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Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Geistesabwesend ging Julian Düring durch die Münchener Fußgängerzone in Richtung Hofgarten. Seine Gedanken waren wieder einmal in der Vergangenheit, als er Carmen seine Heimatstadt gezeigt hatte. Wie von ungefähr sah er auf. Zehn Meter vor ihm ging eine grazile Frau mit jenem anmutigen Gang, der ihn an Carmen so fasziniert hatte. »Carmen!« rief er spontan, und er sah, daß sie den Schritt verhielt. Er eilte ihr nach, und obwohl sie nun schneller ging, holte er sie ein, bevor sie das Haus am Odeonsplatz betreten konnte. Er faßte sie am Arm. »Carmen«, stieß er atemlos hervor, und nun sahen ihn nachtdunkle Augen abweisend an. »Sie irren, Monsieur, ich nicht Carmen«, sagte sie in holprigem Deutsch mit heiserer Stimme. Er starrte sie an. Die Ähnlichkeit war verblüffend, und einen Augenblick hatte er das Gefühl, daß sie unsicher wurde, aber dann ging sie zum Lift, und er blieb wie versteinert stehen. Er fuhr sich über die Augen. Hatte er sich das wieder einmal eingebildet? Wurde er langsam verrückt? Sah er Carmen nicht überall, seit sie vor zwei Jahren in Mexiko spurlos verschwunden war? Wie in Trance ging er zu einem Taxistand, den er zufällig sah. Er stieg in das Taxi, das als letztes in der Reihe stand und hörte nicht, wie der Fahrer sagte: »Bitte das erste benutzen.«
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Seitenzahl: 109
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Geistesabwesend ging Julian Düring durch die Münchener Fußgängerzone in Richtung Hofgarten. Seine Gedanken waren wieder einmal in der Vergangenheit, als er Carmen seine Heimatstadt gezeigt hatte. Wie von ungefähr sah er auf. Zehn Meter vor ihm ging eine grazile Frau mit jenem anmutigen Gang, der ihn an Carmen so fasziniert hatte. Und sie hatte auch dieses blauschwarze Haar mit dem metalligen Schimmer…
»Carmen!« rief er spontan, und er sah, daß sie den Schritt verhielt. Er eilte ihr nach, und obwohl sie nun schneller ging, holte er sie ein, bevor sie das Haus am Odeonsplatz betreten konnte.
Er faßte sie am Arm. »Carmen«, stieß er atemlos hervor, und nun sahen ihn nachtdunkle Augen abweisend an.
»Sie irren, Monsieur, ich nicht Carmen«, sagte sie in holprigem Deutsch mit heiserer Stimme.
Er starrte sie an. Die Ähnlichkeit war verblüffend, und einen Augenblick hatte er das Gefühl, daß sie unsicher wurde, aber dann ging sie zum Lift, und er blieb wie versteinert stehen.
Er fuhr sich über die Augen. Hatte er sich das wieder einmal eingebildet? Wurde er langsam verrückt? Sah er Carmen nicht überall, seit sie vor zwei Jahren in Mexiko spurlos verschwunden war?
Wie in Trance ging er zu einem Taxistand, den er zufällig sah. Er stieg in das Taxi, das als letztes in der Reihe stand und hörte nicht, wie der Fahrer sagte: »Bitte das erste benutzen.«
»Zu Dr. Norden«, murmelte Julian gedankenlos. Er hörte auch nicht, wie der Fahrer seinen Kollegen zurief: »Der Mann ist krank«, und an ihnen vorbeifuhr, bevor er fragte, zu welcher Straße die Fahrt gehen solle.
Julian hätte später nicht sagen können, ob er die Frage richtig beantwortet hatte. Sein Kopf schmerzte zum Zerspringen, wie schon so oft, wenn er an Carmen dachte.
Er wußte auch nicht mehr, wie er in die Praxis von Dr. Norden gelangt war, und daß der Fahrer ihn dorthin geleitet hatte, als er ihm gedankenlos einen großen Geldschein gegeben hatte.
Wendy war sehr erschrocken, als sie in das blutleere Gesicht blickte.
»Dr. Düring, was ist denn?« stammelte sie und konnte ihn gerade noch stützen, sonst hätte er sich neben den Stuhl gesetzt. Aufgeregt, wie es sonst gar nicht ihre Art war, rief sie nach Dr. Norden, und der kam sofort aus dem Sprechzimmer, weil der Klang ihrer Stimme ihm verraten hatte, daß es sich um einen Notfall handelte.
Auch er war bestürzt, Julian Düring so zu sehen, aber er hatte sich ohnehin schon öfter Sorgen um den Patienten gemacht, dessen Schicksal ihn erschütterte.
»Ich werde wahnsinnig«, flüsterte Julian. »Ich habe Carmen gesehen, und diesmal war sie es. Sie werden es mir nicht glauben, aber sie war es.«
»Jetzt beruhigen Sie sich, Herr Düring«, sagte Daniel Norden. »Erzählen Sie mir, was passiert ist.«
Julian griff sich mit beiden Händen an die Stirn. »Am Odeonsplatz«, sagte er stockend, »ich habe sie gesehen und auch angesprochen. Es war Carmen, ich habe mich nicht getäuscht. Und wenn sie auch leugnet, ich weiß nicht, was mit ihr passiert ist, daß sie es tut, aber sie ist es, Doc.«
Dr. Norden gehörte zu den wenigen Menschen, die Julian Dürings traurige Geschichte kannten, aber es war eine so geheimnisvolle Geschichte, für die es seit zwei Jahren keine Aufklärung gab.
Dr. Julian Düring war vor vier Jahren als Wissenschaftler nach Mexiko gegangen. Dort hatte er Carmen Mendoza kennengelernt und sich unsterblich in sie verliebt. Er hatte sie auch ein Jahr später geheiratet, aber dann waren sie mit dem Auto schwer verunglückt, und Carmen war nach diesem Unfall spurlos verschwunden, während Julian acht Wochen mit schweren Verletzungen in der Klinik lag, drei Wochen davon im Koma. Danach konnte er nicht begreifen, daß von Carmen keine Spur gefunden wurde. Er suchte sie überall. Er schenkte der Version der Polizei keinen Glauben, daß Carmen den Unfall verschuldet hatte und danach geflohen sein könnte. Aber er konnte sich auch nicht gleich erinnern, was vor dem Unfall geschehen war. Daran konnte er sich auch jetzt noch nicht erinnern.
Er war nach Deutschland zurückgekehrt, arbeitete in einem Forschungsinstitut und suchte in der Arbeit Vergessen. Er war wegen seiner immer wiederkehrenden starken Kopfschmerzen durch Empfehlung eines Kollegen zu Dr. Norden gekommen, und der hatte sein Vertrauen gewonnen. Julian hatte ihm seine Leidensgeschichte erzählt. Die Ungewißheit über Carmens Schicksal ließ ihn nicht zur Ruhe kommen, verfolgte ihn auf Schritt und Tritt. Halluzinationen und Visionen quälten ihn immer wieder.
»Sie können mir auch nicht helfen, Doc«, flüsterte Julian deprimiert.
»Aber vielleicht kann es Frau Dr. Garden, eine gute Bekannte meiner Frau, die sich kürzlich in München niedergelassen hat. Wir haben sie am Wochenende getroffen. Sie ist eine anerkannte Psychotherapeutin, war lange Zeit in Japan tätig und hat hier noch wenig bekannte Heilmethoden mitgebracht. Da Ihr Leiden mehr psychischer Natur ist, kann sie Ihnen bestimmt besser helfen als ich.«
»Ich habe aber nur zu Ihnen Vertrauen«, beharrte Julian.
»Das ist auch nicht richtig. Sie dürfen sich nicht jeder Freundschaft verschließen, sich nicht abkapseln. Dadurch wird alles noch schlimmer. Wenn Sie jetzt überzeugt sind, daß es Carmen war, die Sie sahen, sollten Sie nachforschen, was sie hier in München macht und warum sie leugnet, Sie zu kennen. Oder es handelt sich um eine Doppelgängerin, und Sie sollten sich Gewißheit verschaffen, wie sie heißt. Die Zweifel, die Sie quälen, müssen ausgeschaltet werden. Sie wissen, in welches Haus sie gegangen ist. Beauftragen Sie eine Detektei, nach dieser jungen Frau zu forschen. Sie haben doch noch Fotos von Carmen.«
»Nur zwei, sie ließ sich nicht gern fotografieren.«
Was für eine schöne junge Frau auch ungewöhnlich ist, dachte Daniel Norden. Alles, was ihm Julian bisher erzählt hatte, kam ihm sehr merkwürdig vor. Nicht, daß er an ihm zweifelte, dazu war dieser Mann viel zu verzweifelt und deprimiert. Dr. Daniel Norden wollte ihm nur zu gern helfen.
»Sie dürfen nicht kapitulieren, Julian«, sagte er eindringlich, unwillkürlich den Vornamen gebrauchend.
»Sie sind ein guter Freund«, sagte Julian tonlos, »aber würden Sie nicht auch verzweifeln mit dieser Ungewißheit? Wenn ich wüßte, daß sie sich aus einem unerfindlichen Grund aus meinem Leben wegstahl, müßte ich mich damit abfinden, aber es gab doch keinen Grund. Wir hatten keine Differenzen, wir hatten keine Sorgen. Carmen hatte ihre Freiheiten.«
»Welche?« fragte Daniel aufhorchend.
»Sie war sportlich, spielte Tennis und Golf, ging schwimmen und segeln, hatte ihren Freundeskreis, wenn ich arbeiten mußte. Sie brauchte im Haus nichts zu tun, wir hatten Personal. Das ist drüben viel einfacher als hier.« Er schwenkte abrupt auf Dr. Nordens Vorschlag über und fragte, wo er diese Dr. Garden treffen könn- te.
Dr. Norden gab ihm Adresse und Telefonnummer der Ärztin. »Ich will ja alles versuchen, um mein Leben wieder in den Griff zu bekommen«, sagte Julian heiser. »Ich bin Ihnen für jede Hilfe dankbar.«
»Ich hoffe sehr, daß Janice Garden Ihnen helfen kann«, sagte Daniel.
»Würden Sie bitte einen Termin für mich vereinbaren?« fragte Julian.
»Vielleicht kann ich sie gleich erreichen. Sie richtet sich erst ein und hat wahrscheinlich noch nicht allzuviel zu tun. Sie ist vorerst als Dozentin tätig.«
Er rief sie gleich an und machte für Julian einen Termin für den nächsten Nachmittag aus. Dann verabschiedete sich Julian, und Dr. Norden konnte sich wieder seinen anderen Patienten widmen.
*
Julian hatte sich keine Vorstellung von Janice Garden gemacht, aber er glaubte doch, eine ältere, weise Frau zu treffen. Er war verblüfft und verlegen, als ihm eine attraktive Blondine die Tür öffnete. Große, klare blaugraue Augen blickten ihn an, und er meinte, daß sie ihm bis ins Innerste schauen würde.
»Dr. Düring, ich heiße Sie willkommen«, sagte sie mit wohlklingender, weicher Altstimme. »Ich bin Janice Garden.«
Sie war seiner Schätzung nach höchstens Dreißig. Ihr Gesicht war unglaublich ausdrucksvoll, und sie bemühte sich anscheinend auch gar nicht, ihre Empfindungen zu verbergen. Sie bewegte sich völlig locker, als würden sie sich schon bestens kennen.
Das Zimmer, in das sie ihn führte, hatte gar nichts Geheimnisvolles. Es war groß, hell und auch mit modernen hellen Möbeln ausgestattet.
»Es ist alles noch ein bißchen kalt«, erklärte sie lächelnd, »aber ich habe noch nicht viel Zeit für die Finessen gehabt. Bitte, nehmen Sie in dem Sessel Platz und entspannen Sie sich.«
Sie machte sich am Radio zu schaffen, aber er sah, daß sie eine CD auflegte. Klassische Musik erklang und schmeichelte sich in seine Ohren.
Darauf nahm Janice ihm gegenüber Platz. »Nun erzählen Sie mir Ihre Geschichte, Julian. Sie haben doch nichts dagegen, daß ich Sie so nenne?«
»Nein«, hörte er sich zu seiner Verwunderung sagen, aber eine so wohlige Ruhe überkam ihn, daß kein bißchen Widerstand mehr in ihm war.
Er lauschte nicht seiner Stimme nach. Er sprach über Carmen, als schildere er eine fremde Frau, aber das wurde ihm nicht bewußt. Auch nicht, daß Janice ein Tonband laufen ließ.
Sie unterbrach ihn erstmals, als er von der Fahrt nach Acapulco sprechen wollte, die ein so dramatisches Ende fand.
»Was wollten Sie in Acapulco?« fragte sie.
»Ja, was wollten wir dort? Ich hatte es vergessen, aber jetzt erinnere ich mich. Wir wollten Freunde von Carmen treffen, die aus Bolivien gekommen waren, um Urlaub zu machen.«
»Wie hießen diese Freunde?«
»Wie hießen sie? Santana und Ramon Carrera. Ist das wichtig?«
»Und wie war der Mädchenname Ihrer Frau?«
»Carmen Mendozza.« Er öffnete die Augen und sah Janice verwundert an. »Es ist seltsam, daß ich mich plötzlich daran erinnern kann. Haben Sie mich hypnotisiert?«
»Nein, Sie träumen, und jetzt werden Sie weiterträumen.«
»Es ist gut, es ist, als würde ich schweben.«
Janice war erstaunt, wie leicht beeinflußbar er war. Die Musik, der Sessel, der leise vibrierte, das waren ihre einzigen Hilfsmittel, aber ihr war bewußt, daß sie die genau richtige Musik gewählt hatte.
Hatte er auch völlig unter dem Einfluß von Carmen gestanden? War er ihr gar hörig gewesen? Eigentlich war er nicht dieser Typ Mann.
»Was war Ihr Arbeitsbereich in Mexiko?« fragte sie intuitiv.
»Weltraumforschung. Es ist geheim.«
»Also von Interesse für andere Nationen.«
»Carmen hat sich nicht dafür interessiert.«
»Sie verstand davon wohl auch nichts.«
»Sie war Chemikerin.« Seine Stimme klang wieder monoton.
Janice dachte nicht nach. Sie hatte ja später das Band und konnte es analysieren. Sie ließ ihren Blick intensiv auf ihm ruhen. Auf seiner hohen Stirn hatte sich zwischen den Augenbrauen eine steile Falte gebildet. Unmut oder Nachdenklichkeit?
»Wer fuhr das Auto?« lenkte sie ab.
»Carmen. Wir hatten einen neuen Wagen, der ihr sehr gefiel.«
»Und wo passierte der Unfall?«
»Auf halber Strecke. Es ist eine kurvenreiche Straße. Ein Lastwagen kam entgegen. O Gott, Vorsicht, Carmen…« Er durchlebte es in diesem Augenblick noch einmal, und er schien das Bewußtsein verloren zu haben.
Aber Janice dachte es nicht. Sie verspürte plötzlich ein eigenartiges Mitgefühl, als wäre sie dabeigewesen.
Nur ihn hatte man gefunden, den Hinweis hatte ihr Daniel Norden gegeben, der sie am Morgen nochmals angerufen hatte. Was aber war mit Carmen geschehen? Sie konnte doch nicht nach diesem schweren Unfall spurlos verschwinden.
»Wissen Sie, was mit dem Lastwagen passiert ist?« fragte sie.
»Der Lastwagen? Nein, ich weiß nichts. Er ist wohl weitergefahren.«
»Wer hat Sie gefunden?«
»Die Polizei, so hat man es mir gesagt. Aber Carmen haben sie nicht gefunden.«
Janice brauchte ein paar Minuten zum Nachdenken. Nun sah Julian sie mit einem seltsamen Ausdruck an, aber dennoch schien er geistesabwesend zu sein.
»Sie sind also überzeugt, Ihre Frau gesehen zu haben«, sagte Janice. »Nehmen wir an, sie würde jetzt wieder zu Ihnen zurückkehren, wie würden Sie sich verhalten?«
Er schrak leicht zusammen. Janice hatte das Gefühl, daß er durch diese Frage in die Gegenwart zurückkehrte.
»Ich möchte wissen, warum sie verschwunden war und warum sie leugnet, Carmen zu sein«, erwiderte er mit rauher Stimme. »Ich will Klarheit haben, was wirklich geschehen ist, sonst werde ich verrückt.«
»Und Sie wollen, daß sie wieder allein Ihre Frau ist?«
Er starrte sie an. »Es kann nicht wieder wie früher sein. Ich habe mich zu oft gefragt, ob ich Carmen überhaupt richtig gekannt habe. Sie ist aus meinem Leben verschwunden, das muß doch einen Grund gehabt haben.«
»Sie könnte ihr Gedächtnis verloren haben. Es gibt Fälle, daß sich Patienten nach schweren Verletzungen nie mehr zurückerinnern können.«
»Aber man hat sie nicht am Unfallort gefunden. Wer hat sie von dort weggeholt, wer hat sie versteckt? Das bedarf doch einer Erklärung Es wurde tagelang in den Zeitungen über den Unfall berichtet, und sie wurde gesucht. Es hat sich niemand gemeldet, der etwas über ihr Verschwinden sagen konnte. Das ist doch wohl mehr als rätselhaft. Ich habe jedenfalls bei allem Grübeln wirklich nicht die geringste Erklärung gefunden.«
Ein längeres Schweigen trat jetzt ein.
Julian legte seine schmalen, sehr ausdrucksvollen Hände, die Janice fasziniert betrachtete, vor sein Gesicht.
»Ich spreche zum ersten Mal über das meiste«, begann er dann wieder. »Die Zusammenhänge wurden mir erst jetzt klar. Ist es nicht eigenartig, daß Ramon und Santana behaupteten, gar nicht in Acapulco gewesen zu sein?«
»Sie haben mit Ihnen gesprochen?«
»Mein Anwalt hat Verbindung zu ihnen aufgenommen. Ich war ja zwei Monate gar nicht ansprechbar. Ich glaube, daß man mich verdächtigt hätte, meine Frau getötet zu haben, wenn ich eine hohe Lebensversicherung abgeschlossen hätte.«
»Sie hatten keine Lebensversicherung?« staunte Janice.
