Schattenzone Aichelberg: Die Wächter - Robert Heinrich - E-Book

Schattenzone Aichelberg: Die Wächter E-Book

Robert Heinrich

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Beschreibung

Bist du bereit, deiner eigenen Wahrnehmung nicht mehr zu trauen? Tief unter dem Aichelberg existiert etwas, das nie ans Tageslicht kommen sollte. Dr. Simon Keller, ehemaliger BND-Analyst und innerlich längst zerbrochen, sucht nach einer einzigen Sache: der Wahrheit hinter dem mysteriösen Tod seiner Frau. Doch je näher er der Lösung kommt, desto deutlicher wird: Das hier ist kein "Unfall". Es ist ein System. Und es hat Wächter. Gemeinsam mit der genialen Hackerin Lina Weiss stößt Simon auf ein verborgenes Projekt – ein Portal, das nicht nur Materie bewegt, sondern Angst. Es reagiert auf die dunkelsten Gedanken, nährt sich von Schuld, Panik und inneren Abgründen. Was zunächst nach Geheimdienstakten und militärischer Vertuschung aussieht, kippt in einen gnadenlosen Kampf ums Überleben, als eine fremde Intelligenz beginnt, den menschlichen Geist als Einfallstor zu benutzen. Unheimliche Phänomene häufen sich. Vertraute Gesichter wirken plötzlich leer. Erinnerungen fühlen sich falsch an. Und die wichtigste Frage wird zur tödlichsten: Wem kannst du trauen, wenn dein eigener Verstand zur Falle wird? "Schattenzone Aichelberg: Die Wächter" ist ein düsterer Mystery-Thriller mit psychologischem Horror, Paranoia und Sci-Fi-Verschwörung – atmosphärisch, beklemmend und so spannend, dass du "nur noch ein Kapitel" nicht einhalten wirst. Hol dir das eBook jetzt – und finde heraus, was unter dem Berg wirklich wartet.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 49

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Schattenzone Aichelberg: Die Wächter

Band 2: Projekt Aichelberg

Robert Heinrich

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapitel 1: Phantomschmerz und tote Frequenzen

Kapitel 2: Dissonanz der Realität

Kapitel 3: Das Hive-Bewusstsein

Kapitel 4: Jenseits des Ereignishorizonts

Abschluss Kapitel

Einleitung

Willkommen zu Schattenzone Aichelberg Die Wächter. Einem eBook von Robert Heinrich.

Getrieben von tiefen Schuldgefühlen und dem rätselhaften Tod seiner Frau verbündet sich der ehemalige Analyst des BND Dr. Simon Keller mit der Hackerin Lina Weiss. Gemeinsam wollen sie ein dunkles Geheimnis der NATO lüften das tief unter dem Aichelberg verborgen liegt. Doch während das dortige Portal auf ihre innersten Ängste reagiert beginnt die Realität bedrohlich zu flackern. Vertraute Menschen wandeln sich in gefühllose Hüllen gesteuert von einer fremden Intelligenz. Keller muss die grausame Wahrheit erkennen dass diese Invasion nicht physisch erfolgt sondern den menschlichen Geist als Einfallstor nutzt. In einer beklemmenden Atmosphäre aus purer Paranoia

und dem Verlust jeglicher Gewissheit folgt er Lina schließlich durch das Portal ins Ungewisse.

Dies ist ein Werk der Fiktion. Namen Charaktere Orte und Begebenheiten sind entweder der Fantasie des Autors entsprungen oder werden in fiktivem Kontext verwendet. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Personen oder Ereignissen sind rein zufällig. Aufgrund der intensiven Darstellung von Paranoia und psychologischem Horror wird empfindsamen lesern zur Vorsicht geraten. Nun aber senken sich die Schatten und die Grenzen deiner Wahrnehmung werden durchlässig. Was unter dem Berg schlummert ist erwacht und wartet bereits auf dich. Lass den Alltag zurück und tritt ein in die Dunkelheit.

Wir wünschen viel Spaß beim lesen.

Kapitel 1

Phantomschmerz und tote Frequenzen

Der Regen fiel nicht einfach vom Himmel herab, als wäre er ein natürliches Phänomen. Er hämmerte gegen die dünne Fensterscheibe, als wollte er mit aller Gewalt Einlass fordern, getrieben von einem böigen Wind, der durch die engen Häuserschluchten Frankfurts heulte wie ein verwundetes, sterbendes Tier. In der tiefen Dunkelheit des Arbeitszimmers, das schwer nach altem Papier, kaltem Tabak und abgestandener Luft roch, leuchtete nur die kleine, rote Diode des analogen Tonbandgeräts. Ein Relikt aus einer anderen Zeit, massiv, schwer und aus gebürstetem Stahl. Ein Anachronismus, genau wie der Mann, der regungslos davor saß und dessen eingefallene Gesichtszüge im schwachen Glimmen kaum zu erkennen waren.

Doktor Simon Keller starrte auf die sich langsam, hypnotisch drehenden Spulen. Das magnetische Band raschelte leise bei jeder Umdrehung, ein fast beruhigendes, rhythmisches Geräusch, das im scharfen Kontrast zu dem stand, was aus den Lautsprechern drang. Es war Rauschen. Weißes Rauschen, durchzogen von statischen Entladungen, knackenden Fragmenten und elektronischem Fiepen, die vielleicht einmal menschliche Stimmen gewesen waren, bevor die Zeit und der magnetische Zerfall sie gefressen hatten. Für jeden anderen Menschen wäre es nur Lärm gewesen. Müll. Bedeutungsloser Datenabfall, den man achtlos entsorgt. Aber Simon war kein anderer. Er war ein ehemaliger Analyst des Bundesnachrichtendienstes, spezialisiert auf Signalaufklärung, komplexe Kryptografie und die Erkennung von Mustern im Chaos. Und er war ein Witwer, der langsam, aber sicher den Verstand verlor.

Oder ihn vielleicht gerade in diesem Wahnsinn wiederfand.

Er griff mit einer langsamen, fast zeitlupenhaften Bewegung nach dem schweren Glas Whisky, das neben der Maschine auf dem zerkratzten Eichenholz stand. Der Bernstein der Flüssigkeit fing das schwache, gelbliche Licht der Straßenlaterne von draußen ein und brach es in tausend winzige Facetten. Seine Hand zitterte nicht, aber die Bewegung war mechanisch, einstudiert, um eine innere Unruhe zu unterdrücken, die sich wie ein bösartiges Geschwür in seinen Magen gefressen hatte und dort pulsierte. Er trank, spürte das scharfe Brennen in der Kehle, das sich wie Feuer in die Speiseröhre hinabfraß, aber die Kälte, die tief in seinen Knochen saß, wich nicht. Sie war ein Teil von ihm geworden, so wie der Schatten ein untrennbarer Teil des Lichts war.

Eva. Ihr Name war für ihn kein einfaches Wort mehr, das man achtlos beim Frühstück aussprach. Es war ein

Zustand. Eine dauerhafte, schmerzhafte Frequenz in seinem Kopf, die alles andere überlagerte, jeden klaren Gedanken, jedes noch so kleine Gefühl von Freude. Seit sechs Monaten war sie tot. Ein Autounfall auf der A acht, bei Nacht und dichtem Nebel, hatte es im nüchternen Polizeibericht geheißen. Sekundenschlaf. Kontrollverlust bei hoher Geschwindigkeit. Das Auto war ausgebrannt, bis nur noch ein verkohltes Skelett aus Stahl übrig war. Der Sarg war bei der Beerdigung geschlossen geblieben. Man hatte ihm mit mitleidigen Blicken gesagt, es sei besser so. Man wolle sie so in Erinnerung behalten, wie sie war – lebendig, strahlend.

Simon spulte das Band zurück. Das Quietschen der alten Mechanik klang in der drückenden Stille der Wohnung obszön laut, wie ein Schrei in einer Kirche. Er drückte erneut auf Wiedergabe. Wieder das Rauschen, das den Raum füllte wie ein dichter, grauer Nebel. Aber diesmal achtete er nicht auf die Oberfläche, auf das offensichtliche Knistern und Knacken. Er hörte tiefer. Er

konzentrierte sich mit der ganzen Erfahrung seiner zwanzig Dienstjahre auf den Raum zwischen den Geräuschen, auf die winzigen Lücken im statischen Flimmern, dort, wo das Nichts wohnte.

Da war es wieder.

Ein Summen. Kaum wahrnehmbar, an der absoluten Hörschwelle des menschlichen Gehörs. Es lag im Infraschallbereich, an der Grenze dessen, was das Ohr bewusst registrieren konnte, aber der Körper spürte es sofort. Es erzeugte eine unterschwellige Übelkeit, ein leichtes Schwindelgefühl, als würde sich der Boden unter dem Stuhl neigen und die Schwerkraft für einen Moment aussetzen. Simon hatte dieses Band in einer verstaubten Kiste mit Evas alten Sachen gefunden, versteckt ganz unten unter alten Lehrbüchern über Geologie und handgeschriebenen Notizen. Beschriftet mit ihrer sauberen, schwungvollen Handschrift: Aichelberg, neunzehnhundertachtundneunzig. Eva war Geologin gewesen. Sie hatte Bodenproben auf der

Schwäbischen Alb genommen, Gesteinsschichten auf Anomalien analysiert. Das war zumindest die offizielle Version, die sie ihm und der Welt jahrelang erzählt hatte.