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Gott benutzt Träume, um zu uns zu sprechen: Durch sie ermutigt, warnt, heilt und leitet er seine Kinder und gibt ihnen Zugang zu seiner unendlichen Liebe und Weisheit. Frauke Frohwerk beschäftigt sich seit gut 15 Jahren mit diesem Thema. Sie sieht Träume als kostbaren Schatz für alle, die Sehnsucht haben, mit Gott in tiefer, freundschaftlicher Beziehung zu leben. Wie kann man sich an seine Träume erinnern? Kommen alle Träume von Gott? Welche Arten von Träumen gibt es? Was sind die grundlegenden Prinzipien der Traumdeutung? Die Autorin erklärt die Symbolsprache der Träume mit dem Schwerpunkt, die persönlichen Traumsymbole zu verstehen, die man in keinem Lexikon findet. Eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung ist besonders für Anfänger eine große Hilfe. Außerdem geht sie darauf ein, wie man die Traumdeutung prüft – ob sie biblisch ist und ob man verstanden hat, was Gott sagen möchte. Das Buch eignet sich für sowohl für das persönliche Studium als auch für das gemeinsame Erarbeiten in Gruppen und Hauskreisen.
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Seitenzahl: 110
Veröffentlichungsjahr: 2019
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Frauke Frohwerk
Traumbotschaften
Verstehen, was Gott uns im Schlaf mitteilen will
GloryWorld-Medien
1. E-Book-Auflage 2019
© 2019 Frauke Frohwerk
© 2019 GloryWorld-Medien, Xanten, Germany, www.gloryworld.de
Alle Rechte vorbehalten
Bibelzitate sind, falls nicht anders gekennzeichnet, der „NeueLuther Bibel“ (2009) entnommen. Weitere Bibelübersetzungen:
NLB: „Neues Leben. Die Bibelübersetzung“, Holzgerlingen, 2002REÜ: Einheitsübersetzung in neuer Rechtschreibung, 2004
Das Buch folgt den Regeln der Deutschen Rechtschreibreform. Die Bibelzitate wurden diesen Rechtschreibregeln angepasst.
Lektorat: Klaudia WagnerSatz: Manfred MayerUmschlaggestaltung: Kerstin & Karl Gerd Striepecke, www.vision-c.deFotos: Adobe Stock und pixabay
ISBN (epub): 978-3-95578-447-8
ISBN (Druck): 978-3-95578-347-1
Geleitwort
Vorwort
Einführung
Spricht Gott heute überhaupt noch?
Vater – was bedeutet dieses Wort für dich?
1 Wie Gott zu uns spricht
Sein Reden am Tag
Träume in der Psychologie und Esoterik
Gottes Reden in der Nacht
Warum man sich an Träume nicht erinnert
Geistliche Blockaden
Wie kann man sich an Träume erinnern?
Kommen alle Träume von Gott?
2 Grundlegende Prinzipien der Traumdeutung
Traumdeutung durch andere
Erzähle doch einmal!
3 Verschiedene Traumarten
4 Die Symbolsprache der Träume
Allgemeinverständliche Symbole
Personen
5 Schritt für Schritt zur Interpretation
6 Was mache ich mit meinen Träumen?
Nachwort
Über die Autorin
Es ist mir ein Vorrecht, ein paar Zeilen über dieses Kleinod schreiben zu dürfen. Es ist ein Buch über das Reden des himmlischen Vaters durch Träume und wie wir verstehen, was er uns dadurch mitteilen möchte.
Wir kennen vermutlich alle den Vers aus Apostelgeschichte 2,17:
Und es soll geschehen in den letzten Tagen, sagt Gott, da will ich von meinem Geist ausgießen auf alle Menschen; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Ältesten werden Träume haben.
Aber wir haben keine Ahnung, wie man damit umgeht. Wie dankbar bin ich dafür, dass Frauke Frohwerk das Thema nicht nur der esoterischen Szene überlässt, sondern es wieder in die Herzen der Kinder Gottes legt. Träumen ist Gottes Reden zu unserem Herzen.
Ich empfehle dieses Buch, da es einen Weg öffnet, der für viele Christen lange verborgen war. Es ist ein Weg in die Beziehung, ins Gespräch mit Gott,dem Vater, selbst.
Genau deshalb ist es so überaus kostbar.
Maria Hamann
Liebe Freunde und liebe Leser (die ich noch nicht kenne), ich freue mich, nun endlich dieses Buch über Träume und ihre Bedeutung geschrieben zu haben.
An ein so großes Projekt hätte ich mich ohne die Ermutigung von vielen Freunden nicht gewagt. Ohne euer ständiges Drängen: „Wann schreibst du endlich?!“, gäbe es dieses Buch nicht. Und ohne eure Gebete und praktische Hilfe wäre es viel schwerer für mich gewesen.
Warum schreibe ich dieses Buch? Seit etwa fünfzehn Jahren beschäftige ich mich nun mit dem Thema Träume bzw. Gottes Reden in der Nacht. Zunächst tat ich es einfach nur für mich persönlich, doch merkte ich schnell, dass ich auf einen wertvollen Schatz gestoßen war. Die Träume mehr und mehr zu verstehen, war eine große Hilfe für mich. Ja, ich denke sogar, ich wäre ohne die Träume und ohne sie zu begreifen nicht da, wo ich heute bin. Ich hätte vieles verpasst und vieles wäre ohne Gottes Reden in der Nacht um einiges schwieriger gewesen. Deshalb gilt mein allergrößter Dank meinem himmlischen Vater, Jesus, meinem Retter und Bruder, und nicht zuletzt dem Heiligen Geist. Es ist sein Geschenk, dass wir Träume verstehen können.
Es konnte nicht ausbleiben, dass ich von meinen Traumerlebnissen erzählte; und zuerst sprang meine Familie mit auf den Zug, dann viele Freunde. Bald häuften sich die Anfragen: „Darf ich dir mal meinen Traum erzählen?“ Ja, erzählen ging. Ich hörte viele beeindruckende oder auch verrückte, verwirrende Träume, und meistens dachte ich zuerst: Das kann man nicht verstehen. Ich gab jedoch nicht auf, versuchte mir den Traum vor Augen zu führen und ihm nachzuspüren, und so fand ich die Schlüssel: ein Wort, ein Symbol, ein Gefühl, welches mir das Verständnis für den Traum öffnete. Vielen hat es geholfen, und ich stand mit staunender Dankbarkeit da.
Allerdings merkte ich schnell: Es geht nicht, dass ich für alle die Träume deute, das würde zu viel. Und außerdem würde es die Fragenden der Möglichkeit berauben, eine neue Kommunikation mit Gott zu erleben und in eine tiefere (oder: innigere) Gemeinschaft mit ihm zu gelangen. Viel lieber wollte ich meinen Freunden zeigen, auf welche Weise ich Träume verstehe. Es war mir wichtig, sie in meinen Lernprozess mit hineinzunehmen.
Zwar bin ich kein Traumexperte, schon gar nicht habe ich eine psychologische Kenntnis von Träumen, aber das ist auch nicht mein Ansatz. Ich persönlich möchte nur lernen, Gottes Stimme in der Nacht besser zu verstehen.
Angefangen hatte es mit einem Seminar der Erweckungsgemeinde aus Toronto. Dann suchte ich gezielt nach Büchern zu diesem Thema. Auf Deutsch fand ich so gut wie gar nichts. Besser sah es bei den englischen Büchern aus; da gab es etliche. Ich habe einige davon studiert und viel Gutes gelernt. Dieses Wissen wollte ich nun gerne weitergeben und begann mit kleinen Seminaren zu dem Thema. Dabei wurde ich regelmäßig nach Literatur gefragt und musste jedes Mal die Teilnehmer enttäuschen, die gerne etwas auf Deutsch gelesen hätten. Immer wieder wurde ich ermutigt: „Schreib du doch ein Buch über alles, was du uns im Seminar beigebracht hast!“ Ich erkannte, dass dies sowohl für die Teilnehmer meiner Seminare als auch für alle, die keine Möglichkeit haben, an einem Seminar teilzunehmen, hilfreich wäre. Es hat eine Weile gedauert, aber hier ist es.
Ein Buch hat noch einen weiteren Vorteil: Es macht auch noch die Runde, wenn ich einmal nicht mehr so viel reisen mag, weil ich älter werde. Ich kann es zu den entferntesten Orten schicken. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Ein Buch kann man immer wieder zur Hand nehmen und nachschlagen, was mit einem Seminar nicht möglich ist – im Anschluss daran sitzt du mit deinen Träumen allein zu Hause.
Ich wünsche dir, dass dieses Buch ein Begleiter für dich wird, hinein in das Abenteuer, Gottes Reden in der Nacht durch Träume zu verstehen. Es ist als Einstieg gedacht, und ich bin mir bewusst, dass es zu diesem Thema noch viel mehr gibt. Ich selbst entdecke immer wieder Neues. Aber jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt. Dabei wünsche ich dir viel Segen.
Frauke Frohwerk
Hast du dir das nicht schon immer gewünscht, dass da jemand ist, der dich versteht? Vielleicht sogar besser, als du dich selbst verstehst, weil er dich durch und durch kennt? Jemand, der ganz und gar für dich ist, der dich bedingungslos liebt?
Dein himmlischer Vater ist dieser „Jemand“! Er hat dir das Leben geschenkt und ist immer an deiner Seite – ob du es weißt oder nicht und ob du es fühlst oder nicht. In Psalm 139,1-5 kannst du es lesen:
Herr, du erforscht mich und kennst mich.Ich sitze oder stehe auf, du weißt es; du verstehst meine Gedanken von fern.Ich gehe oder liege, du prüfst mich und siehst alle meine Wege.Denn sieh, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht längst wüsstest.Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
Er nimmt sich heute Nacht Zeit – für dich ganz persönlich. Er spricht zu dir über dein Leben, über deine Lebensumstände und deine Gefühle. Er beantwortet deine Fragen. Und er bietet dir an, dich zu führen und dir Weisheit zu schenken, die weit über deine hinausgeht. Was er sagt, ist immer wahr und liebevoll. Seine Worte bringen dich weiter, und er tröstet und heilt deine Seele. Es tut gut, ihm zuzuhören!
Wenn du willst, hast du heute Nacht einen Termin mit deinem himmlischen Vater. Magst du ihn darum bitten?
Ich kann mir vorstellen, dass du einige Einwände hast:
• Spricht Gott heute überhaupt noch persönlich zu dir und zu mir? Wir haben doch die Bibel!
• Ich träume nicht. Und wenn ich einmal träume, dann erinnere ich mich nicht an den Traum.
• Meine Träume können unmöglich eine Bedeutung haben, die kann man nicht verstehen.
• Wenn du vom himmlischen Vater sprichst, weckt das in mir nur negative Erinnerungen an meinen Vater und schlechte Gefühle.
Alle diese Einwände haben eine Berechtigung, und deshalb wollen wir sie einmal anschauen. Ich beginne mit der letzten Frage, weil sie so grundlegend und wichtig ist.
Gott hat uns Väter gegeben. Sie sollen uns lieben, für uns sorgen, uns schützen und Sicherheit geben, uns ins Leben führen und uns mit dem himmlischen Vater bekannt machen, denn von ihm kommt jede Vaterschaft.
Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater unseres Herrn Jesus Christus, nach dem jede Vaterschaft im Himmel und auf Erden benannt wird (Eph 3,14-15).
Unsere Väter konnten diese Aufgabe aus den unterschiedlichsten Gründen nicht oder nur unzureichend erfüllen. Auch sie waren nur Kinder, deren Väter es nicht geschafft hatten, perfekt zu sein. Perfekte Väter gibt es in dieser gefallenen Welt nicht. Die meisten geben sich viel Mühe, ihren Kindern das zu geben, was sie brauchen. Aber leider gibt es auch Väter, die schlecht an ihren Kindern handeln oder sie vernachlässigen und verwundete Herzen zurücklassen.
Schau dir einmal ehrlich die Beziehung zu deinem Vater an. Was war gut, wofür bist du dankbar? Was war schlecht, was hat dir wehgetan, was fehlte dir?
Es ist hilfreich, das alles einmal aufzuschreiben. Dabei geht es um deine persönliche Wahrnehmung. (Es kann zum Beispiel sein, dass du zwar in einer liebevollen Familie aufgewachsen bist, dass sich aber dein Kinderherz, als ein Geschwisterchen geboren wurde und die Eltern mit dem Neugeborenen viel Zeit verbrachten, zurückgesetzt und abgelehnt fühlte. Und obwohl du wirklich geliebt wurdest, sagten deine Gefühle dir etwas anderes.)
Anschließend bringe alles, was du aufgeschrieben hast, zu Gott, deinem himmlischen Vater. Wenn es dir hilft, kannst du es auch mit einem Seelsorger oder einem vertrauten Menschen besprechen.
Vergib deinem Vater! Das heißt nicht: Schwamm drüber. Sondern im Gegenteil, es wird ans Licht gebracht, was nicht gut war. Allerdings hältst du es nicht fest, sondern du lässt es los. Dein Vater ist dir nun nichts mehr schuldig, und du verzichtest auf jede Art Vergeltung. Das wird dich in die Freiheit führen. Es ist nun Gottes Sache, was mit deinem Vater geschieht.
Dann bitte Gott, deine Herzenswunde zu heilen. Er tut es gerne! Viele spüren die Erleichterung sofort, bei anderen ist es ein Prozess; je mehr sie den himmlischen Vater kennenlernen, desto heiler werden sie.
Fatalerweise übertragen wir unsere Erfahrungen mit unseren leiblichen Vätern auf Gott, den Vater. Wir glauben nicht wirklich, dass er uns bedingungslos liebt, für uns sorgt und gerne mit uns, seinen Kindern, Gemeinschaft hat.
Indem wir unseren irdischen Vätern vergeben, schaffen wir Raum für die Beziehung zum himmlischen Vater. Bitterkeit und Zorn blockieren diese Beziehung, aber durch Vergebung und Herzensheilung bekommen wir einen neuen Zugang zu unserem himmlischen Vater. Dann finden wir den Vater, der alle unsere Bedürfnisse stillt. Wenn wir ihm sagen: „Ich will, dass du mein Vater bist“, werden wir erleben, dass er uns nie enttäuscht. Er wird dir niemals wehtun, und er ist immer bei dir, Tag und Nacht.
In diesem Buch möchte ich nicht weiter auf dieses Thema eingehen, es gibt viele Bücher, Seminare und andere Möglichkeiten, um sich tiefer damit zu beschäftigen.1
1 Vgl. Henk Bruggeman, Das Herz des Vaters entdecken, und Wayne Jacobsen, Geliebt!; beide bei GloryWorld-Medien erschienen.
Nachdem er sie geschaffen hatte, sprach Gott regelmäßig mit seinen Kindern Adam und Eva. Sie lebten im Garten Eden in enger Gemeinschaft mit ihm. Dann entstand durch den Sündenfall ein tiefer Riss in der Beziehung zwischen Gott und den Menschen. Trotzdem hörte der Vater nicht auf, mit ihnen zu sprechen. „Adam, wo bist du?“, rief er, und Adam konnte ihn hören und ihm antworten.
Doch die Menschen wandten sich immer mehr ab, sie hörten nicht mehr auf Gottes Stimme, obwohl der himmlische Vater Tag und Nacht seine Hände nach ihnen ausstreckte und zu ihnen sprach. Sie gingen ihre eigenen Wege und folgten ihren eigenen Gedanken:
Ich streckte meine Hände den ganzen Tag zu einem ungehorsamen Volk aus, das seinen Gedanken nachgeht auf einem Weg, der nicht gut ist (Jes 65,2).
Es gab im Alten Testament einige Menschen, die auf Gottes Stimme hörten, wie zum Beispiel Samuel, David und die Propheten. Wie wäre die Geschichte wohl verlaufen, wenn Gott nicht immer wieder mit seinen Menschen gesprochen hätte? Aber Gott hatte einen Plan, und die Menschen waren ihm nie gleichgültig.
Mit Jesus wurde das Wort Gottes Mensch, das heißt, Gott redete nicht länger nur mit den Menschen, sondern durch Jesus kam er selbst. Er lebte mitten unter uns Menschen und teilte uns in Wort und Tat mit, dass er die Menschen liebt. Jesu Ziel war es, die verlorenen Töchter und Söhne wieder zurück nach Hause zum himmlischen Vater zu bringen sowie das Vertrauen und die Gemeinschaft wiederherzustellen. Durch seinen Tod am Kreuz machte Jesus für uns den Weg zum Vaterhaus frei. In Johannes 14,6 sagt er:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.
