Katzen an die Macht - Juljan Mecklenburg - E-Book

Katzen an die Macht E-Book

Juljan Mecklenburg

4,8

Beschreibung

Du denkst also darüber nach, dir dieses Buch zu kaufen... Überlege ruhig noch ein bisschen, denn ich lasse mir solange den Bauch kraulen und entspanne, bis du soweit bist. Wer ich überhaupt bin? Ich bin ein leicht übergewichtiger Kater namens Bounty und mit genau diesem Buch hier würdest du nicht nur fell-... äh... hautnah miterleben, wie ich zusammen mit meiner Schwester Amy ein ganzes Königreich aufgebaut habe, sondern auch erfahren, was uns Katzen eigentlich so einzigartig macht und wie wir es im Laufe der Jahre sogar geschafft haben, die Weltherrschaft an uns zu reißen. Du glaubst mir nicht und denkst, die Verwendung des Begriffs Weltherrschaft sei etwas zu weit hergeholt? Nun, du könntest in diesem Glauben bleiben oder du könntest dieses Buch hier kaufen und zusammen mit mir all die Geheimnisse lüften und in die magische Welt der Katzen abtauchen. Die Entscheidung liegt ganz bei dir... Zumindest solltest du das jetzt denken. Ich freue mich auf dich.

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Katzen an die Macht

WidmungKatzen an die MachtAmy und ichAller Anfang ist schwerEndlich erwachsenAbenteuer AlltagDer Lauf der DingeDas neue KönigreichDie verlorene SchwesterBaschaFriede, Freude, Eierkuchen

Widmung

Für Jasmin und all´ unsere Tiere

Texte: © Copyright by Juljan Mecklenburg

Umschlaggestaltung: © Copyright by Daniela Mecklenburg

ISBN: 978-3-7450-1965-0

Impressum:

Juljan Mecklenburg

c/o Klaus Uwe Mecklenburg

K-Salon

Bergmannstraße 54

10961 Berlin-Kreuzberg

[email protected]

www.katzenandiemacht.de

Katzen an die Macht

Du hast dir also dieses Buch gekauft... Klar, du konntest nicht anders.

Alleine in den letzten zehn Tagen hast du dir statistisch gesehen ungefähr vier Katzenvideos im Internet angesehen und eines davon gleich deinen Freunden weitergeleitet. Auf deinem Arbeitsweg ist dir im Schnitt jeden vierten Tag ein Katzenkollege von mir über den Weg gelaufen und wenn du nach einem langen Tag den Fernseher einschaltest, dann läuft in der Werbeunterbrechung deines ach so spannenden Filmes ein Spot über Katzenfutter. Glaubst du wirklich immer noch, das alles ist nur Zufall? Die Antwort auf diese Frage ist einfach: Nein, natürlich nicht.

Ihr Menschen sucht schon immer nach außerirdischem Leben im Weltall. Eure Spielfilme sind voll von gruseligen Aliens, die mithilfe ihrer hochentwickelten Technologie die Menschheit versklaven oder ausrotten wollen. Im Laufe der Zeit hat auch eure Spezies immer bessere Technologien entwickelt und nun seid ihr mit riesigen Teleskopen und Super-Raketen dabei, immer noch mehr da draußen im Weltall zu erkunden. Gibt es Leben auf anderen Planeten? Gibt es Aliens? Werden sie die Menschheit mit ihren riesigen Lasern bedrohen?

Ihr habt so viel Zeit damit verbracht, Antworten auf eure Fragen zu finden, dass ihr gar nicht mitbekommen habt, wie die Menschheit bereits vor vielen vielen Jahren von einer ganz besonderen Spezies still und heimlich versklavt wurde. Doch im Gegensatz zu den Aliens aus euren Spielfilmen hat diese Spezies ihr Ziel ganz ohne Gewalt erreicht.

Kannst du dich noch daran erinnern, als du deinen Freunden das süße Katzenvideo gesendet hast? Genau mit dieser Aktion wurdest du, ohne es zu merken, zu einem weiteren kleinen Zahnrad in der Geschichte unseres Erfolges. Eventuell wohnen sogar ein paar meiner Kollegen in deinen eigenen vier Wänden und wenn nicht, hast du bestimmt schon einmal darüber nachgedacht, ein kleines süßes Katzenbaby zu adoptieren und deine Funktion als Dosenöffner einzunehmen. Warum überlegst du noch? Los! Tu es! Du wirst es nicht bereuen.

Wir haben uns im Laufe der Zeit perfekt an eure Umgebung angepasst und euch genau zu dem gezogen, was wir uns von Anfang an als Ziel gesetzt haben. Wenn du in einem eurer Geschichtsbücher nachschlägst, wirst du feststellen, dass es viele Völker gab, die ihr Reich mithilfe von Sklaven aufgebaut haben. Doch mal ehrlich... Niemand zuvor hat das in solch einer Perfektion wie wir geschafft. Auf der Welt leben mehr als sieben Milliarden Menschen und ungefähr eine Milliarde Katzen. Das wiederum bedeutet, dass jede Katze rein statistisch gesehen sieben Menschen besitzt, die für sie als Diener in Frage kommen. Nenne mir doch mal ein Volk, das dies ohne Sklavenaufstände geschafft hat. Ihr dient uns völlig widerstandslos und seid auch noch glücklich dabei. Klar, das alles ist nicht nur eine strategische Meisterleistung, die wir da vollbracht haben. Ein weiterer Grund für unseren Erfolg sind unsere Körper, denn bereits die sind euren von Grund auf überlegen. Wir besitzen scharfe Krallen und ihr nur komische stumpfe Finger, die sich die Weibchen unter euch obendrauf auch noch mit eklig riechenden Farben anmalen. Im Vergleich zu unseren Zähnen sind eure ziemlich stumpf und während wir mit unserer Zunge die komplette Körperpflege übernehmen können, braucht ihr unzählige Pflegeprodukte und riecht manchmal trotz all dem recht unangenehm. Unsere Augen sind so leistungsfähig, dass wir selbst bei sehr wenig Restlicht exakt Entfernungen abschätzen können, während ihr gerne mal mit dem Gesicht im Dunkeln gegen halboffene Türen lauft. Anbei ein kleiner Tipp zu diesem Thema - was denkt ihr wohl, wer die Tür auf genau diese Stellung geschoben hat...

Unser Geruchssinn ist gegenüber unseres Sehsinnes vergleichsweise weniger hochentwickelt... Aber weißt du was... Trotzdem immer noch deutlich besser entwickelt als eure Nasen... Na, wer hätte das gedacht...

Unser Gehör ist übrigens besonders gut ausgebildet und zählt sogar laut euren Forschungen zu den besten unter den Säugetieren... Uns war das auch ohne eure Forscher sowieso schon klar, aber ihr Menschen glaubt ohne die Wissenschaft ja immer recht wenig, daher bringe ich diese an dieser Stelle gekonnt ins Spiel. Unser Geruchssinn ist übrigens schwächer als der dieser vierbeinigen Dinger, die ihr Hunde nennt (zum Thema Hund kommen wir später noch), aber – und wer hätte das erwartet – trotzdem deutlich besser als der des Menschen.

Nun kommen wir zu meinem absoluten Lieblingssinn – der Gleichgewichtssinn.

Während wir vollkommen schwindelfrei über schmale Zäune rennen und uns in der Luft reflexartig aus jeder Lage so drehen können, dass wir immer auf allen vier Pfoten landen, so seid ihr eher wie das Samstagmorgen-Marmeladenbrot, das, wie immer, mit der Marmeladenseite auf dem Boden landet. Dumm gelaufen... Apropos laufen... Nicht nur, dass wir mit allen Vieren viel schneller sind und vergleichsweise höher springen können als eure besten Olympioniken, so ist auch unser Tastsinn unglaublich hochentwickelt, aber bevor ich jetzt noch etliche weitere Punkte aufzähle und dich damit noch mehr deprimiere, sollten wir dieses Thema nun abschließen und auf die imaginäre Anzeigetafel einfach mal Zehn zu Null für die Katzen pinseln. Du darfst die imaginäre Anzeigetafel übrigens in deiner Lieblingsfarbe beschriften – es ist ja nicht so, dass das Fußvolk bei uns keinerlei Freiheiten hat. Nein, wie schon gesagt, wir möchten glückliche Untertanen, denn nur die können uns jeden Tag so herrlich bedienen und sanft massieren.

Bevor wir nun zum Ende dieses ersten Kapitels kommen, möchte ich mich aber noch vorstellen.

Einer eurer Wissenschaftler hat meine Gattung im 17. Jahrhundert Felis silvestris catus benannt, da dieser... Moment... Ich hole schon wieder zu weit aus. Mir ist natürlich bekannt, dass du als Mensch nicht die allerbeste Aufmerksamkeitsspanne hast, daher versuche ich mich kurz zu fassen. Also mein Name ist Bounty und ich bin ein leicht übergewichtiger fauler Kater. Ich bin jetzt fünfeinhalb Jahre alt und das Leben könnte dank euch Menschen nicht schöner sein. Während ihr für die eigenen vier Wände – in denen wir mehr Zeit als ihr selbst verbringen – jeden Tag hart arbeiten gehen müsst, liegen wir, alle Pfoten von uns gestreckt, auf den gemütlichsten Plätzen der Wohnung. Nach dem Einkaufen schleppt ihr dann jede Menge Dosen mit unserem Futter und wenn am Ende des Monats noch Geld übrig bleibt, dann kauft ihr uns schicke Kratzbäume, weil wir schon wieder ein Ledersofa auf dem Gewissen haben. Zu diesem und noch anderen Verhaltensweisen werde ich natürlich später mehr berichten. Doch was soll das Ganze hier? Wieso sollte ich ein Buch herausbringen und dir darin aufzeigen, dass der Mensch unser Untertan ist und wir die Weltherrschaft an uns gerissen haben? Ganz einfach – zum einen möchte ich dir natürlich von meinem bisherigen Leben berichten und aufzeigen, wie ich aus dem Nichts ein glorreiches Königreich erschuf. Zum anderen, weil ich finde, dass du durch dieses Buch die Chance hast, uns noch besser zu verstehen und uns damit noch besser dienen kannst... Merkst du was... Es leuchtet dir langsam ein...

Ich möchte allerdings noch etwas klarstellen – ich schreibe dieses Meisterwerk allerdings nicht selber... Dafür wäre ich sowieso viel zu faul... Nein, ich liege ganz entspannt auf dem Schoß des … nennen wir ihn einfach mal... „Ghostwriters“. Während ich so da liege, kann ich ihn komplett mit meinen Gedanken kontrollieren und so schreibt er das alles hier genauso auf, wie ich es ihm eben befehle. Das glaubst du nicht? Denkst du wirklich, dass ich so etwas neben all den bisher aufgezählten Sinnen nicht kann?! Also gut, zum Abschluss des ersten Kapitels gibt es hier noch eine kurze Kostprobe meiner Macht:

IlgwqgiiUIPG&?)8057tz2rpiufewgw986234234z1e0gd91+#+#+#jbfwjfbw8723747%&§$ipugfcipöGWhkPCdhc^pe558=!“%§(!“UIÖG^FBCG/z9pghdwchASZ=/R/Rd/(huwcbcw°vnp%&“!

Was habe ich gesagt... Gedankenübertragung! Und du wolltest es mir anfangs gar nicht glauben...

Zum Abschluss dieses Kapitels möchte ich dich hiermit erst einmal so richtig loben. Ich kann mir vorstellen, dass es für dich als Mensch manchmal nicht einfach ist, eine ruhige Minute zu finden, um dieses Buch hier zu lesen. Ich bin wirklich stolz auf dich! Außerdem hast du dieses erste Kapitel hier in absoluter Rekordzeit gelesen und wir können nun, da alle Formalitäten geklärt sind, mit dem eigentlichen Inhalt des Buches beginnen.

Amy und ich

Oh, du liest also gleich weiter... Ich freue mich, dass dir dieses Buch anscheinend so gut gefällt, dass du es gar nicht mehr weglegen möchtest. Ich liege übrigens gerade eben auf dem Balkon und lass’ mir die Sonne auf den Pelz scheinen, während mein persönlicher Ghostwriter im Wohnzimmer sitzt und schön brav all meine Gedanken aufschreibt. Ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn ich höre, wie er auf der Tastatur seines neuen Laptops herumtippt und die von mir übermittelten Zeilen niederschreibt. Gestern Nachmittag hat er nur für mich und dieses Buch hier sein Erspartes für einen Laptop ausgegeben und beschäftigt sich seitdem mit nichts Anderem mehr. Wenn ihr sehen könntet, wie er sich ehrgeizig bemüht, beim Schreiben meinen Erwartungen auch nur ansatzweise gerecht zu werden. Dieses Gefühl ist einfach herrl... „Hey! Was soll das! Amy! Amy! Hör auf, ich entspanne gerade. Ich will jetzt nicht spielen! Amy! Na gut! Nimm das! Argh! Wer ist der Boss! Huh?! Ganz genau! Ich! Mein Name ist B...“

Na toll, schon ist sie wieder weg und hört mir eh nicht mehr zu, aber da dieses Kapitel sowieso von ihr handelt, haben wir mit diesem spielerischen Kampf einen perfekten Einstieg ins Thema geschafft. Man, bin ich gut!

Amy ist meine Schwester und, genau wie ich, ebenfalls fünfeinhalb Jahre alt. Sie ist wie ich fast komplett weiß mit einem grauen Schwanz. Während ich auf meinem Astralkörper einzelne graue Punkte habe, hat sie graue Pfoten und zwei markante dunkelgraue Streifen auf ihrem Kopf. Sie sagt, es würde ihre wunderschönen Augen betonen... Was soll ich sagen... Sie ist eben eher der Beauty-Typ von uns beiden. Auf jeden Fall wurden wir beide auf einem Bauernhof, der sich ungefähr 150 Kilometer weit weg von hier befindet, zusammen mit fünf weiteren Geschwistern geboren. Meinen Papa habe ich nie kennengelernt, aber meine Mama hat sich immer absolut vorbildlich und liebevoll um uns gekümmert. Sie hat für immer und ewig einen festen Platz in meinem Herzen. Im Grunde genommen ist diese Verbindung genauso stark wie bei euch Menschen. Allerdings gibt es bei uns einen gravierenden Unterschied, was die Selbstständigkeit angeht. Ihr Menschen bekommt Kinder, die dann 18 Jahre und in extremen Fällen sogar noch länger bei euch wohnen. Ihr müsst euch 18 lange Jahre um euren Nachwuchs kümmern, bevor es in der Regel so weit ist, dass die „Kleinen“ ausziehen und versuchen, auf eigenen Beinen zu stehen. Wir Katzen folgen schon wenigen Wochen nach der Geburt unseren Instinkten und gehen auf immer größere Erkundungstouren, während eurer Nachwuchs, sobald er laufen kann, vor dem Fernseher vor sich hinvegetiert. Dieses Verhalten üben allerdings auch noch weitaus ältere Exemplare eurer Art aus. Kein Wunder, dass wir die Weltherrschaft so einfach an uns reißen konnten...

Amy und ich wussten auf jeden Fall schon recht früh, dass wir hinaus in die große weite Welt wollten und so kam es, dass wir vor ungefähr fünfeinhalb Jahren süß in die Kamera geschaut haben und sich bereits kurze Zeit danach die Interessenten nur so um uns rissen. Nach mehreren Nieten, die wir schlichtweg einfach nicht beachtet haben, kam ein junges Pärchen zur Türe herein. Amy und ich wussten gleich, dass diese beiden genau die richtigen Dosenöffner für uns sind. Dies gaben wir den beiden damals natürlich gleich zu verstehen, indem wir sie schnurrend um den Finger wickelten. Noch am selben Abend hieß es dann für Amy und mich, Abschied von unserer Mama und den anderen Geschwistern zu nehmen. Ich werde nie vergessen, wie unsere Mama uns nochmals liebevoll zum Abschied abgeschleckt und ganz fest umarmt hat. Klar ist so eine Trennung, auch für uns Katzen, nicht leicht, aber so etwas gehört zum Leben nun mal einfach dazu. Amy hatte besonders in den ersten Tagen etwas Probleme, mit dem Trennungsschmerz umzugehen, aber ich habe sie dann immer getröstet und an dieser Stelle muss ich ganz klar sagen, wenn du bereits darüber nachgedacht hast, eine Katze zu adoptieren und du so, wie ich es dir im ersten Kapitel bereits befohlen habe, diesen Gedanken bald in die Tat umsetzen möchtest, dann adoptiere bitte gleich zwei von uns. Zusammen fühlen wir uns definitiv wohler und können uns obendrauf beim Zerstören deiner Wohnungseinrichtung die Arbeit teilen.

Nun, wie bereits berichtet, hieß es für uns noch am selben Tag Abschied zu nehmen und so kam es, dass Amy und ich uns kurze Zeit später in einem sehr bequemen Karton auf der Reise unseres Lebens wiederfanden. An dieser Stelle sei gesagt, dass es generell keine unbequemen Kartons gibt, aber dazu später mehr. Mit großen Augen starrten wir an die Decke des Autos und versuchten, uns an den vorbeihuschenden Lichtern der Straßenlaternen, die sich auf den Autoscheiben reflektierten, satt zu sehen. Ich spürte, wie mein Herz aufgeregt schlug und nur von dem noch aufgeregteren Herzen meiner Schwester, die sich nah an mich heran gekuschelt hatte, übertönt wurde. Die ganze Fahrt dauerte eine gefühlte Ewigkeit und war für uns wirklich ein absolut aufregendes Erlebnis. Bis dato waren wir noch nie in einem dieser Gefährte, die ihr Autos nennt, unterwegs gewesen und dann noch mit einem Reiseziel, das wir beide noch nicht kannten. Aber wir Katzen vertrauen unserem Instinkt, denn er treibt uns an und bringt uns an die tollsten Orte, die man sich in seinen Gedanken kaum auszumalen vermag. An dieser Stelle sei gesagt, dass ihr Menschen euch oftmals selbst im Weg steht. Mir ist klar, dass du im Laufe deines Lebens gelernt hast, dass ältere Menschen oftmals Weisheiten von sich geben, an denen wirklich etwas dran ist und dass man sich diese wirklich zu Herzen nehmen sollte. Diese Menschen haben schließlich schon weitaus mehr Lebenserfahrung als man selbst gesammelt und hier nicht zuzuhören wäre ziemlich blöd. Mir ist klar, dass du selbst schon weitaus älter als ich, mit meinen fünfeinhalb Jahren, bist aber lass mich dir eine Sache ans Herz legen: Überlege nicht so viel – höre auf dein Herz und mach einfach das, was dich glücklich macht. Glaub mir, du wirst es nicht bereuen, denn auch auf dich warten da draußen so viele Abenteuer, die dich wirklich glücklich machen. Warum ich dir das erzähle? Ganz einfach – wie schon gesagt, glückliche Menschen sind die besseren Diener für uns Katzen.

Nun ja, zurück zum eigentlichen Thema dieses Kapitels... Wo waren wir... Ach ja... Zwei klitzekleine Katzenbabys auf dem Weg in ihr neues Zuhause. Gespannt auf das, was uns dort erwarten würde, schliefen wir irgendwann im Karton, der vom Auto sanft hin und her bewegt wurde, ein.