Kurfürstenklinik 29 – Arztroman - Nina Kayser-Darius - E-Book

Kurfürstenklinik 29 – Arztroman E-Book

Nina Kayser-Darius

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Beschreibung

Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt. Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist. "Mein letzter Tag bei Ihnen, Herr Dr. Winter!" sagte Miriam Fechner und sah den jungen Notaufnahmechef der Kurfürsten-Klinik in Berlin-Charlottenburg betrübt an. "Ich wäre gern noch länger geblieben, das wissen Sie ja – aber als nächstes werde ich in Ihrer Neurochirurgie eingesetzt. Ich soll das ganze Haus kennenlernen." "Sie waren uns eine große Hilfe, Schwester Miriam", erwiderte Dr. Adrian Winter lächelnd. "Wir sind froh, daß Sie wenigstens eine Zeitlang unser Team verstärkt haben."

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Die Kurfürstenklinik –29–

Rosen, die ein Fremder schenkte

Roman von Nina Kayser-Darius

»Telefon für Sie, Schwester Barbara«, sagte Dr. Adrian Winter freundlich zu seiner neuen Mitarbeiterin, die darauf mit einem entschuldigenden Lächeln die Behandlungskabine verließ.

Adrian war der jüngste Chefarzt der Kurfürsten-Klinik in Berlin und zugleich Chef der Notaufnahme des Krankenhauses. Er trat zu seinem Kollegen, dem Assistenzarzt Dr. Bernd Schäfer, der sich um einen älteren Patienten mit Kreislaufkollaps bemühte. »Brauchst du Hilfe?« fragte er. »Ich bin jetzt frei.«

Bernd nickte. »Schwester Barbara war gerade dabei, ihm eine Infusion anzulegen, aber vielleicht schaffen wir das auch ohne sie. Ich hoffe, der Mann kommt bald wieder zu Bewußtsein, er ist auf der Straße einfach umgefallen.«

Sofort machte sich Adrian an die Arbeit. »Selbst ist der Mann, Bernd.«

Sein Kollege, der für sein Leben gern aß und deshalb ständig mit seinen überzähligen Pfunden kämpfte, senkte die Stimme und sagte: »Sie bekommt wirklich einen Haufen private Anrufe. Ihre Arbeit macht sie großartig, aber sie wird mindestens dreimal am Tag angerufen.«

»Ist mir auch schon aufgefallen«, erwiderte Adrian, während er den Puls des Patienten kontrollierte. »Ich habe mir bereits vorgenommen, sie darauf anzusprechen, aber ich wollte wenigstens ein paar Tage warten, Bernd. Sie ist ja erst seit zwei Wochen hier.«

»Mhm«, brummte Bernd zustimmend.

Weiter kam er nicht, denn Schwester Barbara kehrte bereits zurück. Sie war eine hübsche junge Frau mit einem klaren, sehr ebenmäßigen Gesicht und schönen, naturblonden Haaren, die ihr bis auf die Schultern fielen. Der Verwaltungsdirektor hatte sie in die Notaufnahme geschickt, um dem chronischen Personalmangel dort wenigstens ein bißchen abzuhelfen.

Schwester Barbara nahm ihre Arbeit wieder auf. »Entschuldigung«, sagte sie verlegen.

Adrian nickte nur, erwiderte jedoch nichts. Er nahm sich vor, die junge Frau recht bald unter vier Augen darauf hinzuweisen, daß sie ihre Privatgespräche während der Dienstzeit einzuschränken hatte. Sicher, es gab immer mal familiäre Notfälle und Engpässe, aber ihm schien hinter den Anrufen, die Schwester Barbara bekam, ein gewisses System zu stecken: Etwa alle drei Stunden erfolgte ein Anruf, und es war allem tuscheln nach immer derselbe Mann, der die junge Frau zu sprechen wünschte.

Der Patient stöhnte und schlug die Augen auf.

Bernd gab einen Laut der Erleichterung von sich, und Adrian fragte: »Wie fühlen Sie sich?«

»Es geht«, antwortete der Mann mit leiser Stimme. »Was ist denn passiert?«

Adrian überließ seinem Kollegen die Erklärung.

»Sie hatten einen Kreislaufzusammenbruch«, sagte Bernd. »Zum Glück waren Sie hier in der Nähe.«

»Wo bin ich denn?« Der Mann war mindestens siebzig und wirkte verwirrt, was kein Wunder war. Er war immerhin bewußtlos gewesen.

»In der Kurfürsten-Klinik«, erklärte Bernd. »Berlin-Charlottenburg.«

»War ich ohnmächtig?«

»Ja, ein paar Minuten. Hatten Sie solche Probleme schon öfter?«

»Mir ist manchmal schwindelig, dann fängt mein Herz an zu rasen«, antwortete der Patient.

»Wir sollten vielleicht ein paar zusätzliche Untersuchungen machen«, schlug Bernd vor, und Adrian nickte zustimmend.

»Ihr kommt ja jetzt wieder ohne mich zurecht«, sagte er und verließ die Kabine.

Im selben Augenblick eilten zwei Sanitäter mit einem schwer verletzten Zirkusartisten in die Notaufnahme, direkt auf Adrian zu. Sie rasselten ihre Information über den jungen Mann herunter, und Adrian begann umgehend mit der Untersuchung. In der folgenden Stunde kam er nicht mehr dazu, über die neue Schwester nachzudenken, denn er hatte genug damit zu tun, das Leben seines Patienten zu retten.

*

Leo Wallmann strich liebevoll über sein schweres Motorrad – es war die einzige Verrücktheit, die er sich leistete. Er liebte es, mit der Maschine über Land zu fahren. Im Gegensatz zu vielen anderen genoß er dabei weniger den Rausch der Geschwindigkeit als vielmehr das Gefühl, frei und unbeschwert zu sein – und das war ihm wichtig. Schließlich war er gerade erst neunundzwanzig Jahre alt geworden. Das Leben mit seinen vielen verlockenden Möglichkeiten lag noch vor ihm, und er hatte fest vor, es zu genießen.

Er stülpte den Helm über die dunklen Haare und schwang sich auf die Maschine. Sofort fühlte er das altbekannte Kribbeln der Vorfreude, wie er es nur hatte, wenn er Motorrad fahren wollte. Es war die Freude auf das Gefühl grenzenloser Freiheit, von dem er wußte, daß es sich bald einstellen würde.

Wenn er Auto fuhr, ging es ihm ganz anders, das machte ihm keinen Spaß, er tat es nur, wenn es sich nicht vermeiden ließ. In einem Auto war man eingeschlossen wie in einem engen Käfig und spürte die Luft nicht, die gerade jetzt wieder so weich und verheißungsvoll war. Aber auf dem Motorrad war er, so verrückt es auch klang, fast ein Teil der Natur.

Zwar standen die meisten Menschen seiner großen Liebe völlig verständnislos gegenüber, doch das störte ihn nicht. Er fuhr nicht schnell oder riskant, er jagte nicht über Autobahnen, er fuhr seine Maschine ausschließlich zu seinem Vergnügen und nicht, um irgendwelche Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen oder durch lautes Aufheulen des Motors brave Bürger zu erschrecken.

Er ließ den Motor an, dann glitt er auf die Straße. Er mußte nur den Berliner Stadtverkehr hinter sich lassen, diesen zu durchqueren, war natürlich keine Freude. Doch danach würde der Genuß sofort anfangen – auf den Landstraßen, die vielerorts noch Alleen waren.

Ein paar freie Tage würde er auf dem Land verbringen, ganz allein mit seinem Motorrad. Eine preiswerte Pension hatte er bereits gefunden, von da aus würde er zu seinen Ausflügen aufbrechen. Natürlich würde er auch wandern, schließlich mußte er sich bewegen. Er war Arzt im Praktikum an der Kurfürsten-Klinik, wo er zur Zeit auf der Inneren Station arbeitete. Er brauchte einen Ausgleich zum anstrengenden Dienst in der Klinik, der ihm aber trotzdem großen Spaß machte. Er hatte immer Arzt werden wollen und konnte es kaum glauben, daß er es tatsächlich geschafft hatte.

Er grinste in sich hinein, während er an einer roten Ampel wartete. Sein Leben verlief zur Zeit großartig, ihm schien einfach alles zu gelingen. Daß er diese Stelle bekommen hatte, war reines Glück gewesen. Und dann konnte er noch mit einer so phantastischen Ärztin wie Dr. Martensen zusammenarbeiten, die er aufrichtig bewunderte.

Julia Martensen war Ende Vierzig, was man ihr nicht ansah, sie arbeitete, wie sie ihm neulich erzählt hatte, häufig in der Notaufnahme. Zum Glück für ihn war sie im Moment mehr auf der Inneren. Er hatte bereite festgestellt, daß er von ihr eine Menge lernen konnte, und sie hatte offenbar Freude daran, ihr Wissen weiterzugeben.

Die Ampel sprang um, er konnte weiterfahren. Er atmete tief durch, als er wenig später die Stadtgrenze erreicht hatte. Endlich! Noch eine Viertelstunde, und er würde schon mitten im Grünen sein. Er trat aufs Gaspedal. Am liebsten hätte er jetzt laut gesungen.

*

»Arndt«, flehte Barbara Matthis beim dritten Anruf ihres Freundes in der Kurfürsten-Klinik an diesem Tag, »hör auf, ständig hier anzurufen, es fällt bereits unangenehm auf. Ich arbeite hier, ich kann nicht dauernd für private Anrufe ans Telefon laufen!«

»Dauernd?« Seine Stimme klang mißtrauisch, sie kannte diesen Ton nur zu gut. »Wieso dauernd? Ich rufe dich nur drei Mal am Tag an, weil ich deine Stimme hören möchte. Wir sprechen höchstens zwei Minuten miteinander – du bist ja schließlich nicht im Knast! Ein bißchen Privatleben steht dir auch in einer Klinik zu.«

»Darum geht es doch gar nicht!« sagte sie nervös. »Wenn ich bei einem Patienten bin, kann ich nicht einfach alles stehen- und liegenlassen, um ein privates Gespräch zu führen. Ich habe dir schon oft erklärt, daß es einfacher ist, wenn ich dich anrufe, aber…«

Er ließ sie gar nicht ausreden. »Ich habe aber jetzt Sehnsucht nach deiner Stimme gehabt«, erwiderte er hartnäckig. »Und ich weiß nicht, was so schlimm daran sein soll, wenn du mal zwei Minuten nicht da bist.«

Auf einmal verließ sie die Geduld. »Wenn du es nicht verstehst, dann kann ich es nicht ändern«, erklärte sie kurz angebunden. »Ich will einfach nicht, daß du mich noch einmal hier anrufst, verstehst du?«

Einen Augenblick herrschte Stille, dann sagte er mit gebrochener Stimme: »Du liebst mich nicht mehr. Sag es mir doch endlich, dann müssen wir und beide nicht länger quälen. Sag mir endlich die Wahrheit!«

»Welche Wahrheit denn?« Am liebsten hätte sie einfach aufgelegt, aber sie wußte nur zu gut, daß das später zu Hause endlose Diskussionen nach sich gezogen hätte, und dafür hatte sie im Augenblick einfach keine Nerven. »Arndt, ich muß jetzt Schluß machen, ich habe eine Patientin, um die ich mich…«

»Deine Patienten sind dir wichtiger als ich«, sagte er mit Grabesstimme. »So weit ist es also gekommen, Barbara.«

»Verdammt, Arndt, du rufst mitten in meiner Arbeit an – und du störst mich gerade, verstehst du das denn nicht? Ich kann jetzt nicht mit dir telefonieren!«

»Schon gut«, erwiderte er tonlos und legte auf.

Sie stieß einen abgrundtiefen Seufzer aus, drehte sich um und wollte zurück in die Behandlungskabine laufen, doch sie sah sich unvermutete Dr. Adrian Winter gegenüber, der höflich sagte: »Ich würde Sie gern einen Augenblick sprechen, Schwester Barbara.«

Sie wurde rot, stammelte: »Ja, natürlich«, und folgte ihm in den Aufenthaltsraum, dessen Tür der Notaufnahmechef sorgfältig hinter sich schloß.

»Ihre privaten Angelegenheiten gehen niemanden hier etwas an«, begann er freundlich, »aber ich muß Ihnen sagen, daß es nicht in Ordnung ist, wenn Sie ständig ans Telefon gerufen werden, Schwester Barbara, und zwar ganz offensichtlich nicht aus dienstlichen Gründen.«

Ihre Röte vertiefte sich, sie senkte den Blick.

Er fuhr fort: »Ich habe zunächst gedacht, es handele sich vielleicht um ein akutes Problem, das in einigen Tagen gelöst sein würde, doch bevor sich diese Telefonate zu einer Dauereinrichtung entwickeln, möchte ich Sie doch herzlich bitten, dafür Sorge zu tragen, daß das aufhört.«

»Das habe ich schon versucht«, gestand sie verzweifelt. »Ehrlich, Herr Dr. Winter, ich weiß gar nicht, was ich noch tun soll – er begreift es einfach nicht!«

»Er?« fragte er behutsam.

»Mein Freund«, sagte sie mutlos. »Er ist schrecklich eifersüchtig, obwohl er das nicht zugibt. Aber das ist der wahre Grund, warum er immer hier anruft: Eifersucht.«

»Dann reden Sie noch einmal mit ihm«, bat er, »denn so geht es wirklich nicht weiter.«

»Ich weiß«, erwiderte sie, »glauben Sie mir, das ist mir sehr unangenehm, aber ich weiß einfach nicht, was ich noch tun soll, um ihn davon zu überzeugen, daß er überhaupt keinen Grund hat mir zu mißtrauen.«

»Wenn jemand krankhaft eifersüchtig ist«, sagte Adrian vorsichtig, »braucht er keinen Grund – das ist ja gerade das Problem.«

»Krankhaft?« fragte sie überrascht. »Sie meinen, das ist nicht normal?«

Er antwortete mit einer Gegenfrage. »Finden Sie es normal, daß er Ihnen offenbar nicht glaubt, obwohl es, wie Sie selbst sagen, keinen Grund für sein Mißtrauen gibt? Man sollte doch annehmen, daß Menschen, die einander lieben, auch Vertrauen zueinander haben – oder nicht?«

Sie nickte nachdenklich. »Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, daß sein Verhalten nicht normal sein könnte«, meinte sie. »Zwar finde ich es ein bißchen übertrieben, was er macht, aber irgendwie habe ich gedacht, das gehört vielleicht dazu.« Sie lächelte verlegen. »Ich habe nicht besonders viel Erfahrung, wissen Sie.«

Adrian fand die Art, wie sie das sagte, sehr sympathisch. Um so mehr beunruhigte ihn, was sie erzählte. Ihm schien, als könne sie mit einem Mann, der ein so ausgeprägtes Bedürfnis hatte, sie zu kontrollieren, nicht glücklich werden, doch ein solches Urteil stand ihm natürlich nicht zu.

»Schwester Barbara«, meinte er, »sagen Sie Ihrem Freund einfach, ich hätte jegliche Privatgespräche strikt verboten. Dann ist er wahrscheinlich auf mich böse, aber das schadet ja nicht.«

»Danke«, erwiderte sie leise. »Ich bin zwar nicht sicher, ob er sich dadurch von seinen Anrufen abhalten läßt, aber versuchen kann ich es ja.«

»Oh«, meinte Adrian lächelnd, »darüber hinaus werden wir in Zukunft höflich sagen, Sie seien gerade unabkömmlich – ich sehe da eigentlich kein großes Problem.«

Sie erwiderte sein Lächeln nicht, und er bemerkte, daß sie ziemlich beunruhigt aussah. Du liebe Zeit, dachte er, mit dem Mann scheint es noch schlimmer zu sein, als sie es mir schilderte. Hoffentlich sucht sie sich bald einen anderen!

*

Die Internistin Dr. Julia Martensen hatte ihren letzten Patienten für diesen Tag behandelt. Die Kollegen, die den Nachtdienst übernahmen, waren bereits eingetroffen, und sie hatte alle Informationen weitergeleitet, die notwendig waren, damit die Patienten auch während der Nacht gut versorgt werden konnten.

Sie zog ihren Kittel aus, packte ihre Sachen, verabschiedete sich und eilte zum Fahrstuhl. Schade, daß ihr junger neuer Kollege Leo Wallmann gerade jetzt ein paar freie Tage hatte – er hätte viel lernen können. Sie hatten zwei hochinteressante Neuzugänge gehabt, und sie war sicher, daß sie ihm dazu einiges hätte erläutern können, was er bisher noch nicht wußte.

Als sie im Erdgeschoß angelangt war, fiel ihr ein, daß sie Adrian Winter, mit dem sie sonst regelmäßig zusammenarbeitete, länger nicht gesehen hatte. Sie wurde im Augenblick dringend auf der Inneren benötigt, deshalb mußte die Notaufnahme zurückstehen. Doch das würde sich auch wieder ändern. Sie hatte nichts dagegen einzuwenden, es war ihr im Gegenteil sogar recht. Sie liebte die Abwechslung, weil sie fand, daß sie dadurch im Kopf beweglich blieb.

Sie schlug den Weg zur Notaufnahme ein, doch dort traf sie nur noch Bernd Schäfer an. »Sieh mal an«, rief er, »unsere abtrünnige Kollegin Julia.«

Sie umarmten einander herzlich, dann fuhr Bernd fort: »Suchst du Adrian? Der ist schon weg.«

»Und warum bist du noch hier?«

Er grinste verlegen, wurde sogar ein wenig tot.

»Bernd«, sagte Julia, »in wen bist du jetzt wieder verliebt?«

»Na ja«, meinte er und versuchte vergebens, sich den Anschein völliger Gelassenheit zu geben, »wir haben eine neue Schwester, die hier arbeitet…«

»Bernd!« seufzte Julia. »Nicht schon wieder!«

Er wehrte sich. »Was ist dagegen einzuwenden?« fragte er. »Sie sieht gut aus, und sie ist sehr nett. Oder willst du damit andeuten, daß sich eine gutaussehende Frau nicht in einem etwas zu dicken Mann verlieben kann?«

»Quatsch!« sagte sie. »Viele Frauen lieben runde Männer, ich übrigens auch.« Sie tätschelte ihm liebevoll die Wange. »Aber du weißt doch selbst, daß du dich ständig in die falschen Frauen verliebst. Entweder haben sie schon einen Freund – oder sie finden dich zwar nett, aber eben nicht mehr. Oder es ist sonst irgendwas. Was weißt du denn über die junge Frau?«