Es befindet sich unter der Erde - Ewald Peischl - E-Book

Es befindet sich unter der Erde E-Book

Ewald Peischl

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Beschreibung

Es gibt sehr viele Schätze, nach denen weltweit gesucht wird. Oft werden solche durch Zufall entdeckt. Manchmal auch durch Glück. Es gibt aber auch Schatzsucher, die mit modernsten Methoden danach suchen. Manchmal finden sie auch gigantische, unvorstellbar große Schätze. Die wirklich großen Geheimnisse werden so geheim verborgen, dass kaum etwas davon an die Öffentlichkeit dringt. Wenn das gelingt werden wir in eine andere Zukunft katapultiert.

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Seitenzahl: 77

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Ewald Peischl

Es befindet sich unter der Erde

Diamanten, Gold, Edelsteine und noch vieles mehr

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Im Verborgenen

Impressum neobooks

Im Verborgenen

Viele Dinge und Geschehnisse aus unserer Vergangenheit liegen unter der Erde oder auf dem Meeresgrund verborgen. Immer wieder gelingt es aber, einige dieser Geheimnisse der Vergangenheit zu lüften.

Manchmal hat es einen unermesslichen Materialwert. Manchmal einen kulturellen. Auf jedem Fall dient es zur Findung der Lebensweisen unserer Vorfahren.

Wovon viele Menschen träumen ist wohl das Aufspüren eines riesigen Schatzes.

Wie geht man dabei vor?

Die Suche nach verborgenen und verschollenen Schätzen hat von jeher Abenteurer angelockt.

Mit spannenden Geschichten, Märchen und Erzählungen über geheimnisvolle Schätze von Piraten, Räubern, Herrschern, Kaisern und Königen wird die Fantasie angeregt. Auch viele Reisedestinationen im In- und Ausland vermarkten ihre Regionen und Orte gerne als angebliche oder tatsächliche Verstecke historischer Schätze.

Der Heilige Gral, dessen Aufbewahrungsort je nach Deutung und Spekulation im Südwesten Englands, in den französischen oder spanischen Pyrenäen, auf der unterfränkischen Burg Wildenberg im Odenwald im bayerischen Landkreis Miltenberg oder in der Kathedrale von Valencia vermutet wird, wird schon sehr lang gesucht.

Auch um den sagenhaften Schatz der Nibelungen, der vermeintlich von Hagen von Tronje im Rhein versenkt wurde, ranken sich seit bald 800 Jahren zahllose Gerüchte.

Immer wieder wurde das Rheinknie bei der Wüstung Lochheim auf dem Gemeindegebiet von Biebesheim am Rhein im hessischen Kreis Groß-Gerau als Lager des Goldschatzes angeführt, gefunden wurde bislang jedoch noch nichts.

In Übersee dürfte die Legende von Eldorado (Das goldene Land) die am meisten kolportierte sein.

Vermutet wird das angebliche Goldland entweder in der Nähe der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá, am Amazonas, in Peru oder im heutigen Venezuela.

Piraten, Räuber, Ritter und Ruinen...

Funde und Vermutungen

Auch hierzulande existieren viele als Verstecke von Schätzen gehandelte Orte.

Zumeist handelt es sich dabei um eine der vielen deutschen Burgen oder deren Ruinen, bestimmte eher abgelegene Seen und Gewässer, wie auch aufgegebene Bergwerkstollen sowie verlassene Dörfer.

Diese waren in der Vergangenheit tatsächlich oftmals Fundorte von Schätzen oder tauchen als solche immer wieder in Zeitungs- oder Fernsehberichten auf.

Häufig stehen diese angenommenen Schätze im Zusammenhang mit auch sonst noch immer sehr bekannten historischen Figuren, so wird etwa noch immer gerätselt, wo der berühmte damalige Seeräuber Klaus Störtebeker (um 1360 bis etwa 1401) die Beute seiner reichhaltigen Raubzüge größtenteils verborgen hat.

Dem noch heute populären Piraten, der vermutlich in Wismar oder auf der Insel Rügen aufgewachsen sein soll, wird mitunter nachgesagt, dass er das Gebiet des heutigen Nationalparks Jasmund im Landkreis Vorpommern-Rügen, genauer gesagt eine Höhle in den dortigen markanten Kreidefelsen als Schatzkammer gewählt habe.

Bewiesen und gefunden wurde jedoch bislang noch nichts.

Tatsächlich gefunden wurde allerdings der Schatz der Sachsen oder der Wettiner, und zwar von zwei Hobby-Schatzsuchern im Jahr 1996 auf der Rückseite des Jagd- und Wasserschlosses Moritzburg im sächsischen Landkreis Meißen.

Der im Winter 1945 vom damaligen Ernst Heinrich Prinz von Sachsen (1896 bis 1971) mit Helfern vergrabene Schatz umfasste Münzen, Tafelsilber und Edelmetall im Wert von ca. 12 Millionen Euro und ist heute im Bayerischen Nationalmuseum in München zu besichtigen.

Nicht minder spektakulär war auch der fast zufällige Fund von ca. 300 Silbermünzen aus dem 13. Jahrhundert auf dem Gelände der Burg Dollnstein in der gleichnamigen Gemeinde im bayerischen Landkreis Eichstätt im Jahr 2008.

Große Schatzfunde international

US-Tiefseeforscher haben im Jahr 2007 aus einem Schiffswrack im Atlantik einen millionenschweren Schatz aus Gold und Silber geborgen.

Wie das Unternehmen Odyssey Marine Exploration mitteilte, wurden mehr als 500.000 Silbermünzen mit einem Gewicht von über 17 Tonnen, hunderte Goldmünzen sowie Kunstschätze gehoben.

Der Traum vom Entdecken eines gewaltigen Schatzes ist für amerikanische Tiefseetaucher im Atlantik in Erfüllung gegangen.

Das Schatzsucher-Unternehmen Odyssee Marine Exploration teilte in Tampa mit, es habe eine halbe Million Gold- und Silbermünzen aus einem vor 400 Jahren untergegangenen Schiff geborgen.

Mit einem geschätzten Gesamtwert von 500 Millionen Dollar (371 Millionen Euro) würde der Fund den bisherigen Schatzsucher-Rekord von 400 Millionen Dollar aus dem Jahr 1985 übertreffen.

Odyssee-Mitbegründer Greg Stemm wollte mit Verweis auf Sicherheitsgründen keine Angaben über den genauen Fundort des Schatzes und das Schiffswrack machen.

In der Region seien so viele Schiffe versunken, dass die Schatzsucher selbst noch keine Gewissheit über Nationalität, Größe und Alter des untergegangenen Schiffes hätten. Der Fundort liege in internationalen Gewässern, man gehe nicht davon aus, dass irgendein Land Anspruch auf den Fund erheben könne,

Ein von Odyssee mit der Begutachtung der inzwischen in die USA ausgeflogenen 500.000 Gold- und Silbermünzen beauftragter Experte sprach von einem beispiellosen Fund aus der Zeit des 17. Jahrhunderts. „Mir ist nichts Vergleichbares bekannt“, sagte Nick Bruyer.

Odyssee machte keine Angaben über Ursprungsland, Nennwert und Prägung der Münzen. Die Aktion zur Hebung des Schatzes sei unter dem Namen „Black Swan“ (“Schwarzer Schwan“) gelaufen.

Der bislang größte aus einem Schiffswrack gehobene Schatz wurde 1985 in der spanischen Galeone „Nuestra Senora de Atocha“ gefunden, die 1622 in einem Hurrikan vor Florida unterging.

Er war vom Schatzsucher Mel Fisher entdeckt worden.

Odyssee ist seit 13 Jahren im Schatzsucher-Geschäft.

Der größte Erfolg des Unternehmens war 2003 die Entdeckung von 50.000 Münzen in der „SS Republic of Savannah“ in Georgia. Seit Januar sucht Odyssee in der Straße von Gibraltar nach dem Wrack des englischen Kriegsschiffs „HMS Sussex“, das 1694 mit möglicherweise neun Tonnen Gold an Bord unterging. Sollte es fündig werden, müsste es sich den Schatz allerdings mit der britischen Regierung teilen.

Zurzeit freuen sich die Finder aber erst einmal über den guten Zustand der Münzen. Es sei eine angenehme Überraschung gewesen, wie gut die Silbertaler erhalten geblieben seien, schildert Odyssey. Und die Goldmünzen funkelten beinahe so, als wären sie brandneu.

Unklares Schicksal, verschlungene Wege...

Ungehobene oder verschollene Schätze

Es gibt auch im deutschsprachigem Raum viele Sagen und Legenden bezüglich versteckter Schätze.

Eine recht bekannte und nach Meinung auch seriöser Forscher zumindest nicht gänzlich der Fantasie entsprungene Schatzgeschichte realer Natur handelt etwa vom einstigen Ritter und Goldminenbesitzer von Weichs.

Er hat im 14. Jahrhundert in der Nähe der Gemeinde Ohlstadt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf seiner Burg Schauenburg/Skorzenburg gelebt.

Anlässlich einer Belagerung durch Augsburger Truppen hat er seinen umfangreichen Goldschatz in einer seiner Minen im Heimgartenmassiv der Bayerischen Voralpen versteckt.

Den Eingang hat er verbarrikadiert und mit der römischen Ziffer V für fünf markiert.

Weitere deutsche Orte, die als Verstecke bedeutender Schätze eingeschätzt wurden und werden sind:

Westerstede-Mansie im Landkreis Ammerland in Niedersachsen, wo sich der Mansinger Burgschatz verbergen soll.

Die Gemeinde Mellenbach-Glasbach im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen, wo auf dem Gelände eines ehemaligen Klosters Teile des Schatzes der Ludowinger vermutet werden.

Die Burg von Dölau nahe der Stadt Greiz im Landkreis Greiz in Thüringen, wo immer wieder die Rede von einem großen Goldschatz war und ist.

Stille Wasser sind tief:

Seen, in denen manche Nazi-Gold sehen.

Der ca. 3,7 km² große Stolpsee im Naturpark Uckermärkische Seen im Landkreis Oberhavel in Brandenburg kommt alle Jahre wieder in die Schlagzeilen, weil angeblich Hunderte von Kilo Gold und Platin auf seinem Grund ruhen sollen.

Der einst von der SS kurz vor Kriegsende versenkte, aber bis zum heutigen Tage trotz mehrfacher Versuche bisher weder genau geortete noch gar geborgene Schatz bleibt unauffindbar.

Ähnliches wird auch dem kleinen Toplitzsee im Salzkammergut in der Steiermark in Österreich nahe der Kurstadt Bad Aussee im Bezirk Liezen nachgesagt.

Dort fand man aber bis heute lediglich alte Waffen und Munition, jedoch keine wertvollen Schätze.

Der gut 16,5 km² große Walchensee im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Oberbayern etwa 75 km südlich von München soll auch als Ruhestätte von zahlreichen Säcken von Gold durch die Nazis zweckentfremdet worden sein.

Wie bei den beiden anderen Gewässern bleibt es jedoch höchst unklar und strittig, ob dort noch im April 1945 tatsächlich große Teile der Goldreserven der Reichsbank vor der US-Army und den Sowjets in Sicherheit gebracht worden, da es bislang ebenfalls keinerlei Funde zu verzeichnen gibt.

Der Schatz der Nazis soll weit über eine Milliarde Euro wert sein und ungefähr 30 Tonnen pures Gold beinhalten.

Ein Schatz, der vor Ende des Zweiten Weltkriegs von den Nazis versteckt wurde.

In einem aufgefundenen Tagebuch der SS steht, dass viel Gold im polnischen Breslau unter einem Palast aus dem 16. Jahrhundert in einem ehemaligen Brunnen vergraben wurde.

In knapp 60 Metern Tiefe soll sich der Schatz befinden.

Das Tagebuch muss vor Beginn der Ausgrabung noch offiziell bestätigt werden.

Der Schatz setze sich unter anderem aus Anlagen der ehemaligen deutschen Reichsbank und diversen Wertgegenständen polnischer Adeliger zusammen.

Diese seien zur Verwahrung an SS-Soldaten übergeben worden, als 1945 die sowjetische Armee im Land vorrückte.

Ungefähr 30 Tonnen Gold im Wert von über 1,5 Milliarden Euro habe die SS in einem Brunnen gelagert und diesen anschließend gesprengt.

Im Nazi Tagesbuch der SS steht: "Wir trafen uns im Palast der Familie Hochberg"!

"Doktor Grundmann und seine Leute hatten bereits einen tiefen Brunnen im Boden des Palastes vorbereitet.

Folgendes wurde am Boden in Kisten gelagert:

Juwelen, Münzen und Barren, viele davon wurden beschädigt, so soll es im Dokument geschrieben stehen.

Grundmann sei damals beauftragt worden, diverse Schätze des deutschen Reiches zu katalogisieren und anschließend an vielen verschiedenen Orten zu verstecken.

Im südlichen Teil Polens sollen demnach elf unentdeckte Schätze vergraben und versteckt worden sein - darunter auch

Gemälde von Botticelli, Rubens oder Rembrandt.

In einem anderen Versteck würden sich religiöse Artefakte befinden.