Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen - Charles Baudelaire - E-Book

Les Fleurs du Mal - Die Blumen des Bösen E-Book

Charles Baudelaire.

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Beschreibung

Kaum ein anderes Werk hat die europäische Lyrik so nachhaltig geprägt wie «Les Fleurs du Mal» (1857) des Décadent und Dandy Charles Baudelaire. Bei seinem Erscheinen in Frankreich ein riesiger Skandal, mehrfach verboten und verbrannt, ist dieser Gedichtzyklus zu einem zentralen Text der Moderne geworden. Grundthema der «Blumen des Bösen» ist die Biopsie des Abgrunds, der in einem Subjekt aufklafft, das die Entstehung des modernen Bewusstseins als seelische Zerreißprobe durchleidet. Das «Böse» dieser Blumen meint nicht eine moralische Kategorie oder ein sittliches Urteil, sondern die unerbittliche Analyse des Dämonischen an der Wurzel jeder existenziellen Erfahrung. Mit ihrer Sprachmagie, ihren Exorzismen der Verzweiflung, ihrer Ästhetisierung des Makabren, Bizarren und Morbiden, und nicht zuletzt mit ihrer gewagten Erotik, markieren «Die Blumen des Bösen» einen Höhe- und Wendepunkt der französischen Dichtung: In ihrer formalen Perfektion noch der Verskunst des Klassizismus und der Romantik verpflichtet, sprengen und überschreiten sie deren inhaltliche Modelle und erschließen psychologisch wie soziologisch völlig neue Dimensionen.

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Charles Baudelaire

Les Fleurs du Mal – Die Blumen des Bösen

Gedichte. Neu übersetzt von Simon Werle

Ihr Verlagsname

Über dieses Buch

Kaum ein anderes Werk hat die europäische Lyrik so nachhaltig geprägt wie «Les Fleurs du Mal» (1857) des Décadent und Dandy Charles Baudelaire. Bei seinem Erscheinen in Frankreich ein riesiger Skandal, mehrfach verboten und verbrannt, ist dieser Gedichtzyklus zu einem zentralen Text der Moderne geworden.

 

Grundthema der «Blumen des Bösen» ist die Biopsie des Abgrunds, der in einem Subjekt aufklafft, das die Entstehung des modernen Bewusstseins als seelische Zerreißprobe durchleidet. Das «Böse» dieser Blumen meint nicht eine moralische Kategorie oder ein sittliches Urteil, sondern die unerbittliche Analyse des Dämonischen an der Wurzel jeder existenziellen Erfahrung.

 

Mit ihrer Sprachmagie, ihren Exorzismen der Verzweiflung, ihrer Ästhetisierung des Makabren, Bizarren und Morbiden, und nicht zuletzt mit ihrer gewagten Erotik, markieren «Die Blumen des Bösen» einen Höhe- und Wendepunkt der französischen Dichtung: In ihrer formalen Perfektion noch der Verskunst des Klassizismus und der Romantik verpflichtet, sprengen und überschreiten sie deren inhaltliche Modelle und erschließen psychologisch wie soziologisch völlig neue Dimensionen.

Über Charles Baudelaire

Charles Baudelaire, geboren am 9.4.1821 in Paris. Ab 1838 schrieb er Gedichte, Prosa und Dramen. Er übersetzte Prosa von Edgar Allan Poe. Im Alter von 36 Jahren veröffentlichte er «Les Fleurs du Mal», was sofort einen Strafprozess wegen «Beleidigung der öffentlichen Moral» gegen Autor und Verleger zur Folge hatte. Heute gilt Baudelaire als einer der bedeutendsten französischen Dichter und als wichtiger Wegbereiter der literarischen Moderne in Europa. Baudelaire starb am 31.8.1867 in Paris.

Inhaltsübersicht

LES FLEURS DU MALDédicaceAU LECTEURSPLEEN ET IDÉALI BÉNÉDICTIONII L’ALBATROSIII ÉLÉVATIONIV CORRESPONDANCESVVI LES PHARESVII LA MUSE MALADEVIII LA MUSE VÉNALEIX LE MAUVAIS MOINEX L’ENNEMIXI LE GUIGNONXII LA VIE ANTÉRIEUREXIII BOHÉMIENS EN VOYAGEXIV L’HOMME ET LA MERXV DON JUAN AUX ENFERSXVI CHÂTIMENT DE L’ORGUEILXVII LA BEAUTÉXVIII L’IDÉALXIX LA GÉANTEXX LE MASQUEXXI HYMNE À LA BEAUTÉXXII PARFUM EXOTIQUEXXIII LA CHEVELUREXXIVXXVXXVI SED NON SATIATAXXVIIXXVIII LE SERPENT QUI DANSEXXIX UNE CHAROGNEXXX DE PROFUNDIS CLAMAVIXXXI LE VAMPIREXXXIIXXXIII REMORDS POSTHUMEXXXIV LE CHATXXXV DUELLUMXXXVI LE BALCONXXXVII LE POSSÉDÉXXXVIII UN FANTÔMEXXXIXXL SEMPER EADEMXLI TOUT ENTIÈREXLIIXLIII LE FLAMBEAU VIVANTXLIV RÉVERSIBILITÉXLV CONFESSIONXLVI L’AUBE SPIRITUELLEXLVII HARMONIE DU SOIRXLVIII LE FLACONXLIX LE POISONL CIEL BROUILLÉLI LE CHATLII LE BEAU NAVIRELIII L’INVITATION AU VOYAGELIV L’IRRÉPARABLELV CAUSERIELVI CHANT D’AUTOMNELVII À UNE MADONELVIII CHANSON D’APRÈS-MIDILIX SISINALX FRANCISCÆ MEÆ LAUDESLXI À UNE DAME CRÉOLELXII MŒSTA ET ERRABUNDALXIII LE REVENANTLXIV SONNET D’AUTOMNELXV TRISTESSES DE LA LUNELXVI LES CHATSLXVII LES HIBOUXLXVIII LA PIPELXIX LA MUSIQUELXX SÉPULTURELXXI UNE GRAVURE FANTASTIQUELXXII LE MORT JOYEUXLXXIII LE TONNEAU DE LA HAINELXXIV LA CLOCHE FÊLÉELXXV SPLEENLXXVI SPLEENLXXVII SPLEENLXXVIII SPLEENLXXIX OBSESSIONLXXX LE GOÛT DU NÉANTLXXXI ALCHIMIE DE LA DOULEURLXXXII HORREUR SYMPATHIQUELXXXIII L’HÉAUTONTIMOROUMÉNOSLXXXIV L’IRREMÉDIABLELXXXV L’HORLOGETABLEAUX PARISIENSLXXXVI PAYSAGELXXXVII LE SOLEILLXXXVIII À UNE MENDIANTE ROUSSELXXXIX LE CYGNEXC LES SEPT VIEILLARDSXCI LES PETITES VIEILLESXCII LES AVEUGLESXCIII À UNE PASSANTEXCIV LE SQUELETTE LABOUREURXCV LE CRÉPUSCULE DU SOIRXCVI LE JEUXCVII DANSE MACABREXCVIII L’AMOUR DU MENSONGEXCIXCCI BRUMES ET PLUIESCII RÊVE PARISIENCIII LE CRÉPUSCULE DU MATINLE VINCIV L’ÂME DU VINCV LE VIN DES CHIFFONNIERSCVI LE VIN DE L’ASSASSINCVII LE VIN DU SOLITAIRECVIII LE VIN DES AMANTSFLEURS DU MALCIX LA DESTRUCTIONCX UNE MARTYRECXI FEMMES DAMNÉESCXII LES DEUX BONNES SŒURSCXIII LA FONTAINE DE SANGCXIV ALLÉGORIECXV LA BÉATRICECXVI UN VOYAGE À CYTHÈRECXVII L’AMOUR ET LE CRÂNERÉVOLTECXVIII LE RENIEMENT DE SAINT PIERRECXIX ABEL ET CAÏNCXX LES LITANIES DE SATANLA MORTCXXI LA MORT DES AMANTSCXXII LA MORT DES PAUVRESCXXIII LA MORT DES ARTISTESCXXIV LA FIN DE LA JOURNÉECXXV LE RÊVE D’UN CURIEUXCXXVI LE VOYAGEDIE BLUMEN DES BÖSENWidmungDEM LESERSPLEEN UND IDEALI SEGENII DER ALBATROSIII AUFSCHWUNGIV ENTSPRECHUNGENVVI DIE LEITSTERNEVII DIE KRANKE MUSEVIII DIE KÄUFLICHE MUSEIX DER SCHLECHTE MÖNCHX DER FEINDXI DER UNSTERNXII DAS FRÜHERE LEBENXIII ZIGEUNER UNTERWEGSXIV DER MENSCH UND DAS MEERXV DON JUAN IN DER HÖLLEXVI DIE STRAFE DES HOCHMUTSXVII DIE SCHÖNHEITXVIII DAS IDEALXIX DIE RIESINXX DIE MASKEXXI HYMNE AN DIE SCHÖNHEITXXII EXOTISCHER DUFTXXIII DAS HAARXXIVXXVXXVI SED NON SATIATAXXVIIXXVIII DIE TANZENDE SCHLANGEXXIX EIN AASXXX DE PROFUNDIS CLAMAVIXXXI DER VAMPIRXXXIIXXXIII POSTHUME REUEXXXIV DIE KATZEXXXV DUELLUMXXXVI DER BALKONXXXVII DER BESESSENEXXXVIII EIN GESPENSTXXXIXXL SEMPER EADEMXLI SIE GANZ UND GARXLIIXLIII DIE LEBENDIGE FACKELXLIV REVERSIBILITÄTXLV BEICHTEXLVI GEISTIGES MORGENROTXLVII ABENDHARMONIEXLVIII DAS FLAKONXLIX DAS GIFTL BEWÖLKTER HIMMELLI DIE KATZELII DAS SCHÖNE SCHIFFLIII EINLADUNG ZUR REISELIV DAS UNRETTBARELV GEPLAUDERLVI HERBSTLIEDLVII AN EINE MADONNALVIII LIED AM NACHMITTAGLIX SISINALX MEINER FRANZISKA LOBGESANGLXI EINER KREOLISCHEN DAMELXII MOESTA ET ERRABUNDALXIII DER WIEDERGÄNGERLXIV HERBSTSONETTLXV MONDES TRAUERLXVI DIE KATZENLXVII DIE EULENLXVIII DIE PFEIFELXIX DIE MUSIKLXX BEGRÄBNISLXXI EIN MAKABRER KUPFERSTICHLXXII DER FRÖHLICHE TOTELXXIII DAS FASS DES HASSESLXXIV DIE GESPRUNGENE GLOCKELXXV SPLEENLXXVI SPLEENLXXVII SPLEENLXXVIII SPLEENLXXIX BESESSENHEITLXXX DER GESCHMACK AM NICHTSLXXXI ALCHEMIE DES SCHMERZESLXXXII TRAUTER SCHAUDERLXXXIII DER HEAUTONTIMORUMENOSLXXXIV DAS UNHEILBARELXXXV DIE UHRPARISER BILDERLXXXVI LANDSCHAFTLXXXVII DIE SONNELXXXVIII AN EINE ROTHAARIGE BETTLERINLXXXIX DER SCHWANXC DIE SIEBEN GREISEXCI DIE KLEINEN GREISINNENXCII DIE BLINDENXCIII AN EINE PASSANTINXCIV DAS RACKERNDE SKELETTXCV DIE ABENDDÄMMERUNGXCVI DAS SPIELXCVII TOTENTANZXCVIII DIE LIEBE ZUR LÜGEXCIXCCI NEBELDUNST UND REGENGÜSSECII PARISER TRAUMCIII DIE MORGENDÄMMERUNGDER WEINCIV DIE SEELE DES WEINESCV DER WEIN DER LUMPENSAMMLERCVI DER WEIN DES MÖRDERSCVII DER WEIN DES EINSAMENCVIII DER WEIN DER LIEBENDENBLUMEN DES BÖSENCIX DIE ZERSTÖRUNGCX EINE MÄRTYRERINCXI VERFEMTE FRAUENCXII DIE ZWEI BARMHERZIGEN SCHWESTERNCXIII DER BLUTQUELLCXIV ALLEGORIECXV BEATRICECXVI EINE REISE NACH KYTHERECXVII AMOR UND DER SCHÄDELAUFRUHRCXVIII DIE LEUGNUNG DES HEILIGEN PETRUSCXIX KAIN UND ABELCXX LITANEI AN SATANDER TODCXXI DER TOD DER LIEBENDENCXXII DER TOD DER ARMENCXXIII DER TOD DER KÜNSTLERCXXIV DAS ENDE DES TAGESCXXV DER TRAUM EINES NEUGIERIGENCXXVI DIE REISELES ÉPAVESCXXVII LE COUCHER DU SOLEIL ROMANTIQUEPIÈCES CONDAMNÉESCXXVIII LESBOSCXXIX FEMMES DAMNÉESCXXX LE LÉTHÉCXXXI À CELLE QUI EST TROP GAIECXXXII LES BIJOUXCXXXIII LES MÉTAMORPHOSES DU VAMPIREGALANTERIESCXXXIV LE JET D’EAUCXXXV LES YEUX DE BERTHECXXXVI HYMNECXXXVII LES PROMESSES D’UN VISAGECXXXVIII LE MONSTREÉPIGRAPHESCXXXIX VERS POUR LE PORTRAIT DE M. HONORÉ DAUMIERCXL LOLA DE VALENCECXLI SUR LE TASSE EN PRISON D’EUGÈNE DELACROIXPIÈCES DIVERSESCXLII LA VOIXCXLIII L’IMPRÉVUCXLIV LA RANÇONCXLV À UNE MALABARAISEBOUFFONNERIESCXLVI SUR LES DÉBUTS D’AMINA BOSCHETTICXLVII À M. EUGÈNE FROMENTIN À PROPOS D’UN IMPORTUN QUI SE DISAIT SON AMICXLVIII UN CABARET FOLÂTRESTRANDGUTCXXVII ROMANTISCHER SONNENUNTERGANGVERBOTENE GEDICHTECXXVIII LESBOSCXXIX VERFEMTE FRAUENCXXX LETHECXXXI AN EINE, DIE ZU FRÖHLICH ISTCXXXII DAS GESCHMEIDECXXXIII DIE METAMORPHOSEN DES VAMPIRSGALANTE GEDICHTECXXXIV DIE FONTÄNECXXXV DIE AUGEN BERTHESCXXXVI HYMNECXXXVII DIE VERHEISSUNGEN EINES GESICHTSCXXXVIII DAS MONSTEREPIGRAPHECXXXIX VERSE FÜR DAS PORTRÄT VON HERRN HONORÉ DAUMIERCXL LOLA DE VALENCECXLI ÜBER TASSO IM KERKER VON EUGÈNE DELACROIXVERMISCHTE GEDICHTECXLII DIE STIMMECXLIII DER UNERWARTETECXLIV DAS LÖSEGELDCXLV AN EINE FRAU AUS MALABARSCHERZGEDICHTECXLVI AUF DAS DEBÜT VON AMINA BOSCHETTICXLVII HERRN EUGÈNE FROMENTIN ÜBER EINEN STÖRENFRIED, DER SICH ALS SEIN FREUND AUSGABCXLVIII EIN VERRÜCKTES WIRTSHAUSNEU IN DER DRITTEN AUSGABECXLIX À THÉODORE DE BANVILLECL LE CALUMET DE PAIXIIIIIICLI LA PRIÈRE D’UN PAÏENCLII LE COUVERCLECLIII L’EXAMEN DE MINUITCLIV MADRIGAL TRISTEIIICLV L’AVERTISSEURCLVI LE REBELLECLVII BIEN LOIN D’ICICLVIII LE GOUFFRECLIX LES PLAINTES D’UN ICARECLX RECUEILLEMENTCLXI LA LUNE OFFENSÉECLXII ÉPIGRAPHE POUR UN LIVRE CONDAMNÉNEU IN DER DRITTEN AUSGABECXLIX AN THÉODORE DE BANVILLECL DIE FRIEDENSPFEIFEIIIIIICLI DAS GEBET EINES HEIDENCLII DER DECKELCLIII MITTERNÄCHTLICHE PRÜFUNGCLIV DÜSTERES MADRIGALIIICLV DER MAHNERCLVI DER REBELLCLVII WEIT FORT VON HIERCLVIII DER ABGRUNDCLIX DIE KLAGEN EINES IKARUSCLX SAMMLUNGCLXI DIE BELEIDIGTE LUNACLXII EPIGRAPH ZU EINEM VERBOTENEN BUCHAnhangZur ÜbersetzungZum Text

LES FLEURS DU MAL

(Seconde Édition 1861)

AU POËTE IMPECCABLE

AU PARFAIT MAGICIEN ÈS LETTRES FRANÇAISES

À MON TRÈS-CHER ET TRÈS-VÉNÉRÉ

MAÎTRE ET AMI

THÉOPHILE GAUTIER

AVEC LES SENTIMENTS

DE LA PLUS PROFONDE HUMILITÉ

JE DÉDIE

CES FLEURS MALADIVES

C. B.

AU LECTEUR

La sottise, l’erreur, le péché, la lésine,

Occupent nos esprits et travaillent nos corps,

Et nous alimentons nos aimables remords,

Comme les mendiants nourrissent leur vermine.

 

Nos péchés sont têtus, nos repentirs sont lâches;

Nous nous faisons payer grassement nos aveux,

Et nous rentrons gaiement dans le chemin bourbeux,

Croyant par de vils pleurs laver toutes nos taches.

 

Sur l’oreiller du mal c’est Satan Trismégiste

Qui berce longuement notre esprit enchanté,

Et le riche métal de notre volonté

Est tout vaporisé par ce savant chimiste.

 

C’est le Diable qui tient les fils qui nous remuent!

Aux objets répugnants nous trouvons des appas;

Chaque jour vers l’Enfer nous descendons d’un pas,

Sans horreur, à travers des ténèbres qui puent.

 

Ainsi qu’un débauché pauvre qui baise et mange

Le sein martyrisé d’une antique catin,

Nous volons au passage un plaisir clandestin

Que nous pressons bien fort comme une vieille orange.

 

Serré, fourmillant, comme un million d’helminthes,

Dans nos cerveaux ribote un peuple de Démons,

Et, quand nous respirons, la Mort dans nos poumons

Descend, fleuve invisible, avec de sourdes plaintes.

 

Si le viol, le poison, le poignard, l’incendie,

N’ont pas encor brodé de leurs plaisants dessins

Le canevas banal de nos piteux destins,

C’est que notre âme, hélas! n’est pas assez hardie.

 

Mais parmi les chacals, les panthères, les lices,

Les singes, les scorpions, les vautours, les serpents,

Les monstres glapissants, hurlants, grognants, rampants,

Dans la ménagerie infâme de nos vices,

 

Il en est un plus laid, plus méchant, plus immonde!

Quoiqu’il ne pousse ni grands gestes ni grands cris,

Il ferait volontiers de la terre un débris

Et dans un bâillement avalerait le monde;

 

C’est l’Ennui! – l’œil chargé d’un pleur involontaire,

Il rêve d’échafauds en fumant son houka.

Tu le connais, lecteur, ce monstre délicat,

– Hypocrite lecteur, – mon semblable, – mon frère!

SPLEEN ET IDÉAL

IBÉNÉDICTION

Lorsque, par un décret des puissances suprêmes,

Le Poëte apparaît en ce monde ennuyé,

Sa mère épouvantée et pleine de blasphèmes

Crispe ses poings vers Dieu, qui la prend en pitié:

 

– «Ah! que n’ai-je mis bas tout un nœud de vipères,

Plutôt que de nourrir cette dérision!

Maudite soit la nuit aux plaisirs éphémères

Où mon ventre a conçu mon expiation!

 

Puisque tu m’as choisie entre toutes les femmes

Pour être le dégoût de mon triste mari,

Et que je ne puis pas rejeter dans les flammes,

Comme un billet d’amour, ce monstre rabougri,

 

Je ferai rejaillir ta haine qui m’accable

Sur l’instrument maudit de tes méchancetés,

Et je tordrai si bien cet arbre misérable,

Qu’il ne pourra pousser ses boutons empestés!»

 

Elle ravale ainsi l’écume de sa haine,

Et, ne comprenant pas les desseins éternels,

Elle-même prépare au fond de la Géhenne

Les bûchers consacrés aux crimes maternels.

 

Pourtant, sous la tutelle invisible d’un Ange,

L’Enfant déshérité s’enivre de soleil,

Et dans tout ce qu’il boit et dans tout ce qu’il mange

Retrouve l’ambroisie et le nectar vermeil.

 

Il joue avec le vent, cause avec le nuage,

Et s’enivre en chantant du chemin de la croix;

Et l’Esprit qui le suit dans son pèlerinage

Pleure de le voir gai comme un oiseau des bois.

 

Tous ceux qu’il veut aimer l’observent avec crainte,

Ou bien, s’enhardissant de sa tranquillité,

Cherchent à qui saura lui tirer une plainte,

Et font sur lui l’essai de leur férocité.

 

Dans le pain et le vin destinés à sa bouche

Ils mêlent de la cendre avec d’impurs crachats;

Avec hypocrisie ils jettent ce qu’il touche,

Et s’accusent d’avoir mis leurs pieds dans ses pas.

 

Sa femme va criant sur les places publiques:

«Puisqu’il me trouve assez belle pour m’adorer,

Je ferai le métier des idoles antiques,

Et comme elles je veux me faire redorer;

 

Et je me soûlerai de nard, d’encens, de myrrhe,

De génuflexions, de viandes et de vins,

Pour savoir si je puis dans un cœur qui m’admire

Usurper en riant les hommages divins!

 

Et, quand je m’ennuierai de ces farces impies,

Je poserai sur lui ma frêle et forte main;

Et mes ongles, pareils aux ongles des harpies,

Sauront jusqu’à son cœur se frayer un chemin.

 

Comme un tout jeune oiseau qui tremble et qui palpite,

J’arracherai ce cœur tout rouge de son sein,

Et, pour rassasier ma bête favorite,

Je le lui jetterai par terre avec dédain!»

 

Vers le Ciel, où son œil voit un trône splendide,

Le Poëte serein lève ses bras pieux,

Et les vastes éclairs de son esprit lucide

Lui dérobent l’aspect des peuples furieux:

 

– «Soyez béni, mon Dieu, qui donnez la souffrance

Comme un divin remède à nos impuretés

Et comme la meilleure et la plus pure essence

Qui prépare les forts aux saintes voluptés!

 

Je sais que vous gardez une place au Poëte

Dans les rangs bienheureux des saintes Légions,

Et que vous l’invitez à l’éternelle fête

Des Trônes, des Vertus, des Dominations.

 

Je sais que la douleur est la noblesse unique

Où ne mordront jamais la terre et les enfers,

Et qu’il faut pour tresser ma couronne mystique

Imposer tous les temps et tous les univers.

 

Mais les bijoux perdus de l’antique Palmyre,

Les métaux inconnus, les perles de la mer,

Par votre main montés, ne pourraient pas suffire

À ce beau diadème éblouissant et clair;

 

Car il ne sera fait que de pure lumière,

Puisée au foyer saint des rayons primitifs,

Et dont les yeux mortels, dans leur splendeur entière,

Ne sont que des miroirs obscurcis et plaintifs!»

IIL’ALBATROS

Souvent, pour s’amuser, les hommes d’équipage

Prennent des albatros, vastes oiseaux des mers,

Qui suivent, indolents compagnons de voyage,

Le navire glissant sur les gouffres amers.

 

À peine les ont-ils déposés sur les planches,

Que ces rois de l’azur, maladroits et honteux,

Laissent piteusement leurs grandes ailes blanches

Comme des avirons traîner à côté d’eux.

 

Ce voyageur ailé, comme il est gauche et veule!

Lui, naguère si beau, qu’il est comique et laid!

L’un agace son bec avec un brûle-gueule,

L’autre mime, en boitant, l’infirme qui volait!

 

Le Poëte est semblable au prince des nuées

Qui hante la tempête et se rit de l’archer;

Exilé sur le sol au milieu des huées,

Ses ailes de géant l’empêchent de marcher.

IIIÉLÉVATION

Au-dessus des étangs, au-dessus des vallées,

Des montagnes, des bois, des nuages, des mers,

Par delà le soleil, par delà les éthers,

Par delà les confins des sphères étoilées,

 

Mon esprit, tu te meus avec agilité,

Et, comme un bon nageur qui se pâme dans l’onde,

Tu sillonnes gaiement l’immensité profonde

Avec une indicible et mâle volupté.

 

Envole-toi bien loin de ces miasmes morbides;

Va te purifier dans l’air supérieur,

Et bois, comme une pure et divine liqueur,

Le feu clair qui remplit les espaces limpides.

 

Derrière les ennuis et les vastes chagrins

Qui chargent de leur poids l’existence brumeuse,

Heureux celui qui peut d’une aile vigoureuse

S’élancer vers les champs lumineux et sereins;

 

Celui dont les pensers, comme des alouettes,

Vers les cieux le matin prennent un libre essor,

– Qui plane sur la vie, et comprend sans effort

Le langage des fleurs et des choses muettes!

IVCORRESPONDANCES

La Nature est un temple où de vivants piliers

Laissent parfois sortir de confuses paroles;

L’homme y passe à travers des forêts de symboles

Qui l’observent avec des regards familiers.

 

Comme de longs échos qui de loin se confondent

Dans une ténébreuse et profonde unité,

Vaste comme la nuit et comme la clarté,

Les parfums, les couleurs et les sons se répondent.

 

Il est des parfums frais comme des chairs d’enfants,

Doux comme les hautbois, verts comme les prairies,

– Et d’autres, corrompus, riches et triomphants,

 

Ayant l’expansion des choses infinies,

Comme l’ambre, le musc, le benjoin et l’encens,

Qui chantent les transports de l’esprit et des sens.

V

J’aime le souvenir de ces époques nues,

Dont Phœbus se plaisait à dorer les statues.

Alors l’homme et la femme en leur agilité

Jouissaient sans mensonge et sans anxiété,

Et, le ciel amoureux leur caressant l’échine,

Exerçaient la santé de leur noble machine.

Cybèle alors, fertile en produits généreux,

Ne trouvait point ses fils un poids trop onéreux,

Mais, louve au cœur gonflé de tendresses communes,

Abreuvait l’univers à ses tetines brunes.

L’homme, élégant, robuste et fort, avait le droit

D’être fier des beautés qui le nommaient leur roi;

Fruits purs de tout outrage et vierges de gerçures,

Dont la chair lisse et ferme appelait les morsures!

 

Le Poëte aujourd’hui, quand il veut concevoir

Ces natives grandeurs, aux lieux où se font voir

La nudité de l’homme et celle de la femme,

Sent un froid ténébreux envelopper son âme

Devant ce noir tableau plein d’épouvantement.

Ô monstruosités pleurant leur vêtement!

Ô ridicules troncs! torses dignes des masques!

Ô pauvres corps tordus, maigres, ventrus ou flasques,

Que le dieu de l’Utile, implacable et serein,

Enfants, emmaillota dans ses langes d’airain!

Et vous, femmes, hélas! pâles comme des cierges,

Que ronge et que nourrit la débauche, et vous, vierges,

Du vice maternel traînant l’hérédité

Et toutes les hideurs de la fécondité!

 

Nous avons, il est vrai, nations corrompues,

Aux peuples anciens des beautés inconnues:

Des visages rongés par les chancres du cœur,

Et comme qui dirait des beautés de langueur;

Mais ces inventions de nos muses tardives

N’empêcheront jamais les races maladives

De rendre à la jeunesse un hommage profond,

– À la sainte jeunesse, à l’air simple, au doux front,

À l’œil limpide et clair ainsi qu’une eau courante,

Et qui va répandant sur tout, insouciante

Comme l’azur du ciel, les oiseaux et les fleurs,

Ses parfums, ses chansons et ses douces chaleurs!

VILES PHARES

Rubens, fleuve d’oubli, jardin de la paresse,

Oreiller de chair fraîche où l’on ne peut aimer,

Mais où la vie afflue et s’agite sans cesse,

Comme l’air dans le ciel et la mer dans la mer;

 

Léonard de Vinci, miroir profond et sombre,

Où des anges charmants, avec un doux souris

Tout chargé de mystère, apparaissent à l’ombre

Des glaciers et des pins qui ferment leur pays;

 

Rembrandt, triste hôpital tout rempli de murmures,

Et d’un grand crucifix décoré seulement,

Où la prière en pleurs s’exhale des ordures,

Et d’un rayon d’hiver traversé brusquement;

 

Michel-Ange, lieu vague où l’on voit des Hercules

Se mêler à des Christs, et se lever tout droits

Des fantômes puissants qui dans les crépuscules

Déchirent leur suaire en étirant leurs doigts;

 

Colères de boxeur, impudences de faune,

Toi qui sus ramasser la beauté des goujats,

Grand cœur gonflé d’orgueil, homme débile et jaune,

Puget, mélancolique empereur des forçats;

 

Watteau, ce carnaval où bien des cœurs illustres,

Comme des papillons, errent en flamboyant,

Décors frais et légers éclairés par des lustres

Qui versent la folie à ce bal tournoyant;

 

Goya, cauchemar plein de choses inconnues,

De fœtus qu’on fait cuire au milieu des sabbats,

De vieilles au miroir et d’enfants toutes nues,

Pour tenter les démons ajustant bien leurs bas;

 

Delacroix, lac de sang hanté des mauvais anges,

Ombragé par un bois de sapins toujours vert,

Où, sous un ciel chagrin, des fanfares étranges

Passent, comme un soupir étouffé de Weber;

 

Ces malédictions, ces blasphèmes, ces plaintes,

Ces extases, ces cris, ces pleurs, ces Te Deum,

Sont un écho redit par mille labyrinthes;

C’est pour les cœurs mortels un divin opium!

 

C’est un cri répété par mille sentinelles,

Un ordre renvoyé par mille porte-voix;

C’est un phare allumé sur mille citadelles,

Un appel de chasseurs perdus dans les grands bois!

 

Car c’est vraiment, Seigneur, le meilleur témoignage

Que nous puissions donner de notre dignité

Que cet ardent sanglot qui roule d’âge en âge

Et vient mourir au bord de votre éternité!

VIILA MUSE MALADE

Ma pauvre muse, hélas! qu’as-tu donc ce matin?

Tes yeux creux sont peuplés de visions nocturnes,

Et je vois tour à tour réfléchis sur ton teint

La folie et l’horreur, froides et taciturnes.

 

Le succube verdâtre et le rose lutin

T’ont-ils versé la peur et l’amour de leurs urnes?

Le cauchemar, d’un poing despotique et mutin,

T’a-t-il noyée au fond d’un fabuleux Minturnes?

 

Je voudrais qu’exhalant l’odeur de la santé

Ton sein de pensers forts fût toujours fréquenté,

Et que ton sang chrétien coulât à flots rhythmiques,

 

Comme les sons nombreux des syllabes antiques,

Où règnent tour à tour le père des chansons,

Phœbus, et le grand Pan, le seigneur des moissons.

VIIILA MUSE VÉNALE

Ô muse de mon cœur, amante des palais,

Auras-tu, quand Janvier lâchera ses Borées,

Durant les noirs ennuis des neigeuses soirées,

Un tison pour chauffer tes deux pieds violets?

 

Ranimeras-tu donc tes épaules marbrées

Aux nocturnes rayons qui percent les volets?

Sentant ta bourse à sec autant que ton palais,

Récolteras-tu l’or des voûtes azurées?

 

Il te faut, pour gagner ton pain de chaque soir,

Comme un enfant de chœur, jouer de l’encensoir,

Chanter des Te Deum auxquels tu ne crois guère,

 

Ou, saltimbanque à jeun, étaler tes appas

Et ton rire trempé de pleurs qu’on ne voit pas,

Pour faire épanouir la rate du vulgaire.

IXLE MAUVAIS MOINE

Les cloîtres anciens sur leurs grandes murailles

Étalaient en tableaux la sainte Vérité,

Dont l’effet, réchauffant les pieuses entrailles,

Tempérait la froideur de leur austérité.

 

En ces temps où du Christ florissaient les semailles,

Plus d’un illustre moine, aujourd’hui peu cité,

Prenant pour atelier le champ des funérailles,

Glorifiait la Mort avec simplicité.

 

– Mon âme est un tombeau que, mauvais cénobite,

Depuis l’éternité je parcours et j’habite;

Rien n’embellit les murs de ce cloître odieux.

 

Ô moine fainéant! quand saurai-je donc faire

Du spectacle vivant de ma triste misère

Le travail de mes mains et l’amour de mes yeux?

XL’ENNEMI

Ma jeunesse ne fut qu’un ténébreux orage,

Traversé çà et là par de brillants soleils;

Le tonnerre et la pluie ont fait un tel ravage,

Qu’il reste en mon jardin bien peu de fruits vermeils.

 

Voilà que j’ai touché l’automne des idées,

Et qu’il faut employer la pelle et les râteaux

Pour rassembler à neuf les terres inondées,

Où l’eau creuse des trous grands comme des tombeaux.

 

Et qui sait si les fleurs nouvelles que je rêve

Trouveront dans ce sol lavé comme une grève

Le mystique aliment qui ferait leur vigueur?

 

– Ô douleur! ô douleur! Le Temps mange la vie,

Et l’obscur Ennemi qui nous ronge le cœur

Du sang que nous perdons croît et se fortifie!

XILE GUIGNON

Pour soulever un poids si lourd,

Sisyphe, il faudrait ton courage!

Bien qu’on ait du cœur à l’ouvrage,

L’Art est long et le Temps est court.

 

Loin des sépultures célèbres,

Vers un cimetière isolé,

Mon cœur, comme un tambour voilé,

Va battant des marches funèbres.

 

– Maint joyau dort enseveli

Dans les ténèbres et l’oubli,

Bien loin des pioches et des sondes;

 

Mainte fleur épanche à regret

Son parfum doux comme un secret

Dans les solitudes profondes.

XIILA VIE ANTÉRIEURE

J’ai longtemps habité sous de vastes portiques

Que les soleils marins teignaient de mille feux,

Et que leurs grands piliers, droits et majestueux,

Rendaient pareils, le soir, aux grottes basaltiques.

 

Les houles, en roulant les images des cieux,

Mêlaient d’une façon solennelle et mystique

Les tout-puissants accords de leur riche musique

Aux couleurs du couchant reflété par mes yeux.

 

C’est là que j’ai vécu dans les voluptés calmes,

Au milieu de l’azur, des vagues, des splendeurs

Et des esclaves nus, tout imprégnés d’odeurs,

 

Qui me rafraîchissaient le front avec des palmes,

Et dont l’unique soin était d’approfondir

Le secret douloureux qui me faisait languir.

XIIIBOHÉMIENS EN VOYAGE

La tribu prophétique aux prunelles ardentes

Hier s’est mise en route, emportant ses petits

Sur son dos, ou livrant à leurs fiers appétits

Le trésor toujours prêt des mamelles pendantes.

 

Les hommes vont à pied sous leurs armes luisantes

Le long des chariots où les leurs sont blottis,

Promenant sur le ciel des yeux appesantis

Par le morne regret des chimères absentes.

 

Du fond de son réduit sablonneux, le grillon,

Les regardant passer, redouble sa chanson;

Cybèle, qui les aime, augmente ses verdures,

 

Fait couler le rocher et fleurir le désert

Devant ces voyageurs, pour lesquels est ouvert

L’empire familier des ténèbres futures.

XIVL’HOMME ET LA MER

Homme libre, toujours tu chériras la mer!

La mer est ton miroir; tu contemples ton âme

Dans le déroulement infini de sa lame,

Et ton esprit n’est pas un gouffre moins amer.

 

Tu te plais à plonger au sein de ton image;

Tu l’embrasses des yeux et des bras, et ton cœur

Se distrait quelquefois de sa propre rumeur

Au bruit de cette plainte indomptable et sauvage.

 

Vous êtes tous les deux ténébreux et discrets:

Homme, nul n’a sondé le fond de tes abîmes;

Ô mer, nul ne connaît tes richesses intimes,

Tant vous êtes jaloux de garder vos secrets!

 

Et cependant voilà des siècles innombrables

Que vous vous combattez sans pitié ni remord,

Tellement vous aimez le carnage et la mort,

Ô lutteurs éternels, ô frères implacables!

XVDON JUAN AUX ENFERS

Quand Don Juan descendit vers l’onde souterraine

Et lorsqu’il eut donné son obole à Charon,

Un sombre mendiant, l’œil fier comme Antisthène,

D’un bras vengeur et fort saisit chaque aviron.

 

Montrant leurs seins pendants et leurs robes ouvertes,

Des femmes se tordaient sous le noir firmament,

Et, comme un grand troupeau de victimes offertes,

Derrière lui traînaient un long mugissement.

 

Sganarelle en riant lui réclamait ses gages,

Tandis que Don Luis avec un doigt tremblant

Montrait à tous les morts errant sur les rivages

Le fils audacieux qui railla son front blanc.

 

Frissonnant sous son deuil, la chaste et maigre Elvire,

Près de l’époux perfide et qui fut son amant,

Semblait lui réclamer un suprême sourire

Où brillât la douceur de son premier serment.

 

Tout droit dans son armure, un grand homme de pierre

Se tenait à la barre et coupait le flot noir;

Mais le calme héros, courbé sur sa rapière,

Regardait le sillage et ne daignait rien voir.

XVICHÂTIMENT DE L’ORGUEIL

En ces temps merveilleux où la Théologie

Fleurit avec le plus de séve et d’énergie,

On raconte qu’un jour un docteur des plus grands,

– Après avoir forcé les cœurs indifférents;

Les avoir remués dans leurs profondeurs noires;

Après avoir franchi vers les célestes gloires

Des chemins singuliers à lui-même inconnus,

Où les purs Esprits seuls peut-être étaient venus, –

Comme un homme monté trop haut, pris de panique,

S’écria, transporté d’un orgueil satanique:

«Jésus, petit Jésus! je t’ai poussé bien haut!

Mais, si j’avais voulu t’attaquer au défaut

De l’armure, ta honte égalerait ta gloire,

Et tu ne serais plus qu’un fœtus dérisoire!»

 

Immédiatement sa raison s’en alla.

L’éclat de ce soleil d’un crêpe se voila;

Tout le chaos roula dans cette intelligence,

Temple autrefois vivant, plein d’ordre et d’opulence,

Sous les plafonds duquel tant de pompe avait lui.

Le silence et la nuit s’installèrent en lui,

Comme dans un caveau dont la clef est perdue.

Dès lors il fut semblable aux bêtes de la rue,

Et, quand il s’en allait sans rien voir, à travers

Les champs, sans distinguer les étés des hivers,

Sale, inutile et laid comme une chose usée,

Il faisait des enfants la joie et la risée.

XVIILA BEAUTÉ

Je suis belle, ô mortels! comme un rêve de pierre,

Et mon sein, où chacun s’est meurtri tour à tour,

Est fait pour inspirer au poëte un amour

Éternel et muet ainsi que la matière.

 

Je trône dans l’azur comme un sphinx incompris;

J’unis un cœur de neige à la blancheur des cygnes;

Je hais le mouvement qui déplace les lignes,

Et jamais je ne pleure et jamais je ne ris.

 

Les poëtes, devant mes grandes attitudes,

Que j’ai l’air d’emprunter aux plus fiers monuments,

Consumeront leurs jours en d’austères études;

 

Car j’ai, pour fasciner ces dociles amants,

De purs miroirs qui font toutes choses plus belles:

Mes yeux, mes larges yeux aux clartés éternelles!

XVIIIL’IDÉAL

Ce ne seront jamais ces beautés de vignettes,

Produits avariés, nés d’un siècle vaurien,

Ces pieds à brodequins, ces doigts à castagnettes,

Qui sauront satisfaire un cœur comme le mien.

 

Je laisse à Gavarni, poëte des chloroses,

Son troupeau gazouillant de beautés d’hôpital,

Car je ne puis trouver parmi ces pâles roses

Une fleur qui ressemble à mon rouge idéal.

 

Ce qu’il faut à ce cœur profond comme un abîme,

C’est vous, Lady Macbeth, âme puissante au crime,

Rêve d’Eschyle éclos au climat des autans;

 

Ou bien toi, grande Nuit, fille de Michel-Ange,

Qui tors paisiblement dans une pose étrange

Tes appas façonnés aux bouches des Titans!

XIXLA GÉANTE

Du temps que la Nature en sa verve puissante

Concevait chaque jour des enfants monstrueux,

J’eusse aimé vivre auprès d’une jeune géante,

Comme aux pieds d’une reine un chat voluptueux.

 

J’eusse aimé voir son corps fleurir avec son âme

Et grandir librement dans ses terribles jeux;

Deviner si son cœur couve une sombre flamme

Aux humides brouillards qui nagent dans ses yeux;

 

Parcourir à loisir ses magnifiques formes;

Ramper sur le versant de ses genoux énormes,

Et parfois en été, quand les soleils malsains,

 

Lasse, la font s’étendre à travers la campagne,

Dormir nonchalamment à l’ombre de ses seins,

Comme un hameau paisible au pied d’une montagne.

XXLE MASQUE

STATUE ALLÉGORIQUE DANS LE GOÛT DE LA RENAISSANCE

À ERNEST CHRISTOPHE, STATUAIRE

Contemplons ce trésor de grâces florentines;

Dans l’ondulation de ce corps musculeux

L’Élégance et la Force abondent, sœurs divines.

Cette femme, morceau vraiment miraculeux,

Divinement robuste, adorablement mince,

Est faite pour trôner sur des lits somptueux,

Et charmer les loisirs d’un pontife ou d’un prince.

 

– Aussi, vois ce souris fin et voluptueux

Où la Fatuité promène son extase;

Ce long regard sournois, langoureux et moqueur;

Ce visage mignard, tout encadré de gaze,

Dont chaque trait nous dit avec un air vainqueur:

«La Volupté m’appelle et l’Amour me couronne!»

À cet être doué de tant de majesté

Vois quel charme excitant la gentillesse donne!

Approchons, et tournons autour de sa beauté.

 

Ô blasphème de l’art! ô surprise fatale!

La femme au corps divin, promettant le bonheur,

Par le haut se termine en monstre bicéphale!

 

– Mais non! ce n’est qu’un masque, un décor suborneur,

Ce visage éclairé d’une exquise grimace,

Et, regarde, voici, crispée atrocement,

La véritable tête, et la sincère face

Renversée à l’abri de la face qui ment.

Pauvre grande beauté! le magnifique fleuve

De tes pleurs aboutit dans mon cœur soucieux;

Ton mensonge m’enivre, et mon âme s’abreuve

Aux flots que la Douleur fait jaillir de tes yeux!

 

– Mais pourquoi pleure-t-elle? Elle, beauté parfaite

Qui mettrait à ses pieds le genre humain vaincu,

Quel mal mystérieux ronge son flanc d’athlète?

 

– Elle pleure, insensé, parce qu’elle a vécu!

Et parce qu’elle vit! Mais ce qu’elle déplore

Surtout, ce qui la fait frémir jusqu’aux genoux,

C’est que demain, hélas! il faudra vivre encore!

Demain, après-demain et toujours! – comme nous!

XXIHYMNE À LA BEAUTÉ

Viens-tu du ciel profond ou sors-tu de l’abîme,

Ô Beauté? ton regard, infernal et divin,

Verse confusément le bienfait et le crime,

Et l’on peut pour cela te comparer au vin.

 

Tu contiens dans ton œil le couchant et l’aurore;

Tu répands des parfums comme un soir orageux;

Tes baisers sont un philtre et ta bouche une amphore

Qui font le héros lâche et l’enfant courageux.

 

Sors-tu du gouffre noir ou descends-tu des astres?

Le Destin charmé suit tes jupons comme un chien;

Tu sèmes au hasard la joie et les désastres,

Et tu gouvernes tout et ne réponds de rien.

 

Tu marches sur des morts, Beauté, dont tu te moques;

De tes bijoux l’Horreur n’est pas le moins charmant,

Et le Meurtre, parmi tes plus chères breloques,

Sur ton ventre orgueilleux danse amoureusement.

 

L’éphémère ébloui vole vers toi, chandelle,

Crépite, flambe et dit: Bénissons ce flambeau!

L’amoureux pantelant incliné sur sa belle

A l’air d’un moribond caressant son tombeau.

 

Que tu viennes du ciel ou de l’enfer, qu’importe,

Ô Beauté! monstre énorme, effrayant, ingénu!

Si ton œil, ton souris, ton pied, m’ouvrent la porte

D’un Infini que j’aime et n’ai jamais connu?

 

De Satan ou de Dieu, qu’importe? Ange ou Sirène,

Qu’importe, si tu rends, – fée aux yeux de velours,

Rhythme, parfum, lueur, ô mon unique reine! –

L’univers moins hideux et les instants moins lourds?

XXIIPARFUM EXOTIQUE

Quand, les deux yeux fermés, en un soir chaud d’automne,

Je respire l’odeur de ton sein chaleureux,

Je vois se dérouler des rivages heureux

Qu’éblouissent les feux d’un soleil monotone;

 

Une île paresseuse où la nature donne

Des arbres singuliers et des fruits savoureux;

Des hommes dont le corps est mince et vigoureux,

Et des femmes dont l’œil par sa franchise étonne.

 

Guidé par ton odeur vers de charmants climats,

Je vois un port rempli de voiles et de mâts

Encor tout fatigués par la vague marine,

 

Pendant que le parfum des verts tamariniers,

Qui circule dans l’air et m’enfle la narine,

Se mêle dans mon âme au chant des mariniers.

XXIIILA CHEVELURE

Ô toison, moutonnant jusque sur l’encolure!

Ô boucles! Ô parfum chargé de nonchaloir!

Extase! Pour peupler ce soir l’alcôve obscure

Des souvenirs dormant dans cette chevelure,

Je la veux agiter dans l’air comme un mouchoir!

 

La langoureuse Asie et la brûlante Afrique,

Tout un monde lointain, absent, presque défunt,

Vit dans tes profondeurs, forêt aromatique!

Comme d’autres esprits voguent sur la musique,

Le mien, ô mon amour! nage sur ton parfum.

 

J’irai là-bas où l’arbre et l’homme, pleins de sève,

Se pâment longuement sous l’ardeur des climats;

Fortes tresses, soyez la houle qui m’enlève!

Tu contiens, mer d’ébène, un éblouissant rêve

De voiles, de rameurs, de flammes et de mâts:

 

Un port retentissant où mon âme peut boire

À grands flots le parfum, le son et la couleur;

Où les vaisseaux, glissant dans l’or et dans la moire,

Ouvrent leurs vastes bras pour embrasser la gloire

D’un ciel pur où frémit l’éternelle chaleur.

 

Je plongerai ma tête amoureuse d’ivresse

Dans ce noir océan où l’autre est enfermé;

Et mon esprit subtil que le roulis caresse

Saura vous retrouver, ô féconde paresse,

Infinis bercements du loisir embaumé!

 

Cheveux bleus, pavillon de ténèbres tendues,

Vous me rendez l’azur du ciel immense et rond;

Sur les bords duvetés de vos mèches tordues

Je m’enivre ardemment des senteurs confondues

De l’huile de coco, du musc et du goudron.

 

Longtemps! toujours! ma main dans ta crinière lourde

Sèmera le rubis, la perle et le saphir,

Afin qu’à mon désir tu ne sois jamais sourde!

N’es-tu pas l’oasis où je rêve, et la gourde

Où je hume à longs traits le vin du souvenir?

XXIV

Je t’adore à l’égal de la voûte nocturne,

Ô vase de tristesse, ô grande taciturne,

Et t’aime d’autant plus, belle, que tu me fuis,

Et que tu me parais, ornement de mes nuits,

Plus ironiquement accumuler les lieues

Qui séparent mes bras des immensités bleues.

 

Je m’avance à l’attaque, et je grimpe aux assauts,

Comme après un cadavre un chœur de vermisseaux,

Et je chéris, ô bête implacable et cruelle!

Jusqu’à cette froideur par où tu m’es plus belle!

XXV

Tu mettrais l’univers entier dans ta ruelle,

Femme impure! L’ennui rend ton âme cruelle.

Pour exercer tes dents à ce jeu singulier,

Il te faut chaque jour un cœur au râtelier.

Tes yeux, illuminés ainsi que des boutiques

Et des ifs flamboyants dans les fêtes publiques,

Usent insolemment d’un pouvoir emprunté,

Sans connaître jamais la loi de leur beauté.

 

Machine aveugle et sourde, en cruautés féconde!

Salutaire instrument, buveur du sang du monde,

Comment n’as-tu pas honte et comment n’as-tu pas

Devant tous les miroirs vu pâlir tes appas?

La grandeur de ce mal où tu te crois savante

Ne t’a donc jamais fait reculer d’épouvante,

Quand la nature, grande en ses desseins cachés,

De toi se sert, ô femme, ô reine des péchés,

– De toi, vil animal, – pour pétrir un génie?

 

Ô fangeuse grandeur! sublime ignominie!

XXVISED NON SATIATA

Bizarre déité, brune comme les nuits,

Au parfum mélangé de musc et de havane,

Œuvre de quelque obi, le Faust de la savane,

Sorcière au flanc d’ébène, enfant des noirs minuits,

 

Je préfère au constance, à l’opium, au nuits,

L’élixir de ta bouche où l’amour se pavane;

Quand vers toi mes désirs partent en caravane,

Tes yeux sont la citerne où boivent mes ennuis.

 

Par ces deux grands yeux noirs, soupiraux de ton âme,

Ô démon sans pitié! verse-moi moins de flamme;

Je ne suis pas le Styx pour t’embrasser neuf fois,

 

Hélas! et je ne puis, Mégère libertine,

Pour briser ton courage et te mettre aux abois,

Dans l’enfer de ton lit devenir Proserpine!

XXVII

Avec ses vêtements ondoyants et nacrés,

Même quand elle marche on croirait qu’elle danse,

Comme ces longs serpents que les jongleurs sacrés

Au bout de leurs bâtons agitent en cadence.

 

Comme le sable morne et l’azur des déserts,

Insensibles tous deux à l’humaine souffrance,

Comme les longs réseaux de la houle des mers,

Elle se développe avec indifférence.

 

Ses yeux polis sont faits de minéraux charmants,

Et dans cette nature étrange et symbolique

Où l’ange inviolé se mêle au sphinx antique,

 

Où tout n’est qu’or, acier, lumière et diamants,

Resplendit à jamais, comme un astre inutile,

La froide majesté de la femme stérile.

XXVIIILE SERPENT QUI DANSE

Que j’aime voir, chère indolente,

    De ton corps si beau,

Comme une étoffe vacillante,

    Miroiter la peau!

 

Sur ta chevelure profonde

    Aux âcres parfums,

Mer odorante et vagabonde

    Aux flots bleus et bruns,

 

Comme un navire qui s’éveille

    Au vent du matin,

Mon âme rêveuse appareille

    Pour un ciel lointain.

 

Tes yeux, où rien ne se révèle

    De doux ni d’amer,

Sont deux bijoux froids où se mêle

    L’or avec le fer.

 

À te voir marcher en cadence,

    Belle d’abandon,

On dirait un serpent qui danse

    Au bout d’un bâton.

 

Sous le fardeau de ta paresse

    Ta tête d’enfant

Se balance avec la mollesse

    D’un jeune éléphant,

 

Et ton corps se penche et s’allonge

    Comme un fin vaisseau

Qui roule bord sur bord et plonge

    Ses vergues dans l’eau.

 

Comme un flot grossi par la fonte

    Des glaciers grondants,

Quand l’eau de ta bouche remonte

    Au bord de tes dents,

 

Je crois boire un vin de Bohême,

    Amer et vainqueur,

Un ciel liquide qui parsème

    D’étoiles mon cœur!

XXIXUNE CHAROGNE

Rappelez-vous l’objet que nous vîmes, mon âme,

      Ce beau matin d’été si doux:

Au détour d’un sentier une charogne infâme

      Sur un lit semé de cailloux,

 

Les jambes en l’air, comme une femme lubrique,

      Brûlante et suant les poisons,

Ouvrait d’une façon nonchalante et cynique

      Son ventre plein d’exhalaisons.

 

Le soleil rayonnait sur cette pourriture,