Mein Leben als unkonventioneller Wirtschaftswissenschaftler - Michael Heinen-Anders - E-Book

Mein Leben als unkonventioneller Wirtschaftswissenschaftler E-Book

Michael Heinen-Anders

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Beschreibung

Biographische Skizzen eines unkonventionellen Wirtschaftswissenschaftlers.

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Seitenzahl: 23

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Inhaltsverzeichnis

Mein Leben als unkonventioneller Wirtschaftswissenschaftler

Autobiographische Notiz

Mein Leben als unkonventioneller Wirtschaftswissenschaftler

Anfänge

Ausgestattet mit einem mittelmäßigen Realschulabschluss ging ich in das Berufsleben hinein. Mein äußerst gewalttätiger Vater zwang mich zu einer kaufmännischen Berufsausbildung, die ich dann bei der W.E. Saarbach GmbH in Köln im Jahre 1976 denn auch begann, obwohl ich eigentlich viel lieber weiter zur Fachoberschule gehen wollte.

Meine ersten Erfahrungen mit der Wirtschaftswissenschaft hatte ich als Berufsschüler für den Beruf des Groß- und Außenhandelskaufmannes im Buchhandel.

Dort erlebte ich bereits eine anfängliche Faszination für die Volkswirtschaftslehre, als einer (vermeintlich) exakten Wissenschaft. So erschienen mir Phänomene, wie die Philippskurve (das Verhaltnis von Inflation zu Arbeitslosigkeit), als anfänglich plausibel. Auch die Gossen’schen Gesetze (die Theorien zur Bedürfnisbefriedigung) erschienen mir anfänglich überzeugend zu sein. Erste Orientierung bot mir dabei ein Lehrbuch der VWL für Berufsschulen.1

Nach Abschluß der Berufsausbildung arbeitete ich dann im Bucheinzelhandel und las in dieser Zeit (ca. 1979) bereits Schriften und Vorträge Rudolf Steiners, so zunächst „Wendepunkte des Geisteslebens“ und sodann „Aus der Akasha-Chronik“. Da die Buchhandlung schließlich verkauft wurde, war ich rasch wieder arbeitslos.

Ich begann daraufhin mittels des „Zweiten Bildungswegs“ mit einer erneuten Schullaufbahn auf einer Fachoberschule für Wirtschaft. Dort faszinierte mich das Fach VWL erneut. Bei dem Fachlehrer Herrn Schlesinger erfuhr ich vieles über Theorieansätze der VWL, und bei dem Fachlehrer für Mathematik erfuhr ich einiges über deren Quantifizierung und Verifizierung. Schließlich wurde ich, gemeinsam mit einer Mitschülerin, beauftragt, in Form eines schriftlichen Referates über die Wachstums- und Beschäftigungstheorie die Sicht der VWL auf Wachstum und Beschäftigung vorzustellen. Da ich damals bereits auf „Grünen-Kurs“ orientiert war, nahm ich in das Referat2 auch bereits Ansätze der Grünen3 und aus der SPD (von Erhard Eppler) auf, welche durchweg wachstumskritisch waren. Benotet wurde diese Arbeit mit einer glatten 2.

Schließlich war die Fachhochschulreife erreicht und ich erwarb in Wuppertal studienbegleitend denn zudem noch die Fachgebundene Hochschulreife (also eine Stufe höher als die Fachhochschulreife).

Beginn des Studiums

In meinem Studium an der Universität-Gesamthochschule Wuppertal hatte ich im Grundstudium die Dozenten Dr. Baisch (VWL) und Dr. Ridder (BWL), beider Lehrveranstaltungen waren sehr aufschlußreich und förderten ungemein das kritische Denken.

In VWL orientierte ich mich vor allem anhand der Kurzlehrbücher von Helmstädter und anhand des Lehrbuches der beiden Kanadier Dernburg und McDougall4 sowie anhand der Wert- und Preislehre von Hofmann.

Ferner las ich bereits rasch Schriften und Aufsätze der anthroposophischen Wirtschaftswissenschaftler Hans-Georg Schweppenhäuser5 und Benediktus Hardorp6.

Dazu kam dann noch das nationalökonomische Werk Rudolf Steiners.7

Für BWL las ich vor allem Schriften von Edmund Heinen8, Erich Gutenberg9 und Ekkehard Kappler10 sowie das Buch „Die Wirtschaft“11 und weiteres12.

Mitte des Studiums