Lehrbuch der Aurachirurgie - Mathias Künlen - E-Book

Lehrbuch der Aurachirurgie E-Book

Mathias Künlen

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Beschreibung

Aurachirurgie repräsentiert eine feinstoffliche Chirurgie, bei der Operationen ausschließlich im Energiekörper (Aura) des Patienten und damit extrakorporal erfolgen. Heilung erfolgt im Kontext der Aurachirurgie durch den energetisch-informatorischen Austausch zwischen Therapeut und Patient mittels handelsüblichen chirurgischen Instrumentariums und energetischer Surrogate. Aurachirurgie ist gekennzeichnet durch eine methodische Konkretheit, die sich im täglichen Medizinbetrieb effektiv umsetzen lässt. Sie bietet im 21. Jahrhundert die Grundlage für eine neue und gleichzeitig kostensparende Medizin, die durch Menschlichkeit, Wirksamkeit, Einfachheit, Präzision und das Fehlen von Nebenwirkungen besticht. Sowohl funktionale Beschwerden ohne entsprechende objektivierbare Manifestationen als auch Erkrankungen mit manifesten organischen Befunden werden aurachirurgisch behandelt.

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Meiner Frau Christine gewidmet.

Alles, was wir sind, ist das Ergebnis dessen, was wir gedacht haben.

Buddha, 623 v. Chr.

Inhalt

Einleitung

1 Was ist Aurachirurgie?

Definition

Aura

Ziel

Abgrenzung

Wirkgesetz

Teildisziplinen

Indikationen

Feinstoffliche Chirurgie

Geistheilung

Morphische Felder

Bewertung durch die Schulmedizin

Paradigmenwechsel

Gestaltung der Welt

2 Terminologie

Materie

Energie

Seele

Geist

Bewusstsein

Information

Kommunikation

Programmierung

Materialisierung und Entmaterialisierung

Epigenetik

Heilung

3 Regeln und Prinzipien

Aurachirurgische Sitzung

Individualität

Einverständnis des Patienten

Verbindung mit dem Universum

Kinesiologie

Auradiagnostik

Resonanz

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit

Surrogate

Instrumentarium

Strategien

4 Energiesteuerung

Systematik der Energiesteuerung

Resonanzoptimierung: Energiesteuerung im gleichen Element

Energetische Steuerung über Zyklen

Ernährungszyklus (Eltern-Kind-Verhältnis)

Hemmungszyklus (Kind-Eltern-Verhältnis)

Kontrollzyklus (Großeltern-Enkel-Verhältnis)

Vernichtungszyklus (Enkel-Großeltern-Verhältnis)

Intuitive Merkhilfen

5 Informatorische Störungen

Miasmatische Muster

Karmische Muster

Schuld

Eide

Gelübde

Testung von Schuld, Eide und Gelübde

Auflösung von Schuld, Eide und Gelübde

Erhängen

Sklavenjoch

Fesselungen

Erschlagen

Köpfen

Erstechen

Höhenangst

Ertränken

Pfählung

Missglückte Flucht

Blendung

Erfrieren

Medizinische Versuche

Schwarze Magie

Lebendig begraben

Verschüttung

Pranger

Kastration

Kreuzigung

Scheiterhaufen

Erschießung

Garrotte

Rädern

Ausweiden

Vierteilung

Elektrischer Stuhl

Vergasung

Massentierhaltung

Streckbank

Gliedmaßen abschlagen

Geburtstrauma

Kerker

Lebendig gekocht

Pressen

Rösten

Häuten

Mundbirne

NLS-Analysen für karmischen und miasmatische Störungen

6 Therapiebeispiele

Orthopädie

Beckenschiefstand

Hüftgelenksarthrose

Wirbelsäulendegeneration

Bandscheibenvorfall

Lumboischialgie

Skoliose

Spinalkanalstenose

Schultergelenksarthrose

Frozen shoulder

Bicepssehnenruptur

Tennisellenbogen

Golferellenbogen

Ulnaris Engpassyndrom

Radialisengpasssyndrom

Handwurzelknochenarthrose

Dupuytren Kontraktur

Fingergelenksarthrose

Sattelgelenksarthrose am Daumen

Tendovaginitis stenosans

Ganglion, Überbein

Mittelhandfraktur

Kniegelenkserguss

Kniegelenksarthrose

Patellaspitzensyndrom

Meniskusschaden

Achillessehnensyndrom

Hallux valgus

Hallux rigidus

Amputation, Blutsperre und CRPS

Innere Medizin

Zahnextraktion

Schilddrüse

Magen

Morbus Bechterew

Gallensteine

Herz

Arterielle Hypertonie

Autoimmunerkrankungen

Morbus Crohn

Asthma bronchiale

Anämie

Zungenbändchen

Reizhusten

Nabelbruch, Omphalozele

Appendicitis

Diabetes mellitus

Tumoren

Gefäßverschluss

Neurologie

Elementzugehörigkeit

Schleudertrauma

Parkinson-Syndrom

Migräne

Multiple Sklerose

Trigeminusneuralgie

Plexusparese

Carpaltunnelsyndrom

Akustikusneurinom

Abducensparese

Synovialzyste

Psychiatrie

Depression

Schlafstörungen

Demenz

Drogenabusus

Dermatologie

Haarausfall

Schönheitsoperationen

Ulcus cruris

Neurodermitis

Furunkel

Ophtalmologie

Makuladegeneration

Grüner Star

Grauer Star

Blindheit

Gynäkologie

Menstruationsbeschwerden

Leiomyom

Schwangerschaftsabbruch

HNO

Sinusitis

Tonsillitis

Urologie

Prostatahyperplasie

Nierensteine (Nephrolithiasis)

Blasenentzündung

Unfruchtbarkeit

Schlusswort

Literaturverzeichnis

Über den Autor

Angebote

Index

Einleitung

In einer Welt, in der nur messbare, vermeintlich logisch-rational begründbare Methoden das Kriterium der Wissenschaftlichkeit erfüllen, bleibt für Themen wie die Geistheilung (Geistiges Heilen) nicht viel Platz. Geistheilung erfüllt weder den Tatbestand der logischen Rationalität, noch folgt sie den heute üblichen biochemischen Denkprinzipien, die allgemein als die Grundlage von Lebensprozessen angesehen werden. Und doch bleibt bei aller Einheitlichkeit im medizinisch-wissenschaftlichen Denken auch bei vielen Schulmedizinern ein Restzweifel: Der Zweifel, ob es sich bei lebendigen Organismen wie Mensch und Tier primär um organisch-morphologische Systeme handelt, die es entsprechend mit logisch begründbaren „materialistischen“ Methoden wie Operationen, Pharmaka etc. zu behandeln gilt, oder ob Menschen und Tiere nicht vielleicht doch eher energetisch-informatorisch beseelte und somit geistige Wesen sind, die nicht zwingend logisch-rationalen Gesetzmäßigkeiten folgen und in denen die Morphologie dem Geist nachgeordnet ist.

Die heute übliche physiko-chemische Methodik der hochgradig technisierten, von Spezialistentum und Ökonomisierung geprägten Schulmedizin ist an ihre Grenzen gelangt. Der schulmedizinisch ausgebildete Arzt konzentriert sich in einem hohen Maß auf Morphologien sowie auf die Messung objektivierbarer technischer Befunde. Er bekämpft die körperlichen Symptome, ohne deren tiefere Bedeutungen und energetisch-informatorischen Aspekte in ausreichender Weise zu würdigen und ohne ein Verständnis für das Wesen der Natur und das Geheimnis des Lebens zu entwickeln. Es gilt von der befundorientierten zu einer mehr befindensorientierten Medizin zu kommen. Die zu stellende Frage lautet: Welche Botschaft geht von einer Erkrankung aus? Gibt es jenseits der heute etablierten Methoden wirksame Zugänge zum Patienten, die zur Heilung führen? Existieren neue interdisziplinäre Ansätze, die in diesem Zusammenhang verwendet werden können? Finden sich alternative Diagnose- und Therapiekonzepte, statt innerhalb der geltenden Paradigmen immer weiter in die Tiefe zu gehen, in der Hoffnung, darin die Lösung zu finden? All dies wäre insbesondere im Bereich der schulmedizinisch oft schwer therapierbaren und enorm kostenintensiven chronischen Erkrankungen von hohem Wert.

Beim Versuch der Klärung dieser Fragen ist von den etablierten Universitäten nicht viel zu erwarten. Ein Zitat des weltberühmten Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung (*1875; †1961) verdeutlicht das Dilemma: „Ich weiß, dass die Universitäten aufgehört haben, als Lichtbringer zu wirken. Man ist des wissenschaftlichen Spezialistentums und des rationalistischen Intellektualismus überdrüssig geworden. Man will von Wahrheit hören, die nicht enger macht, sondern weiter, die nicht verdunkelt, sondern erleuchtet, die an einem nicht abläuft wie Wasser, sondern ergreifend bis ins Mark der Knochen dringt.“

Die hier vorgestellte Aurachirurgie als eine von vielen Zugangswegen zum geistigen Heilen repräsentiert den Schritt in die Medizin des 21. Jahrhunderts, wie ihn große Denker und Wissenschaftler schon lange vorhergesagt haben. Sie trifft in den Menschen eine tiefe Sehnsucht nach Erkenntnis: Die menschliche Seele zu ergründen, besser zu verstehen oder gar therapeutisch zu adressieren, um zu Heilung zu kommen. Dieses Lehrbuch zeigt, dass der Geist über der Morphologie steht und wie sich Diagnosen und Therapien weniger an der Morphologie als vielmehr am Geist orientieren. Die Konkretheit in der Anwendung verblüfft und die menschliche Seele wird in überraschend einfacher Weise zugänglich gemacht. Die Aurachirurgie stellt damit das gültige medizinische Paradigma in Frage und hat grundlegende Auswirkungen auf den Medizinbetrieb der Zukunft.

Das Buch illustriert die Methoden und Verfahren der Aurachirurgie im Sinne eines technischen Manuals mit Indikationslisten und diagnostischen wie therapeutischen Prozessbeschreibungen. Die Darstellung konzentriert sich auf konkrete Anwendungen, Operationstechniken in der Aura und geistige Prinzipien der Energie- und Informationssteuerung mittels definierter Bewusstseinstechniken. Die Erfolge aurachirurgischer Eingriffe können schließlich sogar mit Hilfe entsprechender Software untersucht und bewiesen werden. Somit allesamt Prinzipien, die der Leser lernen und trainieren kann.

Aurachirurgie hat inzwischen einen hohen wissenschaftlichen Standard erreicht, mit der Möglichkeit zur bildlichen Darstellung und gar quantitativen Messung von seelisch-geistigen Störungen mittels nicht-linearer Systemanalyse (NLS-Analyse). Mit diesen aus Russland stammenden Computersystemen ist es möglich, das Unsichtbare sichtbar, das Unbewusste bewusst zu machen. Sowohl im Rahmen der Diagnostik als auch insbesondere in der Vorabtestung von Therapieansätzen und in der Erfolgsmessung von aurachirurgischen Behandlungen gibt es beeindruckende Fortschritte des geistigen Heilens, wie man sie bis vor kurzer Zeit noch für unmöglich gehalten hätte. Mit den in diesem Buch gezeigten Verfahren und Methoden steht die Aurachirurgie den wissenschaftlichen Standards der westlichen Schulmedizin nicht mehr nach, im Gegenteil, sie führt in Bereiche des Heilens, von denen die Schulmedizin gegenwärtig weit entfernt ist. An dieser Stelle sei betont: Geistiges Heilen mittels Aurachirurgie beschreibt keine Wunderheilung. Die Wirksamkeit und der Erfolg der Aurachirurgie ist dem andersartigen Zugang zum Patienten zu verdanken, einem klar definierten und exakt anwendbaren energetisch-informatorischen Zugang, der sich grundlegend von dem der westlichen Schulmedizin unterscheidet.

Ich danke meiner Ehefrau Christine Waldhauser-Künlen für ihre Inspiration und Unterstützung beim Verfassen dieses Buchs. Sie hat mich als ausgebildeten Schulmediziner auf Grund einer persönlichen Erfahrung auf die Aurachirurgie aufmerksam gemacht und gemäß ihrem Leitspruch „Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott“ davon überzeugt, dass es zwischen Himmel und Erde noch mehr gibt als das mechanistisch-deterministische Denken des skeptischen Schulmediziners. Durch ihre geistig-energetische Unterstützung und nicht zuletzt auf Grund meiner langjährigen Erfahrung im Umgang mit Energien im Rahmen von Karate und Kyusho Jitsu wurde mein tiefes Interesse für dieses spannende Thema geweckt, woraus dann schließlich dieses Buch der Aurachirurgie entstand.

Ich danke Gerhard Klügl, bei dem ich die Aurachirurgie habe erlernen dürfen. Danke sage ich Quirin Waldhauser für seine zahlreichen und wohl überlegten Anregungen. Dank gebührt meinem Freund Herbert Mansdorfer, Heilpraktiker in Kirchheim bei München, für seine vorbildliche Unterstützung. Das Gleiche gilt für meinen Freund Dr. Udo Franke, Chirurg in Rostock, der mir durch umfangreiche Überarbeitung des Buchinhalts wertvolle Anregungen gegeben hat, für die ich ihm sehr dankbar bin. Gerne danke ich Irmgard Wagner, Petra und Carsten Kienle für Lektorat, Layout und gestalterische Unterstützung. Danken möchte ich meinen Karatemeistern Fritz Oblinger (8. DAN) und Lothar Ratschke (8. DAN), bei denen ich die energetischen Prinzipien des Kyusho Jitsu lernen durfte. Durch die Anwendung entsprechender energetischer Techniken wird die Aurachirurgie zu einer noch wirksameren und für die Patienten heilsamen Disziplin.

Hinweis: Wenn in diesem Buch von „Arzt“ die Rede ist, so wird dies verstanden im Sinne dessen, der heilt. Der Begriff umfasst somit auch Heilpraktiker, Therapeuten und Heiler. Dabei beinhaltet der Begriff „Arzt“ sowohl den männlichen Arzt als auch die weibliche Ärztin. Ebenso bezieht sich der Begriff „Patient“ auch auf „Patientin“. Um die Lesbarkeit des Textes zu erhöhen, werden hier nur die männlichen Formen verwendet.

Dieses Lehrbuch soll dazu anhalten, über alternative Möglichkeiten zur Heilung nachzudenken. Ideen dazu mögen zwar bereits in unseren Phantasien existieren, jedoch fehlt bislang eine funktionale Methodik zur Umsetzung. Möge dieses Buch viele Ärzte, Heilpraktiker, Therapeuten, Patienten, aber auch interessierte Laien erreichen und erhellen, auf dass es viele Kranke von ihren Beschwerden befreie und die Seele der Gesunden berühre.

Triesen, Liechtenstein im Januar 2021.

Kapitel 1 Was ist Aurachirurgie?

Definition

Aurachirurgie repräsentiert eine feinstoffliche Chirurgie, bei der Operationen ausschließlich im Energiekörper (Aura) des Patienten und damit extrakorporal erfolgen. Eine direkte Berührung des Patienten durch den Arzt ist nur in Ausnahmefällen vorgesehen. Wir sprechen auch von „Operationen in der Aura“. Heilen als zentrale Aufgabe und Ziel ärztlichen Handelns erfolgt im Kontext der Aurachirurgie durch den energetisch-informatorischen Austausch zwischen Arzt und Patient mittels energetischer Surrogate und handelsüblichen chirurgischen Instrumentariums. Entsprechende Prinzipien leiten sich aus den interdisziplinären Erkenntnissen der Quantenphysik, der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), der Informatik und der asiatischen Kampfkünste ab.

Die Methodik der Aurachirurgie eröffnet neue Möglichkeiten, wie sie mit herkömmlichen medizinischen Verfahren und Methoden nicht denkbar sind. Energie und Information als die Grundbausteine des Lebens1 bilden die Grundlage ärztlichen Handelns. Der Arzt führt mit den im Folgenden beschriebenen Bewusstseinstechniken und operativen Verfahren in der Aura gezielt zu Neuprogrammierungen auf zellulärer Ebene und im Bewusstsein des Patienten.

Aurachirurgie ist gekennzeichnet durch eine methodische Konkretheit, die sich im täglichen Medizinbetrieb effektiv umsetzen lässt. Sie bietet im 21. Jahrhundert die Grundlage für eine neue und gleichzeitig kostensparende Medizin, die durch Menschlichkeit, Wirksamkeit, Einfachheit, Präzision und das Fehlen von Nebenwirkungen besticht.

Aurachirurgie versteht sich als Ergänzung zu etablierten Medizinsystemen wie der Schulmedizin oder der Komplementärmedizin. Sie erhebt explizit keinen Anspruch auf Alleingültigkeit und sollte hinsichtlich ihrer Indikationsstellung stets vergleichend abgewogen und unter Umständen ergänzend angewendet werden.

Aurachirurgie erfordert keine besondere Begabung, sondern ist durch jeden lern- und anwendbar. Als beseelte Geistwesen sind alle Menschen in der Lage, durch Einsatz von Energien und Informationen nach den im Folgenden erläuterten Prinzipien untereinander heilend zu wirken.

Aura

Aura beschreibt mehr als der Begriff der „Ausstrahlung“ dies tut. Die Aura ist das den Organismus durchdringende und umgebende biophysikalische Energiefeld, das nach bisherigen schulmedizinisch-wissenschaftlichen Kriterien nicht nachgewiesen werden kann, das sich aber eindrucksvoll und reproduzierbar in seiner Wirkung z.B. in den asiatischen Kampfkünsten als „Qi“2 darstellen lässt.

Kampfsituationen erzeugen Stress bei den beteiligten Personen, was zum Einen zu einer Erhöhung des Cortisolspiegels im Blut führt, gleichzeitig aber auch eine negative Auswirkung auf die Aura besitzt: Die Homogenität der Ausstrahlung nimmt ab. Je geübter der Kämpfer in der Verarbeitung von kampfbedingten Stressreaktionen ist, desto mehr strahlt er diese energiegeladene Eigenschaft der Souveränität und Gelassenheit über seine Aura aus. Es existieren Berichte über Samurai-Kämpfer, die allein durch die Gegenüberstellung einen Zweikampf entscheiden konnten, ohne dass es dabei zu physischen Kampfhandlungen gekommen wäre. Allein durch die Abschätzung der Aura war es den Kämpfern möglich, zu entscheiden, wer als Sieger hervorgehen sollte. Gleichzeitig führt große körperliche Nähe von Menschen untereinander zu Stress mit Puls- und Blutdruckerhöhung, was ebenfalls als Änderung in der jeweiligen Aura gemessen werden kann. Manche Ärzte machen sich dieses Phänomen zu diagnostischen Zwecken zunutze, indem sie die Verträglichkeit bzw. Wirkung von Substanzen auf den Patienten an den Veränderungen in der eigenen Aura testen, z.B. durch Ertastung des Pulses an der eigenen Arteria radialis.

Die Aura, die alle Lebewesen haben, setzt sich aus mehreren Energiefeldern verschiedener Dichte zusammen (Ätherleib, Astralfeld, Mentalfeld, Kausalfeld). Die Klarheit und Intensität hängt von der Bewusstseinsstufe ihres Trägers ab. Eine energiegeladene Aura fungiert als Schutzschild und ermöglicht es, Liebe und Frieden auszusenden und sich zugleich für zerstörerische Kräfte wie Angst, Hass, Gier etc. unempfänglich zu machen.

Die Aura kann mit Hilfe der Kirlianfotographie bildlich dargestellt werden. Auch bezeichnet als Koronaentladungsfotografie oder Hochfrequente Hochspannungsfotografie stellt die Kirlianfotographie ein fotografisches Verfahren zur Visualisierung von Glimm- oder Korona-Entladungen dar. Sie wurde ab 1937 von dem sowjetischen Ehepaar Semjon Kirlian und Walentina Kirliana entwickelt. Eine Korona-Entladung (von lat. corona: „Krone“, „Kranz“, „Ring“) ist eine elektrische Entladung in einem nicht leitenden Medium, beispielsweise in Luft. Oft kommt sie als Spitzenentladung vor und ist mit einer Leuchterscheinung verbunden. In der Natur wird sie als sog. Elmsfeuer beobachtet.

HINWEIS: Die Aura im Zusammenhang mit der Aurachirurgie darf nicht verwechselt werden mit der in der Schulmedizin üblichen Bezeichnung der Aura im Rahmen eines Migräneanfalls. Charakteristisch sind dort dynamische, meist visuelle oder andere sensorische Wahrnehmungsstörungen, die in der Regel als Skotome in ca. 20% der Fälle auftreten.

Die Aura des Menschen als biologisches Energiefeld unterliegt fortlaufenden Veränderungen. Man sollte sich die Aura nicht als statisches energetisches Gebilde vorstellen, unter Umständen gar durchsetzt von „festen Löchern“, wie dies vielfach beschrieben wird, sondern die Aura variiert über den Tag hinweg, strahlt zu verschiedenen Tageszeiten mehr und weniger und zeigt damit ein hohes Maß an Dynamik, in Abhängigkeit von Vitalität und Hydratation (Bewässerung) des Organismus.

Krankheiten in biologischen Organismen zeigen sich in einer generell verminderten oder spezifisch gestörten Ausstrahlung der Aura. Menschen mit Störungen im Bereich des Magen-Darmtrakts, z.B. durch Übersäuerung, Erkrankung der bakteriellen Besiedelung im Dünndarm oder im Bereich des Dickdarms präsentieren eine Störung in der Aura, die sich lokalisatorisch gut dem jeweiligen Areal des betroffenen Organs zuordnen lässt. Entsprechend kommt es zu einer verminderten Ausstrahlung über Magen, Dünndarm oder verschiedenen Bereichen des Dickdarms. Tumorpatienten zeigen eine verminderte Aura, die in der Regel den gesamten Organismus betrifft. Menschen, die stark unter dem Einfluss von Elektrosmog leiden, präsentieren ebenfalls eine erhebliche Störung ihrer Aura, die in der Regel erst durch konsequente Beseitigung der Strahlenquellen oder durch geeignete Abschirmmaßnahmen wiederhergestellt werden kann. Gerade der Elektrosmog ist ein massives Problem unserer Zeit, von vielen sehr kontrovers diskutiert und bewertet, das sich jedoch in der täglichen Praxis als ein immer größeres Gesundheitsrisiko entpuppt. Dieses Thema wird im Kapitel „Karmisches Muster des elektrischen Stuhls“ noch ausführlich dargestellt.

Die Aura kann als Indikator für einen Therapieerfolg gemessen werden, Veränderungen der Aura lassen sich im Rahmen von aurachirurgischen Behandlungen in Echtzeit verfolgen. Abgebildet ist hier das Kirlianbild einer Patientin, 47 Jahre alt, mit chronischem Kopfschmerz links und Knieschmerzen rechts.

Abb. 1.1:Befund präoperativ, mit schweren Störungen in der Aura, nicht nur im Bereich der linken Schläfe, sondern verteilt über den gesamten Körper.

Abb. 1.2:Befund postoperativ, die Aura ist gleichmäßig über den Körper verteilt und intensiv ausgeprägt. Links temporal zeigt sich noch eine leicht gestörte Ausstrahlung.

Abb. 1.3:Auradarstellung: Patient mit Sprunggelenksschmerzen rechts.

Abb. 1.4:Auradarstellung: Patient mit LWS-Beschwerden und schmerzhafter Ausstrahlung in beide Beine.

Ein geschwächter Organismus zeigt sich in einer schwachen energetischen Ausstrahlung und damit in einer verringerten Aura, die sich jedoch wieder herstellen lässt. Die Erholung des Organismus durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr, gesunde Ernährung, gute Lebensführung und einen ruhigen, strahlungsfreien Schlafplatz mit ausreichend Schlaf führt zu einer Auffüllung der Aura und zeigt sich in einer wieder zunehmenden energetischen Ausstrahlung der betreffenden Person. Auch die Wegnahme von schädlichen geistigen Energien, z.B. durch Al Hijama3, hilft, die Aura zu verbessern. Der Patient zeigt nach einiger Zeit und regelmäßigen Behandlungen einen klareren Blick, präsentiert eine gesündere Hautfärbung und mehr Lebensenergie.

Ziel

Aurachirurgie begnügt sich nicht mit Symptomlinderung. Stattdessen verfolgt sie das Ziel, die der Krankheit zugrunde liegenden energetisch-informatorischen Muster zu erkennen, zu interpretieren und zu behandeln, um zu einer dauerhaften Gesundheit zu gelangen.

Diese Zielsetzung entspricht im Prinzip derjenigen der psychosomatischen Medizin, wenngleich sich die Verfahren und Methoden der Aurachirurgie von denen der psychosomatischen Medizin grundlegend unterscheiden. Während die psychosomatische Medizin im Sinne von Gesprächstherapien sehr stark über das gesprochene Wort arbeitet, wird in der Aurachirurgie eher wenig gesprochen. In der Aurachirurgie wird, wie der Begriff bereits ausdrückt, stattdessen operiert.

Wichtig ist, dass sich Aurachirurgie nicht nur therapeutisch verwendet wird, sondern auch im Rahmen der Diagnostik entscheidende Aussagen hinsichtlich energetisch-informatorischer Zusammenhänge und Hintergründe liefert. Diese gilt es zunächst mit den im Folgenden beschriebenen Verfahren zu explorieren, um auf der Basis der sich ergebenden Erkenntnisse dann die geeignete aurachirurgische Therapie einzuleiten.

Abgrenzung

Mit ihrer energetisch-informatorischen Methodik steht die Aurachirurgie in Abgrenzung bzw. in Ergänzung zur physiko-chemischen Methodik der westlichen Schulmedizin. Betrachtet man die Komplementärmedizin, so finden sich Begrifflichkeiten wie „Energiemedizin“, „Informationsmedizin“, „Regulationsmedizin“ oder „Quantenmedizin“, die sich letztlich alle mit dem gleichen zugrunde liegenden Prinzip befassen wie die Aurachirurgie. Allerdings unterscheidet sich die Aurachirurgie durch den ausschließlich extrakorporalen Zugang zum Patienten über dessen Aura.

Aurachirurgie findet ihr Alleinstellungsmerkmal somit durch die im Folgenden beschriebene spezifische Methodik der extrakorporalen Energie- und Informationssteuerung durch die Verwendung anatomischer Abbildungen bzw. Modelle und handelsüblichen chirurgischen Instrumentariums. Darüber hinaus symbolisiert Aurachirurgie die Verbindung zur Spiritualität, was sie in besonderer Weise auszeichnet.

Wirkgesetz

Durch die extrakorporale Arbeit mit Einsatz von sog. Surrogaten ist es dem Arzt möglich, Energien und Informationen zielgenau an den „Ort des krankhaften Geschehens“ zu bringen. So schlägt der Arzt z.B. den Anatomieatlas auf der Seite der Gallenblasendarstellung auf, legt das Buch auf den Schoß des Patienten und bittet den Patienten, dieses mit beiden Händen zu halten. Danach führt der Arzt anhand der Abbildung mit chirurgischem Instrumentarium eine Gallenblasenoperation beim Patienten durch, ohne während der gesamten Prozedur dessen Körper real zu berühren.

Diese Vorgehensweise wirkt paradox und steht im Widerspruch zur Schulmedizin: Wie sollte der Arzt durch das Arbeiten außerhalb des Patientenkörpers einen unmittelbaren Zugang und einen direkten Kontakt zum Krankheitsherd innerhalb dieses Patienten erhalten? Die Fachdisziplin der schulmedizinischen Chirurgie geht seit jeher davon aus, dass eine operative Intervention nur durch unmittelbaren Kontakt des Chirurgen mit dem Krankheitsherd möglich ist. Selbst vermeintlich extrakorporale Therapien wie z.B. die Stoßwellenlithotripsie zur Behandlung von Gallen-, Harnleiter- oder Nierensteinen funktionieren, auch wenn die Bezeichnung anderes vermittelt, letztlich nur bei direktem Kontakt des Patientenkörpers mit den durch das Lithotripsiegerät ausgesendeten fokussierten Stoßwellen und sind somit nach dem Verständnis der Aurachirurgie keine tatsächliche extrakorporale Therapie.

Eine berührungsfreie extrakorporale Therapie ist in der Schulmedizin bislang unbekannt und somit ein Alleinstellungsmerkmal der Aurachirurgie. Aurachirurgie wird nur dadurch möglich, als es sich bei dieser Therapieform nicht um mechanische Vorgänge, sondern um Programmierungen auf Bewusstseinsebene handelt. Der Aspekt der extrakorporalen Therapie ohne direkten Kontakt zum Patientenkörper steht im Mittelpunkt jeder aurachirurgischen Behandlung und macht diese Methode so einzigartig wie wirkungsvoll.

Aurachirurgie bietet die Möglichkeit, an Schmerzpatienten feinstofflich zu arbeiten, selbst wenn sie im akuten Zustand des Schmerzes für eine grobstoffliche Therapie im Sinne einer Physiotherapie oder einer Osteopathie nicht zugänglich sind. So wird ein Patient mit einem Schmerzsyndrom der Halswirbelsäule eine grobstoffliche Therapie auf Grund der damit verbundenen Schmerzhaftigkeit nicht tolerieren, vielfach besteht gar eine Kontraindikation für eine solche Behandlung angesichts von möglicherweise eintretenden klinischen Verschlechterungen. Ein Beispiel hierfür sind Läsionen der Bandscheiben im Bereich der HWS, die im Fall einer grobstofflichen Behandlung z.B. durch manuelles Einrenken Gefahr laufen, therapieinduzierte Paresen und Querschnittsymptomatiken zu verursachen. Für eine aurachirurgische Intervention gelten indes solche Restriktionen nicht. Vielmehr kann in jedem Stadium der Erkrankung, ob akut oder chronisch, eine entsprechende Therapie durchgeführt werden.

Abb. 1.5:Aurachirurgische Gallenblasenoperation an einer Abbildung im Anatomieatlas als anatomisches Surrogat.

Das Wirkgesetz der Aurachirurgie gliedert sich in Energie, Information und Kraftwirkung auf die Materie, vermittelt durch Wille, Bewusstsein, Seele und Geist. Ulrich Warnke beschreibt die Situation folgendermaßen: „Was beim flüchtigen Blick erst einmal vage klingt, hat eine handfeste physikalische Basis. Sowohl Energie als auch Information sind physikalische Wirkkomponenten, wenn auch Geist und Seele nicht wissenschaftlich messbar und beweisbar sind. Doch die Quanten-Feldtheorie der modernen Physik liefert uns wichtige Belege für die Existenz eines kosmischen Universalgeistes, der ordnend und organisierend in der Alltagswelt in Erscheinung tritt. Mit dem Begriff der Felder beschreibt die Relativitätstheorie Übergänge von Energie zu Masse und umgekehrt. Die Materie ist im Ursprung ein energetisch-informatives Feld. Sie entsteht durch Bewusstsein, Seele, Geist, und sie wird auch weiterhin durch diese geistig-energetischen Felder beeinflusst, bis hin zur Rückverwandlung in ihren Ursprungszustand. Dabei handelt es sich nicht um eine materiell beschränkte Hirntätigkeit, denn alles,was Geist und Seele erschaffen, gehört in den größeren Kontext eines kosmischen Ganzen.“4

Teildisziplinen

Aurachirurgie umfasst zwei Teildisziplinen:

1. Auflösung Karmischer Muster.

2. Energetisch-informatorische Operationen an anatomischen Surrogaten ohne Berührung des Patientenkörpers.

Die Aufgabe der Aurachirurgie besteht darin, durch energetisch wirksame Verfahren heilende Informationen zu übertragen und Neuprogrammierungen im Bewusstsein des Patienten anzustoßen. Die Teildisziplinen beschreiben jeweils exakte Indikationsstellungen und Behandlungsprozesse, was die Aurachirurgie in ihrer Anwendung so überzeugend und hilfreich macht.

Indikationen

Aurachirurgie lässt sich sowohl bei körperlichen als auch bei psychischen Leiden wirkungsvoll einsetzen. Während körperliche Leiden nach dem im Folgenden beschriebenen somatischen (körperbezogenen) Konzept behandelt werden, sind psychische Leiden einem somatopsychischen Prinzip zugänglich. Das bedeutet, dass die somatische Behandlung eine Heilung psychischer Beschwerden nach sich zieht: Das ist die Umkehrung der Idee der Psychosomatik, bei der durch Behandlung der Psyche körperliche Leiden behandelt werden. Dieses somatopsychische Prinzip ist nicht neu, sondern wird in der Akupunkturlehre der TCM z.B. in der Ohrakupunktur seit langem erfolgreich eingesetzt.

Sowohl funktionale Beschwerden ohne entsprechende objektivierbare Manifestationen als auch organische Erkrankungen mit manifesten messbaren Befunden werden aurachirurgisch behandelt. Die Aurachirurgie erreicht Ergebnisse, wie sie in dem „logisch-rationalen und materiellen Weltbild“ schulmedizinischer Verfahren insbesondere im Bereich von chronischen Krankheiten undenkbar sind. Zuallererst gilt es, die energetische Seite einer Krankheit zu bewerten, um z.B. karmische Belastungen zu erkennen und adäquat zu behandeln. Deutung und Auflösung karmischer Muster gehören zu den zentralen Aufgaben der Aurachirurgie.

Selbstbehandlungen sind nach Meinung einiger Aurachirurgen nicht sinnvoll, weil der Patient sich selbst gegenüber nicht neutral ist und entsprechend das Prinzip der Aurachirurgie dadurch unterlaufen wird. Neutralität und Objektivität seien in der Aurachirurgie letztlich entscheidend. Ebenso wenig sei es möglich, sich selbst Energien zuzuführen oder abzuziehen. Andere Aurachirurgen halten Selbstbehandlungen für durchaus möglich und sinnvoll: So wie ein Akupunkteur sich selbst akupunktieren kann und damit eine therapeutische Wirkung erzielt, kann auch der Arzt, ja selbst der Patient bei entsprechender Sachkenntnis sich selbst aurachirurgisch behandeln. Wir kennen dies auch aus der Meditation: Der Meditierende sendet bewusst und absichtlich Energien in verschiedene Körperregionen und lässt das Qi imaginativ durch den Körper wandern. Dass dies in der Aurachirurgie funktioniert, liegt insbesondere in der Tatsache begründet, dass nicht etwa der Patientenkörper an sich therapiert wird, sondern immer nur ein Teilaspekt des Körpers in Form eines Organs oder einer Gewebsstruktur anhand eines anatomischen Surrogats. Wenn der Patient z.B. den Anatomieatlas in die Hand nimmt und dem Surrogat mittels Bewusstseinstechniken energetische und/oder informatorische Anweisungen erteilt, wie dies später noch erläutert wird, so führt dies zu einer therapeutischen Wirkung am adressierten Organ bzw. der Gewebsstruktur des Patienten, ohne dass der Patient in seiner Gesamtheit nennenswert energetisch be- oder entladen wird. In diesem Sinne beschreibt die Aurachirurgie eine energetisch/informatorische Selbstreferenzialität.5 Der große Vorteil gegenüber anderen geistigen Selbstheilungsmethoden besteht darin, dass die Aurachirurgie konkrete Strategien und praktische Techniken anbietet, die ein äußerst gezieltes Vorgehen ermöglichen. Jeder Mensch ist somit in der Lage, mit den Methoden und Verfahren der Aurachirurgie eine erfolgreiche Selbstbehandlung durchzuführen. Ja, es lässt sich sogar noch weitergehend formulieren: Die Aurachirurgie bietet hier enorme Potenziale und eröffnet allen Menschen neue Möglichkeiten zur geistigen Selbstheilung.

Fernbehandlungen werden kontrovers diskutiert, von einigen Aurachirurgen erfolgreich eingesetzt, von anderen dagegen abgelehnt, weil der persönliche Kontakt mit den Patienten für den therapeutischen Erfolg als unabdingbar eingeschätzt wird. Es gilt zu bedenken: Allein der Weg zum Heiler ist ein Teil der Heilung. Sofern eine Fernbehandlung durchgeführt werden soll, kann eine Personalisierung bzw. eine Verbindung zum Patienten dadurch hergestellt werden, indem der Arzt den Anatomieatlas mit der Abbildung des entsprechenden Organs aufschlägt, den Namen des Patienten samt Geburtsdatum und Adresse auf einen Zettel schreibt und diesen unter die Abbildung legt. Danach drückt er mit der Präpariersonde auf die Organabbildung und erhält bei Behandlungsbedarf eine entsprechende Resonanz zum Patienten, der mit dem Arzt telefonisch verbunden ist. Auch erfolgreiche aurachirurgische Operationen über Internet-Sitzungen sind bekannt. Hier besteht der Vorteil darin, dass Arzt und Patient sich nicht nur hören, sondern auch sehen können.

Aurachirurgie hat sowohl eine heilende als auch eine vorbeugende Wirkung. Sobald beispielsweise karmische Muster, die im Folgenden noch näher beschrieben werden, entfernt sind, kommt es nicht mehr zu den Krankheiten, die typischerweise mit dem jeweils entfernten Muster in Verbindung stehen.

Feinstoffliche Chirurgie

Aurachirurgie steht als nicht-invasive „feinstoffliche“ Chirurgie auf der Grundlage eines energetisch-informatorischen Konzepts in Abgrenzung zur invasiven „grobstofflichen“ Chirurgie, wie sie in der schulmedizinischen Chirurgie praktiziert wird. Der Begriff „feinstofflich“ impliziert, dass der menschliche Organismus nicht nur eine morphologische, sondern auch eine energetisch-informatorische Einheit darstellt, wobei feinstofflich, wie der Name ausdrückt, entgegen dem allgemeinen Verständnis nicht geistiger, sondern ebenfalls „stofflicher“ bzw. materieller Natur ist. Feinstofflichkeit beschreibt die letzte Stufe von Materie in der geringsten Verdichtung am Übergang zu einer rein geistigen Phase, wie das die Quantenphysik definiert. Die Grenzen zwischen Materie und Geist bzw. Energie sind an dieser Stelle fließend, in beide Richtungen. Feinstofflichkeit kann durch Information beeinflusst und modifiziert werden. In Abgrenzung zum „Strukturkörper“ bzw. „Materiekörper“ mit der höchsten Verdichtung sprechen wir vom „Energiekörper“ oder auch vom „Informationskörper“ des Menschen. Aus der Veränderung an der Feinstofflichkeit mittels aurachirurgischer und somit geistiger Methoden entwickelt sich in vielen Fällen nach einiger Zeit schließlich auch eine Veränderung der Grobstofflichkeit (Information -> Feinstofflichkeit –> Grobstofflichkeit). So bilden sich Zysten oder Gallensteine nach aurachirurgischen Operationen mit entsprechendem Zeitversatz häufig wieder zurück.

Während der schulmedizinisch tätige Chirurg mittels chirurgischen Instrumentariums an Organen grobstofflich arbeitet, operiert der Aurachirurg mit Hilfe des gleichen chirurgischen Instrumentariums feinstofflich und virtuell an den Abbildungen dieser Organe bzw. an deren energetischen Repräsentationen. Dass ausgerechnet chirurgische Techniken und Instrumente verwendet werden, um auf geistiger und folglich feinstofflicher Ebene Heilung zu erzielen, bildet auf den ersten Blick geradezu ein Paradoxon, das sich, wie zu einem späteren Zeitpunkt erläutert wird, jedoch einfach erklären lässt.

Der bekannte Benediktinermönch, Zen-Meister und Mystiker Willigis Jäger schreibt: „Neben den physischen Energien, die wir heute als etwas Selbstverständliches hinnehmen, gibt es auch feinstoffliche, metaphysische Energien, die nicht weniger wirksam sind. Manche erfahren diese Energien auf der physischen Ebene. Schütteln, Prickeln oder Zuckungen können ungewollt und unkontrollierbar auftreten. Manche Energien reichen über den physischen Körper hinaus, so z.B. Telekinese, Telepathie, Präkognition u.v.m.“.6 Leider werden diese Phänomene von der Schulmedizin schlicht als neuronale Fehlverschaltungen des Gehirns oder auch als pure „Einbildung“ abgetan. Willigis Jäger schreibt weiter: „Es gibt durchaus Energien, welche durch unsere Hände und durch unseren Körper strahlen, wenn wir uns positiv einer Person oder einer Situation zuwenden. Segnen oder positive Energien aussenden kann man mit Worten, mit Gebärden, mit Handauflegung, aber auch mit einem Mantra oder mit Gebetsgebärden“.

Aurachirurgie beruht auf eben diesen Energien und wirkt im Bewusstsein des Patienten. Sie geht davon aus, dass es vor der Erkrankung eines Organs immer eine gestörte Funktion gibt, der wiederum eine gestörte Information vorausgeht (gestörte Information -> gestörte Funktion –> organische Krankheit). Ohne diese meist um Jahre oder gar Jahrzehnte vorausgehende Störinformation zu eliminieren, wird eine dauerhafte Heilung eines Organs nicht gelingen. Im Umkehrschluss lässt sich formulieren: Erst wenn es gelingt, auf der tiefsten Ebene, d.h. im Bereich der gestörten Information anzusetzen, kann Heilung stattfinden. Je weiter „oben“ bzw. in der Morphologie der Arzt zu arbeiten beginnt, desto geringer sind die Chancen auf eine dauerhafte Heilung. Wenn folglich die Behandlung ausschließlich auf der grobstofflich-morphologischen Ebene geschieht, wie dies in der Schulmedizin üblicherweise praktiziert wird, dann sind die Aussichten auf einen bleibenden Erfolg gering. Die heilenden Informationen werden in der Aurachirurgie auf energetisch-informatorischer Basis übertragen, als geistige Intention vom Arzt auf den Patienten, eine feinstoffliche Formkorrektur mittels Energie und Information.

Der Auftrag der Aurachirurgie ist es, die „Sprache der Organe“ zu verstehen und die hinter den Symptomen liegenden Botschaften zu erkennen, zu interpretieren und sie in ein Therapiekonzept zu integrieren. Der Organismus als Informationsspeicher teilt sich dem Arzt über die Aura mit. Dies stellt eine wesentliche Ergänzung zur reinen Symptomenlehre der Schulmedizin dar, die auf messbare Befunde und Morphologien reduziert ist. Der heutige Medizinbetrieb investiert wenig Zeit und Mühe, um in dieser Beziehung auf den Patienten einzugehen, energetischinformatorisch zu kommunizieren und die Informationen zu entschlüsseln, die dieser aussendet. Der schulmedizinisch ausgebildete Arzt konzentriert sich in einem hohen Maß auf durch Messung objektivierbare technische Werte und bekämpft die entsprechenden Krankheitssymptome, meist ohne die hinter den Symptomen stehenden tieferen Botschaften zu erkennen oder zu akzeptieren. Ziel der Aurachirurgie ist die körperliche, geistige, seelische und soziale Gesundheit, die Erfahrung der Selbstheilungskräfte und die Überwindung von Krankheiten. Wer aus der Schulmedizin kommt, für den erscheint dieser Gedanke zunächst abstrakt, zumal es hier um ein eher organisch-materielles Verständnis geht, wo Krankheit eine Funktionsstörung des Materiekörpers darstellt. Entsprechend setzt die Schulmedizin auch genau dort an: Mit diagnostischen Methoden und Messverfahren, die sich nur auf erkrankte Körperpartien beschränken und die Endergebnisse eines sich über lange Zeit hinweg entwickelten Krankheitsprozesses abbilden. Dieses Denken findet sich auch in bestimmten Begrifflichkeiten wie z.B. in der Bezeichnung der „Krebsvorsorge“. Diese ist in der heute praktizierten Form streng genommen keine „Vorsorge“, sondern dient der „Früherkennung“ eines bereits bestehenden krankhaften organischen Befundes.

Geistheilung

Wir bezeichnen die Energie der Aura als Geist, wie das später noch ausgeführt wird. Energie und Geist sind äquivalente Größen. Aurachirurgie beschreibt die Behandlung und Heilung über den Geist, welcher heilenden Einfluss auf Organismen als dynamische Raum-Zeit-Konstrukte ausübt. Im Vergleich zu vielen anderen Verfahren der Geistheilung7 bedient sich die Aurachirurgie konkreter und standardisierter Verfahren und Methoden, die im Folgenden ausführlich dargestellt werden. Die Tatsache, dass definierte Standardverfahren in Diagnose und Therapie angewendet werden, ist dabei von eminenter Wichtigkeit, zumal gerade in geistheilerischen Tätigkeiten vielfach die Akzeptanz an der mangelhaften Strukturierung und Prozessorientierung in der täglichen Arbeit scheitert. Therapeutisches Arbeiten funktioniert dann besonders gut, wenn klar definierte und transparente Prozesse existieren, die sowohl Arzt als auch Patient ein Gefühl der Souveränität und der professionellen Routine vermitteln. Gerade für zweifelnde Patienten ist die Akzeptanz geistiger Heilung gering, wenn bei ihnen das Gefühl aufkommt, der Arzt würde quasi nur rein spekulativ agieren, wenn sich methodische Beschreibungen nur im Ungefähren, ohne konkreten Plan und klares Konzept, bewegen. Ganz anders verhält es sich in der Aurachirurgie: Mittels anatomischer Surrogate, chirurgischer Instrumente und unter Anwendung von klar definierten Operations- und Bewusstseinstechniken überträgt der Arzt über die Geist-Materie-Verbindung die Energie seines Geistes auf die Materie bzw. die Organe des Patienten, sendet Informationen, verändert damit das Zellbewusstsein8 und induziert dort die Selbstheilungskräfte, was sich schließlich „materiell“ auswirkt. Willigis Jäger schreibt: „Der Mensch ist eine Einheit von Leib, Seele und Geist. Darum ist es möglich, durch das Bewusstwerden unserer Zellen in den transpersonalen Raum vorzudringen. Dort erfahren wir uns als Einheit, die Unterteilung in Körper, Psyche und Geist fällt weg. Dass wir den Menschen überhaupt so einteilen, ist bereits ein Ergebnis des Denkens und nicht des Erfahrens. Erfahren können wir uns immer nur als Ganzes. Denken können wir uns als zusammengesetzte Dreiheit‘“.9

Der deutsche Arzt und Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich (*1908; †1982) schreibt in „Krankheit als Konflikt“, Krankheit entstehe, wenn Bewusstsein von einem Organ abgezogen werde. Nach aurachirurgischer Erfahrung kann ein solches Abziehen von Bewusstsein durch karmische wie auch miasmatische10 Muster, als vererbte oder auch als erworbene informatorische Belastungen, herrühren. Führt der Arzt ein erkranktes Organ wieder in das Bewusstsein zurück, so initiiert er den Patienten, die natürlichen Selbstheilungskräfte zu erkennen und anzuwenden. Das Ziel besteht somit in einer gezielten Bewusstseinsänderung, die im Sinne der Geist-Materie-Verbindung zu funktionellen und gar organischmateriellen Manifestationen führt.11

1 Ulrich Warnke: „Quantenphilosophie und Interwelt“, 2013

2 Der chinesische Begriff Qi (in Japan „Ki“, in Indien „Prana“, in der westlichen Welt „Orgon“) bedeutet Energie, Atem oder Fluidum, kann aber wörtlich übersetzt auch Luft, Gas, Dampf, Hauch, Äther sowie Temperament, Kraft oder Atmosphäre bedeuten. Außerdem bezeichnet Qi die Emotionen des Menschen und steht nach moderner daoistischer Auffassung auch für die Tätigkeit des neurohormonalen Systems. Wenig Qi findet sich bei Angst, Sorge, Trauer, Depression, viel Qi bei Freude, zu viel und überschießendes Qi bei Manie. Die Idee eines den Körper durchströmenden Qi-Stromes ist wesentlicher Teil des daoistischen Weltbildes und basiert auf sehr frühen chinesischen Vorstellungen. Da das traditionelle daoistische Denken nicht in gleichem Maße wie die westliche naturwissenschaftliche Sicht zwischen objektiv-äußerer und subjektiv-innerer Wirklichkeit unterscheidet, stellen die unterschiedlichen Bedeutungsinhalte des Begriffs (Emotionen des Menschen, Atem, Dampf, Energie usw.) keinen Widerspruch dar. Die Hochkulturen Indiens und Chinas entwickelten schon vor drei- bis viertausend Jahren Meditationstechniken und Heilungsmethoden, um durch die Erhöhung und Konzentration der vitalen Essenz Krankheiten vorzubeugen und zu heilen. In Indien waren dies die vor allem in den Veden und Upanishaden dargelegten verschiedenen Systeme des körperlichen und geistigen Yoga wie zum Beispiel Hatha-Yoga, Bhakti-Yoga und Raja-Yoga. In China wurden bereits frühzeitig verschiedene Formen des Qi differenziert wahrgenommen und zur Heilung verwendet. Obwohl Paracelsus und Mesmer, europäische Ärzte des 16. und 18. Jahrhunderts, noch mit dem Begriff der „Lebensenergie“ arbeiteten und heilten, haben die Kenntnis und der Umgang mit der vitalen Essenz in der westlichen Schulmedizin durch die einseitige Bevorzugung des physikalisch und chemisch Messbaren stark an Bedeutung verloren. Während die Amerikaner des vorigen Jahrhunderts mit dem Konzept der Lebensenergie nichts zu tun haben wollten, stellten die Sowjets, auch aus militärischstrategischen Gründen, ausgedehnte Experimente über die Lebenskraft an, die in ihrer Terminologie „Bioplasma“ hieß. Ein Resultat dieser Forschungen ist die Kirlianfotographie.

3 Al Hijama beschreibt die arabische Art des blutigen Schröpfens. Der Arzt sticht mit einer dünnen Nadel an verschiedenen Körperstellen in die Haut, setzt darauf Sauglocken und zieht durch Unterdruck kleine Mengen an Blut ab. Üblicherweise wird diese Behandlung alle 4 Wochen durchgeführt. Der Ursprung dieser Methode geht auf die antiken Griechen und Perser zurück, und auch Hippokrates erwähnt sie in seinen Schriften. Al Hijama besticht durch einfache Anwendbarkeit und insbesondere durch seinen „wegnehmenden“ Charakter, d.h. es werden keine zusätzlichen Medikamente gegeben, sondern es wird körpereigene Flüssigkeit entfernt. Zwar stellt dies eine physische Flüssigkeitsentnahme aus dem Körper dar, allerdings ist der Umfang der Entnahme viel zu gering, um im Sinne der grobstofflichen Therapie eine materiell wirksame Maßnahme zu sein. Vielmehr handelt es sich bei Al Hijama um eine feinstoffliche Therapie, ganz im Sinne des geistigen Heilens, bei der nicht nur „altes, peripher liegendes“ Blut entfernt wird, sondern der in diesem Blut enthaltene „schlechte Geist“ (Shen in der TCM), was in der arabischen Literatur zu Al Hijama immer wieder betont wird. Nach Erfahrung vieler Ärzte zeigt die wiederholte Behandlung auch bei schweren Erkrankungen nachhaltig stabilisierende Erfolge. So kann die Dosis der Medikation bei Parkinson-Patienten deutlich reduziert werden. Patienten mit chronisch degenerativen Erkrankungen und unangenehmem Schwitzen, insbesondere in der Nacht, schwitzen deutlich weniger, sobald sie sich in gewissen zeitlichen Abständen regelmäßig einer Al Hijama Therapie unterziehen. Im späteren Teil dieses Buches wird ein Beitrag zur Therapie von Demenzen beschrieben. Darüber hinaus existieren zahlreiche weitere Indikationen, wie die Fachliteratur beschreibt.

4 Ulrich Warnke: „Quantenphilosophie und Interwelt“, 2013

5 Vgl. Selbstreferenzialität: Die Selbstreferenzialität (von lat. referre „sich auf etwas beziehen“) ist ein Begriff, der beschreibt, wie ein Symbol, eine Idee oder Aussage auf sich selbst Bezug nimmt.

6 Willigis Jäger (*1925; †2020), „Wohin unsere Sehnsucht führt“

7 Behandlungsmethoden, die der Geistheilung zugeordnet werden, sind zum Beispiel: Gebetsheilung, Handauflegen, Huna, mediumistisches Heilen, Tierkommunikation, Prana, Reiki, Schamanismus, Seelsorge, Familienaufstellung, Therapeutic Touch, teilweise auch Kinesiologie u.v.m.

8 Die Vorstellung eines eigenständigen Zellbewusstseins wird in der Schulmedizin nicht akzeptiert. Im Sinne der Aurachirurgie ist Bewusstsein hingegen allgegenwärtig, durchdringt alle Strukturen und somit auch die Zellen eines Organismus.

9 Willigis Jäger, „Wohin unsere Sehnsucht führt“

10 Miasma bedeutet so viel wie „übler Dunst, Verunreinigung, Befleckung, Ansteckung“. Dabei ist der Bedeutungsumfang dieses Begriffs nicht rein auf den biologisch-medizinischen Effekt der „Krankheitsübertragung“ im Sinne einer miasmatischen Infektion beschränkt, sondern wird hier auf die geistig-emotionale Ebene angewandt. Hippokrates von Kos (um 460–375 v. Chr.) gilt als Begründer der Lehre von den Miasmen, der giftigen Ausdünstungen des Bodens, die mit der Luft fortgetragen werden und so zur Weiterverbreitung von Krankheiten beitragen sollten. Nach dem Verständnis der Aurachirurgie handelt es sich um die Information eines Erregers, die epigenetisch weitervererbt werden kann.

11 Alexander Mitscherlich, „Krankheit als Konflikt“

Morphische Felder

Der englische Biochemiker Rupert Sheldrake (*1942) bezeichnet die geistige Steuerungsebene im Sinne der Feinstofflichkeit als morphische Felder.12 Zu diesen gehören als Untereinheit die morphogenetische Felder (= formgebende Felder). Morphische Felder kennzeichnen sich durch die sog. morphische Resonanz, die ein immanentes Gedächtnis enthalten.

In einem seiner vielen Bücher13 schreibt Sheldrake: „Seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts sind viele Biologen, die die Entwicklung von Pflanzen und Tieren untersucht haben, davon überzeugt, dass es zusätzlich zu den Genen organisierende Felder innerhalb des sich entwickelnden Organismus geben müsse, sog. morphogenetische Felder. Diese Felder enthalten gewissermaßen unsichtbare Pläne oder Blaupausen für die verschiedenen Organe und für den Organismus als Ganzen. In mathematischen Modellen von morphogenetischen Feldern werden die Ziele des morphogenetischen Prozesses als Attraktoren dargestellt. Diese Attraktoren liegen innerhalb von „Attraktionsbecken“ in einem vieldimensionalen Phasenraum und ziehen den sich entwickelnden Organismus zu den Entwicklungszielen hin. Die Entwicklung einer Maus wird von Mausfeldern, die Entwicklung einer Kiefer von Kieferfeldern gestaltet. Mit Hilfe dieser Felder lässt sich nicht nur die normale Entwicklung, sondern auch die Regeneration erklären. Schneidet man einen Weidenbaum oder einen Plattwurm in Stücke, kann sich jedes Stück regenerieren, um einen völlig neuen Organismus zu bilden. Wie andere Arten von Feldern sind morphogenetische Felder an sich ganzheitlich. Die isolierten Teile besitzen die Fähigkeit, einen ganzen Organismus neu zu bilden, da jeder Teil noch mit dem Feld des ganzen Organismus verbunden ist. Das Problem ist nur, dass niemand genau weiß, was morphogenetische Felder sind oder wie sie funktionieren. Die meisten Biologen gehen davon aus, dass sie sich irgendwann einmal mit Hilfe der konventionellen Physik und Chemie erklären lassen. Aus den verschiedensten Gründen bin ich nicht dieser Meinung. Ich glaube, dass sie eine neue Art von Feldern sind, die die Physik noch nicht kennt. Die morphischen Felder aller Arten haben eine Geschichte und enthalten aufgrund des Prozesses, den ich morphische Resonanz nenne, ein immanentes Gedächtnis. Diese Resonanz findet zwischen Aktivitätsmustern in selbstorganisierenden Systemen aufgrund ihrer Ähnlichkeit statt, unabhängig davon, wie weit sie auseinander liegen. Die morphische Resonanz wirkt über Raum und Zeit hinweg, von der Vergangenheit in die Gegenwart“.

Andere Arten morphischer Felder sind zum Beispiel Verhaltensfelder, die dem Verhalten und den Instinkten von Tieren zugrunde liegen. Entsprechende morphische Felder enthalten ein kollektives Gedächtnis der Art. Sheldrake drückt es wie folgt aus: „Wenn ein Kätzchen heranwächst, werden seine Instinkte und sein Verhalten durch morphische Resonanz von zahllosen Katzen in der Vergangenheit geformt. Diese Felder interagieren mit dem Nervensystem und dem Gehirn, indem sie andernfalls indeterminierten oder chaotischen Prozessen in ihnen Muster und Ordnung vermitteln.“

Morphische Felder liegen auch unseren Wahrnehmungen, Gedanken und anderen geistigen Prozessen zu Grund. Die morphischen Felder geistiger Tätigkeiten heißen mentale Felder. Durch mentale Felder erstreckt sich der erweiterte Geist via Aufmerksamkeit und Absicht in die Umwelt hinein und stellt Verbindungen zu anderen Mitgliedern sozialer Gruppen her. Mit Hilfe dieser Felder lassen sich Telepathie, das Gefühl des Angestarrtwerdens, Hellsehen und Psychokinese erklären. Vielleicht lassen sich damit auch Vorahnungen und Präkognitionen verstehen, nämlich durch Absichten, die in die Zukunft projiziert werden.

Morphische Felder eines Körpers treten mit den morphischen Feldern von z.B. körperfremden Bakterien oder Viren in Verbindung, bilden eine Resonanz, wodurch der Körper für Erreger anfällig wird. Entsprechend der Vorstellung über das immanente Gedächtnis existierten morphische Felder von körperfremden Erregern sogar noch weiter im menschlichen Organismus, selbst wenn Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten durch das körpereigene Immunsystem eliminiert sind. In solch einem Fall würden allein die morphischen Felder der körperfremden Erreger sich nachteilig auf den Organismus auswirken und ihn in seiner physiologischen Funktion wie auch in seiner strukturellen Integrität stören oder gar schädigen. Eine aurachirurgische Behandlung wird entsprechend nicht antibakteriell im Sinne der Schulmedizin wirken, um entsprechende Bakterien als Organismen zu bekämpfen, sondern begleitend zur Antibiose die während und nach der Antibiose noch vorhandenen morphischen Felder und Informationen eliminieren bzw. antagonisieren, welche per se den Wirtsorganismus nachhaltig schädigen bzw. schwächen.

Derartige Schädigungen und Schwächungen bereiten den Nährboden für weiteres bakterielles Wachstum, da ein energetisch geschwächtes Immunsystem nicht in der Lage ist, ausreichend Widerstand gegen Erreger zu erzeugen. Der Patient bewegt sich damit in einem Teufelskreis, der durch eine aurachirurgische Umprogrammierung durchbrochen und dauerhaft gelöst werden kann. In diesem Sinne ist es eine neue Betrachtungsweise, die eine sinnvolle und entscheidende Ergänzung zur isoliert schulmedizinischen Bewertung der Antibiose darstellt. Störende oder gar schädigende morphische Felder können jedoch auch aus anderen Quellen herrühren, beispielweise durch schicksalshafte Erlebnisse oder grausame Szenerien, die der Patient in der Vergangenheit real oder im Film beobachtet und die sich als Erinnerungen bzw. Informationen festsetzen.

Morphogenetische Felder formen nicht nur Zellen, Gewebe, Organe und lebende Organismen, sondern sind auch auf der molekularen Ebene wirksam. Die morphogenetischen Felder von Proteinmolekülen gestalten die Art und Weise, wie sich Ketten von Aminosäuren auf die richtige Weise zusammenfalten, um den Proteinen ihre charakteristische Form zu geben. Gene spezifizieren zwar die Abfolge, in der Aminosäuren miteinander verknüpft werden, aber sie entscheiden nicht darüber, wie sich diese Ketten von Aminosäuren zusammenfalten. Irgendeine Kette könnte sich potenziell zu einer astronomischen Anzahl verschiedener Formen zusammenfalten. Eine typische Kette aus 100 Aminosäuren ergäbe Billiarden möglicher dreidimensionaler Formen. Würde sie sich zusammenfalten, indem sie diese Formen nach Belieben „erforscht“, bis sie die energetisch stabilste Form gefunden hat, könnte dies länger dauern als das gesamte Universum existiert. Dieser Umstand wird nach dem Molekularbiologen Cyrus Levinthal (*1922; † 1990) als das Levinthal´sche Paradox bezeichnet. Tatsächlich dauert der Faltprozess nur ein paar Sekunden, höchstens ein paar Minuten. Darüber hinaus haben Proteine nicht nur eine einzige mögliche Form mit einem Minimum an Energie. Berechnungen zufolge sind viele alternative Minimum-Energie-Formen möglich. In der Literatur über Proteinfaltung spricht man vom „Problem des multiplen Minimums“. Die mathematischen Modelle des Faltprozesses verstehen die endgültige Form des Proteins als Attraktor oder als Attraktionsbecken. Diese Modelle stimmen mit der Vorstellung überein, dass das Falten von einem morphogenetischen Feld determiniert wird.

Noch weiter geht die Überlegung, wenn man morphische Felder mit in Betracht zieht, die sich von einer Generation zur nächsten fortpflanzen bzw. auf diese übertragen werden, was keine Unmöglichkeit darstellt, wenn man davon ausgeht, dass morphische Felder als speicherbare Informationen über Generationen fortbestehen können. Eine solche Überlegung würde letztlich dazu führen, den Gedanken des „Wiedergeborenwerdens“ in einem neuen Kontext zu verstehen, indem nicht der leibliche Organismus wiedergeboren wird, sondern die Informationen vergangener Generationen in Form von morphischen Feldern in folgenden Generationen in Teilen fortbestehen.

1945 postulierte der österreichische Physiker und Nobelpreisträger von 1933 Erwin Schrödinger (*1875; †1961): „Der Organismus saugt fortwährend Ordnungen aus der Umwelt in sich auf. Dadurch hält er sich selbst auf einer hohen Ordnungsstufe. Entscheidend sind offenbar die speziellen Wechselwirkungen des Organismus mit der Umwelt. Diese Ordnung aufrechtzuerhalten,sprich gesund zu bleiben, scheint primär nicht davon abhängig zu sein, dass Substanzen aufgenommen werden, sondern dass die Reize gleichzeitig wirken und sie sich gegenseitig löschen und verstärken.“14

Viele Menschen berichten von Angstzuständen mit Tachykardien und Schweißausbrüchen, Schlafstörungen, Panikattacken, Albträumen, sobald sie Fleisch, insbesondere Schweinefleisch, essen. Die Symptome treten meistens unmittelbar nach Verzehr auf und bleiben über mehrere Stunden bestehen. Im Sinne der morphischen Felder übertragen sich hier Todesangst und Stress der geschlachteten Tiere auf den Konsumenten.15

Auch in der Transplantationsmedizin spielen morphische Felder eine wichtige Rolle. Der Forscher Prof. Gary Schwartz von der Universität von Arizona fand bei einer Studie insgesamt 70 Fälle weltweit, bei denen Transplantationspatienten die Eigenschaften des Spenders „geerbt“ haben. Er nennt das Phänomen „Zell-Gedächtnis“. „Wenn das Organ verpflanzt wird, werden möglicherweise die in dem Organ gespeicherten Informationen und die Energie an den Empfänger weitergegeben“, vermutet Schwartz. Er fand zum Beispiel den Fall einer Patientin, deren Höhenangst nach der Transplantation verschwunden war. Das Organ stammte von einem Bergsteiger. Auch von ehemaligen Nichtrauchern wird berichtet, die nach der Transplantation eines Organs zu rauchen begannen, und sich herausstellte, dass der Spender seinerzeit ebenfalls Raucher gewesen war.16

Der niederländische Pfarrer und bekannte Buchautor Hans Stolp beschreibt in seinem Buch17, dass die morphischen Felder von transplantierten Organen den Empfänger in einer charakteristischen Weise beeinflussen und damit dessen Persönlichkeit verändern. Es kommt seiner Ansicht nach zu einer Seelenverstrickung zwischen Spender und Empfänger, indem sich die in der Aura des übertragenen Organs enthaltenen Informationen mit denen des Empfängers vermischen. Unterschiedliche Organe speichern dabei jeweils spezifische Erinnerungen: Die Niere speichert alles, was mit festen Gewohnheiten und Kommunikation zu tun hat, die Leber alles, was mit Stimmungen zu tun hat, die Lunge alles, was mit Fakten zu tun hat und das Herz alles, was mit moralischen Werten zu tun hat. So beschreibt der Autor, dass

Nierentransplantierte Patienten anders kommunizieren und mit Mitmenschen umgehen als vor der Transplantation.

Lebertransplantierte die unverarbeiteten Erfahrungen des Spenders übertragen bekommen, so dass Gefühle auftreten, die gar nicht zu ihnen selbst, sondern in das Leben des Spenders gehören.

Lungentransplantierte typischerweise in ihren Einsichten, Intuitionen und Ideen verändert werden.

Herztransplantierte Erinnerungen des Verstorbenen präsentieren, unter Umständen sogar aus dessen früheren Inkarnationen.

Bekannt geworden ist nach Schilderung durch Hans Stolp die Geschichte von eines herztransplantierten Mädchens in den USA, das nachts regelmäßig grausame Szenen träumte und dabei einen Mann sah, dessen Aussehen sie in bemerkenswert genauer Weise beschreiben konnte. Sie erzählte dies ihrer behandelnden Ärztin, die wiederum wusste, dass das Mädchen das Herz eines anderen etwa gleichaltrigen Mädchens transplantiert bekommen hatte, welches von einem bislang unbekannten Täter ermordet worden war. Die Ärztin entschloss sich, die Polizei zu kontaktieren, nachdem ihre Patientin das Aussehen des Mannes und auch dessen Wohnort ziemlich genau beschreiben konnte. Die Polizei wurde aktiv und es gelang einen Mann an dem von dem Mädchen beschriebenen Ort festzunehmen, der sich im Laufe der weiteren Ermittlungen tatsächlich als der Mörder herausstellte, seiner Tat überführt und verurteilt werden konnte.

Hans Stolp geht noch einen Schritt weiter: Er postuliert, dass die Entfernung eines Organs den letztendlichen Loslösungsprozess aus dem Leben auf Seiten des Spenders behindert und damit dessen Tod im energetisch-spirituellen Zusammenhang „unvollständig“ bleibt. Der Spender eines Organs bringt in dieser Hinsicht ein großes karmisches Opfer, wenn irdische Erfahrungen in der folgenden Inkarnation erneut durchlebt werden müssen. So fehlt dem Spender eines Herzens nach dem Tod zu einem gewissen Maß das persönliche Urteilsvermögen, was dazu führt, dass er in der geistigen Welt nicht vorwärtskommt bzw. sich nicht entsprechend entwickeln kann. Nach Meinung von Hans Stolp entsteht für den Spender ein Verlustgefühl, das dazu führt, dass er nach dem Tod seine Aufmerksamkeit weiterhin auf die Erde bzw. auf das, was hinter ihm liegt, richtet, statt auf die geistige Welt, die sich vor ihm ausbreitet. Stolp schreibt: „Er (der Spender) bleibt auf die Vergangenheit konzentriert und öffnet sich nicht der Zukunft. In der geistigen Welt gilt jedoch das Gesetz: Das, worauf man seine Aufmerksamkeit nicht ausrichtet – und wofür man folglich kein Bewusstsein hat – kann man auch nicht wahrnehmen. Also bleibt ein Teil der geistigen Welt für den Spender verborgen. Solange der Empfänger lebt, bleibt dem Spender der Zugang zur geistigen Ebene des gespendeten Organs verschlossen. Stirbt der Empfänger, wird diese zwar wieder zugänglich, allerdings hat sich durch den Charakter und die Lebensbedingungen des Empfängers die geistige Ebene umgeformt, so dass der Spender nicht mehr das zurückerhält, was er einst gespendet hat.“

Die Konsequenz der Seelenverstrickung lautet: Der Spender eines Organs büßt seine Entwicklung als geistiges Individuum ein.

Bewertung durch die Schulmedizin

Geistheilung ist in der wissenschaftlich-rationalen Welt der westlichen Hemisphäre nicht hoch angesehen, wenn nicht gar verdächtig. In einer Gesellschaft, in der messbare, mit den herkömmlichen Methoden wissenschaftlich nachgewiesene und überwiegend biochemische Daten die Weltanschauung begründen, sind Methoden, die auf dem Konzept von Energie beruhen, also auf Kenntnis der Physik jenseits des thermodynamischen Blickwinkels, noch immer keinesfalls selbstverständlich. Die Qi Gong Lehrerin und Autorin Ulli Olvedi schreibt: „Das Geistheilen spielt sich in der westlichen Welt in einem Dämmerraum am Rande des gesellschaftlich Anerkannten ab, und es sind nicht selten ein bisschen wunderliche Persönlichkeiten, die mit solch einer Gabe ausgestattet sind. Da es in unserer westlichen Zivilisation keinen offiziellen Platz für solche Fähigkeiten gibt – anders als in den alten Kulturen, in denen spezielle Heilbegabungen in einem frühen Lebensalter erkannt, methodisch trainiert und mit hohem sozialen Prestige honoriert werden -, entwickeln sie sich zumeist als eine Art Wildwuchs, und der Mangel an einer schützenden, disziplinierenden und kultivierenden Ausbildungssituation überlässt die so Begabten der Notwendigkeit, sich mühsam selbst ein Weltbild zurechtzuzimmern, in dem sie sich mit ihren ungerufenen Fähigkeiten einordnen können.“18

Lebensprozesse werden in der westlichen Schulmedizin mit biochemischen Reaktionsabläufen erklärt und dargestellt. Dabei lehrt die Biochemie nur das „Wie“, nicht jedoch das „Warum“. Auch eine bakterielle Infektionskrankheit beschreibt in letzter Konsequenz nicht das „Warum“, sondern nur das „Wie“ eines entsprechenden Krankheitsverlaufs. Ob eine Infektion einen Menschen befällt oder nicht, hängt nicht nur von der Infektiosität oder Menge der Erreger ab, sondern insbesondere auch von der immunologischen Situation, die der Mensch zum Zeitpunkt der Exposition gegenüber den Erregern präsentiert. So zeigt sich bei Epidemien, dass eben nur einige, aber keineswegs alle von dem entsprechenden Erreger befallen werden. Gleichzeitig sind Menschen in ihren jeweiligen Lebensphasen in unterschiedlichem Ausmaß anfällig für Infektionskrankheiten, auch wenn sie sich durchweg in gleichem Umfang gesund ernähren und konstante Lebensbedingungen haben. Hinter der in der Schulmedizin üblichen Formulierung „geschwächtes Immunsystem“ verbirgt sich letztlich nichts anderes als eine mangelhafte energetische Ausstattung der immunologischen Zellverbände, um sich mit der notwendigen Dynamik den Erregern zu präsentieren und sie auszuschalten. Immunologische Zellen als morphologische Einheiten repräsentieren somit nur einen Teil im Gesamtgeschehen. Viel wichtiger sind die hinter den Morphologien stehenden vitalen Kräfte, um eine wirkungsvolle Abwehrreaktion zu leisten. Ohne die notwendige energetische Vitalität sind immunologische Zellverbände wirkungslos. Wiederum also ein geistig-energetisches Prinzip, das hier wirkt und das die Energien über die Morphologien stellt. Immunologische Zellen an sich sind wertlos, solange sie keine energetische Potenz in sich tragen. Einen großen Einfluss haben entsprechend Stimmung und „geistig-energetische Konstitution“, die einen Menschen für Erreger anfällig werden lassen. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Untersuchungen über Einflussnahme von Stress und der Erkältungswahrscheinlichkeit, aus denen hervorgeht, dass nur etwa 20– 60% der Menschen, die Erkältungsviren ausgesetzt sind, davon tatsächlich krank werden.

In einer vielbeachteten Arbeit im New England Journal of Medicine untersuchten die Forscher Cohen, Tyrrell und Smith die Auswirkung von Stress auf die Wahrscheinlichkeit, sich zu erkälten.19 Freiwillige wurden gebeten, eine Woche in einem Forschungsinstitut in Südengland zu verbringen. Um den vorhandenen Stress zu quantifizieren, listeten die Teilnehmer zunächst die Ereignisse auf, die in jüngerer Zeit einen negativen Einfluss auf ihre Leben gehabt hatten. Anschließend bekamen die Probanden Nasentropfen, die entweder Erkältungsviren oder lediglich physiologische Kochsalzlösung enthielten. Danach wurden sie isoliert untergebracht, so dass sie keinen Kontakt zu anderen Personen hatten. Bei denjenigen Personen, die viel Stress erlebt hatten, war die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie sich mit der Erkältung infizierten. Von denen, die das geringste Stressniveau angegeben hatten, erkrankten 27 Prozent an einer Erkältung. Diese Rate stieg, je mehr Stress erlebt worden war, kontinuierlich bis zu einem Höhepunkt von 50 Prozent in der Gruppe, die den meisten Stress angezeigt hatte. Dieser Zusammenhang wurde auch dann festgestellt, als man andere Einflussfaktoren für die Ansteckung mit Erkältungskrankheiten mit in Betracht zog, wie beispielsweise die Jahreszeit, in der die Versuchspersonen an der Studie teilnahmen, sowie Alter, Gewicht und Geschlecht der Probanden. Diese Studie bestätigt zusammen mit anderen vergleichbaren Studien, dass ein stärkeres Stresserleben mit einer niedrigeren Immunität gegenüber Krankheiten verbunden ist.20

So naheliegend diese Untersuchungsergebnisse auf den ersten Blick anmuten, so klar muss festgestellt werden, dass es in der Schulmedizin keine Messmethoden gibt, die über die geistig-energetische Konstitution Aussagen treffen. Entsprechend werden solche Betrachtungen auch nicht näher ins Kalkül gezogen, sondern man beschränkt sich in der klinischen Bewertung immunologischer Konstitutionen auf das Messbare, nämlich die quantitative Auszählung von Immunzellen und Antikörpern gegen definierte Erreger oder auch gegen körpereigene Strukturen (Autoantikörper). Die Aurachirurgie stellt die geistige Konstitution in den Vordergrund der Betrachtungen und beschäftigt sich somit weniger mit dem „Wie“ als vielmehr mit dem „Warum“ einer Erkrankung, ähnlich wie dies die psychosomatische Medizin oder die TCM macht. Im Vergleich zur psychosomatischen Schulmedizin geht die Aurachirurgie jedoch noch einen Schritt weiter, indem sie morphische Felder und deren Interaktionen im Sinne eines transpersonalen, übergeordneten Bewusstseins zugrunde legt und Krankheiten eben nicht ausschließlich als Entgleisungen einer psychischen Problematik begreift, die „nur“ aus dem „bewussten Erleben“ innerhalb des Patienten resultieren.

Beide Ansätze, sowohl Aurachirurgie als auch Schulmedizin, repräsentieren empirische Wissenschaften, die durch Sammeln von Daten zu entsprechenden Schlüssen gelangen. Dabei wird die Schulmedizin gemäß ihrem Selbstverständnis auch gerne als exakte Wissenschaft dargestellt, was sie aber de facto nicht ist. Sonst würde sie sämtliche für das Krankwerden, für die Heilung und für das Gesundbleiben eines Organismus maßgeblichen Gesetze und Faktoren umfassend erforschen, diese in ihrem Zusammenwirken und in ihren Wechselwirkungen auswerten und über ausnahmslos funktionierende Heilverfahren verfügen. Mit ihr könnte der Arzt für jeden Patienten eine vollständige und nachhaltige Gesundheit erreichen. Eine solche exakte Wissenschaft der Medizin gibt es jedoch bis heute nicht, denn exakte Wissenschaften beschreiben umfassend und ausnahmslos geltende Naturgesetze, die von jedem beobachtet und überprüft werden können, die deshalb für sich selbst sprechen und nicht verteidigt werden müssen. Nichtexakte Wissenschaften, die nicht ausschließlich Naturgesetze beschreiben und mit solchen arbeiten, benötigen Dogmen, die nicht alle Phänomene und Beobachtungen in einem Bereich erklären können und die deshalb gegen Phänomene und Beobachtungen autoritär verteidigt werden müssen, die nicht mit den Dogmen übereinstimmen. So entstehen die in der Schulmedizin heute üblichen „Lehrmeinungen“.

Revolutionäre Forschungsergebnisse brauchen oft lange, bis sie von der Schulmedizin ernst genommen werden, und für engagierte Forscher bedeutet es häufig ein großes berufliches Risiko, wenn sie ihre Entdeckungen in einem Bereich zu machen versuchen, dem sich die Wahrnehmungsbereitschaft der breiten Mehrheit von Kollegen noch nicht geöffnet hat. Noch geringeres Ansehen genießen diejenigen, die mit einer Heilmethode arbeiten, ohne ein annähernd „wissenschaftliches“ theoretisches Konzept oder gar „Beweise“ vorlegen zu können. Homöopathie, die ebenfalls auf einem energetischen Modell beruht, und Akupunktur – mit den Neuentwicklungen der Elektroakupunktur und Laserakupunktur – haben dennoch längst Einzug in die medizinische Praxis gehalten. Und gelegentlich wird die Not zur Tugend gemacht, wie etwa in den englischen Krankenhäusern, in denen Geistheiler hinzugezogen werden, wenn die „wissenschaftlich anerkannte“ Therapie nicht mehr hilft.

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Artikel aus „Die Welt“, der einen deutlichen Interessenskonflikt in der „unabhängigen“ Medizinforschung aufzeigt: „Eine mangelhafte Ausbildung sieht die Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG) als Hinderungsgrund für gute medizinische Forschung in Deutschland. Es mag hier viele gute Ärzte geben, doch qualifizierte Wissenschaftler gibt es unter den ‚Drs. med.‘ nur wenige. ‚Die Durchführung klinischer Studien verlangt ein hohes Maß an Professionalität, das derzeit in den Kliniken nur in Ausnahmen vorhanden ist‘, beklagt die DFG. Dissertationen und Habilitationen der Ärzte erreichten nicht annähernd das Niveau, das in anderen Fächern üblich sei. Zu fordern sei ‚eine vertiefte akademische Grundausbildung mit einer dem Standard in den Naturwissenschaften ebenbürtigen Promotion‘, schreibt Professor Johannes Dichgans (*1938), Vizepräsident der DFG, in einer Publikation der Gesellschaft. Dichgans plädiert für eine Trennung der akademischen Laufbahnen: Der eine solle sich für den klinischen Weg entscheiden, der andere für die Forschung. Das Ideal vom Generalisten, der gleichermaßen kompetent Patienten betreut und Forschung betreibt, sei nicht mehr zu halten, sagt der DFG-Vize. Im Übrigen plädiert er im Forschungsbereich auch für eine leistungsorientierte Zusatzbesoldung. All das schützt jedoch nicht vor wissentlichen Manipulationen, etwa der Taktik, Studienergebnisse aufzubauschen und allgemeine Aussagen zu treffen, obwohl eigentlich nur Ergebnisse zu einem Teilbereich vorliegen. Oft beruht mangelnde Qualität auch darauf, dass Studienleiter im Auftrag von ‚Sponsoren‘ arbeiten und daher von vornherein bestimmte Ergebnisse im Visier haben. Laut ‚Transparency International‘, dem Verein zur Bekämpfung der Korruption, sind in Deutschland mindestens 40 Prozent der klinischen Daten geschönt und gefälscht". Bei vielen Studien geht es nicht um Erkenntnisgewinn, sondern um Marketingvorteile. Wobei auffällt, dass die Anzahl der Fälschungen umso mehr zunimmt, je wirkungsloser ein Medikament ist. Wer glaubt, sich auf medizinischen Kongressen objektiv informieren zu können, ist auf dem Holzweg. Der Grund: Während die Texte in Fachzeitschriften von mehr oder weniger unabhängigen Gutachtern gegengelesen werden, machen sich einige der vortragenden ‚Kapazitäten‘ auf Kongressen nicht einmal die Mühe, ihre Reden selbst zu schreiben. Sie lassen sie gleich in den Marketingbüros der Pharmaunternehmen anfertigen.“21

In der Regel gilt das Prinzip „Wertschöpfung statt Wertschätzung“. Ein Artikel aus dem Münchner Merkur beschreibt die weit verbreitete Vorgehensweise in der Schulmedizin: „Gesetzliche Krankenkassen schummeln nach Darstellung der Techniker Krankenkasse (TK) im großen Stil bei der Abrechnung von Leistungen. Ihr Vorstandsvorsitzender Jens Baas räumt in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung ein: ‚Es ist ein Wettbewerb zwischen den Kassen darüber entstanden, wer es schafft, die Ärzte dazu zu bringen, für die Patienten möglichst viele Diagnosen zu dokumentieren‘. Dann gebe es mehr Mittel aus dem Risikostrukturausgleich, der Geld aus dem Gesundheitsfonds je nach Schwere der Erkrankung der Versicherten zuweist. ‚Die Kassen bezahlen zum Beispiel Prämien von Zehn Euro je Fall für Ärzte, wenn sie den Patienten auf dem Papier kränker machen‘. Es gebe sogar Verträge mit Ärztevereinigungen, die mehr oder schwerwiegendere Diagnosen zum Ziel hätten. Die Kassen ließen sich zudem in dieser Richtung von Unternehmensberatern beraten. Besonders intensiv würden die regionalen Kassen diese Schummelei betreiben. ‚Sie bekommen 2016 voraussichtlich eine Milliarde Euro mehr als sie für die Versorgung ihrer Versicherten benötigen‘.“22

Die Schulmedizin als empirische Disziplin ist geprägt von den heute üblichen physiko-chemischen Therapiemöglichkeiten. Diese Verfahren sind schnell wirksam, messbar, reproduzierbar und in ihren jeweiligen Wirkzusammenhängen vielfach gut erforscht. Das Geschäft mit Medikamenten boomt: So stieg z.B. die Menge an verordneten Antidepressiva im Zeitraum von 1991 bis 2014 um 700 Prozent an. In vielen Fällen werden Medikamentenwirkungen erheblich überschätzt. Trotzdem setzen Ärzte mangels besserer Optionen Medikamente ein, obwohl die Therapie keine kausale, sondern allenfalls eine symptomatische Wirkung ausübt und obwohl der statistische Wert des Medikamenteneffekts vielfach kaum über dem eines Placebos liegt. Um eine definierte Wirkung zu erreichen, müssen Patienten häufig zahlreiche Nebenwirkungen mit daraus resultierenden chronischen Beeinträchtigungen in Kauf nehmen.

Eine Publikation der Frankfurter Rundschau zeigt, dass zahlreiche Medikamente in der Schulmedizin eingesetzt werden, deren Nutzen keineswegs erwiesen ist, deren Nebenwirkungen aber zum Teil erheblich sind: „