warm.
Im Normalfall hätte sich Danny Norden ehrlich über dieses Kompliment gefreut. Doch im Augenblick überwogen die Sorgen, wenn er an seinen Vater dachte. Er hatte bereits mehrfach versucht, Daniel zu erreichen. Vergebens, und so blieb ihm im Moment nichts anderes übrig, als sich um die Patienten zu kümmern.
Endlich ließ der Wind nach und auch das Trommeln des Regens wurde weniger, sodass Janine es wagte, die Jalousien wieder hochzuziehen.
