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Der Glaube kommt aus dem Hören, das Hören aber durch das Wort Christi. (Röm 10,17) Musik spielt für die Gemeinde und Gemeinschaft eine große Rolle. Bei vielen Gelegenheiten, zu denen Menschen zusammenkommen, hat Musik die Kraft, Menschen miteinander zu verbinden. Die Gemeindepädagogik kann sich diesem Sachverhalt produktiv zuwenden und Musik in unterschiedlichen Settings und unter verschiedensten Gegebenheiten und Vorzeichen einsetzen. So wird Musik zur Kirchenmusik. Wie Musik im Allgemeinen, wirkt auch die Kirchenmusik auf verschiedenen Ebenen, in verschiedene Dimensionen und auf verschiedene Arten. Physikalische und emotionale Wirkungen beeinflussen die Wahrnehmung und die Reaktion und Offenheit der Menschen in der jeweiligen Lebenssituation. Religiöse und kulturelle Dimensionen von Musikstücken eröffnen Horizonte geistlicher Erfahrungen. Kirchenmusik hat einen Einfluss auf alle diese Aspekte. Sie kann nun auf vielen Ebenen gleichzeitig ihre Wirkung entfalten und den Menschen in seiner Stimmung und Motivation beeinflussen. Sie kann Gemeinschaft stiften oder zum Zerwürfnis führen, sie kann Botschaften vermitteln oder den Geist öffnen. Die unterschiedlichen Dimensionen der Kirchenmusik lassen sich nur schwer gegeneinander abgrenzen. Sie greifen ineinander und nehmen Einfluss aufeinander. Die gemeindepädagogischen Chancen in der Verwendung von Kirchenmusik liegen in der Freiheit, sich ihrer sämtlichen Zugänge, Stile und Dimensionen bedienen zu können. Die große Herausforderdung dabei ist, weder die bestehende Gemeinde, noch die Zielgruppen, noch die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den Augen zu verlieren. Denn die individuellen Anliegen der Menschen stehen im Mittelpunkt der Kommunikation des Evangeliums. Und bei jeder Kommunikation liegt der Schwerpunkt in erster Linie auf dem Zuhören!
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Seitenzahl: 92
Veröffentlichungsjahr: 2019
Halleluja! Singet dem HERRN ein neues Lied; die Gemeinde der Heiligen soll ihn loben. (Ps 149,1)
Von Anfang an wurden Gesang und Tanz dazu genutzt, die persönliche Beziehung zu Gott zu pflegen. Dennoch bereitet uns heute die Musik oft große Probleme, wenn sie nicht der Kommunikation mit Gott dient, sondern Mauern innerhalb einer Gemeinde aufbaut. Kirchenmusik steht in dem Vorurteil, altmodisch und stilistisch überhöht zu sein. Viele Menschen, die nicht den sonntäglichen Gottesdienst besuchen, geben sogar die Orgelmusik als Grund dafür an. In dieser Arbeit möchte ich nun diesem Mythos auf den Grund gehen und die Hintergründe und Auswirkungen der „klassischen“ Kirchenmusik mit den Möglichkeiten und Grenzen anderer musikalischer Formen diskutieren. Das Thema der Musik in kirchlichen bzw. religiösen Kontexten ist ein weites Feld, mit diversen Anknüpfungspunkten. Über jeden dieser Punkte wäre es eine dankbare Aufgabe, eine eigene Arbeit zu verfassen. Die Würde des Gottesdienstes, die Anerkennung von Professionen und Leistungen sowie die Pluralität der möglichen Musikstile sind einige der Themen, die in dieser Arbeit nur ansatzweise aufgegriffen werden können.
Der Blick soll auf die vielfältigen Auswahlmöglichkeiten an Musikstücken, -stilen und -genres gerichtet werden. Auch Kirchenmusik ist nicht so einseitig, wie sie von vielen Menschen wahrgenommen wird. Sie ist reich an Variationen und Ausprägungen, zielt auf emotionale und intellektuelle Zugänge ab und stellt in sich immer die schöpferische Kraft Gottes dar. Anhand zweier ideologisch weit auseinander liegender Musikstile werde ich die jeweiligen Zugänge zu religiösen und theologischen Lernfeldern darlegen. Die Orgelmusik spielt dabei die Rolle der traditionellen Kirchenmusik, die ihren Ursprung in der reformatorischen Kirchengeschichte findet. Ihre Stärken sind vor allem die liturgische Ausgestaltung von Gottesdiensten und werkästhetische Verkündigung auf intellektuell höherem Niveau. Ihr gegenüber steht die Szene der christlichen Rock- und Popmusik. Besonders in Jugendkulturen ist dieses Genre weit verbreitet. In unserer erlebnisorientierten Gesellschaft gelingt es ihr, Menschen mit ihren religiösen Bedürfnissen wahrzunehmen und ihnen einen Weg zu zeigen, sich in selbstveräußernden Bewusstseinserweiterungen (Ekstase) mit Gott und seiner Liebe zu beschäftigen und zu identifizieren. Orgelmusik und christliche Rock- und Popmusik bergen wiederum ein breites Spektrum unterschiedlichster religiöser Erfahrungsfelder, auf die hier nur am Rande eingegangen werden kann.
Ein weiterer Aspekt legt den Schwerpunkt auf das plurale Feld der unterschiedlichen Menschen. Nicht nur die Kirche an sich, sondern insbesondere die Kirchenmusik steht vor der großen Herausforderung, vielen verschiedenen Menschen mit unterschiedlichsten Ansprüchen gegenüberzustehen. In einer Gemeinde sind verschiedene Altersstrukturen und Milieus vorzufinden, die unterschiedliche religiöse „Sprachen“ sprechen. Die pluralen Zielgruppen zu erfassen und in ihrem Lebensstil wahr- und ernst zu nehmen, stellt oftmals ein unüberwindbares Hindernis dar, wenn der Vermittlung von kirchlichem Wissen und Brauchtum die oberste Priorität zugestanden wird. „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ (Mk 2,27) Dieses Wort Jesu aus dem Markusevangelium kann das Leistungsverständnis entschärfen, wenn man es auf die musikalische Förderung religiöser Entwicklung anwendet.
In der vorliegenden Arbeit sollen nun in dem ersten Teil grundlegende Wahrnehmungen aufgenommen werden, die ein tieferes Eintauchen in die religiöse Welt der Musik mit ihren weitverzweigten historischen und theologischen Wegen, erlauben. Diese Wahrnehmungen reichen von den physikalischen Auswirkungen auf Körper und Seele, mit ihrer Stärke in musiktherapeutischer Verwendung, über die kulturrelevanten Aspekte musikalischer Praxis. Desweiteren ist für eine Kirchenmusik das theologische Fundament unabdingbar, das sich wiederrum in die vier klassischen theologischen Disziplinen (biblische Theologie, Kirchengeschichte, systematische- und praktische Theologie) unterteilt. Die Grundlagen schließe ich mit einem Blick auf mögliche Spannungsfelder, die kirchenmusikalische Praxis mit sich bringen kann.
Die gemeindepädagogische Ausarbeitung beginnt mit der Darstellung verschiedener, in einer Kirchengemeinde anzutreffender Milieuvorstellungen. Hierbei werde ich untersuchen, ob sich die oben gezeigten Spannungsfelder, die sich auf Musikvorlieben festlegen lassen, in den Milieus widerspiegeln. Wie nun durch musikalische Bildung das Evangelium geistreich kommuniziert werden kann, soll im Verlauf der Arbeit ergründet werden. Hierbei wird immer wieder ein Bezug von klassischer und christlicher Rock-Popmusik hergestellt werden, der die Spannungen und Herausforderungen der gemeindepädagogischen Arbeit anschaulich aufzeigt. Anhand von vier exemplarisch ausgewählten Dimensionen sollen die Aufgaben einer religiösen Musikpraxis beleuchtet werden. Ist sie in der Lage, gemeindepädagogisch zu arbeiten? Kann Musik als Medium genutzt werden, um das Evangelium authentisch zu kommunizieren und den Menschen nahe zu bringen? Welche Verantwortungen kommen Haupt- und Ehrenamtlichen zu und welche der Gemeinde?
In diesem ersten Teil soll interdisziplinär ein Blick auf Musik und ihre praktische Umsetzung in verschiedenen Kontexten geworfen werden. Dazu soll zunächst ein Überblick darüber gegeben werden, wie Musik bzw. Geräusch oder (Schall-) Wellen physisch auf den Körper wirken und anhand welcher Parameter sie auch Einfluss auf die seelische Verfassung und die Spiritualität eines Menschen nehmen können. Im Folgenden werden kulturelle Aspekte einer religiösen Musikpraxis und ihre Stellung innerhalb einer Gesellschaft aufgezeigt, die im Anschluss historisch von den Anfängen einer (jüdisch-) christlichen Religiosität über den Werdegang der christlichen Kirche systematisch theologisch betrachtet werden. Einen Übergang zum zweiten Teil soll ein Überblick über praktisch-theologische Fragestellungen und Inhalte religiöser Musikpraxis schaffen, der sich der musikwissenschaflichen Perspektive bedient und den Blick bereits auf die aktuellen Situationen in deutschen Kirchen richten soll, wo musikalische Entscheidungen getroffen und vertreten werden, ohne dabei theologische Aspekte in Erwägung zu ziehen. Dabei sollen vor allem mögliche Spannungen zwischen religiös-musikalisch Agierenden Beachtung finden.
Auch wenn Musik heute meist um ihrer selbst willen gemacht und gehört wird, können ihr unterschiedliche Funktionen mit diversen Wirkungen zugeschrieben werden, die auf den Körper, die Emotionen, aber auch auf das tägliche Verhalten (Körpersprache, Strukturiertheit, etc.) Einfluss nehmen. Die Wirkung von Musik auf den Menschen unterliegt insgesamt vielen Parametern. Auf der einen Seite finden sich die musikalischen Variablen, also Tempo, Rhythmus, Melodie, Harmonie, Darbietungsart etc., auf der anderen Seite die individuelle Situation des Zuhörers, also die Frage nach Ort und Zeit, sozialem Stand, etc. Die Möglichkeiten religiös-musikalischer Wirkungen und Einflüsse werde ich anhand dreier Wirkebenen exemplarisch darstellen.[1]
Psychische Ebene: Musik hat zum einen die Wirkung der Ruhe und Entspannung. Harmonie und Wohlbefinden werden gefördert, wodurch der Hörende an positive Erinnerungen anknüpft und somit seine emotionalen und sozialen Bedürfnisse stillen kann.[2] Diese Wirkung wird z.B. in der Musiktherapie mit demenzkranken Menschen genutzt. Hier lässt sich durch eine konsequente Behandlung eine Verbesserung in den Symptomatiken von Depression und Angst sowie eine verbesserte Fähigkeit, den Alltag zu bewältigen, feststellen.[3] Depressive Menschen erleben eine Korrektur ihrer emotionalen Bewertungsverschiebung („bias“), wohingegen Demenzpatienten (temporären) Zugang zu Teilen bereits verlorener Identität erlangen können.[4]
Physikalische Ebene: Der zweite markante Effekt lässt sich mit „Erregung“ beschreiben. Musik mit Tempi, die den Herzschlag beschleunigen (schneller als 70 bpm; Herzfrequenz eines gesunden Menschen[5]), putscht auf und regt zu Bewegung und Tanz an. Besonders im Technobereich spielt nicht nur das Tempo, sondern die physikalische Wahrnehmung der Bässe eine wichtige Rolle. Der Hörende kann dadurch annähernd ekstatische Zustände erreichen. Durch die erhöhte Herzrate steigt der Spiegel der Neurotransmitter Serotonin, Endorphin und Noradrenalin, was zu Eustress und einem gesteigerten Wohlbefinden führt.
Ästhetisch-interkulturelle Ebene: In spirituellen Zugängen findet Musik oft in seelsorgerlichen Kontexten Gebrauch. In der Altenhilfe wird dabei viel auf Choräle der Kirchenmusik zurückgegriffen, die den Menschen bekannt sind. Besonders einige Lieder Paul Gerhards vermögen Menschen Trost zu schenken, wo Worte und Gesten nicht mehr reichen. Gesungen oder andächtig vorgetragen besänftigen sie den Menschen nicht nur, sondern verändern vielmehr umfassend seine Lebenssituation in Bezug auf seine Beziehung zu Gott, zu anderen Menschen und zu sich selbst.[6] Selbst, wenn sie sich verbal kaum noch äußern können, sind Reaktionen erkennbar. So ändert sich z.B. die Atmung oder es fließen Tränen. Doch nicht nur für die seelsorgerliche Arbeit mit den Sterbenden selbst, sondern auch für die Angehörigen stellt Musik ein wichtiges Medium dar, Gefühle wahrzunehmen und zuzulassen. Heymel beschreibt das Gehör als „spirituelle[n] Sinn par excellence“[7] und hebt hervor, dass der Mensch als hörendes Wesen, besonders in der Seelsorge auf Musik angewiesen ist, da sie den Menschen in seiner Ganzheit ergreift und sich über intellektuelle, emotionale und körperliche Grenzen hinwegsetzt.[8] Ausschlaggebend für eine „erfolgreiche“ Wirkung, sowohl in der Seelsorge, als auch in der Musiktherapie, ist die Einbeziehung der jeweiligen Biografien der betroffenen Personen in die Musikauswahl.
Die Wirkebenen erlauben es, Musik als Werkzeug einzusetzen, um verschiedene Ziele zu verfolgen. Am bekanntesten ist dies aus dem Bereich der Filmmusik. Spannende Szenen oder romantische Sequenzen gewinnen durch musikalische Ausgestaltung an Gewicht und Ausdrucksstärke. Die Musik vereinnahmt den Zuschauer und bannt ihn in einer selbstentwickelten Konstruktion der Realität.[9] Doch auch in anderen Bereichen wird mit Musik eine Wirkung erzielt. Seien es die Trommeln auf einem Wikingerschiff, die den Rhythmus des Ruderns unterstützen, traditionelle Gesänge bei der Feldarbeit, die die Gemeinschaft stärken oder funktionelle Hintergrundmusik (nach Muzak) in Fabriken, durch die die Effizienz deutlich gesteigert werden konnte.[10]
„Bilder, Gedichte und Musik können Gegenstand der Theologie werden, nicht unter dem Gesichtspunkt ihrer ästhetischen Form, sondern im Hinblick auf ihre Fähigkeit, durch ihre Form gewisse Aspekte dessen auszudrücken, was uns unbedingt angeht.“[11]
Kulturell betrachtet ist es nicht einfach, Musik in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Das liegt zum einen daran, dass sie immer regionalen Ansprüchen entsprechen muss und zum anderen eine immense Vielfalt an unterschiedlichen Aspekten und Schwerpunkten aufweist. So gibt es bereits große Unterschiede in den grundlegenden Variablen der musikalischen Ausgestaltung (Rhythmus, Melodie, Harmonie, Klangfarben und Dynamik). Bei der Arbeit auf dem Feld sind Rhythmik und Tempo deutlich wichtiger als reine Harmonien und ausgearbeitete Klänge. Dazu steht ein Wiegenlied in starkem Gegensatz. Hier wiegen Klang und Melodie schwerer. Es kommt demnach auf den jeweiligen Kontext an, in dem die unterschiedlichen musikalischen Formen ihren Ausdruck finden sollen. Daher darf Musik nie auf diese intrinsischen Ebenen beschränkt bleiben, sondern muss in ihrem jeweiligen Kontext der Inszenierung verstanden werden.
Im Laufe ihrer Wirkungsgeschichte war Musik immer innerhalb ihres jeweiligen Kontextes zu verstehen. Insofern ist sie immer populär gewesen und somit fester Bestandteil einer jeden Alltagswelt. Bis in das 19. Jahrhundert hinein war Musik in der Hauptsache aktiv musiziertes Geschehen, gespieltes oder gesungenes Volksliedergut, zu dem auch viele Kirchenlieder[12] gehören.[13] Im 20. Jahrhundert wurde Musik vielfach von ihrem regionalen Gepräge gelöst, da die einsetzende Globalisierung auch den Import von Musik aus fremden Kulturkreisen mit sich brachte. Hinzu kam, dass das aktive Musizieren in den Hintergrund rückte, als ein Teil der leichten Musik zur Unterhaltung in Cafés und Tanzhäusern genutzt wurde.[14]
Aus religiöser Perspektive kommt der Musik eine Rolle zu, die über den intrinsischen Wert ihrer Gestaltung und ihre Inszenierung hinausgeht. Im antiken Palästina sind bereits Aufführungen und Gesangsbegleitung durch professionelle Musiker (z.B. Tempelbeamte) literarisch belegt.[15] (Ekstatische) Einzel- oder Reigentänze bilden hier den Schwerpunkt einer religiösen Ausgestaltung, die eine Bewusstseinserweiterung forcieren und so eine ganzheitliche göttliche Verbindung herstellen. Neben dem Gesang wurde hierbei auf eine Reihe von Instrumenten zurückgegriffen, wovon Becken, Rasseln und Glöckchen am häufigsten belegt sind.[16] Für die rhythmische Gestaltung war die Rahmentrommel seit der Spätbronzezeit unverzichtbares Element religiöser Musikpraxis, Harmonien und Melodien oblagen den Künstlern an der Leier (später auch der Laute) und den Flöten (hier am häufigsten sog. Auloi, von gr. αὐλός, Röhre).[17]
Einen besonders wichtigen Aspekt religiöser Musikpraxis stellt der Gemeinschaftscharakter dar. So lässt sich Spiritualität besonders in Chören, auf Konzerten oder im Stadion wahrnehmen, da sich die Emotionen einzelner durch ein gemeinsames Erleben auf andere übertragen können. Hierdurch wird die religiöse Erfahrung intensiver spürbar. In der Kulturanthropologie und Religionssoziologie wird hier eine mögliche Vermischung bzw. Verwechslung von rituellen und kultischen Motiven kritisch angemahnt, die nicht nur kulturhistorisch mit Stammesgesängen in popmusikalischen Kontexten argumentiert,[18] sondern auch aktuelle Spannungen von reformatorisch-traditioneller Kirchenmusik und neuem geistlichen Liedgut in den Blick nimmt. Den Folgen dieser Spannungen und den Möglichkeiten, diese aufzulösen soll in TEIL B 4.3. „Spannungsfelder“[19] weitere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Um eine fundierte Argumentation für eine religiöse Musikpraxis führen zu können, ist eine theologische Durchdringung unabdingbar. In praktischen kirchlichen Arbeitsfeldern, die sich der musikalischen Umsetzung und Ausgestaltung von (in weitestem Sinne) religiösen Ereignissen annehmen, findet dieser Punkt häufig (zu) wenig Beachtung. Daher ist ein Blick auf die biblischen Grundlagen richtungsweisend, um auch Traditionen, die kirchengeschichtlich getragen werden, auf ihren religiösen Inhalt und ihr theologisches Fundament zu prüfen.
