Beschreibung

Eine Tote liegt auf der Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth. Der Streit um die polizeiliche Zuständigkeit stellt anfangs beinahe die Ermittlungen in den Schatten, doch bald wird klar, dass Albach und Müller - Mordkommission Nürnberg - nicht einfach nur den Schwarzen Peter gezogen haben: Dieser Fall ist brisant! Das Opfer ist eine Geschäftsfrau aus der IT-Branche. Wie verlässlich sind die Spuren, die den Mörder so deutlich anzuklagen scheinen? Die Ermittler wittern Manipulation. Ist der wahre Täter in einem großen Konkurrenzunternehmen zu suchen oder hat der Mord mit den Daten zu tun, die in den Kalkulationsprogrammen verarbeitet werden - wichtige Zahlen zur Arbeitslosigkeit in Deutschland? Ein zweiter Toter in Wiesbaden scheint zunächst in keinem Zusammenhang mit den Nürnberger Ereignissen zu stehen, doch die Ermittler zählen zwei und zwei zusammen. Das harmloseste der dubiosen Zahlenspiele, um die es in diesem packenden und dicht geschriebenen Kriminalroman geht.

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Seitenzahl: 289

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VEIT BRONNENMEYER

 

STADTGRENZE

 

Albach und Müller: der dritte Fall

 

Kriminalroman

 

ars vivendi

 

Vollständige eBook-Ausgabe der im ars vivendi verlag erschienenen Originalausgabe (Zweite Auflage Dezember 2009)

 

© 2009 by ars vivendi verlag GmbH & Co. KG, Bauhof 1, 90556 Cadolzburg

Alle Rechte vorbehalten

www.arsvivendi.com

 

Lektorat: Dr. Hanna Stegbauer

Umschlaggestaltung: Anna Ponton

 

Datenkonvertierung eBook: ars vivendi verlag

 

eISBN 978-3-86913-394-2

 

Inhalt

1. Zuständigkeiten I

2. Erfolgsbiografie

3. Bundesagentur I

4. Zuständigkeiten II

5. Frühe Vögel

6. Guantanamo

7. Fairplay

8. Imperialistische Untertanen

9. Paternoster

10. Analysten-Event

11. Bundesagentur II

12. Zähltag

13. Big Brother

14. Wahrheit und Wirklichkeit

15. Paranoia

16. Sonne und Schatten

Nachwort und Dank

Der Autor

 

Für meine Großmutter Anni Frank

1. Zuständigkeiten I

»Die g’hört fei euch!«, schmähte der Kollege, auf die Leiche deutend.

»So? Und wer sagt das?« Renans Ton verriet Angriffslust.

»Kommissar Nothaft, Kriminalinspektion Fürth!«

»Müller, K11 Nürnberg« – Renan blickte sich auf der gesperrten A73 um – »und ich glaube nicht, dass wir hier auf Nürnberger Gebiet sind.«

»Auf Fürther jedenfalls auch nicht.« Nothafts Züge hatten etwas Dachsartiges. »Der Frankenschnellweg ist hier die Stadtgrenze, und das da ist die Fahrspur Richtung Bamberg, und die liegt näher an Nürnberg.«

»Muss ich erst das Stadtvermessungsamt anrufen oder was?« Renan hielt drohend ihr Handy hoch.

»Das kannst du machen, wie du willst«, der Dachs zuckte mit den Schultern, »wir nehmen die jedenfalls nicht mit!«

»Abwarten«, knurrte Renan und setzte sich in ihren Dienst­wagen. Es war bereits zehn Uhr nachts. Natürlich konnte man um diese Uhrzeit niemanden vom Vermessungsamt erreichen. Im Handschuhfach fand sie einen Stadtplan. Sie schlug ihn auf und folgte dem Verlauf der Stadtgrenze mit dem Finger. Die beiden Städte gingen an den meisten Stellen nahtlos ineinander über. Meist wurde die Grenze durch Straßen markiert, im Süden auch ein Stück weit durch den Kanal. Im Norden verlief sie gezackt an Feldwegen entlang. Nur hier, zwischen der Fürther Straße und der Herderstraße, fiel sie auf knapp einem Kilometer mit der A73 zusammen, dem Franken­schnellweg. Renan blickte über ihre Schulter hinauf zu der Fußgänger­brücke, von der die Frau offensichtlich gekommen war. Dem Plan konnte sie entnehmen, dass es sich dabei um den »Mainau­steg« handelte. Renan atmete tief durch und ließ die nächtliche Kulisse ein paar Minuten auf sich wirken. Auf der Gegenfahrbahn donnerte der Verkehr vorbei, doch sie ­empfand fast so etwas wie Ruhe. Die Fahrspur ­Richtung Norden war kurz nach dem Vorfall total gesperrt worden. Der Widerschein von acht Blaulichtern zuckte auf den Brückenpfeilern und Böschungen am Straßenrand. Renan fühlte sich mit der Situation ein klein wenig überfordert und rang sich schließlich dazu durch, ihren Kollegen Alfred anzurufen. Sollte der alte Kripo-Hase doch mal vorturnen, wie mit so einer Situation umzugehen war. Sie zückte ihr Handy. Alfred leistete keinen großen Widerstand, im Gegenteil, die Tote auf der Stadtgrenze schien ihn richtiggehend anzuspornen. Sie schaltete das Radio ein. Es war Bayern 5 eingestellt. Soeben wurde vermeldet, dass die Arbeitslosenzahl im ­September ­weiter gesunken sei.

»Entschuldigung, Frau Kommissarin«, meldete sich ein Kollege von der Verkehrspolizei, »aber können wir die Leiche nicht langsam wegschaffen? Wir möchten die Totalsperrung gern irgendwann wieder aufheben.«

»Das muss jetzt warten!« Renan schlug die Fahrertür zu.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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