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Jenny Behnisch, die Leiterin der gleichnamigen Klinik, kann einfach nicht mehr. Sie weiß, dass nur einer berufen ist, die Klinik in Zukunft mit seinem umfassenden, exzellenten Wissen zu lenken: Dr. Daniel Norden! So kommt eine neue große Herausforderung auf den sympathischen, begnadeten Mediziner zu. Das Gute an dieser neuen Entwicklung: Dr. Nordens eigene, bestens etablierte Praxis kann ab sofort Sohn Dr. Danny Norden in Eigenregie weiterführen. Die Familie Norden startet in eine neue Epoche! Lara warf einen sehnsüchtigen Blick auf das breite Doppelbett. Im Moment konnte sie sich nichts Schöneres vorstellen, als sich hinzulegen und ein paar Stunden zu schlafen. Doch das musste warten. Sie rieb sich die müden Augen, ignorierte ihre Kopfschmerzen und machte sich dann daran, ihren Koffer weiterzupacken. Als sie in das Fach mit der Unterwäsche griff, hörte sie ein leichtes Klingeln. Ihr Handy lag im Wohnzimmer auf dem Tisch und kündigte den Eingang einer Textnachricht an. »Nicht schon wieder«, murmelte sie und steckte ihren Kopf noch tiefer in den Schrank. Vielleicht konnte sie sich hier vor dem Telefonterror verstecken. Natürlich war es sinnlos. »Hast du dein Handy nicht gehört?« Ingo kam aus dem Wohnzimmer. In seinen Händen hielt er ihr Telefon. »Eine Nachricht vom Chef. Bestimmt ist ihm noch etwas Wichtiges eingefallen.« »Ja, dass er sich endlich eine Uhr zulegen muss.« Professor Karl Ludwig, Laras Chef und Inhaber eines bedeutenden Forschungsinstituts, besaß kein Privatleben. Er interessierte sich nur für die Wissenschaft und den wirtschaftlichen Erfolg seines Instituts – und das erwartete er auch von seinen Mitarbeitern. Ganz egal, wie spät es war. »Stell dich nicht so an«
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Seitenzahl: 114
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Lara warf einen sehnsüchtigen Blick auf das breite Doppelbett. Im Moment konnte sie sich nichts Schöneres vorstellen, als sich hinzulegen und ein paar Stunden zu schlafen. Doch das musste warten. Sie rieb sich die müden Augen, ignorierte ihre Kopfschmerzen und machte sich dann daran, ihren Koffer weiterzupacken.
Als sie in das Fach mit der Unterwäsche griff, hörte sie ein leichtes Klingeln. Ihr Handy lag im Wohnzimmer auf dem Tisch und kündigte den Eingang einer Textnachricht an.
»Nicht schon wieder«, murmelte sie und steckte ihren Kopf noch tiefer in den Schrank. Vielleicht konnte sie sich hier vor dem Telefonterror verstecken.
Natürlich war es sinnlos.
»Hast du dein Handy nicht gehört?« Ingo kam aus dem Wohnzimmer. In seinen Händen hielt er ihr Telefon. »Eine Nachricht vom Chef. Bestimmt ist ihm noch etwas Wichtiges eingefallen.«
»Ja, dass er sich endlich eine Uhr zulegen muss.«
Professor Karl Ludwig, Laras Chef und Inhaber eines bedeutenden Forschungsinstituts, besaß kein Privatleben. Er interessierte sich nur für die Wissenschaft und den wirtschaftlichen Erfolg seines Instituts – und das erwartete er auch von seinen Mitarbeitern. Ganz egal, wie spät es war.
»Stell dich nicht so an«, wiegelte Ingo ab. »Du weißt doch, wie wichtig er den Kongress nimmt.« Als Lara keine Anstalten machte, sich zu ihm umdrehen oder ihm das Handy abzunehmen, sagte er genervt: »Nun lies dir seine Nachricht endlich durch und antworte ihm bitte gleich. Er kann es nicht leiden zu warten.«
»Und ich kann es nicht leiden, dass er an meiner Präsentation kein gutes Haar lässt und ich sie ständig überarbeiten soll. Er hat meinen Vortrag vor zwei Wochen abgesegnet und plötzlich ist er nur noch am Meckern.«
»Er ist eben ein Perfektionist und stellt auch an unsere Arbeit hohe Ansprüche. Was soll daran falsch sein?«
»Nichts.« Lara ließ endlich ihre Wäsche in Ruhe, die sie eh nur hin und her packte, ohne sich entscheiden zu können, was davon in ihren Koffer sollte. Dass der Chef so wenig Rücksicht auf sie nahm und sich mitten in der Nacht bei ihr meldete, nervte sie so sehr, dass sie sich auf nichts anderes mehr konzentrieren konnte.
»Du weißt, dass ich immer offen für ehrliche Kritik oder Anregungen bin. Aber der Kongress beginnt morgen! Nicht erst in einer Woche! Hätten ihm seine vielen Änderungswünsche nicht schon früher einfallen können?« Vorwurfsvoll sah sie auf die Uhr, die auf ihrem Nachtschrank stand. »Es ist nach elf, um fünf klingelt mein Wecker, damit ich es pünktlich zum Bahnhof schaffe. Der Chef hat mich den ganzen Tag auf Trab gehalten. Ich habe es noch nicht mal geschafft, meinen Koffer zu packen. Und wenn ich meinen Vortrag jetzt schon wieder überarbeiten soll, werde ich wohl gar nicht mehr zum Schlafen kommen.«
»Du könntest im Zug ein bisschen schlafen …«
»Im Zug?«, fragte sie gereizt zurück. Bevor er antworten konnte, winkte sie resigniert ab. »Gib schon her«, sagte sie und ließ sich von ihm das Telefon geben, um die Nachricht ihres Chefs zu lesen.
»Und? Was will er diesmal?«, fragte Ingo.
»Ihm gefällt mein Vortrag insgesamt nicht mehr. Er meint, dass ich zu wenig auf die bedeutungsvolle Arbeit unseres Instituts eingehe. Ich soll ordentlich die Werbetrommel rühren und am besten mit neuen Kooperationspartnern zurückkommen.«
»Na ja, das kann eigentlich nie schaden. So schlecht finde ich seinen Vorschlag gar nicht.«
»Ist das dein Ernst?«, regte sie sich auf. »Ich fahre zu einem internationalen Diabetes-Kongress! Das ist keine Werbeveranstaltung für Ludwigs Institut! Ich mache mich doch lächerlich, wenn ich dort nicht über unsere empirischen Diabetes-Studien spreche, sondern nur über den genialen Professor Ludwig und sein tolles Forschungsinstitut. Die Leute gehen mit einer bestimmten Erwartungshaltung in die angekündigten Vorträge. Was meinst du, wie enttäuscht sie sein werden, wenn ich da nur hohles Blabla von mir gebe und nicht das, was sie eigentlich hören wollen?« Lara hielt atemlos inne. Sie hatte sich in Rage geredet und bereute ihren kleinen Ausbruch sofort, als sie Ingos verschnupftes Gesicht sah.
»Du solltest nicht so emotional werden«, sagte er kühl. »Ich weiß gar nicht, worüber du dich überhaupt beschwerst. Professor Ludwig bietet dir die einmalige Chance, dich auf diesem Kongress zu profilieren und dir einen guten Ruf aufzubauen. Das ist es doch, was du immer wolltest!«
Lara wollte ihm widersprechen und ihm sagen, dass er sich irrte. Das Leben, das sie führte, hatte sie nie gewollt. Es hatte sich inzwischen zu weit von ihren früheren Träumen entfernt. Doch das konnte sie Ingo nicht sagen. Er würde es nicht verstehen und ihr am Ende nur vorwerfen, zu empfindlich und undankbar zu sein. Oder zu emotional, wie er es gern nannte, wenn sie ihre Gefühle zu überwältigen drohten.
Sie ging an ihm vorbei, um sich im Wohnzimmer an ihren Laptop zu setzen und Ludwigs Sonderwünsche in ihren Vortrag einzuarbeiten.
»Vergiss nicht, vorher auf seine Nachricht zu antworten«, rief Ingo ihr hinterher. »Er wartet bestimmt schon darauf. Und du weißt, wie sauer er wird, wenn man ihn warten lässt.«
Es war fast eins, als Lara endlich mit der Überarbeitung fertig war. Über das Ergebnis war sie nicht besonders glücklich. Doch sie hatte keine andere Wahl gehabt, sie musste sich den Wünschen ihres Professors beugen. Für ihn zu arbeiten, bedeutete, Kompromisse einzugehen. Und ihr Vortrag, in den sie so viel Zeit und Mühe investiert hatte, war inzwischen zu einem einzigen Kompromiss verkommen, der ihr überhaupt nicht gefiel.
Ihre Präsentation würde während ihrer Rede auf einer großen Leinwand im Hintergrund zu sehen sein. Sie hoffte, dass sich die Zuschauer nicht daran störten, dass das Institut-Logo nun überdimensional auf jedem Bild prangte und wichtigeren Informationen wenig Raum ließ. Oder dass in der Einleitung und im Schlussteil der Fokus fast ausschließlich auf die Verdienste des Instituts und seines Leiters lag. Laras eigentliches Thema, in dem es um die Zunahme von Diabetes in der Bevölkerung ging, kam dabei fast zu kurz.
Ingo war schon im Bett, aber noch wach, als sie ins Schlafzimmer zurückkam. Er hatte sich das Kissen in den Rücken gestopft und arbeitete an seinem Laptop. Ein Bild, das ihr seit etlichen Monaten vertraut war. Früher waren sie eng umschlungen eingeschlafen, heute nahm Ingo nur noch seinen Laptop in den Arm.
Die gemeinsame Arbeit an Ludwigs Institut tat weder ihnen noch ihrer Beziehung gut. Manchmal glaubte Lara, ihr eigenes Leben aufgegeben zu haben, als sie ihren Arbeitsvertrag vor zwei Jahren unterschrieben hatte. Ihr Leben und vielleicht auch ihre Liebe.
Sie nahm freudlos ein paar Sachen aus dem Schrank und warf sie in ihren Koffer. Der Wunsch, alles hinter sich zu lassen, war stark wie nie zuvor. Sie hatte auf nichts mehr Lust und wollte nur noch ihre Ruhe haben. Ruhe, ausreichend Schlaf, einen richtigen Feierabend. Sie wollte ihr altes Leben zurückhaben. Ein Leben, in dem sich nicht alles um die Arbeit gedreht hatte. Ein Leben, in dem sie schlafen konnte, wenn sie müde war. Wann hatte sie eigentlich das letzte Mal ein Buch gelesen, das kein Fachbuch gewesen war? Wann war sie zuletzt um den Maschsee gejoggt oder hatte einen Abend mit Freunden verbracht? Wo waren ihr Leben und die Freude daran geblieben?
Der Koffer war gepackt und sie ging ins Bad, um sich wenigstens noch die Zähne zu putzen. Das Duschen verschob sie auf den Morgen, weil ihr jetzt schlichtweg die Kraft dafür fehlte. Als sie sich Minuten später neben Ingo ins Bett legte, murmelte sie einen Gute-Nacht-Gruß, den er nicht erwiderte, weil er zu sehr in den Fachartikel vertieft war, den er auf irgendeiner Internetseite gefunden hatte.
Lara hatte gerade ihre Augen geschlossen, als ihr Handy den Eingang einer neuen Nachricht ankündigte. Sie rührte sich nicht von der Stelle und nahm sich fest vor, sie erst morgen zu lesen. Ganz egal, was Professor Ludwig jetzt noch von ihr wollte, es hatte Zeit bis morgen früh und sie würde nun endlich schlafen.
»Lara!«, mahnte Ingo neben ihr.
»Nein!«, knurrte sie und versteckte ihren Kopf unter dem Kissen, damit sie ihn nicht hören konnte. Kurz darauf spürte sie, wie er sich über sie beugte und ihr Telefon vom Nachtschrank nahm, um die Nachricht für sie zu lesen. Lara war das egal. Hauptsache, sie brauchte es nicht selbst zu tun und konnte weiterhin die Augen geschlossen halten.
Ingo hob ihr Kissen an einer Ecke hoch. »Der Chef ist diesmal recht zufrieden mit der Präsentation. Aber er wird sich morgen noch einmal bei dir melden. Es gibt ein paar Punkte, die er mit dir durchsprechen will. Also behalte dein Handy im Auge und schalte es bloß nicht aus wie beim letzten Mal. Und denke daran, ihm jeden Abend einen Bericht zu schicken. Er will auf dem Laufenden sein und wissen, welche Vorträge du besucht hast, mit wem du worüber gesprochen hast und ob das dem Institut nützen könnte.«
Lara murmelte etwas, das sich ganz entfernt wie eine Zustimmung anhörte, dann schlief sie ein.
*
Lara freute sich, als sich Ingo zu ihr an den Frühstückstisch setzte und ihr Gesellschaft leistete. Ihr Kongress dauerte fast eine Woche, in der sie sich nicht sehen würden. Umso mehr wusste sie diese gemeinsame Zeit mit ihm zu schätzen. Es berührte ihr Herz und erinnerte sie an die Gefühle, die sie füreinander hatten.
»Wie lange hast du denn noch gemacht?«, fragte sie ihn.
»Ich weiß nicht«, erwiderte Ingo gähnend und hielt ihr seine Tasse hin, damit sie ihm einen Kaffee eingoss. »Nicht mehr lange. Vielleicht noch ein oder zwei Stunden.«
»Und dann bist du jetzt schon auf? Meinetwegen?«, fragte sie ihn gerührt. »Du hättest ruhig ein bisschen länger schlafen können. Offiziell beginnt dein Dienst doch erst um neun.«
»Um neun?« Ingo zog die Augenbrauen hoch. »Kennst du jemanden aus dem Team, der es wagt, erst um neun anzufangen? Du weißt doch, dass sich der Chef aufregt, wenn nicht alle spätestens um sieben am Schreibtisch sitzen.« Er gähnte noch einmal herzhaft. »Obwohl er heute wahrscheinlich auch erst später kommen wird. Der Ärmste hatte ja die halbe Nacht mit deiner Präsentation zu tun gehabt.«
»Niemand zwingt den ›Ärmsten‹, auf seinen Nachtschlaf zu verzichten; im Gegensatz zu mir«, gab sie spitz zurück. Ingo war also nicht ihretwegen so früh aufgestanden. »Findest du es eigentlich normal, dass alle Angst vor Ludwig haben und deshalb jeden Tag zwölf Stunden im Büro zubringen? Zwölf Stunden, von denen wir nur acht bezahlt bekommen!«
»Sehr gut bezahlt, das darfst du dabei nicht vergessen.« Er hielt ihr erneut die Tasse hin und Lara griff automatisch zur Kanne, um sie ihm wieder zu füllen. »Mich stört es nicht, mich voll in meinem Job einzubringen und am Ende ein fettes Plus auf dem Bankkonto zu haben«, fuhr er fort. »Und wenn ich mich nicht irre, hast du das auch mal so gesehen. Schließlich war das der Grund, warum du in der Klinik alles hingeschmissen hast und in die Forschung gegangen bist.«
»Das Geld war nicht der Grund dafür gewesen und das weißt du auch«, gab sie verletzt zurück. Es gefiel ihr nicht, dass er so von ihr dachte.
»Dann waren es eben die Publicity, der Ruhm und das Ansehen gewesen. Das spielt doch jetzt eh keine Rolle mehr. Wir haben es geschafft und gehören zu Ludwigs Team. Was denkst du wohl, wie viele uns für dieses Privileg beneiden?«
Es war eine rhetorische Frage, auf die er keine Antwort erwartete. Deshalb hielt Lara ihren Mund, nippte an ihrem Kaffee und wünschte sich plötzlich, endlich aufbrechen zu können. Sie schielte zur Uhr und entschied dann, dass es nicht schadete, etwas früher auf dem Bahnsteig zu stehen und auf ihren Zug zu warten. Alles erschien ihr auf einmal verlockender, als Zeit mit Ingo zu verbringen.
Sie stand auf und Ingo sah sie erstaunt an.
»Bist du schon fertig?«, fragte er und schielte auf ihr Frühstücksbrett, auf dem noch immer der Marmeladentoast lag. Erst jetzt fiel Lara auf, dass sie nichts gegessen hatte.
»Ich habe keinen rechten Appetit und bin einfach zu müde fürs Frühstück. Vielleicht esse ich später etwas im Zug.«
»Okay«, sagte er und griff nach ihrem unberührten Toastbrot. Er biss davon ab und sprach dann mit vollem Mund weiter. »Du musst nur aufpassen, dass du nicht noch dünner wirst. Ich stehe zwar auf schlanke Frauen, aber so mager wie ein Super-Model sollten sie nicht aussehen.«
»Du findest, ich sehe zu mager aus?«, fragte Lara und hielt mitten in der Bewegung inne. Sie wusste selbst, dass sie einige Kilos verloren hatte. Die harte Arbeit forderte eben ihren Tribut. Doch ihr war nicht klar gewesen, dass sie auf andere ausgezehrt und mager wirken könnte. Oder es sogar schon war.
»Nein, noch nicht, aber viel fehlt nicht mehr«, gab er leichthin zurück, ohne zu bemerken, wie sehr sie seine Worte erschreckten. »Was ist das denn?«, fragte er und langte über den Tisch nach ihren Unterlagen. Verständnislos betrachtete er einen Brief, den er dort fand. »Eine Reservierungsbestätigung von einer Münchener Pension? Du steigst doch im Kongress-Hotel ab!«
»Äh … nein, eigentlich nicht«, gestand sie ihm kleinlaut.
»Doch, natürlich! Ich weiß genau, dass dort ein Zimmer für dich bis Samstag gebucht wurde!«
»Ja, aber ich möchte dort nicht schlafen und habe das Zimmer deshalb schon vor Tagen storniert.«
»Warum?«, fragte Ingo konsterniert nach.
»Weil ich keine Lust habe, den gleichen Leuten, mit denen ich den ganzen Tag auf dem Kongress zu tun habe, auch noch am Frühstücksbüffet zu begegnen.« Lara wünschte sich, dieses Gespräch nicht führen zu müssen. Hätte sie die Unterlagen bloß rechtzeitig in ihrer Handtasche verstaut. Ingo hätte dann nie etwas von ihrer Umbuchung erfahren.
»Aber genau darum geht es doch gerade!«, rief er ungeduldig aus. »Was denkst du denn, was du da machst? Urlaub?«
