Maddrax - Folge 361 - Michelle Stern - E-Book

Maddrax - Folge 361 E-Book

Michelle Stern

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Beschreibung

Matt und Aruula setzen ihren Weg zum Kratersee fort, ohne viel Hoffnung, dort wirklich noch auf die Daa'murin Ira zu treffen. Doch bald schon stoßen sie auf die Spur zweier "Götter", die zu einer sagenumwobenen Stadt im Inneren des jetzt trockenen Kraters aufgebrochen sein sollen. Handelt es sich um Ira und Grao? Konnte sich Grao'sil'aana also tatsächlich aus dem Ewigen Eis retten? Als sich Matt und Aruula der Fährte folgen, ahnen sie nicht, was der Daa'mure aus der Antarktis mitgebracht hat ...

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Inhalt

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Was bisher geschah

Unter dem Eis

Leserseite

Vorschau

BASTEI ENTERTAINMENT

Vollständige E-Book-Ausgabe der beim Bastei Verlag erschienenen Romanheftausgabe

Bastei Entertainment in der Bastei Lübbe AG

© 2015 by Bastei Lübbe AG, Köln

Verlagsleiter Romanhefte: Dr. Florian Marzin

Verantwortlich für den Inhalt

Lektorat: Michael Schönenbröcher

Titelbild: Néstor Taylor/Bassols

Autor: Michelle Stern

E-Book-Produktion: César Satz & Grafik GmbH, Köln

ISBN 978-3-8387-5120-7

www.bastei-entertainment.de

www.lesejury.de

www.bastei.de

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Am 8. Februar 2012 trifft der Komet „Christopher-Floyd“ die Erde. Die Erdachse verschiebt sich und ein Leichentuch aus Staub legt sich für Jahrhunderte um den Planeten. Nach der Eiszeit bevölkern Mutationen die Länder und die Menschheit ist – bis auf die Bunkerbewohner – auf rätselhafte Weise degeneriert. In dieses Szenario verschlägt es den Piloten Matthew Drax, dessen Staffel beim Einschlag durch ein Zeitphänomen ins Jahr 2516 gerät. Nach dem Absturz wird er von Barbaren gerettet, die ihn „Maddrax“ nennen. Zusammen mit der telepathisch begabten Kriegerin Aruula findet er heraus, dass Außerirdische mit dem Kometen – dem Wandler – zur Erde gelangt sind und schuld an der veränderten Flora und Fauna sind.

Nach langen Kämpfen mit den gestaltwandlerischen Daa’muren und Matts Abstecher zum Mars, auf dem die Nachfahren der ersten Marsmission eine eigene Zivilisation errichtet haben, entpuppt sich der Wandler als lebendes Wesen, das jetzt erwacht, sein Dienervolk in die Schranken weist und weiterzieht. Es flieht vor einem kosmischen Jäger, dem Streiter, der bereits die Spur zur Erde aufgenommen hat! Bei seiner Ankunft gelingt es Matt und seinen Gefährten, den Streiter mittels eines lebenden Steinflözes auf dem Mond zu versteinern. Dieses Material wurde von sogenannten Archivaren entwickelt, die in einer Welt zwischen Paralleluniversen leben und in einem „zeitlosen Raum“ technische Artefakte aller Epochen sammeln.

Von dort kommt die nächste große Bedrohung: Samugaar, der in Matts Welt und Zeit strandet und die Erde erobern will. Durch ein Serum macht er Aruula hörig. Matt, der sich von ihr getrennt hatte, trifft sie beim Endkampf gegen Samugaar wieder. Die Archivare entgiften Aruula, bevor sie und Matt in ihre Welt zurückgeschleudert werden. Mit ihnen gelangen gefährliche Artefakte herüber, die sich über die ganze Erde verteilen.

Dank eines Scanners aus dem zeitlosen Raum spürt Matt in New Orleans das erste Artefakt auf, das Kontakt zu Toten herstellen kann. „Wudans Auge“, eine verstorbene Göttersprecherin, übermittelt Aruula drei Aufgaben, durch die sie die Schuld tilgen kann, die sie als Samugaars Werkzeug auf sich geladen hat. Bei den Niagarafällen, in Maine und an Irlands Küste kann Aruula diese Aufgaben erfüllen.

In der Zwischenzeit hat sich ein alter Feind zu neuer Macht aufgeschwungen: General Crow, der in einem Androidenkörper japanische Truppen nach Washington führt und die Stadt erobert. Matt und Aruula gelingt es mit Hilfe von Verbündeten, wenigstens ihren Freund Mr. Black aus Crows Gewalt zu befreien.

Als sie ein weiteres Artefakt anfliegen wollen, ist dieses verschwunden. Um es aufzuspüren, dockt Matt am marsianischen Raumschiff im Orbit an. Doch als er den Autopiloten abschaltet, wird die AKINA zum Mars beordert! Im Kälteschlaf überbrücken Matt und Aruula die Flugzeit, geraten in einen Bürgerkrieg und werden genötigt, durch den Zeitstrahl gleich wieder zur Erde zurückzukehren. Doch die Anlage ist defekt: Statt fünf Wochen überspringen sie ganze sechzehn Jahre!

Und es scheint sich viel verändert zu haben in dieser Zeit: In Moskau treffen sie auf einen Roboter, der dort in menschlicher Gestalt als Statthalter für eine Gruppe fungiert, die sich die „Schwarzen Philosophen“ nennen. Mit der Hilfe eines Artefakts aus dem zeitlosen Raum sollte dort eine Armee von telekinetisch begabten Nosfera entstehen – was Matt und Aruula verhindern können!

Unter dem Eis

von Michelle Stern

Kratersee, Dezember 2098

Mit kräftigen Wellenbewegungen glitt der Todesrochen durch die Tiefen des Sees. Dunkelheit umgab ihn, hüllte ihn ein wie die Schutzhaut der Entstehungsmembran. Sein Auftrag: Erkundung und Kartografie. Seine bisherigen Ergebnisse: keine Auffälligkeiten.

Doch seit mehreren Zeiteinheiten war da ein Ton am Rand seiner Wahrnehmung. Ein tiefes Brummen wie von Maschinen, das schneller als sein eigener Körper durch das Wasser schoss. Der Rochen richtete sich danach aus. Ein brennendes Verlangen trieb ihn zur Quelle des Klangs, der Stück für Stück sein ganzes Bewusstsein füllte, so wie ein feindliches Heer Land gewann. Die Befehle seiner Herren erloschen. Kir’iye wusste nur noch eins: Dort lag seine Bestimmung.

Es rief nach ihm. Nicht mit einer Stimme, sondern mit diesem einzigartigen Klang, der Kir’iye lenkte wie ein Leitsystem. Da war etwas im Wasser, anders als alles, was er kannte. Sein Skorpionschwanz peitschte aufgeregt.

Die optimierten Augen verstärkten das Restlicht, das in die Tiefen des Sees fiel. Selbst die meisten Fische hätten auf dem Grund so gut wie nichts erkannt. Kir’iye dagegen tastete die Strukturen mit Schallwellen ab, erspürte, wo sich Töne brachen und wie die Landschaft um in her aussah.

Häuser lagen unter ihm. Das war nichts Ungewöhnliches. Am Boden des zweitausend Kilometer durchmessenden Gewässers gab es viele Gebäude. Tausende von Siedlungen der Primärrassenvertreter hatten dort im Licht des Zentralgestirns gelegen, ehe der Absturz des Herrenflugkörpers mit Urgewalt in das Land gefahren war und einen tiefen Krater hinterlassen hatte.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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