MARCO POLO Reiseführer Athen - Klaus Bötig - E-Book

MARCO POLO Reiseführer Athen E-Book

Klaus Bötig

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Beschreibung

MARCO POLO E-Books sind besonders praktisch für unterwegs und sparen Gewicht im Reisegepäck! Ab sofort sind Sie noch besser für Ihre nächste Reise ausgerüstet – alle Karten aus dem E-Book lassen sich jetzt mit einem Klick downloaden, ausdrucken, mitnehmen oder für später speichern. Weitere Zusatzfunktionen: - Einfaches Navigieren durch praktische Links - Weblinks führen direkt zu den Websites der Tipps - Offline-Karten und Google Maps-Links – zur schnellen Routenplanung Tipp: Erstellen Sie Ihren persönlichen Reiseplan durch Lesezeichen und Notizen… und durchsuchen Sie das E-Book mit der praktischen Volltextsuche! E-Book basiert auf: 14. Auflage 2016 Kompakte Informationen, Insider-Tipps, Erlebnistouren und digitale Extras: Erleben Sie mit MARCO POLO die Wiege der abendländischen Kultur intensiv vom Frühstück bis zum Nightcap. Mit dem MARCO POLO Reiseführer kommen Sie sofort in Athen an und wissen garantiert, „wohin zuerst“. Erfahren Sie, welche Highlights Sie neben Akrópolis, Akrópolis-Museum und Zeus-Tempel nicht verpassen dürfen, wo Sie mitten in der Stadt auf Stippvisite in ein griechisches Dorf gehen können, wo es die besten Lammkoteletts gibt und dass Athens Hafen Piräus viel mehr zu bieten hat als nur große Schiffe. Die Insider-Tipps des Autors lassen Sie Athen individuell und authentisch erleben, und mit den Low-Budget-Tipps sparen Sie bares Geld. Erkunden Sie Athen in all seinen Facetten mit den maßgeschneiderten MARCO POLO Erlebnistouren. Die kostenlose Touren-App führt Sie digital (und ohne Roaminggebühren) auf den besonderen Wegen der Erlebnistouren. Und der Online-Update-Service mit aktuellen Veranstaltungen (Ausstellungen, Konzerten, Festivals, Sportevents...) für die nächsten 6 Monate, brandaktuellen Informationen zu den Inhalten und zusätzlichen Insider-Tipps hält Sie immer auf dem neuesten Stand.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 182

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt

Symbole & Preiskategorien

Rein ins Erleben

Die wichtigsten MARCO POLO Highlights!

Die besten MARCO POLO Insider-Tipps

Best of…

Tolle Orte zum Nulltarif

Typisch Athen

Schön, auch wenn es regnet

Entspannt zurücklehnen

Auftakt

Im Trend

Fakten, Menschen & News

Sehenswertes

MARCO POLO Highlights

Rund um die Akrópolis

Emborikó Trígono & Kerameikós

Rund um Likavittós & Ardittós

Piräus

Außerdem Sehenswert

Außerhalb

Essen & Trinken

MARCO POLO Highlights

Cafés

Restaurants €€€

Restaurants €€

Restaurants €

Einkaufen

MARCO POLO Highlights

Antiquitäten & Trödel

Ellinikó Spíti

Bücher

Flohmarkt

Ikonen

Juweliere & Schmuck

Kaufhäuser & Arkaden

Krawatten

Kunstgalerien

Kunsthandwerk

Landesprodukte

Leder

Mode

Musik

Ökoprodukte

Schuhe

Am Abend

MARCO POLO Highlights

Bouzoúkias

Diskotheken

Ellinádika

Freiluftkinos

Jazzclub

Konzerte

Musiktavernen

Pubs & Weinbars

Rembétiko-Lokale

Theater

Volkstanz

Übernachten

MARCO POLO Highlights

Hotels €€€

Hotels €€

Hotels €

Campingplätze

Erlebnistouren

Mit Kindern unterwegs

Events, Feste & Mehr

Links, Blogs, Apps & Co.

Bloss nicht!

Praktische Hinweise

Sprachführer Griechisch

Impressum

Straßenregister

Cityatlas

Detailkarte Akropolis

Detailkarte Agora

Detailkarte Kerameikos

ÖPNV-Netzplan

Autor

Mit dem digitalen Service von MARCO POLO sind Sie noch unbeschwerter unterwegs: Auf den Erlebnistouren zielsicher von A nach B navigieren oder aktuelle Infos abrufen – das und mehr ist nur noch einen Fingertipp entfernt.

Touren-App

Ganz einfach orientieren und jederzeit wissen, wo genau Sie gerade sind: Die praktische App zu den Erlebnistouren sorgt dank Offline-Karte und Navigation dafür, dass Sie immer auf dem richtigen Weg sind. Außerdem zeigen Nummern alle empfohlenen Aktivitäten, Genuss-, Kultur- und Shoppingtipps entlang der Tour an.

Update-Service

Immer auf dem neuesten Stand in Ihrer Destination sein: Der Online-Update-Service bietet Ihnen nicht nur aktuelle Tipps und Termine, sondern auch Änderungen von Öffnungszeiten, Preisen oder anderen Angaben zu den Reiseführerinhalten. Einfach als PDF ausdrucken oder für Smartphone, Tablet oder E-Reader herunterladen.

Hier geht’s lang zu den digitalen Extras:

http://go.marcopolo.de/ath

AGORÁ & AGORÁ-MUSEUM »

Das Herz des antiken Athen inmitten eines schönen Gartengeländes, dazu ein Museum, das den antiken Alltag erklärt zur Karte(siehe auch »)

AKRÓPOLIS »

Meisterwerke antiker Baukunst und ein unvergesslicher Rundblick zur Karte(siehe auch »1)(siehe auch »2)

AKRÓPOLIS-MUSEUM »

Antike Kunst in einem Maßstäbe setzenden Bau, der selbst ein Kunstwerk ist zur Karte(siehe auch »)

TEMPEL DES OLYMPISCHEN ZEUS »

15 Säulen am Rand der Altstadt zeugen vom einst größten Tempel Athens zur Karte(siehe auch »)

KERAMEIKÓS & KERAMEIKÓS-MUSEUM »

Antiker Friedhof und Park mit kleinem Museum zur Karte(siehe auch »)

MARKTHALLEN »

Alles schön drapiert, vom Hammelhoden bis zum Filetsteak, von Anchovis bis zum Thunfisch. Drum herum Käse, Nüsse und Oliven zur Karte(siehe auch »)

BENÁKI-MUSEUM »

Modernes Museum voller Kunst und Kunsthandwerk und ein schöner Museumsladen zur Karte

LIKAVITTÓS »

Ganz Athen – einschließlich der Akrópolis – liegt hier zu Ihren Füßen zur Karte

MUSEUM FÜR KYKLADISCHE KUNST »

Griechenlands älteste Kunstwerke wirken wieder ganz modern zur Karte

NATIONALGARTEN »

Eine grüne Oase im Herzen der Stadt: Bänke unter Palmen, ein Ententeich und ein weltentrücktes Café zur Karte(siehe auch »1)(siehe auch »2)

ARCHÄOLOGISCHES NATIONALMUSEUM »

Kunstschätze von der Steinzeit bis hin zu den alten Römern (Foto)zur Karte

KAP SOÚNION »

Zierliche Säulen über der Ägäis, die schon den englischen Dichter Lord Byron begeisterten (Foto)zur Karte 

SCHOLARCHEION »

Abendessen zu günstigen Preisen auf urgriechische Art in einem historischen Haus im Herzen der Pláka zur Karte(siehe auch »1)(siehe auch »2)

DÓRA STRÁTOU »

Griechische Volkstänze, wissenschaftlich genau einstudiert und in schönen historischen Trachten präsentiert. Eine Athener Institution, die alle zwei Wochen ihr Programm wechselt zur Karte(siehe auch »1)(siehe auch »2)

ATHENS FESTIVAL »

Zwei Monate lang Theater, Ballett und Konzerte auf höchstem Niveau in einem antiken Theater, dem Odeon des Herodes Atticus zur Karte(siehe auch »)

Platz behauptet »

Für die kleine Kapelle der Agía Dínami musste ein Hochhaus auf Stelzen gestellt werden, denn das kleine Gotteshaus ist den ganzen Tag über ein von Gläubigen viel besuchter Ort (Foto)

Gesundes aus Baumharz »

Im Mastíha Shop sind sämtliche Produkte – von Kosmetika, Ölen und Marmeladen bis hin zu Kaugummi und Spirituosen – auf Basis des Harzes vom Mastixstrauch hergestellt

Kanonendonner »

Im Trocadéro-Hafen können Sie ein Schlachtschiff aus dem Ersten Weltkrieg durchstöbern und auch den Nachbau eines antiken Kriegsschiffes sehen

Steinzeitschmuck »

In der Boutique des Museums für kykladische Kunst finden Sie schönen Schmuck, wie ihn schon Wilma Feuerstein trug

Gut gängige Souvenirs »

Mit Schuhen des Athener Designers Tsakíris Mállas tragen Sie Athen an den Füßen. Ob jung und frech oder eher gediegen – alle Preise bewegen sich im Rahmen

Beste Lammkoteletts »

Zentral gelegen und doch abseits aller gängigen Urlauberrouten gilt die schlichte Taverne To Stéki tou Ilía als eine der besten Adressen, wenn es um zarte Lammkoteletts geht

Fisch in der Altstadt »

In der Taverne Psarás, die sich unterhalb der Akrópolis in der Pláka versteckt, ist der Fisch so frisch wie direkt am Meer und das Ambiente fast dörflich (Foto)

Flohmarkt im Kleinen »

Das unscheinbare, liebenswert altmodische Antiquitätengeschäft Amorgós hat sich auf griechische Volkskunst spezialisiert, die in jeden Koffer passt

Die Dichter verstehen »

Eine antike Tragödie oder Komödie in einem antiken Theater wird zu einem tollen Erlebnis, wenn Sie sich vorher in einer der deutschen Buchhandlungen Athens eine deutsche Übersetzung besorgen

Großer Auftritt »

Gagarin heißt eine der größten Konzerthallen Athens. Rock und Metal sind die bevorzugten Musikstile

Satchmo statt Sirtáki »

In seinem bedeutendsten Jazzclub, dem Half Note, zeigt Athen sein internationales Gesicht. Auch griechische Interpreten bestreiten das wechselnde Programm

Café mit Programm »

Das Vryssáki in der Pláka gleich hinter der Römischen Agorá lockt nicht nur mit Akrópolis-Blick, sondern abends auch mit Ausstellungen, Kleinkunst, Film und Livemusik

Frühstück mit Ausblick »

Für die Gäste des Altstadthotels Ádrian beginnt jeder Sommertag besonders aussichtsreich. Dann wird ihnen das Frühstück nämlich mit schönstem Akrópolis-Blick auf dem Dachgarten des Hauses serviert

Eine Nacht am Meer »

In warmen Sommernächten strömt die Athener Diskoszene ans Meer und verbringt die Nacht in Clubs wie der Akrotíri Boutique. Mit internationalem Mainstream geht’s los, am frühen Morgen wird häufig auch Aléxis Sorbás nachgeeifert

Athen von oben »

Die Cafébar auf der Dachterrasse des A for Athens direkt am Monastiráki-Platz ist eine Top-Location: Sie wurde 2013 als eine der 50 besten Cocktailbars Europas ausgezeichnet, ist tagsüber Kaffeetreff der einheimischen Jugend und bietet einen Rundblick über ganz Athen

Donnerstags ins Museum »

Das Benáki-Museum gewährt Besuchern immer donnerstags freien Eintritt in die Welt der griechischen Kunst vom 15. bis zum 19. Jh. Auch antike und byzantinische Objekte gibt’s hier zu bewundern

Busfahrt im Hafen »

Im größten Fährhafen Europas, Kantharós, ist immer eine Menge los. Von Kai zu Kai zu schlendern dauert Stunden. Wer müde wird, besteigt einen der im Hafengebiet kostenlos verkehrenden Passagierbusse, statt an der Straße in einen regulären Stadtbus zu steigen

WLAN für alle »

Um im Internet zu surfen, müssen Sie in Athen und Piräus nicht unbedingt Gebühren zahlen. Kostenlose Hotspot-Areas sind viele öffentliche Plätze, der Hafen und das Flughafen-Terminal

Antike mit Aussicht »

Auf dem Areopag tagte einst der oberste Gerichtshof des antiken Athen. Heute sitzen hier tags und nachts Besucher, blicken über Athens Häusermeer und genießen das Gefühl, an einem historischen Ort verweilen zu dürfen, ohne Eintritt bezahlen zu müssen

Oase der Ruhe im Lärm »

Mitten im laut schlagenden Herzen Athens gleicht der Nationalgarten einer Oase. Großväter sitzen auf Bänken und lesen die Zeitung, Mütter schieben Kinderwagen zum Ententeich, und im Schatten der Palmen können Sie Ihr mitgebrachtes Picknick genießen – in keiner Taverne sitzt man besser

Metro oder Museum? »(siehe auch »)

Athener Metrostationen sind oft auch Museen. In der Station Monastiráki sehen Sie ein gemauertes Bachbett und Wasserleitungen aus der Antike, in der Station Síntagma einen meterhohen Aufschluss mit Funden aus verschiedensten Epochen. In der Station Acrópolis(Foto) ziert eine Replik des Parthenon-Frieses die Wände

Souvláki und Kebab »

Fleischspieß und gegrillte Hackfleischwürstchen auf Fladenbrot locken mittags Athener jeden Alters an die Tische der rustikalen Grilltaverne O Thanásis auf einer geschäftigen Gasse nahe dem Monastiráki-Platz. Setzen Sie sich dazu: Straßenmusikanten und ambulante Händler gehen von Tisch zu Tisch, Touristen und Shopper ziehen wie auf einem Laufsteg an Ihnen vorüber

Flohmarktpreise »

Im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise kaufen immer mehr Athener in den bunten, trubeligen Flohmarktgassen ein, die um den Monastiráki-Platz herum liegen. Jeans, Hemden, T-Shirts und Schuhe sind hier nämlich besonders günstig zu haben

Abends trifft man sich »

Abends bleibt kaum ein Athener zu Hause. Ein typischer Treffpunkt, um Neuigkeiten auszutauschen, ist die frühere Weinhandlung und heutige Weinbar Vrettós in der Pláka, wo farbenfroher Likör in Flaschen die Regale füllt und eine Wand voller Weinfässer steht (Foto)

Tavernen im Keller »

Kleine Kellertavernen sind eine markante Eigenart Athens. In der Taverne Diporto im Marktviertel ist Schlichtheit Kult. Freunde und Fremde sitzen an nur acht Tischen beisammen, die Kellner sprechen nur Griechisch, aber es gibt täglich immerhin sechs stets markfrische Gerichte

Hafenidylle »

Athen ist eine Großstadt zwischen Bergen und Meer. Beides haben die Athener vor Augen, wenn Sie in den Fischrestaurants und Musikcafés am Mikrolímano-Hafen sitzen, dem kleinsten Hafenbecken von Piräus voller Fischerboote und Yachten

Tanzen auf Griechisch »

Griechische Tänze und Musik gehören zu Athen wie die Akrópolis. Wer sie folkloristisch und sehr fotogen aufbereitet wünscht, verbringt einen Abend zum Beispiel in der Taverne Kritikoú in der Altstadtgasse Mnisikléous, wo sich ein Musiklokal ans nächste reiht

Virtuelle Antike »

Modernste Technologie entführt Sie im Hellenic Cosmos ins antike Athen, nach Olympia oder Milet. Sie können am Leben des Altertums aktiv teilnehmen, indem Sie z. B. beim „Scherbengericht“ selbst mit abstimmen

Einkaufstempel »

In The Mall können Sie gut einen ganzen Tag verbringen. Fast 150 Geschäfte vor allem für Mode, Schuhe, Schönheit und Deko warten auf Ihren Besuch, dazu Cafés, Restaurants, Kinos ... (Foto)

Höhlenwasser »

Die einzigen Wassertropfen, die Sie in der Höhle von Peanía sehen werden, sind jahrhundertealt, und sie fallen von bildschönen Tropfsteingebilden auf Sie hinunter

Akrópolis bei Regen »

Das Akrópolis-Museum ist ein Höhepunkt jeder Athen-Reise, auch wegen seiner Kafetéria, in der Sie preiswert und doch stilvoll Spezialitäten aus allen Regionen kosten können – selbst bei Regen auf der überdachten Terrasse mit vollem Akrópolis-Blick

Mittendrin »

In den Athener Markthallen können Sie das griechische Volksleben in vielen Varianten erleben und unter Einheimischen ein kräftiges Süppchen genießen

Historische Arkaden »(siehe auch »)

Die historische Einkaufspassagen zwischen den Straßen vom Síntagma- zum Omónia-Platz wurden in den letzten Jahren wieder aufgepeppt. Da kann man nicht nur shoppen, sondern auch gut flanieren und rasten. Auf Luxus setzt die Stoá Spiromílou, mehr auf Bildung und Kultur die Stoá tou Vivlíou

Ein warmes Bad »(siehe auch »)

Wellness zu angenehmen Preisen bietet Ihnen der Thermalbadesee von Vouliagméni vor einer glatten Felswand. Im See können Sie schwimmen, sich am Ufer sonnen und auf Wunsch auch noch medizinische Massagen in Anspruch nehmen

Sommerkino »

Im Freiluftkino Cine Paris in der Pláka sitzen Sie auf mehreren Ebenen auf einem Hausdach oder direkt an der Bar, sehen auf der Leinwand englischsprachige aktuelle Filme oder Klassiker wie „Aléxis Sorbás“ und können den Blick zwischendurch immer wieder von den Hollywoodstars zur Akrópolis schweifen lassen

Wellness auf Griechisch »

Das Spa im Luxushotel Grande Bretagne wird auch von Athenern gut frequentiert. Neben Treatments aus aller Welt gibt es hier auch griechische Varianten: mit Joghurt und Honig oder dem Harz des Mastixstrauchs – und sogar eine Massage mit Ouzoöl (Foto)

Klassische Klänge »

Wenn Sie bei klassischer Musik am besten entspannen können, sollten Sie ein Konzert in Athens moderner Musikhalle Mégaro Mousikís mit ihrer ausgezeichneten Akustik nicht versäumen

Siesta zwischen Altertümern »

An den meisten archäologischen Stätten Athens herrscht immer viel Betrieb. Im leicht gewellten Gelände des Kerameikós ist das anders. Da finden Sie gewiss ein schattiges Plätzchen im Gras unter einem Baum, an dem Sie sich in die Antike träumen können

Inselhopping ohne Stress »

Fährfahrpläne und Metroverbindungen sind für Sie kein Thema, wenn Sie per Bustransfer eine Tageskreuzfahrt zu den drei Inseln Ägina, Póros und Hydra buchen. Schon die Schiffsfahrt unter der Sonne des Mittelmeers ist Entspannung pur

Bild: Blick über den Monastiráki-Platz auf die Akrópolis

Schon im Landeanflug auf Athen enthüllt die griechische Metropole einen Aspekt ihrer Schönheit. Aus welcher Richtung die Maschine auch kommt, schwebt sie immer über Inseln und Ägäis ein, fällt der Blick aus den Kabinenfenstern auf hohe Berge, Strände, felsige Küsten und ein überwiegend weißes Häusermeer, in dem fast die Hälfte aller Hellenen zu Hause ist.

Nur zwei bis drei Stunden nach der Landung können Sie bereits mitten in der lebendigen Athener Geschichte sitzen, denn die Verkehrsverbindungen vom Flughafen in die Innenstadt sind rund um die Uhr ausgezeichnet. Einen besonders schönen Einstieg ins Athener Lebensgefühl bieten Ihnen die Straßencafés in der Odós Adrianoú gleich gegenüber der antiken Agorá. Hier überblicken Sie das parkähnliche Gelände des antiken Marktplatzes, auf dem einst große Philosophen wie Sokrates und Platon wandelten, und schauen auf das Thiseion, Griechenlands besterhaltenen antiken Tempel. Dahinter erheben sich der nackte Fels des Areopags und der steile Felshang der von Tempeln gekrönten Akrópolis. Zwischen den Cafés und der Agorá rattert alle paar Minuten Athens älteste Metrolinie vorbei, auf der anderen Seite der Fußgängerpromenade sitzen Straßenhändler, die Trödel feilbieten. Straßenmusikanten ziehen vorbei und spielen meist mehr oder minder gut „Ein Schiff wird kommen“. In Ihrem Rücken erlebt das Flohmarktviertel mit seinen vielen Billiggeschäften im Zeichen der Wirtschafts- und Finanzkrise einen willkommenen Aufschwung.

In Athen kann man fast alles zu Fuß erledigen

Wenn Sie dann zu einem ersten Stadtrundgang aufbrechen, werden Sie schnell feststellen, wie kurz die Entfernungen zwischen fast allen wichtigen historischen Sehenswürdigkeiten, ganz unterschiedlichen Stadtteilen mit fotogenen Ansichten, Einkaufs- und Vergnügungsvierteln sind. In Athen brauchen Sie auf keinen Fall ein Auto und nur selten eine der drei Metrolinien, einen der abgasarmen Busse, einen Trolleybus oder die hier Tram genannte, hochmoderne Straßenbahn. Fast alles erreichen Sie bequem und ohne langweilige Durststrecken zu Fuß. Anders als noch kurz vor den Olympischen Sommerspielen 2004, die Athen stark verändert haben, brauchen Sie den einst berüchtigten Athener Smog nicht mehr zu fürchten. Die Luft in Athen ist dank zahlreicher Verkehrsbeschränkungen und neuer Massenverkehrsmittel deutlich sauberer geworden, immer mehr Straßen werden zu reinen Fußgängerzonen. Überhaupt bessert sich das Umweltbewusstsein der Athener zwar langsam, aber stetig. So beteiligen sich immer mehr Stadtbewohner am Müll-Recycling oder installieren auf ihren Dächern Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung.

Durch Athen zu bummeln macht Spaß und wird nie langweilig. Auf dem Weg vom Thissío, die Nordseite des Akrópolis-Hügels entlang zum Akrópolis-Museum fühlen Sie sich kaum noch in einer Großstadt. Links säumen berühmte Altertümer die breite, ganz Fußgängern vorbehaltene Promenade, die einmal eine vierspurige Autostraße war. Rechts sind niedrige Hügel von dichtem Grün bedeckt, zwischen denen sich antike Bauten verstecken: die Pnyx als Stätte der antiken Volksversammlung oder das Philopáppos-Denkmal. Im modernen Akrópolis-Museum, das selbst schon eine architektonische Sehenswürdigkeit darstellt, werden Sie schließlich auf vielfältige Weise mit Athens bekanntestem Bauwerk bekannt gemacht – und können auf der Terrasse dieses Museums von Weltrang im Angesicht der antiken Tempel in einer schicken Cafeteria Spezialitäten aus ganz Griechenland genießen. Auf den Tellern können Käse von den Ägäischen Inseln oder Wurst aus Mykonos oder Léfkas liegen, in den Gläsern schimmert griechischer Wein oder eine traditionelle Pflaumenlimonade.

Ballett der Evzonen in ihrer traditionellen Uniformtracht: Wache vor dem Parlament

Antike Bauten mitten in dichtem Grün

Gehen Sie weiter um die Akrópolis herum, kommen Sie sogleich in Athens Altstadt, die Pláka. Sie ist der Kern des neuen Athens, das nach dem Befreiungskrieg gegen die Türken 1821–29 seine Wiedergeburt erlebte. Als Athen 1834 dann Hauptstadt des befreiten Griechenlands wurde, hatte es nur 5000 Bewohner, von denen viele direkt auf der Akrópolis zwischen den Tempelruinen lebten. Zunehmende Industrialisierung nach dem Ende des 19. Jhs. und die Umsiedlung Hunderttausender Griechen aus Kleinasien ins Gebiet der Metropole nach dem gescheiterten Feldzug der Hellenen gegen Ankara 1922/​23 brachten ein enormes Bevölkerungswachstum mit sich. Heute zählt die Stadt mit all ihren Vorstädten ca. 3,8 Mio. Menschen, das eigentliche Athen hat ca. 664 000 Einwohner.

Zumeist in zarten Ockertönen gehaltene, ziegelgedeckte Häuser und klassizistische Stadtvillen aus dem 19. und frühen 20. Jh. säumen in der Pláka die meist autofreien Gassen, beherbergen kleine Museen, Galerien und historische Archive. Anders als am verkehrsreichen, durch seine Luxushotels und das Parlamentsgebäude repräsentativen Síntagma-Platz laden in der Pláka kleine, ganz urbane Plätze zur Rast, und in vielen kleinen Hotels können Sie hier mitten in der Geschichte wohnen. An den Hauptachsen der Pláka reiht sich Laden an Laden, Taverne an Taverne. Nur ein paar Meter weiter sitzen Katzen auf Fensterbänken, fühlen Sie sich – wie im Stadtviertelchen Anafiótika – in ein ägäisches Inseldorf versetzt. Und überall entdecken Sie antike Ruinen und kleine mittelalterliche Kirchen. Diese vielen historischen Bauten stehen nicht isoliert wie deplatzierte Relikte aus längst vergangenen Zeiten im Straßenbild, sondern sind ins Alltagsleben eingebunden. In keiner anderen Großstadt Europas ist die Antike noch so präsent wie hier, Rom ausgenommen. Doch in Rom künden Bauwerke von der Großmannssucht der Kaiser, in Athen sind sie größtenteils eindrucksvolle Zeugnisse des ersten demokratischen Staats der Geschichte. Hier wurde zuerst gebaut und gedacht, was die Römer später nachahmten, technisch verbesserten und schließlich – wie das Theater mit der Tierhatz und den Gladiatorenkämpfen oder die Tempel zur Kaiserverehrung – entwürdigten und entweihten.

Wo Gegenwart mit Geschichte verschmilzt

Zum besonderen Flair der Athener Innenstadt tragen auch andere, an die Pláka angrenzende Stadtviertel bei, die noch bis vor wenigen Jahrzehnten reine Industrie- und Gewerbeviertel waren. Im Thissío-Viertel trifft sich die Jugend bei Rockmusik in den ehemaligen königlichen Pferdeställen, zeigt eine Galerie moderne Kunst in den Räumen einer einstigen Hutfabrik. Im Psirrí-Viertel werden heute noch tagsüber in vielen kleinen Werkstätten Schuhe, Taschen und andere Lederwaren genäht, während abends die Tavernen, Bars und Musiklokale überwiegend junge Leute aus der ganzen Stadt anziehen. Sogar der alte Gasometer im Gázi-Viertel hat eine neue Verwendung als Kunstgalerie gefunden, um die herum Bars und Restaurants auch wohlhabende Gäste in renommierte Feinschmeckerrestaurants locken.

Gegenwart und Geschichte verschmelzen in Athen überall miteinander. Unvergesslich werden Ihnen die Minuten sein, die Sie auf einer Parkbank im Nationalgarten, unter einem Olivenbaum auf dem antiken Kerameikós-Friedhof oder auf dem Rasen unterhalb des Hephaistos-Tempels verträumen. Einzigartig ist das Plätzchen auf dem Areopag, wo vor über 2500 Jahren Athens oberster Gerichtshof tagte und von dem aus Sie abends eine fantastische und obendrein kostenlose Aussicht über das weite Lichtermeer Athens genießen. Und vielleicht lässt sich nirgends besser als auf der Akrópolis über den Fortschritt der Menschheit nachdenken, wenn Sie sehen, wie viel grandiose Schönheit die Menschen der Antike ganz ohne Computer, Beton und moderne Baumaschinen schufen.

Fast ebenso reizvoll kann es sein, sich einfach auf die griechische Lebensart einzulassen und die Kontraste zu beobachten, die unsere Zeit mit sich bringt. Die gut gekleideten jungen Leute mit iPhone und Sportwagenschlüsseln auf dem Kaffeehaustisch vor sich gehören ebenso dazu wie die Hunderttausende legalen und illegalen Immigranten aus Afrika und Asien, die Ihnen überall in der Stadt als Straßenverkäufer von schwarz gebrannten DVDs und Billigelektronik begegnen werden, oder wie die traditionellen Losverkäufer, die Ihnen mit ihren Rubellosen das große Glück versprechen. Die Maronengriller am Straßenrand sind ebenso ein Teil Athens wie die vielen Zweigstellen griechischer und internationaler Fast-Food-Ketten, die sich bei Alt und Jung wegen ihrer scheinbar günstigen Preise großer Beliebtheit erfreuen.

Athen ist eine Stadt der Gegensätze – und wird es gerade angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise, die das ganze Land seit 2010 beutelt, wohl noch lange bleiben. Gestiegene Steuern, gekürzte Löhne, Gehälter und Renten haben die Einkaufskraft der Durchschnittsathener stark beschnitten. So mancher Laden in der City und in den bis 2011 stolzen 37, nach einer Verwaltungsreform jetzt immerhin noch sieben selbstständigen Vorstadtgemeinden ist geschlossen und erst einmal nicht wieder vermietbar, Restaurants und Tavernen klagen über starke Umsatzeinbußen. Auszugehen lassen die Athener sich aber trotzdem nicht nehmen – man konsumiert eben weniger als früher üblich.

Bars, Restaurants, kafenía: Abendstimmung in einer typischen Gasse des Psirrí-Viertels

Piräus ist das Tor zur Inselwelt der Ägäis

Auch in einem anderen Teil Groß-Athens, der Hafenstadt Piräus, ist die Krise zu spüren. Dennoch werden Sie hier mehr hypermoderne Schnellschiffe – meist Katamarane – und riesige konventionelle Autofähren sehen als in den meisten anderen europäischen Häfen; mehr Luxusyachten gibt es nicht einmal in Palma, Cannes oder Portofino. In Piräus können Sie bequem einen ganzen Urlaubstag verbringen – es gibt interessante Museen, und zwischen den beiden Häfen Zéa Marína und Mikrolímano sowie an der Limanáki-Bucht finden Sie offizielle Badestrände. Strände säumen auch die stets am Meer entlangführende Straßenbahnlinie zwischen Piräus und dem Küstenort Vouliagméni mit seinem natürlichen Thermalbadesee. Noch mehr Meer erleben Sie bei einer Fährüberfahrt zur Insel Ägina oder bei einer Drei-Insel-Tageskreuzfahrt nach Ägina, Póros und Hydra. Spätestens dann werden Sie wahrscheinlich den Drang spüren, bald nach Hellas zurückzukehren und auch die Inselwelt der Ägäis zu entdecken. Athen und Piräus sind das Tor zu ihr.

Hoch hinaus

Dachgärten  Die Athener lieben es, ihre Stadt von oben zu sehen. Am liebsten mit einem Glas in der Hand aus einem der vielen Dachgarten-Cafés und -Bars, die den in den letzten Jahren brach liegenden Dächern neues Leben einhauchten. Im City Zen (Odós Mitropóleos/Odós Aióloi) kann man bei Loungemusic einen Kaffee genießen. Die Bar 360 (Monastiráki-Platz) serviert ausgezeichnete Cocktails. Ruhiger ist der Roof Garden des Hotels Central (Odós Apóllonos 21)