Verlag: Arena Kategorie: Für Kinder und Jugendliche Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2014

Mein Lotta-Leben (3). Hier steckt der Wurm drin! E-Book

Alice Pantermüller  

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E-Book-Beschreibung Mein Lotta-Leben (3). Hier steckt der Wurm drin! - Alice Pantermüller

Juhu, endlich sind Ferien! Doch statt in die Sonne geht es für Lotta auf einen Bio-Bauernhof im tiefsten Bayern. Unfair! Obwohl: Auf dem Bauernhof gibt es total viele Tiere und Lotta lieeeebt Tiere. Besonders, seit sie erfahren hat, wozu ihre Zauberblockflöte eigentlich gut ist - zum Schlangen Beschwören! Und während Lotta sich auf die Suche nach bayerischen Schlingelnattern macht, probiert sie ganz nebenbei mal aus, wer sonst noch so alles nach ihrer Flöte tanzt. mein-lotta-leben.de

Meinungen über das E-Book Mein Lotta-Leben (3). Hier steckt der Wurm drin! - Alice Pantermüller

E-Book-Leseprobe Mein Lotta-Leben (3). Hier steckt der Wurm drin! - Alice Pantermüller

Alice PantermüllerDaniela Kohl

Mein Lotta-Leben

Hier steckt der Wurm drin!

Weitere Titel der Reihe:

Mein Lotta-Leben. Alles voller Kaninchen

Mein Lotta-Leben. Wie belämmert ist das denn?

Mein Lotta-Leben. Daher weht der Hase!

Mein Lotta-Leben. Ich glaub, meine Kröte pfeift!

Mein Lotta-Leben. Den Letzten knutschen die Elche!

Dein Lotta-Leben. Freundebuch

Dein Lotta-Leben. Schülerkalender

Dein Lotta-Leben. Tagebuch

Alice Pantermüller

wollte bereits während der Grundschulzeit „Buchschreiberin” oder Lehrerin werden. Nach einem Lehramtsstudium, einem Aufenthalt als Deutsche Fremdsprachenassistentin in Schottland und einer Ausbildung zur Buchhändlerin lebt sie heute mit ihrer Familie in der Lüneburger Heide. Bekannt wurde sie durch ihre Kinderbücher rund um „Bendix Brodersen“ und die Erfolgsreihe „Mein Lotta-Leben“.

Daniela Kohl

verdiente sich schon als Kind ihr Pausenbrot mit kleinen Kritzeleien, die sie an ihre Klassenkameraden oder an Tanten und Opas verkaufte. Sie studierte an der FH München Kommunikationsdesign und arbeitet seit 2001 fröhlich als freie Illustratorin und Grafikerin. Mit Mann, Hund und Schildkröte lebt sie über den Dächern von München.

Alice Pantermüller

Hier steckt der Wurm drin!

Illustriert von Daniela Kohl

Für Rosemarie und German

5. Auflage 2014

© 2013 Arena Verlag GmbH, Würzburg

Alle Rechte vorbehalten

Einband und Illustrationen: Daniela Kohl

Gesamtherstellung: Westermann Druck Zwickau GmbH

eBook-ISBN 978-3-401-80182-7

www.arena-verlag.de

Mitreden unter forum.arena-verlag.de

eBook-Herstellung: readbox publishing, Dortmundwww.readbox.net

Inhaltsverzeichnis
Umschlag
Titel
Impressum
Montag, Der 19. März
Mittwoch, der 21. März
Donnerstag, der 22. März
Freitag, der 23. März
Samstag, der 24. März
Montag, der 26. März
Dienstag, der 27. März
Freitag, der 30. März
Samstag, der 31. März
Sonntag, der 1. April
Dienstag, der 3. April
Donnerstag, der 5. April
Freitag, der 6. April
Sonntag, der 8. April
Montag, der 9. April
Dienstag, der 10. April

MONTAG, DER 19. MÄRZ

OH MANN. Jakob und Simon haben heute schon um Viertel vor sechs in ihrem Zimmer rumgewummert.

Ich wollte gerade ziemlich böse werden, aber dann ist mir eingefallen, dass sie ja heute Geburtstag haben!

Und da bin ich schnell aus dem Bett gesprungen, denn Geburtstage sind ja was ganz Besonderes. Sogar Geburtstage von BlöDbrüDern!

Deshalb hab ich ihnen dann auch beim Wummern geholfen.

Als Mama und Papa den Jungs gratuliert haben, sahen sie erst ein bisschen schlecht gelaunt aus.

Aber dann hat Mama im Wohnzimmer die Kerzen auf der Torte angemacht und wir durften reinkommen.

Mitten im Wohnzimmer stand ein Schlagzeug! Voll cool!Das war für Simon.

Und dazu gab es auch noch Trommelstöcke.

DENGDENGDENGDENGDENGDENGDENGSCHEPPER

Die hat er sofort ausprobiert.

Und da ging’s gleich wieder los mit dem Gewummere.

Dann hat Jakob auch noch eine Posaune ausgepackt und reingeblasen.

Da hab ich ein bisschen Kopfschmerzen bekommen.

Mama hat dann noch irgendwas geschrien. Ich glaub, sie wollte erzählen, dass die Instrumente Geschenke von Oma und Opa sind. Aber so ganz konnte ich das nicht verstehen bei dem Lärm.

Also, ich hätte ja nicht gedacht, dass es noch schlimmere Geräusche geben kann als die von meiner Blockflöte.

Aber jetzt weiß ich’s ganz genau:

Es gibt noch viiiel SCHLIMMERE. ECHT! Viel LAUTERE vor allen Dingen!

RAZONG! Disss!

QUiiiETSCHQUÄÄCK

Deshalb bin ich lieber in die Küche gegangen, wo Papa schon am Tisch saß und einen Kaffee getrunken hat. Ich hab mir Orangensaft eingeschenkt und dann haben wir beide bloß dagesessen und nichts gesagt.

Wir hätten ja sowieso kein Wort verstanden.

Später kam dann auch Mama mit den Jungs rein und wir wollten Geburtstagstorte essen. Mama hatte eine Pfannkuchentorte gebacken. Wir haben gejubelt und mit den Gabeln rumgeklappert, nur Papa nicht.

Der hat immer noch mürrisch geguckt, und zwar, weil er lieber Apfelkuchen mag.

Die Jungs mussten erst mal die Kerzen auspusten, jeder neun. Leider hat Jakob aus Versehen elf Kerzen auf einmal ausgepustet, sodass für Simon nur noch sieben übrig geblieben sind.

Da hat Simon Jakob mit seinen Trommelstöcken auf den Kopf gehauen und Jakob hat geschrien und Simon an den Haaren gezogen.

Aber die Pfannkuchentorte war total LECKER!Hmmm!

Bloß Papa hat ein bisschen rumgemeckert, nur weil da ein paar Wachsflecken obendrauf waren. Dabei konnte man die ganz leicht abkratzen.

Aber da war Papa mal wieder bockig. Er hat sich lieber ein Käsebrot geschmiert. Ich glaub, er hatte einfach einen schlechten Tag.

Nach dem Frühstück haben die Jungs sofort wieder Posaune und Schlagzeug gespielt.

KAWUMM! PUUP!

WOMMSDENGEL!

Da ist Papa ziemlich hektisch geworden und wollte schon mal losfahren zur Schule. Er ist ja Lehrer.

Ich hab schnell meinen Schulrucksack geholt und hab gefragt, ob er mich mitnimmt. Obwohl, eigentlich hab ich ihn mehr angeschrien als gefragt.

Auf dem Weg zu meiner Schule haben wir immer noch nicht geredet. Weil das nämlich total schön war, so ruhig.

Auch vor der Günter-Graus-Gesamtschule war es noch ganz ruhig. Und zwar, weil es Viertel nach sieben war und die Schule geht erst um acht los. Da hab ich mich auf eine Bank gesetzt und gewartet.

Nachmittags sind Oma und Opa zu Besuch gekommen.

Als ob Simon taub wäre.

So ist das immer mit Oma und Opa. Aber ich hab mich total gefreut, dass sie da waren. Vor allen Dingen, weil sie mir was mitgebracht haben, nämlich eine Tafel Schokolade. Und das, obwohl doch meine Brüder Geburtstag hatten.

Dann wollten wir Kuchen essen, aber erst mal sagte Oma, dass die Jungs und ich etwas vorspielen sollen.

Also hab ich meine indische Blockflöte geholt, auch wenn die nicht mehr so neu ist und auch gar nicht von Oma und Opa.

Ein bisschen Angst hatte ich schon, vor dem Vorspielen, meine ich. Weil doch immer was Komisches passiert, wenn ich in die Flöte puste.

Jakob wollte, dass wir Fluch der Karibik vorspielen. Da hat Simon ihn wieder mit seinen Trommelstöcken gehauen.

Er wollte nämlich lieber die Star-Wars-Musik trommeln.

Dabei ist das völlig egal, was wir spielen wollen, weil wir doch sowieso keine richtigen Lieder aus unseren Instrumenten rauskriegen.

Darum hab ich schon mal angefangen, in die Flöte zu blasen. Ich hab gedacht, wenn die Jungs erst mal spielen, hört man mich sowieso nicht mehr. Und so war das auch.

Simon hat so doll auf die Trommeln gehauen, dass ein Stock abgebrochen ist. Und Jakobs Posaune hat sich angehört, wie wenn ein Elefant stirbt.

Als wir fertig waren, hatte ich so ein komisches Fiepen in den Ohren.

Und alle Fotos von den Jungs und mir waren von der Wand und hinters Sofa gefallen.

Und in der Scheibe von der Terrassentür war ein Sprung.

Und Oma hat ein Taschentuch aus ihrer Handtasche geholt und sich die Tränen abgewischt.

hat Mama mir zugewispert. Aber das glaub ich nicht. Ich glaub eher, dass sie geweint hat, weil ihr die Ohren wehgetan haben.

Da hat Opa es besser. Der kann ja nicht mehr so gut hören.

hat er gefragt und war kein bisschen gerührt.

Mama hatte einen Papageienkuchen gebacken, mit Smarties obendrauf.

Er war blau und grün und rosa und Papa hat schon wieder so geguckt, als ob er sich ein Käsebrot schmieren will.

Opa übrigens auch.

hat er gemault und dann mit seiner Kuchengabel nach den Smarties gepickt.

Da war Mama ein bisschen beleidigt. Sie hat gesagt, dass das ein sehr schöner Kuchen für einen Kindergeburtstag ist und dass sie ihn im Brotbackautomaten gemacht hat.