Inselsommer - Heike Fröhling - E-Book
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Heike Fröhling

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Beschreibung

Liebe und Meer.

Karin Brahms, eine Journalistin aus Hamburg, will endlich ihren seit Jahren aufgeschobenen Traum verwirklichen: einen eigenen Roman schreiben. Mit ihrem verwitweten Vater und den beiden Söhnen Leon und Jonas fährt sie in den Sommerferien nach Borkum. Sie möchte Sonne und Strand genießen und endlich das Buch in Angriff nehmen, doch jedes Mal, wenn sie mit dem Roman beginnen will, kommt etwas dazwischen. Zuerst ist ihre Handtasche verschwunden – dann ihr Sohn. Ihre Wege führen sie immer wieder auf die Polizeistation, und da sitzt der Kriminalhauptkommissar Andreas Wegner, ein ziemlich attraktiver Mann. Doch Männer, so hat Karin sich geschworen, werden in ihrem Leben keinen Platz mehr haben ... 

Die Nordsee - Kulisse für eine turbulente Liebesgeschichte.

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Seitenzahl: 207

Veröffentlichungsjahr: 2013

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HEIKE FRÖHLING

Inselsommer

Eine Liebesgeschichte auf Borkum

Impressum

ISBN 978-3-8412-0585-8

Aufbau Digital,

veröffentlicht im Aufbau Verlag, Berlin, Februar 2013

© Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin

Die Originalausgabe erschien 2013 bei Aufbau Taschenbuch, einer Marke der Aufbau Verlag GmbH & Co. KG

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Vervielfältigung und Verwertung ist nur mit Zustimmung des Verlages zulässig. Das gilt insbesondere für Übersetzungen, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen sowie für das öffentliche Zugänglichmachen z.B. über das Internet.

Umschlaggestaltung Mediabureau Di Stefano, Berlin

unter Verwendung von Motiven von © plainpicture: BY, KuS, iStockphoto / 26ISO und © Alimdi.net / Markus Brunner

E-Book Konvertierung: le-tex publishing services GmbH, www.le-tex.de

www.aufbau-verlag.de

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Innentitel

Inhaltsübersicht

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Informationen zur Autorin

Impressum

Inhaltsübersicht

1. Kapitel

2. Kapitel

3. Kapitel

4. Kapitel

5. Kapitel

6. Kapitel

7. Kapitel

8. Kapitel

9. Kapitel

10. Kapitel

11. Kapitel

12. Kapitel

13. Kapitel

14. Kapitel

15. Kapitel

16. Kapitel

17. Kapitel

18. Kapitel

19. Kapitel

20. Kapitel

21. Kapitel

22. Kapitel

23. Kapitel

24. Kapitel

25. Kapitel

26. Kapitel

27. Kapitel

28. Kapitel

29. Kapitel

30. Kapitel

31. Kapitel

32. Kapitel

33. Kapitel

34. Kapitel

35. Kapitel

36. Kapitel

1. Kapitel

»Seit Jahren bin ich mit den Jungs nicht mehr im Urlaub gewesen!« Karin schloss die Augen. Jetzt nicht aufregen! Dass es ihrem Vater aber auch immer wieder gelang, sie aus der Fassung zu bringen! »Und Borkum ist nicht am Ende der Welt.«

»Weißt du, was du mir damit antust?«

Was hatte sie in der Frauenzeitschrift gelesen? Man solle sich in solchen Situationen erst auf drei Gerüche konzentrieren, dann drei Dinge ansehen und schließlich drei Gegenstände fühlen. Das würde helfen. Und was war mit dem Hören? Hatte sie etwas überlesen? Dabei hatte sie gestern auf dem Crosstrainer im Fitnessstudio noch überlegt, sich den Text an der Theke kopieren zu lassen.

Die Luft im Wohnzimmer roch abgestanden. Sie sah sich um. Was dachte der Verfasser des Artikels, woher sie drei verschiedene Gerüche nehmen sollte? Meinte er, in jedem Haushalt befände sich ein Sortiment von Duftölen?

»Karin? Bist du noch dran?«

»Ja.«

»Das kannst du nicht machen! Du bist meine Tochter. Soll ich ganz alleine bleiben?«

Sie atmete tief durch. Drei Gegenstände ansehen. Das Sideboard: verstaubt. Katzenfussel auf dem Teppich. Die Wäsche im Korb, die gefaltet werden musste. Dadurch sollte sich Entspannung einstellen?

»Es sind nur achtzehn Tage Urlaub. Dann sind wir zurück.«

»Wenn ich dann noch lebe.«

»Walter!« Sie wusste, was jetzt folgen würde. Wie er jahrelang verzichtet und sich um ihre Mutter gekümmert hatte. Die Krebserkrankung. Die Krankenhausaufenthalte. Metastasen. Das Pflegeheim. Die Einsamkeit nach der Beerdigung.

»Und wer kauft für mich ein? Wer fährt mich zum Arzt, wenn ich krank werde?«

»Wir kaufen auf Vorrat ein. Mittags kochen doch sowieso abwechselnd deine Nachbarinnen für dich mit. Und warum willst du zum Arzt? Du bist kerngesund.«

»Man weiß nie vorher, wann man krank wird.«

War das eine Drohung? Drei Dinge fühlen. Der trockene Mund. Das glitschige Telefon in der Hand. Die Kühle des Sofabezuges. Es half nicht. Ihr Vater würde nicht lockerlassen und kurz vor dem Abfahrtstermin den Notarzt wegen eines drohenden Herzinfarktes rufen oder etwas in der Art. Vielleicht wäre es sogar die beste Lösung für alle Beteiligten – ein gemeinsamer Urlaub?

»Und wenn du mitfährst?«, fragte sie.

»Ist denn noch ein Hotelzimmer frei?«

»Ich organisiere das schon. Aber dafür unternimmst du regelmäßig was mit den beiden Jungs. Ich brauche Zeit und Ruhe für mein Buchprojekt. Das habe ich viel zu lange vor mir hergeschoben. Ihr könnt zusammen eine Wattwanderung machen. Den Strand erkunden. Du kannst die Jungs für die Leuchttürme begeistern. Dort gibt es auch ein Wellenbad.«

»Wann fahren wir?«

2. Kapitel

»Und dann suchen wir einen netten Mann für eure Mama«, verkündete ihr Vater.

Karin schüttelte den Kopf. Dass er dieses Thema aufwerfen musste, war klar. Aber jetzt schon? Mindestens vier Stunden Fahrtzeit lagen noch vor ihnen, und am Kölner Ring, bei Wuppertal und am Kamener Kreuz waren Staus angesagt.

»Walter! Ich brauche keinen Heiratsvermittler.«

»Also wenn ich in deinem jugendlichen Alter wäre …«

»Du bist nicht ich, und ich bin nicht du. Ich komme perfekt allein zurecht. Können wir damit diesen Punkt abschließen?«

»Gib’s zu, eigentlich willst du einen Mann, der so ist wie ich«, sagte Jonas. »Ich hole sogar jeden Sonntag Brötchen. Unaufgefordert. Mit mir kann man über alles quatschen. Und Spaß haben. Ich weiß, wie man chillt. Eistee holen, Musik laufen lassen …«

Sie sah in den Rückspiegel. Jonas unterstrich die Aufzählung seiner guten Eigenschaften mit großen Gesten. Jahrelang war er eher schüchtern und zurückhaltend gewesen. Woher nahm er plötzlich das Selbstbewusstsein?

Ein Aufschrei neben ihr ließ sie zusammenfahren. Gerade noch rechtzeitig gelang es ihr, vor dem Stauende zum Stehen zu kommen. Für ein paar Minuten sprach niemand mehr. Es fühlte sich an, als wäre die Temperatur im Wagen während des Bremsmanövers um zehn Grad gestiegen. Sie drehte die Klimaanlage eine Stufe höher. Das war knapp gewesen!

»Irgendwann muss man Enttäuschungen auch überwinden, wieder neu beginnen«, griff Walter das Gespräch auf. »Nicht alle Männer sind wie Alexander.«

»Sag nichts gegen Papa«, sagte Leon. »Er kauft mir zum Geburtstag den Todesstern. Und wir bauen ihn zusammen auf.«

»Ist das nicht das Teil, das so viel kostet wie ein neuer PC?« Sie sah Alexander vor sich. Aber wehe, es ging darum, sich für einen Elternabend freizunehmen oder beim Schulfest zu helfen.

»Und im Herbst fährt er mit uns ins Disneyland nach Paris.« Jonas hielt eine Hand in die Höhe, formte die Finger zu einem V.

»Ist ja toll, dass ich das erfahre!« Sie entdeckte ein Schild, das auf eine Ausfahrt hinwies. Nur noch tausend Meter. Im Wageninneren roch es immer stärker nach Abgasen. Auch wenn die Stauumfahrung nicht schneller gehen würde als das Warten auf der Autobahn, konnte man sich wenigstens einreden, dass es vorwärtsging. Warum hatten sie nicht den Zug genommen? Sie stellte sich ein klimatisiertes Erste-Klasse-Abteil vor. Zeit zum Lesen. Die Möglichkeit, sich häufiger die Füße zu vertreten. Und vor allem nicht diese Enge!

»Wann sind wir da?«, fragte Leon.

Sie massierte sich die Stirn. Ihre Kopfschmerzen kamen nicht nur von der schlechten Luft. »Hattet ihr nicht das iPad eingepackt?« Wieder so ein typisches Alexander-Geschenk. »Damit könnt ihr einen Film runterladen.«

Während die Jungs diskutierten, was sie sehen wollten, setzte Karin den Blinker. Die Ausfahrt.

»Ich mach mal etwas Musik an«, sagte Walter.

Diesmal protestierten die Jungs nicht. Sie waren zu beschäftigt.

»Schon dreiundzwanzig Prozent beim Download«, meinte Jonas.

Walter drückte den Sendesuchlauf, bis die Beatles erklangen mit »All You Need Is Love«. Er trommelte im Takt mit den Fingern an der Fensterscheibe. »My Generation« folgte. Karin dachte an all die Sommerabende im Schrebergarten, die Walter mit den Liedern seiner selbst zusammengestellten Kassetten umrahmt hatte. Sie schluckte. Mehr als dreißig Jahre war das her. Damals hatte sie sich oft beschwert, wenn es in den Schrebergarten gehen sollte. Im Nachhinein war es dort fast wie im Paradies. Einfach in der Hängematte ausspannen. Würstchen vom Grill. Lagerfeuer mit Freunden. Und ihre Eltern Arm in Arm vor der Gartenhütte, Walter mit langen Haaren und seinen zerfransten Hosen, Ulrike in den wallenden Batikkleidern. Sie liebten sich noch wie frisch Verlobte, trotz aller Meinungsverschiedenheiten.

»Opa! Mach leiser! Wir verstehen den Film nicht!«, rief Leon.

»Ihr sollt nicht immer Opa zu mir sagen. Sonst fühle ich mich gleich zwanzig Jahre älter.«

»Was guckt ihr denn da?« Karin versuchte, einen Blick auf den Bildschirm zu werfen. Durch die Reflexionen war nichts als Schwärze zu erkennen. Es klang wie eine Mischung aus »Scream« und »Alarm für Cobra 11«.

»Nur Sherlock Holmes. Voll easy. Ist ab zwölf.«

»Leon ist erst zehn!« Sie beobachtete die beiden im Spiegel.

»Aber ich bin dabei, und wenn er Panik kriegt, mache ich aus.« Jonas zwinkerte seinem Bruder zu. Der grinste.

»Und es ist wirklich ein Sherlock-Holmes-Film?« Sie holte tief Luft.

»Sag ich doch.«

»Opa, mach leiser!«

»Habt ihr nicht die Kopfhörer und diesen Mehrfachstecker mitgenommen, mit dem man am Kopfhörerausgang …« Wie sollte sie jetzt diesen Stecker beschreiben?

»Der Y-Splitter.« Jonas hielt das Teil in die Höhe.

Bald war von der Rückbank kein Laut mehr zu hören. Nur die Rolling Stones sangen »Satisfaction«. Karin lenkte vorsichtig um die Geschwindigkeitsbremsen an den Ortsbegrenzungen, damit es Leon nicht schlecht wurde.

Sie öffnete die Fensterscheibe. Warme Sommerluft strich über ihr Gesicht, während sie an alten Bauernhöfen vorbeifuhren. Es roch nach frischgemähtem Gras. In der Ferne sah sie, wie der Verkehr auf der Autobahn floss. Bei nächster Gelegenheit konnte sie die Landstraße wieder verlassen. Ihre Kopfschmerzen verschwanden so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren. Ferien!

3. Kapitel

Könnte diese Ruhe doch ewig anhalten! Das Sonnendeck auf der Fähre war angenehm leer. Nur ein junges Pärchen stand Arm in Arm an der Reling. Der Nieselregen, der ihr ins Gesicht sprühte, und der zunehmende Seegang störten Karin nicht. Sie schloss die Augen und hörte auf die Wellen, die an den Schiffsrumpf schlugen. Während Walter sich eine Portion Kaffee und Kuchen gönnen wollte, waren die Jungs im Wagen geblieben. Sie jagten zu zweit virtuelle Verbrecher in London und weigerten sich, das Spiel zu unterbrechen, bevor Mister X gefangen war.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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