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Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt. Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist. Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist. 100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich. »Ich danke für dieses köstliche Essen.« Dr. Adrian Winter sah seine schöne Gastgeberin lächelnd an. »Du bist nicht nur eine ausgezeichnete Chirurgin, sondern auch eine hervorragende Köchin.« »Danke fürs Kompliment.« Martina Reimann hob ihr Rotweinglas. »Du kommst leider viel zu selten zu Besuch. Dabei freuen Katrin und ich uns doch immer sehr, wenn wir dich ein wenig verwöhnen dürfen.« »Stimmt. Und es ist für meine große Schwester immer ein Vergnügen, sich etwas Tolles auszudenken.« Katrin, gerade mal zweiundzwanzig geworden, grinste verschmitzt. »Außerdem stöbert sie schon Tage vorher in den Boutiquen herum, weil sie sich für diesen Anlaß unbedingt etwas Neues kaufen muß.« »Katrin, du bist unmöglich!« Dr. Martina Reimann schüttelte den Kopf. »Außerdem ist das gar nicht wahr!« »O doch. Und Adrian darf es ruhig wissen, daß er der Traum unserer schlaflosen Nächte ist.« Dr. Winter lachte. »Du bist und bleibst eine freche Krabbe, Katrin. Wehe dem Mann, der sich mal in dich verliebt.« »Da gibt's jede Menge, aber ich bin wählerisch. Scheint bei uns in der Familie zu liegen.« Sie zögerte, dann fügte sie hinzu: »Wir vergleichen eben jeden Mann mit dir, Adrian.« »Jetzt ist aber Schluß! Sonst glaubt Adrian am Ende noch diesen Unsinn, den du da verzapfst!« Martina sah ihre Schwester vorwurfsvoll an. »Du bist und bleibst ein Kindskopf.« »Aber ein ganz bezaubernder«, warf Dr. Winter rasch ein. »Und ich bin sicher, daß du deinen Mitstudenten reihenweise den Kopf verdrehst. Also, tu nicht so unschuldig!« Katrin lachte. »Stimmt, ich könnte an jedem Finger zehn haben. Aber ich genieße meine Freiheit. Außer einem kurzen Date ist nichts drin.
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Seitenzahl: 109
Veröffentlichungsjahr: 2017
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»Ich danke für dieses köstliche Essen.« Dr. Adrian Winter sah seine schöne Gastgeberin lächelnd an. »Du bist nicht nur eine ausgezeichnete Chirurgin, sondern auch eine hervorragende Köchin.«
»Danke fürs Kompliment.« Martina Reimann hob ihr Rotweinglas. »Du kommst leider viel zu selten zu Besuch. Dabei freuen Katrin und ich uns doch immer sehr, wenn wir dich ein wenig verwöhnen dürfen.«
»Stimmt. Und es ist für meine große Schwester immer ein Vergnügen, sich etwas Tolles auszudenken.« Katrin, gerade mal zweiundzwanzig geworden, grinste verschmitzt. »Außerdem stöbert sie schon Tage vorher in den Boutiquen herum, weil sie sich für diesen Anlaß unbedingt etwas Neues kaufen muß.«
»Katrin, du bist unmöglich!« Dr. Martina Reimann schüttelte den Kopf. »Außerdem ist das gar nicht wahr!«
»O doch. Und Adrian darf
es ruhig wissen, daß er der Traum unserer schlaflosen Nächte ist.«
Dr. Winter lachte. »Du bist und bleibst eine freche Krabbe, Katrin. Wehe dem Mann, der sich mal in dich verliebt.«
»Da gibt’s jede Menge, aber ich bin wählerisch. Scheint bei uns in der Familie zu liegen.« Sie zögerte, dann fügte sie hinzu: »Wir vergleichen eben jeden Mann mit dir, Adrian.«
»Jetzt ist aber Schluß! Sonst glaubt Adrian am Ende noch diesen Unsinn, den du da verzapfst!« Martina sah ihre Schwester vorwurfsvoll an. »Du bist und bleibst ein Kindskopf.«
»Aber ein ganz bezaubernder«, warf Dr. Winter rasch ein. »Und ich bin sicher, daß du deinen Mitstudenten reihenweise den Kopf verdrehst. Also, tu nicht so unschuldig!«
Katrin lachte. »Stimmt, ich könnte an jedem Finger zehn haben. Aber ich genieße meine Freiheit. Außer einem kurzen Date ist nichts drin. Da können die Jungs baggern wie sie wollen.«
Martina schüttelte den Kopf, ersparte sich aber jedes weitere Wort, weil sie genau wußte, daß sie Katrin sonst noch weiter herausgefordert hätte. Ihre jüngere Schwester genoß es leider viel zu oft, das Enfant terrible zu spielen, und zu provozieren, wo es nur eben ging.
Bei Adrian Winter jedoch hatte sie damit kein Glück. Adrian kannte die beiden Reimann-Schwestern schon seit fast fünfzehn Jahren. Sie hatten für drei Jahre nebeneinander gewohnt, Adrian und die fast gleichaltrige Martina hatten miteinander gespielt, Katrin war noch zur Schule gegangen. Dann aber hatten sie sich aus den Augen verloren – und jetzt hier, in Berlin, durch Zufall wiedergesehen.
Martina arbeitete an einer Privatklinik im Grunewald, ihre Schwester studierte Kunstgeschichte und Englische Literatur. Martina und Adrian hatten sich auf einem Ärztekongreß getroffen, und schon nach kurzer Zeit war die alte Vertrautheit wieder zwischen ihnen erwacht.
So war es kein Wunder, daß sie sich regelmäßig trafen. Adrian hatte inzwischen auch erfahren, daß seine schöne Freundin und Kollegin eine unglückliche Liebe hinter sich hatte und zunächst von Männern nichts wissen wollte.
»Ich muß mal eine Weile Abstand halten, meine Gefühlswelt muß wieder ins reine kommen«, hatte sie ihm erklärt. Und dann hinzugefügt: »Du bist die große Ausnahme – wie es schon immer war. Du bist eine meiner besten Freunde. Wir dürfen es einfach nicht zulassen, daß wir uns wieder aus den Augen verlieren.«
Dem konnte Adrian nur zustimmen. Und so gingen sie hin und wieder miteinander aus, und wenn es ging, lud Martina den Freund zu sich nach Hause ein und kochte.
Die beiden Schwestern, die von ihren verstorbenen Eltern ein kleines Vermögen geerbt hatten, lebten in einer wundervollen Penthouse-Wohnung im Grunewald. Das Gebäude hatte nur fünf Stockwerke, und der Blick vom Penthouse über die Dächer der umliegenden Häuser war wunderschön.
Man war inmitten einer grünen Oase der Weltstadt Berlin, hatte Ruhe, konnte abschalten und neue Kräfte tanken.
Genau mit diesem Gefühl verabschiedete sich Dr. Winter kurz vor Mitternacht. »Es war wieder mal sehr gemütlich bei euch«, sagte er.
»Komm bald wieder.« Martina gab ihm einen Kuß und brachte ihn zur Tür.
»Sekunde noch!« Katrin eilte in ihr Zimmer und kam gleich darauf mit einer langen Lederjacke im Arm zurück. »Adrian, nimmst du mich mit in die Stadt?«
»Willst du jetzt noch weg?« entschlüpfte es Martina.
»Klar doch, die Nacht ist jung. Und im Gegensatz zu euch bin ich auch noch sehr jung und will was unternehmen. Also bis später, Schwesterherz!« Sie hob den Arm und hakte sich bei Adrian ein, der sie wenig später mitten auf dem Ku-Damm absetzte.
Katrin winkte ihm übermütig zu, dann entschwand sie in einem schmalen Hausflur, über dem die pinkfarbene Leuchtreklame einer Disco flackerte.
Das war das letzte Mal, daß Adrian das junge Mädchen lächelnd und gesund sah…
*
Olivia Berger brachte ihren Sohn bis zum Gartentörchen. »Viel Spaß, Berni«, wünschte sie dem Sechsjährigen, der sich kaum noch die Zeit nahm, seiner Mutter zum Abschied zuzuwinken. Gar zu verlockend war die Eingangstür des weiß verputzten Einfamilienhauses dekoriert. Bunte Luftballons, Schleifen und Girlanden kündeten davon, daß heute hier ein großes Fest gefeiert wurde.
Manuel, Bernis bester Freund aus dem Kindergarten, wurde sieben Jahre alt. Schon am Morgen hatte er voller Stolz erzählt, daß er einen prall gefüllten Schulranzen bekommen hatte.
»Und Buntstifte, und das neueste Computerspiel. Und einen Felix. Und einen Stofftiger. Und Skier. Und…«
Ach, er hatte soviel bekommen, der einzige Sohn des Fabrikanten Hartmann, soviel, daß Berni beinahe neidisch geworden wäre. Aber nur beinahe, denn er selbst hatte etwas, das man nicht kaufen konnte: die liebste Mami der Welt. Manuel aber hatte nur noch seinen Vater, und der war sehr beschäftigt und hatte zur Betreuung seines Sohnes eine Erzieherin eingestellt.
Die war eigentlich ganz nett, hatte auch das Kinderfest arrangiert, zu dem Manuell all seine Freunde hatte einladen dürfen. Aber so eine richtige Mami war doch nicht zu ersetzen! Das hatte der kleine Berni schon erkannt.
Dennoch stürmte er jetzt mit lautem Geschrei auf die Haustür zu, die sich wie von Geisterhand bewegt öffnete. Eine junge Frau winkte Olivia zu, dann war der kleine Junge auch schon verschwunden.
Rasch fuhr Olivia nach Hause zurück. Sie wollte den ruhigen Nachmittag dazu nutzen, die längst überfällige Übersetzung zu Ende zu bringen.
Seit ihr Mann vor zwei Jahren gestorben war, arbeitete sie wieder als freie Übersetzerin für einen Verlag. Damit ließen sich zwar keine Reichtümer verdienen, doch sie war unabhängig, konnte sich um Berni kümmern und war frei in der Zeiteinteilung.
Nun ja, ganz frei nicht, denn wenn sie einmal ein wenig in Verzug war, mußte sie alles tun, um diese Zeit wieder aufzuholen. So wie heute.
Sie arbeitete konzentriert, goß sich nur mal eine Tasse Kaffee auf und knabberte an einem Zwieback, als sie Hunger verspürte.
Erst gegen sieben Uhr sollten die Kinder wieder abgeholt werden – Zeit genug, mindestens fünfzehn Seiten zu übersetzen.
Als das Telefon klingelte, war Olivia versucht, einfach nicht abzunehmen, denn sie wollte sich in ihrer Arbeit nicht stören lassen. Doch nach dem vierten Klingeln hob sie doch ab.
»Frau Berger?« fragte eine ihr fremde Stimme am anderen Ende der Leitung.
»Ja, das bin ich.«
»Bitte, erschrecken Sie nicht… Ich rufe aus der Kurfürsten-Klinik an. Mein Name ist Winter, Dr. Winter. Ihr Sohn ist mein Patient und…«
»Um Himmels willen, was ist mit Berni?« stieß sie hervor, und heiße Angst preßte ihr die Kehle zusammen.
»Er hat ganz plötzlich Atemnot bekommen und fühlte sich elend. Und weil die Betreuerin sich nicht zu helfen wußte, hat sie den Notarzt gerufen, der das Kind zu uns brachte.« Der Anrufer räusperte sich kurz, dann fuhr er fort: »Frau Berger, Sie müssen uns ein paar wichtige Fragen beantworten«, fuhr er dann fort. »Es ist wichtig für die Behandlung des Kindes.«
»Was… was ist denn los?« Tränen erstickten ihre Stimme, und Olivia mußte sich mit aller Gewalt zusammenreißen, um sich auf das Gespräch zu konzentrieren.
»Hat Ihr Sohn jemals mit Allergien zu tun gehabt?« wollte der Arzt wissen.
Olivia schüttelte den Kopf. Allergien… davon hörte man so manches. Darüber hatte sie auch schon in Zeitschriften gelesen, doch nie direkt damit zu tun gehabt. Niemand in ihrer Familie war allergisch.
»Ich weiß nicht, daß er irgendwelche Schwierigkeiten hat«, stammelte sie. »Bisher jedenfalls nicht.«
»Nun, so ein Allergie-Anfall kann recht plötzlich und unerwartet kommen. Ihr Sohn hat wohl ein wenig zu viel Nußkuchen gegessen, und eventuell hat das diese allergische Reaktion ausgelöst.«
Wieder schüttelte Olivia den Kopf, bis ihr bewußt wurde, daß das der Arzt nicht sehen konnte. »Nein«, sagte sie deshalb laut und umkrampfte den Telefonhörer noch ein wenig fester, »das kann’s nicht sein. Berni liebt Nüsse über alles, ich backe oft Nußkuchen, und er knabbert auch Erdnüsse zwischendurch. Das ist meiner Meinung nach gesünder als Schokolade.«
»Tja dann…« Dr. Winter seufzte leise auf, »dann muß ich wohl noch weitersuchen. Aber Sie brauchen sich wirklich keine allzu großen Sorgen zu machen, Frau Berger, es ist nichts Lebensbedrohliches, der Kleine hat die Attacke schon recht gut überstanden. Wir sollten nur versuchen, den Grund für diese Allergie herauszufinden, damit man Berni vor einem weiteren Anfall bewahren kann.«
»Natürlich. Bitte tun Sie für ihn, was Sie können. Ich komme sofort, Herr Doktor.«
»Das ist selbstverständlich. Und bitte, Frau Berger – keine übertriebene Eile. Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr. Kommen Sie in Ruhe – und mit dem Taxi. Berni ist bei uns in den besten Händen.«
»Ja… danke… bis später.« Olivia zitterte am ganzen Körper, als das Gespräch beendet war, und sie war dem Arzt dankbar für seinen Rat, sich nicht selbst hinters Steuer zu setzen. Sie mußte zugeben, daß sie viel zu nervös und aufgeregt war. In aller Eile zog sie sich einen leichten Staubmantel über, griff nach ihrer Handtasche und telefonierte nach einem Taxi. Erst als sie den Hörer wieder auflegte, machte sie sich klar, daß die umgekehrte Reihenfolge sinnvoller gewesen wäre.
So aber konnte sie nur eins tun: Die Wohnung abschließen und schon hinunter auf die Straße gehen, um dort auf den Wagen zu warten.
Die Fahrt zur Kurfürsten-Klinik kam ihr endlos lang vor, obwohl sie in Wirklichkeit nicht einmal eine Viertelstunde dauerte.
Der Weg zur Ambulanz war ausgeschildert, und als Olivia den Bereich dieser Notfall-Abteilung betrat, sah sie einen hochgewachsenen Mann im dunklen Anzug, der gerade mit einem Arzt sprach.
Als die Männer sie sahen, wandten sie sich ihr gleichzeitig zu.
»Frau Berger?« erkundigte sich der Arzt.
»Ja.« Olivia reichte ihm eine eiskalte Hand. »Wo ist mein Kind?«
»Kommen Sie mit, es liegt in Kabine vier. Es geht ihm schon wieder viel besser.«
Doch trotz dieser aufmunternden Worte klopfte Olivias Herz hoch im Hals vor Aufregung, als sie die Kabine betrat, in der ihr kleiner Junge lag.
»Mami…« Berni streckte ihr die rechte Hand entgegen.
»Mein Kleiner!« Sie beugte sich über ihn und nahm ihn zärtlich in die Arme. »Was machst du für Sachen? Wie konnte das passieren?«
»Weiß nicht…« Er blinzelte die Tränen, die ihm in die Augen steigen wollten, rasch wieder weg. »Aber jetzt ist alles wieder gut!« Er sah zu Adrian Winter hoch. »Das meint der Doktor auch.«
»Aber ich möchte noch gern herausfinden, warum du so plötzlich krank geworden bist. Das hab’ ich auch schon deiner Mami erklärt. Und deshalb meine ich, solltest du für ein paar Tage bei uns bleiben.«
»Hier?« Berni sah sich in der engen Kabine um. »Hier gibt’s ja nicht mal Fernsehen!«
»Du kommst auf die Kinderstation. Da gibt’s ein Fernsehzimmer, jede Menge Spielsachen – und auch Kinder wie du, die für eine Zeitlang hier bleiben müssen, bis wir sie wieder gesund gemacht haben.«
»Mädchen auch?« wollte Berni wissen.
»Natürlich. Auch Mädchen.«
»Die sind doof. Mit denen will ich aber nicht in einem Zimmer liegen.«
Adrian lachte. »Keine Sorge, wir trennen da ganz streng. Du wirst nicht von einem Mädchen belästigt. Ich werde persönlich dafür sorgen, daß du mit zwei oder drei netten Jungs zusammen im Zimmer liegen kannst.«
»Geht klar.« Berni nickte großzügig.
»Bist mein tapferer Bub.« Olivia streichelte seine Wange, und auch sie mußte gegen die Tränen ankämpfen. Berni war das einzige, was ihr von einer glücklichen Ehe geblieben war. Für ihn lebte sie. Nur sein Wohl war ihr noch wichtig.
»Dann werde ich veranlassen, daß Schwester Monika dir ein ganz besonders tolles Zimmer zuweist«, erklärte Adrian. Und an Olivia gewandt meinte er: »Bitte, Frau Berger, überlegen Sie noch einmal, was diese Allergie-Attacke hätte auslösen können. Jede Kleinigkeit ist wichtig.«
Nachdenklich ging Olivia hinter dem Arzt her in dessen kleines Büro auf der Unfallstation. Doch kaum hatte sie vor dem Schreibtisch Platz genommen, um ein paar Angaben zur Anamnese zu machen, als es klopfte und der Mann im dunklen Anzug, den sie bei ihrem Eintreffen schon bei Dr. Winter gesehen hatte, hereintrat.
»Ich möchte nicht stören, aber meine Zeit drängt, Herr Doktor. Sie wollen noch meine genauen Personalien.« Er nickte Olivia kurz zu, doch als er einen Blick aus ihren großen grauen Augen auffing, flackerte in den seinen Interesse auf.
»Ach ja, Herr Hartmann… entschuldigen Sie, ich hatte Sie für einen Moment ganz vergessen.«
»Kein Problem, aber ich muß heim, die Kinder warten auf mich.« Er wandte sich jetzt an Olivia. »Gestatten Sie, Frau Berger, daß ich mich vorstelle – Thorsten Hartmann. Es tut mir sehr leid, daß Ihr Junge diese Attacke gerade bei uns zu Hause hatte. Meine Angestellte hat mich gleich informiert.« Er wandte sich halb an Dr. Winter. »Wie sieht’s denn aus mit dem Jungen?«
»Schon wieder besser, danke.« Olivia sah den hochgewachsenen Mann ernst an. »Können Sie uns nicht weiterhelfen? Was war denn los?«
