Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Gehören Sie zu den Frauen, die oft Pech mit Männern haben? Erleben Sie mit Männern immer wieder dasselbe? Die Bekanntschaft, die die beste Aussicht hatte, sich in eine feste Beziehung zu verwandeln, zerbrach plötzlich nach Wochen des Glücks. Er zog sich zurück oder verschwand ganz. Eine Frau, die fast verrückt wird, weil Ihr Partner nicht weiß, was er will. Ist sie nicht bei ihm, vermisst er sie. Ist sie dann da und will eine feste Beziehung, kann er sich nicht festlegen. Der Freund, der nur kommt, wenn er Sex will oder sein Zeitplan es zulässt? Aber zu Treffen mit seinen Freunden oder zu Feiertagen mit seiner Familie nimmt er sie nicht mit? Der Mann, der sagt, er hätte Bindungsangst. Alle Versuche der Frauen, seine Probleme zu diskutieren, fruchten nicht. Eine glückliche Beziehung will sich einfach nicht einstellen, der Mann flüchtet. Der Mann, der sich nur selten mit Ihnen trifft, obwohl Sie mehr Zeit mit ihm verbringen möchten. Der Mann, der sich nicht meldet, obwohl das Date mit ihm vielversprechend war. Er einer von denen ist, die nach fast einem Jahr Schluss machen, und nicht in eine wirklich tiefe und innige Beziehung mit Ihr geht. Dann verrät Ihnen dieser Ratgeber: Wie Sie von Männern sofort als attraktiv empfunden werden. Wie Sie herausfinden, wie es um seine Gefühle tatsächlich für Sie bestellt ist. Wie Sie mit einem ganz einfachen Trick eine tiefe Verbindung zu ihm herstellen. Mit welchen magischen Worten Sie verhindern, dass er sich Ihnen respektlos gegenüber benimmt, und Sie sich so zu seiner Traumfrau machen. Wie Sie verhindern, dass er sich zurückzieht, obwohl auch er in Sie verliebt ist, und sich endlich zu Ihnen zu bekennen. Wie Sie Ihre Attraktivität auf ihn erheblich steigern, seine Traumfrau werden, ohne sich zu verbiegen. Was Sie tun müssen, wenn sich ihr Prinz mehr als gierig den Hals nach anderen Frauen verrenkt. Wie Sie auch den Mann, der in einer anderen Stadt lebt, dazu bringen, eine Fernbeziehung oder mehr mit Ihnen einzugehen.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 254
Veröffentlichungsjahr: 2015
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Sabine Taubenheim
Sei Traumfrau und erobere jeden Mann!
Wie Du ihn so magisch anziehst, dass er sich Dir nicht mehr entziehen kann!
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Hinweis:
Vorwort:
Einleitung:
Was ist oder verstehen wir überhaupt unter Liebe?
Gabys Geschichte
Die wesentlichen Unterschiede zwischen Mann und Frau!
Mann und Frau verlieben sich in unterschiedlichen Phasen
Zwei fundamentale Fragen auf dem Weg zum „Richtigen“!
Die Bedeutung von Bindung für einen Mann
Von welchem Mann Sie die Finger lassen sollten
Die Voraussetzungen für eine Beziehung sind:
Was ist eine Traumfrau?
Warum Sex für Frau und Mann nicht dasselbe ist
Die emotionalsten Knöpfe eines Mannes
Ihre Verhaltensregeln bzw. Verhaltensstandards
Unvorhersehbarkeit bzw. Unberechenbarkeit
Wann Sie für ihn keine Herausforderung mehr sind
Männer testen gerne
Magische Anziehung
Eigenschaften, die die Anziehung zerstören
Frauen und Männer sprechen nicht dieselbe Sprache
Er zeigt nicht die Gefühle, die Sie gerne hätten
Dating
Flirten
Sie hatten ein Date, aber er meldet sich nicht mehr……
Zusammenfassung: Die richtigen Schritte zum Glück!
Was tun? Keine feste Beziehung in Sicht!
Geschafft! Sie sind in einer festen Beziehung!
Fernbeziehung: Vor-, und Nachteile, sowie die Risiken!
Er sieht nach anderen Frauen!
Wenn Liebe zur Sucht wird!
Der Weg zum neuen „Ich“
Problemfälle und Lösungen
Impressum neobooks
Dieses Buch mit dem Titel, "Sei Traumfrau und erobere jeden Mann! Wie Du ihn so magisch anziehst, dass er sich Dir nicht mehr entziehen kann!", ist von mir mit großer Sorgfalt erarbeitet und erstellt.
Trotzdem können Fehler nicht immer vollkommen ausgeschlossen werden. Daher übernehme ich keinerlei juristische Verantwortung und keinerlei Haftung für Schäden, die aus der Benutzung dieses Buches oder Teilen davon entstehen. Insbesondere bin ich nicht verpflichtet, Folge- oder mittelbare Schäden zu ersetzen.
Gewerbliche Kennzeichen- und Schutzrechte bleiben von diesem Titel unberührt.
Das Werk einschließlich aller Teile ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch die Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung dieses Titels oder von Teilen daraus, verbleiben bei der Autorin. Ohne die schriftliche Einwilligung der Autorin darf kein Teil dieses Dokumentes in irgendeiner Form oder auf irgendeine elektronische oder mechanische für irgendeinen Zweck vervielfältigt werden.
Vielen Dank
Sabine Taubenheim
Ich bin Sabine Taubenheim, Heilpraktikerin, Autorin und Beziehungs-Coach. Seit 2007 verbringe ich meine Zeit damit, Frauen und Männern zu helfen, aus Dates und Beziehungen, das herauszuholen, was Sie sich wünschen. Ich teile mit Ihnen die Geheimnisse, die ich in den letzten Jahren herausgefunden und gelernt habe, seit ich Frauen und Männern helfe, ihre Beziehungen ins Positive zu verändern.
In jeder neuen Beratung tauchen nicht nur Fragen auf, die beantwortet werden wollen. All diese Fragen zeigen sehr deutlich, wo sich die Problematik in sehr jungen Bekanntschaften befindet, die sich nicht wie gewünscht, in feste Beziehungen entwickeln oder worin auch die Problematik in bereits festen Beziehungen besteht. Das Wissen, die Anwendung und das Vermeiden der Fehler aber, kann bereits einen gewaltigen Unterschied in Ihren Liebesgeschichten bewirken.
Wer sich dann aber die beschriebenen Eigenschaften aneignet und anwendet, wird die Traumfrau für ihn sein, die nicht nur ihn magisch in ihren Bann zieht. Sie wird die Traumfrau eines jeden Mannes sein, weil sie weiß, wie man einen Mann für sich erobert und sein Herz gewinnt.
In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen und der zukünftigen Erkenntnis, dass „Traumfrau sein“, gar nicht so schwer ist!
Wir alle träumen vom ewigen Glück in der Liebe, dem Mann des Lebens, von einem romantischen Heiratsantrag, einer glanzvollen Hochzeit und einem idyllischen Familienleben. Von einem Partner, der aufmerksam und treu ist, uns zuhört, uns tröstet und für uns da ist, uns liebt, selbst in weniger rosigen Zeiten, wie Krankheit und Alter. Doch für immer mehr Frauen, aber auch oft für Männer, bleibt das ein Traum. Bei der Partnerwahl hoffen wir auf den Zufall! Einer wird schon passen! Weiß man doch, dass sich zu jedem Topf bekanntlich ein Deckel findet.
Wenn Sie ein Auto fahren wollen, dann werden Sie lernen müssen, wo sich Kupplung, Bremse und die Schaltung befinden und wie Sie diese zu bedienen haben. Wissen Sie es nicht, werden Sie Probleme haben, überhaupt ein Auto fahren zu können.
Legen Sie sich ein Hobby zu, wie z.B., Nähen, dann werden Sie sich mit der Nähmaschine auseinandersetzen müssen, damit sie die Stiche ausführt, die Sie möchten, damit Ihr Kleidungsstück ein voller Erfolg wird. Können Sie es nicht, werden Sie kaum das gewünschte Ergebnis haben.
Mit großer Bedacht und Sorgfalt wird sich ein Kleidungsstück gekauft. Es wird anprobiert, denn es muss passen. Es soll gut aussehen und die Pflegeanleitung darf nicht fehlen, denn es soll auch lange tragbar sein.
Bei der Wahl eines Mannes geben sich viele Frauen nicht einmal halb so viel Mühe. Und das, obwohl Partnerschaften doch halten sollen. Im besten Fall ein Leben lang. Wie man den richtigen Mann findet, um eine gesunde Beziehung zu führen, erlernen
Frauen vielleicht von ihren Müttern. Vorausgesetzt, deren Mütter brachten es ihnen bei. Und wenn wir es nicht von ihnen erlernen, dann oft von Freundinnen, die alle den richtigen Rat haben. Doch häufig führen gerade diese Ratschläge nicht zu den gewünschten Erfolgen.
Warum?
Männer ticken anders als Frauen. Erst wenn Sie wissen, wie ein Mann tickt, haben Sie es in der Hand, den richtigen Mann zu finden und dafür zu sorgen, dass Probleme mit Beziehungen gar nicht erst auftreten.
Ein weiteres Problem ist unsere gesellschaftliche Entwicklung. Frauen sind den Männern gleichgestellt. Egal, welche Vorteile diese Entwicklung der Wirtschaft und den Frauen bringt. Wir haben etwas Wichtiges verloren. Den Mann und die Frau. Das “Männliche” und das “Weibliche”. Frauen werden den Männern immer ähnlicher und Männer verweiblichen zunehmend. Nur haben wir dabei vergessen, dass Mann und Frau biologisch nicht gleich sind. Dieser Unterschied ist aber für die geschlechterspezifische Anziehung verantwortlich. Diese Anziehung ist genetisch programmiert und kann nicht durch die gesellschaftliche Entwicklung oder die Gleichstellung der Frau verändert werden.
Während Frauen sich früher mehr darauf konzentrierten, den richtigen Partner zu heiraten, damit sie selbst und auch die Kinder versorgt waren, laufen Frauen heute häufig blind und ohne großes Nachdenken in Beziehungen, die nicht gut für sie sind und chaotische Züge annehmen. Oder schaffen es gar nie in eine feste Beziehung. Durch die Gleichstellung der Frau und die finanzielle Unabhängigkeit durch ihren Job, machen sich Frauen wenig Gedanken, denn die Suche nach einem
Ernährer steht hier nicht mehr im Vordergrund. Und so erlauben sich Frauen, einen Mann anzumachen, mit ihm sofort ins Bett zu steigen und es ihm überhaupt gleichzutun oder ihm zu beweisen, dass sie besser sind, als er.
Überhaupt lässt die Gleichstellung von Mann und Frau beide zu Konkurrenten werden, was den Weg in eine Beziehung oft nicht nur erschwert, sondern zum Teil unmöglich macht. Die Frau verliert ihre Weiblichkeit und damit auch die Anziehungskraft auf den Mann. Ein Mann wird sich keine Frau nehmen, von der anzunehmen ist, dass sie durch ihr Verhalten seine Männlichkeit bzw. Heldenrolle in Frage stellt und damit sein Ego verletzt. Probleme und Liebeskummer sind vorprogrammiert!
Wir träumen von einer glücklichen Beziehung und von erfüllender Liebe. Eine Liebe, die uns unterstützt, uns Fürsorge gibt und uns deshalb wohlfühlen lässt. Doch eine Beziehung ist erst dann erfüllend und lässt uns wohlfühlen, wenn sie für beide eine Bereicherung darstellt. Eine Bereicherung, weil sie uns Liebe gibt, ohne, uns den Freiraum für die eigene persönliche Entwicklung zu nehmen. Leben ist Entwicklung und daran wird sich nichts ändern.
Doch, was verstehen wir unter Liebe? An diesem großen Wort scheiden sich so oft die Geister. Niemand weiß es eindeutig zu erklären.
„Er gehört mir und darum darf er keine andere ansehen!“ oder, „Wieso ist ihm sein Sport und seine Kumpels wichtiger als ich?“ oder, „Wenn Du mich verlässt, dann bringe ich mich um!“ sind Aussagen, die im Namen der Liebe gemacht werden.
Aber nun mal ganz ehrlich! Was hat das mit Liebe zu tun?
All diese Aussagen oder Denkprozesse sind eher Ausdruck von Besitzanspruch. Und so wird Liebe eben auch oft falsch verstanden. Kein Mensch gehört dem anderen. Man kann sich mit ihm in wunderbarer Weise verbunden fühlen, aber kein Mensch wird Eigentum des anderen durch eine Beziehung. Liebe mit Besitzanspruch zu verwechseln, führt immer dazu, dass sich ein Partner in seiner persönlichen Freiheit beschnitten fühlt. Sich in seiner Freiheit beschnitten zu fühlen, ist immer ein Mangel. Liebe ist Erfüllung, kein Mangel. Ein Mangel fördert die Liebe nicht! Ein Mangel engt ein und zerstört sie, wie jedes Glücksgefühl, jede Spontaneität und jede Freude.
Liebe und Fürsorge ist etwas Freiwilliges. Man kann sie nicht einfordern, denn es gibt keinen Anspruch darauf. Liebe ist ein Geschenk! Und sie entsteht aus Fülle - nie aus einem Mangel.
Sie entsteht aus dem Wunsch seinem Partner etwas Gutes zu tun, ihm etwas Gutes zu geben - ohne Hintergedanken, ohne ihm das Gegebene in Rechnung zu stellen. Liebe ist kein Tauschgeschäft! Und vor allem, Liebe tut gut und verursacht keine Schmerzen.
Warum sollte ein Mensch damit glücklich sein, wenn der Partner ihm jede Freiheit nimmt? Warum sollte er sich von einem Menschen geliebt fühlen, wenn dieser ihm jede Freiheit nimmt, glücklich zu sein? Warum soll ein Partner einem solchen Partner vertrauen? Warum sollte ein Partner dann glauben, dass der andere in Liebe handelt?
Erst, wenn in Liebe gehandelt wird, die beidem den Raum für persönliches Wachstum lässt, man sich gegenseitig unterstützt und den Partner so sein lässt, wie er ist und ihn nicht zu verändern versucht, erst dann ist eine Beziehung für beide eine Bereicherung.
Alles andere, sind krankmachende Abhängigkeiten, die mit Liebe nichts zu tun haben.
Wer eine Beziehung braucht, um sich ganz und geliebt zu fühlen, weil ihm nur ein anderer diese Liebe geben kann, die ihm fehlt, ist abhängig und bedürftig. Diese Beziehung wird gebraucht, um den Mangel auszugleichen. Das heißt, der andere wird dazu benutzt. Und DAS, fühlt sich für den anderen NICHT gut an.
Gaby, eine Frau in den Fünfzigern, war nie verheiratet. Hatte sie einen Mann gefunden und hatte es endlich den Anschein, dass sie kurz vor ihrem langersehnten Ziel stand, dann liefen ihr die Männer weg. Immer! Das hatte sie mir aber nie erzählt. Ich erfuhr erst davon, als auch ihr neuer Freund davonlief. Die Schuld dafür schob sie stets den Männern zu, die beziehungsunfähig und feige waren. Nach dieser Männerkarriere wäre es sicher einmal an der Zeit gewesen, zu analysieren, was bei ihr nicht so richtig lief.
Auf unseren Weiberabenden erzählte sie voller Stolz, dass sie jeden Mann um den Finger wickeln kann. Jeden!! Keiner schaffte es, ihr zu widerstehen. Vielleicht wollte sie jeder, aber behalten wollte sie keiner. Dabei war sie doch eine moderne, selbstbewusste Frau. Was Mann kann, kann sie schon lange, und vor allem besser. Wenn ein Mann sich nicht so schnell mit ihr verabredete, blieb sie stur an ihm dran, bis sie erreicht hatte, was sie wollte. Es war für sie normal, den Mann anzubaggern und ihm hinterher zu telefonieren.
Gaby hatte ihr ganzes Leben die Beziehungen mit Männern aus ihrer Sicht gesehen. Aus der Sicht einer Frau! Sie hat geglaubt, dass alle Männer so denken müssen wie sie. Ein fataler Irrtum, den sie bis heute nicht verstanden hat. Und so ist sie heute eine einsame Frau, die Männer für dumme Idioten hält.
Wenn Sie immer dasselbe machen, werden Sie
immer dieselben Dinge erleben.
Gaby hatte wieder einmal von Männern die Nase voll. Jetzt wollte sie nur eine Affäre. Eben einen Mann, nur für Sex. Sie inserierte im Internet. Schnell fand sich ein Mann, der ihr gefiel und ihr Beglücker sein sollte.
Dieser Beglücker, verheiratet, zwei Kinder, beglückte sie auch sofort und täglich. Er war Handwerker. Seine Firma hatte zu wenig Aufträge und er dadurch unendlich viel Langeweile.
Da bot ihm die Geschichte mit Gaby doch die willkommene Abwechslung. Es war ja auch zu schön! Sie bot ihm nicht nur kostenlosen Sex, um den er sich nicht einmal bemühen musste, bei ihr gab es selbst die Kost frei Haus. Ein Schlaraffenland für einen Mann. Sie wusch seine Arbeitskleidung, stellte seine Arbeitspläne zusammen und nahm sein ganzes Leben in die Hand. Und das alles ohne die kleinsten Verpflichtungen. Ohne, dass er sich auch nur im Geringsten darum bemühen musste.
Doch es passierte, dass Gaby sich verliebte. Und so beschloss sie, dass er ihr Ehemann werden sollte. Da er sich doch so wohl bei ihr fühlte und so wahnsinnig in sie verliebt war, ging sie davon aus, dass er genauso dachte. Doch kaum, dass sie von ihm verlangte, seine Frau für sie zu verlassen, sah sie von ihm nur noch eine Staubwolke. Sie telefonierte ihm hinterher und stellte ihn zur Rede. Einige Tage später kehrte er zurück und es lief für einige Zeit, wie vorher auch.
Doch sie fing an sich darüber bei ihm zu beschweren, dass er weiter freie Kost genoss ohne sich an den Kosten zu beteiligen. So sollte es nicht weitergehen. Er sollte sich endlich entscheiden. Und wieder entschloss er, sich in Luft aufzulösen und eine Staubwolke zu hinterlassen. Diesmal reichte es ihr nicht, ihm hinterher zu telefonieren. Sie griff zu drastischen Maßnahmen. Sie schluckte haufenweise Schlaftabletten, um sich umzubringen.
Er sollte ein schlechtes Gewissen haben. Sie wusste, dass er sich leicht über ein schlechtes Gewissen manipulieren lassen würde. Er war der böse Mann, der ihr das alles antat und er sollte unter seinem schlechten Gewissen leiden. Mit einem schlechten Gewissen kehrte er dann wenige Tage später zurück. Und so schaffte sie es dann auch endlich, dass er seine Frau verließ und bei ihr einzog. Sie erzählte ihm, dass sie das Beste sei, was ihm je passiert wäre.
Doch schon nach wenigen Tagen stellten sich die ersten Schwierigkeiten ein. Ständig meckerte sie an ihm herum. Sie hatten vereinbart, dass er 300 Euro für den gemeinsamen Lebensunterhalt abgeben sollte. Er tat es. Um auch seinen Teil zu dieser
Beziehung beizutragen und zur ja nun gemeinsamen Wohnung, kaufte er auch noch einen großen Flachbildfernseher und ein neue Stereoanlage. Doch Gaby war außer sich vor Wut. Er hätte fragen müssen, welche Anschaffung wichtiger gewesen wäre, als so einen Mist zu kaufen. Und auch sonst hatte er sich in ihr Leben und ihrer Wohnung zu fügen. Die sonst so liebevolle Atmosphäre zwischen den beiden kühlte deutlich ab.
Anstatt seine Zeit mit ihr zu verbringen, suchte er sein Vergnügen anderweitig. Ging er, sagte er ihr nicht einmal, wohin er ging und kam auch erst viele Stunden später wieder zurück. Die sonst üblichen Zärtlichkeiten und der fast tägliche Sex blieben völlig aus. Gaby kochte vor Wut, denn so hatte sie sich eine Beziehung nun wirklich nicht vorgestellt. Er müsse doch genauso wie sie den Wunsch verspüren, ständig mit ihr zusammen sein zu wollen.
Er wohnte gerade einmal vier Wochen bei ihr, als er plötzlich seine Sachen packte und zu seiner Frau zurückkehrte. Nun verließ er sie endgültig. Alle Freundinnen und Bekannten wurden alarmiert. Gaby suchte nach Bestätigung, dass sie sich richtig verhalten hatte.
Doch was hatte Gaby falsch gemacht?
Gaby hat alles nur aus Sicht einer Frau betrachtet und bis heute nicht verstanden, dass Männer eben keine Frauen sind. Dass sie anders denken, fühlen und handeln.
Zweifelsohne ist Gaby sehr drastisch in ihrer Art mit Männern umzugehen. Aber viele von ihren Verhaltensweisen zeigen auch andere Frauen, die dann immer vor den gleichen Problemen stehen.
Männer und Frauen sind NICHT gleich und haben nachweislich unterschiedliche Gehirne.
Frauen besitzen viel stärkere emotionale und soziale Fähigkeiten als ein Mann, da ihre emotionale und soziale Intelligenz höher ausgeprägt ist. Ein Mann dagegen kann mit Problemen umgehen, die eine logische Lösung erfordern, wie z.B. mit Herausforderungen, Risiko und Gefahren. In der Urzeit war es seine Aufgabe, das Wild zu jagen, um die Familie zu ernähren und diese vor Gefahren zu schützen. Je mehr erlegtes Wild er von der Jagd heimbrachte, desto größer war sein gesellschaftlicher Status, und das Gefühl, sich als Held, als groß und stark, bewiesen zu haben. Und weil er sich als Held beweisen will, gehört die Jagd als Herausforderung zu seinen ureigensten Eigenschaften.
Grundsätzlich gilt: Ein Mann will ein Held sein – und in jedem Mann steckt ein Jäger.
Da seine emotionalen und sozialen Fähigkeiten nicht so stark ausgeprägt sind, wie die einer Frau, hat er auch weniger Verarbeitungsfähigkeit für seine Gefühle. Hinzu kommt, dass man von einem Jungen erwartet, stark zu sein und nicht zu weinen. Emotionale Gespräche unter Jungs gibt es nicht und so wird auch die Fähigkeit, seine Gefühle zu erforschen und diese einzuordnen, gar nicht erst erlernt. Wer als Mann Gefühle zeigt, wird als Weichei oder Memme abgestempelt. Gefühle werden als „Schwäche“ definiert.
Eine Frau dagegen kann ihre Gefühle meist sofort einschätzen, während ein Mann Zeit braucht,
Gefühle zu entwickeln, die denen der Frau gleichzusetzen sind. Nicht, dass er nie welche haben wird, es dauert einfach ein wenig länger. Auch, bis er das selbst mitbekommt, eben, weil er nicht die Verarbeitungsmöglichkeit für seine Gefühle hat, wie eine Frau.
Da die Aufgabe einer Frau darin bestand, sich um das Heim und die Aufzucht der Kinder zu kümmern, sind ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten um ein Vielfaches höher ausgeprägt.
So benutzen Frauen ein Gespräch um eine emotionale Verbindung zum Gesprächspartner herzustellen und aufzubauen, während Männer die Sprache benutzen, um Informationen auszutauschen.
Das Erste, was er für eine Frau empfindet, ist die sexuelle Anziehungskraft. Erst dann beginnt er sich für die Frau als Person zu interessieren und baut Vertrauen und Emotionen zu ihr auf, wenn er sich mit ihrer Persönlichkeit identifizieren kann. Bei Frauen läuft dieser Prozess umgekehrt. Sie ist erst neugierig, weil ihr irgendetwas an ihm gefällt. Dann baut sie Vertrauen und Emotionen auf und erst danach folgt der Wunsch nach körperlicher Nähe. Ganz im Gegensatz zu einer Frau kann ein Mann mit einer Frau Sex haben, ohne, in diese Frau verliebt zu sein. Eine Frau dagegen, muss einen Mann zumindest als attraktiv empfinden.
Um aber eine gesunde und stabile Liebesbeziehung aufzubauen, müssen erst Vertrauen und Emotionen vorhanden sein, bevor es zum Sex kommt. Wird diese Reihenfolge verändert, kommt es zu schwierigen Beziehungen. Wird der Verlauf dieser Phasen durch etwas gestört, wie z.B. abstoßendes Verhalten oder unattraktive Eigenschaften, wird sich einer von beiden nicht verlieben. Es kommt nicht zu einer Liebesbeziehung!
Sie werden den größten Nutzen aus diesem Ratgeber ziehen, wenn Sie kontinuierlich daraus lernen. Beim ersten Durchlesen werden Sie vielleicht viele „Aha-Erlebnisse“ haben, doch man vergisst schnell und es werden wieder die gleichen Fehler gemacht, die, die Beziehungen gar nicht erst entstehen lassen. Das Lernen daraus kann für Sie den gewaltigen Unterschied, zwischen einer erfüllten Liebe oder der Einsamkeit als Single, bedeuten.
Sie ersparen sich viel Kummer und Leid, wenn Sie sich auf eine Beziehung vorbereiten, wie Sie es auch für eine Führerscheinprüfung tun würden, weil Sie am Ende dieser Prüfung Ihren Führerschein haben wollen. Wenn Sie einen Mann fürs Leben oder zumindest für eine lange Zeit haben wollen, dann heißt es auch hier lernen und sich darauf vorbereiten.
Es ist nicht so, dass uns jeden Tag der Richtige über den Weg läuft, der, mit dem eine erfüllte Beziehung möglich ist. Manchmal dauert es Jahre, bis der „Eine“ da ist, wo es „Klick“ macht. Unvorbereitet kann es dann passieren, dass aus dieser Chance, ein schmerzhaftes Erlebnis wird. Später, der Schmerz überwunden und der Kopf wieder klar, kommt die Erkenntnis: „Mist, wie konnte ich nur so ein Müll bauen, der wäre der Richtige gewesen!“
Wenn Sie nur Ihren Spaß wollen, weil Sie eigentlich selbst nicht wissen, was Sie wollen, dann werden Sie genügend Männer finden, die bereit sind, sich mit Ihnen in eine zwanglose Affäre zu stürzen. Hegen Sie den Wunsch nach einer festen Beziehung, dann muss dieses Ziel von vornherein in Ihrem Kopf verankert sein. Haben Sie sich erst zu seiner Affäre gemacht, ist die Option auf eine Beziehung extrem schwer. Um sich selbst vor Schaden zu bewahren, sollten Sie sich zuerst zwei wichtige Fragen stellen! Es ist wichtig, diese Fragen schriftlich zu beantworten. Für Ihren Einkauf schreiben Sie sich für gewöhnlich eine Einkaufsliste, damit Sie nichts vergessen. Hier aber geht es nicht nur um Ihren Einkauf, sondern um Ihr gesamtes Lebensglück! Denn die richtige Wahl des Lebenspartners kann über Ihr Glück oder auch Ihr Unglück entscheiden.
Die erste Frage beschäftigt sich mit Ihrer Persönlichkeit! Fragen dazu sind:
* Wer sind Sie selbst?
* Was macht Sie aus?
* Was ist das Besondere an Ihnen?
* Welche Stärken und Schwächen haben Sie?
* Was sind Ihre Leidenschaften?
* Was mögen Sie, was mögen Sie nicht?
* Wie möchten Sie von einem Mann behandelt werden und wie möchten Sie von einem Mann nicht behandelt werden?
* Wie stellen Sie sich Ihr Leben vor?
* Wollen Sie eine feste Bindung?
* Wie stellen Sie sich eine feste Bindung vor?
Die zweite Frage beschäftigt sich mit Ihrem zukünftigen Traummann.
* Wie soll der richtige Partner sein, mit dem Sie sich vorstellen können, Ihr Leben zu teilen?
* Welche Charaktereigenschaften soll er haben?
* Welche Leidenschaften soll er mit Ihnen teilen?
* Wie soll er aussehen? Welche Schulbildung soll er haben?
* Welches Verhalten wünschen Sie sich von Ihrem Traummann?
Schreiben Sie sich diese Vorstellung von Ihrem Traummann auf eine Karteikarte!
Lesen Sie diese, so oft es geht, um sich diesen Mann zu verinnerlichen. Lesen Sie diese gleich morgens nach dem Aufstehen und abends kurz vor dem ins Bett gehen. In der Bahn, auf dem Weg zur Arbeit oder im Wartezimmer beim Arzt. Dann passiert etwas Wundersames. Ihr Unterbewusstsein wird dafür sorgen, dass Sie diesen Mann auch erkennen, wenn Sie ihm begegnen.
„Zu wissen, was man will, ist immer der erste Schritt, es auch zu bekommen!“
Ich werde Ihnen jetzt erklären, warum diese beiden Fragen so fundamental wichtig sind.
1. Wenn Sie sich stets auf Männer einlassen, nur weil diese Sie gerade wollen und Sie diese bekommen können, dann setzen Sie Ihren Wert herab. Je höher Sie Ihren Standard setzen, den „richtigen Mann“ zu finden, so höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Sie genau diesen „Richtigen“ in Ihr Leben ziehen. Gleichgültig ob Sie es glauben oder nicht. Männer fühlen sich von Frauen mit hohen Standards angezogen.
Haben Sie diese Qualitätsansprüche, diese Standards, sagt das aus, dass Sie wissen, was Sie wollen. Und das wirkt auf Männer attraktiv. Eine Frau, die jeden nimmt oder jeder Mann sie haben kann, strahlt Unsicherheit aus, weil sie so zeigt, dass sie eigentlich gar nicht weiß, was sie will. Und solche Frauen haben für Männer keinen großen Wert.
2. Haben Sie von sich keine Ahnung und wissen Sie nicht was Sie wollen, weil Sie nicht wissen, wer Sie sind, kann gerade dieser Umstand Ihnen die große Chance bei dem „Richtigen“ zunichtemachen, denn:
„Ein Ziel, das man nicht sieht, kann man nicht treffen!“
Sie müssen also genau wissen, was Sie wollen!
3. Jede Beziehung durchläuft unterschiedliche Phasen. Der Wunsch nach dem vertrautem gemeinsamen „Wir-Gefühl“, „Rücken an Rücken“ und „Zwei gegen den Rest der Welt“, stellt sich erst nach Durchstehen einer bestimmten Beziehungsphase ein.
Vielleicht wissen Sie, dass sich die meisten Paare bereits nach einem Jahr oder auch viel früher schon wieder trennen. Sie stellen plötzlich fest, dass sie eigentlich gar nicht zueinander passen. Sie erreichen nicht diese gewünschte Phase des „Wir-Gefühls“, weil sie vorher aufgeben.
Sie wissen nicht, dass sich diese gewünschte Phase erst nach der Phase, „wir passen eigentlich gar nicht zusammen“ einstellt.
Und das werde ich Ihnen jetzt etwas näher erklären!
Sind wir verliebt, verändert sich unser Hormonspiegel gewaltig. Der Testosteronspiegel des Mannes sinkt in den Keller. Er ist redselig, geschmeidig und romantisch. Bei Frauen steigt der Testosteronspiegel an und ähnelt jetzt dem des Mannes. Die Verliebten sind sich jetzt sogar richtig ähnlich, man könnte sagen, es passt, weil beide das „Gleiche“ fühlen. Sie schweben im 7. Himmel und tragen die rosarote Brille. Die negativen Eigenschaften des anderen werden durch den veränderten Hormonspiegel, dem Anstieg der Glückshormone, Endorphin, Serotonin und dem Stresshormon Cortisol, völlig übersehen und ausgeblendet. Diese verliebte Phase hält im Allgemeinen 6 bis 9 Monate an.
Doch dann passiert etwas!
Der Hormonspiegel eines Partners sinkt! Er zieht sich zurück und befasst sich wieder mehr mit den Dingen des Alltags, die durch die verliebte Phase auf der Strecke geblieben sind. Er ist wieder nüchtern und betrachtet den Partner mit anderen Augen. Er realisiert plötzlich die Fehler und die Unvollkommenheit des anderen und denkt, dass man eigentlich doch nicht zusammenpasst. Der andere Partner, noch immer mit gesteigertem Hormonspiegel spürt diese Veränderung und fühlt sich zurückgesetzt. Es kommt zu Spannungen und Streit. Der andere fühlt sich jetzt in seiner Annahme, dass es nicht passt, bestätigt.
Die Trennungsgefahr ist an dieser Stelle besonders groß. Wurde die Beziehung auf ihren tollen Hintern und ihren tollen Brüsten oder seines tollen Aussehens oder seines Sportwagens aufgebaut, dann geht diese Beziehung in die Brüche. Tolles Aussehen verliert sich im Alltag. Von einem schönen Teller alleine wird man nicht satt! Es ist keine echte gemeinsame Verbindung da. Über kurz oder lang würde eine solche Beziehung nur aus Langeweile bestehen. Hat man aber gemeinsame Leidenschaften, die die Produktion von Glückshormonen ankurbelt und so diese Ähnlichkeit erhält, verbinden diese und die Krise „wir passen nicht zusammen“ kann so überwunden werden.
Gemeinsame Leidenschaften verbinden. Ist diese Beziehung entstanden, weil die Gegensätze, die ja bekanntlich anziehend sein sollen, so aufregend und prickelnd waren, dann wird genau das als nervig und anstrengend in der Phase „wir passen nicht zusammen“ wahrgenommen. Hier ist Streit, der die Beziehung tötet, vorprogrammiert. Grundsätzlich sind Gegensätze im Alltag absolut kontraproduktiv und deshalb nicht kompatibel.
Sollten Sie sich diesen Ratgeber gekauft haben, weil sich Ihre Beziehung in dieser Phase „wir passen nicht zusammen“ befindet, ist es ratsam, nicht durch Gespräche oder Streit, dieses Problem zu lösen.
Konzentrieren Sie sich auf die gemeinsamen Leidenschaften und die Dinge Ihres Alltags, die auch bei Ihnen durch das „Verliebt Sein“ liegen geblieben sind. So überwinden Sie diese Phase am besten.
Stellen Sie aber gerade fest, dass keine gemeinsamen Leidenschaften vorhanden sind, entdecken Sie einfach neue und binden Ihren Partner damit ein. (Tupperpartys und Häkelkurse sind nicht gemeint) Oder unterstützen Sie ihn bei seinen Leidenschaften und Zielen. Machen Sie es zu Ihrem gemeinsamen Ziel. Das macht Sie unwiderstehlich.
Ich denke, Sie haben die Wichtigkeit dieser Fragen verstanden und gehen genauso intensiv an die Beantwortung der folgenden Fragen.
Sie werden nur so den Mann in Ihr Leben ziehen, der Ihnen am Ähnlichsten ist.
Menschen verlieben sich in Ähnlichkeiten.
Was sind die wichtigsten Qualitäten, die ein Mann für Sie haben muss?
Warum sind diese Dinge für Sie wichtig?
Welche Ängste haben Sie, wenn es um langfristige Beziehungen geht?
Was würde Sie daran hindern, mit einem Mann in eine langfristige Beziehung zu gehen?
Welche Ihrer Bedürfnisse sollte ein Partner befriedigen?
Ihre Antworten auf diese Fragen sind fundamental. Es macht keinen Sinn, sich auf Partnersuche zu begeben oder die Beziehung verändern zu wollen, wenn Sie diese Fragen nicht geklärt haben. Es wäre wie ein Haus ohne Fundament.
Deshalb, auch wenn es vielleicht etwas anstrengend ist, beantworten Sie bitte zuerst alle Fragen, bevor Sie mit dem Lesen fortfahren. Danach sind Sie nicht nur schlauer, weil Sie genau wissen, welche Art von Mann Sie haben wollen. Sie gehen damit bereits den ersten Schritt zur Steigerung Ihrer Attraktivität, Ihrer Anziehung auf Männer.
Männer fühlen sich von Frauen angezogen, die wissen, was sie wollen. Sie sind erst mit sich im Reinen, wenn Sie diese Fragen für sich geklärt haben. Und das werden Sie dann auch ausstrahlen. Der erste Schritt in eine gut funktionierende Liebesbeziehung ist gemacht. Der zweite Schritt erfordert das nötige Wissen über Männer, damit Sie diese auch richtig anpacken können.
Ganz tief in sich wünschen sich die meisten Männer, die „Eine“, die „Richtige“ für sich zu finden. Doch nicht jeder Mann will eine Bindung. Und es gilt, das zu akzeptieren. Und nicht jeder Mann wünscht sich eine Bindung sofort. Manche, vor allem noch junge Männer, möchten erst ihre Erfahrungen machen.
Andere möchten sich nicht festlegen und möglichst viele Frauen beglücken, weil das ihrem männlichen Ego einen besonderen Aufschub verleiht. Eine Bindung wäre da nicht nur im Weg. Eine Bindung würde bedeuten. Nur noch Sex mit der einen Frau – ein Weg ins Gefängnis.
Wieder andere Männer sind frisch getrennt und gar nicht fähig, sich auf eine neue Bindung einzulassen. Lassen sie sich dann schnell auf eine andere Frau ein, geschieht das nicht aus Verliebtheit, sondern, um sich trösten zu lassen und den Verlust von Liebe, Aufmerksamkeit und Sex zu kompensieren. Erst, wenn diese Männer über den Schmerz und den Verlust der Expartnerin hinweg sind, werden sie wieder „offen“ für eine neue Liebe.
Andere wiederum haben schlechte Erfahrungen mit Bindungen gemacht. Oft sind sie von Frauen niedergemacht und so tief verletzt worden, dass es für sie keinen plausiblen Grund gibt, die Freiheit aufzugeben, um sich erneut auf eine Bindung einzulassen, in der sie vielleicht wieder verletzt werden könnten.
Wieder andere Männer haben Angst vor einer Bindung, denn in einer Bindung muss man sich emotional öffnen und offenbaren. Für Männer ist das Zeigen von Gefühlen, gleichbedeutend mit Schwäche. Während Frauen es nicht gelernt haben, ihre Gefühle zu unterdrücken und es für eine Frau auch nichts Unnormales ist, wenn sie in der Öffentlichkeit weint, wäre das aber für einen Mann der größte Fehltritt. Er wäre damit gleichbedeutend mit einer Memme oder einem Weichei.
Auch, wenn Sie Ihren Sohn nicht so erzogen haben, dann werden später seine Mitschüler, seine Kumpels, der Bund oder auch seine Arbeitskollegen dafür sorgen, dass er genau in diese Schiene läuft. Männer zeigen keine Gefühle, sonst sind sie Memmen oder Weicheier.
Eine Frau lernt in einer Beziehung aber nicht nur seine Stärke, sondern auch seine Schwächen kennen und nichts verletzt einen Mann mehr, als ein Weichei abgestempelt zu werden.
Begibt er sich in eine Affäre, in der man einige Male Sex hat, dann muss er sich nicht offenbaren und bleibt der Starke. Hat er sich aber dann dennoch verliebt, kann es sein, dass er sich plötzlich zurückzieht. Er befindet sich in einen Konflikt. Jetzt muss er Farbe bekennen. Jetzt wird er durch seine Gefühle „schwach“! Oft ist es so, dass Frauen sich plötzlich anders benehmen, wenn sie bemerken, dass ein Mann sich verliebt hat und „schwach“ wird.
Er verliert dadurch an Anziehung. Und so kann es sein, dass Frauen in dieser Lage auf seinen Gefühlen herumtrampeln.
