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Paula ist sich sicher – im Nachbarhaus spukt es! Ab jetzt setzt sie alles daran, die Gespenster in dem alten, verkommenen Hotel zu Gesicht zu bekommen. Denn sie kann sich keine aufregenderen Nachbarn als ein paar uralte Geister vorstellen – und keine besseren Freunde! Dann aber erscheint Lou auf der Bildfläche. Die findet Paula von Anfang an ganz schön doof. Lou geht es mit dem Dickkopf Paula auch nicht anders. Und als Lou und ihre Mutter vorübergehend bei Paula und ihrem Vater einziehen, ist das Chaos perfekt.
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Veröffentlichungsjahr: 2013
Mit Illustrationen von Joëlle Tourlonias
Alle Bände mit »Paula und Lou«
1.Wirbel in der Sternstraße
2.Tiger, Sterne und ein Kroko-Mann
3.Alle lieben Rüdiger
4.Sternstraße, die Vierte
Die ganze Welt der Sternstraße auf www.arsedition.de/paulaundlou
Vollständige eBook-Ausgabe der Hardcoverausgabe
© 2013 arsEdition GmbH, München
Alle Rechte vorbehalten
Text: Judith Allert
Cover- und Innenillustrationen: Joëlle Tourlonias
Lektorat: Maraike Sörensen-Knoop
Umsetzung eBook: Zeilenwert GmbH
ISBN eBook 978-3-7607-9845-5
ISBN Printausgabe 978-3-7607-8732-9
www.arsedition.de
über die Bewohner in der Sternstraße Nummer 7
der noch kein richtiges Kapitel ist, dafür aber zeigt, dass es gleich richtig spannend wird
in dem zur Geisterstunde viel passiert, eine Roboterbande angreift und sich zwei beschnuppern müssen
in dem Paula eine Zeitreise macht, einen Unfall verursacht und Lou in einer Geister-Disco tanzt
in dem es Flamingos nicht nur im Zoo gibt und der Kartoffelmontag seinen Namen nicht verdient
in dem viel gemotzt wird, ein bisschen geflunkert und Lou etwas über Geister lernt. Bei Wildes wird es noch wilder.
in dem sich der Osterhase verspätet und Ronja einen Fluchtwagen fährt. Muhackl hat Spüldienst, und alte Postkarten sind spannender, als sie aussehen.
in dem ein Kaspertheater, eine Spinne und eine berühmte Schreibmaschine vorkommen. Der Krimi fällt aus und Lou hat eine nächtliche Begegnung.
in dem Paula Überraschungsbesuch in die Schule mitbringt, eine Hundeklappe zuschnappt und Muhackl die Seife frisst
in dem Rosen und Kompost eine ungewöhnliche Verbindung eingehen, sich die Qualität von Klebeband bewährt und Lukas Ähnlichkeit mit einer Badematte bekommt
in dem Lou erst eine Freundin hat und dann zwei Feindinnen. Paula sieht Gespenster und Ronja kneift.
in dem Spuren untersucht und Rachepläne geschmiedet werden und sich die Frage stellt, ob Geistern langweilig ist
in dem Altpapier entsorgt wird, Paula wie ein Hund funktioniert und ein Geisterpicknick stattfindet
in dem es Larissa unheimlich juckt, ein Mann mit komischen Schuhen sauer wird und die Mädchen einen geheimnisvollen Untermieter kennenlernen
das ganz kurz ist, weil es manchmal schnell gehen muss
in dem es ein Gespenst zu viel gibt und Lukas einen Augapfel besser nicht gegessen hätte
der so ähnlich ist wie der Prolog, nur andersherum
(auch »die Sterne« genannt), angefangen beim Erdgeschoss bis hinauf in die Dachwohnung (zum Bessermerken als Hunde und Katzen beschrieben)
Paula (Terrier):
Hat viel Temperament und ist schwer zu bändigen. Beißt sich überall durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Typisch Terrier eben.
Lou (Zwergpudel):
Klein, aber oho. Auf den ersten Blick schüchtern und eine kleine Prinzessin. Der Eindruck ändert sich schnell. Ihr Motto: Die Klügere gibt nach. Putzt sich gerne mal heraus.
Muhackl (Hütehund-Irgendwas-Mix):
Der Sternstraßen-Hund (ebenso wortwörtlich, wie Stella eine Katze ist). Ein Wischmopp auf Beinen, der bei allen Sternen willkommen ist. Hat immer Hunger und einen Dickkopf (deshalb wird vermutet, dass sein Ururururopa ein besonders sturer Dackel gewesen ist).
Stella (Hauskatze, getigert):
Die Sternstraßen-Katze – und zwar wortwörtlich. Als Neuankömmling unter den Sternen hat sie sich längst eingelebt. Ihr Wohlgefühl entspricht ihrem zunehmenden Bauchumfang.
Ronja (Border Collie):
Stillsitzen unmöglich, braucht immer Beschäftigung. Hat alle Schäfchen – äh, Sternchen – unter Kontrolle. Mutter von Lou.
Lukas (Bobtail-Dogge-Mix):
Trotz seines Alters ein Hundewelpe – jedenfalls im Kopf. Stolpert ständig über die eigenen Füße und handelt immer, bevor er denkt. Von außen betrachtet, ist er ein Dogge-Bobtail-Mischling. Schlaksig und wuschelig. Vater von Paula.
Emma (Cockerspaniel):
Café-Schnack-Besitzerin. Braucht, im Gegensatz zum Cockerspaniel, Lockenwickler für ihre Frisur. Wie er neigt sie zur Pummeligkeit. Sie ist die Hunde-Mutti, die sich rührend um ihre Welpen (die Sterne) kümmert. Füttert alle durch und hat immer ein offenes (Schlapp-)Ohr.
Johann (Münsterländer):
Café-Schnack-Besitzer und Emma-Ehegatte. Gleicht einem eleganten Jagdhund mit guten Manieren. Statt Hasen jagt er Schätze auf dem Flohmarkt.
Kai (Golden Retriever):
Gutgläubig und nett. Typisch Familienhund. Passt prima in die Sternstraße, wo jeder für jeden da ist.
Tom (Bernhardiner):
Gemütlicher Bernhardiner. Trotz grauer Haare jung geblieben. Ehemann von Ben.
Ben (Bulldogge):
Eine Bulldogge mit dem Gemüt eines Schoßhündchens und der Frisur eines Luftballons – sprich Glatze. Ehemann von Tom.
Julius (Dalmatiner):
Extravagante Züchtung mit Superhirn. Weiß auf alles eine Antwort.
Laura (vorwiegend Siamkatze):
Ist wochentags (bis 18Uhr) eine weltgewandte Siamkatze: elegant und vornehm, viel unterwegs und stets beschäftigt. Nach Feierabend verwandelt sie sich in einen schnurrenden Stubentiger.
Anna (Afghane):
Eine exotische, nette und zuverlässige Hundedame mit Papagei-Einschlag (wegen der Farben, nicht wegen des Plappermauls).
Martin (vorwiegend Siamkater):
Er ist der Siamkater und abends wird er zum gemütlichen Sofatierchen.
der noch kein richtiges Kapitel ist, dafür aber zeigt, dass es gleich richtig spannend wird
Der Vollmond stieg wie ein leuchtender Lebkuchen hinter den Häusern der Sternstraße hervor und schüttete sein Licht über die Dächer. An der Hausnummer 9 spielten die Äste des Kastanienbaums auf dem bröckeligen Putz ein Schattentheater und die Dachrinne klapperte ihren Takt dazu. Niemand bemerkte, was in dieser Nacht hinter den alten Mauern vor sich ging. Nur eine Katze, die gegenüber vor einem Schaufenster saß, hätte etwas ahnen können. Aber sie interessierte sich mehr für die Dinge hinter der großen Scheibe. Obwohl dort nichts als altmodische Lampen, wackelige Möbel und vergilbte Bücher zu sehen waren, zitterten ihre Schnurrhaare.
»Mrrrr«, brummte die Katze und machte einen Buckel. Ihre Krallen schabten über das Pflaster. Ganz hinten in der Ecke, auf dem Jugendstil-Sessel mit dem Rosenmuster, bewegte sich etwas! Wäre die Katze schon öfter hier gewesen, hätte sie gewusst, dass es Muhackl war, der Sternstraßen-Hund. Müde öffnete er das rechte Auge, zuckte mit dem linken Ohr und knurrte, als das Kratzen und Brummen zu ihm drangen. Da gab die Kirchturmuhr ihren ersten Schlag zur Geisterstunde von sich und die Katze huschte erschrocken in die Dunkelheit. Muhackl klappte sein rechtes Auge wieder zu und schnarchte weiter. Die Katze hätte schon eine Bratwurst mitbringen müssen, um bei ihm zu dieser Uhrzeit echtes Interesse zu wecken.
