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Endlich schafft es Emilia, sich aus den Fängen ihres brutalen Ehemanns zu befreien, doch nun steht sie da, ohne einen Euro in der Tasche in der fremden Stadt. Der gestrandeten Frau bleibt nur ein Ausweg - das Rotlichtmilieu. Keine Zeit für einen langen Roman? Macht nichts! Love, Passion & Sex ist die neue erotische Kurzgeschichten-Serie von blue panther books. Genießen Sie je nach Geldbeutel und Zeit erotische Abenteuer mit den wildesten Sex-Fantasien. Egal ob Sie nur noch 5 Minuten vor dem Schlafen Zeit haben oder 30 Minuten Entspannung auf der Sonnenliege brauchen, bei uns finden Sie jederzeit die richtige Geschichte! Hinweis zum Jugendschutz Das Lesen dieses Buches ist Personen unter 18 nicht gestattet. In diesem Buch werden fiktive, erotische Szenen beschrieben, die nicht den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen. Die beschriebenen Handlungen folgen nicht den normalen Gegebenheiten der Realität, in der sexuelle Handlungen nur freiwillig und von gleichberechtigten Partnern vollzogen werden dürfen. Dieses Werk ist daher für Minderjährige nicht geeignet und darf nur von Personen über 18 Jahren gelesen werden. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
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Seitenzahl: 29
Veröffentlichungsjahr: 2024
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Impressum:
Private Dancer | Erotische Geschichte
von Claire Black
Claire Black wächst in einem kleinen Ort in Bayern auf. Den sonntäglichen Gottesdienst nutzt die junge Frau, um sich heiße Geschichten auszudenken. Später beim Kunststudium in München fallen bei Claire sämtliche Hemmungen. Was auf der Kirchenbank als Fantasie begann, lässt sich nun real in die Tat umsetzen. Inzwischen geht sie vollkommen darin auf, ihre sexuellen Gelüste auszuleben. Sie kann sich mit sämtlichen Spielarten identifizieren, egal ob zart oder hart.Ihren Mann hat sie in einem Swingerclub kennen- und lieben gelernt. Die beiden leben in der Nähe von München und Claire hat begonnen, ihre Erlebnisse aufzuschreiben.
Lektorat: Jasmin Ferber
Originalausgabe
© 2024 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © tverdohlib @ 123rf.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783750783980
www.blue-panther-books.de
Private Dancer von Claire Black
Ich war nicht immer stolz darauf, was ich für lange Zeit tun musste, um mich über Wasser zu halten. Doch ich hatte weder Geld noch eine Zukunft vor mir, und fragte ich Menschen, ob diese mir vielleicht helfen konnten, erntete ich nur Hohn und Spott.
Irgendwie musste ich aber über die Runden kommen, viele Möglichkeiten gab es da nicht, die Auswahl hielt sich in Grenzen – und dies ist meine Geschichte.
***
Als ich aus unserem Haus fortlief, in einer Regennacht im Mai, war ich gerade mal zwanzig Jahre alt. Ich war an den falschen Mann geraten, der zudem wesentlich älter war als ich – fünfundvierzig Jahre, um genau zu sein. Er mochte es überhaupt nicht, wenn man ihm widersprach, und so fing ich mir zuerst Backpfeifen ein, wenn ich es wagte aufzubegehren, dann wurde es schlimmer. Viel schlimmer.
Ich wusste bald nicht mehr ein noch aus. Er verlangte von mir, dass ich mich selbst aufgab, dass ich ihm gehorchte, und wehe, ich hatte nicht pünktlich das Essen auf dem Tisch, wenn er abends nach Hause kam, dann setzte es Hiebe, oder, was noch viel schlimmer war, er schmiss das Essen gegen die Wand, meinte, diesen Fraß könne ich selber essen, und ich musste zusehen, wie ich die Wände wieder säuberte, im besten Fall strich ich sie über.
Ich war kurz vor einem Nervenzusammenbruch, und das in meinem Alter, als ich beschloss, endlich zu gehen. Eigentlich hätte ich es bereits viel eher tun müssen, doch wo sollte ich hin? Meine Eltern waren beide tot, ich hatte nur meinen Mann, und ich gab mir lange Zeit selbst die Schuld an der Trostlosigkeit unserer Ehe. Vielleicht war ich ja wirklich die Schlampe, die er in mir sah. Wie oft hatte er mir dieses Wort an den Kopf geworfen, und ich – ich war immer duckmäuserischer geworden, hatte Angst bekommen und dann … dann konnte ich einfach nicht mehr. Zitterte, hatte Angst vor ihm. Hyperventilierte bereits, wenn er nur den Schlüssel ins Schloss seines Hauses steckte. Das war kein Leben mehr, das war eine Strafanstalt – zumindest für mich.
Ich kann noch nicht mal mehr sagen, was mich letztlich so stark machte, dass ich ihn wirklich verließ, aber als ich die Tür hinter mir schloss, war in mir eine grenzenlose Befreiung zu spüren und ich atmete tief durch – frei, endlich frei. Luft zum Atmen, keine Angst mehr, dass er mich schlug oder andere schlimme Sachen mit mir machte.
Doch wo sollte ich hin? Zwar hatte ich mir keine so ungünstige Zeit ausgesucht, ich konnte eine Weile durchaus auf der Straße leben, aber auch die Mainächte waren noch kalt und ich schlich durch die Straßen meiner Stadt, keinen Plan habend, auch kein Ziel.
