Nachrichten aus dem Landesinnern - Georges Raillard - E-Book

Nachrichten aus dem Landesinnern E-Book

Georges Raillard

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Beschreibung

Ob Vogeltüren, Meditationsbälle, Kuckucksbäume, Gottesfische oder ein Regenbogenmuseum - äusserst fremdartig mutet uns in Georges Raillards Kurz- und Kürzestgeschichten das Landesinnere an, ein scheinbar entlegenes Paralleluniversum aus kaum nachvollziehbarem Menschenverstand. Wir treffen darin auf Leute - die so anders sind, dass sie uns gleichen. Wir betreten eine Welt - die uns so fremd ist wie wir uns selber. Denn jede Reise ist auch eine Reise nach innen in die eigene Fremdheit.

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Inhalt

1

Berg

Arbeitslos

Lösungen

Recycling

Bordüre

Spalier

Regenbogen

Wald

Schief

Quallen

Fliegen

Türen

Wort

Verhandlungen

Geheimnis

Museum

Wiegenlied

Denkmal

Steine

Schriftsteller

Bücher

Wiese

Schatten

Rasierapparat

Wachsam

Hunde

Gerade

Moral

Haifisch

Wunder

Himmel

Pferde

Schachtel

Zeit

Alt

Bäume

Finger

Verschwinden

Tee

Vorhang

Wasser

Ball

Fenster

Fisch

Gelb

2

Meer

1

Berg

Ich hatte Termine in Gegg, danach war ich frei. Mir fiel der nahe Berg auf. Auf die Spitze führte ein Weg, gut sichtbar von unten; Leute wanderten hoch.

Da machte auch ich mich auf den Weg: um zu erfahren, warum man überhaupt auf so einen Berg hinaufwandert. Gewiss fand ich oben eine Bibliothek oder eine Akademie oder wenigstens einen Professor, die mir die Gründe für den Aufstieg erhellen können.

Unterwegs fragte ich Leute. Einige Ostasiaten schnatterten strahlend und mit in die weite Landschaft ausgreifenden Gesten irgendetwas Unverständliches, aber gewiss hatten sie meine Frage gar nicht begriffen.

Dann endlich welche, die ich verstand: Einer schwärmte von Schönheit, zeigte auf Blumen und Aussicht. Ein anderer lobte das Gefühl einer Leistung, die belohnt werde, wenn man das Ziel erreiche.

Dagegen stellte ich bei mir Atemlosigkeit, durchgeschwitzte Kleider und geblendete Augen fest.

Endlich oben angekommen, fand ich weder Hinweistafeln noch wenigstens ein Merkblatt – von einer kompetenten Fachperson ganz zu schweigen -, die mir den Sinn des Aufstiegs hätten erklären können. Es kostete nicht einmal etwas!

Es muss sich um eine sprachliche Konvention handeln, schloss ich und stieg den Berg wieder hinab.

Arbeitslos

In Doff sind neunzig Prozent aller Einwohner arbeitslos. Auf den Straßen treiben sich jedoch nirgends Bettler, Nichtstuer, Müßiggänger oder Protestierer herum. Stattdessen eilen Passanten geschäftig von einem Termin zum nächsten. In den Büros sitzen die Angestellten bis spät abends konzentriert vor ihren Bildschirmen. In den Fabriken hantieren Arbeiter an ununterbrochen ratternden Produktionsstraßen. Und in den Läden kommt das Verkaufspersonal kaum nach mit Bedienen und Kassieren.

„Ja, wir sind alle arbeitslos – aber zu tun gibt’s immer!“, erklärte ein makelloser Mann auf erstaunte Fragen und wollte weiterpressieren.

„Und die zehn Prozent, die arbeiten?“

Der Mann wandte sich unwillig nochmals um.

„Die! Beamte, die darüber wachen, dass wir Arbeitslose nicht unerlaubt arbeiten. Aber das faule Pack lässt sich lieber den ganzen Tag beim Kaffeetrinken oder Shoppen von den Arbeitslosen bedienen, als sie für unerlaubtes Arbeiten zu büßen. Aber eigentlich besser so; sonst gäbe es ja gar nichts zu tun!“

Drei Wochen später gewann der Kandidat der Arbeitslosenpartei die Regierungswahlen. Ein Erdrutschsieg, hieß es. Einer seiner ersten Akte war die Entlassung aller Beamten.

„Endlich haben wir die magische Zahl erreicht: hundert Prozent! Hundert Prozent Arbeitslosigkeit!“, triumphierte er an dem medienweit übertragenen Siegesmeeting seiner Partei. „Hoch lebe unser geschaffiges, unermüdliches Gemeinwesen!“

Lösungen

Das Handy brach pünktlich um sechs Uhr zehn seine Weckmusik vom Zaun. Nachts hatte ich länger wach gelegen: Das Hotelbett mit seiner weichen Matratze war ungewohnt, und bis spät schlug Verkehrslärm gegen das Fenster. Zehn Minuten oder so döste ich noch, bevor ich mit einem resignierten Stöhnen die Decke zurückschlug. Gähnend ging ich ins Badezimmer, wusch mich, rasierte mich. Hemd und Anzug hingen schon bereit. Die Krawatte, tiefblau mit hellblauem Muster, zeitlos dezent und seriös, wie es der Anlass gebot, hatte ich bereits gebunden von zu Hause mitgebracht, brauchte sie nur noch umzuhängen, festzuziehen und fertig. Ich musste mich jetzt beeilen. Rasch zog ich den Vorhang auf. Unten flutete der Berufsverkehr. Ich hob den Blick: blauer Himmel mit ein paar rosa Wolken; das Wetter wird schön.

Ein letzter Blick in den Spiegel, dann rasch den Mantel über den Arm gelegt und hinunter zum Frühstücksraum. Kaffee und einen Croissant, die Hälfte ließ ich auf dem Teller liegen. Ich aß nie viel zum Frühstück, hatte auch kaum je Zeit. Der Termin war um Punkt acht Uhr, zum Glück war der Weg nicht weit.

Ich schlüpfte in den Mantel, tastete nach den Lösungen in der Manteltasche. Die Packung – wo war die Packung? Ich griff in die andere Manteltasche – nichts! Ich hastete nochmals ins Zimmer hinauf, durchwühlte den Koffer, riss den Schrank auf, die Schubladen heraus – nichts! Einfach nichts, nirgends! Wo waren meine Lösungen? Ich rang um Erinnerung: Gestern Nachmittag, als ich mir nach der Landung den Mantel wieder anzog, spürte ich die Packung noch in der Manteltasche. Oder passierte später im Restaurant etwas? Ich genehmigte mir ein Bier, aß was Kleines zu Abend. Den Mantel hatte ich neben der Tür an einen Haken gehängt. War sie mir etwa dort geklaut worden? Oder auf dem Heimweg, vielleicht war mir die Packung einfach herausgerutscht. Auch dies war möglich.

Fact war jedenfalls: Ich hatte keine Lösungen. Ausgerechnet heute! Zu Hause hatte ich noch mehrere unangebrochene Packungen, aber für die anderthalb Tage in Jamm hätte im Normalfall eine Packung genügt. Und nun? Sollte ich anrufen und den Termin unter irgendeinem Vorwand absagen? Aber vielleicht reichte die Zeit ja noch, um eine Packung im Supermarkt zu kaufen.

„Hier kriegt man Lösungen nur in Reformgeschäften“, sagte die Rezeptionistin. „Die öffnen um neun, bis zum nächstgelegenen ist es nicht weit.“

Erst um neun… So ein Mist! Jetzt war Viertel vor acht, ich musste los! Irgendetwas würde mir schon einfallen, irgendeine heldische Geschichte: Die Lösungen seien mir ausgegangen, weil ich mich im Hotel eines Wasserschadens oder eines Brandes erwehren musste; oder ein ausgesprochen bildhübsches Zimmermädchen aus den Fängen eines Unholdes retten. Sicher würden meine Gesprächspartner ohne Weiteres verstehen, dass ich nichts als meine Menschenpflicht getan hatte und alle meine Lösungen für diese Notfälle eingesetzt hatte. Wenn Sie einverstanden sind, ziehe ich es unter diesen außergewöhnlichen Umständen vor, mit der Besprechung bis nach neun Uhr zu warten, damit ich zuvor noch neue Lösungspackungen kaufen kann, würde ich vorschlagen.

Ich hielt inne. Wäre das alles denn nicht gar etwa selbst schon so etwas wie – eine Lösung!? Aber sogleich schlug ich mir diesen vermessenen Gedanken aus dem Kopf. Wie zum Himmel sollte ich denn zu einer Lösung kommen, solange ich überhaupt keine in der Tasche hatte! In was für Hirngespinsten man sich verfängt, wenn man ratlos ist!

Um Punkt acht Uhr betrat ich kleinlaut den lichtdurchfluteten Empfangsbereich des Unternehmens.

„Darf ich Sie als unseren Gast zu einem zweiten Frühstück einladen, bevor wir beginnen?“, begrüßte mich flott der längere meiner beiden Gesprächspartner.

„Ausgezeichnete Idee!“, rief ich und strahlte.

„Es ist uns nämlich ein Malheur passiert, Sie werden’s kaum für möglich halten!“, sagte der Kürzere.

„Ja“, bekräftigte der Längere, „sowas ist uns noch nie vorgekommen!“

„Da kommen wir doch heute früh ins Geschäft, schauen nochmals alles durch, und was sehen wir? Die Probleme sind weg!“

„Alle weg!“

„Hier lang, bitte“, wies der Kürzere mit dem Arm. Wir traten aus dem Foyer der Firma auf die Straße.

„Jetzt haben wir keine Probleme mehr, kein einziges haben wir noch! Sowas von peinlich, und Sie sind extra hergereist, mit all den Lösungen im Gepäck, und sind nun hier!“

„Um mich brauchen Sie sich keine Sorge…“, begann ich.

„Wir haben einen der Lehrlinge im Verdacht“, unterbrach der Längere. „Der sollte gestern die Büros aufräumen und alles ordnen, hat die Probleme gewiss einfach in den Abfall geschmissen. Der wird noch was zu hören kriegen!“

„Oder die Putzfrau hat sie aufgewischt!“, sagte der Kürzere. „Die knöpfen wir uns noch vor, verflucht nochmal!“

„Es ist einfach unglaublich, wie wenig Verlass auf die Leute heute noch ist!“

„Verdammte Schlamperei!“

„Denken nur an sich selber und das Feierabendbier!“

Der Kürzere öffnete die Tür zum Restaurant.

„Das wird noch Konsequenzen haben!“, sagte der Längere und bestellte Schlemmerfrühstück für alle samt einer Flasche Champagner vom besten.

Wir hatten es danach noch sehr lustig.

Recycling

Der erste Preis für Innovatives Recycling im Berufsleben wurde heuer der Firma Rautsch in Höi und ihrer Belegschaft zugesprochen. In der Laudatio hieß es, die Geehrten hätten ökologische, psychologische und soziale Anliegen zu einem zugleich beispiellosen wie beispielhaften Handlungsfaden verknüpft.

Die Situation, in der sich die Geehrten zu bewähren hatten, war folgende: Der Angestellte Cu hatte während der Arbeitszeit einen Schlaganfall erlitten und saß gelähmt und hilflos hinter seinem Schreibtisch. Als die anderen Angestellten das Missgeschick entdeckten, beschränkten sie sich nicht etwa auf selbstverständliche Erste Hilfe wie Speichel wegwischen oder Wasser in den Mund träufeln. Vielmehr bemühten sie sich ab dem ersten Moment, ihren Kollegen trotz seiner schwerwiegenden Behinderung weiterhin in den Arbeitsprozess einzubeziehen. Zu diesem Zweck übernahmen sie sogleich seine Arbeitsgeräte – Computer, Schreibutensilien und Ähnliches – für den eigenen Gebrauch, damit er mitverfolgen konnte, wie seine Dinge weiterbenutzt wurden und ihr Scherfchen zum Betriebserfolg beitrugen. Desgleichen fanden auch seine Kleider unter den Kollegen Weiterverwendung; sie probierten sie vor seinen starren, wässrigen Blicken an und lachten schalkhaft, wenn ein Kleidungsstück zu groß oder zu knapp ausfiel. Dass nicht auch die Unterwäsche einer Weiternutzung zugeführt worden war, wurde von einzelnen Mitgliedern des Preisgerichts zunächst beanstandet, doch ließen sie sich vom Hinweis überzeugen, dass dies allein deswegen so gehandhabt worden war, weil sie leichte Gebrauchsspuren aufwies. Später riefen die Angestellten den Arzt, welcher den Preisrichtern gegenüber Genugtuung darob äußerte, dass er den Patienten vor der Untersuchung nicht noch umständlich habe entkleiden müssen und so schneller mit ihm fertig geworden sei.

Sobald Cus Dinge sich so stark abgenützt haben, dass sie durch neue ersetzt werden müssen, und deshalb seine Präsenz in der Firma nicht mehr als zweckdienlich zu erachten wäre, ist seine Frühpensionierung wegen Krankheit vorgesehen.

Bordüre

Zwecks Umsatzsteigerung wurden in einem vorher unauffälligen Wirtshaus in Vih die Gästetoiletten aufwendig renoviert. Dreh- und Angelpunkt des von einem ortsbekannten Innenarchitekturdesignermeister ausgeklügelten Konzepts war die Anbringung einer unvergesslichen Fliesenbordüre, die in allen Toilettenräumen 1,71 Meter über dem Boden, also ungefähr in Augenhöhe, rundum lief. Die Bordüre bestand aus langgezogenen, vierzehn Zentimeter hohen Flachbildschirmen, auf denen in lebendigsten Farben und mit Surround-Sound aus Lautsprechern, die hinter den Lüftungsgittern verborgen waren, die ganze Wand entlang beispielsweise Geparde ihre Beute erjagten oder Rennautos um die Wette fuhren. Es war eine vollumfängliche, unauslöschliche Erfahrung, deren Intensität von der Menge an abgeführten Exkrementen flüssiger oder festerer Natur abhing. Bei bloßem Händewaschen blieb die Bordüre farb-, bewegungs- und tonlos. Erst wenn die in allen Schüsseln angebrachten Urin- und Kotdetektoren eine entsprechende Aktivität verzeichneten, erwachte die Bordüre zu Leben. Je größer das Aufkommen, desto schneller rannte der Gepard, höher spritzte das Blut, wenn er die Beute erlegte, halsbrecherischer rasten die Rennautos, brutaler überschlugen sie sich in den Kurven, um nur diese beiden schon genannten Beispiele aus einer schier unendlichen Zahl atemberaubender Szenen wieder aufzugreifen. Durch die Aussicht auf einen alle Vorstellungen sprengenden Toilettengang würden, errechnete man sich, nicht nur mehr Gäste zum Wirtshausbesuch animiert, sondern diese würden auch mehr Speisen und Getränke bestellen, konsumieren und bezahlen in der Erwartung, dass damit die anschließende Abfuhr in der Toilette massereicher und ihr Bordürenerlebnis umso intensiver und unvergesslicher würde.

Das Kalkül schien aufzugehen: Im ersten Halbjahr nach der Installation der alle Sinne betörenden Fliesenbordüre in den Toiletten konnte das Wirtshaus in Vih die Zahl seiner Gäste um stolze 144 Prozent und den Umsatz gar um Bewunderung abringen müssende 263 Prozent steigern. Der Erfolg bescherte dem federführenden Innenarchitekturdesignermeister einen Auftragsboom von anderen Gaststätten in Vih und dessen nahem und fernem Umraum bis nach Übersee. Überall führten die neuen Toiletten mit ihren Aufsehen erregenden Bordüren zu prallen Umsatzzuwächsen, welche von den dank listiger Preiserhöhungsstrategien erzielten Gewinnen gar noch um ein Mehrfaches getoppt wurden. Das Gastgewerbe boomte, die Gemeinwesen blühten, und der Innenarchitekturdesignermeister häufte Million auf Million an.

Nach einigen Monaten jedoch beobachteten die Gastwirte mit Besorgnis eine neue, rasant sich verschärfende Entwicklung: Ihre Gaststuben waren zwar weiterhin bis auf den letzten Platz besetzt, aber immer mehr Gäste bestellten bereits vormittags nichts als ein kleines Mineralwasser und spülten mit dem ersten Schluck eine höchst verdächtig wirkende rosa oder andersfarbige Pille hinunter, um im Weiteren ohne zusätzliche Bestellung bis zum späten Abend bloß noch am Glas zu nippen. Durchschnittlich jede halbe Stunde suchten sie die Toilette auf, so dass sich dort längere Schlangen bildeten und der sich verdichtende unreine Geruch bis in die Gaststuben drang, welch letzteres zusätzlich manch richtig schmausende und für Umsatz sorgende Gäste verstörte und von weiteren Wirtshausbesuchen abhielt. Gegen beiläufige Versuche der Gastwirte, die auch nach mehreren Stunden erst halb ausgetrunkenen Gläser wegzuräumen und den betreffenden Gästen damit diskret den Gedanken nahezulegen, das Lokal zu verlassen und anderen, konsumierfreudigeren Gästen Platz zu machen, protestierten sie aufgebracht und drohten mit einem Skandal. Einige Gastwirte versuchten der geschäftsschädigenden Entwicklung gegenzusteuern, indem sie den Toilettenbesuch kostenpflichtig machten, mussten aber rasch wieder zurückrudern, nachdem sie sogleich in Internetforen angeschwärzt worden waren und die Gäste auszubleiben begannen. Auch hastig angebotene „Purzelpreismenüs“ und „Schlemmerhammerwochen“ vermochten die negative Entwicklung nicht zu stoppen.

Hätten die Gastwirte hingegen ihren Gästen gleich von Anfang an verboten, das Abführmittel gemütlich an einem Tisch ihres Etablissements sitzend und mit Hilfe eines Mundvolls Mineralwasser zu schlucken, hätten diese es einfach draußen vor der Tür oder noch zu Hause eingenommen. So mussten sie letzten Endes hilflos, ja ohnmächtig zusehen, wie ihnen die eben noch fetten Umsätze wegbrachen. Gaststätte um Gaststätte musste schließen. Der erfolgreiche Innenarchitekturdesignermeister jedoch hatte sich längst in eine Villa an der Küste eines südlichen Meeres zurückgezogen.

Spalier

Jeden Morgen um Punkt acht Uhr dreißig tritt der Würdenträger, eine schwarze Mappe tragend, aus seinem Wohnpalast, schreitet über den weiten Platz und verschwindet auf der gegenüberliegenden Seite im Amtspalast, um seinen Amtsgeschäften zu obliegen.