Lila Bäume - Michael Johanni - E-Book

Lila Bäume E-Book

Michael Johanni

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Beschreibung

Wir Menschen sind schlicht und einfach ein Stück Natur. Wenn dies aber mehr und mehr vergessen oder unüberlegt zur Seite geschoben wird - indem sich Einige auf einem deutlichen Irrweg befinden und viele andere diesem folgen, kommt es spätestens langfristig dazu, vielleicht auch schon früher, dass die wunderbare Natur der Spezies Mensch nur noch als Erinnerung auf alten Mikrochips zu finden ist. Michael Johanni 2024 Menschenrechtsaktivist

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Seitenzahl: 94

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Jedem Menschen muss das

natürliche Recht zustehen,

selbstständig zu denken.

Der Inhalt dieses Buches

kann ein wichtiger Beitrag zur

Entwicklung einer deutlich

menschlicheren Zukunft sein.

Es sitzt nur derjenige

zwischen zwei Stühlen,

der Wahrheit von Unwahrheit

nicht unterscheidet, oder

nicht unterscheiden will.

Inhalt

Meine Vision

Prolog

Lila Bäume

Treibsand

Ein Menschenleben ist kostbar

Die Lampe

Wir brauchen Selbstbewusstsein

Niemand ist ein Nichts

Der Weltschmerz

Eine Herde verletzter Tiere

Unser „Ballast“

Das Wegräumen von „Ballast“

Das übergeordnete Ich

Wer sind wir?

Unser Selbstwert

Wahrheit und Authentizität

Das Verhältnis zur Wahrheit

Die Konferenz

Sobald wir genauer hinsehen

Der richtige -Kurs-

Sehnsucht nach Verständnis

100 Menschen

Gewalt in Familien

Existenzielle Grundbedürfnisse

Wo moralische Identität fehlt

Die Trennscheibe

Zwei Eingänge

Der Einhundert-Meter-Lauf

Niemand ist ein Nichts

Klug sein, ohne akadem. Studium

Der Wettlauf unseres Lebens

Wenn wir Bürger nicht wären …

Der Verlust von Freiheit

Eine menschliche Gesellschaft braucht …

Freiheit

Epilog

Danke

Ein wenig über mich

Meine weiteren Werke

Prolog

Wie ist es möglich, dass auf dieser Erde genug gesunde Nahrungsmittel für alle angebaut und erzeugt werden könnten, kein einziger Mensch in Armut und Obdachlosigkeit ausharren müsste und ausschließlich sinnvolle Beschäftigung als selbstverständlich gelten könnte – dies alles aber kaum Beachtung findet?

Die Mehrheit von uns nimmt zahlreiche Missstände, viele sehr gravierend, nahezu widerspruchslos hin – weshalb?

Sind es fehlende Informationen, die ein Reagieren und Handeln einschläfern?

Sicher ist zuletzt Genanntes einer der maßgeblichen Gründe.

Ein weiterer, einschneidender Grund für das Ignorieren von Menschenrechtsverletzungen liegt zweifelsfrei darin, indem es regelmäßig gelingt, eindeutige Unrechtsvergehen zu verharmlosen und sogar als nicht existent zur Seite zu schieben.

Ein Dasein in Frieden und Harmonie sieht anders aus!

In unserem eigenen Interesse müssen wir uns für Menschlichkeit in allen Bereichen einsetzen – an jedem einzelnen Tag!

Lila Bäume

Stelle dir für einige Momente Folgendes vor: Bereits als Kind wächst du inmitten von Wäldern und Wiesen auf, deren Farbe nicht grün, sondern lila ist.

Auch für deine Mitmenschen scheint es völlig normal zu sein, dass die Bäume und Blätter mit einer lila Farbe heranwachsen.

Du wirst diese lila Farbe nicht in Frage stellen, weil du es nicht anders kennst.

Und warum solltest du zweifeln – die anderen um dich herum tun es auch nicht.

Mit den bestehenden Gesellschaftsverhältnissen ist es das Gleiche. Es kommt dir kaum in den Sinn, die Grundsätzlichkeiten dieser schon lange etablierten, bürgerbenachteiligenden Mechanismen ernsthaft in Frage zu stellen – doch genau das solltest du!

Treibsand

Vielerorts besteht in Menschen Verwirrung.

Sich wiederholende, unsichere Gedanken lassen uns an der Menschheit, auch an uns selbst zweifeln.

Wo gibt es noch Menschlichkeit?

Wem kann ich noch glauben?

Alles dreht sich nur ums Geld.

Welche Zukunft wird auf mich zukommen?

Solche Gedanken und Fragen müssen uns nicht wundern.

Immer wieder sorgen zahlreiche, willkürliche Verordnungen dafür, dass sich ein Großteil der Bürger mehr oder minder permanent in einem Nebel befindet.

Daraus wiederum entsteht – ähnlich wie an der gesellschaftsschädlichen Börse – ein Kreislauf voller Spekulationen.

Und diese führen letztlich zu einer Menge Vorurteilen, Missgunst und schließlich zu unrechten Verhaltensweisen gegenüber Mitbürgern.

Von diesem -Treibsand- dürfen wir uns nicht in die Tiefe reißen lassen!

Stattdessen müssen wir fest an die positive Natur in uns glauben – an die vielen wunderbaren Eigenschaften, die jeder Mensch von Geburt an in sich trägt!

Ein Menschenleben ist kostbar

Liebe Leser,

lass uns bitte folgende Frage stellen: Ist uns immer bewusst, dass ein Menschenleben sehr kostbar ist?

Meinen langjährigen Beobachtungen zufolge hält uns das willkürlich in Gang gebrachte Beschäftigungskarussell oft davon ab, die Sorgen und Nöte unserer Mitbürger ernsthaft und sensibel nachzuempfinden.

Dieser Umstand bringt Gedankenzweige zum wachsen und Weltanschauungen empor, die den unermesslichen Wert eines Menschenlebens aus den Augen verlieren lassen. Damit aber begeben wir uns auf den Weg ins -Nichts-.

Im Getriebe der künstlich erschaffenen Gesellschaftsstrukturen, welche die Mehrheit von uns immer wieder ausbremsen, zählt ein Bürgerleben nichts, jedenfalls bisher.

Von dieser sinnverletzenden Oberflächlichkeit müssen wir unbedingt Abstand nehmen.

Es muss uns eine erfüllende Freude bereiten, das Menschenleben an sich mit aller Bewusstheit zu schätzen – an jedem einzelnen Tag.

Zahllose Vorgänge, die längst zur Selbstverständlichkeit wurden, zeigen eine beschämende Unbedachtheit, weiß man von den Sorgen und Nöten, die viele unserer Mitbürger regelmäßig ertragen müssen.

Ist es Ignoranz oder einfach nur das Fehlen von wahrheitsgemäßen Informationen?

Woraus entwickelt sich ausbleibendes Mitgefühl für andere? Müssen wir die tieferen Ursachen dafür in der konstruierten Schablone sehen, die dem Großteil der Menschheit übergestülpt wurde?

Wenige, jedoch aussagekräftige Beispiele, lassen uns einen unkomplizierten Blick auf täglich stattfindende „Normalitäten“ werfen, die in unserer Gesellschaft meist mehr Beachtung erhalten als die Notwendigkeit, Mitbürgern aus der Not zu helfen oder ihnen zumindest das Leben zu erleichtern.

Es gibt Autos, ob Oldtimer oder brandneu, die, im Vergleich zu zahlreichen Bürgern, ein Vielfaches mehr an Pflege erhalten.

Viele Gemälde veranlassen ihre künftigen Besitzer zu einem auffällig zeitintensiven Kaufbegehren und ähnlich aufwendigen Maßnahmen, um das jeweilige Kunstwerk an den Wunschplatz zu bringen.

So mancher Edelstein wird nur aufgrund seines Bestehens bestaunt und nicht selten euphorisch verehrt.

Und was ist mit dem riesigen Zeitaufwand, der für die eigentlich überflüssigen, weltweiten Börsengeschäfte aufgewendet wird als sei es naturgegeben?

Der Aktienhandel und das damit zusammenhängende, bürgerferne Spekulieren, verzehrt regelmäßig und völlig achtlos, wertvolle, menschliche Energie, die an viel wichtigeren Stellen genutzt werden könnte. Dies insbesondere hinsichtlich einer würdebeachtenden Nahrungsverteilung, um das grausame Hungern unzähliger Bürger ein für allemal zu beenden.

Nicht mehr für alle überraschend ist, dass eben dieser Aktienhandel und das Spekulieren mit Nahrungsmitteln einer der Gründe sind, die immer wieder tausende Kinder und deren Eltern in die lebensbedrohliche Situation des Nahrungs- und Nährstoffmangels drängen.

Ein anderes „Spielfeld“ und dennoch ein ähnliches Verhaltensmuster finden wir im Zusammenhang mit Denkmälern. Begeistert und verzückt von ihrer Geschichtsträchtigkeit, die in vielen Fällen das tatsächlich Geschehene verschleiert, erhalten diese sogenannten „kulturellen Schätze“ in aller Regel sichtbar mehr Schutz und Pflege als unsere Mitbürger, die es dringend nötig hätten.

Eine größere Anzahl alter Häuser, die unter Denkmalschutz gestellt wurden, zeigt ebenfalls, dass gerne gepflegt und geschützt wird – nur eben nicht die Würde und das Leben zahlreicher, bedürftiger Menschen.

Sehr großzügig werden Zeit, menschliche Energie und Geld in den Bau von Raketen und die Raumfahrt investiert.

Bis auf wenige Ausnahmen brachten die abenteuerlichen Ausflüge in den Weltraum für die Bevölkerung keinerlei Nutzen!

Doch während die hollywoodähnlichen Shows ihre verklärten Anhänger von der Wirklichkeit ablenken, wurden und werden Bürger überall in der Welt kaltschnäuzig im Stich gelassen.

Was ist schon ein Menschenleben, wo es doch Technik, schnelle Autos, tolle Shows, Fussball, gigantische Industrie-, Bank- und Luxusgebäude, bestaunenswerte Urlaubsparadiese und wirksam in Szene gesetzte, illusionserzeugende Politikveranstaltungen jeder Art gibt?

Sobald wir die Vorgänge um uns herum bewusster wahrnehmen und wir auf unsere innere Stimme hören, werden selbst geringste Zweifel daran, dass ein jedes Leben kostbar ist, durch freie, natürliche Gedanken spürbar verstummen.

Bisher aber ist der Geist der allermeisten Menschen noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

In menschlicher, moralischer Hinsicht befindet sich der Großteil der Erdbewohner nach wie vor in einem Entwicklungsstadium, das sich viel mehr undifferenziert mit Arbeit und demütiger Anpassung statt mit einer konstruktiven, sinnvollen Verbindlichkeit untereinander beschäftigt.

Zur wohlgemeinten Entlastung meiner Mitbürger muss selbstverständlich festgehalten sein, dass die wunderbaren, natürlichen Attribute, die wir mit uns tragen, beständig durch fehlgeleitete Berufspolitiker, einige Wissenschaftler, Konzernchefs und Aktienjäger -klein- gehalten werden.

Die überaus positive Kraft, die in uns steckt, kann ihre menschlich soziale Energie nicht entfalten, weil man uns permanent und gezielt in einen Überlebenskampf verstrickt, und aus genau jenem müssen wir uns endlich befreien, couragiert, solide und beharrlich!

Nicht künstliche, sondern ethisch, empathiegeprägte Intelligenz ist nötig.

Die Lampe

Die Mehrheit von uns Menschen befindet sich die meiste Zeit über im Zustand einer ausgeschalteten, dunklen Lampe.

Es ist ganz so, als würdest du nur existieren – alles, was du tust, verläuft nach einem starren Muster, das sich mehr oder minder täglich wiederholt.

Dein Selbstwertgefühl steht dabei in einer finsteren Ecke – und nach außenhin versuchst du dich sicher und kühl zu geben.

Oft weißt du nicht, ob du auf deine Mitbürger hinabsehen oder sie einfach unbeachtet lassen sollst.

Längst hast du deine zahlreichen, positiven Eigenschaften und Stärken vergessen.

Vielleicht aber konnten sich deine wertvollen Attribute die ganzen Jahre über erst gar nicht richtig entwickeln, weil man dich, wie viele andere auch, hineingezwängt hat – in einen willkürlich erzeugten Betätigungskreislauf, der dich mit allen möglichen, unnatürlichen Vorgängen stetig gefangen hält. Dadurch ist dir kaum bewusst, dass du dich von „großen“ Reden taktierender Berufspolitiker und Wirtschaftsvertreter beeindrucken lässt.

Schalte deine „Lampe“ ein – lasse deine menschliche, positive Persönlichkeit wachsen und täglich aufs Neue erstrahlen!

Befreie dich von der Dunkelheit, die dir auf verschiedene Weise unentwegt einredet, dass du ja doch nur ein kleines Lämpchen in dieser Welt seist. Das Gegenteil ist die Wahrheit.

Du bist ein wertvoller Mensch, der das natürliche Recht hat, seine Daseinsreise „im hellen Licht“ zu erleben – mit allen grandiosen Eigenschaften, die wir von der Natur mit auf den Weg bekommen haben.

Wir brauchen Selbstbewusstsein

Wann hast -du- dir das letzte Mal Gedanken über dein Selbstbewusstsein gemacht?

Vielleicht glaubst du, es sei nicht so wichtig, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen?

Der Umgang mit uns selbst, mit unserem Selbstbewusstsein, ist nicht nur wichtig – er ist substanziell.

Wenn -du- nicht darauf achtest, wirst du die Blüte des Lebens wahrscheinlich nicht erlangen.

Dabei wird es dir gleichzeitig nicht leicht fallen, anderen Bürgern mit aufgeräumter, innerer Sicherheit zu begegnen.

Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass dies dein tatsächliches Bestreben ist. Schließlich möchte doch jeder Mensch das Bestmögliche aus seinem Leben machen.

Deshalb – schaue nach vorne und erkenne die richtigen Wegweiser.

Der bemerkenswerte Begriff Selbstbewusstsein besteht aus zwei bedeutsamen Worten: Selbst und Bewusstsein .

Mit diesen beiden inhaltsvollen Bezeichnungen geht es darum, sich seines Selbst, seiner eigenen Identität und allen dazugehörenden Eigenschaften, bewusst zu sein – sich mit seinem Ich ganz zu identifizieren.

Mit der gerne zum Ausdruck gebrachten Arroganz hat dies nichts zu tun.

Ohne Wenn und Aber ist es für uns Menschen existenziell, mit einem gesunden Selbstbewusstsein durchs Leben zu gehen.

An diesem Punkt können wir folgende Frage stellen: Wie definieren wir ein gesundes Selbstbewusstsein?

Wir erreichen diesen anstrebungswerten Reifezustand, sobald wir mit unserer eigenen Geisteshaltung im Einklang stehen – im menschlich zugewandten Sinne.

Dazu ist es notwendig, unser Selbst ganz anzunehmen. Wir müssen wissen, wer wir sind und welche Werte uns wirklich etwas bedeuten.

Ab dem Zeitpunkt, an dem wir mit diesen wichtigen Erkenntnissen in Einklang kommen, nähern wir uns nach und nach einem Selbstbewusstsein, das uns ein höheres Maß an natürlicher Zufriedenheit ermöglicht.

Ja, wir sind Individuen – allem voran aber hat uns die Natur als Gemeinschaftswesen hervorgebracht, weshalb wir das Miteinander brauchen.

Während unseres Alltags geschieht es jedoch immer wieder, dass wir durch äußere Einflüsse von unserem Selbstfindungsprozess abgelenkt werden.

In der bewussten Abwägung der jeweiligen Informationen, Argumente und Entscheidungen, denen wir täglich gegenüber stehen, liegt bereits die Grundbasis für unsere Lebensqualität.

Dies wiederum bedeutet nichts anderes als dass es stets darauf ankommt, wie sich beides, das Individuelle und Gemeinschaftliche, gegenseitig ergänzt.