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Als Antwort auf die Frage nach dem Weg zu ewiger Lebendigkeit stellte Jesus "ein Kind in die Mitte". Diese Botschaft nimmt das Buch auf und entfaltet sie als Grundlage wahrer Menschlichkeit - der Mensch als das Wesen, das fragt und staunt, das in Beziehungen lebt -, vertrauensvoller Gottesbeziehung und zeitkritischer Korrektur, die den Menschen nicht auf "Erwachsenenwerte" wie Leistung reduziert. Die Bezüge zu Texten des Evangeliums regen an für Meditation, Gebet und Lebenspraxis, um der eigenen Kind- Werdung Gestalt zu geben.
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Seitenzahl: 66
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Josef BillUnd er stellte ein Kind in die MitteDer Lebenskompass Jesu
Ignatianische Impulse
Herausgegeben von Stefan Kiechle SJ, Willi Lambert SJ
und Martin Müller SJ
Band 63
Ignatianische Impulse gründen in der Spiritualität des Ignatius von Loyola. Diese wird heute von vielen Menschen neu entdeckt.
Ignatianische Impulse greifen aktuelle und existentielle Fragen wie auch umstrittene Themen auf. Weltoffen und konkret, lebensnah und nach vorne gerichtet, gut lesbar und persönlich anregend sprechen sie suchende Menschen an und helfen ihnen, das alltägliche Leben spirituell zu deuten und zu gestalten.
Ignatianische Impulse werden begleitet durch den Jesuitenorden, der von Ignatius gegründet wurde. Ihre Themen orientieren sich an dem, was Jesuiten heute als ihre Leitlinien gewählt haben: Christlicher Glaube – soziale Gerechtigkeit – interreligiöser Dialog – moderne Kultur.
Josef Bill
Der Lebenskompass Jesu
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über <http://dnb.d-nb.de> abrufbar.
© 2013 Echter Verlag GmbH, Würzburgwww.echter-verlag.deUmschlag: Peter HellmundDruck und Bindung: fgb · freiburger graphische betriebeISBN978-3-429-03645-4 (Print)978-3-429-04729-0 (PDF)978-3-429-06143-2 (ePub)
Vorwort
I.
Erste Schritte – Gedanken zu einem Gemälde von Vincent van Gogh
II.
Kind-Sein – elementare Wirklichkeit des Menschseins
III.
Erstauntsein und Erschrecken
IV.
Das Evangelium der Kindheit Jesu – Schlüssel zu unserem eigenen Kind-Sein
V.
»Und das Wort ist Kind geworden«
VI.
Simeon und Hanna: Langes Warten – erfüllte Sehnsucht
VII.
Im Tempel verloren und wiedergefunden – Vom Geheimnis, Gott zu gehören
VIII.
Die Botschaft des armen Kindes
IX.
»Der junge Jesus wuchs heran …« – Abschied nehmen vom Leben der Kindheit
X.
»Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder …« – Ohnmacht und Vollmacht Jesu, des erwachsenen Kindes
XI.
Wie geschrieben steht … – Schriftstellen vom Kind-Sein
Anmerkungen
»Klein sein« oder gar »sich klein machen« klingt heute nicht attraktiv und modern – eigentlich war es noch nie der Fall. Eine erste Ideensammlung zum Thema geistlicher »Kind-Werdung« war so überschrieben: »Gott hat sich klein gemacht«. Wer sich heute klein macht, gerät rasch in Verdacht, an Minderwertigkeitsgefühlen zu leiden, kein Selbstbewusstsein zu besitzen oder von Unterwürfigkeit geprägt zu sein. Von solchem »Sich-klein-Machen« ist hier nicht die Rede. Im Evangelium ist, im unverzichtbaren Zusammenhang mit der Menschwerdung Jesu, die Rede vom Geheimnis des Kind-Seins Jesu. Und Jesus selber als »erwachsenes Kind« stellt einmal ein Kind in die Mitte, und dies als Antwort auf die Frage, was der Weg ins Reich Gottes und zu unvergänglicher Lebendigkeit sei. Und unmissverständlich heißt es: »Wenn ihr euch nicht bekehrt und nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nicht in das Himmelreich eingehen« (Mt 18,3–5; Mk 9,33–37; Lk 9,46–48). Gibt es eine Religion, die dem Kindsein eine solche lebenstragende, existentielle und zentrale Rolle zuweist, darf mit Recht gefragt werden.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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