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Wer schlecht spielt, muss sterben.
Für Jocelyn, Lehrerin an der Bonham Highschool in Austin, Texas, beginnt nach der abenteuerreichen Ägyptenreise im Sommer das neue Schuljahr. Als man Fred, den Tenniscoach, ermordet auffindet, übernimmt sie dessen Funktion. Da wird auch auf sie ein Anschlag verübt, den sie nur mit knapper Not überlebt. Als sie aus dem Krankenhaus zurückkommt, ist findet sie ihre Wohnung verwüstet vor. Trotzdem lässt sie nicht davon ab, gemeinsam mit dem verdammt attraktiven Polizisten Collin und ihrer schönen Cousine herauszufinden, was an der Schule falsch läuft ...
„Cosy-Crime war einst auf England beschränkt, aber er hat seine traditionellen Grenzen längst verlassen. Janice Hamrick ist ein charmantes Beispiel dafür.“ The Seattle Times.
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Seitenzahl: 424
Veröffentlichungsjahr: 2013
JANICE HAMRICK
Spiel SatzTod
KRIMINALROMAN
Aus dem Englischenvon Helmut Ettinger
Die Originalausgabe unter dem Titel
Death Makes the Cut
erschien 2012 bei Minotaur Books, New York.
ISBN 978-3-8412-0596-4
Aufbau Digital,
veröffentlicht im Aufbau Verlag, Berlin, Juni 2013
© Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, Berlin
Die deutsche Erstausgabe erschien 2013 bei Aufbau Taschenbuch, einer Marke der Aufbau Verlag GmbH & Co. KG
Copyright © 2012 by Janice Hamrick
Published by arrangement with St. Martin’s Press, LLC.
All rights reserved.
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Einbandgestaltung Mediabureau Di Stefano, Berlin unter Verwendung mehrerer Motive: © Nic Taylor/getty images und iStockphoto: © Patrick Ellis, © cafillu
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Meinen ElternJoyrene und James Popesowie meinen TöchternJacqueline und Jennifer Hamrickin Liebe gewidmet
Inhaltsübersicht
Cover
Impressum
1. Kapitel – Streit und Strafe
2. Kapitel – Der Tod und die Diven
3. Kapitel – Training und Zwang
4. Kapitel – Epitaph und Epistel
5. Kapitel – Ein unmöglicher Vater
6. Kapitel – Regisseur und Detective
7. Kapitel – Theater und Verteidigung
8. Kapitel – Ärger und eine Pistole
9. Kapitel – Dreharbeiten und Angst
10. Kapitel – Überfall und Motiv
11. Kapitel – Einbruch und Personenschutz
12. Kapitel – Einkauf und Überwachung
13. Kapitel – Fragen und ein Dreiecksverhältnis
14. Kapitel – Bühne und Stichwortgeber
15. Kapitel – Geld und eine Uhr
16. Kapitel – Auftritt und Niedertracht
17. Kapitel – Abschied von einer Freundin
18. Kapitel – Trauer und eine Pistole
19. Kapitel – Ein Match und das Chaos
20. Kapitel – Patt auf der Bühne
21. Kapitel – Wiedergutmachung und Umgruppierung
Informationen zum Buch
Informationen zur Autorin
STREIT UND STRAFE
Das Gebrüll ertönte kurz nach dem Mittagessen. Es klang so wütend und laut, dass ich von dem Stuhl heruntersprang, auf dem ich gestanden hatte, um ein Poster aufzuhängen, und zur Tür meines Klassenzimmers rannte. Auf dem Gang blieb ich verwirrt stehen. Weiter vorn lugten bereits ein paar Lehrer durch Türspalten wie aufgescheuchte Meerkatzen, bereit, beim ersten Anzeichen von Gefahr das Weite zu suchen. Ansonsten war der Gang leer.
Wieder donnerte eine erregte Männerstimme, wurde von den grauen Betonwänden zurückgeworfen, kam von überall und nirgends her. In unserem offenen Haus fliegen Geräusche ungehindert von Etage zu Etage, von Korridor zu Korridor. Wenn über zweitausend Schüler in Bewegung sind, dann verschmelzen ihr Getrappel auf den Stufen, das Schwatzen, Kichern und Rufen, dazu das Klappen von Spindtüren zu einem unbeschreiblichen Getöse. An diesem Tag aber, dem letzten der Sommerferien, war die Schule nahezu leer, und auf den Gängen hatte bis eben feierliches Schweigen geherrscht.
Ich umkrampfte das Treppengeländer und lehnte mich ein wenig darüber, um zu sehen, ob auf der unteren Etage Bewegung war. Ich schaute nicht wirklich hin, denn ich habe Höhenangst. Schon von einem Blick in geringere Tiefen wird mir schlecht. Aber ein zweites Aufbrüllen ließ mich herumfahren. Diesmal wusste ich, wo es herkam. Es war das Klassenzimmer direkt gegenüber, Fred Argus’ Reich. Ich lief hin und riss die Tür auf.
Zwei Männer wandten mir überrascht ihre Gesichter zu. Fred Argus, Geschichtslehrer wie ich, stand hinter seinem Schreibtisch, die Arme abwehrend in Richtung seines Gegenübers ausgestreckt, als wollte er jeden Augenblick die Flucht ergreifen. Der andere war ein Fremder, ein großer, bulliger Kerl mit schwarzen Augen und puterrotem Gesicht. Als er mich böse anstarrte, wurde mir mulmig. Kaum beherrschte Wut, kalt und drohend, ging von ihm aus. Ich riss mich zusammen.
»Was ist los, Fred?«, fragte ich, so ruhig ich konnte, behielt aber den Unbekannten fest im Blick.
»Das geht Sie gar nichts an!«, antwortete der anstelle von Fred. Er hatte eben gebrüllt – mit einer Stimme wie ein Megaphon. Der war imstande, sich in einem vollen Saal Gehör zu verschaffen oder einen wütenden Mob niederzuschreien.
Ich tat, als sei er gar nicht da. »Fred?«
In dessen Blick mischten sich Furcht und Hoffnung wie bei einem geprügelten Hund, dem sein Herrchen beruhigend über den Kopf streicht. Zwar wagte er sich noch nicht hinter seinem Schreibtisch hervor, aber er richtete sich sichtbar auf.
»Mr. Richards macht sich Sorgen um unsere Tennismannschaft«, sagte er und warf dem Fremden einen nervösen Blick zu.
»Um die Tennismannschaft?«, wiederholte ich verblüfft.
Natürlich wusste ich, dass Fred neben anderem auch der Tennistrainer unserer Schule war. Das kam mir schon lange etwas paradox vor, denn er war über sechzig und rauchte mindestens zwei Schachteln Zigaretten am Tag. Und beim Anblick der zwei dürren Bohnenstangen, die aus seinen Elasthan-Shorts ragten, kamen auch seine heißesten Fans ins Grübeln. Andererseits war unser Team, das am unteren Ende der Liga spielte, eine der wenigen Schulmannschaften, in der jeder Schüler unabhängig von Vorkenntnissen und Leistung mitspielen durfte. Allerdings konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, welche Art Probleme es bei den geben sollte, die es lohnten, auch nur die Stirn zu runzeln oder gar laut zu werden.
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