4,49 €
"Kochen ohne Luxus (vegan)" ist ein besonderes Kochbuch für Menschen, die einfach und günstig vegan kochen wollen – ohne Fachbegriffe, ohne teure Zutaten und ohne komplizierte Anleitungen. Alle Rezepte sind vegan, glutenfrei, laktosefrei und alkoholfrei. Sie sind so erklärt, dass auch Einsteiger und Jugendliche mit Lernbehinderung sicher mit kochen können. Jedes Rezept enthält genaue Mengenangaben für vier Portionen, eine klare Schritt-für-Schritt-Erklärung, Nährwertangaben pro Portion mit Broteinheiten (BE), gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, Ballaststoffen und Salzgehalt. Außerdem gibt es zu jedem Gericht eine Beilagenempfehlung und drei Tipps aus der gehobenen Gastronomie – so wird selbst einfaches Kochen zu einem kleinen Erlebnis. Die Zutaten stammen bewusst aus alltäglichen Discountern. Das Buch zeigt, dass vegane Ernährung kein Luxus ist, sondern eine gesunde, umweltfreundliche und preiswerte Lebensweise. Ein ideales Kochbuch für Förderschulen, Werkstätten, Berufsvorbereitungsklassen und Familien, die gemeinsam vegan und bewusst essen möchten. Achtung: Marcus Petersen-Clausen verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 226
Veröffentlichungsjahr: 2026
Kochen ohne Luxus (vegan)
Untertitel:
Vegan, einfach, günstig – Rezepte mit Lebensmitteln aus den Discountern, die jeder versteht
Vorwort
Kochen bedeutet nicht, viel Geld auszugeben. Es bedeutet, mit einfachen Zutaten etwas Gutes zu schaffen – für sich selbst und für andere. In diesem Buch geht es genau darum: Sie lernen, wie Sie günstig, lecker und gesund kochen können – ganz ohne tierische Produkte und ohne Luxus. Alle Rezepte sind vegan, glutenfrei, laktosefrei und alkoholfrei. Sie werden Schritt für Schritt erklärt, in leichter Sprache, damit Sie jedes Gericht sicher nachkochen können.
Die Zutaten bekommen Sie in ganz normalen Discountern oder anderen Geschäften. Das Buch zeigt Ihnen, dass vegane Ernährung kein teures Hobby ist, sondern mit alltäglichen Lebensmitteln möglich ist. Ziel ist es, Ihnen Mut zu machen: Auch mit wenig Geld können Sie gesund und lecker essen. Und das Beste daran – Sie tun dabei etwas Gutes für Tiere, Umwelt und Ihre eigene Gesundheit.
Kochen ohne Luxus bedeutet nicht Verzicht. Es bedeutet, das Beste aus einfachen Dingen zu machen – mit Herz, mit Geschmack und mit Freude am Leben.
Haftungsausschluss
Dieses Buch wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und enthält Rezepte, Texte und Anleitungen, die von Marcus Petersen-Clausen kontrolliert, angepasst und ergänzt wurden. Es stammt nicht von Lidl, Aldi oder anderen Handelsketten, auch wenn im Buch erwähnt wird, dass Zutaten dort erhältlich sind. Diese Angaben dienen ausschließlich zur Orientierung und stellen keine Werbung oder Kooperation dar.
Alle Rezepte und Tipps wurden sorgfältig geprüft. Dennoch übernimmt der Autor keine Haftung für mögliche Fehler, Änderungen in Produktzusammensetzungen oder individuelle Unverträglichkeiten. Bitte lesen Sie stets die Zutatenlisten auf den Verpackungen, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten haben.
Dieses Buch versteht sich als praktischer Ratgeber in leichter Sprache für alle, die vegan, einfach und günstig kochen möchten – mit Lebensmitteln aus dem Alltag, aber ohne Markennähe, Luxus oder unnötigen Schnickschnack.
Imprint:
V. i. S. d. P.: Marcus Petersen-Clausen, Ginsterweg 7, 30900 Mellendorf/Wedemark (DE) - Tel.: 491796162178
Dieses Dokument ist lizenziert unter dem Urheberrecht!
(c) 2025 Marcus Petersen-Clausen
(c) 2025 Köche-Nord.de
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Kapitel 1 – Warum einfaches veganes Kochen glücklich macht
Kapitel 2 – Die wichtigsten Zutaten für günstiges veganes Kochen
Kapitel 3 – Günstig einkaufen: So planen Sie Ihre Woche clever
Kapitel 4 – Resteverwertung: Aus wenig etwas Gutes machen
Kapitel 5 – Gemüse im Mittelpunkt: Einfach, bunt und gesund
Kapitel 6 – Hülsenfrüchte – die Kraft aus der Natur
Kapitel 7 – Reis, Kartoffeln und Getreide: Die Sattmacher des Alltags
Kapitel 8 – Frühstück ohne Luxus: Energie für den Tag
Kapitel 9 – Mittagessen leicht gemacht: Ideen für jeden Tag
Kapitel 10 – Abendessen warm oder kalt – Hauptsache pflanzlich
Kapitel 11 – Suppen und Eintöpfe, die glücklich machen
Kapitel 12 – Saucen und Dips – kleine Helfer mit großem Geschmack
Kapitel 13 – Salate, die satt machen und frisch schmecken
Kapitel 14 – Süße Mahlzeiten ohne Zuckerrausch
Kapitel 15 – Günstig backen ohne Tierprodukte
Kapitel 16 – Gewürze, Kräuter und Öle richtig einsetzen
Kapitel 17 – Vorratshaltung: So sparen Sie Geld und vermeiden Abfall
Kapitel 18 – Kochen mit Resten: Nichts verschwenden, alles verwenden
Kapitel 19 – Kochen im Alltag: Wenn es schnell gehen muss
Kapitel 20 – Saisonales Kochen: Mit dem Jahr leben und sparen
Teil 1 – Einfache vegane Hauptgerichte
Teil 2 – Vegane Vorspeisen
Teil 3 – Vegane Salate
Teil 4 – Vegane Amuse-Gueules (kleine Häppchen)
Teil 5 – Vegane Desserts
Teil 6 – Vegane Getränke
Über den Autor
Falko Braast – Hobbykoch aus Norddeutschland, Autor veganer Kochbücher in leichter Sprache, spezialisiert auf Rezepte für Menschen mit Lernbehinderung und besonderen Ernährungsbedürfnissen.
Hinweis:
Achtung: der Autor verwendet zum Erstellen seiner Texte meistens künstliche Intelligenz (und muss das angeben, was er hiermit macht)!
Kapitel 1 – Warum einfaches veganes Kochen glücklich macht
Viele Menschen denken, Kochen sei kompliziert, teuer oder brauche teure Geräte und besondere Zutaten. Doch das stimmt nicht. Kochen kann ganz einfach sein. Wenn Sie lernen, mit einfachen Lebensmitteln umzugehen, werden Sie merken, dass gutes Essen nichts mit Luxus zu tun hat. Es hat mit Freude, mit Geschmack und mit Selbstachtung zu tun.
Einfaches veganes Kochen bedeutet: Sie verwenden pflanzliche Lebensmittel, die Sie überall bekommen. Zum Beispiel Möhren, Kartoffeln, Linsen, Reis, Bohnen, Zwiebeln oder Äpfel. Diese Zutaten sind günstig, gesund und vielseitig. Aus ihnen können Sie viele verschiedene Gerichte zubereiten – warm oder kalt, herzhaft oder süß.
Wenn Sie selbst kochen, wissen Sie genau, was in Ihrem Essen steckt. Sie entscheiden, wie viel Salz, Fett oder Zucker Sie verwenden. So lernen Sie, sich gesünder zu ernähren und Ihren Körper besser zu verstehen. Außerdem sparen Sie Geld, denn selbstgekochtes Essen ist viel günstiger als Fertigprodukte.
Vegan zu kochen heißt auch: Tiere werden nicht benutzt oder getötet. Das macht viele Menschen glücklich, weil sie wissen, dass sie etwas Gutes tun. Auch die Umwelt profitiert davon. Pflanzliche Lebensmittel brauchen weniger Energie und Wasser als Fleisch, Milch oder Käse. Wenn Sie also vegan und einfach kochen, schützen Sie Tiere, Natur und Klima.
Vielleicht merken Sie auch, dass sich Ihr Körper verändert. Viele Menschen fühlen sich leichter, wacher und zufriedener, wenn sie sich pflanzlich ernähren. Sie bekommen neue Energie und Freude am Kochen. Es ist ein gutes Gefühl, etwas Leckeres selbst gemacht zu haben – ohne Luxus, aber mit viel Herz.
Wenn Sie beim Kochen einfache Schritte befolgen, verlieren Sie die Angst vor Fehlern. Sie lernen, wie man Gemüse richtig mit kaltem oder heißem Wasser abspült, wie man Zutaten schneidet und wie man mit Hitze umgeht. Sie merken schnell: Jeder kann kochen. Es braucht nur Mut, Geduld und Freude am Ausprobieren.
Kochen ohne Luxus ist also kein Mangel. Es ist eine Kunst, aus wenig etwas Gutes zu machen. Und jedes Mal, wenn Sie ein einfaches veganes Gericht zubereiten, wächst Ihr Vertrauen in sich selbst. Denn Sie schaffen mit Ihren Händen etwas, das Ihnen gut tut – und anderen auch.
Am Ende zählt nicht, woher die Zutaten kommen, sondern was Sie daraus machen. Ein Teller Suppe aus frischem Gemüse kann genauso glücklich machen wie ein teures Restaurantessen. Der Unterschied liegt nicht im Geld, sondern in der Liebe, mit der Sie kochen.
Beilagenempfehlung:
Zu diesem Kapitel passt ein einfacher Reistopf mit Möhren und Erbsen. Dazu schmeckt ein kleiner Salat aus Gurken, Tomaten und einem Spritzer Zitronensaft.
Rezept: Reistopf mit Möhren und Erbsen
(für 4 Portionen)
Zutaten:
300 Gramm Langkornreis
400 Gramm Möhren
200 Gramm Erbsen (tiefgekühlt oder frisch)
1 Zwiebel (ca. 100 Gramm)
2 Esslöffel Rapsöl (ca. 20 Gramm)
800 Milliliter Gemüsebrühe (glutenfrei)
1 Teelöffel Bohnenkraut (getrocknet)
1 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel Paprikapulver edelsüß
1 Teelöffel Salz
1 Prise Pfeffer
1 Esslöffel gehackte Petersilie (ca. 5 Gramm)
Zubereitung:
Schritt 1: Schälen Sie die Zwiebel. Schneiden Sie sie in kleine Würfel. Schälen Sie die Möhren und spülen Sie sie mit kaltem Wasser ab. Schneiden Sie die Möhren in dünne Scheiben.
Schritt 2: Geben Sie das Rapsöl in einen großen Topf. Erhitzen Sie es vorsichtig bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebelwürfel hinein und braten Sie sie, bis sie leicht glasig sind. Achten Sie darauf, dass sie nicht braun werden.
Schritt 3: Geben Sie nun die Möhrenscheiben dazu. Rühren Sie um und lassen Sie die Möhren etwa 3 Minuten mitdünsten.
Schritt 4: Geben Sie den Reis in den Topf. Rühren Sie gut um, damit sich alle Zutaten vermischen. Der Reis soll leicht glänzen.
Schritt 5: Geben Sie die Gemüsebrühe dazu. Fügen Sie Bohnenkraut, Kurkuma, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzu. Rühren Sie alles gut durch.
Schritt 6: Lassen Sie den Topf kurz aufkochen. Danach drehen Sie die Hitze auf klein und legen Sie einen Deckel auf den Topf. Lassen Sie den Reistopf etwa 20 Minuten leicht köcheln, bis der Reis weich ist und die Flüssigkeit aufgesogen hat.
Schritt 7: Geben Sie die Erbsen in den Topf und rühren Sie vorsichtig um. Lassen Sie alles noch 5 Minuten ziehen, bis die Erbsen gar sind.
Schritt 8: Nehmen Sie den Topf vom Herd. Streuen Sie die gehackte Petersilie darüber. Probieren Sie den Reistopf und würzen Sie bei Bedarf nach.
Der Reistopf schmeckt warm am besten. Er ist mild, sättigend und leicht bekömmlich.
Nährwerte pro Portion:
Energie: ca. 440 kcal
Kohlenhydrate: 78 Gramm
Eiweiß: 9 Gramm
Fett: 8 Gramm
Ballaststoffe: 6 Gramm
Salz: 1,4 Gramm
Gesättigte Fettsäuren: 1 Gramm
Ungesättigte Fettsäuren: 6 Gramm
Broteinheiten (BE): 6,5 BE
Zubereitungszeit:
Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 35 Minuten
Beilagenempfehlung:
Dazu passt ein kleiner grüner Salat aus Gurken, Blattsalat und etwas Zitronensaft mit Rapsöl.
Drei Tipps aus der gehobenen Gastronomie:
Verwenden Sie für das Gemüse nur so viel Hitze, dass es leicht gegart, aber noch bissfest bleibt. So behalten die Möhren ihre leuchtende Farbe und ihren süßen Geschmack.
Rühren Sie am Ende einen Spritzer frisch gepressten Zitronensaft unter den Reis. Das hebt die Aromen und sorgt für Frische – ein Trick, den auch Profiköche anwenden.
Garnieren Sie den Reistopf vor dem Servieren mit etwas Petersilienöl (frische Petersilie mit etwas Rapsöl fein püriert). Dadurch bekommt das Gericht einen feinen Glanz und einen frischen Kräutergeschmack.
Kapitel 2 – Die wichtigsten Zutaten für günstiges veganes Kochen
Wenn Sie vegan kochen möchten und dabei auf Ihr Geld achten müssen, sind einfache, pflanzliche Grundzutaten die beste Wahl. Diese Lebensmittel finden Sie in jedem Supermarkt. Sie sind günstig, gesund und lange haltbar. Mit ihnen können Sie viele verschiedene Gerichte kochen, die lecker schmecken und Ihren Körper mit allem versorgen, was er braucht.
Reis, Linsen, Bohnen, Erbsen und Kartoffeln sind die wichtigsten Bausteine einer günstigen veganen Küche. Sie enthalten viele Kohlenhydrate, pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe. Wenn Sie diese Lebensmittel mit frischem Gemüse kombinieren, entsteht ein ausgewogenes Gericht, das satt macht und Energie gibt.
Besonders günstig sind Möhren, Zwiebeln und Weißkohl. Diese Gemüsesorten gibt es fast das ganze Jahr über. Sie lassen sich leicht mit kaltem Wasser abspülen, schälen und verarbeiten. Sie schmecken sowohl gekocht als auch gebraten oder im Ofen gegart. Auch Tiefkühlgemüse ist eine gute Wahl. Es ist oft billiger als frisches Gemüse und enthält trotzdem viele Vitamine.
Ein weiteres wichtiges Grundprodukt ist Reis. Er ist preiswert, nahrhaft und in vielen Ländern das wichtigste Nahrungsmittel. Langkornreis eignet sich für herzhafte Gerichte, Rundkornreis für Aufläufe oder süße Speisen. Wenn Sie Reis mit Hülsenfrüchten kombinieren, erhalten Sie eine besonders wertvolle Mahlzeit mit vielen pflanzlichen Eiweißen.
Linsen und Bohnen sind kleine Kraftpakete. Sie sind reich an Eiweiß, Eisen und Ballaststoffen. Damit sie besser bekömmlich werden, sollten Sie sie vor dem Kochen mit kaltem Wasser abspülen. Wenn Sie Bohnen aus der Dose verwenden, gießen Sie die Flüssigkeit ab und spülen Sie sie ebenfalls mit kaltem Wasser ab. Vergessen Sie beim Kochen von Bohnen nie das Bohnenkraut – es sorgt für guten Geschmack und hilft bei der Verdauung.
Öle wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl liefern wichtige ungesättigte Fettsäuren. Sie brauchen nur kleine Mengen davon, um Ihr Essen schmackhaft zu machen. Gewürze wie Paprikapulver, Kurkuma, Salz, Pfeffer und Kräuter geben Ihrem Essen Farbe und Aroma, ohne viel Geld zu kosten. Besonders frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch sind wertvoll, weil sie den Speisen Frische und Lebendigkeit geben.
Auch Haferflocken, Hirse oder Maisgrieß können Sie vielseitig verwenden. Sie sind preiswert, glutenfrei und machen lange satt. Sie können daraus Brei, Bratlinge oder Aufläufe zubereiten.
Wenn Sie regelmäßig kochen, lohnt es sich, Grundzutaten in größeren Mengen zu kaufen. Viele Supermärkte bieten Reis, Linsen oder Erbsen in Großpackungen an. Das spart Geld und verringert Verpackungsmüll.
Ein gut gefüllter Vorratsschrank mit einfachen veganen Lebensmitteln ist die Grundlage, um immer etwas Leckeres zubereiten zu können. Sie brauchen keine teuren Ersatzprodukte oder Luxuszutaten, um gesund und abwechslungsreich zu essen.
Wenn Sie lernen, aus einfachen Dingen das Beste zu machen, wird Kochen zu einer Freude. Es ist nicht wichtig, wie teuer ein Lebensmittel ist. Wichtig ist, wie Sie es behandeln. Liebe, Zeit und Geduld machen jedes Essen besser – und genau das ist die wahre Kunst des Kochens ohne Luxus.
Beilagenempfehlung:
Ein leichter Tomatensalat mit Zwiebeln, etwas Olivenöl und frischem Basilikum passt gut zu diesem Kapitel.
Rezept: Leichter Tomatensalat mit Zwiebeln, Olivenöl und frischem Basilikum (vegan)
(für 4 Portionen)
Zutaten:
600 Gramm reife Tomaten
1 große Zwiebel (ca. 100 Gramm)
3 Esslöffel Olivenöl (ca. 30 Gramm)
2 Esslöffel Apfelessig (ca. 20 Milliliter)
1 Teelöffel Salz
1 Prise Pfeffer
1 Teelöffel Zucker
10 frische Basilikumblätter (ca. 5 Gramm)
1 Esslöffel gehackte Petersilie (ca. 5 Gramm, optional)
Zubereitung:
Schritt 1: Spülen Sie die Tomaten mit kaltem Wasser ab. Trocknen Sie sie mit einem sauberen Küchentuch ab. Schneiden Sie die Tomaten in gleichmäßige Scheiben oder Stücke, je nachdem, wie Sie sie lieber mögen.
Schritt 2: Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in dünne Ringe. Wenn Sie den Geschmack etwas milder möchten, legen Sie die Zwiebelringe für 5 Minuten in warmes Wasser und spülen Sie sie anschließend mit kaltem Wasser ab. Dadurch werden sie bekömmlicher.
Schritt 3: Legen Sie die Tomaten und Zwiebeln in eine große Schüssel. Geben Sie Salz, Pfeffer und Zucker darüber.
Schritt 4: Mischen Sie in einer kleinen Schüssel das Olivenöl und den Apfelessig. Gießen Sie diese Mischung über die Tomaten und Zwiebeln. Rühren Sie vorsichtig mit einem großen Löffel um, damit die Tomaten nicht zerdrückt werden.
Schritt 5: Spülen Sie den frischen Basilikum mit kaltem Wasser ab, trocknen Sie ihn vorsichtig und zupfen Sie die Blätter in kleine Stücke. Streuen Sie sie über den Salat.
Schritt 6: Lassen Sie den Salat mindestens 10 Minuten stehen, bevor Sie ihn servieren. So können sich die Aromen gut verbinden.
Nährwerte pro Portion:
Energie: ca. 150 Kilokalorien
Kohlenhydrate: 8 Gramm
Eiweiß: 2 Gramm
Fett: 12 Gramm
Ballaststoffe: 3 Gramm
Salz: 1,2 Gramm
Gesättigte Fettsäuren: 2 Gramm
Ungesättigte Fettsäuren: 10 Gramm
Broteinheiten (BE): 0,7 BE
Zubereitungszeit:
Vorbereitung: 10 Minuten
Ruhezeit: 10 Minuten
Gesamtzeit: 20 Minuten
Beilagenempfehlung:
Der Tomatensalat passt gut zu gebratenem Reis, Bratlingen oder einem leichten Gemüseeintopf.
Drei Tipps aus der gehobenen Gastronomie:
Verwenden Sie für das Dressing nur hochwertiges Olivenöl der ersten Kaltpressung. Es gibt dem Salat ein feines Aroma und sorgt für einen runden Geschmack.
Geben Sie eine kleine Prise Zucker in das Dressing – das betont die natürliche Süße der Tomaten und gleicht die Säure des Essigs aus.
Wenn Sie den Salat besonders aromatisch machen möchten, marinieren Sie die Tomaten vor dem Servieren 15 Minuten bei Zimmertemperatur. Wärme verstärkt den Duft des Basilikums und lässt die Aromen besser zur Geltung kommen.
Kapitel 3 – Günstig einkaufen: So planen Sie Ihre Woche clever
Wer vegan und günstig kochen möchte, braucht keinen vollen Geldbeutel, sondern einen guten Plan. Ein Wochenplan hilft Ihnen, Geld zu sparen, Lebensmittelverschwendung zu vermeiden und trotzdem abwechslungsreich zu essen. Wenn Sie wissen, was Sie in den nächsten Tagen kochen möchten, kaufen Sie gezielter ein und lassen sich im Supermarkt weniger von teuren Sonderangeboten ablenken.
Beginnen Sie am besten damit, Ihre Mahlzeiten für eine Woche aufzuschreiben. Überlegen Sie, was Sie morgens, mittags und abends essen möchten. Achten Sie darauf, dass sich ähnliche Zutaten wiederholen. Wenn Sie zum Beispiel an einem Tag Reis kochen, können Sie die Reste am nächsten Tag für Bratlinge oder einen Reissalat verwenden. Das spart Zeit und Geld.
Bevor Sie einkaufen gehen, schauen Sie in Ihren Vorratsschrank und Kühlschrank. Oft sind dort noch Lebensmittel, die Sie zuerst aufbrauchen sollten. So werfen Sie weniger weg und sparen zusätzlich Geld. Wenn Sie einen Einkaufszettel schreiben, notieren Sie die Mengen genau. So kaufen Sie nur das, was Sie wirklich brauchen.
Beim Einkaufen selbst lohnt es sich, Preise zu vergleichen. Viele Supermärkte haben Eigenmarken, die oft genauso gut schmecken wie teure Produkte. Achten Sie auf die Preisangaben pro Kilogramm oder pro Liter, die meist unter dem Produkt stehen. So sehen Sie schnell, welches Angebot günstiger ist.
Frisches Gemüse und Obst kaufen Sie am besten saisonal. Das bedeutet: Sie kaufen das, was gerade in Ihrer Region wächst. Diese Produkte sind günstiger und haben den besten Geschmack. Im Sommer sind das zum Beispiel Tomaten, Gurken, Zucchini und Beeren. Im Herbst und Winter finden Sie günstig Möhren, Kohl, Rote Bete und Äpfel.
Ein wichtiger Trick ist, Grundzutaten in größeren Mengen zu kaufen. Reis, Linsen, Erbsen oder Haferflocken sind lange haltbar. Wenn Sie eine große Packung kaufen, sparen Sie oft Geld, weil der Preis pro Kilogramm niedriger ist. Lagern Sie diese Lebensmittel trocken und dunkel, damit sie lange frisch bleiben.
Wenn Sie einen kleinen Vorrat haben, sind Sie immer vorbereitet. So müssen Sie nicht jeden Tag einkaufen und können spontan kochen. Besonders hilfreich ist es, Tiefkühlgemüse im Haus zu haben. Es spart Zeit, ist günstig und enthält viele Vitamine.
Planen Sie Ihre Woche auch so, dass Sie einmal vorkochen können. Zum Beispiel können Sie an einem Tag einen großen Topf Eintopf oder Curry kochen und ihn in Portionen aufteilen. Diese können Sie im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren. So haben Sie an stressigen Tagen schnell ein fertiges Essen.
Günstig einkaufen bedeutet nicht, auf Qualität zu verzichten. Wählen Sie lieber einfache, naturbelassene Produkte und vermeiden Sie Fertiggerichte. Diese sind oft teurer und enthalten Zusatzstoffe, die Sie beim Selbstkochen vermeiden können.
Am Ende werden Sie merken: Wer mit Plan einkauft, spart Geld, isst gesünder und hat weniger Stress. Es ist ein gutes Gefühl, wenn Sie wissen, dass Sie mit jedem Einkauf etwas Gutes für sich, die Umwelt und Ihr Portemonnaie tun.
Kochen ohne Luxus heißt, bewusst zu leben. Nicht das Teure ist wertvoll, sondern das, was Sie mit Liebe, Zeit und Achtsamkeit zubereiten.
Beilagenempfehlung:
Ein warmer Kartoffelsalat mit Senfdressing und frischen Kräutern passt gut zu diesem Kapitel.
Rezept: Warmer Kartoffelsalat mit Senfdressing und frischen Kräutern (vegan)
(für 4 Portionen)
Zutaten:
1,2 Kilogramm festkochende Kartoffeln
1 große Zwiebel (ca. 100 Gramm)
250 Milliliter Gemüsebrühe (glutenfrei)
3 Esslöffel Rapsöl (ca. 30 Gramm)
2 Esslöffel Apfelessig (ca. 20 Milliliter)
1 Teelöffel mittelscharfer Senf (glutenfrei)
1 Teelöffel Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Zucker
2 Esslöffel gehackte Petersilie (ca. 10 Gramm)
1 Esslöffel gehackter Schnittlauch (ca. 5 Gramm)
Zubereitung:
Schritt 1:
Spülen Sie die Kartoffeln mit kaltem Wasser ab, damit keine Erde mehr daran haftet. Legen Sie sie in einen großen Topf und bedecken Sie sie mit Wasser. Geben Sie etwas Salz dazu. Kochen Sie die Kartoffeln etwa 20 bis 25 Minuten, bis sie weich, aber noch fest sind. Stechen Sie mit einer Gabel hinein – wenn sie leicht hineingeht, sind sie fertig.
Schritt 2:
Gießen Sie das Wasser ab und lassen Sie die Kartoffeln kurz abkühlen. Schälen Sie sie, solange sie noch warm sind. Schneiden Sie die Kartoffeln anschließend in gleichmäßige Scheiben.
Schritt 3:
Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Würfel. Erhitzen Sie in einem kleinen Topf das Rapsöl leicht und geben Sie die Zwiebelwürfel hinein. Lassen Sie sie glasig werden, aber nicht braun.
Schritt 4:
Geben Sie die Gemüsebrühe, den Apfelessig, den Senf, den Zucker, das Salz und den Pfeffer zu den Zwiebeln. Rühren Sie gut um und lassen Sie alles kurz aufkochen.
Schritt 5:
Gießen Sie das warme Dressing über die geschnittenen Kartoffeln. Rühren Sie sehr vorsichtig um, damit die Scheiben nicht zerbrechen. Lassen Sie den Salat etwa 15 Minuten durchziehen, damit die Kartoffeln die Soße gut aufnehmen können.
Schritt 6:
Streuen Sie die gehackte Petersilie und den Schnittlauch über den Salat und mischen Sie sie vorsichtig unter. Servieren Sie den Kartoffelsalat lauwarm.
Nährwerte pro Portion:
Energie: ca. 360 Kilokalorien
Kohlenhydrate: 62 Gramm
Eiweiß: 6 Gramm
Fett: 10 Gramm
Ballaststoffe: 5 Gramm
Salz: 1,5 Gramm
Gesättigte Fettsäuren: 1 Gramm
Ungesättigte Fettsäuren: 8 Gramm
Broteinheiten (BE): 5,5 BE
Zubereitungszeit:
Vorbereitung: 15 Minuten
Kochzeit: 25 Minuten
Ruhezeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 55 Minuten
Beilagenempfehlung:
Dieser Kartoffelsalat passt wunderbar zu veganen Bratlingen, gebratenem Tofu oder einem bunten Gemüsegericht mit Paprika und Zucchini.
Drei Tipps aus der gehobenen Gastronomie:
Verwenden Sie die Brühe heiß, wenn Sie sie über die Kartoffeln geben. Nur so können die Kartoffeln das Dressing vollständig aufnehmen und bleiben saftig.
Ein kleiner Spritzer Zitronensaft im Dressing hebt den Geschmack und bringt eine feine Frische in den Salat – das ist ein Trick, den viele Profiköche nutzen.
Rühren Sie den Kartoffelsalat immer mit einem Löffel aus Holz oder Silikon um. Metall kann die Struktur der warmen Kartoffeln beschädigen und den Geschmack leicht verändern.
Kapitel 4 – Resteverwertung: Aus wenig etwas Gutes machen
In vielen Küchen landen täglich Lebensmittel im Müll, obwohl sie noch gut essbar wären. Dabei steckt gerade in den Resten oft die beste Grundlage für neue, leckere Gerichte. Wer einfach und günstig kochen möchte, sollte lernen, Reste mit Fantasie zu nutzen. Das spart Geld, schont die Umwelt und macht stolz, weil man aus wenig etwas Gutes schafft.
Wenn Sie abends etwas Reis, Kartoffeln oder Gemüse übrig haben, werfen Sie es nicht weg. Bewahren Sie die Reste im Kühlschrank auf und verwenden Sie sie am nächsten Tag weiter. Aus kaltem Reis kann man zum Beispiel einen Bratreis zubereiten. Sie müssen nur etwas Öl erhitzen, den Reis darin anbraten, Gewürze und frisches Gemüse dazugeben – schon entsteht ein neues, warmes Gericht.
Auch Kartoffelreste sind vielseitig. Wenn Sie vom Mittagessen noch gekochte Kartoffeln übrig haben, können Sie daraus Bratkartoffeln oder Kartoffelpfannkuchen machen. Zerkleinern Sie die Kartoffeln, mischen Sie sie mit etwas Zwiebel, Gewürzen und einem Teelöffel Öl – schon entsteht ein einfaches, günstiges Abendessen.
Übrig gebliebenes Gemüse kann ebenfalls zu einer Suppe oder einem Eintopf verarbeitet werden. Wenn Sie viele verschiedene Gemüsesorten zusammen in einem Topf garen und mit Brühe aufgießen, entsteht eine kräftige Suppe, die nach wenigen Minuten fertig ist. Auch Gemüse, das schon etwas weicher geworden ist, eignet sich dafür gut.
Brot, das hart geworden ist, müssen Sie nicht wegwerfen. Sie können es mit heißem Wasser leicht einweichen und als Grundlage für Knödel, Aufläufe oder Paniermehl-Ersatz verwenden. Wenn Sie das Brot mit Kräutern und Öl im Ofen rösten, haben Sie knusprige Croutons für Salate oder Suppen.
Selbst die Blätter und Stiele vieler Gemüsesorten sind essbar. Möhrengrün, Sellerieblätter oder Brokkolistiele schmecken fein gehackt in Suppen, Pestos oder Saucen. So nutzen Sie das ganze Gemüse und werfen weniger weg.
Beim Restekochen hilft es, kreativ zu denken. Fragen Sie sich immer: Was passt geschmacklich zusammen? Wenn Sie zum Beispiel Reis, Bohnen und etwas Gemüse übrig haben, können Sie daraus einen bunten Gemüseeintopf machen. Wenn Sie Nudeln und Tomatensoße übrig haben, können Sie beides in einer Auflaufform schichten, mit Gemüse mischen und kurz im Ofen backen.
Ein weiterer Tipp: Wenn Sie Gemüseabschnitte wie Schalen, Stiele oder Reste von Kräutern haben, frieren Sie diese in einer Tüte ein. Sobald Sie genug gesammelt haben, können Sie daraus eine selbstgemachte Gemüsebrühe kochen. Dazu geben Sie die Reste in einen Topf, gießen Wasser auf und lassen alles 45 Minuten leicht köcheln. Dann sieben Sie die Brühe ab und haben eine aromatische Grundlage für viele Gerichte.
Reste zu verwerten bedeutet, bewusst mit Lebensmitteln umzugehen. Jedes Stück Gemüse, jeder Löffel Reis und jede Kartoffel hat Arbeit, Wasser und Energie gekostet, bis sie auf Ihrem Teller liegt. Wenn Sie das bedenken, schmeckt Ihr Essen gleich doppelt so gut.
Kochen ohne Luxus heißt auch, Dankbarkeit zu lernen – für das, was da ist. Es ist eine schöne Erfahrung, wenn man aus Resten ein neues, leckeres Gericht zaubert. Oft schmecken solche Mahlzeiten sogar besser, weil sie mit Kreativität und Herz gemacht sind.
Beilagenempfehlung:
Zu diesem Kapitel passt ein einfacher Bratreis mit Gemüse, der aus Resten vom Vortag zubereitet wird.
Rezept: Einfacher Bratreis mit Gemüse (vegan)
(für 4 Portionen)
Zutaten:
400 Gramm gekochter, abgekühlter Reis (vom Vortag)
200 Gramm Möhren
150 Gramm Erbsen (tiefgekühlt oder frisch)
1 rote Paprika (ca. 150 Gramm)
1 Zwiebel (ca. 100 Gramm)
2 Esslöffel Rapsöl (ca. 20 Gramm)
2 Esslöffel Sojasauce (glutenfrei)
1 Teelöffel Kurkuma
1 Teelöffel Paprikapulver edelsüß
1 Teelöffel Salz
1 Prise Pfeffer
1 Esslöffel gehackte Petersilie (ca. 5 Gramm)
1 Teelöffel Sesam (optional, für den Geschmack)
Zubereitung:
Schritt 1:
Spülen Sie die Möhren, die Paprika und die Erbsen mit kaltem Wasser ab. Schälen Sie die Möhren und schneiden Sie sie in kleine Würfel. Entfernen Sie das Kerngehäuse der Paprika und schneiden Sie auch sie in kleine Stücke.
Schritt 2:
Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Würfel. Erhitzen Sie das Rapsöl in einer großen Pfanne oder in einem Wok bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebel hinein und braten Sie sie, bis sie glasig ist.
Schritt 3:
Fügen Sie nun die Möhrenwürfel und die Paprikastücke hinzu. Braten Sie das Gemüse etwa 5 Minuten an, bis es leicht weich, aber noch bissfest ist. Geben Sie dann die Erbsen dazu und rühren Sie alles gut um.
Schritt 4:
Geben Sie nun den kalten Reis in die Pfanne. Drücken Sie ihn mit einem Pfannenwender leicht flach, damit er gleichmäßig anbraten kann. Lassen Sie ihn 2 bis 3 Minuten braten, bevor Sie umrühren. So bekommt er eine leichte Kruste und wird schön aromatisch.
Schritt 5:
Fügen Sie Kurkuma, Paprikapulver, Salz und Pfeffer hinzu. Rühren Sie vorsichtig, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Gießen Sie anschließend die Sojasauce über den Reis und mischen Sie erneut alles gut durch.
Schritt 6:
Braten Sie den Reis noch etwa 5 Minuten weiter, bis er heiß ist und die Gewürze ihren Duft entfalten. Streuen Sie zum Schluss die gehackte Petersilie und den Sesam darüber.
Schritt 7:
Probieren Sie den Bratreis und würzen Sie bei Bedarf nach. Servieren Sie ihn sofort, solange er warm ist.
Nährwerte pro Portion:
Energie: ca. 420 Kilokalorien
Kohlenhydrate: 74 Gramm
Eiweiß: 9 Gramm
Fett: 9 Gramm
Ballaststoffe: 6 Gramm
Salz: 1,3 Gramm
Gesättigte Fettsäuren: 1 Gramm
Ungesättigte Fettsäuren: 7 Gramm
Broteinheiten (BE): 6 BE
Zubereitungszeit:
Vorbereitung: 10 Minuten
Kochzeit: 15 Minuten
Gesamtzeit: 25 Minuten
Beilagenempfehlung:
Dazu passt ein frischer Gurkensalat mit Dill und Zitronensaft.
Drei Tipps aus der gehobenen Gastronomie:
Verwenden Sie für den Bratreis immer kalten Reis vom Vortag. Nur so bleibt er beim Braten körnig und klebt nicht zusammen – ein wichtiger Trick, den viele Profiköche beachten.
Wenn Sie dem Gericht mehr Tiefe geben möchten, rösten Sie den Sesam kurz in einer kleinen Pfanne ohne Fett an. Dadurch entfaltet er ein nussiges Aroma, das den Geschmack verfeinert.
Zum Schluss können Sie einen kleinen Spritzer frischen Limettensaft über den fertigen Bratreis geben. Das sorgt für Frische und hebt die Gewürze – ein typisches Merkmal der feinen Küche.
Kapitel 5 – Gemüse im Mittelpunkt: Einfach, bunt und gesund
Gemüse ist das Herz jeder veganen Küche. Es bringt Farbe auf den Teller, liefert viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe und sorgt dafür, dass Ihr Körper alles bekommt, was er braucht. Wenn Sie lernen, Gemüse richtig zuzubereiten, entdecken Sie, wie vielfältig, lecker und günstig pflanzliche Gerichte sein können.
Gemüse ist nicht nur gesund, sondern auch sehr abwechslungsreich. Jede Jahreszeit bietet Ihnen andere Sorten. Im Frühling gibt es frischen Spinat, Blumenkohl oder Kohlrabi. Im Sommer haben Tomaten, Zucchini, Gurken und Paprika Saison. Der Herbst bringt Möhren, Kürbis und Rote Bete, und im Winter können Sie aus Weißkohl, Wirsing oder Steckrüben kräftige Gerichte kochen. Wer saisonal einkauft, spart Geld und bekommt Lebensmittel mit besonders gutem Geschmack.
Die richtige Zubereitung ist entscheidend. Wenn Sie Gemüse mit heißem Wasser abspülen, putzen und in gleichmäßige Stücke schneiden, garen alle Teile gleich schnell. Beim Kochen ist weniger oft mehr. Wenn Sie Gemüse zu lange kochen, verliert es nicht nur Farbe, sondern auch wichtige Nährstoffe. Besser ist es, es nur so lange zu garen, bis es weich, aber noch bissfest ist.
Braten, dünsten, backen oder dämpfen – jede Methode bringt einen anderen Geschmack hervor. Gedünstetes Gemüse schmeckt mild und leicht. Gebratenes Gemüse entwickelt durch die Hitze ein kräftiges Aroma. Im Ofen gegartes Gemüse bekommt eine leicht süßliche Note und knusprige Ränder. Wenn Sie Öl verwenden, genügt eine kleine Menge. Am besten eignen sich Rapsöl oder Olivenöl, weil sie gesunde ungesättigte Fettsäuren enthalten.
Kombinieren Sie verschiedene Gemüsesorten miteinander. Ein Gericht aus Möhren, Brokkoli und Zucchini sieht nicht nur bunt aus, sondern schmeckt auch interessanter. Unterschiedliche Farben stehen oft für verschiedene Nährstoffe. Wenn Sie also bunt essen, versorgen Sie Ihren Körper automatisch ausgewogen.
Auch Gewürze und Kräuter spielen eine große Rolle. Bohnenkraut passt zu Hülsenfrüchten, Dill zu Gurken, Petersilie zu fast allem. Knoblauch, Zwiebeln und Zitronensaft verstärken die Aromen und machen jedes Gemüsegericht lebendiger.
Wenn Sie Reste haben, lässt sich daraus leicht etwas Neues machen. Aus gekochtem Gemüse wird eine Suppe oder ein Auflauf. Aus geröstetem Gemüse lässt sich ein Brotaufstrich oder Dip zaubern. So nutzen Sie alles, verschwenden nichts und haben immer etwas Gutes im Haus.
