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Raucherhusten, Asthma, Krebs – das sind die schrecklichen Stationen, die auf Raucher warten. Die glühende Zigarette enthält über 6.000 hochgiftige Substanzen wie Arsen, Cadmium und Blausäure. Die einzige Lösung? Endlich aufhören! In "Rauchen Ade!" entdecken Sie eine ganzheitliche Methode, um die Sucht zu besiegen. In nur vier Tagen bereiten Sie sich intensiv auf Ihren Ausstieg vor: Entgiften Sie Ihren Körper, räumen Sie mit überholten Ansichten auf und erkennen Sie die manipulativen Tricks der Tabakindustrie. Rauchen ist ein selbstzerstörerisches Gefängnis, das nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch die Umwelt schädigt. Viele haben versucht, mit dem Rauchen aufzuhören, doch Rückfälle sind oft die Folge der hartnäckigen Werbung und tiefsitzenden Gewohnheiten. Dieses Buch bietet Ihnen die Werkzeuge, um diese Fesseln zu sprengen und Ihre persönliche Freiheit zurückzugewinnen. Lernen Sie, wie Sie mit gezielten Techniken und mentaler Arbeit den Ausstieg nicht nur planen, sondern mit Leichtigkeit vollziehen. Sie werden nicht nur ein Nichtraucher – Sie werden zum Hüter Ihrer eigenen Gesundheit und Freiheit. Starten Sie jetzt Ihre Reise in ein rauchfreies Leben! .
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Seitenzahl: 207
Veröffentlichungsjahr: 2024
RAUCHEN ADE!
Nicht-Raucher werden, die bewährte Heilpraktiker-Methode
Arnold H. Lanz, CH-1700 Fribourg
© 2024 Arnold H. Lanz
Covergrafik von: Pixabay
Druck und Distribution im Auftrag des Autors:
tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Germany
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist der Autor verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne seine Zustimmung unzulässig. Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag des Autors, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung «Impressumservice», Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland.
ISBN
Paperback
978- 3-384-40679-8copy
Hardcover
978- 3-384-40680-4copy
e-Book
978- 3-384-40681-1
Cover
Titelblatt
Urheberrechte
An meine Leserinnen
Vorwort
Kapitel 1: Rauchen: RAUCHEN UND WAS DABEI RAUSKOMMT
1. Rauchen
1.1 Rauchen ist giftig
1.2 Rauchen macht krank
1.3 Rauchen ist ein Vitaminkiller
1.4 Rauchen zerstört die Psyche
1.5 Rauchen ist gemeingefährlich
1.6 Warum rauchen die Raucher trotzdem?
1.7 Warum beginnen Raucher zu rauchen?
1.8 Wie werden Raucher bei der Stange gehalten?
1.9 Warum hören Raucher nicht auf zu rauchen?
1.10 Rauchen ist eine Flucht
1.11 Rauchen ist ein Selbstgefängnis
1.12 Du kannst viel gewinnen!
Kapitel 2: Planung: PLANUNG IST DAS HALBE LEBEN
2. Planung
2.1. Nimm alle Anweisungen wortwörtlich
2.2. Gehe einkaufen
2.3. Knacke den Psychoterror
2.4. Löse dich von doktrinären Meinungen
2.5. Haben ist nicht Sein
2.6. Die Luft ist unser Nahrungsmittel Nummer eins.
2.7. Erstelle ein Aktivbild
2.8. Der Vorabend
Kapitel 3: Der erste Vorbereitungstag: UND LOS GEHT’S
3. Der erste Vorbereitungstag
3.1. Die vier Vorbereitungstage
3.2. Warum Vorbereitungstage?
3.3. Der erste Morgen
3.4. Der erste Vormittag
3.5. Das erste Mittagessen
3.6. Der erste Nachmittag
3.7. Der erste Abend
Kapitel 4: Der zweite Vorbereitungstag: DRANBLEIBEN BITTE
4. Der zweite Vorbereitungstag
4.1. Das Ziel am zweiten Vorbereitungstag
4.2. Der zweite Morgen
4.3. Der zweite Vormittag
4.4. Der zweite Mittag
4.5. Der zweite Nachmittag
4.6. Der zweite Abend
Kapitel 5: Der dritte Vorbereitungstag: UND NOCH EIN TAG
5. Der dritte Vorbereitungstag
5.1. Das Ziel am dritten Vorbereitungstag
5.2. Der dritte Morgen
5.3. Der dritte Vormittag
5.4. Der dritte Mittag
5.5. Der dritte Nachmittag
5.6. Der dritte Abend
Kapitel 6: Der vierte Vorbereitungstag: MACH’S GENAU, DENN SO MÖCHTEST DU SICHER NICHT ENDEN, ODER?
6. Der vierte Vorbereitungstag
6.1. Das Ziel am vierten Vorbereitungstag
6.2. Der vierte Morgen
6.3. Der vierte Vormittag
6.4. Der vierte Mittag
6.5. Der vierte Nachmittag
6.6. Der vierte Abend
Kapitel 7: Die Zeit der Freiheit: Du bist ein Rauch-Loser
7. Die Zeit der Freiheit
7.1. Ich bin ein eingefleischter Rauch-Loser
7.2. Hier und heute
7.3. Entzugserscheinungen
7.4. Bleib wachsam!
7.5. Erspare dir Kämpfe!
7.6. Bleib konsequent!
7.7. Meide Gefahren!
7.8. So überwindest du jedes Verlangen
7.9. Rückfälle
7.10. Keine Frage, du bleibst Sieger
Kapitel 8: Geniesse das Leben, denn: Du bist frei
8. Geniesse das Leben
8.1. Herzliche Gratulation
8.2. Hilf deinen Mitmenschen
Liste der Anhänge
Anhang Nr. 1: Leberwickel
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An meine Leserinnen
In diesem Manuskript verwende ich aus Rücksicht auf gute Lesbarkeit die maskuline Form. Bitte sehen Sie dies nicht als Geringschätzung Ihrer Person oder des weiblichen Geschlechts. Ich möchte unter der Bezeichnung Leser, Raucher, Nichtraucher usw. immer auch die Raucherinnen, Leserinnen usw. verstanden wissen. Besten Dank für Ihr Verständnis.
Vorwort
Raucher sind Opfer.
Die allermeisten Raucher haben mehrmals in ihrem Leben versucht das Rauchen aufzugeben, haben es aber nicht geschafft. Die Angewohnheit, zu rauchen, ist so perfide und hinterhältig, dass die meisten Menschen jemanden brauchen, der ihnen den Weg heraus aus der Sucht zeigt.
Werden die wirklichen Zusammenhänge erst einmal erkannt, ist es mit einer durchdachten und erprobten Methode ganz leicht, das Rauchen aufzugeben.
Deshalb umreisse ich im ersten Kapitel des Buches das Umfeld des Rauchers. Dabei versuche ich, mich so knapp und kurz wie möglich zu fassen, denn es geht mir nicht darum, dich zu verdammen oder dich tiefer und tiefer in deine Abhängigkeit hineinzuführen oder (zusätzliche) Schuldgefühle zu wecken.
Das Schwergewicht des Buches liegt vielmehr auf der Beschreibung der in Beratungen und Seminaren erprobten Methode der Raucherentwöhnung, die ich ab dem zweiten Kapitel vorstelle.
Meine Methode ist einfach, ausgewogen und unproblematisch in der Anwendung. Du kannst damit jederzeit loslegen. Sie ist nicht nur natürlich, sondern eine Wohltat für den Organismus, denn er kann die suchtbildenden Giftstoffe loswerden. Durch ihre Natürlichkeit und durch die Tatsache, dass sie ganzheitlich ist und wirkt, ist sie auch äusserst erfolgreich, denn sie spricht jeden Menschen umfassend an.
Raucher sind Opfer. Das kann man nicht oft genug betonen. Sie werden nach allen Regeln der Kunst verführt, gegängelt und dann über Jahre ausgenommen, um nicht zu sagen ausgeplündert.
Höchste Zeit also, der Wahrheit Licht zu verschaffen. Denn eine Tatsache ist unverrückbar wahr: Nichtraucher zu werden, ist simpel einfach. Ich zeige dir, wie.
Gestatte mir, mich vorzustellen: Ich bin Cleany, der siegreiche Strahlemann. Nein, ich war nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens, obwohl ich dachte, ich wäre es. Aber in Wahrheit saß ich tief drinnen in der Tinte. Ich hatte ein Rasseln auf der Lunge, fühlte mich ständig müde, mürrisch und lebensüberdrüssig. Ich konnte keine einzige Stunde ohne Zigaretten leben. Ich glaubte, die Zigaretten gäben mir Halt und Freude. Wenn sie mir mal ausgingen, hatte ich panische Angst. Ich habe mir mehrmals meine Pfoten an Zigaretten verbrannt, weil ich mir eine ansteckte und sie zum Mund führte, obwohl dort bereits eine brannte.
Ja, ich habe verschiedentlich versucht, mir das Rauchen abzugewöhnen. Aber ich habe es nie geschafft. Tief in meinem Innersten war ich unruhig, unglücklich und besorgt. Gegen außen zeigte ich das natürlich keineswegs. Da gab ich mich als Held.
Die hier vorgestellte Methode ist gut …
Sie ist sogar so gut, dass ich mich entschloss, meine eigenen Erfahrungen mit einzuflechten.
Der Autor behauptet zwar, dank seinen Empfehlungen wirst du es schaffen. Glaub mir, du wirst es schaffen, weil ich als Praktiker meinen Senf dazu gebe. Das garantiere ich dir als siegreicher Strahlemann.
Wenn ich es geschafft habe, dann schaffst du es erst recht.
(Vorwort 2)
Um es gleich zu Beginn zu sagen: Ich bin heute Nichtraucher aus Überzeugung. Ich war es aber nicht immer. Ich habe das Rauchen in der Jugend fleißig eingeübt, wie wohl jeder Junge, der etwas auf sich hielt. Von der ersten Zigarette wurde mir, wie allen anderen Beginnern auch, übel. Das allein hätte mich nicht abgehalten, denn der Drang, dazuzugehören und erwachsen zu scheinen, war damals weit größer als der Husten und der Brechreiz. Dass ich nicht jahrelang rauchte, verdanke ich einem Arbeitskollegen, der für mich ein Vorbild war. Er war nicht nur ein wirklicher Könner in seinem Fach, sondern auch geduldig und hilfsbereit. Ich fühlte mich bei ihm wohl. Ich wurde, obwohl sehr jung, für voll genommen, und er verstand es, mich zu motivieren. Als er mich beim Rauchen erwischte, nahm er mir die Zigaretten weg und setzte mir die Folgen des Rauchens ausführlich vor Augen. Als er mich am nächsten Tag wieder erwischte, hat er mir die Zigaretten erneut weggenommen, sie wütend zerstampft und mich danach windelweich geprügelt – und dabei heftig geweint.
Einen so großen, starken und erfahrenen Mann hilflos weinen zu sehen, hat mich im wahrsten Sinn des Wortes umgehauen. Ich begriff, dass er mich mochte und dass er sich ehrlich Sorgen um meine Gesundheit machte. Ich ging heim und warf auch Pfeife und Tabak, die ich wie Statussymbole pflegte, weg und habe von diesem Tag an nie mehr geraucht.
Vielleicht denkst du jetzt, dass ich es leicht hatte, vom Rauchen wegzukommen, da ich ja nicht so tief im Sumpf steckte. Mein Nikotinspiegel war vermutlich nicht so hoch wie der eines jahrelangen gewohnheitsmäßigen Kettenrauchers – trotzdem ist es eine Tatsache, dass bereits eine einzige Zigarette ausreichen kann, die Abhängigkeit zu begründen.
Dass ich mich entschloss, dieses Buch zu schreiben, hat aber noch einen anderen Grund. Ich habe nämlich eine andere Sucht überwunden, die mindestens so schwer und hartnäckig ist wie die Gewohnheit, zu rauchen. Ich habe mich selbst von einer sogenannt unheilbaren Krankheit geheilt. Zwischen dieser Krankheit und dem Rauchen bestehen Verbindungen, insbesondere die Tatsache, dass mein Organismus durch die fortgesetzte Einnahme von Medikamenten genauso belastet war wie der eines Rauchers. Mein Organismus gierte nach immer noch einem zusätzlichen Schub Medikament. Dass diese Sucht an Schmerzen gekoppelt war, machte die Sache erst richtig kompliziert und undurchsichtig. Ich habe während Jahrzehnten verzweifelt versucht, von meinem Leiden loszukommen. Ich habe dafür meinen Beruf aufgegeben.
Ich habe mich eingehend mit Anatomie, Psychologie und Theologie auseinandergesetzt. Ich habe mich zum Naturarzt ausgebildet. Ich habe mein Leben mehrmals völlig umgekrempelt, die Ernährung umgestellt und verschiedenste Sportarten versucht. Ich habe Hunderte, wenn nicht Tausende von Behandlungen, Geräten, Kuren, Techniken und Methoden über mich ergehen lassen oder aktiv ausprobiert. Ich habe mich kasteit und Exerzitien befolgt. Ich bin Glaubensorden beigetreten, habe spirituelle Methoden befolgt und mich intensiv in Esoterik vertieft. Ich habe verzweifelt gesucht, geforscht und experimentiert. In all dieser Zeit hatte ich auch immer und immer wieder Phasen, in denen ich völlig niedergeschlagen und ratlos war. Solche depressiven Anwandlungen kamen so regelmäßig wie das Amen in der Kirche und zwar immer dann, wenn ich erkannte, dass die neue, ach so hochgelobte Methode, die ich gerade eifrig ausprobierte, wiederum nichts brachte – außer eben Frust, Hoffnungslosigkeit und tiefe Verzweiflung. Ich lag im Bett, von unsagbar heftigen Schmerzen gepeinigt und wollte nur noch sterben. Ich habe mehrmals ernsthaft überlegt, mir das Leben zu nehmen.
Meine Sucht hat meine erste Ehe zerstört und mich innerlich so zermürbt und zerrüttet, dass ich tief psychisch krank war und begann, mich in meinem Wesen zu verändern. Ich war auf dem besten Weg, mich völlig aufzugeben und definitiv in abgrundlose Depression zu versinken.
Aus all dem habe ich mich Schritt um Schritt in jahrelanger Mühe herausgearbeitet. Ich habe in anstrengender Kleinarbeit, mit Hartnäckigkeit und Zähigkeit eine Wahrheit um die andere erkämpft und erlitten – und den endgültigen Durchbruch doch nicht geschafft. Dabei lag er all die Zeit zum Greifen nahe vor mir. Als ich diesen einen Punkt schließlich erkannte, befreite ich mich von meiner Sucht von einer Minute auf die andere, quasi mit einem Fingerschnippen. Rückblickend staune ich immer wieder, wie vernagelt und verbohrt ich jahrzehntelang in meinem Jammertal litt, unfähig, die Zusammenhänge richtig zu durchschauen. Die Erlösung selbst erlebte ich als spielerisch einfach und völlig natürlich. Ich legte meine alte Gewohnheit genau so einfach ab, wie ich abends die den ganzen Tag getragene, schmutzige Wäsche ausziehe.
So erstaunlich das klingen mag, ich hatte keinerlei Entzugserscheinungen und erst recht keine Sehnsucht nach meiner alten abgetragenen schmutzigen Gewohnheit. Ich wurde nie rückfällig. Das ist wirklich sehr erstaunlich, denn meine Medikamente haben, medizinisch gesehen, ein weit höheres Suchtpotential als Nikotin. Wenn ich mich von meiner grässlichen, selbstzerstörerischen Sucht befreien konnte, dann kannst du das Rauchen erst recht loswerden. Garantiert.
Kapitel 1: Rauchen
RAUCHEN UND WAS DABEI RAUSKOMMT
Rauchen ist giftig.
Rauchen macht krank.
Rauchen zerstört die Psyche.
Rauchen ist gemeingefährlich.
Warum rauchen die Raucher trotzdem?
Warum beginnen Raucher zu rauchen?
Wie werden Raucher bei der Stange gehalten?
Warum hören Raucher nicht auf zu rauchen?
Rauchen ist eine Flucht.
Rauchen ist ein Selbstgefängnis.
Du kannst viel gewinnen.
1. Rauchen
1.1 Rauchen ist giftig
Nikotin, Arsen, Formaldehyd und Blausäure sind nur ein kleiner Auszug aus den beinahe 2'000 chemischen Substanzen, die beim Rauchen entstehen. Was der Raucher mit jedem Atemzug einatmet, ist ein hochgiftiger Cocktail chemischer Substanzen, die den Organismus nachhaltig schädigen. Und zwar vom ersten Nikotin-Atemzug an. Gleichzeitig ist jede Zigarette auch eine Bedrohung für die Umwelt, denn viele Millionen Kippen landen täglich im Strassengraben oder im Abwasser und verschmutzen damit unser Wasser und verseuchen die Umwelt. Das Rauchen hat viel zur allgemeinen Vergiftung unserer Umwelt beigetragen.
Es gibt viele Menschen, die ärgern sich über Hundekot auf dem Gehsteig oder in Grünanlagen. In der Schweiz wurde deshalb vor Jahren eine Kot-Aufnahmepflicht für Hundehalter eingeführt. Recht so, werden Sie denken, denn Hundekot ist wirklich ein Ärgernis. Trotzdem ist da ein Punkt: Hundekot ist natürlich und biologisch abbaubar. Zigaretten-Kippen aber sind giftig und verrotten nur sehr, sehr langsam. Warum bloss ekeln wir uns vor Zigaretten-Kippen weniger als vor Hunde-Kot? Etwa, weil sie in so schönen, glänzenden, farbigen Verpackungen daherkommen?
Wie giftig Nikotin wirklich ist, geht aus der Tatsache hervor, dass es zur Herstellung von Insektenvertilgungsmitteln eingesetzt wird bzw. wurde.
Es ist nicht so, dass offizielle Stellen dem Tabakmissbrauch tatenlos zusehen. Es gibt Aufklärungskampagnen, Werbeverbote und drastische Verpackungs-Aufschriften. Aber viele dieser Massnahmen verpuffen wirkungslos. Ein Grund dafür ist die Halbherzigkeit. Warum sind Zigaretten, Zigarren und Tabak nicht längst verboten, wenn sie doch giftig sind? Die Antwort ist einfach: Die öffentliche Hand verdient - in Form von Steuern – Geld daran. Und zwar horrende Summen. Die Wahrheit muss wohl so gesehen werden: Die Politik mag die Steuereinnahmen nicht verlieren. Dafür werden selbst grosse Gesundheitsschäden der Raucher in Kauf genommen. Über die kontinuierlich steigenden Krankenkassenprämien wird zwar viel gesprochen, aber letztlich wenig Substantielles dagegen getan. Man würde sich ja sonst ins eigene Fleisch schneiden. Diese ganze Problematik gehört zur Halbherzigkeit der Politik.
Wie giftig die Droge Nikotin wirklich ist, geht aus Todesfallstatistiken hervor. An Nikotin sterben in der Schweiz jährlich rund 10'500 Personen1. Diese offizielle Zahl ist zu erhöhen um all jene Todesfälle, in denen Nikotin nicht die Hauptrolle, sehr wohl aber eine wesentliche Nebenrolle spielt. So etwa Bluthochdruck, Arteriosklerose, Thrombosen, Angina, Bronchitis usw. Vergleichen wir Nikotin für einen Augenblick mit Drogen. Gegen Drogen wird mit enormem Aufwand, mit riesiger Publizität und einem Heer von Polizisten und Spezialisten vorgegangen. An Drogen starben im Jahr 1997 in der Schweiz 241 Menschen. Das ist an sich natürlich tragisch, nimmt sich aber im Vergleich zur Seuche Nikotin nachgerade lächerlich aus. Angesichts solcher Zahlen fragt man sich kopfschüttelnd, weshalb Nikotin legalisiert bleibt.
Die Tragik des Nikotins geht aber noch weiter. Jeder Raucher vergiftet nicht nur sich selbst, sondern auch alle jene, die in den „Genuss“ seines Qualms kommen. Ob Aktiv- oder Passiv-Raucher: Rauch enthält eine ganze Reihe giftiger Substanzen, die mit dem freiwilligen oder aufgezwungenen Einatmen aufgenommen werden. Und zwar mit jedem einzelnen Atemzug.
Wie unnatürlich diese Substanzen sind, ist bei Nichtrauchern und Kindern festzustellen. Eingenebelt in den Qualm eines Rauchers, müssen sie unweigerlich husten. Husten ist eine natürliche Abwehrreaktion des Organismus, um unnatürliche Substanzen in der Atemluft umgehend wieder loszuwerden. Wer jetzt glaubt, Raucher wären gegen die Gifteinwirkung immun, täuscht sich.
Beispiel
Heute haben wir gesetzliche Regelungen, doch etliche Jahre zurück war Rauchen nicht nur «in», sondern wurde richtiggehend zelebriert.
Als Beispiel mag Ferdinand dienen: Er gehört zum Vorstand einer bekannten Gesellschaft. An Vorstandssitzungen wird üblicherweise geraucht. Dauert die Sitzung längere Zeit, sitzen die Herren in dichten Qualm gehüllt. Nicht selten werden bei diesen Gelegenheiten auch dicke Zigarren gepafft. Nach einer etwas längeren Sitzung fühlte sich Ferdinand derart elend, dass er sich in ärztliche Behandlung begab. Der Arzt stellte eine Nikotinvergiftung fest, lieferte Ferdinand umgehend ins Spital ein und ordnete u.a. Sauerstofftherapie an, um sein Leben zu retten. Ferdinand hat jetzt ein Rauchverbot bei Vorstandssitzungen beantragt.
Obwohl Rauchen giftig ist, den Organismus zerstört und die Umwelt belastet, wird gegen das Rauchen nur sehr halbherzig vorgegangen. Dafür gibt es viele Gründe: Die Tabakindustrie bietet Arbeitsplätze. Die Tabakindustrie zahlt Steuern. Der Raucher ist eine geduldige Melkkuh (Mehrwertsteuer, Tabaksteuer, Gesundheitssteuer …). Trotz spezifischer Steuern bleibt nicht alles Geld zweckgebunden. Gesundheitsschäden werden somit von allen Menschen solidarisch mitgetragen. Der Nichtraucher bzw. alle Menschen zahlen letztlich für den Schaden, den das Nikotin anrichtet.
1.2 Rauchen macht krank
Dass Rauchen krank macht, ist mittlerweile bestens bekannt. Zwar glauben die meisten Raucher, dass sie gegen die Folgen immun sind und nehmen die Warnungen deshalb nicht wirklich zur Kenntnis. Oder sie meinen, die Darstellungen wären übertrieben. Beide Ansichten sind grundfalsch.
Die irrigen Ansichten sind verständlich, weil viele Raucher über eine überaus solide und gesunde Konstitution verfügen. Raucher werden oft als willensschwache, leicht kränkelnde Menschen dargestellt. Das ist ein Irrtum. Raucher sind – das zeigen Statistiken – überwiegend führungsgewohnte, durchsetzungsstarke, robuste Menschen. Sie fühlen während Jahren wenig und nichts von den negativen Folgen des Rauchens. Weil dem so ist, fällt es ihnen auch leicht, sich über die Gesundheitswarnungen hinwegzusetzen. Ihre Rossnatur verkraftet so gut wie alles – selbst Nikotingift. Da die Raucher zur gesunden Rasse unter den Menschen gehören, haben sie natürlich auch gesunde Verwandte. So fällt es ihnen leicht, Onkel Peter oder Tante Louise als Beispiel dafür anzuführen, dass Rauchen nicht schadet, denn sie wurden fünfundsiebzig oder achtzig Jahre alt. Dass gerade solche „Beweise“ keinen Pfifferling wert sind, zeigt der „Gegenbeweis“: Wie alt wären Onkel Peter oder Tante Louise wohl geworden, hätten sie nicht geraucht?
Die auf den Packungen aufgedruckte Warnung wirkt wie ein schlechter Witz. Der Raucher denkt nämlich: „Das gilt für alle anderen, aber mir schaden die Zigaretten ganz offensichtlich nicht.“ Er fühlt sich damit in seiner Kraft und Gesundheit bestätigt. So hat er den Beweis dafür, dass Zigaretten für ihn unschädlich sind. Und somit ist alles Gerede über Gesundheitsschäden reines Gewäsch. Es ist erstunken und erlogen. Nur dazu da, ihm seine Zigaretten zu vermiesen.
Ob der Raucher es aber sofort fühlt oder erst viel später bemerkt, Rauchen verursacht eine ganze Reihe sehr schmerzhafter, langwieriger und äusserst kostspieliger Krankheiten, nämlich:
Krankheiten:
• Raucherhusten
• Asthma
• Chronische Bronchitis
• Herz- Kreislauferkrankungen (gehemmte Blutzirkulation mit erhöhtem Herzinfarkt- und Hirnschlag-Risiko)
• Arteriosklerose (Arterienverkalkung, Plaques)
• Emphyseme
• Angina
• Thrombosen
• Raucherbeine
• Speiseröhrenkrebs
• Lungenkrebs
• Magenkrebs
• Zwölffingerdarmkrebs
• Verminderte körperliche Leistungsfähigkeit
• Unreine Haut, chronischer Hautausschlag
Kalifornische Forscher fanden heraus, dass Rauchen auch den Rücken schädigt. Raucher liegen wegen Wirbelsäulenversteifung viermal häufiger auf dem Operationstisch als Nichtraucher. Sie leiden zudem öfter unter Ischias und degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule.
In Österreich:
➢ sterben täglich 26 Menschen an den direkten Folgen des Rauches – demgegenüber „nur“ drei bei Verkehrsunfällen.
➢ leben Raucher im Schnitt sieben Jahre kürzer als Nichtraucher.
➢ geht jede dritte tödlich verlaufende Herz-Kreislauf-Erkrankung auf das Konto von Zigaretten.
➢ bekommen von 1'000 Nichtrauchern lediglich zehn einen Herzinfarkt. Von 1'000 Rauchern aber 132.
In der Schweiz:
➢ haben neun von zehn Lungenkrebspatienten jahrelang geraucht.
➢ ist ein Drittel aller Krebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen.
➢ sind Raucher infektionsanfälliger und häufiger krank als Nichtraucher.
➢ sind Babies von Raucherinnen häufiger untergewichtig als Babies von Nichtraucherinnen. Kinder mit tiefem Geburtsgewicht sind öfter krank und können ernsthafte Gesundheitsprobleme haben.
➢ kommt der plötzliche Kindstod häufiger vor, wenn die Eltern rauchen.
Raucher leiden unter einer ganzen Reihe typischer Krankheiten, u.a. unter Asthma, Raucherhusten, Unwohlsein.
Raucher haben eine wesentlich verkürzte Lebenserwartung.
Raucher sind im Alltag stark behindert: Sie müssen ständig Zigaretten und Zündhölzer/Feuerzeug mit sich herumtragen.
Raucher leiden unter Schuldgefühlen sich selbst und den Nichtrauchern gegenüber.
Ihre Nerven sind angegriffen.
Ihr Denkvermögen und ihre Konzentrationsfähigkeit sind herabgesetzt.
Angestellte, die rauchen, vertrödeln viel Arbeitszeit mit Rauchen, gegenüber Nichtrauchern verhalten sie sich asozial.
1.3 Rauchen ist ein Vitaminkiller
Raucher riskieren eine Unterversorgung von Vitaminen und Mineralien, allen voran Vitamin B1, C und E. Rauchen verursacht u.a. einen höheren Verbrauch von Vitamin C. Zudem wird die Aufnahmefähigkeit des Vitamins verringert. Als Faustregel gilt, dass eine Person, die nicht auf Zigaretten verzichten mag, 40% mehr Vitamin C zu sich nehmen muss als ein Nichtraucher, um den Tagesbedarf abzudecken. Der Körper muss die vielen Schadstoffe eliminieren, die durch den Rauch in den Organismus gelangen. Dabei spielt auch das Vitamin C eine Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit dem Schutz der Zellen gegen aggressive Sauerstoffteilchen, sogenannte freie Radikale, die sich unter dem Einfluss des Rauchens vermehrt bilden. Diese Erkenntnis geht auf eine Studie an 2600 Erwachsenen in Nottingham zurück.
Raucher befinden sich in einem Zustand latenter Nervosität. Nährstoff für die Nerven ist das bekannte Vitamin B1. Die Nerven werden nur dann hinreichend ernährt, wenn sie genügende Mengen Blutzucker verbrennen, und dazu muss das Vitamin B1 in genügender Menge verfügbar sein. Diese Erkenntnis basiert auf Studien der Mayo-Klinik.
Raucher, die dem höheren Vitaminbedarf des Körpers nicht Rechnung tragen und diesen nicht laufend ausgleichen, treiben Raubbau.
1.4 Rauchen zerstört die Psyche
Eines der traurigsten Kapitel des Rauchens ist die systematische Zerstörung der eigenen Persönlichkeit. Dieser Vorgang läuft ebenso langsam ab wie die Verkalkung / Verengung der Blutgefässe, der Lunge und der Wirbelsäule und wird deshalb über lange Zeit nicht bemerkt. Da es ein kontinuierlicher Prozess ist, gewöhnt man sich laufend an die veränderten Verhältnisse. Es ist vergleichbar mit dem Ergrauen der Haare. In aller Regel werden Haare über einen Zeitraum von Jahren oder Jahrzehnten grau. Man kann im Nachhinein nicht mehr feststellen, wann genau man ergraut ist. Da man sich jeden Tag im Spiegel sieht, ist über lange Zeit kein merklicher Unterschied feststellbar, bis man eines Tages auf dem Stuhl des Friseurs sitzt und sein Konterfei etwas länger betrachtet. Da wird man gewahr, dass es nicht nur einige wenige graue Haare sind.
Genauso läuft die Zerstörung der Psyche ab. Eines Tages wacht man auf und stellt fest, dass die Ehe nur noch aus Keifen und Vorwürfen besteht. Oder dass man nach jedem Gespräch mit dem Chef mindestens fünf Zigaretten benötigt, um die innerlich brodelnde Wut niederzuringen. Oder dass man die Kinder immer und immer wieder wegen Nichtigkeiten anbrüllt. Oder dass man immer öfter in tiefes, schwärzestes Grübeln verfällt. Oder dass man Stimmungstiefs durchwatet, anstatt sich des Lebens zu freuen. Oder dass das Leben eigentlich jeden Inhalt und Sinn verloren hat.
Die Veränderung der Psyche betrifft
➢ Ruhelosigkeit
➢ Nervosität
➢ ständige Angespanntheit
➢ Reizbarkeit und schlechte Laune
➢ Fahrigkeit, Konzentrationsschwäche
➢ Schlappheit
➢ depressive Anwandlungen
➢ Verlust des Geschmackssinnes
➢ immer wiederkehrende, nagende oder stärker werdende Schuldgefühle
➢ panische Angst, ohne Zigaretten nicht mehr leben zu können
➢ Verlustgefühle, wenn Zigaretten fehlen
➢ Ekel vor sich selbst (Unsauberkeit, fleckige Zähne, schlechter Atem usw.)
➢ tiefes und immer wiederkehrendes Gefühl der Langeweile
➢ Gefühl der Leere und Sinnlosigkeit
➢ Ausbreitung von Apathie und Gleichgültigkeit
➢ ständige Angst, etwas zu verpassen
➢ schlechtes Gewissen in Bezug auf Geldverschwendung
➢ schlechtes Gewissen in Bezug auf Mitmenschen, Nichtraucher, Umwelt
➢ Gefühl der Minderwertigkeit wegen gesellschaftlicher Ächtung
