Mission: Klassenfoto - Dominik Mikulaschek - E-Book

Mission: Klassenfoto E-Book

Dominik Mikulaschek

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Beschreibung

Mission: Klassenfoto ist eine urkomische und spannende Schulgeschichte ab 8 Jahren, in der ein ganz normaler Klassenfoto-Tag komplett aus dem Ruder läuft. Eigentlich soll die Klasse 4b der Regelberg-Grundschule nur ein ordentliches Foto machen. Doch schon am Schultor merken Milo, Fina und Turbo: Heute ist nichts normal. Ein grauer Transporter mit amtlichem Siegel steht auf dem Lehrerparkplatz, neue Schilder mit seltsamen Regeln hängen im Gebäude, und überall auf dem Boden tauchen geheimnisvolle Markierungen, Pfeile und Kreuze auf. Statt Vorfreude auf das Klassenfoto beginnt ein Tag voller Chaos, Rätsel und absurdem Schulwahnsinn. Im Mittelpunkt steht Milo Mertens, der sofort spürt, dass hinter dem „Projekt Perfektes Bild“ mehr steckt als nur ein Fototermin. Das strenge Amt für Ruhe & Regelwesen (ARR) hat die Schule fest im Griff und will nicht nur saubere Reihen und gekämmte Haare, sondern vor allem Kontrolle: über Lächeln, Haltung und Benehmen. Ein grimmiger Fotograf, ein piepsender Hightech-Foto-Scanner und ein pedantischer Inspektor sorgen dafür, dass jedes Kind exakt in das gewünschte Schema passt. Ein schiefes Grinsen? Verdächtig. Eine zu lockere Haltung? Regelverstoß. Zu viel Persönlichkeit? Alarm! Zum Glück ist Milo nicht allein. Mit dabei sind seine Freunde Tarik „Turbo“ Tan und Fina Fuchs. Turbo versucht verzweifelt, die „offiziellen Grinse-Level“ zu meistern – mit herrlich komischen Folgen. Fina dagegen entdeckt überall Hinweise und geht den seltsamen Markierungen nach wie eine echte Detektivin. Gemeinsam geraten die drei immer tiefer in ein verrücktes System aus Vorschriften, Technik und geheimen Plänen. Als sich sogar die Sitzordnung wie von Geisterhand verändert, wird klar: Dieses Klassenfoto ist keine einfache Schulroutine mehr, sondern eine echte Mission. Mission: Klassenfoto ist ein Kinderbuch ab 8, das Humor, Spannung und Schulalltag auf besonders originelle Weise verbindet. Die Geschichte spielt mit typischen Situationen aus der Schule – Klassenfoto, Lehrkräfte, Turnhalle, Nervosität – und macht daraus ein rasantes Abenteuer mit Agenten- und Detektiv-Feeling. Kinder erleben beim Lesen nicht nur lustige Pannen und schräge Figuren, sondern auch eine starke Botschaft: Man darf hinterfragen, wenn Regeln unfair werden. Und gemeinsam ist man stärker als jedes noch so steife System. Dieses Buch ist ideal für Kinder, die lustige Kinderbücher, Schulgeschichten, Abenteuer ab 8 Jahren, Detektivgeschichten und Chaos in der Schule lieben. Durch den hohen Witz, die lebendige Sprache und die spannenden Szenen eignet sich die Geschichte perfekt zum Selbstlesen und auch wunderbar zum Vorlesen. Eltern, Großeltern und Lehrkräfte finden hier ein unterhaltsames Kinderbuch, das Spaß macht und gleichzeitig Teamwork, Mut und eigenes Denken fördert. Wer auf der Suche nach einer witzigen Schulgeschichte ab 8, einem spannenden Kinderbuch mit Freundschaft, einer lustigen Klassenfoto-Geschichte oder einem Abenteuer in der Grundschule ist, findet mit Mission: Klassenfoto genau das Richtige. Ein turbulentes Kinderbuch voller Lachen, Geheimnisse und Schulchaos – perfekt für alle, bei denen beim Klassenfoto garantiert nie alles nach Plan läuft.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 121

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Dominik Mikulaschek (geb. 1983 in Linz) schreibt Kinderbücher, bei denen man noch „nur ein Kapitel“ liest – und plötzlich ist es doch später. Er liebt Rätsel, die man wirklich lösen kann, Regeln, die man höflich ignoriert (wenn es sein muss) und Geschichten, in denen Freundschaft stärker ist als jedes Klemmbrett. Seine Abenteuer sind spannend, aber nie zu gruselig: Es geht ums Entdecken, ums Zusammenhalten – und um dieses kribbelige Gefühl, wenn man merkt: Hier stimmt was nicht … und wir sind die Ersten, die es merken.
Dominik Mikulaschek
Mission: Klassenfoto
Lustige Schulgeschichte ab 8 | Wenn alles schiefgeht
tredition GmbH
© 2026 Dominik Mikulaschek
Druck und Distribution im Auftrag des Autors:
tredition GmbH, Heinz–Beusen–Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag des Autors, zu erreichen unter: Dominik Mikulaschek, Holzwurmweg 5, 4040 Linz, Austria.
Kontaktadresse nach EU–Produktsicherheitsverordnung:
Kapitel 1 – Der Fotograf mit dem Klemmbrett
Der Montag an der Regelberg-Grundschule roch normalerweise nach frisch gewischtem Linoleum und der Angst vor unangekündigten Vokabeltests, aber heute lag ein stechender Geruch von Haarspray und chemischen Blitzlichtern in der Luft. Milo Mertens (9) blieb am Schultor stehen und beobachtete den großen, grauen Transporter, der wie ein Panzerschrank auf dem Lehrerparkplatz thronte. Auf der Seite klebte ein amtliches Siegel des ARR, des Amtes für Ruhe & Regelwesen, und darunter prangte in fetten Lettern der Titel: PROJEKT PERFEKTES BILD. Es war Klassenfoto-Tag, der einzige Tag im Jahr, an dem selbst die hartnäckigsten Kaugummikauer versuchten, ihre Wangen nicht wie Hamster aufzublasen, um nicht auf der Liste der Unruhestifter zu landen. Direkt neben der Glastür hing ein neues Schild, das so ernst aussah, als hätte es schlechte Laune gefrühstückt: „LÄCHELN NUR NACH FREIGABE“. Darunter befand sich ein roter Stempel, der verkündete, dass dieses Bild offizielles Eigentum der „Abteilung für Bild & Benehmen“ sei und jede Form von unkontrollierter Mimik strengstens untersagt war. Milo schob seinen Ranzen zurecht und spürte ein ungutes Kribbeln in seinen Fingerspitzen, das er immer bekam, wenn das Amt seine Finger im Spiel hatte und versuchte, den Spaß wegzuorganisieren. „Turbo, was machst du da mit deinem Gesicht?“, fragte Milo, als er seinen besten Freund Tarik „Turbo“ Tan entdeckte, der wie eine Statue neben dem Mülleimer erstarrt war. Turbo zog seine Mundwinkel so weit nach oben, dass man fast seine Mandeln zählen konnte, während seine Augenlider gefährlich zuckten und er aussah, als stünde er unter Strom. „Das ist offizielles Grinse-Level 4“, presste Turbo hervor, ohne die Zähne voneinander zu lösen, was seine Stimme wie das Knirschen einer alten Tür klingen ließ. „Ich übe meine siebzehn offiziellen Lächeln, damit der Fotograf nicht denkt, ich sei ein unordentlicher Schüler und mich sofort aus der Reihe wirft“, erklärte er weiter, während er versuchte, gleichzeitig zu zwinkern. Laut dem neuen ARR-Handbuch für Foto-Disziplin war ein zu breites Lächeln nämlich bereits ein Verstoß gegen die Symmetrie-Verordnung der Schule und konnte mit Ordnungspunkten bestraft werden. Fina Fuchs kniete ein Stück weiter auf dem Boden und starrte so konzentriert auf ein Stück neongelbes Klebeband, als wollte sie es per Hypnose in eine andere Dimension verschieben. „Guck dir das an, Milo“, sagte sie und zeigte auf ein winziges, eingeritztes Kreuz direkt neben der Markierung, wobei sie ihren Detektiv-Blick aufsetzte. „Wenn’s markiert ist, ist es Absicht“, fügte sie ihren berühmten Running-Gag hinzu und machte sich sofort eine Notiz in ihrem Heft. Milo bückte sich und sah, dass überall auf dem Asphalt kleine Kreuze und Pfeile prangten, die wie ein kompliziertes Schnittmuster für Riesen aussahen und den Weg zur Turnhalle wiesen. „Vielleicht ist das die Landebahn für besonders kleine Außerirdische, die heute auch aufs Foto wollen?“, vermutete Turbo, der sein Lächeln gerade auf Grinse-Level 7 umgestellt hatte. Das neue Level ließ ihn jedoch eher aussehen, als hätte er eine ganze Zitrone ohne Zucker verspeist und würde nun versuchen, dabei an etwas Schönes zu denken. Fina schüttelte den Kopf und notierte sich die genaue Position jeder Markierung, denn für sie gab es keine Zufälle, sondern nur schlecht getarnte Pläne des Amtes. In der Turnhalle war das Chaos bereits in vollem Gange, was Inspektor Ordnung jedoch sofort mit einer Trillerpfeife unterband, die schriller klang als eine beleidigte Dampflokomotive im Berufsverkehr. Mitten im Raum stand der Fotograf, ein Mann mit einem Gesicht so grau wie ein regnerischer Dienstagnachmittag, der ein Klemmbrett umklammerte, als hinge die Rettung der Welt von der perfekten Ausrichtung der Schüler ab. Neben ihm war ein technisches Ungetüm aufgebaut, das Milo an einen überdimensionalen Toaster erinnerte, der jedoch mit blinkenden Sensoren und einem Laser-Auge ausgestattet war. „Das ist der neue Foto-Scanner der Generation 4.0“, verkündete Inspektor Ordnung mit einer Stimme, die nach staubigen Aktenordnern und ungewaschenen Socken roch. Der Scanner gab ein bedrohliches Summen von sich und ein rotes Licht tastete die Umgebung ab, als suchte es nach dem kleinsten Krümel oder einem verbotenen Lachen. „Er piept bei jedem schiefen Grinsen, bei jeder falschen Kopfhaltung und bei jeder Form von zu viel Persönlichkeit“, erklärte der Inspektor stolz. Er prüfte dabei eine Liste mit der Aufschrift „PROJEKT PERFEKTES BILD: SITZORDNUNG“ und strich sich den Anzug glatt. Frau Krambeutel, ihre Klassenlehrerin, versuchte gerade verzweifelt, Turbos Haare mit einem Kamm zu bändigen, der aussah, als hätte er schon mehrere Weltkriege hinter sich. „Wir wollen doch alle, dass ihr auf dem Foto gut ausseht und eure Eltern euch wiedererkennen, Kinder“, sagte sie mit einem besorgten Unterton. Milo beobachtete, wie der Fotograf nervös auf seine Uhr starrte und ständig neue Markierungen mit Kreide auf den Boden zeichnete, die für normale Menschen absolut keinen Sinn ergaben. Der Foto-Scanner gab plötzlich ein schrilles „PIEP“ von sich, als Leni an ihm vorbeiging, weil ihre Zöpfe nicht exakt im gleichen Winkel von ihrem Kopf abstanden. „Asymmetrie detektiert! Individueller Ausdruck übersteigt den Grenzwert!“, dröhnte die blecherne Stimme des Scanners, was dazu führte, dass Inspektor Ordnung sofort eine Notiz auf seinem Klemmbrett machte. Milo sah zu Fina, die gerade entdeckte, dass Hausmeister Kratz im Hintergrund der Turnhalle eine riesige Leinwand aufbaute, die verdächtig viele versteckte Symbole und Linien enthielt. „Wer den Hintergrund kontrolliert, kontrolliert das Bild, und wer das Bild kontrolliert, kontrolliert die Erinnerung“, murmelte Kratz, als Milo an ihm vorbeischlich. Seine Augen blitzten dabei so geheimnisvoll wie eine alte Taschenlampe, deren Batterien fast leer waren, aber noch genug Kraft für eine Warnung hatten. Milo spürte, dass dieses Klassenfoto kein normales Foto werden würde, sondern eine Mission, bei der jedes Lächeln eine Falle und jeder Sitzplatz ein Verlies sein konnte. Der Fotograf hob nun sein Klemmbrett und rief mit einer Stimme, die klang, als hätte er gerade eine Packung Reißzwecken zum Frühstück verspeist: „Klasse 4b, bereitmachen zur ersten offiziellen Foto-Disziplin-Prüfung nach Paragraph 12!“. Milo sah, wie Turbo versuchte, sein Lächeln Nummer 11 einzunehmen, was jedoch eher wie ein unterdrückter Schluckauf mit weit aufgerissenen Augen aussah. Der Foto-Scanner begann bereits gefährlich zu flackern und rote Warnlichter an die Wand zu werfen, als wäre eine Katastrophe im Anmarsch. Draußen vor der Turnhalle hörte man das ferne Klappern von weiteren ARR-Transportern, die offensichtlich noch mehr Technik für das PROJEKT PERFEKTES BILD anlieferten, um jeglichen Spaß im Keim zu ersticken. Milo wusste, dass der eigentliche Kampf um das Klassenfoto gerade erst begonnen hatte und dass sie mehr als nur einen guten Kamm brauchen würden, um dieses Chaos zu überleben. Der Fotograf drückte nun auf einen Knopf an seinem Gerät, und Milo sah mit Schrecken, wie sich die Sitzplan-Liste auf dem Klemmbrett wie von Geisterhand veränderte und neue Namen an falsche Stellen sprangen.
Kapitel 2 – Turbo übt sein offizielles Lächeln (zu früh)
Kapitel 3 – Fina entdeckt die Sitzplan-Liste