Secret Wishes: Step One - Margaux Navara - E-Book

Secret Wishes: Step One E-Book

Margaux Navara

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Beschreibung

Eine ungewöhnliche Bucket List - mit jedem Schritt zurück zur Leidenschaft Jede Nacht erwacht Autumn von Träumen, in denen sie mit einem Mann all die Fantasien erlebt, die ihr verstorbener Ehemann ihr in seinen letzten Tagen nur noch ins Ohr flüstern konnte. Nur dass dieser Mann kein Gesicht hat. Ist es an der Zeit, ihm ein Gesicht zu geben? Sie wendet sich zur Durchführung ihres Plans an den Besitzer eines Clubs, den sie und Douglas vor seiner Krankheit oft besuchten. Der dominante Garrett ist der Richtige, um ihr dabei zu helfen, eine ganz persönliche Bucket List abzuarbeiten, denn diese Liste enthält eine Reihe wahrhaft ungewöhnlicher Wünsche … Explizite Sprache, eindeutige Szenen. Unterwerfung und Dominanz und ein Club, in dem Wünsche wahr werden.

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Secret Wishes

Step One

 

 

von

 

Margaux Navara

 

 

 

 

 

 

 

Margaux Navara

c/o easy-shop K. Mothes

Schloßstraße 20

06869 Coswig Anhalt

[email protected]

MargauxNavara.com

Lektorat und Korrektorat: J. Buhl

Coverdesign: M. Navara unter Verwendung eines Fotos von ©VitalikRadko – Depositphotos.com

 

Inhaltsverzeichnis

Kapitel 1

Kapitel 2

Kapitel 3

Kapitel 4

Kapitel 5

Kapitel 6

Kapitel 7

Kapitel 8

Kapitel 9

Kapitel 10

Kapitel 11

Kapitel 12

Kapitel 13

Kapitel 14

Kapitel 15

Kapitel 16 Fortsetzung folgt …

 

In diesem Buch geht es um BDSM. Nicht um Klapse auf den Hintern oder einen Seidenschal über den Augen, sondern um härtere Praktiken.

Und es geht um eine Frau, die ihren Mann verloren hat.

Fühlst du dich mit einem dieser Themen unwohl, dann ist dieses Buch nichts für dich und ich empfehle dir andere Bücher von mir: Call-a-Dom: Under Your Command oder zum Einstieg in BDSM: Hunters Liste.

Kapitel 1

Autumn betrat den Club WishesComeTrue erst, nachdem sie einmal tief durchgeatmet hatte. Das hier erforderte eine Menge Mut, aber nach allem, was sie in den letzten Jahren durchgemacht hatte, würde sie das auch noch schaffen.

Die Atmosphäre war so anders als früher.

Es lag nicht nur daran, dass am Morgen keine Gäste hier waren. Auch nicht an der hellen Beleuchtung, die vermutlich zum Putzen benötigt wurde. Sie meinte, mehr Spielmöglichkeiten zu sehen, als sie es von früher in Erinnerung hatte. Eigentlich war die Bar immer der ruhige Teil des Clubs gewesen, wo sich die Doms und Subs ohne Druck treffen konnten. Natürlich knieten die Subs meist und es spazierten Menschen in den üblichen Klamotten vorbei, was dem Ganzen die kinky Ausstrahlung verlieh, die jetzt fehlte.

Die Wände mit den schwarzen Tapeten mit silbernem Barock-Muster wirkten edel und schluckten das grelle Licht, das von dem glänzenden Metall der besonderen Möbel widergespiegelt wurde. Die meisten Clubs bevorzugten schwarz-rote Einrichtung, Garrett Gibson, der Besitzer des WishesComeTrue, setzte auf Edelstahl, was in Autumns Augen eleganter wirkte.

Die Bühne, auf der manchmal Showeinlagen gezeigt wurden, war leer bis auf ein Andreaskreuz an der Rückwand und den Bondage-Ring an einem drehbaren Haken, der von der Decke hing. Autumn schauderte es und sie dachte an das Stück Papier in ihrer Tasche. So leicht und doch so schwer.

Aber es war mehr als das Fehlen von Gästen, was den Club so anders wirken ließ.

Douglas und Autumn waren oft hier gewesen, hatten sich für etwa eineinhalb Jahre fast jedes Wochenende hier einen Abend in Gesellschaft vertrieben und die Nacht in einem der Spielzimmer. Zu wissen, dass das niemals mehr der Fall sein würde, veränderte etwas in ihrer Wahrnehmung.

Und doch schien Douglas an ihrer Seite zu sein. Autumn hätte schwören können, dass sie seine Hand auf ihrem Rücken spürte, wo sie so gerne gelegen hatte.

„Autumn.“ Garrett Gibson, der Besitzer des WishesComeTrue, stand im Halbdunkel einer Tür.

Autumn glaubte, seiner Stimme anzuhören, was gleich kommen würde. Kondolenz. Was sie nach vierzehn Monaten für unangebracht hielt. Außerdem hatte er ihr bei der Beerdigung kondoliert.

Also brachte sie selbst die Sprache auf das Unvermeidliche. „Hallo Garrett. Es ist seltsam, diese Räume alleine zu betreten. Wie geht es dir? Der Club macht einen anderen Eindruck auf mich, auch wenn ich die Veränderung nicht benennen kann. Liegt es nur an mir oder hat sich etwas geändert?“

Garrett schaute sie für einen Moment nur an, doch er schien die Botschaft zu empfangen. „Ich habe mich an die Wünsche meiner Gäste angepasst und hier in der Lounge mehr Spielmöglichkeiten eingebaut. Es gibt quasi keinen Bereich mehr, in dem nicht gespielt werden darf.“

„Schade.“ Autumn und Douglas hatten sich gerne an der Bar entspannt, ohne ständig von stöhnenden und schreienden Menschen gestört zu werden. „Aber wenn es gewünscht wurde …“

„Keine Sorge.“ Garretts Grinsen ließ seine harten Züge etwas umgänglicher erscheinen. „Du kannst jederzeit zu mir ins Büro kommen, wenn es dir hier zu viel wird. Für meine Freunde steht dort immer ein Getränk bereit.“

„Ich hatte immer das Gefühl, dass ich nicht zu deinen Freunden gehöre.“ Warum nicht ansprechen, was sie früher gestört hatte? Sie hatte es auf seine Dominanz zurückgeführt, da er ausschließlich auf Douglas fixiert zu sein schien und sich kaum mit ihr unterhalten hatte.

„Ihr beide wart meine Freunde.“

Er führte das nicht weiter aus. Egal, sie hörte auch so den Schmerz über den Verlust aus seiner Stimme. Douglas war beliebt gewesen und gerne gesehen, wo auch immer er hinkam. Aber er war auch der Gesprächsführer gewesen, derjenige, der neue Bekanntschaften oder Freundschaften schloss. Autumn hatte sich gerne eingefügt, sie war ganz und gar zufrieden mit seiner Auswahl. Nach seinem Tod hatte sich dann erwiesen, dass ein Teil der Freunde tatsächlich nur mit ihm befreundet gewesen war, nicht mit ihr. Es war immer wieder eine Überraschung, wenn das zum Vorschein kam und Autumn war bis eben bei Garrett unsicher gewesen, zu welcher Gruppe er gehörte. „Danke, Garrett.“

Er nickte nur, dann wies er sie mit ausgestrecktem Arm auf die Tür hin, aus der er getreten war. Der Weg in sein Büro. Sie hatte es nicht oft betreten. Und wenn, dann hatte sie neben Douglas auf dem Boden gekniet, vom ersten Vorstellungsgespräch an. Entsprechend fremd fühlte es sich jetzt an, auf einem der bequemen Sessel Platz zu nehmen, die vor Garretts Schreibtisch standen.

„Kann ich dir etwas zu trinken anbieten?“

Sosehr Autumn auch einen Whiskey annehmen wollte, konnte sie es nicht. „Danke, ich bin selbst gefahren.“ Und hatte den Weg nur dank des Navigationsprogramms gefunden. Douglas hatte den Wagen stets hergefahren und sie war so abgelenkt von dem, was sie im Club erwartete, dass sie nie auf den Weg geachtet hatte.

„Was kann ich für dich tun, Autumn?“

Wie immer, direkt auf den Punkt. Erneut musste Autumn tief durchatmen. Sie würde sich die Zeit nehmen, die sie brauchte. Garrett schüchterte sie ein, das hatte er schon immer getan. Nicht nur wegen seiner Körpergröße von annähernd zwei Metern oder seinen Schultern, fast so breit wie eine Tür, sondern wegen seiner Persönlichkeit. Ein Dom, ganz klar, und zwar einer mit Erfahrung. Sadistisch, wie sie von Douglas wusste, und nicht nur dem Namen nach der Chef im Club. Er verstand es, mit wenigen Worten aufgeregte Subs zu beruhigen und gleichzeitig mit einer Hand einen Anfänger-Dom an die Wand zu pinnen, bis dieser rot anlief und um sein Leben bettelte.

„Ich bin so weit, wieder neu zu beginnen.“ Wo waren all die Worte hin, die sie sich zu Hause zurechtgelegt hatte?

„Du suchst einen Dom?“

Seine Stimme kam ihr kälter vor. Verurteilte er sie etwa? Nach vierzehn Monaten? War das etwa nicht genug Zeit für Trauer? Eine Trauer, die nie enden würde. Genau deshalb war sie ja hier. „Nein. Ich will keinen neuen Partner. Ich will nur etwas hinter mich bringen, was ich mir vorgenommen habe. Dazu brauche ich deine Hilfe.“

Es war an der Zeit. Sie musste ihren Plan erläutern. Garrett sollte wagen, ihr deswegen Vorwürfe zu machen! Nur weil sie ihm nicht den eigentlichen Grund auf die Nase band, war das hier allein ihre Entscheidung.

Also begann sie noch einmal. „Ich habe eine Reihe von … Praktiken, Kinks wäre wohl der passende Ausdruck, die ich in der nächsten Zeit ausprobieren möchte. Ohne festen Partner, ohne an einen Dom gebunden zu sein, der doch nur Erwartungen an mich stellt. Ohne Gefühle.“ Ihre Gefühle ruhten unter der Erde, vermischt mit Asche. Für immer. Es galt, sie einzeln hervorzuholen und damit vielleicht einen Abschluss zu finden. Für ihn. Für sie. „Da ich keine Lust habe auf eine langwierige Suche und zugleich verhindern möchte, in die Fänge eines unerfahrenen Mannes zu geraten, der mir Schaden zufügt, habe ich mich entschlossen, diese Bitte an dich heranzutragen. Du kennst die Männer, die in deinen Club kommen. Du kannst sie beurteilen, weißt, ob sie sich in der Materie auskennen und ob sie verantwortungsvoll handeln. Ich überlasse mich da ganz deinem Urteil.“

Garrett zog die Brauen in die Höhe, doch er sagte nichts.

Also fuhr Autumn fort. „Solange du ihnen vertraust, vertraue ich ihnen auch. Mir ist klar, dass das die Voraussetzung ist für das, was ich will. Natürlich gelten immer die Safewords des Clubs, sollte ich mich unwohl fühlen. Ach ja“, sie zog ein Blatt Papier aus der Tasche und hielt es Garrett hin, „hier ist meine Zusammenstellung.“

Er zögerte, das Blatt anzunehmen.

Warum? Dieser Mann fürchtete sich vor nichts, sicher nicht vor einer Aufzählung diverser Kinks.

Vor der Verantwortung? Noch konnte er ablehnen.

Autumns Hand zitterte nicht und zog sich nicht zurück.

Endlich griff er zu.

Autumn spürte die Erleichterung durch ihre Adern fluten. Sie hatte selbst nicht gemerkt, wie hoch ihre Anspannung gewesen war. Zu wissen, dass er die Liste hielt, bedeutete schon, dass ihr eine große Last von den Schultern genommen worden war. Immerhin trug sie die Idee nun seit etwa einem halben Jahr mit sich herum und dieser Wunschzettel, wie sie ihn manchmal nannte, war ihr häufig wie ein Stein vorgekommen, der ihr die Luft abdrückte. „Sie ist nicht sortiert. Die Reihenfolge kann nach Belieben geändert werden.“ Sie merkte, dass sie ins Plappern verfiel, etwas, das sie schon immer getan hatte. War sie nervös, redete sie. Douglas hatte es lustig gefunden und einen speziellen Blick dafür gehabt, der sie auf ihr Verhalten aufmerksam machte.

Garrett sprach sie nicht darauf an, aber er reagierte auch nicht. Er starrte das Blatt an.

Lange.

Sehr lange.

Autumn konnte sich nur mit Not davon abhalten, ständig weiterzureden. Dabei bestand die Gefahr, dass sie ihm Dinge offenbarte, die er nicht wissen musste. Das ging nur sie etwas an.

Der Grund zum Beispiel, warum sie das tat.

Kapitel 2

Garretts Augen überflogen die Begriffe, hatten sie längst gelesen, doch er hatte sie noch nicht erfasst. Oder genauer, er hatte nicht erfasst, warum Autumn hier saß und ihm die Liste in die Hand drückte. Was wollte sie ihm damit sagen?

Er hatte Autumn und Douglas in seinen Club aufgenommen und erinnerte sich gut, zu gut vielleicht, an das erste Mal, als sie vor diesem Schreibtisch saßen. Garrett hatte viele Subs kommen sehen, manche, die ganz neu waren, andere erfahren oder abgebrüht. Bis auf die Knochen devote Frauen, Brats, Wunschzettelsubs, echte Bimbos, alles war dabei gewesen. Meist konnte er schon beim ersten Treffen vorhersagen, dass die Beziehung nicht lange halten würde. Doch bei diesen beiden schien die Chemie perfekt zu stimmen. Und das ausgerechnet bei einer Sub, die er extrem anziehend fand. So anziehend, dass er schon wieder froh war, dass sie einem anderen gehörte. Nicht nur als Ehefrau, sondern auch fest verankert in ihrer Beziehung, durch Liebe gebunden, die so tief war, dass sie die beiden wie eine Duftwolke umgab.

Was hätte er mit einer Sub anfangen sollen? Er wollte keine. Nicht bei seinen Ansprüchen. Er brauchte auch keine, für eine schnelle Session oder einen Fick gab es genug Auswahl in seinem Club. Ihm passte gut, dass sie bereits vergeben war.

Bei allen Treffen danach hatte er sich ganz auf ihren Dom, Douglas, konzentriert.

Doch Douglas war gestorben. Dem Krebs erlegen, viel zu früh, viel zu jung.

Und er hatte Autumn zurückgelassen.

Wie alt mochte sie sein? Anfang dreißig, vielleicht fünf oder sechs Jahre jünger als er. Nicht zu jung. Nicht zu unerfahren. Jetzt wusste er dank der Liste, die er immer noch studierte, als müsse er sie aus dem Spanischen übersetzen, dass sie überhaupt nicht für ihn infrage kam. Diese Wünsche lagen eindeutig nicht auf seiner Wellenlänge.

Natürlich nicht alles, wie immer. Als Sadist wusste er einige der Punkte sehr zu schätzen. Brennnesseln, Wachsspiele, Floggen bis zum Subspace. Aber er hasste Nadeln und fand weder an Verhör noch Gefangenschaft Gefallen. Überhaupt mochte Garrett keine Rollenspiele. Er wollte keine Rolle spielen, weil er dominant war, immer und jederzeit.

Eine Hängebondage stand darauf, was ebenfalls nicht sein Kink war. Garrett mochte es, eine Frau zu fesseln, aber ohne das Esoterische dabei, es ging dann eben darum, dass sie unbeweglich war und er mit ihr tun konnte, was ihm beliebte. Ihm ganz ausgeliefert war, sich ihm freiwillig auslieferte.

Eine Session vor Zuschauern war wohl der größte gemeinsame Nenner. Welcher Club-Besitzer sollte etwas dagegen haben? Sex mit mehreren Partnern zählte für ihn zum Alltag. Mit Cameron teilte er sich regelmäßig Frauen.

Was noch? Verkauf. Hm, er hatte lange keine Auktion mehr angeboten. Aber gehörte zu einem Verkauf nicht auch jemand, der verkaufte? Normalerweise ein Besitzer. Wie stellte sie sich das vor?

Breath Play setzte er gerne ein, aber wie er daraus eine ganze Session gestalten sollte, war ihm unklar.

Äh … wieso er? Darum ging es ihr doch gar nicht. Sie hatte von mehreren Doms gesprochen und ihn nicht einbezogen.

Was ihm einen Stich versetzte und das wiederum irritierte ihn außerordentlich. Lieber konzentrierte er sich weiter auf die Liste.

Sein Blick sprang zurück nach oben, an den Punkt, den er gezielt übergangen hatte. An Platz eins – ausgerechnet! – stand Rape Play.

Ärger blubberte in ihm hoch wie das Wasser im Old Faithful. Und wie ein Geysir explodierte er unversehens. „Was soll das, Autumn? Was willst du damit bezwecken? Dein Leben in Gefahr bringen? Hoffst du, dass du Douglas nachfolgen kannst? Sollen wir zum Vollstrecker werden?“

Sie schaute betroffen, doch keinesfalls ängstlich. Was ihm verdammt noch mal gefiel und garantiert nicht gefallen sollte.

„Ich brauche keine Vollstrecker. Ich will einfach zuverlässige Doms, die mit mir diese Punkte abarbeiten.“

„Seit wann ist BDSM Arbeit? Seit wann ist Sex oder Unterwerfung oder Demut Arbeit? War es das für dich? Hast du all die Zeit nur gespielt?“ Noch während er die Frage stellte, wusste er, dass das unmöglich zutreffen konnte. Sie konnte das nicht gespielt haben!

Jetzt rutschte sie auf die Kante des Sessels, die Lippen für einen Moment zur Linie zusammengepresst. „Du weißt sehr gut, dass ich nicht nur gespielt habe, Garrett Gibson. Und ich habe nicht vor, damit anzufangen. Ich …“

Ah, da war es. Ein Zögern, Unwilligkeit, ihm die Wahrheit zu sagen. Was steckte dahinter?

„Ich will das tun. Ich will das alles ausprobieren. Einmal nur jeweils, mit größeren Abständen, damit ich es verarbeiten kann. Und ich will dafür zuverlässige Partner, die mich nicht verletzen, die wissen, wann sie aufhören müssen oder eine Pause einlegen, wenn ich es brauche. Ich dachte, du würdest deine Doms kennen. Wenn das nicht der Fall ist …“ Sie streckte ihm die Hand entgegen. Wollte ihre Liste zurück. Wollte gehen.

Nein.

Einfach nein.

Wenn er ihr nicht half, wohin würde sie sich dann wenden?

„Autumn, warum tust du das? Nenn mir einen guten Grund.“

„Ich hatte mit Douglas keine Gelegenheit, diese Kinks auszuprobieren, obwohl sie immer auf unserer Wunschliste standen. Nach seinem Tod habe ich eine Weile gebraucht, doch inzwischen ist meine Libido wieder erwacht und mit ihr das Bedürfnis nach Unterwerfung. Jetzt ist also die richtige Zeit, auch die Dinge zu testen, an die ich mich bisher nicht traute.

---ENDE DER LESEPROBE---