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Wer hat das Schafmädchen Malvina entführt? Mäc Mief und Bonnie nehmen die Spur auf ... Mäc Mief ist verliebt – ausgerechnet in die Cousine der rotzfrechen Nachbarschafe der Eddingbörg-Farm. Doch als er das hübsche Schafmädchen Malvina wiedersehen will, ist sie plötzlich verschwunden! Mäc Mief ist sofort klar: Malvina wurde entführt! Aber von wem? Und warum? Für Mäc Mief steht jedenfalls fest: Er muss Malvina retten! Gemeinsam mit seiner besten Freundin, der Hütehündin Bonnie, folgt er Malvinas Spur quer durch Schottland … - Ein liebenswertes Detektiv-Team auf 4 Hufen und 4 Pfoten: Schaf Mäc Mief und Hütehund Bonnie ermitteln - So macht Lesen Spaß: Einfach formulierte Texte, kurze Kapitel, große Schrift - Witzige farbige Illustrationen auf jeder Doppelseite - Warmherzige, humorvolle Tiergeschichte zum Vorlesen ab 5 Jahre und ersten Selberlesen ab 7 Jahre - Mit Mäc Mief Lesepunkte bei Antolin sammeln Schaf Mäc Mief steht am liebsten auf seiner Weide und futtert. Aber immer wieder muss er seinem Lieblingsmenschen Finn aus der Klemme helfen, gemeinsam mit Hütehund Bonnie. Autorin Carola Becker hat mit Mäc Mief einen liebenswerten tierischen Kinderbuchhelden geschaffen: ein Schaf mit Herz, Humor und detektivischer Spürnase, das Spaß und Spannung garantiert. Die charmante Erzählung ist mit einer Portion schottischem Flair gewürzt und verknüpft eine lustige Freundschaftsgeschichte mit einem Detektivabenteuer, das zum Miträtseln anregt. Bisher erschienen in der Reihe "Mäc Mief": (alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden) Mäc Mief und die stinkbesonderen Unterhosen Mäc Mief und das total verrückte Baumstammwerfen Mäc Mief und die rätselhafte Schafentführung
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Seitenzahl: 37
Veröffentlichungsjahr: 2026
Originalcopyright © 2026 Südpol Verlag GmbH, Grevenbroich
Autorin: Carola Becker
Umschlaggestaltung und Illustrationen: Ina Krabbe
ISBN: 978-3-96594-401-5
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Inhalt
Regenzeit mit Puschelschwanz
Der schaurige Schnurzpieper
Monster oder Außerirdische?
Lufthüpfer-Laune
Die Eddingbörg-Bande
Spurlos verschwunden!
Eine heiße Spur
In die Falle getappt
Harry Schlotter und die Dampflok
Schaf mit Höhenangst
Zaubern will gelernt sein
Die einmalige Locke
Ein schottischer Trick
Blinde Passagiere
Ein besonderes Geschenk
Regenzeit mit Puschelschwanz
»Finn! Fi-hinn!«
Mäc Mief hört Finns Mutter Jenny die Treppe heraufkommen. Gott sei Dank quietscht und knarrt die neunte Stufe genauso laut wie die alte Schuppentür. Dann ist sein Lieblingsmensch immer vorgewarnt. Doch Jenny nimmt heute wohl zwei Stufen auf einmal und ist schneller oben, als man Kekskrümel sagen kann. Hastig springt Finn auf und wirft die Decke über sein Bett.
»Mist«, flucht er, als im selben Moment die Tür auffliegt.
»Finn, hast du irgendwo ...?« Jenny stutzt. Dann schnuppert sie. »Moment mal! Das riecht hier doch …«
»… nach Gummistiefel, Mama. Ich hab nur meine Gummistiefel gelüftet, in die hat es reingeregnet.«
»Gummistiefel? Das riecht hier aber nach …« Wieder schnuppert sie.
»… meinem Wollpullover!«, sagt Finn schnell. »Den musste ich auch ein bisschen trocknen. War ganz schön nass geworden, ähem.«
»Finn! Hör auf mit dem Quatsch! Was hast du da unter deiner Bettdecke versteckt? Oder sollte ich besser fragen WEN?« Empört stemmt Jenny die Hände in die Hüften. »Warum?«, fragt sie dann.
»Was warum?« Finn guckt seine Mutter erstaunt an.
Jenny zieht die Stirn kraus: »Warum bewegt sich deine Bettdecke? Warum hat dein Wollpullover einen weißen Puschelschwanz? Und warum riechen deine durchgeregneten Sachen nach nassem Schaf?«
Upps, denkt Mäc Mief. Er liegt unter der Decke und versucht den Atem anzuhalten. Aber immer, wenn er Luft holt, wird sein Schafbauch so komisch dick. Das ist ihm vorher noch nie aufgefallen. Ob das an den leckeren Salzbrezeln liegt, die Finn ihm gegeben hat? Er versucht noch schnell seinen Puschelschwanz unter die Decke zu ziehen. Dabei kneift er ganz doll seine Augen zu.
Aber zu spät. Er spürt, dass Jenny die Decke wegzieht. So ähnlich wie ein Zauberer, der etwas enthüllt und dabei Abrakadabra ruft. Aber Jenny sagt nicht Abrakadabra, sondern: »Erwischt!«
»Dir, Finn Olifant, wünsche ich heute Nacht einen erholsamen Schlaf. Auf einem nassen, dreckigen und vollgekrümelten Bettlaken. Und du, Mäc Mief, kannst deine Augen ruhig wieder aufmachen. Ich seh dich trotzdem.« Jenny schüttelt den Kopf: »Schafe gehören nicht in ein Bett und ein dreckiges Schaf schon gar nicht!«
Paah!, denkt Mäc Mief. Das ist doch nur ein bisschen Schlamm. Eigentlich ist er ein total sauberes Schaf. Eigentlich …
»Raus mit dir, Mäc Mief. Wenn dein Fell trocknen soll, kannst du das gerne unten tun. An der Heizung im Flur oder im Stall. S-T-A-L-L. Schon mal davon gehört? Es soll Schafe geben, die dort hingehen, wenn es ihnen draußen zu nass wird.«
Auweia!, denkt Mäc Mief. Jenny hat aber schlechte Laune. Nichts wie weg hier.
Der schaurige Schnurzpieper
Mäc Mief trottet Richtung Wiese. Die Heizung im Flur ist kein übler Platz, aber er will jetzt ein bisschen beleidigt sein. Dreckiges Schaf. Sowas. Meistens bekommt er von Jenny eine nette Kleinigkeit zu futtern. Oder sie streicht ihm zart über seine Wolle. Manchmal sagt sie dann noch: »Na, du hübsches Schaf.«
Und heute?
Bestimmt liegt das am Dauerregen. Alle haben die Nase voll davon. Dabei ist Regen in Schottland nicht gerade selten. Meistens stört das kein Schwein. Und ein Schaf schon gar nicht.
Aber heute? Der ganze Himmel ist eine einzige Wolke. Und wenn man nach oben guckt, plätschert einem der Regen direkt in die Augen.
Wenigstens hat der Sturm aufgehört. Der hat gestern Abend so stark geheult und gepustet, dass Finn Mäc Mief heimlich in sein Zimmer geschleust hat. Die ganze Nacht haben beide unter der Bettdecke verbracht. Sein Lieblingsmensch hat ihm tolle Gruselgeschichten erzählt und ihn dabei auch noch gekrault! Es war total gemütlich. So lange, bis Finns Mutter aufgetaucht ist. Mäc Mief seufzt aus tiefster Seele. So eine Spielverderberin!
Er verspürt absolut keine Lust, in den Stall zu gehen. Zu viele Schafe auf einem Haufen.
