Titus braucht Hilfe - Patricia Vandenberg - E-Book

Titus braucht Hilfe E-Book

Patricia Vandenberg

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Beschreibung

Nun gibt es eine Sonderausgabe – Dr. Norden Extra Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben. Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stößt, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine großartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen. »Wir haben nicht gewonnen?«, fragte Felicitas Norden und starrte ungläubig auf den Bildschirm. »Wir haben nicht nur nicht gewonnen. Wir haben haushoch verloren«, klärte sie ihr jüngster Sohn Janni auf und zog das Headset vom Kopf. Jetzt, da die Computer verstummt waren, machte sich die traurige Stimmung der Niederlage in dem Zimmer breit. Es hatte kaum mehr Ähnlichkeit mit dem Jungenzimmer, das es noch vor ein paar Tagen gewesen war. Sage und schreibe acht Personen der Familie Norden saßen zu zweit oder dritt an Computern, die eigens herbeigeschafft worden waren. Jeder Platz war mit Headsets, Wasserflaschen und Knabbereien ausgestattet, um als Team Norden beim Vorentscheid des Computerspiel-Wettkampfs den Sieg zu erringen. Das, was von Daniel und Fee als Trost für ihren jüngsten Sohn gedacht gewesen war, entpuppte sich nun als herber Misserfolg. »Wie haben die anderen es geschafft, uns zu schlagen?« Fees Gesichtsausdruck wirkte so ratlos, dass Janni trotz seiner Trauer lachen musste. »Sie waren einfach die besseren Spieler!« »Aber wir haben uns grandios geschlagen. Ich verstehe das nicht.« Felicitas legte die Kopfhörer zur Seite und rieb sich die schmerzende Stirn. Seit Tagen plagten sie Kopfschmerzen, wofür sie das Spielen am Computer verantwortlich machte. Insgeheim war sie froh, dass der Spuk vorschnell ein Ende hatte. »Deine Technik ist absolut fantastisch. Du hast mit Abstand die meisten Gegner ausgeschaltet«

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Seitenzahl: 105

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Dr. Norden Extra – 258 –Titus braucht Hilfe

Warum vertraut er sich niemandem an?

Patricia Vandenberg

»Wir haben nicht gewonnen?«, fragte Felicitas Norden und starrte ungläubig auf den Bildschirm. »Wir haben nicht nur nicht gewonnen. Wir haben haushoch verloren«, klärte sie ihr jüngster Sohn Janni auf und zog das Headset vom Kopf. Jetzt, da die Computer verstummt waren, machte sich die traurige Stimmung der Niederlage in dem Zimmer breit. Es hatte kaum mehr Ähnlichkeit mit dem Jungenzimmer, das es noch vor ein paar Tagen gewesen war. Sage und schreibe acht Personen der Familie Norden saßen zu zweit oder dritt an Computern, die eigens herbeigeschafft worden waren. Jeder Platz war mit Headsets, Wasserflaschen und Knabbereien ausgestattet, um als Team Norden beim Vorentscheid des Computerspiel-Wettkampfs den Sieg zu erringen. Das, was von Daniel und Fee als Trost für ihren jüngsten Sohn gedacht gewesen war, entpuppte sich nun als herber Misserfolg.

»Wie haben die anderen es geschafft, uns zu schlagen?« Fees Gesichtsausdruck wirkte so ratlos, dass Janni trotz seiner Trauer lachen musste.

»Sie waren einfach die besseren Spieler!«

»Aber wir haben uns grandios geschlagen. Ich verstehe das nicht.« Felicitas legte die Kopfhörer zur Seite und rieb sich die schmerzende Stirn. Seit Tagen plagten sie Kopfschmerzen, wofür sie das Spielen am Computer verantwortlich machte. Insgeheim war sie froh, dass der Spuk vorschnell ein Ende hatte. »Deine Technik ist absolut fantastisch. Du hast mit Abstand die meisten Gegner ausgeschaltet«, versuchte sie, ihren Sohn zu trösten.

Daniel, der neben ihr saß, lachte.

»Solche Worte aus dem Mund deiner Mutter! Wer hätte das gedacht.« Er beugte sich zu seiner Frau und küsste sie.

»Dabei wollte Mum deinen Computer vor ein paar Wochen noch die Treppe runterwerfen«, kicherte Dési.

Fee musterte ihre jüngste Tochter aus schmalen Augen. Sie wurde nicht gern an diese Szene erinnert.

»Eigentlich hatte ich gehofft, meinen Fehler inzwischen ausgemerzt zu haben.«

»Hast du doch auch, Mamilein.« Anneka schlang ihre Arme um den Hals ihrer Mutter. »Du bist die Allerbeste.« Mit dieser Meinung war sie nicht allein, und ihr Lob ging in allgemeinen Liebesbezeugungen unter.

Als sich der Lärm gelegt hatte, klatschte Tatjana Bohde in die Hände. »Zur Feier des Tages lade ich euch in die ›Schönen Aussichten‹ zum Kuchenessen ein!«, verkündete die Freundin von Danny Norden. »Titus macht einen Butterkuchen, der seinesgleichen sucht.« Das ließ sich die Familie nicht zwei Mal sagen. Stühle wurden gerückt, Wasserflaschen eingesammelt und Pizzakartons im Abfall entsorgt. Alle halfen mit. Bis auf zwei.

»Dan, Jan, kommt ihr?«, fragte Fee, als die anderen das Zimmer verlassen hatten. Aber Daniel hörte seine Frau nicht. Er hatte sein Headset wieder aufgesetzt und steckte mitten in einem Online-Gefecht mit Janni, der ihm gegenüber am Tisch saß. »Daniel Norden!« Kopfschüttelnd erhob Fee die Stimme und verschränkte die Arme vor dem Körper. »Mit wem spielt ihr denn jetzt schon wieder?«

»Mit ein paar von meinen Kumpels«, erwiderte Janni, ohne den Blick vom Bildschirm zu wenden. »Sie waren gerade online, deswegen … na los, Dad, schnapp ihn dir!« Hektisch klickte er auf der rechten Maustaste herum.

»Schon dabei!«, sagte Daniel atemlos. »Oh, Mist, jetzt ist mir das Monster entkommen.«

Fee schnappte nach Luft.

»Dan! Ich rede mit dir! Hast du überhaupt gehört, was ich gesagt habe?«

»Na klar!« Daniel nahm den Kopfhörer ab und legte ihn zur Seite. Er lächelte verschmitzt. »Du willst, dass Janni und ich für das nächste Turnier üben.« Er zwinkerte ihr zu und brachte sie damit zum Lachen.

»Spiel weiter, du großer Junge«, erwiderte sie milde. »Aber in einer halben Stunde erwartet uns Tatjana im Café ›Schöne Aussichten‹ zu Butterkuchen und Kaffee. In Ordnung? In einer halben Stunde«, wiederholte sie. »Und es ist mir egal, wenn ihr beiden das Spiel dann unterbrechen müsst. Dann gibt es keine Ausreden mehr!«

»Alles klar!«, erwiderte Daniel und schickte Janni ein siegessicheres Lächeln. »Du kannst dich voll und ganz auf uns verlassen.«

»Dad!«, mahnte sein Sohn und deutete auf den Bildschirm.

»Schon gut.« Daniel Norden setzte das Headset wieder auf und richtete den Blick auf den Monitor. Einen Augenblick später klickte auch er hektisch auf die rechte Maustaste. »Pass auf, du Monster, diesmal entkommst du mir nicht!«

Einen Moment lang stand Fee in der Tür und beobachtete ihre beiden Männer, ehe sie das Zimmer mit einem gutmütigen Lächeln endgültig verließ.

*

Danny Nordens Freundin, die sehbehinderte Bäckerin Tatjana Bohde, hatte sich vor allen anderen auf den Weg ins Café gemacht, um Vorbereitungen für die? Gästeschar zu treffen. Zum Glück wurde sie seit einer Weile von ihrem Auszubildenden Titus Kern unterstützt. Auch an diesem Sonntag arbeitete er in der Backstube, während Marla hinter dem Tresen stand und eine Aushilfe im Café servierte. In den vergangenen Wochen hatte Tatjana Gelegenheit gehabt, ihren Lehrling besser kennenzulernen. Titus war ehrlich, vernünftig und fast immer gut gelaunt. Er trug nicht nur ständig eine dieser modischen Mützen, die wie Pudelmützen aussahen, aber keinen Bommel hatten, sondern auch meist ein Skateboard unter dem Arm. All das ließ vermuten, dass er nicht anders war als viele seiner Altersgenossen. Doch inzwischen wusste Tatjana es besser. Ihrer Aufmerksamkeit war es nicht entgangen, dass Titus Stimmungen wie Trauer und Verzweiflung förmlich riechen konnte. Diese Sensibilität kannte sie nur zu gut. Aufgrund ihrer Sehbehinderung hatten sich ihre übrigen Sinne derart ausgeprägt, dass sie Dinge wahrnahm, die andere Leute noch nicht einmal bemerkten. Doch Titus war weder sehbehindert, noch hatte er sonst eine Einschränkung und wirkte deshalb fast magisch. Selbst wollte er nichts von Magie wissen.

»Jeder Mensch merkt doch, wenn ein Anderer Hilfe braucht«, erklärte er seiner Chefin einmal. »Leider nehmen sich die Wenigsten Zeit, auf ihre innere Stimme zu hören, und sind sowieso viel zu viel mit sich selbst beschäftigt.« Diese Einstellung und der Butterkuchen, den er nach dem Rezept seiner verstorbenen Mutter backte, machte ihn endgültig zu einem Unikum, wie Tatjana auch an diesem frühen Sonntagnachmittag wieder einmal feststellen konnte. »Ist noch genug übrig von deinem Seelentröster?«, fragte sie, nachdem sie ein paar freundliche Worte mit ihm getauscht hatte. »Wir sind in der Vorrunde ausgeschieden, und ein paar Mitstreiter brauchen dringend ein bisschen Aufmunterung.«

Titus lächelte fein. Er wischte sich die Hände an einem Geschirrtuch ab und ging hinüber zum Ofen. Als er die Tür öffnete, strömte ein Duft von Vanille, Zimt und Zucker in die Backstube und benebelte Tatjanas Sinne.

»Hoffentlich reichen zwei Bleche«, bemerkte er.

»Könnte knapp werden. Bei diesem Duft werde ich hemmungslos.«

»Nichts dagegen. Dann rette ich aber ein Stück für Dési. Sie kommt doch auch?« Als ehemaliger Patient von Dr. Norden kannte Titus die Arzttochter. Seit er in der Bäckerei arbeitete, kam sie öfter dort vorbei. Dann saß sie mit baumelnden Beinen auf einer der Arbeitsplatten und sah ihm zu, wie er Brezen formte, Brötchen auf Backbleche legte und die unterschiedlichsten Kuchen buk. Nur beim Butterkuchen durfte ihm niemand zusehen. »Das ist ein geheimes Rezept meiner Mutter. Das verrate ich nicht.« Bedauernd zuckte er mit den Schultern.

»Auch Dési nicht?«, fragte Tatjana lauernd.

»Nein. Deshalb heb ich ihr ja ein Stück auf.«

»Na schön.« Die Bäckerin gab sich geschlagen. Sie sah Titus dabei zu, wie er ein großes Stück abschnitt und in Sicherheit brachte, als das Glöckchen über der Bäckereitür hektisch klingelte. Gleich darauf waren Stimmen zu hören.

»Kein Wunder, dass wir verloren haben«, machte Janni seiner schlechten Laune Luft. Missmutig stapfte er durch das Café, das Tatjana mit den unterschiedlichsten Möbelstücken ausgestattet hatte. Bunte Kissen in allen Farben und Formen sorgten für Gemütlichkeit, und die silberfarbene Decke mit den Kronleuchtern verlieh der Atmosphäre eine altmodische Eleganz. Obwohl auf den ersten Blick kein Stück zum anderen passte, fügte sich alles in schönster Harmonie zu einem perfekten Gesamtbild. Doch Jan hatte keinen Blick für das Ambiente. »Wir haben viel zu spät angefangen zu üben. Wenn wenigstens Lucky dabei gewesen wäre. Aber der musste ja unbedingt mit seinem Vater nach Amerika gehen.«

»Jetzt halt mal die Luft an!«, setzte sich seine große Schwester Anneka zur Wehr. »Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir das alles nur dir zuliebe gemacht. Bisher gehörte Computerspielen jedenfalls nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.« Ihr Ton war schnippisch und klingelte Fee in den Ohren.

»Könnt ihr Mal bitte mit dem Gekeife aufhören?«, ging sie energisch dazwischen. »Mein Schädel platzt gleich.« Offenbar war eitel Sonnenschein inzwischen einer Gewitterstimmung gewichen. Tatjana zwinkerte Titus zu. »Höchste Zeit für deinen Kuchen.« Sie machte sich auf den Weg, um ihre Gäste zu begrüßen.

»Leider ist es schon zu kalt, um draußen zu sitzen.« Sie deutete auf die Tafel, die die Aushilfe inzwischen in einer Ecke des Cafés aufgedeckt hatte. »Ich hoffe, ihr fühlt euch hier genauso wohl.«

»Bisschen eng, findet ihr nicht?«, maulte Jan weiter. »Ich hab keine Lust, auf Dannys Schoß zu sitzen.«

»Warum eigentlich nicht?«, fragte Tatjana ohne böse Absicht. Ihre blauen Augen funkelten übermütig. »Mein Liebster ist weich und kuschlig.«

»Was soll denn das heißen?« Erbost fuhr Danny herum. Er schickte seiner Freundin einen funkelnden Blick. Das wäre nicht nötig gewesen. An seinem Tonfall hatte sie längst erkannt, dass er sie falsch verstanden hatte. »Ich hab doch gar nicht zugenommen.«

»Hab ich auch gar nicht gesagt«, wollte sie wider besseres Wissen zu einer wortreichen Verteidigungsrede ansetzen, als ihr der süße, unverwechselbare Duft in die Nase stieg. Sie drehte sich um und sah Titus zu, wie er mit einem Backblech auf den Tisch zusteuerte. »Wer hat Lust auf Butterkuchen?«, ignorierte er die schlechte Stimmung und stellte das Blech mitten auf die Tafel. Während der Butterkuchen seinen versöhnlichen Duft verströmte, glätteten sich die Gesichter. Stühle wurden gerückt, Teller gereicht und schon bald war die Gesellschaft in den Genuss der Köstlichkeit vertieft.

»Ich hab mich noch gar nicht bei euch bedankt, dass ihr verrückt genug wart, beim Computer-Turnier mitzumachen. Das war echt supernett von euch«, erklärte Janni irgendwann kauend.

»Quatsch. Das hast du schon mindestens fünf Mal gemacht«, erwiderte Anneka, ein versöhnliches Lächeln auf den Lippen. »Mal abgesehen davon, dass das echt eine Erfahrung war. Noah und ich wären nie auf die Idee gekommen, so ein Spiel auszuprobieren.«

»Hat Spaß gemacht.« Der angehende Rettungsassistent nickte. »Auch wenn ich weit davon entfernt bin, süchtig danach zu werden.«

Janni grinste frech.

»Muss ja auch nicht sein. Reicht ja, wenn einer in der Familie total durchgeknallt ist.« Die versöhnlichen Töne zeigten Tatjana, dass Titus’ Kuchen wieder einmal seine Wirkung entfaltete. Sogar Fee Nordens Miene wirkte nicht mehr ganz so verkniffen. »Wenn nur diese dummen Kopfschmerzen nicht wären, könnte ich der ganzen Aktion auch was Gutes abgewinnen. Aber so fällt mir das leider schwer.«

Daniel betrachtete seine Frau.

»Allmählich machen mir deine beständigen Kopfschmerzen Sorgen. Willst du dich nicht mal von einem Kollegen in der Klinik untersuchen lassen?«

Wie erwartet wollte Fee davon nichts wissen.

»Ach was! Daran ist bestimmt die Spielerei schuld. Und der Stress in der Arbeit. Ich bin wirklich froh, wenn Lammers morgen von der Kur zurückkommt.« Sie streichelte Daniel beschwichtigend über die Wange, ehe sie Tatjana den Teller hinhielt, um sich ein weiteres Stück Kuchen geben zu lassen.

*

Eine Weile saß Jans Zwillingsschwester Dési mit am Tisch und lachte und scherzte mit ihrer Familie. Als sich das Gespräch aber dem ungeliebten Kollegen Lammers zuwandte, ergriff sie die günstige Gelegenheit und stahl sich zu Titus in die Backstube. An diesem Tag wirkte ihr Freund irgendwie verändert. Sie wollte den Grund dafür herausfinden.

»Dési, wie schön. Ich hatte gehofft, dass du mich besuchen kommst.« Er begrüßte sie mit einem Kuss links und rechts auf die Wange. »Noch ein Stück Kuchen?«

»Nein, danke«, lehnte Desirée lachend ab. »Ein Krümel mehr und ich platze.« Mit einem Satz landete sie auf der Arbeitsplatte. »Aber langsam würde es mich doch interessieren, wie das ist mit deinem Butterkuchen.« Sie sah ihn forschend an. »Was soll sein damit?« Titus stellte sich dumm, aber Dési durchschaute ihn.

»Du weißt so gut wie ich, dass das kein normaler Kuchen ist. Sobald jemand ein Stück davon gegessen hat, sieht die Welt wieder ganz anders aus«, sagte sie ihm auf den Kopf zu. Anfangs hatte sie gedacht, sich zu täuschen. Jetzt nicht mehr. Der Stimmungswandel ihrer Familie war der endgültige Beweis. »Alles verändert sich, wenn man ein Stück gegessen hat. Als wäre ein Zaubermittel drin.«