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Wo wiegt ein zuckerwürfelgroßes Stück der Materie 100.000.000 Tonnen? Wie entsteht Gold? Wann beginnt ein Stern zu "brennen?" Wann stirbt ein Stern und wie stirbt er? Wie stirbt die Erde, der Mond und alles Andere? Staunen sie! Tauchen sie ein in die fantastische Welt des Kosmos!
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Seitenzahl: 78
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Ewald Peischl
MONSTERGRAVITATION
Die treibende Kraft des Universums
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
„Raumschiff Erde“
Ein Stern war geboren.
Das Leben des Universum
die Milchstraße,
Umdrehungsgeschwindigkeit
Monde
Exomonde
Neutronensterne
„zuckerwürfelgroßes Stück 100 Millionen Tonnen“
Gammablitz.
Rotation
Die 4 Grundkräfte der Physik
Schwarze Löcher
Struktur der Milchstraße
Galaktische Schwestern
„Materiebeschleuniger“ !
Gravitationsmonster.
Dunkle Energie
Extremer "Materiefresser"
Ein neuer Kandidat
Beteigeuze
das Weltall ist etwas Ganzes.
eine neue Welt,
Autor
Impressum neobooks
Ewald Peischl
Monstergravitation
Die treibende Kraft des Universums
© Ewald Peischl
A-7534 Olbendorf, Eisenberg 600
e-mail: [email protected]
21.6.2015
Wir leben auf dem blauen Planeten Erde. Eine wunderschöne Perle in der unvorstellbaren Größe des Weltalls. Wenn man Bilder aus dem Weltall geschossen sieht zeit sich die wahre Schönheit der Erdkugel. Sie ist unser Mutterschoß, ernährt uns und bietet uns alle Annehmlichkeiten, die man sich nur vorstellen kann. Wiesen, Wälder, Berge, Seen, Meere. Wunderschöne Blumen, Getreide, Obst, Gemüse. Ein Paradies in dem sich Menschen und Tiere wohlfühlen. Am Abend verzieren viele Sterne den Nachthimmel. Majestätisch überstrahlt vom Mond. Amt Tag wärmt uns die Sonne und erfrischt uns der Regen.
Große Teleskope ermöglichen uns einen tiefen Einblick in den Kosmos. Galaxien, Galaxienhaufen lassen uns staunen.
Was aber hält den unglaublich großen Kosmos zusammen?
„Wie endet alles, wie endet das Universum?“
Das ist die Frage aller Fragen und
derzeit kann dir keiner die Antwort sagen!
Das Bekannte ist endlich,
das Unbekannte unendlich.
Geistig stehen wir auf einer Insel
inmitten eines grenzenlosen Ozeans
von Unerklärlichem.
Unsere Aufgabe ist es, von Generation zu Generation
ein klein wenig mehr Land trockenzulegen.
Der letzte Schritt der Vernunft ist die Erkenntnis,
dass es eine Unendlichkeit von Dingen gibt,
die sie übersteigen. Blaise Pascal
Manchmal, wenn es dunkel wird, setze ich mich auf die Terrasse meines Hauses. Während ich so sitze, überfällt mich jedes Mal eine starke Sehnsucht. Eine Sehnsucht nach den unzähligen Sternen am Firmament. Wie unendlich groß ist wohl das Universum. All die Lichtpunkte, die am Himmelszelt blitzen, sind Welten. Sonnensysteme, Milchstraßen, Galaxien. Milliarden Sonnen in jeder und noch viel mehr Planeten in ihnen. In unserer Galaxie, in unserem Sonnensystem haben wir das Glück, den blauen Planeten, das
zu besitzen. Die richtigen Bedingungen um Leben entstehen zu lassen, wie wir es hier vorfinden.
In Milliarden von Jahren hat es sich entwickelt. Vom Anfang an bis heute sind wir in der Forschung immer vorangekommen. Vielleicht führt uns schon bald der Weg hinaus aus unserem Sonnensystem, zu benachbarten Sonnen oder auch weiter. Schade, dass in unserem Sonnensystem kein zweiter bewohnter Planet existiert. Nur unsere Erde hat eine schützende Atmosphäre, die uns ein Leben in der bekannten Form ermöglicht. Die uns die Hitze und die Kälte des Alls abschirmt. Uns vor so manchen Gefahren bewahrt. Paradiesische Plätze gibt es hier und Plätze des ewigen Eises. Ich bin überzeugt, dass in der Weite des Alls mannigfaches Leben existiert. Vielleicht in Formen, die wir uns nicht vorstellen können, die wir einfach nicht wahrnehmen können. Wie weit sehen wir eigentlich hinein in dieses große All? Ein paar Lichtjährchen, was ist das schon, an den vergangenen Milliarden Jahren. Wir können nur träumen.
Wie gerne träume ich von den vielen grünen, gelben, blauen und was weiß ich für Männchen. Viel zierlicher als wir Menschen es sind, oder auch viel schwerer, größer oder kleiner. Kein Maler könnte ein schöneres Bild malen. Wunderbare Kulisse dieser Sternenhimmel.
Lieblich weht der Wind ganz leicht an mir vorbei. Es ist als ob ich mitten zwischen den Sternen schwebe. Umgeben von der unendlichen Weite des Alls. Alle Probleme, sind sie auch scheinbar noch so groß, werden klein, hält man sie in das Licht der Sterne. Was könnte schöner sein? Es ist mein Traum, den ich so oft träume. Auch heute. Ist er nicht wunderbar, dieser Sternenhimmel. Immer wieder hilft er mir, meine kleinen und größeren Sorgen zu vertreiben. Am liebsten würde ich in dieses Sternenmeer eintauchen. Wie klein sind wir doch, gegen die immense Größe des Alls.
Was bist du Mensch, dass Gott dir gedenkt?
Wir leben auf unserer Mutter Erde, fest mit ihr verwurzelt. Aus ihr geboren um wieder zu ihr zurückzukehren. Wie viele Zivilisationen und Superzivilisationen werden wohl in diesem unendlichen Raum rund um uns zu leben? Unzählige, wohl viel mehr, als es Sandkörner auf den vielen schönen Stränden der Weltmeere gibt. Sehr viele davon werden weit fortgeschritten sein. Nach dem Gesetz der Logik sollten hochentwickelte Kulturen „den weniger entwickelten“ Hilfe geben. Dies stimmt für die Entwicklung auf unserer Erde jedoch nicht. Immer wenn es zum Aufeinandertreffen von höher entwickelten Nationen mit „Naturvölkern“ kam, wurden diese niedergemetzelt. Im Namen des Kreuzes wurden sie bekehrt, abgeschlachtet, ausgebeutet. Irgendwo im Weltall wird jede Sekunde ein neuer Stern geboren, eine neue Galaxie. Eine neue Chance, Leben entstehen zu lassen. Wir sind nicht allein. Irgendjemand beobachtet uns, davon war ich immer überzeugt.
Sanft zerfließt die Milchstraße vor dem sternenverzierten Schwarz des Alls. Unsere Milchstraße, mit einem Durchmesser von einhunderttausend Lichtjahren. Einer Strecke, die uferlos erscheint und doch gemessen an der Gesamtausdehnung des Alls wieder nur ein kleiner Schritt ist. Wenn ich bedenke, dass das Licht in der Sekunde dreihunderttausend Kilometer zurücklegt, das wären in der Stunde dreihunderttausend mal dreitausendsechshundert, das ergibt zehnmillionenachthunderttausend Kilometer in der Stunde. Das wiederum mal vierundzwanzig und dann mal dreihundertfünfundsechzig. Dieses Ergebnis, das fast nicht mehr auszudrücken ist, mal einhunderttausend. Mir wird schwindlig vor so einem Raum. Unsere Milchstraße ist bei weitem nicht die größte Galaxie. Und die Räume zwischen den Galaxien sind in Kilometer nicht auszudrücken. In Millionen von Lichtjahren verliert sich die gewohnte Distanz.
Demütig lehne ich mich in meinem Stuhl zurück. Irgendwann vor Milliarden von Jahren soll es einen Urknall gegeben haben. Dieser Urknall hat zur Bildung von Sternen und Galaxien geführt. Galaxien, voll von Sternen die geboren werden und irgendwann sterben. Auch unsere Sonne wird sterben. Dann, wenn aller Brennstoff im Inneren, aufgebraucht ist.
Im Anfang war das Licht –
heißt es in der Schöpfungsgeschichte
Am Anfang war der Urknall – meinen die Physiker
Im gleißenden Licht und ungeheurer Hitze entstand das Weltall. Aus dem scheinbaren „Nichts“ explodierte die unendlich verdichtete Materie und dehnte sich mit unendlicher Geschwindigkeit aus. Im Zeitpunkt der Explosion herrschten zehn Billionen Grad. Eine Temperatur, die sich niemand vorstellen kann. Erste Elementarteilchen entstehen. Sekundenbruchteile später bilden sich Protonen und Neutronen, die Bausteine künftiger Atomkerne.
Das All lag lange, lange Zeit in seinen Geburtswehen. Der Druck, den das müde alte All auszuhalten hatte war so stark, dass man es in Worten nicht ausdrücken kann. Niemand kann sagen wie lange diese Geburtswehen andauerten. Keiner kann sich vorstellen, wie gewaltig der Druck war. Wohl kann es sich eine Frau vorstellen, die stundenlang in den Wehen lag und die Geburt wollte einfach nicht losgehen.
Stockdunkel und mucksmäuschenstill war es.
Schließlich gab es einen fürchterlichen Knall und einen gleißenden Lichtblitz. Das war der Geburtsknall, auch
Urknall
genannt.
Was dabei vor sich ging, war so gewaltig, so großartig, wie eine Geburt nur sein kann. Ein einmaliger und außergewöhnlicher Strahlenausbruch. Die Erleichterung war riesengroß. Es folgte die Strahlungsära. Das nachglühen dieser Geburt kann man noch heute als Hintergrundstrahlung des Alls messen.
Die Gebärmutter des Alls zog sich zusammen. Wurde zum riesigen schwarzen Urloch.
Um dieses riesige schwarze Urloch begann sich die Strahlung, und alles was der Urknall gebar, zu drehen.
Wie lange sich diese Strahlung gleichmäßig drehte kann niemand sagen. Vergleichen wir diese Drehung nun mit unserer Mutter Erde. So wie sich bei unserem Heimatplaneten Wetterströme entwickeln und es zu verschiedenen Hoch- und Tiefdruckgebieten kommt, so mag es auch der kosmischen Urstrahlung ergangen sein. Wie sich Tornados bilden können so haben sich schließlich auch Wasserstoff und Heliumatome zu einem Tornado entwickelt. Sie drehten sich und drehten sich und schließlich entstand in ihnen ein so gewaltiger Druck und auch eine große Hitze. Bei einer Temperatur von etwa 10 Millionen Grad Celsius schließlich begann der erste Stern zu brennen.
Diesem Beispiel folgten bald andere Sterne.
Auch unsere Sonne ist ein Stern. Lange, lange Zeit brennt sie schon. Zum Glück ist unsere Sonne ein Stern mit mittlerer Größe und Masse. Diese Sterne brennen am längsten. Ist der Stern nämlich viel größer so brennt er zwar viel heißer, aber dafür lebt er auch nicht allzu lange. Unsere liebe Sonne, ohne die es kein Leben auf der Erde gäbe, hat ihren Brennstoffvorrat so cirka zur Hälfte verbraucht. Um diese Hälfte abzubrennen hat es aber 5 Milliarden Jahre gebraucht. Wir können also erwarten, dass unsere Sonne noch 5 Milliarden Jahre brennen wird.
Vor ungefähr 13,7 Milliarden Jahren kam es zu einer gigantischen Explosion. Ein Schwarzes Urloch hatte zu diesem Zeitpunkt die meisten Galaxien aufgesogen und war schließlich explodiert. Konnte man am Anfang sagen, dass sich das Weltall gleichmäßig ausbreitete, verdichtete sich Materie allmählich wieder zu Klumpen. Diese Klumpen bestanden zum Großteil aus Wasserstoff und Helium. Hatten sie ein gewisses Stadium erreicht, begannen sie zu brennen. Sonnen entstanden.
Unsere Galaxie,
entstand aus einer riesigen Gaswolke, die sich vor ca. 5 Milliarden Jahre durch Rotation zusammenzog. Gas- und Staubpartikel stießen heftig aufeinander. Dadurch entstand eine enorme Hitze im Inneren der jungen Sonnen. Viele Sonnen begannen zu „brennen!“ Gleichzeitig war unsere Sonne geboren, ohne die wir hier auf der Erde nicht leben könnten.
Um unsere
„Sonne“
reihen sich die
Planeten
wie folgt:
Planet Abstand zur Sonne Durchmesser
(in Mio km) (in km)
Merkur 57,91 4876
Venus 108,21 12104
Erde 149,60 12756
Mars 227,90 6794
