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Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. Serie: Dr. Norden Gesamt 5. Aufl. Jennifer Conradin sah Dr. Norden forschend an. Ihm entging es nicht, wie nervös sie war. Er fragte sich, welche Diagnose sie wohl erwartete. »Ist es der Blinddarm?« fragte sie hastig und mit einem ängstlichen Unterton, der gar nicht zu ihr paßte. Jennifer war nicht nur eine sehr attraktive und selbstbewußte Karrierefrau, man sagte ihr auch nach, daß sie nichts aus dem Gleichgewicht bringen könne und sie jeder Situation gewachsen sei. Dr. Norden kannte einige sehr kompetente Leute, die voller Bewunderung für ihre Vielseitigkeit und ihre hohe Intelligenz waren. Andere jedoch bezeichneten sie als eiskalt und arrogant. Dr. Norden hatte sie noch nie so unsicher gesehen und fragte sich, ob sie nicht doch eine Ahnung hatte, was er ihr sagen würde. »Es ist nicht der Blinddarm«, erklärte er lächelnd. »Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, Sie können sich freuen. Sie sind schwanger.« Sie reagierte anders, als er erwartet hatte.
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Seitenzahl: 112
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Jennifer Conradin sah Dr. Norden forschend an. Ihm entging es nicht, wie nervös sie war. Er fragte sich, welche Diagnose sie wohl erwartete.
»Ist es der Blinddarm?« fragte sie hastig und mit einem ängstlichen Unterton, der gar nicht zu ihr paßte.
Jennifer war nicht nur eine sehr attraktive und selbstbewußte Karrierefrau, man sagte ihr auch nach, daß sie nichts aus dem Gleichgewicht bringen könne und sie jeder Situation gewachsen sei. Dr. Norden kannte einige sehr kompetente Leute, die voller Bewunderung für ihre Vielseitigkeit und ihre hohe Intelligenz waren. Andere jedoch bezeichneten sie als eiskalt und arrogant.
Dr. Norden hatte sie noch nie so unsicher gesehen und fragte sich, ob sie nicht doch eine Ahnung hatte, was er ihr sagen würde.
»Es ist nicht der Blinddarm«, erklärte er lächelnd. »Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, Sie können sich freuen. Sie sind schwanger.«
Sie reagierte anders, als er erwartet hatte. Sie erstarrte förmlich und sah ihn fassungslos an.
»Das kann doch nicht wahr sein! Sie müssen sich täuschen«, sagte sie heiser. »Dafür gibt es keine Anzeichen.«
»Diese sich wiederholende Übelkeit ist ein Anzeichen, aber die Ultraschalluntersuchung beweist den Test. Den zweiten Monat haben Sie bereits überstanden, und die Übelkeit wird sich legen. Sie können aber gern noch einen Gynäkologen konsultieren, wenn Sie Zweifel haben.«
Er war nicht beleidigt, er war enttäuscht über ihre Reaktion, wußte er doch, daß ihr Hochzeitstermin bereits feststand, und vor einer Viertelstunde hatte sie sich besorgt geäußert, daß eine Blinddarmentzündung ihre Pläne hoffentlich nicht aufschieben würde.
Jennifer und Stefan Schöller waren ein prominentes Paar. Er ein bekannter Rennfahrer, sie PR-Managerin des Autokonzerns, dessen bestes Aushängeschild Stefan war.
Daniel Norden mußte jetzt an die Bemerkung seiner Frau Fee denken, daß dies hoffentlich nicht eine Promotion-Hochzeit sei. Freude zeigte Jennifer jedenfalls nicht, daß sie Mutter werden würde.
»Ihre Laborwerte sind ausgezeichnet. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen, Frau Conradin«, sagte er. »Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit.« Diese ironische Feststellung konnte er sich nicht versagen. Er war enttäuscht, daß bei ihr anscheinend das Karrieredenken Vorzug genoß. Er erlebte es ja immer öfter, daß junge Frauen ihr Leben erst genießen wollten, bevor sie mal an Kinder dachten.
Jennifer zeigte sich jetzt wieder gefaßt. »Ich habe nur nicht damit gerechnet«, erklärte sie gequält, »und ich glaube nicht, daß Stefan sich freuen wird. Er hat ganz andere Pläne. Wir haben uns für die Zeit nach der Hochzeit viel vorgenommen, und er wird ja alle großen Rennen fahren. Natürlich soll ich ihn begleiten, deshalb heiraten wir ja so bald.«
Dr. Norden konnte nicht ahnen, daß ganz andere Gedanken sie bewegten und sie buchstäblich in Panik versetzten. Sie verabschiedete sich überstürzt, und Dr. Norden blickte ihr verärgert nach.
»Glücklich sah sie ja nicht gerade aus«, stellte Wendy spöttisch fest. »Wenn Sie mich fragen, ich glaube nicht, daß diese Ehe lange hält. Was wird dann aus so einem armen Kind?«
»Darüber wollen wir uns nicht den Kopf zerbrechen, Wendy.«
»Sie können froh und dankbar sein, daß Ihre Frau ganz anders ist«, sagte Wendy. »Aber solche Frauen gibt es immer seltener.«
»Was meinen Sie, wie dankbar ich bin«, murmelte er. Und er dachte nicht mit Bewunderung und Respekt an Jennifer Conradin.
*
Jennifer war nur äußerlich ruhig, als sie ins Büro kam. In ihrem Innern herrschte ein Gefühlschaos ohnegleichen.
Ihre Sekretärin überfiel sie gleich mit einem ganzen Paket von Mitteilungen, und auf ihrem Schreibtisch häufte sich die Post.
»Und dauernd kommen Anrufe, wann und wo die Hochzeit stattfindet«, sagte Renate Pichler seufzend. »Ich kann Sie nur bewundern, daß Sie so ruhig bleiben.«
Wenn du wüßtest, dachte Jennifer. Renate brachte ihr Kaffee.
»Sie sind so blaß, es geht Ihnen doch hoffentlich gut, Frau Conradin«, sagte sie besorgt.
»Ich bin anscheinend urlaubsreif«, erwiderte sie spöttisch. »Bitte, jetzt keine Anrufe.«
»Aber Herrn Schöller darf ich doch durchstellen?«
Jennifer nickte nur, aber an ihren zukünftigen Mann wollte sie jetzt lieber gar nicht denken.
Sie stützte den Kopf in die Hände und preßte ihre Fingerspitzen an die Schläfen. Das wirkte sonst immer beruhigend, aber diesmal spürte sie nur, wie das Blut in ihren Adern klopfte. Acht Wochen, das hat mit Stefan nichts zu tun, mußte sie sich eingestehen. Und sie mußte an einen anderen Mann denken, an Marc Bentheim, den Mann, für den sie alles aufgegeben hätte und der so schnell aus ihrem Leben verschwunden, wie er in dieses eingebrochen war.
Sie mußte sich auch eingestehen, daß sie nur deshalb so schnell bereit gewesen war, in die Heirat mit Stefan einzuwilligen, die tatsächlich von anderen geplant worden war, die sich davon die ganz große Publicity versprachen.
Sie verstand sich gut mit Stefan, sie sah auch die Vorteile, die ihr diese Ehe zusätzlich brachte. Aber jetzt brachte die Schwangerschaft alles durcheinander. Sie konnte Stefan das Kind nicht unterjubeln, sie wußte nur zu gut, daß er keine Kinder haben wollte. Das hatte er klipp und klar gesagt. Kinder ließen sich mit seinem Beruf nicht unter einen Hut bringen, das war sein Standpunkt. Daß andere Rennfahrer Kinder hatten, nötigte ihm nur ein nachsichtiges Lächeln ab. Eine schöne, interessante Frau, ja, damit war er einverstanden, wenngleich er auch nichts von der Liebe hielt, die doch so vergänglich war wie alles andere, aber ein Hausmütterchen, das die Kinder aufzog, während er herumreiste, das war nichts für ihn. Er wollte mit seiner Frau im Mittelpunkt stehen, beneidet und umschwärmt. Im Grunde waren sich Stefan und Jennifer sehr ähnlich.
Ihr ging das alles durch den Sinn, während sie auf den Berg von Briefen starrte.
Dann nahm sie einen nach dem anderen gedankenlos in die Hand, schaute kurz darauf und legte ihn beiseite. Es war Post, die Renate auch erledigen konnte. Jennifer hatte nur angeordnet, daß ihr alles zuerst vorgelegt werden sollte.
Private Post bekam sie eigentlich nie ins Büro geschickt. Allerdings bekam sie überhaupt selten private Briefe, von wem denn schon? Ihre Freundin Eva, die Ärztin in Berlin war, rief lieber hin und wieder an, und Tante Wilhelma, ihre einzige noch lebende Verwandte, die fast neunzig Jahre alt war, konnte kaum noch schreiben.
Aber da war ein Brief, der ganz persönlich an sie gerichtet war. Das »persönlich« war zweimal unterstrichen. Es war billiges Papier und ein bißchen zerknittert. Ein beklemmendes Gefühl engte sie ein, als sie ihn öffnete.
Ihre Augen weiteten sich, als sie las: Es ist an der Zeit, daß Sie erfahren, daß Sie eine Zwillingsschwester haben. Ich will das Geheimnis nicht mit ins Grab nehmen. Wenn Sie alles wissen wollen, besuchen Sie mich im Altersheim St. Joseph. Mit Hochachtung!
Schwester Emma.
Das kann doch nur ein übler Scherz sein, dachte Jennifer, aber warum sollte man ihr so etwas schreiben, noch dazu mit einem Namen unterzeichnet? Wieso sollte sie eine Zwillingsschwester haben? Ihre Eltern waren zwar nicht reich gewesen, hatten aber in guten Verhältnissen gelebt, und ihre Mutter, an sie hatte Jennifer eine liebevolle Erinnerung, hätte niemals ein Kind weggegeben. Das konnte doch nur eine Verwechslung sein! Aber Jennifer war doch neugierig geworden. Alles Geheimnisvolle hatte schon immer einen besonderen Reiz für sie gehabt.
Sie nahm das Telefonbuch zur Hand, fand darin aber kein Altersheim St. Joseph. Doch Jennifer wußte sich immer zu helfen. Da sie den Poststempel nicht lesen konnte, rief sie beim Landratsamt an. Sie geriet zu ihrer Erleichterung an eine auskunftsfreudige Dame, die ihr erklärte, daß es ein St. Josephsheim in Niederbayern gäbe. Sie gab Jennifer auch noch die Telefonnummer.
Jennifer bedankte sich und verharrte dann ein paar Minuten in tiefem Nachdenken. An ihren Vater hatte sie nur eine vage Erinnerung. Er war an einer Pilzvergiftung gestorben, als sie erst fünf Jahre alt gewesen war. Da ihre Mutter Pilze nicht mochte, hatte seine Mutter ihm welche zubereitet, die sie selbst gesammelt hatte. Sie war ebenfalls gestorben.
Jennifer konnte sich noch gut daran erinnern, daß ihre Mutter ihr später einmal sagte, daß ihre Schwiegermutter ihren Sohn ganz für sich allein hatte haben wollen und ihre Ehe niemals gebilligt hätte.
Und dann war sie schuld an seinem Tod, dachte Jennifer, aber sie selbst hatte nichts entbehrt. Ihre Mutter hatte alles getan, damit sie die beste Schulbildung bekam. Sie hatte noch erlebt, daß ihre Tochter Karriere machte, aber vor zwei Jahren war sie nach einer schweren Grippe an einer Lungenembolie gestorben.
Das alles ging Jennifer durch den Sinn, bevor sie zum Telefon griff und die Nummer des Altersheimes wählte.
Ja, eine Schwester Emma gäbe es, aber die sei sehr krank und würde jetzt im Kreiskrankenhaus liegen, wurde ihr erklärt, und Jennifer bekam auch diese Telefonnummer gesagt.
Sie zögerte nicht und rief dort an. Emma Schneider durfte Besuche empfangen, aber sie sei schon sehr schwach, erfuhr sie diesmal.
Jennifer starrte wieder auf den Brief, der mit zittriger Hand geschrieben war. Jedenfalls schien diese Schwester Emma dazu noch fähig gewesen zu sein. Nun dachte Jennifer nicht mehr nach.
Sie rief Renate nicht zu sich, sie ging zu ihr ins Büro. »Ich muß etwas sehr Dringendes erledigen«, erklärte sie. »Sie können die Post beantworten. Es scheint nichts Wichtiges dabei zu sein.«
»Ich kann heute aber keine Überstunden machen. Ich habe etwas vor«, erklärte Renate.
»Sie brauchen nicht länger zu bleiben«, erwiderte Jennifer achtlos. »Und falls Stefan anrufen sollte, sagen Sie ihm, daß ich auswärts etwas erledigen muß.«
»Auswärts«, wiederholte Renate, aber das hörte Jennifer schon nicht mehr. Sie hatte es sehr eilig, zu ihrem Wagen zu kommen und nur noch den einen Gedanken, diese Emma zu sprechen.
In Niederbayern kannte sie sich nicht aus, aber zuerst mußte sie auch die Stadt hinter sich lassen. Erst dann hielt sie kurz an und beschäftigte sich mit der Straßenkarte. Sie fand sich gut zurecht, und es war auch nicht viel Verkehr. Immerhin war sie mehr als zwei Stunden unterwegs, bis sie ans Ziel gelangte, und ihr war jetzt jede Minute kostbar.
Zuerst wollte man sie nicht zu Emma lassen, weil keine Besuchszeit war, aber Jennifer konnte sich auch hier durchsetzen.
Gegen sie kam man so schnell nicht an.
Emma lag in einem Zimmer mit drei anderen Patientinnen, die aber anscheinend noch schwächer waren als Emma. Jennifer sah in ein graues Gesicht mit eingefallenen Wangen und blicklosen Augen.
Unter anderen Umständen hätte sie ganz sicher schnell das Feld geräumt, denn mit Kranken wollte sie nicht konfrontiert werden, seit ihre Mutter gestorben war. Aber sie zwang sich zu einem freundlichen Lächeln, als sie dicht an Emmas Bett trat.
»Ich bin Jennifer Conradin. Sie haben mir geschrieben«, sagte sie, sich dicht zu Emma neigend. Deren Augen verloren den stumpfen Ausdruck.
»Ich wollte ihn schon längst wegschicken, aber ich konnte nicht mehr aufstehen. Ich habe gefürchtet, daß man es vergessen würde. Ja, ich bin sehr schwach, aber mein Verstand ist noch in Ordnung. Als ich noch gesund war, habe ich Ihr Foto in der Zeitung gesehen und gelesen, wie weit Sie es gebracht haben. Ihre Mutter kann sich freuen.«
»Meine Mutter lebt nicht mehr. Was hat das zu bedeuten, daß ich eine Zwillingsschwester haben soll?«
»Gott sei meiner Seele gnädig, denn ich habe gesündigt«, murmelte sie. »Aber jetzt kann nur das jüngste Gericht über mich urteilen.«
»Ich bin nicht hier, um Sie zu verurteilen. Ich will hören, was Sie wissen«, sagte Jennifer energisch.
»Ich war Hebamme in dem Entbindungsheim, in dem auch Ihre Mutter war, ein angesehenes Heim. Und da war auch Veronika Pauling. Sie hat mir so leid getan. Sie hatte ihr Kind verloren, als Ihre Mutter Zwillinge zur Welt brachte. Und es waren zwei kräftige gesunde Mädchen. Ihre Mutter wußte nur von einem Kind.«
»Wieso, das kann man doch feststellen?«
»Früher ging das noch nicht so genau. Jedenfalls war Ihr Vater entsetzt. Und er hatte sich wohl auch mit Herrn Pauling unterhalten, der ebenso verzweifelt war wie seine Frau. Er hat Ihre Zwillingsschwester den Paulings überlassen.«
»Mein Vater hat das getan?« sagte Jennifer fassungslos. »Das ist doch nicht möglich!«
»Doch, und er hat viel Geld dafür bekommen. Die Paulings waren sehr reich. Mir tat Frau Pauling so leid, daß ich geschwiegen habe. Das hätte ich nicht tun dürfen, nicht so lange. Aber bevor ich sterbe, sollten Sie es erfahren, verstehen Sie. Vergeben Sie mir, bitte.«
»Ich habe Ihnen doch nichts zu vergeben. Was mein Vater getan hat, war falsch, aber davon wußte meine Mutter nichts und ich konnte meine Schwester nicht vermissen, da ich nichts von ihr wußte. Wo ist sie? Können Sie es mir sagen? Ich brauche doch wenigstens einen Hinweis.«
»Ich habe aufgeschrieben, was ich damals wußte. In der Schublade liegt ein Notizbuch. Da steht alles drin.« Es fiel ihr schon schwer zu sprechen, das merkte Jennifer, und sicher wurde sie auch von ihrem Gewissen geplagt, aber das war Jennifer gleichgültig. Für sie zählte nur, daß ihr Vater ihre Zwillingsschwester verkauft hatte, und das machte sie zornig. Der kranken alten Frau gab sie keine Schuld.
Sie nahm das Notizbuch aus dem Nachtkasten und steckte es in ihre Handtasche.
»Was kann ich für Sie tun?« fragte sie die Kranke.
»Ich brauche nichts mehr. Verdammen Sie mich nicht.«
»Ich muß erst begreifen, was mein Vater getan hat, und es ist gut, daß es meine Mutter nie erfahren hat. Ich danke Ihnen, daß Sie den Mut hatten, mich zu informieren.«
Emma schloß die Augen. Ihr Gesicht entspannte sich. Jennifer ahnte, daß sie sich von dieser Welt verabschiedete.
Sie stand gleich darauf in der Dämmerung, die sich über die Landschaft breitete. Ein kühler Wind wehte Jennifer die Haare ins Gesicht.
Sie setzte sich in ihren Wagen. Sie wollte sich erst von dem Krankenhaus entfernen, bevor sie sich mit dem Notizbuch befaßte.
