König Alphons und Kurt, das Kamel - Frank Baumann - E-Book

König Alphons und Kurt, das Kamel E-Book

Frank Baumann

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Beschreibung

König Alphons verwaltet die Ersparnisse seiner Untertanen. Aber statt das Geld in die Kasse zu legen, investiert er es in sehr wichtige Dinge wie Playstations, Kinobillette, Inlineskates und Snowboards. Für so unwichtige Dinge wie Seife, Zahnbürste oder Gemüse gibt er nichts aus. Gar nichts. Es kommt, wie es kommen muss. Eines schönen Tages - König Alphons sitzt gerade mit seiner Königin Ornella beim Mittagstisch - stürmt der Hofschatzmeister in den Speisesaal und verkündet: "Majestät, wir haben ein Problem - wir haben kein Geld mehr. Die ganzen tausend Millionen-Millionen sind futsch." Tausend Millionen-Millionen, das ist sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel Geld. Ornella fällt auf diese grauenvolle Mitteilung hin sofort in Ohnmacht, und Alphons verschlägt es seinen ansonsten so gesunden Appetit. Was umso erstaunlicher ist, als dass im Teller, wie jeden Mittag, seine Lieblingsspeise liegt: Spaghetti Carbonara. Hals über Kopf stürmt er in die königlichen Stallungen und sattelt seinen Freund Kurt, ein Hochleistungskamel. Zusammen flüchten die beiden in die weite Welt hinaus. Nach einem langen, scharfen Ritt kommen sie in den schwarzen Zauberwald. Just als ihnen klar wird, dass sie sich heillos verirrt haben, erscheint eine rothaarige Fee und verspricht, ihnen einen Wunsch zu erfüllen. Doch noch bevor der König etwas sagen kann, wünscht sich Kurt, das Kamel, einen Kuss. Die Fee hört schlecht und versteht Bus - und was dann geschieht, das verraten wir hier noch nicht.

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EPUB
MOBI

Seitenzahl: 17

Veröffentlichungsjahr: 2011

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Frank Baumann

König Alphons

und Kurt, das Kamel

m grossen Festsaal ihres prächtigen Eigentumsschlosses sitzen König Alphons Wundergut und seine bezaubernde Gattin, Königin Ornella Wundergut, und geniessen das wundergute Königsleben.

Es ist exakt 12 Uhr, draussen pfeift der Wind wie Anton, und drinnen warten die beiden schon seit geschlagenen 9,58 Sekunden darauf, dass ihnen Herr Paul, der Diener, das Mittagessen serviert. Die Warterei nervt natürlich gewaltig – in 9,58 Sekunden legen andere 100 Meter zurück!

Die Königin trägt ein unglaublich schönes wallendes Kleid aus purpurroter Seide und König Alphons einen sehr wertvollen dunkelblauen, um genau zu sein, einen königsblauen Rollkragenpullover aus nepalesischer Paschmina-Wolle, der so kuschelig weich ist wie der buschige Schwanz eines marokkanischen Eichhörnchens.

Der purpurrote Königsumhang mit weissem Hermelinkragen hängt draussen in der Garderobe, denn das Schloss ist gut geheizt.

lphons balanciert eine viel zu grosse, mit allerlei Diamanten und Rubinen und Smaragden und diversem Drum und Dran verzierte Krone – die ihn nur deshalb nicht verschluckt, weil sie auf seiner knubbeligen Nase und den abstehenden Ohren aufliegt.

In Ornellas ebenholzfarbenem Haar steckt ein zierliches Arbeitskrönchen aus dem Hause Bucherer.

König Alphons ist, das muss man wissen, waaaahnsinnig beliebt. Und zwar ganz einfach deshalb, weil er halt enorm freundlich und lustig ist und sauschlau und gemütlich. Man muss ihn einfach gernhaben.

Jeweils zum Ende des Monats bringen ihm seine Untertanen ihre vollen Sparschweinchen ins Schloss, damit ihr Erspartes in der königlichen Schatzkammer Zinsen trage und sich vermehre – gerade so wie früher auf einer Schweizer Bank.

as schöne Geld braucht unser Alphons dann allerdings sehr fleissig, damit er sich seinen königlichen Lebenswandel leisten und seine »Furzideen«, wie Ornella jeweils zu sagen pflegt, Wirklichkeit werden lassen kann.

Alphons ist nämlich ein richtiger Chröömli. Er kauft sich wahnsinnig gerne Sachen, die man unbedingt braucht – also zum Bleistift Spielsachen, Wasserpistolen, Kronen oder Handys. Oder Berge von Gummibärchen, Kinderüberraschungen und Schokolade. Und Dinge, die nicht so wichtig sind, die kauft er sich nicht, also etwa Gemüse, Zahnpaste und Seife.