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Tod am Nil.
Endlich bei den Pyramiden! Das hatten sich Jocelyn, frischgeschiedene Highschool-Lehrerin aus Texas, und ihre Cousine Kyla schon lange gewünscht. Doch bereits am ersten Tag wird eine ihrer Mitreisenden ermordet. Gehört der Täter etwa ihrer Reisegruppe an? Manch einer davon ist wohl nicht der, der er zu sein vorgibt. Besonders verdächtigt erscheint Jocelyn der attraktive Alan. Er spricht Arabisch, mischt sich überall ein und kann sich offenbar nicht zwischen ihr und Kyla entscheiden. Doch auch das Ehepaar aus Australien hat ein Geheimnis ...
Ein spannender Cosy-Crime am Fuße der Pyramiden.
„Ein prima Krimi mit tollen Charakteren in exotischem Ambiente und einer gutgemachten Geschichte.“ The Mystery Reader.
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Seitenzahl: 401
Veröffentlichungsjahr: 2012
JANICE HAMRICK
MORD INKLUSIVE
KRIMINALROMAN
AUS DEM ENGLISCHENVON HELMUT ETTINGER
Die Originalausgabe unter dem Titel
Death on Tour
erschien 2011 bei Minotaur Books, New York.
ISBN 978-3-8412-0478-3
Aufbau Digital,
veröffentlicht im Aufbau Verlag, Berlin, September 2012
© Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin
Die deutsche Erstausgabe erschien 2012 bei Aufbau Taschenbuch, einer Marke der Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Vervielfältigung und Verwertung ist nur mit Zustimmung des Verlages zulässig. Das gilt insbesondere für Übersetzungen, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen sowie für das öffentliche Zugänglichmachen z. B. über das Internet.
Einbandgestaltung Mediabureau Di Stefano, Berlin unter Verwendung mehrerer Motive
© Poodles Rock/Corbis, © Nic Taylor/getty-images und © Oleksiy Mark/iStockphoto
Konvertierung Koch, Neff & Volckmar GmbH,
KN digital – die digitale Verlagsauslieferung, Stuttgart
www.aufbau-verlag.de
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Inhaltsübersicht
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Impressum
Inhaltsübersicht
Sonntag, Kairo
1. KAPITEL: TOD EINER TOURISTIN
2. KAPITEL: TEPPICHE UND EIN FIESLING
3. KAPITEL: MUMIEN UND MISSGESCHICKE
Montag, Von Kairo nach Assuan
4. KAPITEL: FLUGZEUG UND PAPYRUS
5. KAPITEL: INSELN UND INTRIGEN
Dienstag, Abu Simbel
6. KAPITEL: KLEIDERTAUSCH UND TRAUMFLUG
7. KAPITEL: MONUMENTE UND MORD
8. KAPITEL: LUXUSSCHIFF UND LADENDIEBSTAHL
Mittwoch, Edfu
9. KAPITEL: HÄNDLER UND PFERDE
10. KAPITEL: LOUNGE UND SPÜRNASEN
Donnerstag, Tal der Könige
11. KAPITEL: GRÄBER UND EIN ZWISCHENFALL
12. KAPITEL: HALSKETTE UND KNOCKOUT
Freitag, Königinnen und Karnak
13. KAPITEL: KOPFSCHMERZEN UND HATSCHEPSUT
14. KAPITEL: KARNAK UND CHAOS
Samstag und danach
15. KAPITEL: LÖSUNGEN UND WIEDERSEHEN
Dies ist eine erfundene Geschichte. Alle in diesem Roman auftauchenden Personen, Organisationen und Geschehnisse entstammen entweder der Phantasie der Verfasserin oder werden fiktiv verwendet.
Meinen Eltern
Joyrene und James Pope
sowie meinen Töchtern
Jacqueline und Jennifer Hamrick,
die stets für mich da waren
und an mich geglaubt haben
Nach einer erholsamen Nacht in Ihrem Luxushotel unternehmen Sie mit Ihrem Ägyptologen und Ihren Reisegefährten eine kurze Fahrt zur Nekropole von Gizeh, wo sie die rätselhafte Sphinx sehen und die ehrwürdigen großen Pyramiden bestaunen werden. Danach fahren Sie im Luxusbus ins antike Memphis, um dort die zwölf Meter hohe Kolossalstatue von Ramses II. und die Alabastersphinx zu bewundern. Nach einem kurzen Halt bei der Stufenpyramide von Sakkara folgt die Besichtigung einer Fabrik, wo die weltberühmten ägyptischen Seidenteppiche geknüpft werden. Zu einem Besuch in Kairo gehört natürlich das Ägyptische Museum, wo Sie die Schätze von König Tutanchamun und die berühmtesten Mumien der Welt sehen werden.
Flyer von WorldPal
TOD EINER TOURISTIN
Die Leiche lag mit dem Gesicht nach unten im Sand vor den riesigen Steinblöcken der großen Chephren-Pyramide. Über ihr schimmerte der blaue Himmel nur schwach durch den Dunst, den der erbarmungslos aus der Wüste wehende Chamsin erzeugte. Die Morgenluft war noch kühl und sehr trocken, ließ aber bereits die kommende Hitze ahnen. Männer mit um den Kopf gewundenen Tüchern, in wallende Gewänder gehüllt, rannten wie Ameisen durcheinander und stießen aufgeregt arabische Laute aus, während die Kameltreiber neben ihren gleichgültigen Tieren standen, die Hälse reckten und heftig aufeinander einredeten. Die Polizisten mit ihren Maschinenpistolen, die sonst so schläfrig und gelangweilt dreinschauten, umstanden jetzt die Menge mit grimmiger Miene.
Unsere Reisegruppe drängte sich nur wenige Meter von dem grellbunten Häufchen Kleidern zusammen, das soeben noch Millie Owens gewesen war. Alle paar Sekunden trat einer von uns aus der Gruppe heraus, warf einen kurzen Blick auf die am Boden liegende Gestalt, um danach sofort wieder in den Kreis der Übrigen zurückzukehren, der Sicherheit zu bieten schien. Wir konnten es einfach nicht fassen, dass dies kein schreckliches Missverständnis war, dass Millie dort nicht nur ein wenig ruhte und im nächsten Moment aufspringen würde, um uns wieder auf die Nerven zu gehen. Fast wünschte ich mir das jetzt.
Aber nur fast. Ich bin Geschichtslehrerin an einer Highschool und weiß daher, wozu Menschen in der Lage sind. Aber ich bin noch nie, nicht einmal in Elternversammlungen, einer Person begegnet, die für eine ganze Gruppe eine solche Plage war. Ehrlich gesagt, wirkte der Anblick der toten Frau vor der Pyramide bei weitem nicht so verstörend auf mich, wie ich es erwartet hatte. Verstohlen musterte ich die Gesichter meiner Reisegefährten der letzten beiden Tage. Sie alle schauten bekümmert drein, aber Tränen entdeckte ich nicht, abgesehen von einem Pärchen, das ich bei mir das Duo der Verwirrten nannte. Die beiden alten Frauen heulten und wirbelten umher wie die Derwische, die uns beim Essen an diesem Abend erwarteten. Anni, unsere Reiseführerin, versuchte gerade lustlos, sie ein wenig zu beruhigen. Alle anderen standen schockiert und schweigend herum. Schockiert, aber nicht trauernd.
Am meisten beunruhigte mich, dass offenbar niemand gesehen hatte, was passiert war, zumindest gab es niemand zu. Zwar berührte das Morgenlicht erst schüchtern die Steine der Pyramiden, und bis zum großen Ansturm der Touristen dauerte es noch eine Weile, aber auf dem Platz liefen bereits jede Menge Menschen hin und her. Die Händler mit ihren Postkarten und Gipsfiguren des Gottes Horus. Mindestens ein Dutzend Pferdekutscher mit ihren müden Tieren. Die Polizisten, die es fertigbrachten, unfähig und einschüchternd zugleich zu wirken. Schließlich unsere Reisegruppe von zweiundzwanzig Personen, der jetzt eine fehlte.
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