In den Wind - Mia Mondstein - E-Book

In den Wind E-Book

Mia Mondstein

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Beschreibung

Das Leben an sich besteht aus "Kommen und Gehen". Wir Menschen wünschen uns so oft von Herzen, dass die Zeit doch still stände, so dass man vermag im Moment des Glücks, des Zusammenseins, verweilen zu können. Sicher haben wir schon Wünsche auf die Reise mit dem Wind geschickt. Voller Wut und Mut kämpft man gegen den Sturm des Lebens an. Und manchmal müssen wir, obwohl oder eben weil so lieb gewonnen, jemanden mit dem Wind gehen lassen. Doch in der Nacht, da flüstert es. Und wenn du die Augen schließt und dann ganz fest daran glaubst, spürst du vielleicht den magischen Windhauch.

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Seitenzahl: 41

Veröffentlichungsjahr: 2021

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In Erinnerung und voller Liebe

gewidmet meiner Oma

In den Wind (*)

Hoffen und Sehnen

Mutig sein

Vorbei

Leere

die Kurzgeschichte „Haus ohne Licht“

Etwas bleibt

Unsterblich

(*) Erstfassungen einzelner Gedichte erschienen bereits 2018 in einer kleinen Vorabausgabe gleichen Titels, allerdings damals nur als E-Book.

Inhaltsverzeichnis

Hoffen und Sehnen

Suche

An Bord

Nachts

Der Regen singt

Eines Tages

Herzens Wunsch

Gefangen im Ich

Nur Schein

Pflaster

Sohn meiner Sehnsucht

Rette mich

Unsichtbar

Warten auf Erlösung

Nur Mut

Alles auf On

Augenblick

Gedanken im Wind

Miteinander

Held

Grabe tief

Puzzle

Schrei

Mut

Vorbei

Freiheitsliebe

Bahnhof des Lebens

Entzündet

Du hast mich alt gemacht

Laute Traurigkeit

Nur ein Traum?

Sonne im Kopf

Tränen

Verstummt

Obwohl

Notruf

Zukunft Punkt Null

Insel-Erinnerung

Leere

Leere

Verloren

Der Unfall

Warum weinst du

Messer

Die Tat

Kurzgeschichte

„Das Haus ohne Licht“

Was bleibt

Melodie des Herzens

Erinnerung

Damals

Einklang

Sternenprinz

Engels Schwarm

Leben

Licht der Nacht

Nur unser Ton

Sommer der Erinnerung

Unsterblich

Seelentief

Unsterblich

Gegangen I

Herzensgrab

Gegangen II

In den Wind

Nicht weinen

Niemals verlassen

Engel über der Stadt

Suche

Menschen die um Hoffnung bitten

warten Tag für Tag aufs Neu

Wünsche zu den Sternen schicken

bleiben ihrem Herzen treu

Taten Träume und Ideen

wie Lebenszettel aufgetischt

Gedanken die im Wind verwehen

Erinnerungen bunt gemischt

die alten Fotos liegen da

mit Gesichtern schon verblasst

in schwarz und weiß

das was mal war

so manche Chance

hat man verpasst

Manchmal hat man keine Wahl

unausweichlich vorbestimmt

dennoch ist uns oft nicht klar

welches Glück die Zeit uns bringt

Hoffnungssuche vehement

geht am besten Hand in Hand

lebenszeitlich existent

die Suche nach dem Zauberland

An Bord

Wir segeln durch das Leben

hoffen auf Rückenwind

stets bemüht um Gleichgewicht

stehen auf schwankenden Planken unserer Seele

Wir haben eingecheckt

zu einer Reise mit unbekanntem Ziel

im Gepäck unsere Träume und Hoffnungen

geben wir unsere Zeit den Alltagswellen zum Fraß

hoffend auf den Rettungsring der Liebe

der Freundschaft heißt

Wir segeln ohne Wiederkehr

hinaus bis es nicht mehr weitergeht

One-Way-Ticket der Unvernunft

und wenn der Wind aus allen Richtungen bläst

singen wir unser letztes Lied

und die Fluten kommen über uns

so wie früher

Nachts

In der Nacht

bist du bei mir

hast mich fest umschlungen

Nachts nur

singst du mir dein Lied

welches längst verklungen

Nachts

erscheinst du mir im Traum

vergessen sind dann Zeit und Raum

und ich lausche deinem Lachen

Ach du mein Herzensdieb

Ach du

lass mich nie mehr erwachen

Der Regen singt

ich stehe am Fenster

der Regen singt leise

er singt sein Lied

das Lied

das mich stets begleitet

Gedanken

über den Sinn meines Lebens

schwirren mir durch den Kopf

doch ich komme nicht weiter

die Lösung

sie scheint unerreichbar

ich wandere im Licht

und oft auch im Dunkeln

ich weiß schon Vieles

doch nie genug

bei Menschen fand ich Gutes

und auch Schlechtes

doch es bleibt so vieles ungewiss

ich traf manche

mit denen ich viele Meilen gehen wollte

doch sie begleiteten mich

nur ein paar Schritte

gingen ihren Weg

und ich den meinen

und ich stehe noch immer

wartend am Fenster

und der Regen singt

Eines Tages

der Sinn wird eines Tages klar

wie die Sterne in der Nacht

werden meine Träume wahr

so wie ich oft erdacht

alle Ängste sind vergessen

inn'res Meer ist aufgewühlt

Ach das kann nur der ermessen

der die Sehnsucht selbst gefühlt

so wie wilde Adler fliegen

hoch am Himmelszelt

werde ich dann selber reisen

in die fremde weite Welt

werde wandern ohne Reue

dort wo meine Träume sind

setze Alles stets aufs Neue

sende Lieder an den Wind

in der Nacht da werd' ich fliehen

hin wo bessre Zeiten sind

frei wie dort die Vögel ziehen

werde ich im Traum zum Kind

Bäume wiegen sich im Tanz

Melodie erklingt ganz leise

den Himmel schmückt der Sterne Glanz

der Mond geht still auf seine Reise

Herzens Wunsch

man steht allein auf dieser Erde

allein unter den Massen

man hofft dass es bald besser werde

und kann es doch nicht fassen

das Grübeln zeigt kein Ende

und Fragen füllen deinen Tag

kein Mensch reicht dir die Hände

kein liebes Wort dir sagt

Ach Freund

dich den ich damals traf

die schöne Zeit ging schnell vorbei

welch Glück empfand ich selbst im Schlaf

hör noch dein Lied wo ich auch sei

dein Abschiedswort hat mich getroffen

es wiegt noch heute tonnenschwer

so ist die Welt ein einzig Hoffen

und ohne Freundschaft leer

Ach Herz

wenn doch bald jemand käme

dem ich mich anvertrauen kann