Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Wir alle möchten unseren Schwung der Jugend ins Alter mitnehmen. Davon handelt dieses Buch. Fieberhaft wird nach den Gründen des Alterns gesucht. Nicht nur bei den Menschen. Viele Tiere haben nämlich das gleiche Genom wie der Mensch. Manche werden viel älter.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 85
Veröffentlichungsjahr: 2017
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Ewald Peischl
Bleib Jung
für immer
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Vorwort
Das Altern
Ab 70 wird das Alter spürbar
Ursache für das Altern.
Maßnahmen gegen das Altern
Alterung in 7 Punkten
Über den Autor
Impressum neobooks
Die Geburt ist der Höhepunkt für den Menschen.
Von diesem Zeitpunkt an geht es unweigerlich dem Tod entgegen.
Der älteste Mensch, dessen Alter vollständig verifiziert wurde, ist die Französin Jeanne Calment, die im Alter von 122 Jahren und 164 Tagen starb.
Aus naturwissenschaftlicher Sicht unrealistische Altersangaben werden im Buch Genesis für Methusalem (969 Lebensjahre), Jered (962 Jahre), Noach (950 Jahre), Adam (930 Jahre), Mahalalel (895) und Henoch (365 Jahre) gegeben.
In Gen 6,1–4 EU begrenzt Gott die Lebenszeit schließlich auf hundertzwanzig Jahre (Todesalter des Mose);
dies entspricht ungefähr jener Lebensspanne, die bisher von den ältesten Menschen erreicht wurde.
Dessen ungeachtet weiß man heute sehr genau, was den Alterungsprozess ausmacht und wie er abläuft.
Eine Analyse ergab im Jahr 2000, dass diejenigen, die das Altern tendenziell positiv betrachteten, im Durchschnitt 7,5 Jahre länger lebten als jene, die eine negative Haltung zeigten.
Das heißt, eine junge Einstellung verzögert eindeutig das Altern.
Aus allen Forschungsergebnis geht hervor, dass es nirgends einen Schalter für das Altern gibt. Gesichert ist jedoch, dass wir immer älter werden. Es wird eines Tages soweit sein, dass der Schalter für das alt werden gefunden und ausgeschaltet ist.
Interessanterweise können wir aber jetzt schon dazu beitragen, diesen Prozess hinauszuschieben.
Weiters interessant ist, dass das Altern mit einem Kopiergerät vergleichbar ist. wenn man immer wieder eine Kopie der Kopie macht, leidet darunter die Qualität.
Wenn man den Zellteilungsmechanismus betrachtet bestehen erstaunliche Ähnlichkeiten wie der Alterungsprozess abläuft und wie es z.B. zum Ausbruch von Krebs kommt.
Ist die furchtbare Krankheit Krebs ausgemerzt werden wir auch nicht älter.
Und es gibt tatsächlich ein Kraut gegen das Altern und auch gegen jede Krankheit.
Im Tiermodell wurde mit dem ImmunsuppressivumSirolimus (Rapamycin) 2009 in einer Studie erstmals ein Wirkstoff gefunden, bei dem nachweislich die Lebenserwartung einer Säugetierart (Farbmaus) verlängert werden konnte.
Die maximale Lebenserwartung der Versuchstiere konnte dabei um 9 % (Männchen) beziehungsweise 14 % (Weibchen) erhöht werden.
Dieses sollten wir nutzen, anstatt das Altern und das Siechtum als von Gott gegeben hinzunehmen.
Alterung wird laut wissenschaftlicher Erkenntnisse durch das Verlängern der Telomere umgekehrt.
Die auf natürliche Art und Weise aktivierte Produktion des körpereigenen Enzyms Telomerase gleicht bei der Zellneubildung die Telomer-Verkürzung aus.
Es gibt sogar einen Überschuss von etwa 10%, der zur Verlängerung der Telomere führt.
Dies kann die Zellfunktion verjüngen und somit den Zustand gesunder, funktionstüchtiger und jugendlicher Zellen wiederherstellen.
Die Aktivierung und Anregung der verkümmerten Hypophyse und Epiphyse mithilfe spezieller Atemtechniken und Bewegungsübungen führt zur Vergrößerung dieser beiden wichtigsten Drüsen des Stoffwechselsystems.
Mit der Steigerung des Volumens dieser beiden im Gehirn befindlichen Drüsen, wird der vorher in sich geschlossene destruktive ATP/ADP-Kreislauf wieder geöffnet, damit konstruktive Zellentwicklung stattfinden kann.
Vor allem ATP bestimmt den Energiekreislauf in der Zelle, es ist sozusagen die Energiewährung, die zwischen abbauenden und aufbauenden Stoffwechselvorgängen vermittelt.
Menschliche Zellen erhalten ihre Energie aus dem Abbau energiereicher organischer Nährstoffe. Sie verwenden diese Energie um ATP herzustellen. Die "ATP - Energie" ist beteiligt an der Synthese von energiereichen Verbindungen, am aktiven Stofftransport und ermöglicht mechanische Bewegung (Muskelzelle, Transportproteine).
Dadurch wird der Zugang zu den durch die Verkümmerung verloren gegangene Zugang zu den beiden außerkörperlichen Chakren, dem Alpha- und Omega-Chakra, wieder möglich.
Durch die Wiederherstellung der ursprünglichen Vollständigkeit und Funktion des menschlichen Energiesystems kann sich das Zellsystem voll entfalten.
Die Zellen sind nicht mehr im alt- und krankmachenden Stoffwechselsystem gefangen.
Weiterentwicklung
Die gesamte Forschung in Sachen „Zell-Verjüngung“ findet eher unbemerkt seit mehr als 25 Jahren statt.
Forschungsergebnisse haben 2009 sogar zum Nobelpreis für Medizin geführt.
Die Aussage angeblich renommierter Experten – „Es ist nicht möglich, menschliche Körperzellen wieder zu verjüngen!“ – wird bewusst oder aus purer Dummheit verbreitet.
Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit ihrem Wissen und ihrer breiten Palette an Produkten aus der Natur ist sehr vielversprechend für die Verjüngungs-Forschung.
Der große Vorteil ist vor allem die Sicherheit, weil die Menschen in China Wissen und Produkte seit Tausenden von Jahren ohne Nebenwirkungen einsetzen.
Viele Menschen haben Angst vor dem Altwerden, denn sie verbinden damit eine Reihe körperlicher Beeinträchtigungen und optischer Veränderungen, mit denen sie sich nur schwer abfinden können.
Es ist allseits bekannt, dass eine ungünstige Ernährungs- und Lebensweise ebenso wie auch spezielle Erbanlagen zu einem beschleunigten Alterungsprozess beitragen.
Doch nun haben wissenschaftliche Studien noch einen weiteren Faktor ausfindig gemacht. Es ist ein kleiner Bereich im Gehirn - der Hypothalamus. Er entscheidet, ob wir alt werden oder jung bleiben.
Ursprung des Alterungsprozesses?
Während die Suche nach der Quelle der ewigen Jugend unaufhaltsam weiter geht, haben Forscher jetzt in einer Studie wenigstens schon einmal die Quelle des Alterns entdeckt:
Es ist der Hypothalamus, ein mandelkerngrosser Bereich im Gehirn, der über Hormone und Botenstoffe nahezu jede Körperfunktion beeinflusst, sei es das Wachstum, die Fortpflanzung oder den Stoffwechsel.
Kein Wunder, wenn der Hypothalamus jetzt offenbar auch den Alterungsprozess steuern soll.
Diese neue Erkenntnis öffnet jetzt natürlich den Weg für ganz neue Strategien, um altersbedingte Krankheiten zu bekämpfen oder auch einfach um die Lebensspanne zu verlängern.
Bis diese Strategien jedoch marktreif sind, werden noch Jahrzehnte vergehen.
Wir verraten Ihnen, wie Sie inzwischen selbst den Alterungsprozess verzögern und Mr. Hypothalamus in seine Schranken weisen können.
Quell der ewigen Jugend
Die Wissenschaft habe sich schon immer gefragt, ob der Alterungsprozess tatsächlich völlig losgelöst von irgendeiner Kontrollinstanz verlaufe oder ob das Altern vielleicht doch eher aktiv von einem bestimmten Organ im Körper gesteuert werde – erzählt Dr. Dongsheng Cai, Professor für Molekular-Pharmakologie am Albert Einstein College of Medicine in New York.
Dr. Cais aktuelle Studie brachte jetzt erste diesbezügliche Ergebnisse.
Jetzt sei klar, dass viele Aspekte des Alterungsprozesses vom Hypothalamus kontrolliert werden, so Dr. Cai. Besonders spannend sei die Möglichkeit (zumindest bei Mäusen), den Alterungsprozess zu verlangsamen und damit das Leben verlängern zu können.
Eine weitere interessante These besagt folgendes:
Die Telomer-Hypothese des Alterns baut auf der 1965 von Leonard Hayflick gefunden Hayflick-Grenze auf.
Die Hypothese wurde 1991 von Calvin Harleyaufgestellt.
Nach dieser Hypothese haben die Telomere für das Altern einer Zelle und dadurch für den Gesamtorganismus eine entscheidende Funktion.
Vom Zeitpunkt der Geburt aus gerechnet verkürzen sich die Telomere an den Chromosomenenden etwa parallel zum Alter:
Je mehr Zellteilungen eine Zelle durchlaufen hat, umso kürzer sind die Telomere.
Elizabeth Blackburn hat entdeckt, dass durch die Telomerase ein Organismus die Telomere in beschränktem Maße wiederherstellen kann.
Die Telomerase ist ein Enzym (oder richtiger: Ribonucleoprotein) des Zellkerns, welches aus einem Protein- (TERT) und einem langen RNA-Anteil (TR) besteht.
Dieses Enzym stellt die Endstücke der Chromosomen, die sogenannten Telomere, wieder her. Die Enzymaktivität der Telomerase lässt sich durch die TRAP-Methode feststellen.
Die Länge der Telomere ist bei verschiedenen Arten unterschiedlich.
Bei Menschen beträgt die Länge etwa 10 kb (Kilobasen), nach mehreren Zellteilungen (etwa 50–100) kann eine Länge von ca. 4–6 kb erreicht werden.
Danach geht die Zelle in die Ruhephase über und teilt sich nicht mehr.
Bei jeder Zellteilung geht ein Stück (ca. 100 Nukleotide) der Telomere verloren.
Die Telomerase verhindert in bestimmten Zellen durch die Wiederherstellung der Telomere, dass die Chromosomen mit jeder Zellteilung kürzer werden und umgeht so das End-Replikationsproblem.
In den meisten normalen Zellen ist die Aktivität der Telomerase nicht nachweisbar.
Aktiv ist die Telomerase nur bei einzelligen Organismen sowie in sich kontinuierlich teilenden Zellen, wie Knochenmarkszellen, Zellen der Keimbahn (siehe auch Keimzelle), Embryonalzellen (= embryonale Stammzellen), Stammzellen sowie bei bestimmten Arten von Immunzellen bei mehrzelligen Organismen.
Die
und verhilft ihnen dadurch dazu, sich unendlich oft zu teilen und im Körper zu wuchern.
Nicht entartete Zellen können sich nur einer bestimmten Anzahl von Zellteilungen unterziehen (sogenannte Hayflick-Grenze).
Dazu möchte ich auf mein Buch „Warum wir bald über den Krebs lachen werden“ hinweisen. Dies ist ebenfalls als ebook bei vielen ebook Anbietern downzulouden.
Umwelteinflüsse können die Telomerlänge jedoch ebenfalls verkürzen.
Zum Ende des Alterns hin verlangsamt sich die Zellteilungsrate und ab einer bestimmten Telomerlänge teilt sich die Zelle überhaupt nicht mehr.
Sie wird seneszent.
Als Seneszenz bezeichnet man das biologische Phänomen, dass die meisten Zellen von Wirbeltieren nach einer bestimmten Zahl von Zellteilungen (Mitosen) in der Zellkultur ihr Wachstum einstellen.
Menschliche Fibroblasten teilen sich in Kultur ca. 25-40mal.
Die beschränkte Teilungsfähigkeit spiegelt die Verkürzung der Telomere dieser Zellen.
Telomere sind die repetitiven DNA-Sequenzen samt assoziierten Proteinen, die sich am Ende jedes Chromosoms befinden.
In den somatischen Zellen (Körperzellen) des Menschen ist das Enzym Telomerase, das normalerweise Telomere erneuert, nicht aktiv, weswegen ihre Telomere bei jeder Zellteilung kürzer werden. Menschliche Fibroblasten kann man zu unbegrenzter Vermehrung führen, wenn man ihnen das Gen zuführt, welches die katalytische Untereinheit der Telomerase codiert.
Anschließend können sie als „unsterbliche“ Zelllinie vermehrt werden.
Wenn wir dieses Stadium erreichen gibt es kein Altern mehr. Dann haben wir den Jungbrunnen entdeckt.
Der Zeitpunkt, zu dem eine Zelle dieses Stadium erreicht, ist zum einen vom Zelltyp und zum anderen von der Spezies abhängig.
Die Verkürzung der Telomere ist in einer Vielzahl von mitotisch aktiven Geweben zu beobachten.
Dazu gehören vor allem die Hautfibroblasten, die peripheren Blutzellen, die Epithelien des Magen-Darm-Traktes, Zellen der Nebenniere im Nierenkortex, der Leber und der Milz.
In mitotisch inaktiven Organen, wie dem Gehirn und des Herzmuskels, sind über den gesamten Zeitraum des Alterns die Telomerlängen weitgehend konstant.
Für eine Reihe von chronischen Erkrankungen verschiedener Organe konnten erhöhte Telomerverkürzungen nachgewiesen werden.
So beispielsweise im Endothel bei Atherosklerose und in den Hepatozyten bei chronischen Lebererkrankungen.
Zwischen der Anzahl der durch die Telomerlänge begrenzten Zellteilungen und der maximalen Lebensspanne eines Organismus besteht ein Zusammenwirken.
Das Zellteilungsvermögen ist bei langlebigen Organismen höher.
Eine menschliche Zelle teilt sich maximal 60 mal (entspricht einem Lebensalter von 110 Jahren), eine Zelle einer Galapagos Riesenschildkröte 125 mal, was einem Lebensalter von 175 Jahren entspricht.
Als ein Beweis für die Telomer-Hypothese des Alterns wird das
gesehen.
Dolly wurde aus einer somatischen Zelle eines fünf Jahre alten Schafes geklont.
Bei dem Spender-Schaf waren die Telomere in der entnommenen Zelle durch eine Vielzahl von Teilungen bereits erheblich verkürzt.
Dolly verstarb deutlich vor dem Erreichen der mittleren Lebenserwartung eines Schafes und zeigte einen früh einsetzenden und schnellen Prozess des Alterns.
Bei Patienten, die am Werner-Syndrom
