Ströme des Segens - Johann J Fast - E-Book

Ströme des Segens E-Book

Johann J Fast

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Beschreibung

Seelsorgerliche Andachten für jeden Tag. Klar, praxisnah und bibeltreu. Für Erwachsene als Andachtsbuch empfehlenswert.

Das E-Book Ströme des Segens wird angeboten von Lichtzeichen Verlag und wurde mit folgenden Begriffen kategorisiert:
Ermutigung, Glaube, geistliche Ermutigung, Andachtsbuch

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Seitenzahl: 631

Veröffentlichungsjahr: 2013

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J. J. Fast

Ströme des Segens

Andachten für jeden Tag

J. J. Fast

Ströme des Segens

Andachten für jeden Tag

1. Auflage 1998

2. Auflage 2001

3. Auflage 2006

4. Auflage 2008

5. Auflage 2009

6. Auflage 2013

© 2013 Lichtzeichen Verlag, Lage Umschlag: Manuela Bähr-Janzen Satz: Gerhard Friesen

ISBN: 9783869549330

Bestell Nr.: 548933

E-Book Erstellung: LICHTZEICHEN Medien www.lichtzeichen-medien.com

Inhalt

Januar

 1.  Ein Grund zur Freude - Jesus kündigt das Gnadenjahr an

 2.  Freude ist die Grundstimmung eines Gotteskindes

 3.  Egal, was kommt, halte fest am Herrn

 4.  Gott ist ein zuverlässiger Anker

 5.  Wer ist dein Ratgeber?

 6.  Besitzt du das Licht und das Feuer der Liebe Gottes?

 7.  Gott will dich trösten

 8.  Gott will dir neue Kraft geben

 9.  Gönne dir Gottes Schutz

10. Läßt du Gott zu Wort kommen?

11. Bist du bei Gott in Gnaden?

12. Wo ist dein Zuhause?

13. Kennst du die Wahrheit?

14. Jesus will uns herrlich gestalten

15. Laß dich verändern!

16. Welcher Christus ist dein Christus?

17. Du bist frei für Christus und seine Sache

18. Laß dich von Grund auf erneuern

19. Finde den rechten Ton zu deinem Gegenüber

20. Mache halt vor dem Ursprung und Ziel deines Lebens

21. Gott läßt dich entscheiden

22. Unter welchem Zepter stehst du?

23. Welche Flut soll über dich kommen?

24. Entscheide dich zwischen Raben und Tauben

25. Deine selbsterbauten Türme bringen dich nicht weiter

26. Welche Stimmen sind für deine Entscheidungen maßgebend?

27. Genügt dir Jesus?

28. Durch Gottes Kraft wird Gottes Reich gebaut

29. Gott will uns mit mehr als nur mit unserem „Ismael“ beschenken

30. Wie wichtig ist dir die Rettung anderer? Kannst (trotzdem) zu Gottes Handeln „Ja“ sagen?

31. Der Gehorsam Gott gegenüber kann dir nicht schaden

Februar

 1.  Würdest du aufs Ganze gehen, wenn Gott es befiehlt?

 2.  Gottes Augen halten nach dem Glauben Ausschau

 3.  Stell Gott keine Bedingungen. Geh auf seine Bedingungen ein. Er will dich segnen.

 4.  Laß Gott zum Recht kommen, und er wird dich segnen

 5.  Vertraue Gott

 6.  Wie genau nehmen wir es mit den Befehlen Gottes?

 7.  Hast du noch etwas mit Gott in Ordnung zu bringen?

 8.  Werde den Hirten ein Hirte

 9.  Paß auf, daß du keines deiner Kinder bevorzugst oder benachteiligst

10. Hüte dich vor Selbstgefälligkeit und vor Neid

11. Gottes Plan wird trotzdem erfüllt

12. Gottes Segen fällt auch der Umgebung der Kinder Gottes zu

13. Weise jede Sünde gegen Gott entschieden ab

14. Laß dich vom Herrn vom Personenkult und Götzendienst befreien

15. Gläubige und Ungläubige gehören nicht zusammen

16. Laß dich reinigen

17. Wenn wir unsere Kraft aufgeben, kann der Herr etwas aus uns machen

18. Gemeinschaft ist für ein Kind Gottes lebensnotwendig

19. Jesus hat für dich eine Wohnung. Und er ist der Weg dahin.

20. In Jesus siehst du Gott. Er will dich zum Dienen befähigen.

21. Gott läßt uns nicht verwaisen

22. Jesus und Gott, der Vater, erwidern deine Liebe

23. Jesus will dir seinen Frieden geben

24. Jesus will dich vollkommen machen

25. Jesus kann den schlimmsten Sturm abwenden

26. Auch die Hoffnungslosesten sind für Jesus nicht hoffnungslos

27. Laß das Evangelium bei dir tief wurzeln und alles Felsige sprengen

28. Laß alles Unkraut in deinem Herzen total ausrotten

29. Vergiß die Brotsorgen

März

 1.  Nichts und niemand soll uns vom Herrn trennen

 2.  Verdammen dich deine Gefühle?

 3.  Werde zum Weizenkorn

 4.  Bleibe in IHM

 5.  Werde stark durch Gebet

 6.  Sei eine Rebe Jesu und laß das Winzermesser an dich heran

 7.  Bleibe in der Liebe Jesu

 8.  Ihr seid nicht von der Welt

 9.  Jesus hat die Welt überwunden

10. Wir gehören nicht mehr in diese Welt, sondern zu Jesus

11. Ist dir klar, wer Jesus ist?

12. Jesus überwand für uns die Welt und wurde verherrlicht

13. Ist dir klar, was Jesus für dich geleistet hat, und was du ihm schuldig bist?

14. Jesus bittet für die, die ihm gehören

15. Jesus wünscht sich die Einheit der Christen

16. Jesus bietet dir Rettung und Heilssicherheit an - du mußt nur wollen

17. Jesus bittet um deine Bewahrung und deine Freude

18. Jesus bittet um deine Heiligung

19. Wir sind Gesandte, wie Jesus auch

20. Jesus gibt dir die Herrlichkeit. Was tust du für die Einheit der Christen?

21. Jesus will dich als sein Eigentum bei sich haben

22. Jesus - das Lamm, das der Welt Sünde trägt

23. Jesus - der Hohepriester, hat sich ein für allemal für uns geopfert

24. Ist Jesus durch dich ein Wohlgeruch in deiner Umgebung?

25. Jesus war bereit, dem Vater zu gehorchen

26. Jesus war bereit, den Leidenskelch bis zur Neige auszutrinken

27. Spiele nicht voreilig den Helden, bitte Gott um Treue

28. Auch nach einem tiefen Fall ist Jesu Erbarmen unendlich groß

29. Jesu Reich ist nicht von dieser Welt

30. Jesus ist der König der Wahrheit

31. Wie entscheidest du dich?

April

 1.  Jesus, der König, wurde für dich gekreuzigt. Trägst du willig dem Herrn das Kreuz nach?

 2.  Jesus tritt in die Kelter, um uns reinzuwaschen

 3.  Bist du auch bereit zu vergeben?

 4.  Trotz Todesqualen sorgt Jesus für die Seinen

 5.  Herrliche Aussicht - mit Jesus im Paradies zu sein

 6.  Unseretwegen hatte sich Gott von Jesus abgewendet, um sich um Jesu willen wiederunser zu erbarmen

 7.  Der Mensch Jesus litt furchtbare Todesqualen

 8.  Es ist vollbracht!

 9.  Jesus ist der versprochene Prophet und Messias

10. Wir sollen nur Jesu Anhänger sein

11. Jesus ist der einzig wahre Grund

12. Wir sind Gottes Tempel

13. Gut, wenn Gottes Wort dir in dunklen Stunden den Halt bietet

14. Sing dem Herrn ein neues Lied

15. Glücklich ist der Mensch, dem die Sünden vergeben wurden

16. Es ist notwendig, daß wir uns täglich reinigen

17. Liebst du Jesus wirklich?

18. Sei barmherzig!

19. Sei ein Knecht Christi

20. Hast du Zugang zur Gnade Gottes?

21. Bist du ein Kind Gottes?

22. Gott will uns gerne beschenken

23. Bist du ein Gefangener Christi?

24. Auf unser Verhältnis kommt es an

25. Mit Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist gefällst du Gott

26. Mach Jesus die Tür auf

27. Hörst du Jesu Stimme?

28. Kennt Jesus deinen Namen?

29. Hat Jesus dich beim Namen gerufen und dich hinausgeführt?

30. Jesus, der Hirte, will uns hinauswerfen und vorangehen

Mai

 1.  Die Schafe folgen der Stimme ihres Hirten

 2.  Einem Fremden folgen die Schafe nicht

 3.  Jesus ist der Sohn Gottes

 4.  Jesus ist das Licht der Welt

 5.  Jesus ist das Brot des Lebens

 6.  Jesus ist die Auferstehung und das Leben

 7.  Jesus ist der Weg

 8.  Jesus ist die freimachende Wahrheit

 9.  Jesus ist die Weisheit in Person

10. Jesus ist die Gerechtigkeit

11. Jesus ist unsere Heiligung

12. Jesus ist unsere Erlösung

13. Jesus ist der gute Hirte

14. Jesus ist der wahre Weinstock

15. Jesus ist der helle Morgenstern

16. Jesus ist der Erste und der Letzte

17. Mein Christsein wird an der Bruderliebe erkannt

18. Die Mitchristen sollen besonders unsere Hilfe erfahren

19. Jesus brachte die Versöhnung

20. Warte auf die Verheißung Gottes

21. Warte auf den Sendebefehl Gottes

22. Wach auf und laß dich von Gott reinigen, befreien und zurüsten

23. Preise mit den Gotteskindern den Namen des Herrn

24. Gottes Lob soll dir immer auf der Zunge liegen

25. Die Christen sind die Würze ihrer Umgebung und der ganzen Welt

26. Erkenne die Bedeutung des „Wenn der Herr will“

27. Gott will dich auf dem Glaubensweg führen

28. Das Reich Gottes ist da, laß dich dafür reinigen

29. Ist Jesus dein Hirte?

30. Wirkt Gottes Geist in dir und durch dich?

31. Der Heilige Geist ist unser treuer, aber unbestechlicher Anwalt

Juni

 1.  Des Herrn Auftrag muß erfüllt werden. Vor dem Herrn kann man nicht fliehen.

 2.  Nachdem Jona Buße tat, wurde er gebraucht, daß eine ganze Stadt Buße tat

 3.  Laß dich doch lieber gleich vom Herrn brauchbar machen

 4.  Vertraue dich Jesus an - er hilft dir gern

 5.  Laßt uns Gott für seine Gnade danken

 6.  Bist du versiegelt mit dem Heiligen Geist?

 7.  Laß dir von Gott die Augen für seine Herrlichkeit öffnen

 8.  Gab es bei dir einen Wendepunkt?

 9.  Gehörst du zu Gottes Familie?

10. Macht dich die erfahrene Gnade stolz oder demütig?

11. Laß dich innerlich stärken, damit du in Christus und seiner Liebe fest verwurzelt bist

12. Gib Gott die Ehre, der dich mit weit mehr beschenkt, als du bittest

13. Lebe entsprechend deiner Berufung

14. Jesus hat alles erfüllt und gibt uns die Gnade

15. Kennst du deine Gaben?

16. Setze deine Gaben ein, um die anderen in Liebe zu stärken

17. Als Jünger Jesu kannst du nicht mehr leben wie ein Heide

18. Hast du Christus kennengelernt? Sieht man es dir in deinem Tun an?

19. Werde wahr in allem

20. Bist du ein Kind des Lichts, dann lebe entsprechend

21. Weise Lebensführung ist von dir gefragt

22. Verstehe den Willen Gottes

23. Das rechte, gottgewollte Verhältnis zwischen Eheleuten

24. Das rechte, gottgewollte Verhältnis zwischen Kindern und Eltern, Vorgesetzten und Untergebenen

25. Zieh die volle Waffenrüstung Gottes an

26. Wie steht es bei dir mit der Wahrheit, Gerechtigkeit, Evangelisation, Glauben und Heilsgewißheit?

27. Sieh zu, daß bei dir das Gebet nicht ausbleibt

28. Jesus, der ewige König, will dich in seinem Herrschaftsreich haben

29. Wie steht es mit deiner Bekehrung?

30. Laß alles andere sein und folge Jesus nach!

Juli

 1.  Lerne von Jesus echte Barmherzigkeit

 2.  Jesus kam für die Verbrecher und Mörder

 3.  Wie steht es mit deiner unterlassenen Hilfeleistung?

 4.  Auf dem Weg zur Seligkeit mußt du selbst Entscheidungen treffen

 5.  Mach du den ersten Schritt zu den anderen

 6.  Der Herr sieht und hört alles. Laß dich täglich reinigen!

 7.  Nächstenliebe schaut nicht auf Zeit oder Tag. Steig nicht zu hoch, um nicht zu tief zu fallen.

 8.  Der Auftrag gilt dir

 9.  Bau einen Turm, kein Haus

10. Der ganze Himmel freut sich über einen Menschen, der Buße tut

11. Es ist gut im Vaterhaus

12. Freue dich mit!

13. Dein ganzer Einsatz ist gefragt

14. Laß dich von Gott in der richtigen Kapitalanlage beraten

15. Der Herr wird Recht schaffen. Aber wird er Glauben finden?

16. Reiß das Himmelreich an dich!

17. Weiß deine Umgebung, daß du mit Jesus bist?

18. Womit ist dein Herz gefüllt? Was kommt aus dir heraus?

19. Laß dir den Mut schenken, Jesus in jeder Situation zu bezeugen

20. Gib dem Teufel keinen Anknüpfungspunkt

21. Bei Jesus allein kannst du diese echte Freude bekommen

22. Heißt es im Himmel über dich: „Siehe, er/sie betet!“?

23. Das Wort Gottes bringt Heil und Gericht

24. Wie reagierst du auf die Botschaft der Gnade?

25. Wenn du Gottes Boten abweist, wird er sie an einem anderen Ort einsetzen. Es sind Gottes Wege, auch wenn du sie nicht verstehst.

26. Nicht du, sondern der Herr soll gefeiert und angebetet werden. Sei mild beim Evangelisieren.

27. Durch Trübsal in Gottes Reich

28. Laß dir von Gott die Tür ins Land des Glaubens auftun

29. Unser Glaube muß uns mit Jesus in Verbindung bringen

30. Wie verhältst du dich bei Streitfragen? Welche Zensur erhält dein Leben?

31. Die weise und richtige Auswahl der Mitarbeiter ist wichtig

August

 1.  Laß dich zur Mitarbeit erziehen

 2.  Laß dich von Jesus in die Missionsarbeit rufen

 3.  Bringst du Früchte des Geistes und geht von deinen Gesprächen Segen aus?

 4.  Halte dich von allem Okkulten fern und habe Christi Geist und Sinn

 5.  Bei Schlaflosigkeit - lobe Gott. Sei zu jeder Zeit bereit, deine Freude weiterzugeben.

 6.  Findest du Gottes Worte unsinnig, zweifelst du noch oder bist du Christ?

 7.  Dein Glaube sei klar, unüberhörbar und unübersehbar!

 8.  Mütter, bittet den Segen Gottes auf eure Kinder herab!

 9.  Nach wem hältst du Ausschau?

10. Zieh die Schuhe der Gleichgültigkeit aus und suche den Ort auf, wo Gott dir begegnen will!

11. Nahe dich zu Gott, so will er mit dir sein

12. Wer ist Gott für dich?

13. Der Ausweg

14. Hol dir dein Himmelsbrot, und zwar rechtzeitig und ausreichend

15. Wir haben den besten Vermittler zwischen uns und Gott - Jesus

16. Jesus reinigt uns mit seinem Blut und macht uns vogelfrei

17. Warte auf den Wink des Herrn

18. Mache deinen Mitmenschen die Nachfolge Christi schmackhaft

19. Gottes Schutz ist gewährleistet, wenn du in jeder Lage in der Gemeinschaft mit Gott bist

20. Geh nach Golgatha und laß dich vor Brandstellen bewahren!

21. Wechsele über vom Pöbelvolk zum Gottesvolk

22. Hier darf kein Schutt abgeladen werden

23. Du mußt nicht alles allein tragen, teile es mit anderen

24. Am Kreuz offenbart sich der Schrecken der Sünde und die Befreiung

25. Will nun Gott, daß du es machst oder nicht?

26. Ein Hörer göttlicher Rede sieht nicht selbstverständlich seinen eigenen Zustand

27. Wähle zwischen Segen und Fluch

28. Sei angenehm deinen Brüder!

29. Je mehr Verantwortung Gott gibt, desto genauer nimmt er es mit deinen Sünden

30. Das liebe Kreuz oder das elende Glück?

31. Dürre Blätter oder lebendige Hoffnung?

September

 1.  Du bist der Erbe! Freust du dich?

 2.  Der Glaube und Gottes Macht bewahren uns für die Ewigkeit

 3.  Anfechtungen läutern unseren Glauben

 4.  Die Liebe ist die Krönung des Glaubens und der Hoffnung

 5.  Sei zum Aufbruch bereit!

 6.  Gott fordert uns heraus, heilig zu sein

 7.  Die Kautionssumme war hoch, darum lebe in der Gottesfurcht!

 8.  Sündenvergebung und Ewigkeit sind nicht käuflich

 9.  Wir haben die Aufgabe eines Priesters und Verkündigers

10. Segne, denn du erbst Segen

11. Laßt uns heute Gott in Wort und Tat ehren

12. In allem Tun soll Gott gepriesen werden

13. Selbstgericht bedeutet Seligkeit

14. Gottes Segen liegt auf gebeugten Häuptern

15. Sie auf Jesus! Bei ihm ist die Kraft zum Leben

16. Glaube verlangt Fleiß

17. Fleiß und Erkenntnis reichen sich die Hand

18. Christliche Charakterstärken sind Enthaltsamkeit, Geduld und Frömmigkeit

19. Frömmigkeit nicht ohne Bruder- und Nächstenliebe

20. Wachse in der Gnade und Erkenntnis

21. Laßt uns einander segnen und füreinander beten

22. Wir brauchen einander

23. Christus soll verkündigt und in uns verherrlicht werden

24. Über Leben und Tod soll Christus bestimmen

25. Lebe würdig des Evangeliums

26. Tue nichts aus Eigennutz

27. Sei dir nicht zu schade für das Kreuz und die Erniedriegung

28. Freue dich im Herrn und siehe zu, daß du Christus gewinnst

29. Beispiele sind Riesen, Worte sind Zwerge

30. Freue dich! Der Herr ist nahe! Sorge dich um nichts!

Oktober

 1.  Heilige dich

 2.  Sei wie ein Sonnenaufgang

 3.  Unsere Ohnmacht und Gottes Macht bringen neue Kraft hervor

 4.  Kein Augenblickschristentum, sondern ununterbrochene Gemeinschaft mit Gott

 5.  In der Gemeinschaft mit Gott liegt unsere Kraft

 6.  Gott kann aus deinen Irrwegen noch Segenswege machen

 7.  Du hast Entscheidungen zu treffen

 8.  Du sollst keine anderen Götter haben neben mir

 9.  Wieviel liegt dir am Volk Gottes und an des Herrn Ehre?

10. Tust du das, was dir befohlen wurde?

11. Wenn du seiner Sache nachgehst, verspricht der Herr Bewahrung

12. Benutze Gottes Rüstung für den Kampf

13. Keine Angst, der Herr wird für dich streiten!

14. Bringe demütig Segensgrüße mit nach Hause

15. Der Herr spricht, und es geschieht

16. Sei nicht nachtragend und hüte dich vor verlockenden Angeboten der Welt

17. Gott nimmt es genau. Laß dich von niemandem von Gottes Weg abbringen!

18. Prüfe die Geister

19. Gottes Gnade züchtigt nur

20. Es kommt nicht auf den guten Start, sondern aufs Erreichen des Zieles an

21. Laß den Totengräberdienst!

22. Heuchle nicht!

23. Verwirklichst du Gottes Plan für dich?

24. Fruchten bei dir Gottes Lektionen?

25. Überhöre Gottes Reden nicht

26. Glaube!

27. Es gibt keine Zufälle

28. Nicht auf Kraft und Größe, sondern auf die Treue kommt es an

29. Auch du sollst erfahren, daß Gott noch Propheten hat und wirkt

30. Kommt es dir auf deine oder des Herrn Ehre an?

31. Du bist für deine Umgebung verantwortlich

November

 1.  Ist dir der angebotene Rettungsweg zu einfach?

 2.  Nicht du hast den Dank für deinen Dienst zu bekommen

 3.  Halte deine Versprechen vor Gott ein. Gib nach erbetener Hilfe den Götzendienst auf.

 4.  Zieh hin in Frieden. Zur rechten Zeit kommt der rechte Hinweis von Gott.

 5.  Die verborgene und unbereinigte Sünde holt uns irgendwann ein

 6.  Die Außenseite des Glaubens ist der tätige Gehorsam

 7.  Im Danken liegt der Weg des Heils

 8.  Lerne das hohepriesterliche Beten

 9.  Bete mit Demut und Glaubenszuversicht

10. Bringe allen Hohn zu Gott. Der Herr macht das schon.

11. Bete, glaube und arbeite!

12. Wir sollen unser Bestes geben, aber der Herr muß noch seinen Segen drauflegen

13. Wir haben einen barmherzigen Hohenpriester mit Vollmacht

14. Der Herr schreitet ein. Vergiß das Danken nicht!

15. Es ist noch Hoffnung da. Vergiß das Danken nicht!

16. Benutze das Rettungsmittel Gottes. Und vergiß das Danken nicht!

17. Der Herr hat Lust am Erbarmen. Vergiß das Danken nicht!

18. Jeder erntet, was er sät

19. Ohne Zögern und Zwischenaufenthalt kommt man ans ewige Ziel

20. Jesus hat Wohlgefallen an der Barmherzigkeit

21. Lebe würdig des Evangeliums

22. Eltern werden ihre Erziehung verantworten müssen

23. Greife nicht zur Selbsthilfe, suche bei Jesus Halt

24. Überprüfe deinen Glauben

25. Christus, der Hohepriester der zukünftigen Güter, kämpft für uns

26. Jesus - unser zuverlässiger Hohepriester

27. Wie würdest du deinen Glauben beurteilen?

28. Laßt uns aufsehen auf Jesus und laufen

29. Züchtigung ist ein Liebesbeweis Gottes

30. Das Leben ist da

Dezember

 1.  Laßt uns im Licht bleiben!

 2.  Verstehe den Zweck deiner mießlichen Lage und rufe zum Herrn

 3.  Wir sind auf Gottes Gnade angewiesen

 4.  Die Gnade ist kein Ruhekissen

 5.  Gottvertrauen wird belohnt

 6.  Warte auf den Herrn und bringe ihn auch anderen nahe

 7.  Das Warten auf den Herrn soll mit dem Dienst verbunden sein

 8.  In der Gebetskammer werden die großen Schlachten geschlagen

 9.  Wachse in der Liebe

10. Der Herr kommt und holt die Seinen

11. Laß dich von Gott für die Ankunft Jesu reinigen und heiligen

12. Wir sind berufen zu siegen und zu überwinden

13. Auch die Gläubigen werden zur Buße aufgefordert

14. Auch mit deinen Zweifeln wende dich direkt an Jesus

15. Der Herr braucht Nachfolger

16. Der Herr tröstet und hilft, damit wir es auch an andere weitergeben

17. Wer sich auf den Herrn verläßt, wird nicht enttäuscht

18. Keine Sünde und mangelndes Gebet sollen des Herrn Kommen verzögern

19. Verscherze nicht dein Glück bei Gott

20. Gerettetsein gibt Rettersinn

21. Liebe ist Leben ohne Stillstand

22. Entweder kalt oder warm

23. Nimmst du Gottes Rat an?

24. Hast du Raum für Jesus?

25. Im Herrn hast du Rat, Kraft und Frieden

26. Nimm die rettende und bewahrende Gnade an

27. Jesus ist und gibt Licht

28. Vor Jesus werden Entscheidungen getroffen

29. Vor Jesus kann nichts verborgen bleiben

30. Das neue Paradies

31. Geh mit Jesus ins neue Jahr

1. Januar

Ein Grund zur Freude - Jesus kündigt das Gnadenjahr an

„... Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, daß sie frei sein sollen, und den Blinden, daß sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn ...“

(Lk. 4,16-21)

Ein neues Jahr ist angebrochen. Was wird es uns bringen? In unserem Text ist die Rede vom angenehmen Jahr des Herrn. Mit diesen Worten wird auf das Hall- oder Jubeljahr hingedeutet, das alle 50 Jahre in Israel stattfinden sollte (3. Mo. 25,10). Das Besondere an diesem Jahr war, daß alle, die durch welche Umstände auch immer von anderen abhängig geworden waren, ihre Freiheit wiedererlangten. Der Prophet Jesaja, dessen Worte Jesus in unserem Abschnitt verliest, hat weissagend vom Knecht Jehovas geredet und den vollkommenen Erlaß oder das Freijahr verkündigt. Jesus kann mit Recht sagen, daß diese Schrift heute vor unseren Ohren erfüllt ist, denn die Zeit, die er brachte, ist das große Jubeljahr, das angenehme Jahr des Herrn. Er tritt auf mit der Botschaft vom Himmelreich und bringt es in seiner Person. Er, der Heiland, verkündigt den Armen das Evangelium, wie dem Schächer am Kreuz. Er heilt verstoßene Herzen, wie bei Mria Magdalena. Er gibt Gefangenen ihre Freiheit wieder, wie den Besessenen. Er schenkt Blinden das Augenlicht, wie Petrus, der spricht: „Herr, gehe von mir hinaus, denn ich bin ein sündiger Mensch“. Er macht Zerschlagene frei, wie den Gichtbrüchigen. Und dieses neue Jahr soll ein angenehmes Jahr des Herrn sein, denn Jesus ist noch derselbe wie vor fast 2000 Jahren. Er will nach seiner Verheißung bei uns sein alle Tage bis an der Welt Ende. Er will sich auch im neuen Jahr beweisen als ein Versöhner, Erlöser, Retter und Helfer. Er will mit seinem Geist und seinen Gaben überall bei uns sein. So sprechen wir fröhlich: „Unsere Wege wollen wir nun in Jesu Namen gehn. Geht uns dieser Leitstern vor, so wird alles wohlgelingen und durch seinen Gnadenschein alles voller Wonne sein.

2. Januar

Freude ist die Grundstimmung eines Gotteskindes

„Wenn der HERR die Gefangenen Zions erlösen wird, so werden wir sein wie die Träumenden. Dann wird unser Mund voll Lachens und unsre Zunge voll Rühmens sein ...“

(Ps. 126)

Fröhlichkeit und Freude ist die Grundstimmung eines Gotteskindes. Wie kann es auch anders sein?! Ist es doch ein Kindschaftsverhältnis zu Gott. Ist doch der ganze Himmel mit all seinen Gütern und Kräften sein Eigentum, denn was dem Vater gehört, daran hat auch das Kind Mitbesitz. Das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Der Heilige Geist öffnet uns den Besitz. Daher können wir uns allezeit an den ewigen Gütern freuen, auch wenn wir hier in Not, Trübsal und Armut leben. Die irdischen Verhältnisse können uns den Ausblick ins unsichtbare Reich nicht verbauen und den Besitz der Güter des Hauses Gottes nicht streitig machen. Freilich werden wir nur fröhlich sein können, wenn der Herr Großes an uns getan hat. Und der Herr Himmels und der Erde hat Großes an uns getan! Er hat seinen einzigen Sohn für uns in den Opfertod gegeben, um uns zu erlösen. Jesus selbst hat den Liebesratschluß seines Vaters für die gefallene Menschheit ausgeführt, hat Fleisch und Blut angenommen und ist als Menschensohn in den Kreuzestod gegangen. Der Tod konnte den Heiligen nicht halten. So ist er durch den Tod und die Auferstehung unser völliger Erlöser geworden. Doch wäre dieses Opfer der Selbsthingabe in den Tod für uns vergeblich, wenn wir uns wie viele andere damit begnügen, daß Gottes Sohn für die Sünden der Welt gestorben ist, ohne es für sich in Anspruch zu nehmen. Der Erlöser will sich uns offenbaren mit allem, was er für uns getan hat. Wir alle wollen uns ihm mit ganzem Herzen anvertrauen und im Glauben erfassen, was er uns alles in seiner Person anbietet. So nehmen wir den vollen Heilsbesitz an, und „dann wird unser Mund voll Lachens und unsere Zunge voll Rühmens sein ...“.

3. Januar

Egal, was kommt, halte fest am Herrn

„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.“

(Ps. 73,23-26)

Es hat zu allen Zeiten Gläubige gegeben, die reichlich erfahren haben, was der Herr Jesus zu seinen Jüngern sagt: „In der Welt habt ihr Angst oder Bedrängnis“. Ja, in gewissem Sinn werden es wohl alle erfahren, die dem Heiland nachfolgen. Aber es gibt auch solche, die der Herr ganz besonders in die Schule nimmt. Doch hat unser Gott bei allen schweren Führungen nur das eine Ziel: „Ich will dich auserwählt machen im Ofen des Elends“. Hier in unserem Psalm sehen wir auch so einen in innere Drangsal gekommenen Gläubigen. Allerdings war Asaph nicht ohne eigene Schuld in diese innere Dunkelheit geraten. In Vers 3 heißt es: „Denn ich ereiferte mich über die Ruhmredigen, als ich sah, daß es den Gottlosen so gut ging“ und in Vers 13: „Soll es denn umsonst sein, daß ich mein Herz rein hielt und meine Hände in Unschuld wasche?“ Der Blick auf andere Menschen, auf ihr scheinbares Glück und dann auf die eigene Frömmigkeit wird uns immer in innere Finsternis bringen. Aber Asaph fand den Weg wieder zurück. Er ging ins Heiligtum Gottes. Der Gang ins Heiligtum oder der Blick auf Jesus kann uns alle wieder zurechtbringen. Und dadurch, daß Asaph mit seinen Fragen zu Gott ging, wurde diese Zeit der Dunkelheit eine besondere Segenszeit für ihn. Ein heiliger Entschluß „Dennoch bleibe ich stets an dir“ führt ihn zu der herrlichen Glaubensstellung, daß Gott ihn auch in der Leidensschule an der Hand hält und daß alle seine Wege nach Gottes Rat geleitet werden. Die herrliche Frucht der im Glauben überwundenen dunklen Stunden ist dann Joh. 10,11.

4. Januar

Gott ist ein zuverlässiger Anker

„... Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich und gibst meiner Seele große Kraft. ... Wenn ich mitten in der Angst wandle, so erquickest du mich und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde und hilfst mir mit deiner Rechten. Der HERR wird meine Sache hinausführen. HERR, deine Güte ist ewig. Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen.“

(Ps. 138)

Dieser Psalm ist voller Lob Gottes. Die Psalmen sind darin recht beschämend für die Kinder des neuen Bundes, die so oft den Preis der Gnade Gottes hinter die Bitten um Gaben für sich selbst zurücktreten lassen. Wie muß unser Herz jubeln, wenn Gott seinen Namen herrlich macht. Und er tut es durch sein Wort, wie wir lesen. David lebte in diesem Wort, darum kannte er dessen Wert und wußte, was er von den göttlichen Verheißungen zu halten hatte. Er hatte sie in unzähligen Lebenslagen erprobt. Auch heute noch steht dieses Wort unerschüttert da, trotz allen Sturmlaufs der feindlichen Kritik, trotz aller Lauheit mancher seiner Verteidiger. Und Gott verherrlicht sich durch dasselbe. Das kann noch heute jeder erfahren, der sich kindlich an dasselbe hält. Gottes bisherige Gnade ist aber auch der Anker, auf den David seine Hoffnung für die Zukunft gründet. Gott wird das Werk seiner Hände nicht lassen. David wußte, daß er das Werk Gottes war. Wissen wir das auch? In einer Hinsicht freilich sind es alle Menschen. Er will sie auch erlösen und durch seinen Heiligen Geist aus ihnen eine neue Schöpfung vollbringen. Das ist die „neue Kreatur“, von der die Bibel redet. Diese Menschen sind doch noch in ganz anderer Weise Gottes Werk. Sie wissen, daß es nur lauter Gnade ist, was an ihnen geschehen. Gerade darum vertrauen sie Gott, daß er das Angefangene auch vollführen wird, daß er sie auch in der Trübsal nicht verlassen kann, ja daß diese Trübsal selbst nur ein Zeichen seiner Liebe ist.

5. Januar

Wer ist dein Ratgeber?

„Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! ...“

(Ps. 1)

Dieser Psalm gibt ein Rezept für die zeitliche und ewige Glückseligkeit. Drei Dinge sind zu meiden: der Rat der Gottlosen, der Weg der Sünder und die Gemeinschaft der Spötter. „Ich habe Lust an deinen Zeugnissen. Sie sind meine Ratgeber“, konnte David sagen. Sein Leben bestätigt: „Was er macht, das gerät wohl“. Sein Enkel Rehabeam suchte andere Ratgeber. Das Ergebnis war unheilbares Mißlingen. Der verlorene Sohn trat auf den Weg der Sünder, verlor alles, was er hatte, und beweinte bei den Säuen sein verfehltes, schandbares Leben. Lot teilte in Sodoms Tor den Sitz der Spötter. Er gehörte zu den Angesehenen der Stadt. Als er aus Sodom floh, mußte er merken, daß er kein Baum mit den Wurzeln „an den Wasserbächen“ war. Sein Leben war verfehlt und ohne Frucht. Wem aber der Eigenwille zur Last und Gottes Wille zur Lust geworden ist, wer Tag und Nacht über Gottes Willen nachsinnt, dessen Herz wurzelt im Element des Lebens, der Kraft und Freude, dessen Leben ist lebenswert und sein Tun gesegnet. Was er macht, das gerät wohl. Wir alle kennen Tage des Mißlingens, durchkreuzter Pläne und zerbrochener Hoffnungen. Das sind Schmerzens- und oft auch Gerichtstage. Fang dein Werk mit Jesus an. Hol dir Gottes „Ja“, ehe du deine Pläne machst. Setz all dein Hoffen auf ihn. So ersparst du dir viele Schmerzen und kannst für viele göttliche Wunderwege danken. Das Leben der Gottlosen ist lauter Zerbrochenheit, Spreu ohne Halt und Widerstand, ein Spielball jeden Windes. Das Leben der „Gerechten“, der durch Jesus Geretteten und Versöhnten, ist Ruhe und Geborgenheit. Gott kennt ihren Weg. Er führt zur Herrlichkeit. Glückselig ist der, der auf diesem Weg gefunden wird. „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“, sagt Jesus.

6. Januar

Besitzt du das Licht und das Feuer der Liebe Gottes?

„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! ...“

(Jes. 60,1-6)

Die tiefe und wahre Erkenntnis Gottes und Jesu Christi und das Feuer der göttlichen Liebe sind so eng miteinander verbunden, wie die Strahlen mit der Sonne. Hat das Feuer der göttlichen Liebe diejenigen, die sich zu den Seinen zählen, so entzündet, daß sie sich mit allem, was sie haben, im Feuer dieser Liebe ihrem Gott und Heiland hingegeben haben? Wir wollen nicht undankbar sein für das, was in seiner Gemeinde vorhanden ist. Wir können auch nicht genug dafür danken, was Gott in unserer Zeit seinem Volk an Licht, Liebe, Kraft und Leben geschenkt hat. Aber ebenso nötig ist es, sich die Augen öffnen zu lassen für all das, was dem ganzen Volk Gottes noch fehlt, um als ein Licht dazustehen, damit auch die Ungläubigen, die Heiden sich nicht mehr dem göttlichen Glanz entziehen können und mitgerissen werden, in demselben Licht zu wandeln. Es sind besonders zwei Merkmale, die sich immer zeigen, sobald etwas von dem Licht und Feuer der Liebe Gottes ausgegossen ist:

1. Man lebt nicht mehr sich selbst, sondern man lebt nur noch für Gott und Jesus. Man ist auch bestrebt, ein völliges Opfer für seine Mitmenschen zu werden, damit auch ihnen Christus groß und herrlich und alles andere klein und nichtig wird.

2. Solche Leute warten auf den wiederkommenden Heiland und bereiten sein Kommen vor. Sie wissen, daß nur durch das Kommen Jesu in seiner Macht und Herrlichkeit das Dunkel und die Macht der Finsternis vertrieben wird. Sind diese Mächte der Finsternis durch den Wiederkommenden weggeräumt und gefangen gesetzt, so wird sich Jesaja 60 ganz erfüllen. Der Tag seines Kommens wird alle Höhen zu Boden werfen. Jesus wird dann in seiner ganzen Größe und Herrlichkeit von den Völkern erkannt und geliebt werden.

7. Januar

Gott will dich trösten

„Tröstet, tröstet mein Volk! spricht euer Gott. ... Bereitet dem HERRN den Weg ... denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, und alles Fleisch miteinander wird es sehen; denn des HERRN Mund hat’s geredet.“

(Jes. 40,1-5)

Unser Gott ist ein Vater der Barmherzigkeit und ein Trost für die Sünder, die Mühseligen und Beladenen, die nach Trost verlangen. Er hatte ein warmes Herz und Trost für sein Volk Israel, als es wegen all seiner Sünden in der Gefangenschaft war und Mühsal hatte. „Tröstet, tröstet mein Volk!“, läßt Gott ihm sagen. Und was war der Trost, mit dem er sein Volk trösten ließ? Die Mühsal des Volkes ist vollendet und hat ein Ende. Seine Schuld ist abgetragen. Das Volk hat aus der Hand Jehovas für alle seine Sünden ein Übermaß von Gnade und Liebe empfangen. Gott hat eine überströmende Gnade für alle unsere Sünden. „Wo die Sünde mächtig geworden ist, da ist doch die Gnade viel mächtiger geworden“.

Das schreib dir in dein Herz, du hochbetrübtes Heer,

bei welchem Gram und Schmerzen sich häufen mehr und mehr:

Sei unverzagt! Ihr habet die Hilfe vor der Tür!

Der eure Herzen labet und tröstet, steht allhier!

Wer steht vor euch? Jesus, in dem die heilsame Gnade Gottes allen Menschen erschienen ist. Er ist gekommen, damit die Sünde abgetan, die Missetat gesühnt und die ewige Gerechtigkeit gebracht werde. Und er hat all das mit dem Opfer seines heiligen Leibes zustande gebracht.

Ein volles, freies, ewiges Heil hat Jesus uns gebracht.

Mein Herz, ergreife jetzt dein Teil, das völlig selig macht!

Aber dazu ist es nötig, daß du, stolzes Herz, dich beugst und demütigst und du, verzagtes Herz, auf Jesus aufschaust. Und die Herrlichkeit Gottes wird sich dir offenbaren. Du bist reichlich getröstet durch Jesus.

8. Januar

Gott will dir neue Kraft geben

„Männer werden müde und matt, und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den HERRN harren, kriegen neue Kraft, daß sie auffahren mit Flügeln wie Adler, daß sie laufen und nicht matt werden, daß sie wandeln und nicht müde werden.“

(Jes. 40,30.31)

Es gibt die Naturkraft, welche große Aufgaben mit gutem Willen und freudiger Kraft ergreift. Aber diese Kraft erlahmt. Der jung bekehrte Christ lief doch so freudig vorwärts, wer hat ihn aufgehalten? Die Müdigkeit überfiel ihn. Matt hängt sein Kopf. Welch wehmütiger Anblick! Die Lust die Freude ist dahin. Ein Jüngling, das ist im Sinn der Bibel ein Christ, der schon im Kampf stark ist. Er hatte mit Gottes Wort den Bösewicht überwunden. Und dieser Jüngling fällt. Wie kam das? Er verläßt sich auf seine eigene Kraft, doch darin ist etwas sehr Gefährliches. Wir brauchen „neue Kraft“. Diese neue Kraft wird in unserer Schwachheit mächtig. „Wenn ich schwach bin, so bin ich stark“, das kann das müde Kind und der gefallene Jüngling erfahren, wenn sie nur tun, was uns törichten Menschen oft so schwer fällt, nämlich „auf den Herrn harren“. Wer sein Auge glaubend auf Jesus richtet, der wird angetan mit Kraft aus der Höhe, mit der Jesuskraft, die anders ist als unsere Kraft. Jesus wird nicht müde noch matt. Und wer neue Kraft empfängt, der wird auch nicht müde noch matt. Wie auf Adlers Flügeln fährt er auf. „Näher mein Gott zu dir!“ Die Flügel eines Adlers sind stark. Der Adler trägt darauf seine Jungen mit sich in die Höhe. Kannst du schon etwas tragen? Wer möchte sie nicht haben, diese „neue Kraft“, die nicht wankt wie unsere eigene Kraft?! Die auf den Herrn harren, die sollen sie haben. Harre, meine Seele, des Herrn!

9. Januar

Gönne dir Gottes Schutz

„... Aber du, HERR, bist der Schild für mich, du bist meine Ehre und hebst mein Haupt empor. Ich rufe mit meiner Stimme zum HERRN, so erhört er mich von seinem heiligen Berge. Ich liege und schlafe und erwache; denn der HERR hält mich. ... Bei dem HERRN findet man Hilfe. Dein Segen komme über dein Volk!“

(Ps. 3)

Der Sänger David stand im vertrauten Umgang mit seinem Gott. Er wußte sich von ihm geliebt und in ihm geborgen, trotz der vielen Feinde, die ihn umringten. Er war in großer Bedrängnis. Sein Sohn erhob sich gegen ihn, und David mußte vor ihm fliehen. „Den Eltern ungehorsam“ (2. Tim. 3,2). Dein Herz will schier zerbrechen, liebe Mutter, wegen dem Stolz und Eigensinn deines Kindes, das trotz deiner Gebete noch fern vom Herrn ist. Oder deine Krankheit hat dich niedergestreckt. Eine Woge um die andere kommt über dich. Eins nach dem anderen sinkt ins Grab. Von außen tönt der Ruf an dein Ohr: „Was nützt dir dein Beten? Du hast keine Hilfe bei Gott“. Vertraue! In diesen Augenblicken wird das göttliche „Dennoch“ geboren. Als kein Ausblick und kein Durchblick vorhanden war, sagte David: „Du aber, Gott, bist mein Schild“. Das Vaterherz war für das von seinen Feinden umringte Kind offen. Er jauchzte unter Gottes Schild: „Du wirst, wenn deine Stunde gekommen, mein Haupt erheben und mich zu Ehren setzen“. Stehst du in bangen Stunden, dann prüfe dich, ob deine Vergangenheit geordnet, ob du den Flammenblick deines Herrn, der keine Sünde duldet, ertragen kannst! Laß dich durchleuchten! Und dann halte aus! Wenn der Herr in dir zu seinem Recht gekommen ist, dann wird er deine Wege ebnen und sich in deinem Leben herrlich erweisen. Der Sänger schrie zu Gott, und Gott antwortete. David legte sich zur Ruhe nieder und schlief wie ein Kind im Mutterarm. Er fühlte sich sicher geborgen in den starken Armen, und beim Erwachen stellte er fest: „Er hält mich. Was will ich noch mehr?“ Alle Furcht ist verschwunden. Die Feinde sind auf Golgatha besiegt. Der Segen Gottes ist flüssig geworden. Du bist umringt vom Segen. Öffne dich ihm heute!

10. Januar

Läßt du Gott zu Wort kommen?

„... Ich will dich fragen, lehre mich! Ich hatte von dir nur vom Hörensagen vernommen; aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße ...“

(Hiob 42, 1-10)

Es war eine wichtige Stunde für Hiob, als er dem Herrn antwortete: „Ich erkenne, daß du alles vermagst. Darum bekenne ich, daß ich unweise geredet habe, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe“. Mit vielen Worten hatte sich Hiob gegen seine Freunde zu verteidigen versucht. Einerseits zu Recht, denn Gott selbst strafte die Freunde, weil sie nicht recht geredet hatten. Erst als Hiob die Worte ausgingen, konnte Gott mit ihm reden. Gott muß oft recht lange warten, bis er bei den Menschen zu Wort kommt. Aber wenn er dann redet, dann behält er auch Recht, und jedes menschliche „Warum“ und jede Entschuldigung verstummt. Gott hat und behält Recht. Warum mußte Hiob so viel leiden, von dem Gott doch selbst sagte, er sei gottesfürchtig und meidet das Böse? Gottes Wort gibt uns hier eine vierfache Antwort:

1. Um Hiobs willen. Hiob bekam eine tiefere Erkenntnis von Gott. Auch konnte Gott ihn nach seinem Leiden doppelt segnen.

2. Um Hiobs Freunde willen. Auch sie sollten in der Gotteserkenntnis weitergeführt werden. Dazu wurde Hiob zum Werkzeug.

3. Um den Teufel zu besiegen. Der Teufel glaubte nicht an eine selbstlose Gottesfurcht. An Hiobs Beispiel sollte er dies sehen.

4. Um Gottes willen. Nicht nur in der Arbeit für ihn, sondern noch vielmehr durch das Leben seiner Kinder wird Gott verherrlicht. Es ist herrlich, selbst durch Leiden Gott näher zu kommen. Doch es ist größer, wenn auch andere durch unser Leiden gesegnet werden. Im Paradies besiegte der Teufel den Menschen. Der Menschensohn Jesus und mit ihm die Seinen tragen zur Verherrlichung Gottes den endgültigen Sieg davon. Willst du nicht auch deinem Gott im Dunkeln und auf Wegen vertrauen, die du nicht verstehst? Sein Rat ist wunderbar und führt es herrlich hinaus.

11. Januar

Bist du bei Gott in Gnaden?

„... Ich danke dir, HERR, daß ... dein Zorn sich gewendet hat und du mich tröstest. Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil ...“

(Jes. 12)

Was für Gedanken sonst noch dieses Kapitel aus dem Buch des Propheten Jesaja bei uns wecken mag, man kann aus demselben aber auch lernen, welche Merkmale der Gnadenstand an sich trägt.

Wir wissen, welche Wirkung die Züchtigungen Gottes beim natürlichen Menschen so leicht hervorrufen: Klagen, Murren, Bitterkeit, Verzagtheit. Wer aber bei Gott in Gnaden ist, kann danken auch für das Schwere, das ihm widerfährt. Wer bei Gott in Gnaden ist, hat den Gott des Heils erfahren. Das ist nicht so zu verstehen, daß sich jeder Mensch im Stand der Gnade befindet, der einmal die Hilfe in äußerer Not erfahren hat. Aber wem Gott sich innerlich offenbarte, wer etwas erlebte von dem „Jesus nimmt die Sünder an“, wer Kraft von oben empfing, so daß er Herr wurde über sich selbst, und wer dem Herrn sich ergab mit Leib und Seele, für Zeit und Ewigkeit, der ist im Stand der Gnade.

Ein weiteres Merkmal dieses Standes ist der ununterbrochene Zugang zu den Quellen des Heils. „Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.“ Wolken lassen mitunter den Regen auf die Erde gießen. Brunnen geben immer Wasser. Wer sich unaufhörlich am Wort Gottes laben kann, der ist bei Gott in Gnaden. Und der, welcher gelernt hat zu loben, zu preisen und zu bekennen, wer es hinausrufen möchte in die weite Welt, wie groß und freundlich Gott ist, ja der ist bei Gott in Gnade. Bist du es? Wenn nicht, dann eile, ehe es zu spät ist! Wenn ja, dann bleibe darin mit heiliger Furcht!

12. Januar

Wo ist dein Zuhause?

„Wißt ihr nicht, daß ich sein muß in dem, was meines Vaters ist?“

(Lk. 2,41-52)

Jesu Kindheit und Jugendzeit ist wie ein verschlossener Garten. Eine einzige Blume daraus hat uns Gott mit unserer Geschichte dagelassen. Wie mag sich der Knabe Jesus nach dem Passafest gesehnt haben, wo er endlich das Heiligtum seines Gottes, den Tempel Jerusalems, betreten durfte! Sehnen sich unsere Kinder auch so nach Gottes Heiligtum? Auf dem Heimweg vermißten Maria und Joseph ihr Kind, das in Jerusalem geblieben war. Ja, Jesus war noch ein Kind, das man leicht in den Gassen verlieren konnte, wenn man es außer acht ließ. Aber Jesus war in seinem Element. Für ihn war der Tempel das Haus seines Vaters. Dort wehte für den Knaben Heimatluft. Dort sah er zum ersten Mal das Lamm und das Blut der Versöhnung. Die Eltern fanden ihr Kind fragend und antwortend zu den Füßen ergrauter Lehrer im Tempel. Von Maria kommt der erste Vorwurf, den sie ihrem Kind glaubt machen zu müssen. Aber Jesus antwortet: „Wußtet ihr nicht, daß ich sein muß in dem, das meines Vaters ist?“ Ja, sie hätten es wissen können. Der erste Lichtstrahl von oben leuchtete ins junge Herz und zeigte ihm, daß ein anderer als Joseph sein Vater war. Kind Gottes, bist du auch zu Hause in den ewigen Dingen deines Vaters? Gehorsam geht Jesus mit seinen Eltern nach Nazareth. In Jerusalem hat er gelernt, daß der Weg des Lammes ein Weg der Demut ist. Haben das unsere Kinder auch schon gelernt? Jesus war dazu bereit, darum durfte er nun zunehmen an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. Das Kind Jesus will auch uns den Weg in diesen Kindesstand zeigen.

13. Januar

Kennst du die Wahrheit?

„... Von ihr (der Hoffnung im Himmel) habt ihr schon zuvor gehört durch das Wort der Wahrheit ... und die Gnade Gottes erkannt in der Wahrheit ...“

(Kol. 1,1-14)

Gerettet wird man heute genauso wie damals. Man muß das Evangelium von Christus, das Wort der Wahrheit gehört und die darin angebotene Gnade Gottes erkannt, das heißt es für sich ergriffen haben. Dann kommt man mit einem Mal heraus aus der Herrschaft der Finsternis und hinein in das Reich Gottes lieben Sohnes. Für wieviel hat man von dem Tag an zu danken! Für die Erlösung durch Jesu Blut, für die Vergebung der Sünden, für Jesus selbst, den Gegenstand unseres Glaubens, unseres Herzens Freude, Trost und Friede, für alle Heiligen, den Gegenstand unserer geschwisterlichen Liebe, für das erwartete Erbteil der Heiligen im Licht. Erlöste lernen immer mehr den Willen Gottes erkennen und lieben, so daß sie wirklich (sonst würde Paulus gewiß nicht unaufhörlich darum bitten) dem Herrn gefällig wandeln können und fruchtbar sind in allen guten Werken. Zu unserer großen Freude wachsen wir in der Kraft der Gnade, die nicht nur errettet, sondern auch befähigt, dem Vater auch in Verfolgung, Feindschaft und Anfechtung zu danken. Erlöste sind für jeden Leidensweg durch Gottes Macht mit der nötigen Kraft gestärkt und zu jeder Art von Geduld und Langmut freudig bereit. Lieber Leser, bist auch du schon errettet?

14. Januar

Jesus will uns herrlich gestalten

„... Auch euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken, hat er nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle; wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel.“

(Kol. 1,15-23)

Bedenke heute einmal Jesu Herrlichkeit! Da ist der große unsichtbare Gott, der allmächtige Vater. Gottes Sohn ist sein Ebenbild! Da ist die ganze Schöpfung, das unendliche Weltall mit allen Kreaturen im Himmel und auf Erden. Wenn ein Jüngling zum Mond losmarschieren könnte, so würde er als gereifter Mann dort ankommen. Derselbe Wanderer würde bis zur Venus, der zweitnächsten Entfernung, 2800 Jahre brauchen und hätte bis zum entferntesten Himmelskörper, dem Neptun, nicht weniger als 9967 Millionen Kilometer zurückzulegen. So riesengroß ist die Welt. Gottes Sohn ist ihr Urquell! Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Da ist das Himmelreich mit seiner Lebensfülle und seinem Versöhnungsfrieden. Gottes Sohn ist sein Anfänger und Vollender! Alles im Himmel und auf Erden lebt in ihm und wird durch ihn versöhnt. O wie hoch ist er erhöht! Und er, der Herrliche, ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Darum fürchte dich nicht in deiner Ohnmacht und Schwachheit. Er hat euch, seine ehemaligen Feinde, durch sein Blut versöhnt und bekehrt, damit er euch vor sich selbst heilig, unsträflich und ohne Tadel darstelle. Das ist sehr wohl möglich, wenn ihr fest im Glauben und in der Hoffnung des Evangeliums gegründet bleibt und euch an ihn, das Haupt, haltet! Er durchströmt dann den Leib mit seiner Kraft, und jedes Glied steht unter seiner Leitung. Die Herrlichkeit des Hauptes garantiert die Entstehung einer Gemeinde, die herrlich ist. Ihm sei die Ehre!

15. Januar

Laß dich verändern!

„...Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Den verkündigen wir und ermahnen ... und lehren alle Menschen in aller Weisheit, damit wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen ... damit ihre Herzen gestärkt und zusammengefügt werden in der Liebe und zu allem Reichtum an Gewißheit und Verständnis, zu erkennen das Geheimnis Gottes, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis ...“

(Kol. 1,24-2,5)

Der einstige Verfolger der Gemeinde kann jetzt schreiben: „Ich, Paulus, bin Diener des Evangeliums“. Der einst gegen die Christen war, ist jetzt für den Leib, die Gemeinde. Einst litt die Gemeinde durch ihn, jetzt kämpft er um sie. Er freut sich in seinen Leiden, die er für sie leidet und an seinem Fleisch erstattet, was noch mangelt an Trübsal in Christus. Und das tut jetzt Paulus, ein ehemals feindlicher Jude. Welch eine Veränderung! Ebenso soll sich an einstigen Heiden der ganze Reichtum der Herrlichkeit zeigen, und sie sollen reiche Frucht bringen. So herrlich, gereift und untadelig soll jeder Gläubige werden. Gewiß ist ein großes Geheimnis Gottes über der gesamten Menschheit. Aber der Grund, die Hoffnung solcher Herrlichkeit ist offenbar. Es ist Christus, der in den Seinen wohnt und wirkt. Dazu sind gewiß Ermahnungen untereinander gut, und daß jeder an sich selbst arbeitet und für andere ringt. Diese wichtige Wahrheit steht voll im Licht. Denn in Christus liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen. Viele Kinder Gottes wissen eigentlich nicht recht, was für einen Erlöser sie haben. Dieser wichtige Punkt der Heiligungslehre wird vielfach durch „vernünftige Reden“ verdunkelt. Der Verstand muß erst einmal verstehen, daß alles durch Jesus geschieht und nicht durch uns. Dann kommt Ordnung und Klarheit, Kraft und Sieg in unser Leben. Die bis dahin verborgenen Schätze werden endlich offenbar.

16. Januar

Welcher Christus ist dein Christus?

„Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so ... seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben ... Seht zu, daß euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet ... nicht auf Christus. Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig. ... Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet. Er hat die Mächte und Gewalten ihrer Macht entkleidet und sie öffentlich zur Schau gestellt und hat einen Triumph aus ihnen gemacht in Christus.“

(Kol. 2,6-15)

Man hört heute viel von einem Christus, der anders ist, als der in der Bibel überlieferte. Doch in dem Christus der modernen Gelehrten kann niemand mit seinem Leben wurzeln, sich erbauen zu einer Behausung Gottes im Geist und gegen Versuchungen fest und für alle Führungen dankbar werden. Solch ein Christus lebt aber! In ihm wohnt die Fülle des Göttlichen. Vor ihm verschwinden alle Herrlichkeiten und Größen dieser Welt. In ihm haben wir völliges Heil. Mit ihm sind die Bekehrten und Getauften für die Welt und die Sünde gestorben und begraben. Er half ihnen aus ihrem traurigen Todeszustand heraus. Durch sein Blut ist all ihre Sündenschuld bezahlt und ihnen dadurch seliger Friede geschenkt. Er hat die Handschrift, die gegen uns war, nämlich das Gesetz, zerrissen und ans Kreuz geheftet. Sie sind frei davon. Jetzt soll alles nur durch Antrieb des Geistes geschehen. Er hat Hölle, Tod und Teufel entthront, abgesetzt! Das sind alles Gnadengüter, die keine Philosophie oder Menschensatzung je zustande brachte. Das gibt uns nur der Heiland der Bibel. Jede andere Lehre bewährt sich nicht und bringt einer sterbenden Welt keine Hilfe aus Sünde, Not und Nacht. Wie gut, daß es jetzt an so vielen Orten Erweckung und Bekehrungen gibt. Da glauben nicht nur die Christen unserer Tage, sondern erkennen, erfahren und erproben auch wirklich, daß der Sohn des lebendigen Gottes dieser Christus ist. Sie lassen sich dann Jesus durch keine Weisheit dieser Welt mehr rauben. Bete um eine tiefgehende Erweckung in deinem Wohnort!

17. Januar

Du bist frei für Christus und seine Sache

„So laßt euch nun von niemandem ein schlechtes Gewissen machen ... Laßt euch den Siegespreis von niemandem nehmen ... Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist ... Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in Herrlichkeit.“

(Kol. 2,16-3,4)

Gotteskinder brauchen nicht ihr Gewissen beschweren durch Forderungen an sie, wie Vegetarier zu werden oder den Sabbat zu halten. Wer Christus hat, verläßt den Schatten, mehr sind solche Forderungen nicht.

Gotteskinder, der Leib Christi, brauchen nicht allzu ängstlich sein, wenn es mal am Leib „Bänderrisse, Verstauchungen oder Gelenkentzündungen“ gibt und es zu Funktionsstörungen, Trennungen und Parteiungen kommt. Das Gedeihen des Leibes Christi und sein eigentliches Wachstum geht doch vom Haupt aus. Blicke nur auf Jesus mitten in dem Streit!

Gotteskinder brauchen nicht mehr ängstlich zu fragen: „Ist dies oder das erlaubt?“ Der Herr leitet die Seinen in allen Dingen und zeigt, was zweifelhaft und aufzugeben ist. Er gönnt uns auch den Gebrauch seiner Gaben, soweit es nicht das Fleisch fördert und den Heiligen Geist betrübt.

Gottes Kinder brauchen sich nicht anzustrengen, himmlisch gesinnt zu werden. Wer mit Christus auferstanden ist, ist ins Himmlische versetzt und sucht das Himmlische ganz von selbst. Der Schwerpunkt des Lebens liegt nun in ihm. Das kann die Welt freilich nicht verstehen. Das Leben mit dem verborgenen Christus erregt das verwunderte Kopfschütteln der Leute. Aber ein Kind Gottes weiß, einst wird der Vielverachtete wiederkommen, und dann werden auch wir mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit. Wenn wir mitleiden, werden wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

18. Januar

Laß dich von Grund auf erneuern

„... ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. ... So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander ...! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in einem Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.“

(Kol. 3,5-15)

Wir bringen aus unserem früheren Wandel allerlei Sünden wie Geiz, böse Lust, Zorn, Lügen mit in den Gnadenstand. Diese Sünden muß man abtöten, ablegen, damit gründlich brechen. Es gilt, den alten Menschen ein für allemal auszuziehen und gleichzeitig den neuen Menschen anzuziehen, den man sieht und dessen Eigenschaft ist, sich fortwährend zu erneuern. Der alte Mensch kommt aus seinen Irrtümern nicht heraus. Der neue Mensch bekommt immer bessere Erkenntnis und wird immer mehr zu Jesu Ebenbild verändert. Alles Wollen und Vollbringen aber gibt Jesus, und zwar allen. Welch ein Trost! Ein gutes Hilfsmittel, unsere alten Sünden zu überwinden, ist die Pflege des Guten. Man bekämpft den Zorn mit herzlichem Erbarmen, die Heftigkeit mit Güte, die Bosheit mit Demut und selbstverleugnender, hingebender Liebe, die alle anderen Tugenden in sich beinhaltet. Willst du überwinden, so muß Christi Friede in deinem Herzen regieren. Nur keinen Kampf mehr in eigener Anstrengung! Laß ab vom eigenen Ringen! Setze deine Hoffnung, du schwaches, müdes Herz, ganz auf die Gnade! Der Herr wird für euch streiten, und ihr werdet stille sein. Zum Überwinden muß man überwunden, herausgeliebt, erwählt, bekehrt sein. Nur wenn die alte Schuld vergeben ist, fängt ein neues Leben an. Überwinder sind stets eifrige Bibelfreunde, Leute mit Lob und Siegesliedern auf den Lippen, die bei jedem Wort und Tat Jesus allein vor Augen und im Herzen haben. Zum Überwinden führt nur ein entschiedenes, zielbewußtes Christentum.

19. Januar

Finde den rechten Ton zu deinem Gegenüber

„Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich’s gebührt in dem Herrn. ... Ihr Herren, was recht und billig ist, das gewährt den Sklaven, und bedenkt, daß auch ihr einen Herrn im Himmel habt.“

(Kol. 3,18; 4,1)

Jesus sagt: „Siehe, ich mache alles neu“. Auch das Familienleben. Wenn sich die Frau bekehrt, so ist sie um des Herrn willen ihrem Mann gern untertan. Wenn der Ehemann ein Gotteskind geworden und nun kein Haustyrann mehr ist, sondern ein liebender und rücksichtsvoller Gatte, dann fängt ein neues Leben in der Ehe an. Wenn die Kinder nun mit den Eltern zu den Versammlungen der Christen gehen, so finden auch sie Jesus, und die Eltern bekommen gehorsame, fromme Kinder, und auch die Kinder bessere Eltern. Denn Vater und Mutter sind liebevoll, geduldig und freundlich geworden, sie erziehen jetzt ihre Kinder in der Zucht und Ermahnung des Herrn und pflegen ihr Seelenheil. Mann hört dort, wo früher Klagen, Seufzen, Zanken und Schelten war, kein böses Wort mehr den ganzen Tag. Auch die Arbeiter und Angestellten, die den Heiland haben, haben es vielleicht oft auch nach der Bekehrung noch schwer im Dienst bei der vielen Arbeit. Aber jetzt fällt einem der Gehorsam doch leichter in der Kraft dessen, der auch nicht gekommen ist, daß er sich dienen lasse, sondern, daß er diene. Auch steht nun das Kindermädchen oder der Diener allezeit vor Gott, tut also auch unbeobachtet von der Herrschaft seinen Dienst gewissenhaft. Nun ist die treue Pflichterfüllung und die stille Duldung manchen Unrechts zur Ehre des Herrn und als ein wichtiges Zeugnis für das Evangelium innerliche Herzenssache geworden. Nun finden endlich auch gläubige Arbeitgeber den rechten Umgang mit ihren gleichfalls gläubigen Untergebenen, was nicht immer leicht ist, nämlich die gottgewollten Unterschiede zwar festzuhalten und doch jene als Brüder und Schwestern im Herrn zu achten. Siehe da, eine Hütte Gottes bei den Menschen!

20. Januar

Mache halt vor dem Ursprung und Ziel deines Lebens

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde ... Und Gott sprach: Es werde ... Und es geschah so. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut ...“

(1. Mo. 1)

Die Weltentstehungsurkunde am Anfang der Bibel ist noch nicht überholt. Die wissenschaftliche Forschung hat sich vielmehr allmählich zu ihr emporgearbeitet. Wie öde sind die „streng wissenschaftlichen Aufstellungen“, die aus dem Tod das Leben, aus dem Nichts die Urzelle und aus der Materie den Geist entstehen lassen. Wie großartig ist dagegen das Wort der Schrift: Gott, die ewige, allmächtige Liebe, ist der Anfang der Welt. Damit gebietet die Bibel dem Menschen, vor dem Ursprung der Welt, dem Lebensgott und Schöpfer, den die Natur, Geschichte und Bibel verkünden, bescheiden haltzumachen. Im Anfang ist Gott! Hüte dich, über diesen Anfang hinauszudenken! Behaupte nicht, auf alle deine Fragen Antworten zu haben! Dein Vermögen, endlos zu fragen, verweist dich auf deinen Schöpfer. Dein suchendes Herz nötigt dich zum Glauben! Freue dich - die Liebe, das Gottesherz ist der Ursprung der Welt und das Ziel. Halte fest - der Geist ist das Leben. Werde kein Sklave des Sichtbaren. Das Wort ist der Lebenskanal, der die Wahrheit und Ewigkeit in dein Leben leitet. Dieser Grund der Schöpfung ist faßbar in die Geschichte der Menschen getreten. Durch Jesus ist die Welt geschaffen. Er ist als das Herz Gottes die Ursache ihrer Entstehung. Höre die Predigt der Schöpfung und bete an die Macht der Liebe in Jesus! Verachte nicht das Geschaffene, die Vielfalt der Natur, auch wenn sie vergänglich ist. Danke für das Sichtbare, das du nicht entbehren kannst. Behalte aber das Ziel im Auge - Gott, den Zweck der Schöpfung, und deine Vollendung in Christus! Preise Jesus Christus, das Licht der Welt, die Wahrheit, das Leben und die Auferstehung! Er ist der Grund unseres Daseins.

21. Januar

Gott läßt dich entscheiden

„... Ja, sollte Gott gesagt haben? ...“

(1. Mo. 3)

Der Machtkampf um die Menschen an diesem Morgen des Menschheitstages steht enthüllt vor uns. Zunächst wird uns des Schöpfers Wille offenbar. Die Menschen sollen frei wählen und sich entscheiden können. Gott umgibt uns mit seiner Liebe und schenkt unserem Gewissen eine wunderbare Gottempfindlichkeit. Das Wesen des Menschen, sein Naturtrieb ist, nur an sich selbst zu denken, sich selbst gehören, sein Leben für sich haben wollen. Das ist der Urtrieb der Sünde, alles für sich allein zu haben und auf sich selbst gestellt sein zu wollen. In Wirklichkeit sind wir keineswegs so eigenständig, sondern von jedem Atemzug, von jedem Stück Brot abhängig. Wann war jemals diese falsche Einbildung so stark wie in dieser unserer Zeit? Auch das Wesen des Versuchers wird uns klar. Im Menschen selbst ist das Böse doch nicht stark genug, um alle Wahrheit und den Eindruck der Abhängigkeit von göttlicher Liebe zu überfluten, da muß die Finsternis aus einer dunklen Tiefe herbeirauschen. Die Aufgabe des Bösen ist, das Vertrauensband zwischen Gott und den Menschen zu zerschneiden. „Sollte Gott gesagt haben? Du siehst Gott doch nicht. Wo ist er denn?“ O dieser Lügner, als ob der Unsichtbare anders als mit dem unsichtbaren Auge des Gewissens zu erkennen wäre! „Du Mensch wirst sein wie Gott. Du bist das höchste Wesen im Weltall. Es ist niemand über dir. Du bist dein alleiniger eigener Herr. Du bist jenseits von Gut und Böse. Du bist souverän. Du bist frei“, wie machtvoll wiederholt dies die Versuchung in jedem Herzen! Welch eine Mahnung für uns: Bleibe wahr! Halte dich an Gottes Stimme! Hüte dich vor der Lüge der Welt! Siehe das Kreuz von Golgatha, da zeigt die Sünde ihren wahren Charakter - Gottesabfall, Mord der ewigen Liebe. Aber auch Gottes Liebe steht dort als das, was sie ist - in Ewigkeit treu, eine unverdiente, lautere Gnade. Der Blick aufs Kreuz befreit von der Macht der Schlange.

22. Januar

Unter welchem Zepter stehst du?

„... Und der HERR sah gnädig an Abel und sein Opfer, aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? Ist’s nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie ...“

(1. Mo. 4,1-16)