John Sinclair - Folge 1878 - Uwe Voehl - E-Book

John Sinclair - Folge 1878 E-Book

Uwe Voehl

3,8
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Beschreibung

Es war der Schwarze Tod, der gnadenlos umging. Und er kam schnell. Die Menschen starben binnen Minuten. Der Doktor Pest ging in Hamburg um, wo Glenda gerade Urlaub machte. Alarmiert von den Berichten, die uns aus der Hansestadt erreichten, machte ich mich auf den Weg und traf auf eine wilde Horde von Piraten. Ein teuflischer Liliputaner wies mir den Weg dorthin, wo alles vor über dreihundert Jahren begonnen hatte. Es war: Die Pestgasse.

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MOBI

Seitenzahl: 126




Inhalt

Cover

Impressum

Die Pestgasse

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Titelbild: Edith Bartha

E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-7325-0004-8

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

Die Pestgasse

von Uwe Voehl

»Ihr seid verflucht! Im Namen des Todes, der Hölle und der ewigen Verdammnis.«

Eine der jungen Frauen schrie auf. Die Umstehenden sahen entsetzt, wie sich schwarze Pestbeulen auf ihrer sonnengebräunten Haut bildeten. Innerhalb von Sekunden hatte der Schwarze Tod ihren gesamten Körper bedeckt.

Dann gellten weitere Schreie durch den Raum.

Plötzlich war die Party zu Ende. Als hätte jemand den Stecker gezogen. Die Gäste auf der Tanzfläche erstarrten. Die Gespräche verstummten. Irgendwo zersprang ein Glas klirrend auf dem Boden. Aus irgendeiner Ecke erklang das hysterische Lachen einer Frau.

Dann begann das Blutbad …

Die Soldaten, die mit rasselnder Rüstung in die Villa drangen, wirkten wie aus einem Mittelalter-Film. Der riesige Kerl, der den Trupp anführte, erinnerte an Conan, den Barbar. Allerdings trug er eine rote Henkersmütze. Und die Axt, die er mit beiden Händen führte, war keine Requisite.

Als Erstes bekam es der Gastgeber zu spüren. Constantin Scholz, der erst dreißigjährige Geschäftsführer von Hamburgs größter Casting-Agentur, stellte sich dem Eindringling entgegen. Er reichte dem Riesen gerade mal bis zur Brust. »He, was fällt Ihnen ein, mein Haus …«

Was er sagen wollte, ging in einem Gurgeln unter. Einer der Schergen hatte ihm von hinten eine Lanze in den Hals gebohrt. Sie kam vorne aus seinem Mund wieder hervorgeschossen – wie eine lange blutige Zunge.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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